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Die Luftmessstation am Hallischen Tor bei den Höfen am Brühl. © Luise Mosig
·Politik·Leipzig

Dicke Luft: Wenn ein Antrag nach hinten losgeht

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 71, seit 27. September im HandelSeit Monaten diskutiert der Stadtrat, der nach den Kommunalwahlen Ende Mai am 4. September letztmalig in alter Zusammensetzung tagte, über den Standort der Luftmessstation Leipzig-Mitte (Am Hallischen Tor, Ecke Willy-Brandt-Platz). Sie ist eine von vier festen Messeinrichtungen der Stadt und zeichnet beispielsweise auf, wie viel Feinstaub, Schwefeldioxid und Ozon in der Leipziger Luft enthalten sind.

Teresa Bergman: Apart. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Zur „Apart“-Tour kommt Terasa Bergman am 16. Oktober auch nach Leipzig

Am 16. Oktober um 20 Uhr ist sie im Horns Erben in Leipzig zu Gast: Die in Berlin lebende Neuseeländerin Teresa Bergman mit ihrem neuen Album „Apart“, das am 27. September erschien. Es ist tatsächlich so, wie es ihre Agentur beschreibt: „ein abwechslungsreiches, intensives Pop-Soul-Album mit Jazz- und Folk-Elementen“. Und einige der Songs sind wirklich richtig groovy.

Forsberg hatte trotz eines Tores wenig Grund zur Freude. Foto: Gepa Pictures
·Sport·Fußball

RB Leipzig vs. Schalke 04 1:3 – Standards kosten RBL die Tabellenführung

Nach einem 1:3 gegen Schalke 04 am Samstag, den 28. September, hat RB Leipzig die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga an Bayern München verloren. Nach einer Viertelstunde hatte RBL mehrere Großchancen, um in Führung zu gehen, doch stattdessen nutzten die Gäste zwei Standardsituationen und einen Konter zu Toren. Der abschließende Treffer von Forsberg sorgte immerhin dafür, dass Leipzig in der Tabelle vor Schalke bleibt.

Sachsens Ministerpräsident in Spe a.D. Tom Rodig reflektiert. Foto: Privat
·Leben·Satire

Rodig reflektiert: Was für ein Wahlkrampf!

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 71, seit 27. September im HandelIhr MP in spe Tom Rodig ist dieser Tage vor allem und besonders: erschöpft. Nach neun Monaten Wahlkampf – der eigentlich drei Wahlkämpfe umfasste – zieht endlich wieder Ruhe ein. Ruhe in den Parteibüros und Pressestellen, Ruhe an den Laternenmasten, Ruhe in den Kehlen der Krakeeler. Während CDU, SPD und Grüne sich fragen, welche Prinzipien sie nun aufgeben müssen, um eine sogenannte stabile Regierung zu bilden, lehnt sich die AfD zurück und triggert mich mit Signalworten wie „Neuwahlen“. Bitte, bitte, aber nicht schon wieder Wahlen!

Autor, Leipziger und Kolumnist David Gray. Foto: Erik Weiss Berlin
·Politik·Sachsen

Die blaue Wende 2.0: Warum die AfD im Osten gewählt wird

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 71, seit 27. September im HandelMit Nazis zu reden sei wie an Mülltonnen zu schnuppern, nämlich ziemlich eklig, sagte eine gute Freundin neulich zu mir. Ich gebe ihr ja vollumfänglich recht. Es liegt kein Mehrwert darin mit Kalbitz, Höcke, Jens Meier oder Frau Sayn-Wittgenstein zu reden. Auch wenn sie sich krampfhaft den Begriff bürgerlich überstreifen und in sämtliche Mikrophone hineinrufen. Also so viel Kreide fressen, dass man sich deswegen beinah schon um ihre Gesundheit sorgen sollte.

Das 1896/97 errichtete Weiße Haus im Markkleeberger agra-Park bietet heute Raum für Trauungen bei Hochzeiten, Konzerte, Vorträge und Ausstellungen. © Matthias Wuttig / Foto für Dich
·Politik·Sachsen

Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze im Interview: „Mir fehlt die Frage zum Klimawandel“

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 71, seit 27.September im HandelKaum war die Sachsenwahl am 1. September 2019 vorüber, kamen die ersten Analysen zum 27,5-Prozent-Erfolg der AfD, dem überraschend guten Abschneiden der CDU mit 32 Prozent ebenso, wie dem vollständigen Abriss der Linken um 8,5 auf 10,4 Prozent. Auch die Grünen schmolzen vom Umfragehoch dann doch wieder auf 8,6 Prozent an der Urne, während sich die SPD umgehend über 7,7 Prozent freute, da sie nicht, wie befürchtet, das FDP-Schicksal teilte, welche mit 4,5 Prozent erneut keinen Platz im Landtag fanden.

Startende Antonov 225 am Flughafen Leipzig / Halle. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig
·Wirtschaft·Metropolregion

Auch schon während der Kohlekommission machte Stanislaw Tillich Lobbyarbeit für den Flughafenausbau

Erstaunliches brachte jetzt eine Bundestagsanfrage der Grünen zutage. Die fanden es schon recht unerklärlich, warum eine Erweiterung des Flughafens Leipzig/Halle indirekt schon im Bundes-Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD im März 2018 auftauchte. Zwar hat die Bundesregierung mit der Erweiterung selbst nichts zu tun. Aber sie kann „Frachtfluglanderechte erweitern“.

Der Flughafen Leipzig / Halle aus der Vogelperspektive. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig
·Politik·Region

Leipzig hat sich eigentlich nur indirekt gegen einen Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle ausgesprochen

Als Matthias Zimmermann von der Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ am 4. September in der Ratsversammlung zu Burkhard Jungs Votum im Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG) zur Flughafenerweiterung fragte, verwies er auch auf die Stadtratsentscheidung gegen einen weiteren Flughafenausbau. Die gab es tatsächlich. Darauf verwies auch Burkhard Jung am 4. September.

Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de
·Politik·Region

Wie Burkhard Jung im Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Flughafen AG abgestimmt hat, darf er nach Aktienrecht überhaupt nicht sagen

Die Rückfrage von Leser „Christian“ ist nur zu berechtigt: Was hat OBM Burkhard Jung nun in der Ratsversammlung am 4. September tatsächlich geantwortet auf die Einwohneranfrage von Matthias Zimmermann, Sprecher der Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“, zu seinem Votum in der Gesellschafterversammlung zum weiteren Ausbau des Flughafens. Hat er nun mit Ja oder mit Nein gestimmt zum Halb-Milliarden-Ausbau für Volga-Dnepr?

Frachtflieger beim Abkürzen über der Stadt. Foto: Ralf Julke
·Politik·Region

Deutsche Flugsicherung bezichtigt jetzt sogar den MDR der falschen Darstellung

Die L-IZ war ja im August gebeten worden, ihre Interpretation dessen, was Sandra Teleki, Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS), in einer Sendung des MDR zum Flughafen Leipzig/Halle gesagt hatte, zu korrigieren. Was wir nicht gemacht haben. Wir haben stattdessen am 8. August noch einmal erzählt, wie die Begrenzungen zur Kurzen Südabkurvung 2003/2004 tatsächlich propagiert wurden. Doch nun unterstellt die Deutsche Flugsicherung sogar dem MDR eine Falschdarstellung.

Ahne: Zwiegespäche mit Gott. Unter der Fuchtel der Zeit. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Unter der Fuchtel der Zeit: Ahne und Gott in den Jahren schwindender Schmetterlinge und besorgter Spießbürger

Als das in Berlin mit den ganzen Lesebühnen begann, war auch Ahne einer der ersten Helden der neuen Spoken-Word-Bewegung. Und er war selber jung. Und sein berühmtester Serienheld ist ein gewisser Gott. Der wohnt in der Choriner Straße in Berlin. Und regelmäßig schneit ihm ein gewisser A. in die Wohnung, mit dem er über alles mögliche plaudert – auch über sich selbst.

Der Historiker Dr. Kai Nowak hat für seine Habilitation die Geschichte der Verkehrssicherheit im 20. Jahrhundert erforscht, unter anderem auch den Trend der „Elterntaxis“. © Privat
·Bildung·Forschung

Dr. Kai Nowak über Elterntaxis: „In der BRD starben 1970 rund 21.000 Menschen im Straßenverkehr“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 71, seit 27.September im HandelDr. Kai Nowak hat für die Habilitation ein scheinbar abwegiges Thema gewählt. Der Historiker erforscht die Geschichte der Verkehrssicherheit im 20. Jahrhundert. Dafür hat er sich nicht nur durch diverse Archive gewühlt, sondern auch Fernsehsendungen gesehen. Die Folgen des aktuellen Trends der „Elterntaxis“ zu Schulen erklärt er im Interview genauso wie die Instrumentalisierung der Verkehrssicherheit in der Zeit des Nationalsozialismus und den rasanten Anstieg der Verkehrstoten in der BRD.

App-Icon der Replace PalmOil-App. Grafik: OUiN
·Wirtschaft·Verbraucher

Replace PalmOil-App zeigt, wo Supermarktprodukte den Orang Utans den Lebensraum zerstören

Seit Freitag, 27. September, ist die neue Replace PalmOil-App bei iTunes und im Google Play Store zum kostenfreien Download erhältlich. Die App stärkt die Verbraucher in ihrer Mitsprache bei Inhaltsstoffen von Lebensmitteln und bietet ihnen die Möglichkeit, den Lebensmittelherstellern wertvolles Feedback zu geben und sie so zum Regenwaldschutz anzuregen. Die App ist eine Initiative des Leipziger Vereins Orang-Utans in Not e. V. und wird von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert.

Wohin geht die Reise im sächsischen Schienennetz? Foto: Michael Freitag
·Wirtschaft·Mobilität

Pro Bahn schreibt Michael Kretschmer einen Offenen Brief: Nicht meckern, arbeiten!

Das, was das Klimakabinett der Bundesregierung da am 20. September vorgelegt hat, war nicht nur erhellend. Es machte – gerade weil es den wichtigsten Themen auswich – deutlich, was in der deutschen Politik seit 30 Jahren falschläuft. Denn dass die Bundesregierung heute derart abhängig ist von Autoindustrie und Energiewirtschaft, hat mit falschen Weichenstellungen gleich nach 1989 zu tun. Eine davon ist der Versuch, die Bahn zu einem Börsenunternehmen zu machen. Das Ergebnis auch in Sachsen: Ein Schienennetz mit Löchern und Frustration. Pro Bahn schreibt deshalb einen Offenen Brief.

Angebotsmieten bei Neuvermietung in Leipzig seit 2014. Grafik: Colliers
·Politik·Kassensturz

Colliers International: Mehr Wohnungsfertigstellungen in Leipzig, sinkende Spitzenmieten, Knappheit im Bestand

Der Mietwohnungsmarkt richtet schon einiges. Wenn Wohnungen zu Preisen nicht absetzbar sind, die die Kaufkraft einer Stadt wie Leipzig übersteigen, sinken die Angebotsmieten im hochpreisigen Segment. Erst recht, wenn seit Jahren fast nur noch solche Wohnungen gebaut werden, der soziale Wohnungsbau aber nur ein Nischenthema ist. Freilich entspannt das den Leipziger Wohnungsmarkt nicht wirklich.

Kühlturm des Kraftwerks Lippendorf. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Grüne beantragen deutliche Festlegung auf einen Leipziger Kohleausstieg bis 2023

Eigentlich war es nicht nur ein Hintertürchen, sondern ein sperrangelweit geöffnetes Tor, das OBM Burkhard Jung da offen ließ, als er in die Stellungnahme zum Grünen-Antrag, aus der Fernwärmelieferung aus Lippendorf auszusteigen, schreiben ließ: „Vollständiger Ersatz der bisher aus dem Braunkohlekraftwerk Lippendorf gelieferten Fernwärme bis 2030.“ Das, so finden die Grünen, ist eben nicht der beschlossene Kohleausstieg bis 2023. Und deshalb legte die Grünen-Fraktion jetzt einen neuen Stadtratsantrag vor: 2023 muss auch 2023 heißen.

Christopher Zenker (SPD). Foto: L-IZ.de
·Wirtschaft·Mobilität

SPD-Fraktion fordert: Leipzig soll sich um Modellprojekt zur Stärkung des ÖPNV bemühen

Am Freitag, 20. September, hat die Bundesregierung ihr Eckpunktepapier zum Klimaschutzprogramm veröffentlicht. Darin werden verschiedene Maßnahmen für den Klimaschutz vorgestellt, die die Bundesrepublik angehen möchte. Darunter sind unter anderem auch Projekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs zu finden. Der Bund möchte demnächst zehn weitere Modellprojekte fördern, bei denen es auch um die Einführung des 365-Euro-Jahrestickets für den ÖPNV gehen soll. Nun greift auch Leipzigs SPD-Fraktion die Sache auf.

Daniel Köhler: Leipzig. Im Fokus. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Leipzig. Im Fokus: Daniel Köhlers Fotografien einer Stadt im Bühnenlicht

Eine Zeit lang dominierten vor allem die gestandenen Leipziger Fotografen die Welt der Bildbände über die Stadt. Sie konnten ihre großen Archive, die oft aus Sammlungen eindrucksvoller Schwarz-Weiß-Aufnahmen auch aus der DDR-Zeit bestanden, nutzen und damit bis heute einen riesigen Hunger stillen, Leipzig als eine Stadt der permanenten Veränderung greifbar zu machen. Doch jetzt melden sich immer öfter jüngere Fotografen zu Wort, die zu Leipzig eine völlig andere Beziehung haben.

Viermal durfte Lok gegen Nordhausen jubeln. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Fußball

1. FC Lok Leipzig vs. Wacker Nordhausen 4:3 – Spektakel und Spitze

Für mindestens eine Nacht hat der 1. FC Lok Leipzig erneut die Tabellenspitze der Regionalliga Nordost erklommen. In einem spektakulären Spiel bezwangen die Hausherren vor 3.549 Zuschauern den bisherigen Tabellen-Zweiten Wacker Nordhausen mit 4:3 (1:1). Für Lok trafen Steinborn, Soyak, Wolf und der Nordhäuser Pluntke. Trotz dreimaliger Führung und zwischenzeitlicher Zwei-Tore-Führung musste Lok gegen Ex-Trainer Heiko Scholz bis zum Ende zittern.

Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow. Foto: L-IZ.de
·Politik·Sachsen

Justizministerium bestreitet Kenntnis über veröffentlichte Connewitz-Liste

Ist es denkbar, dass der sächsische Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) beziehungsweise sein gesamtes Ministerium jahrelang nicht wussten, dass im Internet eine Liste mit den Namen jener Personen kursiert, die am 11. Januar 2016 als Neonazimob in Connewitz randaliert haben sollen? Ja, es ist nicht nur denkbar, sondern sogar Tatsache – zumindest wenn man einem Sprecher des Justizministeriums glaubt, der genau das in einem MDR-Beitrag behauptet hat.

Die Ergebnisse beim Stadtradeln im Städtevergleich. Grafik: Stadtradeln.de
·Wirtschaft·Mobilität

Leipzig schafft erstmals über 1,7 Millionen Kilometer beim Stadtradeln

Wenn natürlich Städte wie Berlin mitmachen, geht der Wettbewerb im Stadtradeln in Deutschland erst richtig los. Und zwar gerade weil in Berlin das Thema eines besseren Radverkehrs seit Jahren auf der politischen Agenda steht und dort mit deutlich härteren Bandagen ausgekämpft wird als zum Beispiel in Leipzig. Leipzig hat zwar in der Vergangenheit schon mal das Stadtradeln gewinnen können. Aber mit Berlin geht es jetzt in völlig andere Dimensionen.

Haltestelle Hauptbahnhof von Westen. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

Haltestelle Hauptbahnhof entlasten, mehr Bahnen über den Westring fahren lassen

Dass der Leipziger Promenadenring umgebaut werden muss, damit der Straßenbahnverkehr hier schneller flutscht, ist längst klar. Doch es kann noch zwei Jahre dauern, bis die Stadtplaner die Umbaupläne für den Ring fertig haben. Aber aktuell wird gerade der neue Nahverkehrsplan im Stadtrat debattiert. Wie aber soll das Nadelöhr der Haltestelle am Hauptbahnhof entschärft werden, wenn erst in ein paar Jahren Vorschläge dazu kommen? Die CDU-Fraktion hatte da so eine Idee.

Die Gaggaudebbchen-Sieger im Lene-Voigt-Kabinett von 2004. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Lene Voigt hat den Raum gewechselt, hat aber den Ratskeller Leipzig nicht verlassen

Das Bild stammt noch aus einer Zeit, als der Schülerwettbewerb um das Gaggaudebbchen klein genug war, um im Lene-Voigt-Kabinett des Leipziger Ratskellers ausgetragen zu werden. Das war 2004. Das Kabinett war mit lauter Erinnerungsstücken an die Leipziger Mundartdichterin Lene Voigt ausgestattet. Auch die Lene-Voigt-Gesellschaft traf sich hier regelmäßig. Das Gaggaudebbchen ist längst umgezogen ins Kabarett Sanftwut.

Am Poniatowskiplan.
·Politik·Brennpunkt

Letzter Abschnitt des Elstermühlgrabens soll 2020 in Angriff genommen werden

Die ersten Zahlen für das noch fehlende Stück Elstermühlgraben zwischen Elsterstraße und Lessingstraße gab Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal schon im Juni zur Freigabe des vorletzten Stücks zwischen Thomasiusstraße und Lessingstraße bekannt. Dass dieses letzte Stück tatsächlich 2020 angepackt werden kann, beschloss die Dienstberatung des Oberbürgermeisters am Donnerstag, 26. September.

Kassensturz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Kassensturz

Dienstleistung wird auch 2020 in Sachsen für stabile Beschäftigung sorgen

Wie das Wirtschaftsjahr 2020 wirklich wird, weiß man zwar auch bei der sächsischen Agentur für Arbeit nicht. Aber dort ist man jetzt sehr zuversichtlich, dass das Beschäftigungsniveau in Sachsen im nächsten Jahr sehr stabil bleiben wird. Errechnet und am Donnerstag, 26. September, veröffentlicht hat die neuen Zahlen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesarbeitsagentur.

Florian Wagner: Rente mit 40. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Rente mit 40: Die Sache mit dem Frugalismus und was daran auch für Wenigverdiener hilfreich sein kann

Bei Wikipedia taucht das Wort „Frugalismus“ tatsächlich unter dem Stichwort Bescheidenheit auf. „Es handele sich bei Frugalisten um ,Menschen, die nicht arbeiten wollen, bis sie 67 Jahre alt sind‘“, kann man lesen. Frugal heißt ja auch im Deutschen „bescheiden“. Aber eigentlich geht es um etwas völlig anderes, auch wenn man sich als normal verdienender Ostdeutscher natürlich fragt: Wie will man bei dem Gehalt mit 40 schon in Rente gehen können?

Ragnar Johannsson (BHC) packt Lukas Witzke (SC DHfK) am Schlafittchen. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Handball

SC DHfK Leipzig vs. Bergischer HC 35:32 – Gutbrod trifft und trifft, dann packt die Abwehr zu

Mit einer kämpferischen Ansage waren der Bergische HC nach Leipzig gereist, nämlich seinen guten Leistungen gegen starke Gegner eine noch bessere folgen zu lassen. Und diesen Worten ließen die Gäste Taten folgen, führten in einer torreichen ersten Hälfte sogar mit vier Toren. Leipzig biss später zu und baute die Festung Arena mit einem 35:32 aus, das aber nicht ungefährdet gelang.

Foto: Luise Mosig
·Leben·Gesellschaft

Die Unsichtbaren gehen auf die Straße + Bildergalerie & Video

In den Supermärkten gibt es seit einigen Wochen Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen, und in Leipzig zogen heute bereits Weihnachtsmänner und -frauen durch die Straßen: Etwa 300 Gebäudereiniger der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), viele von ihnen mit roter Zipfelmütze, versammelten sich gegen 11 Uhr auf dem Augustusplatz, um für bessere Arbeitsbedingungen in der Reinigungsbranche zu demonstrieren. Die Hauptforderung: Ein tariflich vereinbartes Weihnachtsgeld für die Arbeitskräfte.

Wohnungsbau in der Kochstraße in Connewitz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Sachsen

Was aus Sicht der Leipziger SPD-Fraktion alles im Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und SPD stehen muss

In Dresden verhandeln ja CDU, Grüne und SPD über eine mögliche Dreierkoalition. Die SPD hat ja schon wieder fünf Jahre Erfahrung gesammelt mit einer CDU, die für die Themen der sächsischen Großstädte kaum ein Ohr hat und entsprechende Vorstöße immer wieder ausgebremst hat. Nun meldet sich die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat zu Wort und mahnt einige wichtige Weichenstellungen an, ohne die die Leipziger Stadtpolitik in den nächsten fünf Jahren nur schwer umzusetzen sein wird.

Der Hauptweg im Lene-Voigt-Park. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Auch der Lene-Voigt-Park soll im Rahmen des neuen Toilettenkonzepts untersucht werden

Eine gute Seite haben natürlich die vielen warmen Tage der letzten Jahre: Viele Leipziger können sich öfter und länger im Freien aufhalten und tun das auch. Entsprechend sind alle Parks und Grünanlagen stark genutzt, teilweise auch übernutzt. Und nicht nur im zentral gelegenen Clara-Zetkin-Park macht sich dann schnell bemerkbar, wenn es zum Beispiel an Toilettenanlagen fehlt. Das Problem gibt es längst auch in Reudnitz.

Es könnte schlimmer sein. Foto: Marko Hofmann
·Leben·Gesellschaft

Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“

Seit nunmehr knapp 1.000 Tagen füttert Francis Nenik sein Tagebuch über die Präsidentschaft Donald Trumps, das „Tagebuch eines Hilflosen“. Das gar nicht so hilflos ist, weil Nenik in seinem Online-Tagebuch all das, was unter Trumps Präsidentschaft passiert, mit vielen authentischen Quellen und Analysen unterlegt. Nur die Links will er nicht mit hineinpacken – aus ästhetischen Gründen. Deshalb erscheinen einige der Tagebuchbeiträge jetzt in der L-IZ – mit den Links auf die zumeist englischsprachigen Original-Quellen.

Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Foto: Luca Kunze
·Politik·Sachsen

Hannelore Wodtke fordert Tillich zum sofortigen Rücktritt als MIBRAG-Aufsichtsratsvorsitzender auf

Als bekannt wurde, dass der ehemalige sächsische Ministerpräsident und Vorsitzende der Kohlekommission, Stanislaw Tillich, vom Kohlekonzern MIBRAG zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden berufen wurde, startete Hannelore Wodtke am Mittwoch, 25. September, postwendend eine Petition, die binnen einer Stunde 1.000 Unterstützer fand. Binnen eines Tages waren es schon 25.000. Sie hatte als einziges Mitglied der Kohlekommission gegen den Abschlussbericht der Kohlekommission gestimmt.

Lichtraum 5 - Neues Rathaus. Foto: LTM Emilie Dias
·Kultur·Lebensart

Jugendchor der Oper Leipzig eröffnet Lichtraum Nr. 5 am 30. September am Neuen Rathaus

In Reflexion der Montagsdemonstrationen von 1989 entstehen im Vorfeld des 9. Oktobers insgesamt sechs Lichträume, die Montag für Montag an Plätzen entlang des Innenstadt-Rings eröffnet werden. Nach den Lichträumen 1 (Nikolaikirche), 2 (Nikolaikirchhof), 3 (Park am Schwanenteich) und 4 („Runde Ecke“/Innenhof ehem. Stasi-Zentrale) eröffnet am 30. September um 20 Uhr der fünfte Lichtraum mit szenischer Choreographie und Musik am Goerdeler-Denkmal vor dem Neuen Rathaus.

Die Richtigstellung des Bürgerkomitees Leipzig. Foto: L-IZ
·Kultur·Ausstellungen

Das Bürgerkomitee Leipzig nimmt einen LVZ-Artikel mit einer fünfseitigen Richtigstellung auseinander

Am 4. September entfachte die LVZ einen Streit erneut, der 2016 mühsam befriedet worden war. Damals ging es um die Ausstellung „Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal und den auch im Stadtrat ausgetragenen Streit um diesen Saal zwischen Schulmuseum und „Runder Ecke“. Da wurde auch die Ausstellung „STASI – Macht und Banalität“ im Museum in der Runden Ecke thematisiert.

Geburtstagsgrüße der Schüler für den Lehrer. Ein Verhältnis, in das die AfD gern hineinschauen möchte. Foto: L-IZ.de
·Politik·Sachsen

Lehrerpranger der AfD im Visier der Datenschützer

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 71, ab Freitag, 27. September 2019 im HandelEs ist eine Art Dauerkampfmittel der AfD, mit welchem sie nahezu flächendeckend das Land überzogen hat. Im Oktober 2018 begann die Partei Portale namens „Neutrale Schule“ einzurichten, welche rasch den Beinamen „Lehrerpranger“ erhielten. Schüler sollten dazu animiert werden, Lehrer zu melden, welche angeblich gegen den „Beutelsbacher Konsens“ verstoßen. Im Kern wurde rasch klar, dass die AfD somit möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer identifizieren wollte, welche kritisch über die Ziele und Aussagen der Rechtsausleger mit den Schülern debattieren.

Aleksandra Majzlic: Mut zum Protest. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Mut zum Protest: 14 Porträts von Menschen, die sich ihren Widerstandsgeist nicht austreiben ließen

Aleksandra Majzlic lebt in München. Die DDR lernte sie als junges Mädchen praktisch nur bei Familienbesuchen in Sachsen kennen. Aber vor zehn Jahren ließ sie das Thema nicht mehr los. Sie wollte jenen Menschen im Osten ein Buch widmen, die unter dem SED-Regime gelitten haben. Meist sind es ja ostdeutsche Autorinnen und Autoren, die sich des Themas annehmen. Da ahnte Aleksandra Majzlic wohl noch nicht, dass das kein schnell gemachtes Buch wird.

Sachsen Ex-Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Foto: Sächsische Staatskanzlei, Laurence Chaperon
·Wirtschaft·Metropolregion

Sächsische Drehtür-Kohle für Stanislaw Tillich

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) tat es, Bundesstaatssekretär Eckart von Klaeden (CDU) auch und nun ist der am 12. Dezember 2017 zurückgetretene Ex-Ministerpräsident Stanislaw Tillich dran. Während Koch 2011 fast nahtlos vom Ministerpräsidenten zum Vorstandsvorsitzenden des Baukonzerns „Bilfinger Berger“ wurde, wechselte von Klaeden derart schnell aus dem Bundeskanzleramt in die Funktion des Leiters der Abteilung Politik und Außenbeziehungen der Daimler AG, dass die Staatsanwaltschaft Berlin zumindest den Anfangsverdacht einer Vorteilsnahme sah und ein später eingestelltes Ermittlungsverfahren einleitete.

Stanislaw Tillich - hier bei einem Besuch in Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Politik·Sachsen

Wenn ein Vorsitzender der Kohlekommission im Handumdrehen zum Aufsichtsratsvorsitzenden eines Kohlekonzerns wird

Das kann man dann wohl als ein heftiges Stück Lobbyismus betrachten, was Sachsens ehemaliger Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) da binnen zwei Jahren fertiggebracht hat. 2017 ist er – nach der herben Wahlschlappe der CDU bei der Bundestagswahl – als Ministerpräsident zurückgetreten, um nur wenig später als einer der Vorsitzenden der Kohlekommission der Bundesregierung wieder aufzutauchen und einen 40-Milliarden-Euro-Kohleaustiegsdeal auszuhandeln, der nur eines bislang nicht enthält: einen Zeitplan für den Kohleausstieg.

Der Lindenauer Markt mit Blick zur schmalen Haltestelle auf der Nordseite. Foto: Ralf Julke
·Politik·Leipzig

Wenn der Stadtrat zustimmt, dürfen die Stadtbezirksbeiräte bald auch Heimat- und Brauchtumspflege treiben

Vor drei Jahren wurde die Rolle der Stadtbezirksbeiräte im Leipziger Stadtrat heftig diskutiert. Könnten sie genauso viele Rechte bekommen wie die Ortschaftsräte, vielleicht sogar ein eigenes Budget, über das sie beschließen können? Vorbild war Dresden, wo man die Stadtbezirksbeiräte so aufgewertet hat. Aber die Sächsische Gemeindeordnung gibt das so nicht her. Dresden musste zurückrudern. Aber ein bisschen mehr Freiheit sollen Leipzigs Stadtbezirksbeiräte jetzt doch bekommen.

In Plagwitz gefunden. Foto: Marko Hofmann
·Leben·Gesellschaft

Die in Stein gemeißelte Alternativlosigkeit und die Klagen des ausgehaltenen Bürgers

Am Dienstag, 24. September, brachte „Zeit Campus“ eine hübsche kleine Analyse von Joe Evans zu der Frage, warum die Tories in England fürchten, bei der nächsten Wahl heftige Stimmverluste hinnehmen zu müssen. Denn sie punkten bei der jungen Bevölkerung nicht mehr. Was auch ein paar jungen Tories bewusst ist, zum Beispiel Stephen Canning, den Evans bei einer richtig schönen Pirouette erwischt.

Seenlandschaft, Vogelperspektive.
·Politik·Region

Baubeginn für den Harthkanal verschiebt sich auf unbestimmte Zeit

Das wird ja dann wohl erst mal nichts. Eigentlich hätten die Bauarbeiten zum Harthkanal, der den Zwenkauer mit dem Cospudener See verbinden soll, längst beginnen sollen. Aber nach der ersten Teilbaugenehmigung stockt das Ganze wieder. Diesmal ist es die Funktion als Hochwasserableiter, die neu justiert werden muss. Und der einst für 10 Millionen Euro konzipierte Kanal droht immer teurer zu werden.

Neue Straßenbäume im Leipziger Süden. Foto: Ökolöwe
·Politik·Engagement

Ökolöwe fordert jetzt einen Klimacheck für politische Entscheidungen in Leipzig

Auch beim Leipziger Ökolöwen war man am 20. September zutiefst enttäuscht über die Ergebnisse des Klimakabinetts. „Die Bundespolitik versagt mit ihrem Maßnahmenpaket zum Klimaschutz. Jetzt müssen Kommunen wie Leipzig erst recht handeln. Der Leipziger Stadtrat muss den Klimanotstand mit verbindlichen Maßnahmen ausrufen. Jede politische Entscheidung muss zukünftig einen Klimacheck bestehen.“ Aber Leipzig hat den Klimanotstand noch immer nicht ausgerufen.

Zunahme der Flüge mit schweren und lauten Flugzeugen am Flughafen Leipzig / Halle. Grafik: Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“
·Politik·Region

Immer mehr laute Frachtflieger: Landesdirektion Sachsen muss Lärmschutzgebiet an zwei Stellen ausweiten

Wenn die Landesdirektion Sachsen die Nachtfluglärmbelastung am Flughafen Leipzig/Halle bewertet, dann geht es nicht um neue Lärmminderungsmaßnahmen. Die müssen auf politischer Ebene durchgesetzt werden. Die Landesdirektion bewertet nur, ob das erstmals 2004 definierte und später erweiterte Lärmschutzgebiet in seiner Größe auch noch der aktuellen Fluglärmbelastung entspricht. Im Lärmgebiet kann es dabei durchaus immer lauter werden. Was auch 2018 der Fall war.

Hörspaziergang. Foto: Thomas J. Bär, Leipzig
·Kultur·Lebensart

Am 27. September gibt es den ersten Hörspaziergang zur Geschichte und Gegenwart des Lindenauer Hafens

In den 1990er Jahren warb das Stadtmarketing mit diesem Slogan„Leipzig kommt!“, doch damals kamen nur Leerstand und Arbeitslosigkeit. Vor wenigen Jahren begann der Wandel – und heute wächst keine deutsche Großstadt so schnell wie Leipzig. Auch der jetzt so hippe Stadtteil Lindenau war noch zur Jahrtausendwende ein marodes Viertel mit hoher Arbeitslosenquote und miesem Image. Und nun entsteht hier mit dem Lindenauer Hafen ein komplett neues Stadtquartier, das Platz für mehr als 1.000 Menschen bietet.

Abrissarbeiten im Gelände des ehemaligen Freiladebahnhofs. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Leipzig 416 GmbH wird neuer Vertragspartner und Planungsgrundlage bleibt auch künftig der Masterplan

Im Frühjahr gab es ja bekanntlich die kalte Dusche für die Stadt Leipzig, als bekannt wurde, dass die CG Gruppe, der das Areal des ehemaligen Freiladebahnhofs Eutritzsch gehörte und mit der die Stadt die Bebauung des Geländes geplant hatte, das Filetstück verkaufen wolle. Am Dienstag, 24. September, stellte sich im Rathaus nun der künftige neue Eigentümer vor. So richtig warm sind der Neue und die Stadt noch nicht. Am Vortag sorgte ja schon ein LVZ-Interview für Missbehagen.

Eröffnung des Studentischen Familienzentrum. Foto: Swen Reichhold
·Leben·Familie & Kinder

Mehr Unterstützung für studentische Eltern mit Kindern im Babyalter beim Studentenwerk Leipzig

Wer heute studiert, tut es oft schon mit Kind und Familie, braucht also auch im familiären Bereich besondere Unterstützung, damit sich das überhaupt miteinander vereinbaren lässt. Darauf hat das Studentenwerk Leipzig mit der Schaffung eines Studentischen Familienzentrums reagiert. Am Montag, 23. September, eröffnete das Studentenwerk Leipzig im Studentenwohnheim in der Nürnberger Straße 42 das Studentische Familienzentrum (StuFaz).

Bereits nach dem Brand an der Pragerstraße am 3.10.2019 sprach OB Burkhard Jung von einem Terroranschlag in Leipzig. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Tritt Gemkow für die CDU an und wen zaubert Die Linke aus dem Hut?

Am 2. Februar ist in Leipzig Oberbürgermeisterwahl. Und es wird etwas anders als in den Vorjahren, als die CDU stets den stärksten Herausforderer für den SPD-Amtsinhaber stellen konnte. Seit den Kommunalwahlen im Mai ist klar, dass die CDU im Leipziger Stadtgebiet nur noch die drittstärkste Kraft ist hinter Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Aber schon 2018 hat ja die LVZ sich bei der Kandidatenkür angestrengt und Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow gefragt, ob er antreten wolle.

Leipzig 2018. Tanz der Krähne, wenn wenige viel bauen. Foto: Michael Freitag
·Politik·Sachsen

Juliane Nagel: 50 Millionen für sozialen Wohnungsbau sind viel zu wenig

Es wird ja derzeit so gern darüber diskutiert, wer eigentlich daran schuld ist, dass in Deutschland nicht genug bezahlbare Wohnungen entstehen. Meist wird dann mit dem Finger auf den Bund gezeigt. Aber der hat eigentlich nur einen schlimmen Fehler gemacht: Er hat die Gelder für den sozialen Wohnungsbau nicht zweckgebunden ganz allein dafür ausgereicht. Und so macht auch Sachsen mit den Geldern, was es will – und gibt gnädig ein Drittel für Sozialwohnungen her.

Einfahrt zum ehemaligen Parkkrankenhaus Dösen. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

NABU bringt Lebensraumzerstörungen in der geplanten Parkstadt Dösen zur Anzeige

Angesichts verdorrender Bäume, austrocknender Gewässer und aufgeheizter Städte müsste Leipzig dringend jedes Stück Grün so gut wie möglich bewahren. Baumfällungen und Flächenversiegelung sind absolut kontraproduktiv. Weiterer Naturfrevel steht jedoch unmittelbar bevor, dazu zählt als besonders negatives Beispiel das geplante Baugebiet „Parkstadt“ Dösen, zu dem jetzt auch der NABU Leipzig Stellung bezieht.

Thomas Nabert: 150 Jahre Möbel vom Rabenauer Burgberg. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

150 Jahre Möbel vom Rabenauer Burgberg: Wie aus einer alten Ritterburg ein bis heute erfolgreiches Möbelwerk wurde

Es gibt wohl derzeit niemanden in Sachsen, der mehr über die sächsische Möbelindustrie und ihre Geschichte weiß als der Historiker Thomas Nabert. Schon 2014 hat er sich mit dem großen Übersichtswerk „Möbel für alle“ tief hineingekniet in die Geschichte der sächsischen Möbelbauer, damals für das Deutsche Stuhlbaumuseum in Rabenau. Und auch diesmal ging die Reise nach Rabenau. Auf den Rabenauer Burgberg.

Der Klimastreik in Leipzig zeigte am 20. September, dass sich immer mehr Menschen der Klimafrage stellen. Foto: L-IZ.de
·Politik·Engagement

Fridays und Parents for Future legen nach: Die ganze Woche fürs Klima in Leipzig

Nach dem weitweiten Klimastreik am 20. September 2019, an welchem in Deutschland 1,4 Millionen und weltweit fast 4 Millionen Menschen teilnahmen, ging es in Leipzig fast nahtlos weiter mit dem Thema Klimaschutz. Bereits in den vergangenen Tagen fanden an vielen Orten der Stadt Veranstaltungen rings um die „Fridays for Future“-Bewegung statt, weitere, wie der zweite „Elternabend“ der „Parents for Future“ am Donnerstag folgen noch. Demonstrieren ist eben nicht alles. Längst geht es um Handlungsalternativen und konkrete Politik.

Sören Pellmann (Die Linke) im Leipziger Stadtrat. Foto: L-IZ.de
·Wirtschaft·Mobilität

Leipzigs Linke will wissen, welche Städte die Bundesregierung bei der Einführung eines 365-Euro-Tickets unterstützen will

Einer hat das Eckpunktepapier der Bundesregierung für das Klimaschutzprogramm 2030, das diese am Freitag, 20. September, vorgelegt hat, gleich sehr genau gelesen: der Leipziger Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann (Die Linke). Denn ein Punkt, der Punkt 28, behandelt ganz kurz ein Thema, über das in Leipzigs Stadtrat schon intensiv diskutiert wird: die Einführung eines 365-Euro-Jahresabos.

Gesundes Essen hat seinen Preis. Foto: Ralf Julke
·Politik·Leipzig

Starke-Familien-Gesetz hat einen Antrag der Linksfraktion unverhofft überflüssig gemacht

Das sind dann wohl die schönsten Ablehnungen aus der Verwaltung, wenn diese eines Tages einfach mitteilt, dass sich der Antrag erledigt hat, weil man seit zwei Monaten genau das schon macht, was in diesem Fall die Linksfraktion im Januar beantragt hatte. „Das Mittagessen wird ab 01.08.2019 für Kinder und Jugendliche, die für den Leipzig-Pass anspruchsberechtigt sind, kostenfrei“, hatte diese beantragt.

Luftmessstation Leipzig-Mitte. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

Auch in Leipzig sind die Stickoxid-Messwerte unter den EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm gefallen

Als 2018 die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge über vor allem westdeutsche Städte hereinprasselten, übernahmen auch die beiden Autoliebhaberparteien AfD und CDU in Leipzig die aufgeregte Diskussion. Die AfD-Fraktion beantragte gleich im Februar 2019 die „Rechtskonforme Aufstellung von Luftmessstationen“. Schützenhilfe gab es im März durch einen Änderungsantrag der CDU-Fraktion.

Der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU). Foto: Pawel Sosnowski
·Politik·Region

Von alljährlichen Bandendiebstählen auf dem Highfield Festival kann überhaupt keine Rede sein

Was hat sich die Leipziger Polizei dabei nur gedacht? Vielleicht hat sie auch falsch gedacht. Im August sorgte ein polizeiliches Anschreiben an mehrere Beherbergungsstätten im Raum Leipzig für Aufsehen, in dem die Polizeidirektion Leipzig darum bat, die Ankünfte von Gästen aus Rumänien zu melden. Die Linksfraktion im Landtag startete zu dem Vorgang gleich mehrere Landtagsanfragen.

Emi Guner: Nina. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Nina: Lauter turbulente Abenteuer aus Ninas fünfeinhalbtem Lebensjahr

Emi Guner muss Mutter sein. Es geht gar nicht anders. Ihre Buchheldin Nina ist wie aus dem Leben gegriffen, ein echtes, eigensinniges Mädchen von 5 1/2 Jahren, quicklebendig, aber von Gefühlen überwältigt, wenn sie kommen. Und sie kommen immer unverhofft, schnappen zu, und – schwups – sitzt das Mädchen auf dem Baum und will nicht wieder runterkommen, obwohl es Frühstück gibt und sie gleich in den Kindergarten muss.

Kein Durchkommen hier für Emely Theilig. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Handball

HC Leipzig vs. Union Halle-Neustadt 32:41 – Tag des offenen Tores

Am 3. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga ging es am Sonntag in der Sporthalle Brüderstraße ausgesprochen torreich zu. Dabei musste Aufsteiger HC Leipzig im Derby gegen den Erstliga-Absteiger SV Union Halle-Neustadt eine deutliche 32:41 (16:22)-Heimniederlage einstecken. Alleine 13 Gegentreffer steuerte Saskia Lang bei, die selbst sieben Jahre lang in Leipzig gespielt hatte.

Der FREI_RAUM auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Podiumsdiskussion im FREI_RAUM nimmt am 23. September den Historikerstreit des Sommers wieder auf

Mit Gregor Gysi fing alles an. Als Anfang Juli bekannt wurde, dass Gregor Gysi, das rhetorische Schwergewicht der Linken, am 9. Oktober zu einer Festveranstaltung in der Leipziger Peterskirche reden sollte, gab es geharnischten Protest gerade aus den Netzwerken der einstigen Bürgerrechtler. Über 800 Menschen unterschrieben den Offenen Brief, der die Absetzung von Gysis Festrede bewirken sollte. Gleichzeitig entbrannte aber auch noch ein veritabler Historikerstreit.

Katharina Krefft (Grüne). Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Grüne wählen Katharina Krefft zu ihrer Kandidatin für die OBM-Wahl 2020

Am 2. Februar 2020 ist in Leipzig wieder Oberbürgermeisterwahl. Die zweite Amtszeit von OBM Burkhard Jung (SPD) geht zu Ende. Im Mai hat Jung schon mal angekündigt, dass er durchaus noch ein drittes Mal antreten möchte. Aber seit Samstag, 21. September, hat er eine starke Herausforderin: Die Grünen haben auf ihrem Stadtparteitag die langjährige Fraktionsvorsitzende Katharina Krefft mit mehr als 90 Prozent der Stimmen zu ihrer Kandidatin gewählt.

Startender DHL-Frachter. Foto: Uwe Schoßig / Flughafen Leipzig / Halle
·Politik·Region

Bürgerinitiative legt Forderungskatalog zur Begrenzung des Fluglärms am Frachtflughafen Leipzig vor

Am Montag, 16. September, haben in Dresden die Sondierungsgespräche für die Bildung der neuen Sächsischen Staatsregierung begonnen. Noch ist offen, was Grüne und SPD in den Koalitionsverhandlungen durchsetzen können. Aber eine Furcht geht jetzt schon im Leipziger Norden um: Dass sich die CDU durchsetzt mit ihren Plänen, den Frachtflughafen Leipzig für eine weitere halbe Milliarde Euro auszubauen. Vorsichtshalber hat die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ ihre Forderungen schon mal aufgeschrieben.

Klimastreik am Freitag, 20. September, in Leipzig. Foto: L-IZ.de
·Politik·Engagement

Beschlüsse des „Klimakabinetts“ sorgen nicht nur bei „Fridays For Future“ für Riesenenttäuschung

Es ist ja nicht so, dass wir nicht wissen, was sich schnell und gründlich ändern muss, damit unser Land aufhört, die Umwelt zu zerstören und das Klima immer weiter zu belasten. Aber nicht alles können die Bürger durch Veränderung ihres eigenen Verhaltens ändern. Sie brauchen die Unterstützung einer Regierung, die begriffen hat, welche Weichen gestellt werden müssen. Aber in dieser Beziehung hat die Bundesregierung ein weiteres Mal versagt.

Prof. Dr. Georg Teutsch. Foto: UFZ / André Künzelmann
·Bildung·Forschung

UFZ-Geschäftsführer zu Beschlüssen des „Klimakabinetts“: Ein ziemlich schwacher Aufschlag

Auch die Wissenschaftler, die sich seit Jahren mit Klima- und Klimafolgenforschung beschäftigten, waren gespannt darauf, was das Klimakabinett der Bundesregierung am Ende für Beschlüsse fassen würde. Doch auch sie sind vom Ergebnis ernüchtert. Auch Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und Koordinator der Helmholtz Climate Initiative Adaption an Mitigation (HI-CAM), hält die vereinbarten Maßnahmen für ziemlich unzureichend.

Andreas M. Sturm (Hrsg.): Märchenmorde. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Märchenmorde: Wenn 16 alte Märchen sich als Parabeln auf eine grausame Gegenwart entpuppen

Ach ja, na gut, jetzt wird endlich mal aufgeräumt mit den ganzen kriminellen Machenschaften in unseren Märchen, den Räubern im Wald, dem Kinderentführer Rumpelstilzchen und dem Froschprinzen, diesem nasskalten Stalker. Denkt man zumindest, wenn man den Titel liest: „Märchenmorde“. Aber die Autorinnen und Autoren, die Andreas M. Sturm für diese Anthologie aus der Edition Krimi versammelt hat, wollten die Leser nicht so billig abspeisen.

Auch nach dem Abpfiff war der des Feldes verwiesene Chemie-Kapitän Stefan Karau sichtlich sauer.... Foto: Jan Kaefer
·Sport·Fußball

BSG Chemie Leipzig vs. Hertha BSC II 1:3 – “Wir müssen vom Kopf her schneller sein!“

Die Fußballer der BSG Chemie Leipzig haben am Samstag gegen den Tabellenführer der Regionalliga Nordost mit 1:3 (0:2) den Kürzeren gezogen. Dabei waren die Grün-Weißen vor 3.045 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark keineswegs chancenlos, leisteten sich aber zu viele vermeidbare Fehler. „Wir müssen vom Kopf her schneller sein, diese Fehler dürfen uns nicht passieren!“, ärgerte sich Chemie-Coach Miroslav Jagatic.

Ralph Grüneberger: Herbstjahr. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Ticketverlosung: Roman-Lesung mit Ralph Grüneberger „Herbstjahr“

Verlosung+++Die Verlosung ist beendet+++ Im Rahmen des Lichterfest – 30 Jahre Friedliche Revolution findet am 10. Oktober, 19 Uhr, in der Leipziger Galerie Koenitz eine Autorenlesung mit Ralph Grüneberger statt. Dieser liest aus seinem Roman Herbstjahr statt. Passend zum Bild „Theaterfabrik“ von Dorothea Liebscher liest Ralph Grüneberger einen Auszug aus dem Part über die Leipziger Schauspiel-Elevin Monika alias Monique. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu ergattern.

Juan Moreno: Tausend Zeilen Lüge. Cover: Rowohlt Verlag
·Bildung·Medien

Wenn es immer nur um Klickzahlen und Leserhasche geht

Es war ein ganz sensibler Punkt, den der Deutsche Presserat am Dienstag, 17. September, thematisierte. Einer, der den Kern dessen berührt, was einige Medien in der Gegenwart unter Journalismus verstehen. Denn da hat sich etwas verschoben, schon lange vor dem Aufkommen von Facebook & Co., die dem Journalismus mit sturen Algorithmen den Garaus zu machen versuchen.

Lichtraum 4 - Der Innenhof der ehemaligen Stasizentrale (hier bei einer ersten Lichtprobe im April) wird zur Bühne für Poetry Slam. Foto: PUNCTUM Stefan Hoyer
·Kultur·Lebensart

Lichtraum 4 wird am 23. September im Park und Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale eröffnet

In der künstlerischen Beschäftigung mit den Montagsdemonstrationen von 1989 entstehen im Vorfeld des 9. Oktobers 2019 in Leipzig sechs Lichträume, die sich Montag für Montag in Plätzen entlang des Rings eröffnen. Nach Lichtraum 1 (Nikolaikirche), Lichtraum 2 (Nikolaikirchhof) und Lichtraum 3 (Park am Schwanenteich) eröffnet am Montag, 23. September, um 20 Uhr Lichtraum 4 mit Poetry Slam im Park und Innenhof der ehemaligen Stasi-Zentrale.

Rüdiger Ulrich: Nähe und Gemeinsinn. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Nähe und Gemeinsinn: Warum Menschen, die sich selbst nicht lieben, auch die Schöpfung nicht lieben können

In seinem Buch „Nähe und Gemeinsinn“ schlägt Rüdiger Ulrich einige Wege vor, wie man die riesigen Schuldenberge, die durch die Kapitalanlagen der Superreichen entstehen, abbauen kann. Denn da diese gewaltigen Summen von ihren Eigentümern nie und nimmer konsumiert werden können, also auch auf normalem Weg nicht wieder in den Geldkreislauf zurückkehren, strangulieren sie nicht nur unsere Staaten, sondern verschlingen regelrecht die Zukunft.

Rüdiger Ulrich: Nähe und Gemeinsinn. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Nähe und Gemeinsinn: Welche Kraft treibt unsere Wachstumsökonomie eigentlich so in den Abgrund?

Schon 2003 beschäftigte sich Rüdiger Ulrich, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig, mit der Frage, wie unsere Wirtschaft eigentlich aussehen muss, damit wir unseren Planeten nicht unbewohnbar machen. Dass er die bis heute gelehrte „Wirtschaftswissenschaft“ für höchst fragwürdig hält, hat er auch damals schon formuliert. Jetzt hat er ein Buch dazu geschrieben, ein „Plädoyer für eine Ökonomie der Liebe“.

Übrigens fein säuberlich wieder zusammengetragen und mitgenommen - die fff-Plakate nach der Demo. Foto: L-IZ.de
·Politik·Engagement

Liveticker zum Klimastreik: Eine Sturzgeburt der Koalition und ein Streik „for Future“ + Videos

Wenn ein Schüler „die ganze Nacht lang“ vor der Prüfung lernt, nennt man das zu Recht „auf den letzten Drücker“. Und es beschreibt wohl, wie lange da vorher nichts in den Kopf hineinwollte oder schlichte Denk- und Lernfaulheit. Die Folgen des Bulimie-Lernens: wenig Durchdachtes, viel Gemerktes, wenig Behaltenes schon wenige Stunden später – Placebo-Wissen für den Test. Wie nachhaltig das „Klimapaket“ der Berliner Koalition ist, wird sich erweisen, die ersten Ergebnisse werden gerade erst bekannt. Nach einer „Nachtsitzung“ am Morgen danach.

Ab 15 Uhr startete das Programm auf der Bühne am Augustusplatz. Foto: L-IZ.de
·Politik·Engagement

Klimastreik – Video & Bildergalerie: Redebeiträge & Impressionen bei Fridays for Future Leipzig

VideoWährend des ersten Teils des heutigen Klimastreiks in Leipzig gab es verschiedene Konzerte und Wortbeiträge. Darunter unter anderem Jens Hausner von „Pro Pödelwitz“, Bodo Wartke, Sarah Lesch, internationale Vereinigungen und die Demoblöcke stellten sich unter anderem unter Beteiligung von Uni-Rektorin Beate Schücking vor. Hier der Videomitschnitt der Fridays For Future-Veranstaltung auf dem Augustusplatz vor der Demo, welcher sich unter dem Motto „Alle fürs Klima“ in der Messestadt am 20. September rund 20.000 Teilnehmer anschlossen.

Abwarten Ost. Foto: Marko Hofmann
·Bildung·Forschung

Preisgekrönter US-Ökonom startet Forschungsprojekt am IWH zum dauerhaften Rückstand der ostdeutschen Wirtschaft

Petra Köppings Wunsch wurde erhört: Immer wieder hat die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) gefordert, die Spätfolgen der Treuhandarbeit im Osten zu untersuchen. Denn so bekam sie es ja in vielen Gesprächen mit den Sachsen zurückgespiegelt. Seit die Treuhand im Osten tabula rasa gemacht hat, ist im Leben vieler Ostdeutscher der Wurm drin. Am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) soll das jetzt eine ganze Forschergruppe untersuchen.

LVB-Straßenbahn in der Lützner Straße. Foto: Ralf Julke
·Wirtschaft·Mobilität

Grüne beantragen, innovative Ampel-Steuerungen für Leipziger Verkehrsflüsse auszuweiten

Selbst eher autoverliebte Fraktionen wie die der CDU weisen immer wieder darauf hin, dass man im Leipziger Verkehrsfluss eine Menge verbessern könnte, wenn man nur endlich auch eine intelligente Verkehrssteuerung auf die Beine stellt. Moderne Rechnersysteme müssten das doch hinkriegen. Jetzt legt die Grünen-Fraktion im Stadtrat einen solchen Antrag vor. Für sie aber soll der bessere Verkehrsfluss vor allem dem ÖPNV zugute kommen.

Aufruf zum Klimastreik auf der Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke
·Politik·Engagement

Fridays For Future rufen auf zum Mitmachen und Wissenschaftler erklären, warum der Klimawandel uns bedroht

Am heutigen Freitag, 20. September, werden weltweit Millionen Menschen auf die Straße gehen, um endlich eine ehrliche Politik für Klimaschutz einzufordern. Auch in Leipzig gibt es heute eine große Demonstration, zu der diesmal nicht nur „Fridays For Future“ einladen, sondern auch zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Parteien. Einige haben schon vorab ihre Statements veröffentlicht, um deutlich zu machen, warum sie am Klimastreik teilnehmen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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