Kickers-Coach Marko Hofmann: „Der Sport wird auch von denjenigen hängen gelassen, die sich nicht haben impfen lassen.“ Foto: Jan Kaefer
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Kickers Markkleeberg-Trainer Marko Hofmann: „Wir leben als Amateursport nicht im luftleeren Raum.“

Seit einem Monat ruht coronabedingt der Amateursport. Mal wieder. Davon betroffen sind auch die Landesliga-Fußballer der Kickers 94 Markkleeberg. Mit sieben Punkten aus zehn absolvierten Spielen stehen diese in der Tabelle aktuell an drittletzter Stelle. Nach einer sportlich schwierigen Phase, die vor allem in der großen Zahl an verletzten Spielern begründet lag, füllte sich der Kader zuletzt allmählich wieder.

Action mit den UniLipsSticks: Sandra Rucká (links) hütet hier das Tor. Foto: Michal Hajn
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Wie das Einradhockey nach Leipzig kam – Sandra Rucká engagiert sich bei den UniLipsSticks

Hockey-Sport ist auch in Leipzig recht populär. Beim Feldhockey, Eishockey und Unihockey – alias Floorball – mischen einige Teams aus der Messestadt durchaus hochklassig mit. Dass Hockey aber auch auf dem Einrad gespielt werden kann, dürfte hingegen weniger bekannt sein – obwohl es bereits seit 26 Jahren eine Deutsche Einradhockeyliga gibt. Dort sind seit 2016 auch die UniLipsSticks aus Leipzig aktiv, die der Abteilung Kunst- und Einradfahren beim Knautkleeberger SC 1864 angegliedert sind.

Lotta Röpcke führte in Belgrad die Leipziger Schülerinnen als Kapitänin zum WM-Titel. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Achterbahnfahrt der Gefühle: Die verrückte WM-Geschichte der HCL-Mädchen

Großer Erfolg für den deutschen Handball-Nachwuchs: Bei der Schüler/-innen-Weltmeisterschaft in Belgrad, die am 4. Dezember ihren Abschluss fand, holten sowohl die Jungen als auch die Mädchen den Titel. Bei den Jungs war das die Mannschaft vom Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, also dem Nachwuchs der Füchse Berlin. Bei den Mädchen war es das Team vom Landessportgymnasium Leipzig, also den jungen Hoffnungen des HC Leipzig. Teilnahmeberechtigt waren die Jahrgänge 2003 bis 2005.

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Die Brisanz einiger Fußball-Derbys

Bald ist es in Leipzig wieder so weit und Chemie trifft auf Lok. Fußballfans aus Leipzig und der Umgebung wissen, dass diese Partie etwas ganz Besonderes für die Fans der beiden Lager darstellt. Derbys gibt es zumeist in jedem Fußballland zu finden. Nicht jedes Derby ist dabei jedoch auf Augenhöhe, da die Teams oftmals auf […]

Corona bremst den Sport in Sachsen erneut hart aus. Foto: Jan Kaefer
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Sport-Lockdown: Sächsische Sportstätten machen dicht – Kritik aus der FDP

Wenn am kommenden Montag die vom sächsischen Kabinett beschlossene Corona-Notfall-Verordnung (SächsCoronaNotVO) in Kraft tritt, wird das auch wieder für den Sport im Freistaat spürbare Konsequenzen haben. Denn für mindestens die nächsten drei Wochen sind alle Sportstätten dicht – egal ob innen oder außen. Ausnahmen gelten nur für wenige Personengruppen, die im Paragraph 13 klar definiert sind. Als einen „Schlag ins Gesicht des gesamten Sports“, bezeichnet der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Philipp Hartewig diese Maßnahmen und zweifelt deren Verhältnismäßigkeit an.

Im 100-Jahre-AKS-Buch wird unter anderem auch die Geschichte der Fans sowie Maßnahmen, die gegen die Fans ergriffen wurden, zum Thema gemacht. Foto: Jan Kaefer
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„Ein Stadionbuch, das es so noch nicht gegeben hat“: Chemie-Ultra Alexander Mennicke setzt dem Leutzscher AKS ein Denkmal

Seit er acht Jahre alt ist, zieht es Alexander Mennicke regelmäßig zu Chemie. Die Heimspiele seiner Grün-Weißen verfolgt der heute 35-Jährige immer vom Norddamm aus. Dort, auf der hoch aufragenden Tribüne, sorgt die Ultra-Gruppe „Diablos Leutzsch“ für Stimmung im Alfred-Kunze-Sportpark (AKS). Mennicke, der dort nur „Menne“ genannt wird, gehört seit 20 Jahren dazu und ist einer der „Capos“ – also Anstimmer für die Fangesänge. Doch sein Engagement für den Fußball und die BSG Chemie endet bei Weitem nicht mit dem Schlusspfiff.

Beim letzten DM-Finale 2017 in der Arena Leipzig konnten die Männer des JCL aktiv mitmischen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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„Das war für uns ein harter Schlag“: Finale der Turbo-Saison findet ohne Gastgeber Judoclub Leipzig statt

Der 4. November 2017 war für das Judo in Leipzig ein denkwürdiger Tag. Denn an jenem Samstag war der Judoclub Leipzig (JCL) zuletzt Ausrichter für ein Bundesliga-Finale der Männer gewesen. Mit dieser Veranstaltung wurden Maßstäbe gesetzt. „Wir haben in der Arena Leipzig 2.600 Leute live für Judo begeistert. Das ist bis heute absoluter Rekord für ein Bundesliga-Finale“, erinnert sich JCL-Manager Stefan Schulze sehr gern daran zurück. Jetzt, vier Jahre später, steigen die Endkämpfe erneut in der Messestadt.

Der frühere Lok- und VfB-Trainer Hans-Ulrich Thomale hat sein bewegtes Leben nun als Buch veröffentlicht. Foto: 1. FC Lok Leipzig
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Erfolge und Krawall: DDR-Fußballgeschichte(n) zum Nachlesen

Besonders für Fußballfans, die es mit dem 1. FC Lok halten, ist der Name Hans-Ulrich Thomale legendär. Seinen größten Erfolg mit den Leipzigern feierte der Trainer im April 1987, als er die Lok bis ins Europacup-Finale führte. Unvergessen dabei das packende Halbfinal-Rückspiel gegen Girondins Bordeaux vor über 100.000 Zuschauer/-innen im Leipziger Zentralstadion. Den Probstheidaern, die er von 1985 bis 1990 trainierte, ist „Ulli“ im Herzen immer treu geblieben. In der Saison 1998/99 kehrte er sogar kurzzeitig auf die Trainerbank des VfB Leipzig zurück.

Bei den Leipzig Lions hat Max Bruder Football spielen erlernt, nun geht es für ihn bei den Leipzig Kings in der ELF zur Sache. Foto: Jan Kaefer
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Der Leipziger Footballer Max Bruder kämpft sich auf den Radar der NFL: „Ich möchte in allem immer besser werden.“

Mit dem finalen Triumph der Frankfurt Galaxy hat die erste Saison in der neu geschaffenen European League of Football (ELF) ihren Abschluss gefunden. Die Leipzig Kings hatten nach holprigem Beginn eine starke Rückrunde hingelegt und sind letztlich nur knapp an den Playoffs vorbeigeschrammt. Vier Spieler des Teams sind nun zur NFL-Sichtung nach London eingeladen worden.

Der HC Leipzig will wieder zurück ins Handball-Oberhaus. Foto: Jan Kaefer
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Zurück nach oben: HC Leipzig schmiedet Aufstiegspläne

Alle sieben Jahre, so heißt es, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Den Handballerinnen des HC Leipzig würde dieser Termin optimal in den Plan passen. Denn erst vor wenigen Tagen hat der Verein öffentlich gemacht, für das Jahr 2024 den Aufstieg zurück in die 1. Bundesliga anzupeilen. Das wären dann genau sieben Jahre nach dem dramatischen Zwangsabstieg der Leipzigerinnen in die 3. Liga, der durch die Insolvenz der HCL Bundesliga GmbH herbeigeführt worden war. Doch nun wird wieder nach oben geschaut.

Die Fusion zwischen dem 1. FC Lok und dem VfB Leipzig soll die Traditionslinie schließen. Foto: Jan Kaefer
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Fußball unter einem guten Stern: Abstimmungen zur Fusion des 1. FC Lok mit dem VfB Leipzig stehen bevor

Lange hat man in Probstheida auf diesen Tag hingearbeitet, nun kann am 7. Oktober auf den außerordentlichen Mitgliederversammlungen (aoMV) des VfB Leipzig und des 1. FC Lok Leipzig endlich über die Fusion beider Vereine abgestimmt werden. „Mit der vorgesehenen Verschmelzung soll nun das zusammengeführt werden, was emotional schon immer zusammengehört. Damit soll der 1. FC Lok rechtlich einwandfrei der Nachfolger des VfB Leipzig sein, um damit eine lückenlose Traditionslinie bis hin zum VfB Leipzig von 1893 herzustellen.

Der Sport soll im Herbst nicht schon wieder von Corona ausgebremst werden. Foto: Jan Kaefer
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Erneuten Lockdown im Sport verhindern: Landessportbund Sachsen richtet Offenen Brief an Staatsministerin Köpping

Als Dachorganisation des organisierten Sports im Freistaat, hat sich der in Leipzig ansässige Landessport Sachsen e. V. (LSB) in einem Offenen Brief an die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, gewandt. Das gab der LSB am 30. August bekannt. Anlass war der vom Kabinett am 20. Juli beschlossene Herbst-Plan, mit dem der Freistaat sicherstellen will, „dass frühzeitig Vorsorge für eine erneute Infektionswelle getroffen wird“.

Ex-FFV-Trainer Hendrik Rudolph will nach sieben Jahren Pause nochmal im Frauenfußball angreifen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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„Alle waren geil auf diesen Sieg“: Fußball-Lehrer Hendrik Rudolph nach sieben Jahren zurück im Trainer-Geschäft

An sein damals letztes Spiel als Zweitliga-Trainer beim FFV Leipzig erinnert sich Dr. Hendrik Rudolph auch nach sieben Jahren noch sehr gern zurück. In einer dramatischen Partie beim punktgleichen Tabellennachbarn SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf, erkämpften sich die Leipzigerinnen ein 1:1-Unentschieden. Noch in der Nachspielzeit hatte Ersatzkeeperin Sandra Schumann einen Elfmeter der Gastgeberinnen pariert und dem FFV damit in allerletzter Sekunde den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord gesichert.

Anne Spreeuwers, geb. Lobenstein (li.), als Bobpilotin im Einsatz. Foto: Wolfgang Hoppe
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Doping-Urteil bringt unerwartetes WM-Bronze: Mehr als fünf Jahre musste Anne Spreeuwers auf diese Medaille warten

Überraschung für Anne Spreeuwers (geb. Lobenstein): Die Leipziger Bob-Athletin hat ihre erste Medaille bei einer Weltmeisterschaft gewonnen. Das klingt jetzt mitten im Sommer ziemlich ungewöhnlich – aber die damit in Zusammenhang stehenden Umstände sind das tatsächlich auch. Denn hierbei handelt es sich um die Bronzemedaille im Teamwettkampf bei der Bob-WM 2016 in Innsbruck-Igls (Österreich).

Judoka Marie Branser mit Marathonläufer Nic Ihlow (links) und Para-Triathlet Martin Schulz bei der Einweihung der Sportstadt-Straßenbahn. Foto: Jan Kaefer
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Zwischen Euphorie und kritischen Stimmen: Marie Branser startet für den Kongo bei den Olympischen Spielen

Auf diesen Tag hat Marie Branser seit Jahren hingearbeitet. Wenn die Leipziger Judoka am 29. Juli die Matte betritt, wird für sie der größte sportliche Traum wahr. Denn an eben jenem Donnerstag greift die 28-Jährige in Tokio erstmals aktiv bei Olympischen Spielen ins Wettkampfgeschehen ein. Besonders daran ist, dass die Athletin des SC DHfK nicht unter deutscher Flagge ins Rennen geht, sondern für die Demokratische Republik Kongo startet. Ein eher ungewöhnlicher Schritt, der auch Kritiker/-innen auf den Plan rief.

Handball, 1. Bundesliga, Saison 2020/ 2021, 24. Spieltag, Nachholer: SC DHfK Leipzig vs. HC Erlangen am 20.05.21 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Im Bild: Manager, Geschaeftsfuehrer Karsten GUENTHER (SC DHfK Leipzig) gratuliert Patrick WIESMACH (4, SC DHfK Leipzig)
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SC DHfK-Manager Karsten Günther im Interview: Von schlaflosen Nächten und Zuversicht

Hinter den Bundesliga-Handballern des SC DHfK Leipzig liegt eine nervenaufreibende Saison – stets unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Spielverlegungen, Coronafälle im eigenen Team und Partien vor Geisterkulisse stellten vor allem auch Karsten Günther vor permanent neue Herausforderungen. Im Interview mit der Leipziger Zeitung (LZ) blickt er auf die vergangene Spielzeit zurück.

Handball, 1. Bundesliga, Saison 2020/ 2021, 37. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. HSG Nordhorn-Lingen am 23.06.21 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Im Bild: Abschlussbild mit Konfetti; Mannschaftsfoto SC DHfK; Team, Gruppenbild
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SC DHfK Leipzig vs. HSG Nordhorn-Lingen 24:21 – Ein Heimsieg in den Schlussminuten

Erneut haben die Handballer des SC DHfK Leipzig gegen einen schon feststehenden Absteiger gespielt und gewonnen. Die 1.863 Zuschauer heizten schon vor Beginn gut ein. Emotional war auch der Abschied von vier Spielern. Philipp Weber wechselt nach Magdeburg, Martin Larsen zurück in die dänische Heimat - außerdem gehen nach der Saison Bastian Roscheck und der heute verletzt aussetzende Niclas Pieczkowski. Die anderen Abgänge kamen zum Einsatz und drückten der Partie noch einmal ihre Stempel auf.

Handball, 1. Bundesliga, Saison 2020/ 2021, 35. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. HSC 2000 Coburg am 16.06.21 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Im Bild: Gemeinsamer Jubel bei Maciej GEBALA (28, SC DHfK Leipzig/ oben) und Martin LARSEN (17, SC DHfK Leipzig), Sieg, Freude
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SC DHfK Leipzig vs. HSC Coburg 35:29 – Unnötige Spannung gegen den Absteiger

Abgestiegen waren die Franken bereits vor diesem Spieltag, doch sie legten sich noch einmal mächtig ins Zeug bei ihrem Gastspiel am Mittwochabend in Leipzig. So geriet sogar eine deutliche Heimführung noch einmal in Gefahr. Und das nach einer absolut dominanten ersten Halbzeit des SC DHfK, die schon sieben Tore Vorsprung brachte. Auf den Spielverlauf wollte Coach André Haber nach der Partie auch gar nicht wirklich eingehen, war aber stolz, dass seine Männer die Nerven behielten und in der Schlussphase den Sieg sicherten.

Entwurf für die Schwimmhalle Otto-Runki-Platz. 1. Preisträger gmp Generalplanungsgesellschaft mbH (Berlin). Foto: Leipziger Gruppe
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Sportbudget im sächsischen Doppelhaushalt: Bekommt Leipzig nun doch noch Förderung für die Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz?

Wenn es um die Förderung von Zukunftsinvestitionen in Sachsen geht, wird es jedes Mal schwierig. Dann wird nicht einfach gefördert, was gebraucht wird, sondern ein mehr als knapp gerechneter Fördertopf aufgelegt – mit dem Ergebnis, dass der Topf dann meist schon nach kurzer Zeit „überzeichnet“ ist und angemeldete Projekte in eine jahrelange Warteschleife geraten. So auch die dringend benötigten Schwimmhallen in Leipzig. So wie die am Otto-Runki-Platz.

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Nichts statt alles: Wenn das erhoffte Geld nicht kommt

Dass Sportler/-innen und Vereine durch die langen Monate der Corona-Pandemie finanziell arg gebeutelt wurden, überrascht sicher nicht. Und darüber, dass einige von ihnen versuchen, diese Löcher mittels Crowdfunding-Aktionen halbwegs zu stopfen, berichtete die Leipziger Zeitung (LZ) in ihrer April-Ausgabe. Die dafür zur Verfügung stehenden Online-Plattformen haben allerdings einen entscheidenden Haken, denn meist geht es nach der Devise „Alles oder nichts“.

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Die verflixten letzten Sekunden: Fabian Kunze blickt auf seine erste Saison als HCL-Cheftrainer zurück

Das Saisonfinale war noch mal ein richtiger Knaller: Mit einem deutlichen 36:26-Erfolg gegen den Drittplatzierten Herrenberg sicherten sich die Frauen des HC Leipzig den 7. Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga. Genau diese Platzierung hatte Cheftrainer Fabian Kunze vor der Saison in der Leipziger Zeitung (LZ 82 / August 2020) als optimistisches Ziel ausgegeben. Was der 30-Jährige in seinem ersten Jahr als Cheftrainer eines Frauen-Zweitligateams gelernt hat, was die Höhepunkte und die Tiefpunkte der Saison waren, verrät er im LZ-Interview.

Eine Torberührung kostete den Leipziger Franz Anton die Olympiateilnahme. © Jan Kaefer
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„Da zerbrechen die Träume“ – Der Leipziger Slalom-Kanute Franz Anton verpasst den Startplatz für Tokio

Nach seinem 4. Platz im Zweier-Canadier bei den letzten Olympischen Spielen in Rio wollte Franz Anton diesmal in Tokio mit dem Einer für Furore sorgen. Doch daraus wird nichts. Dem Slalom-Kanuten vom LKC Leipzig unterlief im entscheidenden Qualifikationsrennen – dem EM-Finale im italienischen Ivrea – ein folgenschwerer Fehler. Dadurch konnte sich der Augsburger Sideris Tasiadis den hart umkämpften letzten Quotenplatz sichern.

Nach über vier Jahren gab es für den SC DHfK endlich wieder einen Sieg gegen Magdeburg zu feiern. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK – Bergischer HC 27:25: Abgesetzt vom Tabellennachbarn

Gegen den Bergischen HC haben die Handballer des SC DHfK Leipzig ihre nächsten zwei Punkte aufs Konto gebucht. Souverän übernahmen sie schon in der ersten Viertelstunde die deutliche Führung. Doch die Gäste kämpften sich heran, da den Sachsen zu viele technische Fehler hintereinander unterliefen. So blieb es in der zweiten Halbzeit ein spannender Schlagabtausch, den die Leipziger dank wiedergefundener Deckungsqualität für sich entschieden.

„Rund um die Uhr das Wichtigste vom Sport“. So lautet das Versprechen von Sportradio Deutschland, das am 29. Mai auf Sendung geht. © Jan Kaefer
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„Das Lagerfeuer für alle Sportfans“ – Sportradio Deutschland geht von Leipzig aus auf Sendung

Wenn am Samstagabend die beiden englischen Spitzenteams Manchester City und FC Chelsea im Finale in Porto den neuen Champions-League-Sieger ermitteln, werden auch in Deutschland Millionen von Augenpaaren gespannt an den Bildschirmen „kleben“. Doch auch speziell für die Ohren hält dieser hochklassige Fußballabend etwas ganz Besonderes bereit. Denn aus dem Studio in Leipzig-Lindenau geht am 29. Mai das Sportradio Deutschland (SRD) auf Sendung. Über Internet und DAB+ wird fortan ein sportliches 24/7-Rundum-Sorglos-Paket ausgestrahlt.

Handball, 1. Bundesliga, Saison 2020/ 2021, 33. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. TSV GWD Minden am 02.06.21 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Im Bild: Fans, Zuschauer, Jubel, Fahnen, Schals
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SC DHfK Leipzig vs. GWD Minden 24:21 – Über Ballgewinne zum Erfolg

Maximilian Janke hat zahlreiche Spiele für den SC DHfK Leipzig bestritten, am Donnerstagabend war die Gelegenheit günstig, den Neu-Mindener vor erneut 1.000 Zuschauern noch einmal zu verabschieden. Die Gäste hatten den besseren Start in die Partie, die ersten Leipziger Angriffe wurden gehalten oder geblockt. Dafür hatten die Hausherren das bessere Ende und schickten Maximilian Janke ohne Punkte in die jetzige sportliche Heimat zurück.

Fussball, Wernesgruener Sachsenpokal, Saison 2020/ 2021, Finale: 1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC am 29.05.21 in der Sportschule Egidius Braun, Leipzig Abtnaundorf. Im Bild: Lok-Kapitaen Sascha PFEFFER (23, Lok Leipzig) zeigt den Pokal, Team, Mannschaft, Jubel, Sieg, Pokalsieger
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Sachsenpokal-Finale: 1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:0 n.V. – „Ein Sieg für die Seele“

Der 1. FC Lok Leipzig ist Sachsenpokal-Sieger 2021. Die Mannschaft von Almedin Civa besiegte den Chemnitzer FC mit 1:0 nach Verlängerung. Der blau-gelbe Goldjunge war Djamal Ziane, der nach 111 Minuten den sehenswerten Siegtreffer markierte und für den langersehnten Erfolg sorgte. Lok musste nach gelb-roter Karte gegen Leon Heynke 48 Minuten in Unterzahl überstehen, war letztlich aber der verdiente Sieger in der Sportschule Egidius Braun in Abtnaundorf.

Handball, 1. Bundesliga, Saison 2020/ 2021, 31. Spieltag: SC DHfK Leipzig vs. THW Kiel am 27.05.21 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Im Bild: Erstmals durften wieder 1000 Zuschauer, Fans in die Arena
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SC DHfK Leipzig vs. THW Kiel 26:33 – Frühe rote Karte kostet Balance

Passend zum Duell gegen den Favoriten und Meisterschaftsanwärter von der Küste, haben am Donnerstagabend die Leipziger Handballmänner seit Oktober das erste Mal vor Publikum gespielt. 1.000 Zuschauer konnten durch die inzwischen gesunkenen Infektionszahlen im Rahmen eines Modellprojekts wieder mitfiebern und sahen einen leidenschaftlichen Beginn. Diesen bremste das Schiedsrichtergespann mit einer roten Karte gegen Alen Milosevic aus.

Fussball, Sachsenpokal, Saison 2020/ 2021, Halbfinale: 1. FC Lok Leipzig vs. SG Dynamo Dresden am 19.05.21 im Bruno-Plache-Stadion, Leipzig Probstheida. Im Bild: Torjubel Lok, 2-0 von Djamal ZIANE (13, Lok Leipzig/ 2.v.r.)
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Sachsenpokal: 1. FC Lok Leipzig vs. Dynamo Dresden 4:0 – Lok zum zweiten Mal im Pokalfinale + Video

Nach einem ungefährdeten 4:0-Sieg gegen die SG Dynamo Dresden hat der 1. FC Lok Leipzig den Einzug ins Sachsenpokal-Finale 2021 geschafft. Djamal Ziane in der ersten und Sascha Pfeffer in der zweiten Halbzeit sorgten mit ihren jeweils zwei Toren für den Endstand in einem Spiel ohne Zuschauer. Der bereits festehende Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden trat allerdings nicht mit dem Profikader an.

Wie wird sich das Kings-Projekt auf die beiden Vereine Lions und Hawks auswirken? Foto: Jan Kaefer
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Zündet die Football-Rakete auch für die Vereine? Was Leipzigs Football-Vereine Lions und Hawks zum neuen Franchise Leipzig Kings sagen

American Football wird in Leipzig bereits seit fast 30 Jahren gespielt, als 1992 der Leipzig Lions e. V. aus der Taufe gehoben wurde. Lange Zeit waren die Blau-Gelben in der Messestadt damit der einzige Verein, welcher diesen amerikanischen Kult-Sport betrieb. Es dauerte bis zum September 2015, bis sich mit dem Leipzig Hawks e. V. ein zweiter Leipziger American-Football-Verein auf den Weg machte.

Nur noch wenige Wochen bis zum Saisonstart der Leipzig Kings. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Von Leutzsch aus in die NFL – vielleicht: Leipzig Kings vorm Start in die European League of Football (ELF)

Ideen, das „ganz große Ding“ in Leipzig zu installieren, gab es im Sport schon einige. So stellte man beispielsweise 2011 ein 20-köpfiges Boxteam zusammen, das unter dem Namen „Leipzig Leopards“ für Deutschland in der „World Series of Boxing“ (WSB) auf Erfolgskurs gehen sollte. Doch kein halbes Jahr später war das Projekt gescheitert. Es fehlte an Infrastruktur und Geld.

Volle Arena bei der Turn-DM 2018: Auf ein Spektakel in dieser Größenordnung müssen die Leipziger Turnfans vorerst verzichten. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Weitere

Nach dem Turnfest lässt Corona nun auch Turnen21 platzen: „Es ist immer noch schwer fassbar“

Ganz gewiss hat Kati Brenner schon ruhiger geschlafen. Denn am Vortag musste die Geschäftsführerin des Organisationskomitees (OK) die Entscheidung mittragen, dass „ihre“ Multisport-Veranstaltung Turnen21 endgültig abgesagt wird. Eine unruhige Nacht später stand sie der Leipziger Zeitung (LZ) im Telefoninterview dennoch Rede und Antwort. „Es ist immer noch schwer fassbar, dass es drei Wochen vor der Veranstaltung jetzt zur Absage gekommen ist“, machte die einstige aktive Turnerin keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung.

Melsungen lässt Leipzig stolpern. Hier kommt Alen Milosevic zu Fall. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. MT Melsungen 29:33 – Negativlauf kostet Siegchance

45 Minuten lang haben die Leipziger Handballmänner am Donnerstagabend auf einen Sieg hoffen können. Über diese Dauer des Spiels hielten sie mit starken Melsungern mit, hatten sogar teils Vorteile gegen den mit großen Namen und Körpern gespickten Gegner. Eine geschlossene Teamleistung sorgte für den starken Auftritt, selbst beim hohen Tempo in der zweiten Hälfte. Ausgelassene und durch einen starken Gäste-Torhüter verhinderte Chancen, standen einem möglichen besseren Ausgang letztlich aber im Weg.

Die neue Wasserwanderkarte für Leipzig und Umgebung. Foto: Ralf Julke
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Nach 20 Jahren komplett überarbeitet: Pro Leipzig legt neue Wasserwanderkarte für Leipzig auf

Als die erste Wasserwanderkarte von Pro Leipzig vor 20 Jahren erschien, war im Gewässerknoten Leipzig vieles noch Vision und das wassertaugliche Teil kostete 9,80 DM. Es gab weder die A 38 im Leipziger Südraum, noch war der Cospudener See zum Baden freigegeben. Und am Floßgraben vermerkte die Karte: „Unbefahrbar (Verlandung und aufsteigende Faulgase).“ Aber die Karte war ein Vorbote. Denn die innerstädtischen Gewässer waren schon zum Leben erwacht.

Die SC DHfK-Handballer - hier Maciej Gebala - fanden gegen Balingen-Weilstetten die nötigen Lücken. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Handball

SC DHfK Leipzig vs. Balingen-Weilstetten 26:18 – Der richtige Gegner zur richtigen Zeit

In einer torarmen Startphase stellten die Leipziger am Donnerstagabend in der Arena die bessere Abwehr und nutzten Mitte der ersten Halbzeit ihre Torchancen effizienter. Zu Beginn der zweiten Hälfte profitierten die Schwaben von einer Überzahl und verkürzten, doch die Männer von André Haber stellten den Abstand schnell wieder her und ließen im letzten Spieldrittel nichts anbrennen. Von der Spielanlage schien Balingen-Weilstetten den Sachsen zu liegen.

Die Leipzigerin Romy Kasper (links im Bild) hat ihre Masterarbeit mit der Traumnote 1,0 bestanden. Foto: Team Jumbo Visma
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Welche Eigenschaften durch die (Corona-)Krise helfen: Radsportlerin Romy Kasper stellt die Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor

Die Corona-Pandemie wirft in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens unzählige Fragen auf. Das macht sie zu einem wichtigen und interessanten Forschungsthema – auch im Leistungssport. Radprofi Romy Kasper (32) hat kürzlich ihr Masterstudium „Prävention und Gesundheitsmanagement“ erfolgreich abgeschlossen. In ihrer Masterarbeit im Schwerpunkt Sportpsychologie hat sie untersucht, ob es bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gibt, die hilfreich dabei sind, möglichst gut durch die Krise zu steuern.

Steffi Schneider auf Jungfernfahrt im neuen OC1-Outrigger des Dragons Club Leipzig. Foto: Dragons Club Leipzig
·Sport·Weitere

Der Neue liegt stabil im Wasser: Dragons Club Leipzig vermeldet wichtigen Neuzugang im Boots-Fuhrpark

Wenn die Corona-Pandemie nicht zulässt, dass 20 Sportler/-innen gemeinsam in einem Drachenboot paddeln können, müssen andere Lösungen her. Denn ein gewisses Wassergefühl ist in dieser Sportart unerlässlich, und das muss regelmäßig trainiert werden. Der Dragons Club Leipzig, den wir in der vergangenen LZ-Ausgabe Nr. 88 ausführlich vorgestellt hatten, konnte diesbezüglich jetzt einen wichtigen Meilenstein setzen.

In der Chemie-Ausstellung im MdbK - v.l.n.r.: Alexander Mennicke (Kurator), Dr. Stefan Weppelmann (Direktor MbdK), Marc Walenta (Chemie-Vorstand), Marcus Andrew Hurttig (Kurator), Dirk Skoruppa (Chemie-Vorstand). Foto: Philipp Kirschner
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Leutzscher Fußball-Kunst zum Ersteigern: Ausstellung im Museum der bildenden Künste eröffnet

Der Leipziger Fußball rollt seit Dienstag auch im Museum der bildenden Künste (MdbK). Dort gewährt die Sonderausstellung „IM FLUTLICHT – Historische Fotografien und zeitgenössische Kunst“ noch bis zum 2. Mai einen Blick auf 100 Jahre Alfred-Kunze-Sportpark. „Die Ausstellung vereint auf wunderbare Art und Weise Kunst und Geschichte – alles mit unserem Verein im Mittelpunkt“, zitiert die BSG Chemie den Projektkoordinator und Kurator Alexander Mennicke.

Nach dem Diebstahl im Stadion des Friedens bittet der Leipziger Leichtathletik-Verband um Hilfe. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Leichtathletik

Wenn die Uhr nicht mehr tickt: Leichtathletik-Verband benötigt dringend finanzielle Hilfe

Es dürfte nicht allzu häufig vorkommen, dass es in der Fernsehsendung „Kripo live“ um Leichtathletik geht. Am 7. Februar war das aber leider notwendig. Denn zu Weihnachten hatten sich Diebe auf dem Stadiongelände der SG Motor Gohlis-Nord (MoGoNo) zu schaffen gemacht – die LZ Nr. 87 hatte im Januar darüber berichtet. Dabei wurde durch Beschädigungen und durch Diebstahl ein Gesamtschaden in Höhe von über 25.000 Euro angerichtet.

Am IAT Leipzig werden Spitzensportler/-innen buchstäblich auf Herz und Nieren untersucht. Foto: IAT Leipzig
·Sport·Weitere

Corona – „Die umfängliche Immunität ist einfach noch nicht vorhanden“: Sportmediziner Prof. Dr. Bernd Wolfarth vom IAT Leipzig im Interview

Handballer Lukas Binder, Bobpilotin Anne Lobenstein und Leichtathlet Robert Farken haben eines gemeinsam: Alle drei hatten sich bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Die „Leipziger Zeitung (LZ)“ berichtete in den Ausgaben 86 (vom 18.12.20) und 87 (vom 29.01.21) darüber. Völlig unterschiedlich hingegen waren die einzelnen Krankheitsverläufe dieser Sportler/-innen.

Nach zwei Jahren wird Leipzig wieder die besten Leichtathlet/-innen des Landes empfangen. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Leichtathletik-Hallen-DM 2022 wieder in Leipzig

Die Deutsche Hallenmeisterschaft der Leichtathlet/-innen wird im kommenden Jahr einmal mehr in Leipzig stattfinden. Das hat der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) am gestrigen Freitag bekannt gegeben. Als Termin für die Titelkämpfe ist das Wochenende 26./27. Februar 2022 angesetzt.

Moritz Kirschner beim Rollski-Weltcup in Aktion. Foto: Paul Poderat
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„Du hast auf Rollski den Spaß deines Lebens!“: Moritz Kirschner über die Freuden und Leiden in einer (noch) Randsportart

Es hatte doch für einiges Erstaunen gesorgt, dass es Mitte Februar nicht einfach nur formell Winter war, sondern Leipzig plötzlich auch mit einer ungewöhnlich dicken Schneeschicht überzogen wurde. Ebenso erstaunt waren viele Spaziergänger/-innen über die scheinbar aus dem Nichts auftauchende große Zahl an Skisportler/-innen, die auf dem kühlen Weiß mit Langlaufbrettern elegant ihre Bahnen zogen.

Der SC DHfK - hier Luca Witzke - konnte sich nie wirklich aus dem Griff der Stuttgarter befreien. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. TVB Stuttgart 23:25 – Kein beschauliches Sonntagstee-Treffen

Mit Viggo Kristjannson kam im Team des TVB Stuttgart ein alter Bekannter nach Leipzig. Dass er und seine Teamkollegen nicht zum Teetrinken und auf einen Plausch in der Arena vorbeischauten, machten sie allerdings früh deutlich. Mit Nationaltorhüter Johannes Bitter zwischen den Pfosten hatten die Gäste einen starken Rückhalt. Diesen bot aufseiten der Hausherren auch Joel Birlehm, denn sonst hätte wohl schon zur Pause ein unangenehm großer Rückstand auf der Anzeigetafel gestanden.

Philipp Weber kommt gegen drei Essener zum Wurf. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK Leipzig vs. TuSEM Essen 26:23 – Arbeitssieg im Nachholspiel

Zum späten Heimspielauftakt im nicht mehr neuen Jahr stand für die Leipziger das Nachholspiel gegen Essen an. Dieses fiel im Oktober wegen Corona-Infektionen im Team des SC DHfK aus. Lange blieb offen, wer die zwei Punkte bekommt, auch eine Punkteteilung war nicht ausgeschlossen. Als einen der Schlüsselpunkte machten beide Trainer das Tempospiel und Rückzugsverhalten aus. Wobei sich zeigte, dass diese in der Philosophie beider Coaches eng zusammenhängen.

Jörg Matthé mit seiner Frau Tanja am mystischen westlichen Ende des Kanals. Foto: Jörg Matthé
·Sport·Leichtathletik

In Bewegung bleiben trotz Corona-Pandemie – 14. Leipziger Brückenlauf: Alles ein bisschen anders

In Pandemie-Zeiten sind die Angebote im Breitensport gezwungenermaßen rar gesät. Da fällt es natürlich vielen nicht leicht, fit und in Bewegung zu bleiben. An Massenveranstaltungen wie z. B. Volksläufe ist derzeit gar nicht zu denken. Auch der 14. Leipziger Brückenlauf, der traditionell Anfang des Monats auf dem Programm gestanden hätte, war in seiner ursprünglichen Form nicht durchführbar.

Sammlungskonservatorin Christine Hübner (links) und Kustos Rudolf Hiller von Gaertringen (rechts) zeigen eines der bekanntesten Werke der Sammlung Die nachdenkliche Katharina Witt. Foto: Kustodie
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„Kunst will wahrgenommen und erlebt werden!“ – Geschichte und Zukunft der DHfK-Sammlung

96 Student/-innen betraten im Herbst 1950 das erste Mal die Hallen der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) – inmitten der Hörsäle, Sportplätze und prächtigen Gänge sollten sie und die nachfolgenden Generationen von Studierenden zur sportlichen Elite der DDR ausgebildet werden. Durch die Fokussierung auf olympische Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen und Turnen wurde die Hochschule zur Medaillenschmiede und die kleine Republik zur einer der größten Sportnationen.

Anne Lobenstein (vorn) mit ihrer Anschieberin Viktoria Dönicke am Start bei der Junioren-WM in St. Moritz. Foto: Wolfgang Hoppe
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„Ich hatte Platzangst und Luftnot unterm Helm.“ Anne Lobenstein kämpft nach Corona-Erkrankung noch immer mit den Folgen

Anne Lobenstein ist 25 Jahre jung und von Kindesbeinen an sportlich aktiv. Als ambitionierte Kugelstoßerin war sie bei der SG Motor Gohlis-Nord erfolgreich und wechselte im Jahr 2013 zum Bobsport. Dort wurde sie schnell Teil des Nationalkaders und absolvierte am vergangenen Wochenende in St. Moritz (Schweiz) bereits ihre dritte Junioren-Weltmeisterschaft. Zudem ist sie beruflich als Landespolizistin tätig. Es darf bei ihr daher getrost von einem überdurchschnittlich hohen Fitnesszustand und einem robusten Immunsystem ausgegangen werden.

In diesem Jahr muss das MoGoNo-Schülersportfest in der Arena Leipzig ausfallen. Foto: Jan Kaefer
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„Ich hoffe, dass uns die Mitglieder erhalten bleiben.“ – Interview mit MoGoNo-Abteilungsleiter Tasso Hanke

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die mit dem Lockdown einhergehenden Einschränkungen bringen auch die Sportvereine zunehmend in Schwierigkeiten. Diese Entwicklung bekommen die Leichtathlet/-innen der SG Motor Gohlis-Nord (MoGoNo) ebenfalls zu spüren. So musste schweren Herzens das für den 6. Februar geplante große Schülersportfest in der Arena Leipzig abgesagt werden.

Robert Farken (SC DHfK) will dieses Jahr endlich auch mal im Sommer vorneweglaufen. Foto: Jan Kaefer
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Quarantäne statt Trainingslager in Dubai: Robert Farken wird durch überraschenden Corona-Befund ausgebremst

Das Jahr 2021 ist für viele Spitzensportler/ -innen von besonderer Bedeutung, denn – so alles nach Plan läuft – werden am 23. Juli in Tokio (Japan) die Olympischen Spiele eröffnet. Zu den Leipziger Athlet/-innen, die sich Hoffnung auf eine Teilnahme machen dürfen, zählt auch Robert Farken vom SC DHfK Leipzig. Für den 23-Jährigen, der in den Jahren 2017, 2019 und 2020 jeweils Deutscher Hallenmeister über 800 Meter wurde, ist die Olympia-Qualifikation der große Traum.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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