Artikel zum Schlagwort DOK

Ein gehörloser, georgischer „Billy Elliot“

Mariam Chachia gewinnt bei DOK Leipzig den „Next Masters Wettbewerb“ 2016 und die Goldene Taube der Medienstiftung

Foto: DOK Leipzig 2016/ Mariam Chachia

Die georgische Filmemacherin Mariam Chachia gewinnt den „Next Masters Wettbewerb“ des 59. DOK Leipzig und damit die mit 10.000 Euro dotierte „Goldene Taube“ der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig. Ihr Film „Listen to the Silence“ setzte sich unter elf internationalen Produktionen in diesem Wettbewerb durch. In Leipzig erlebte er seine Weltpremiere.

Insgesamt hat das Filmfestival 21 Preise in Höhe von 77.000 Euro ausgelobt

DOK Leipzig vergibt zum Festivalabschluss sieben Goldene Tauben

Foto: DOK Leipzig 2016/Sergei Loznitsa

Der ukrainische Filmemacher Sergei Loznitsa hat bei DOK Leipzig mit dem Film „Austerlitz“ die prestigeträchtige Goldene Taube im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm gewonnen, gestiftet vom Mitteldeutschen Rundfunk. Der renommierte Filmemacher beobachtet in seinem Werk in Schwarz-Weiß-Bildern Besucherinnen und Besucher in Konzentrationslagern. Die Jury begründete ihre Wahl unter anderem mit den Worten: „Die seinen Bildern innewohnende Ruhe und Schönheit sowie die bemerkenswerte Klangbearbeitung lassen jede Menge Zeit, nochmals darüber nachzudenken, was sich vor noch gar nicht so langer Zeit in der Mitte Europas ereignet hat.“

Intendantin Pasanen freute sich über gestiegene Anzahl an Weltpremieren

DOK Leipzig feierlich eröffnet

Foto: DOK Leipzig

DOK Leipzig ist am Montag, 31. Oktober, vor etwa 700 Zuschauerinnen und Zuschauern im Leipziger CineStar feierlich eröffnet worden. Neben der Festivalintendantin Leena Pasanen sprachen die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange und Dr. Skadi Jennicke, die Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig.

Ministerin übernimmt Schirmherrschaft für Preis der besten Regisseurin

Kunstministerin Dr. Stange: DOK Leipzig setzt deutliches Zeichen für interreligiöse Zusammenarbeit

„Ich begrüße es sehr, dass bei den Dokfilm-Tagen in Leipzig in diesem Jahr erstmals eine interreligiöse Jury an die Stelle der ökumenischen Jury tritt. Dadurch, dass Sie den zwei christlichen Jurymitgliedern ein jüdisches und ein muslimisches Jurymitglied zur Seite stellen, demonstrieren Sie Zusammenhalt und Aufgeschlossenheit und treten Versuchen, nicht-christliche Religionen auszugrenzen, eindrucksvoll entgegen“, erklärt Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange zur Eröffnung des 59. Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm.

DOK Leipzig vergibt Preise in Höhe von 77.000 Euro

DOK Leipzig vergibt in diesem Jahr sieben Goldene und zwei Silberne Tauben. Das Preisgeld ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, insgesamt werden bei DOK Leipzig 21 Preise in Höhe von 77.000 Euro verliehen. Eine neue Silberne Taube gibt es im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm. Der neue Preis geht an den besten Film zum Thema Demokratie und Menschenrechte und wird 2016 von Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle gestiftet.

DOK Leipzig vergibt neuen Demokratiepreis

DOK Leipzig vergibt einen neuen Preis an einen Film zum Thema Demokratie und Menschenrechte. Nachdem die Stiftung Friedliche Revolution als Preisstifter des Filmpreises Leipziger Ring in diesem Jahr weggebrochen ist, wird die Preisvergabe nun in anderer Form weitergeführt. Die neue Silberne Taube an den besten Film zum Thema Demokratie und Menschenrechte wird im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm vergeben und ist mit 5.000 Euro ausgestattet. Die Preisvergabe ermöglicht in diesem Jahr eine kurzfristig eingegangene Spende des Schauspielers und Kabarettisten Uwe Steimle.

Offizielle Auswahl 2016: Große Namen, vielversprechende Talente und eine gestiegene Anzahl an Regisseurinnen

Premierenrekord bei DOK Leipzig

(c) Rita Productions / Blue Spirit Production / Gebeka Films / KNM / RTS SSR / France 3 Cinéma / Rhones-Alpes Cinéma / Helium Films 2016

In diesem Jahr erleben 100 Filme ihre Welt- und internationalen Premieren bei DOK Leipzig, das sind 34 mehr als im vergangenen Jahr. Damit ist die Anzahl auf einen neuen Rekord angestiegen. Insgesamt haben es 179 Filme und sechs interaktive Arbeiten in die Offizielle Auswahl des Leipziger Festivals geschafft, das vom 31. Oktober bis 6. November stattfindet.

DOK Leipzig beruft erstmals Interreligiöse Jury ein

Der weltbekannte Opernregisseur und Maler Achim Freyer kommt als Jurymitglied zu DOK Leipzig. Seit 2015 entscheiden nicht nur Filmfachleute, sondern auch Künstlerinnen und Künstler anderer Sparten über die nominierten Dokumentar- und Animationsfilme des Festivals. Freyer ist einer von 43 Jurorinnen und Juroren, die bei DOK Leipzig die insgesamt 11 Jurys bilden. Auch David Sproxton, Mitbegründer der Aardman Animation Studios und Macher von Knetfiguren-Charakteren wie Wallace und Gromit oder Shaun das Schaf stimmt über Filme der Offiziellen Auswahl ab.

Parallel zur feierlichen Eröffnung auch im Leipziger Hauptbahnhof zu sehen

„My Life as a Courgette“ – DOK Leipzig eröffnet erstmals mit langem Animationsfilm

(c) Rita Productions / Blue Spirit Production / Gebeka Films / KNM / RTS SSR / France 3 Cinéma / Rhones-Alpes Cinéma / Helium Films 2016

Die diesjährige Ausgabe von DOK Leipzig eröffnet am 31. Oktober der Animationsfilm „My Life as a Courgette“ („Ma vie de courgette“) von Regisseur Claude Barras. In einer Puppenanimation erzählt der Film die Geschichte des 9-jährigen Icare, genannt Zucchini, der nach dem Tod seiner Mutter in ein Kinderheim kommt. Dort trifft er auf eine Gruppe von Kindern, in der er nach und nach eine neue Familie findet. Der Animationsfilm entstand nach dem Roman „Autobiographie einer Pflaume“ („Autobiographie d’une courgette“) von Gilles Paris, das Drehbuch wurde von Céline Sciamma (“Tomboy“, „Bande de filles“) verfasst. Die Filmmusik komponierte die Schweizer Musikerin Sophie

Erstmals wird ein Preis im DOK Co-Pro Market vergeben

DOK Leipzig unterstützt Regisseurinnen bei Entwicklung ihrer Filme

DOK Leipzig leitet konkrete Schritte ein, um Frauen in der Filmbranche zu stärken. Gemeinsam mit dem Europäischen Audiovisuellen Netzwerk für Frauen (EWA) vergibt DOK Leipzig erstmals einen Preis innerhalb seines internationalen Koproduktionstreffens, dem DOK Co-Pro Market. Die Auszeichnung geht an das beste Dokumentarfilmprojekt einer Regisseurin und beinhaltet sowohl eine finanzielle Unterstützung, als auch eine einjährige Betreuung bei seiner Weiterentwicklung. Das begleitende Mentoring führen die Festival-Intendantin Leena Pasanen und die Leiterin von DOK Industry Brigid O’Shea durch. Bei dem Preis handelt es sich zudem um die erste Auszeichnung bei DOK Leipzig, die das Filmschaffen von Frauen ins Zentrum rückt. Weiterlesen. Anmelden und weiterlesen.

Filme rund ums Jahr: DOK Day erstmals am 5. Mai

Damit die Zeit bis zum Festivalstart ein wenig schneller vergeht, zeigt DOK Leipzig ab sofort auch Filme rund ums Jahr. Gemeinsam mit ausgewählten Kinos der Stadt laufen in verschiedenen Monaten des Jahres 2016 besondere DOK-Filmperlen. Die Filme sind politisch wie künstlerisch mutig und provokativ – und nehmen damit das diesjährige Festivalmotto „Ungehorsam“ vorweg. Weiterlesen. Anmelden und weiterlesen.

André Eckardt neuer Kurator für Animationsfilm

DOK Leipzig: „Ungehorsam“ ist Leitmotiv der diesjährigen Festivalausgabe

Die diesjährige Ausgabe von DOK Leipzig vom 31. Oktober bis 6. November steht unter dem Motto „Disobedience“ („Ungehorsam“). Das Leitmotiv zieht sich als roter Faden durch die Sonderprogramme. Die Retrospektive etwa erkundet den stilbildenden wie mutigen polnischen Dokumentarfilm, der bei DOK Leipzig durch seine Nähe zum Spielfilm immer wieder für hitzige Diskussionen sorgte. Zudem beleuchten Sonderprogramme mit Werken aus Ländern wie Polen, Russland oder der Türkei, welche künstlerischen Strategien Filmschaffende in einem restriktiven Umfeld entwickeln. Weiterlesen. Anmelden und weiterlesen.

Auch kurdische Filme sind Teil des Sonderprogramms

Die Türkei im Länderfokus von DOK Leipzig 2016

Der Länderschwerpunkt der diesjährigen Ausgabe von DOK Leipzig liegt auf der Türkei. Das Filmfestival findet 2016 vom 31. Oktober bis 6. November statt. Die Filmbeiträge des Länderfokus Türkei setzen sich künstlerisch vielfältig mit den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes auseinander. Die Werke behandeln Themen wie Meinungsfreiheit, Urbanisierung und Protestbewegungen. Auch Filme kurdischer Regisseurinnen und Regisseure werden Bestandteil des Sonderprogramms sein. Weiterlesen. Anmelden und weiterlesen.

DOK Neuland und das Zeitkino im HBF waren die neuen Publikumsmagneten

DOK Leipzig feiert erneut Zuschauerrekord

Mit einem neuen Besucherrekord ist die 58. Ausgabe von DOK Leipzig zu Ende gegangen. In der zurückliegenden Festivalwoche kamen 48.000 Zuschauer in die Kinos und zu den Veranstaltungen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm, das sind gut 4.000 mehr als im Rekordjahr 2014. Wie im Vorjahr waren über 100 Vorstellungen ausverkauft, der Besucher-Zuwachs kam hauptsächlich durch zwei neue Projekte zustande: DOK Neuland, die interaktive Ausstellung auf dem Marktplatz, lockte 4.300 Zuschauer an. Weiterlesen. Anmelden und weiterlesen.

Preis der Stiftung Friedliche Revolution geht an "Sobytie - The Event"

DOK Leipzig: Sergei Loznitsa gewinnt „Leipziger Ring“

Foto: Sebastian Beyer

Auch die Verleihung des „Leipziger Ring für Demokratie“ wartete 2015 in neuem Gewand auf. Natürlich blieb die Nikolaikirche als Symbol der Friedlichen Revolution der Ort der Preisübergabe, doch zuvor begann am Festivalzentrum im Museum für bildende Künste ein Rundgang auf den Spuren der `89er-Montagsdemonstrationen. Preisträger Losnitza beschrieb sein Gefühl der russischen Politik: „Der Film zeigt die Ereignisse während des Militärputsches 1991 aus St. Petersburg. Es ist danach ein Gefühl des Aufbruchs in demokratische Zeiten. Sehe ich mir Russland heute an, sind wir in die Zeit vor 1990 zurückgefallen.“

Virtuelle Projekte auf dem Marktplatz und Kino in der JSA Regis-Breitingen

DOK Neuland eröffnet und „DOK im Knast“ gestartet

Foto: Sebastian Beyer

Schon vor Beginn des DOK-Festivals standen zwei weiße Kunststoffblasen unübersehbar auf dem Marktplatz. Hier werden Projekte vorgestellt, die mit Hilfe neuer Technik neue Formen des Erzählens bieten. Unter anderem steht ein interaktiver Reiseführer der kolumbianischen Stadt Medelin bereit und verschiedene Projekte virtueller Realität. Ebenfalls am Dienstag fand die erste Vorführung von „DOK im Knast“ in der Jugendstrafanstalt Regis-Breitingen statt, die Häftlinge konnten selbst aus einer Vorauswahl von Filmen wählen, gezeigt wurde zunächst „Alles andere zeigt die Zeit“.

Mit Andreas Voigts "Alles andere zeigt die Zeit" beginnt die Festivalwoche

Alle Plätze belegt: DOK Leipzig eröffnete auch im Hauptbahnhof

Foto: Sebastian Beyer

Mit der größten Premiere der Festivalgeschichte startete das DOK Leipzig in die 58. Ausgabe. Sowohl im größten Kinosaal als auch in einem zweiten Kino, in das übertragen wurde, waren alle Plätze vergeben. Zeitgleich lief der Eröffnungsfilm „Alles andere zeigt die Zeit“ von Andreas Voigt auch in der Osthalle des Hauptbahnhofes. „Ich bin völlig begeistert, dass diesen Film schon einmal so viele Menschen sehen“, so der Filmemacher beim anschließenden Filmgespräch.

Neue Intendantin Leena Pasanen kritisiert Legida

Politische Töne bei der Eröffnung von DOK Leipzig

DOK Leipzig ist heute vor 750 Zuschauern im Leipziger CineStar feierlich eröffnet worden. Die erste Eröffnungsfeier unter der neuen Intendantin Leena Pasanen war weniger formal, statt Reden gab es mit der sächsischen Kultusministerin Dr. Eva-Maria Stange und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung lockere Moderationsgespräche auf der Bühne. Weiterlesen. Anmelden und weiterlesen.