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Metropolregion

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Übergabe des "Revierkompass" an die Vertreter der Region. Foto: Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Revierkompass für Mitteldeutschland: Wie Mitteldeutschland zu einer grünen Transformationsregion werden will

Eigentlich ist im mitteldeutschen Revier alles vorhanden, was für eine radikale Energiewende gebraucht wird. Es muss nur vernetzt, gefördert und ausgebaut werden. Und das in einem flotten Tempo, das man in der deutschen Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten vermisst hat. Am Montag, 27. Juni, übergab die Metropolregion Mitteldeutschland im Mediencampus Villa Ida ihren „Revierkompass“ an die Politik. […]

1. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress am 02.11.2021 in Leuna. Foto: Tom Schulze

Studie für die Metropolregion Mitteldeutschland: Im mitteldeutschen Revier könnten 10.000 neue Jobs in durch grünen Wasserstoff entstehen

Durch den Aufbau industrieller Infrastruktur und Wertschöpfungsketten für grüne Gase wie Wasserstoff und Biomethan können im Mitteldeutschen Revier bis zu 10.000 neue Jobs entstehen. Das ist ein Ergebnis der Strukturwandelstudie „Grüne Gase“, die im Auftrag der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland entstand. Der Aufbau industrieller und infrastruktureller Kapazitäten für Grüne Gase wie Wasserstoff kann signifikante Wachstumsimpulse für […]

Kampagnenmotiv #1000gutegründe. Grafik: Metropolregion Mitteldeutschland

1.000 gute Gründe: Mitteldeutsche Unternehmen rufen zu Corona-Impfung auf  

Auf Initiative der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland rufen Unternehmen der Region zu Impfungen gegen das Coronavirus auf. Die Pandemie bedrohe zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und gefährde Arbeitsplätze in der Region, heißt es in einem am Mittwoch, 22. Dezember, veröffentlichten Aufruf. Begleitet wird der Aufruf von einer Social-Media-Kampagne, die #1000gutegründe für eine Corona-Impfung aufführt. 

1. Mitteldeutscher Wasserstoffkongress am 02.11.2021 in Leuna. Foto: Tom Schulze

70 Projekte und Akteure: Metropolregion Mitteldeutschland veröffentlicht den ersten Wasserstoffatlas

Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland und das Wasserstoffnetzwerk HYPOS haben den Mitteldeutschen Wasserstoffatlas veröffentlicht. Die Print- und Onlinepublikation präsentiert über 70 Projekte und Akteure aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und gibt erstmals einen umfassenden Überblick über die mitteldeutsche Wasserstoffbranche. Der Raum um Halle und Leipzig entwickelt sich zur Wasserstoffregion.

Die Perle Mitteldeutschlands setzt sich gegen „Querdenker“ zur Wehr. Foto: Matthias Weidemann

Metropolregion Mitteldeutschland hat Arbeitsgruppe zur Landes- und Regionalentwicklung gestartet

Am Donnerstag, 15. Oktober, kam die AG Landes- und Regionalentwicklung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) zu ihrer konstituierenden Sitzung in Leipzig zusammen. Das auf Vorschlag der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegründete Gremium soll zukünftig Fragen der räumlichen Entwicklung in Mitteldeutschland länderübergreifend diskutieren und bearbeiten. Erstaunlich spät. Das hätte früher kommen müssen.

Die Karte des IW Köln mit den „gefährdeten Regionen“, Karte: IW Köln

Wie man Verliererregionen definiert und daraus Sonderwünsche für neue Bundesförderprogramme für die Industrie macht

Es ist schon fatal genug, dass fast alle deutschen Wirtschaftsinstitute marktradikale Vorstellungen von Ökonomie vermitteln, und das, obwohl sie aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Aber das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat nicht einmal die minimale Distanz zur Deutschland AG. Da verblüfft es schon, wenn das „Handelsblatt“ die jüngste „Studie“ wieder behandelt, als hätte hier echte Forschung zu echten Erkenntnissen geführt.

Leipzig mit Blick nach Norden. Archivfoto: Ralf Julke

Institut für Länderkunde will ein neues Entwicklungskonzept für den Wachstumsraum Leipzig/Halle schaffen

Man darf schon verblüfft sein, wenn jetzt unter Federführung des Leibniz-Instituts für Länderkunde in den kommenden fünf Jahren ein integriertes Wohnflächenkonzept für das Umland von Leipzig und Halle geschaffen werden soll. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert das Verbundvorhaben „Interko2 – Integriertes Wohnflächenkonzept in großstädtischen Wachstumsräumen“ im Rahmen der Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ mit 1,3 Millionen Euro.

Neuer Aufsichtsratsvorsitz der Metropolregion Mitteldeutschland gewählt

Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises, ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Er wurde in dieser Woche im Rahmen der Aufsichtsratssitzung gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Klaus Papenburg, Geschäftsführer der GP Günter Papenburg AG, bestimmt.

André Schröder​, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, und Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Foto: Tom Schulze

Forum Mitteldeutschland geht wieder ohne eine einzige Idee auseinander

Das klang doch richtig gut, wie es am 29. März in der Überschrift für das „Forum Mitteldeutschland“, das am selben Tag stattgefunden hatte, zu lesen war: „Mitteldeutsche Länderchefs für verstärkte Zusammenarbeit“. Organisiert hatte es der Mitteldeutsche Presseclub. Aber herausgekommen ist nichts. Außer dass sich Leute gegenseitig belobhudelten, die mit Mitteldeutschland allesamt nichts am Hut haben. Zu hart formuliert? Ganz bestimmt nicht.

Burkhard Jung und Antje Strom. Foto: Metropolregion Mitteldeutschland

Burkhard Jung bleibt auch die nächsten drei Jahre der Steuermann der Metropolregion

Nun diskutieren wieder alle, nachdem Burkhard Jung, mittlerweile flotte 60 Jahre alt, angekündigt hat, noch einmal zur OBM-Wahl in Leipzig antreten zu wollen. Die einen finden ihn schon ganz schön amtsmüde. Die anderen trauen ihm das locker zu. Aber in Wirklichkeit hat das ja Gründe, denn Jung hat mittlerweile so viele Führungsposten in der Region, dass man sich fragt: Was dirigiert der Mann eigentlich nicht? Den Spitzenposten in der Metropolregion hat er sich am Donnerstag wieder gesichert.

Schulterschluss für den Strukturwandel: Impressionen der Unterzeichnung der Zweckvereinbarung am 1. März 2018 in Leipzig. Foto: Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Schulterschluss für den Strukturwandel: Mitteldeutsche Landkreise und Städte unterzeichnen Zweckvereinbarung

Im Sinne eines zukunftsorientierten Strukturwandels in der Region haben sich neun mitteldeutsche Gebietskörperschaften auf eine länderübergreifende Zusammenarbeit verständigt. Vertreter der Landkreise und Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterzeichneten heute in Leipzig eine entsprechende Zweckvereinbarung. Als interkommunaler Zusammenschluss „Innovationsregion Mitteldeutschland“ wollen die beteiligten Partner Fördermittel zur Abfederung des Strukturwandels einwerben.

„Median“-Ausgabe 8: Auf und ab. Foto: Ralf Julke

Das neue „Median“-Heft nimmt die demografische Katastrophe in Mitteldeutschland mal facettenreich unter die Lupe

Für FreikäuferRoland Mey und sein Hallenser Mitstreiter Bernward Rothe haben Recht: Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gehören verschmolzen zu einem Bundesland. Nicht weil „Mitteldeutschland“ so hübsch klingt, sondern weil die wirtschaftlichen und demografischen Bedingungen das erzwingen. Sogar mit unheimlicher Wucht. Man vermutet das Thema gar nicht hinter dem Titel „Auf und ab“ für das neue „Median“-Magazin der Metropolregion Mitteldeutschland.

Der Mibrag-Tagebau in Deutzen. Foto: Matthias Weidemann

Metropolregion-Versammlung spricht zum ersten Mal über Strukturwandel im Braunkohlerevier

Am 14. Dezember tagte im sachsen-anhalterischen Braunsbedra die Metropolregion Mitteldeutschland. Auf ihrer Jahreskonferenz versuchte dieser Zusammenschluss von Kommunen und prägenden Unternehmen eine erste kleine Vision für die Transformation der Braunkohlewirtschaft in Mitteldeutschland zu entwickeln. Aber mutiger als in der Lausitz ist man auch rund um Leipzig nicht. Maulwurfsmentalitäten dominieren.

Burkhard Jung, 1. Vorsitzender, Europäische Metropolregion Mitteldeutschland e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. Foto: Steffen Runke

150 Innovationsförderer, Gründer und Innovatoren treffen sich beim Start des 14. IQ Innovationspreis Mitteldeutschland

„Mitteldeutschland ist auf einem guten Weg, sich als Start-up- und Innovationsszene zu etablieren. Dabei ist die Metropolregion Mitteldeutschland ein wichtiger Treiber“, so Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Vorstandsvorsitzender des Europäische Metropolregion Mitteldeutschland e.V. am Montagabend anlässlich des Auftakts des Wettbewerbs. „In Mitteldeutschland machen sich Politik und Wirtschaft gemeinsam für die Region stark. Der IQ-Wettbewerb ist der beste Beleg dafür: 1600 Bewerber, 130 Preisträger und rund eine Million Euro Preisgeld sind eine stolze Bilanz der letzten 13 Jahre“, so Jung.

Michaele Sojka, Landrätin des Altenburger Landes. Foto: Fotostudio Hirsch

Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier wird durch Dreiländerkooperation getragen

Der Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier gewinnt weiter an Fahrt. Mit der Erarbeitung eines Regionalen Investitionskonzepts sind nun weitere Gebietskörperschaften in die Förderkulisse eingebunden, so dass sich neben Akteuren aus Sachsen-Anhalt und Sachsen mit dem Landkreis Altenburger Land auch Thüringen an dem groß angelegten Projekt beteiligt.

Zwei Thüringer verstärken die Metropolregion Mitteldeutschland

Als jüngste Mitglieder begrüßt die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) und die Kumatec GmbH. Während die LEG für erfolgreiche Wirtschaftsförderung, Standortentwicklung und Immobilienmanagement im Freistaat steht, kommt mit Kumatec ein Schwergewicht des mitteldeutschen Maschinenbaus und Pionier der wasserstoffbetriebenen Mobilität an Bord.

Das Herz der Metropolregion Mitteldeutschland. Grafik: IHK zu Leipzig

Das Herz Mitteldeutschlands ist derzeit in Hochform

Da lag Theresa May augenscheinlich selbst für konservative Parteifreunde völlig falsch, als sie stur auf einen harten Brexit zusteuerte. Das wäre die Variante, bei der der Austritt Großbritanniens den größtmöglichen Schaden angerichtet hätte. Nicht nur für englische Unternehmen, die Zugang zum europäischen Binnenmarkt brauchen. Auch für Unternehmen aus dem Herzen Mitteldeutschlands. Eine eindringliche Warnung aus Leipzig.

Gut 200 Teilnehmer folgten der Einladung der Metropolregion Mitteldeutschland zur Jahreskonferenz 2016. Foto: Metropolregion Mitteldeutschland

Metropolregion Mitteldeutschland träumt von Schweden und hat nicht den Mut zur Selbstorganisation

Sie träumen. Sie träumen tatsächlich von einem „Mitteldeutschland als deutsches Schweden“. Am Donnerstag, 15. Dezember, trafen sich rund 200 Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zur Jahreskonferenz der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland in Chemnitz und versuchten Ideen zu entwickeln, wie man mit den demografischen Herausforderungen in der Region Mitteldeutschland umgehen könnte.

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