BSG testet in Meuselwitz: Trainer Behring zufrieden mit intaktem Team
Sebastian Beyer
26.01.2012
Die Teamleistung stimmte.
Foto: Patrick Limbach
Am Ende stand es 3:1 für die höherklassige Heimmannschaft. Aber über weite Strecken spielte die BSG Chemie Leipzig gut mit, fand über Kampfbereitschaft und Laufwillen ins Spiel. Allerdings gelang dies erst nach etwa 20 Minuten. Bis dahin hatte der Regionalligist ZFC deutlich mehr Spielanteile und durch Christopher Lehmann bereits den Führungstreffer erzielt.
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Nach 20 Minuten kam die BSG besser ins Spiel.
Foto: Patrick Limbach
Die Trendwende brachte ein BSG-Freistoß, der auch die erste echte Torchance für die Leipziger war. Aus 22 Metern schlug der Ball aber nur im Gitterzaun ein, der den Kunstrasenplatz umgab. Heimkeeper Oliver Dix bekam nun aber mehr zu tun, denn die Leutzscher hatten jetzt den Fuß in der Tür. Die Entlastung sorgte auch für weniger Gefahr in der Hintermannschaft. Positiv in Erscheinung trat dabei vor allem Marcus Wolf, der über die rechte Seite viele Aktionen einleitete. Meuselwitz war nun zunehmend auf Standardsituationen angewiesen, um Gefahr auszustrahlen. Ein wirklicher Klassenunterschied zeigte sich erst wieder in der 2. Halbzeit. Denn in der 49. und 51. Spielminute schockten die Meuselwitzer ihre Gäste mit einem eiskalten Doppelschlag zum 3:0.
BSG-Coach Behring war mit dem Test zufrieden.
Foto: Patrick Limbach
„Wir sind ein intaktes Team, das sich nicht aus der Bahn werfen lässt“, war für Trainer René Behring die Erkenntnis des Abends. Die Unterstützung der Fans war seiner Mannschaft auf jeden Fall sicher. Etwa 200 Leipziger hatten die kurze Fahrt angetreten und stellten damit die Mehrheit auf des Gegners Platz. Behring sagte weiter: „Für den ersten Auftritt nach dem 4.12. war das sehr ordentlich.“ Es hätte sogar mehr dabei heraus springen können, wären die Grün-Weißen nicht so liederlich mit ihren Chancen umgegangen. Bezeichnend war, dass auch der berechtigte Foulelfmeter in der 84. Minute erst im zweiten Anlauf den Weg ins Tornetz fand. Norman Lee Ganda schoss zunächst sehr unplatziert, aber mit genug Wucht, dass Oliver Dix den Ball nur nach vorne prallen lassen konnte. Sein Nachschuss war drin - ein hochverdienter Ehrentreffer. Unterm Strich ein lohnender Kurzausflug ins Leipziger Umland. Weder die Niederlage, noch das nasskalte Wetter, konnten die Stimmung der Chemie-Fans trüben. Sie wird wohl auch beim nächsten Test gegen Roter Stern Leipzig am Sonntag im Alfred-Kunze-Sportpark wieder gut sein - Anstoß ist 14:00 Uhr.
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