Artikel zum Schlagwort Stolpersteine

Wo stehst Du? – Friedensgebete an Stolpersteinen in der Kirchgemeinde Connewitz-Lößnig

Foto: Christian Wolff

Im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade lädt die Kirchgemeinde Connewitz-Lößnig vom 12. bis 16. November jeweils ab 19.30 Uhr zu Friedensgebeten an Stolpersteinen ein. Parallel dazu ist vom 1. November bis 6. Dezember in der Paul-Gerhardt-Kirche Connewitz, Selneckerstr. 5., eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Stolpersteine zu sehen sein, die Leipziger Stolpersteine und die Schicksale dahinter vorstellt und über das Projekt informiert. Weiterlesen

Die Linke Leipzig ruft zum Gedenken an Stolpersteinen auf

Adam Bednarsky will 2019 für die Linke in den Landtag. Der Aktivposten seiner Partei ist der aktuelle Stadtvorsitzende. Foto: L-IZ.de

Neben der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Leipzig am 9.11.2018, um 9:30 Uhr, an der Gedenkstätte in der Gottschedstraße, beteiligt sich DIE LINKE. Leipzig wieder an der traditionellen Aktion „Mahnwache und Stolpersteine putzen“, welche im gesamten Stadtgebiet stattfindet. Weiterlesen

Eröffnung Wanderausstellung zur Weimarer Republik am 9. November, im Anschluss Stolpersteine putzen

Foto: Götz Schleser

Am 9. November 2018 jährt sich die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe an diesem Tag um 16 Uhr zur Eröffnung der kompakten Wanderausstellung "Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie." Im Anschluss um 17 Uhr putzt Kolbe die Stolpersteine der Familie Kessel in der Dohnaniystraße / Ecke Hans-Poesche-Straße. Weiterlesen

9. November: Mahnwache an den Stolpersteinen in Markkleeberg

Foto: Patrick Kulow

Der 9. November wird in mahnender Erinnerung an die Novemberpogrome des nationalsozialistischen Regimes gegen die Juden in Deutschland im Jahr 1938 begangen. Dieser Tag ist zusätzlich zum Holocaustgedenktag am 27. Januar eines jeden Jahres den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet. Die Stadt Markkleeberg begeht den 9. November traditionell mit einer Mahnwache an den Stolpersteinen - so auch in diesem Jahr. Weiterlesen

In den Mühlen des NS-Regimes ums Leben gebracht

Am 21. Juni bekommt Marie Runkel einen Stolperstein direkt vorm Diakonissen-Krankenhaus

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 21. Juni wird in Lindenau ein Stolperstein für die Diakonisse Marie Runkel verlegt, die 1941 in die Mordmaschinerie des NS-Regimes geriet. Eine überfällige Geste nennt es Michael Kühne, Rektor des Leipziger Diakonissenhauses. Und eine Ausstellung zum Leben der Gewürdigten wird auch eröffnet. Auch eine Gedenkandacht ist geplant und ein Fachvortrag zum Thema NS-„Euthanasie“. Weiterlesen

36 Stolpersteine und 2 Stolperschwellen gegen das Vergessen

Unfallchirurgen erinnern an Schicksale jüdischer Kollegen während des Nationalsozialismus

Foto: Stefan Straube/UKL

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) hat heute an die Schicksale ihrer 36 ehemaligen jüdischen Mitglieder erinnert. Die Gedenkstunde fand am Gründungsort der DGU im Jahr 1922 an der Alma Mater Lipsiensis statt. Zuvor verlegte der Künstler und Initiator der Stolpersteine Gunter Demnig 36 Stolpersteine und 2 Stolperschwellen vor dem Haupteingang des Leipziger Universitätsklinikums (UKL). „Wir wollen die Erinnerung an unsere jüdischen Kollegen wachhalten und ihrer mit diesem Mahnmal mit Dank, Hochachtung und in Demut gedenken“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Ingo Marzi. Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff: Beschämend – Stolpersteine nach Verlegung entfernt + Update

Foto: Christian Wolff

Für alle LeserHeute wurden vor acht Wohnhäusern durch den Bildhauer Gunter Demnig Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an jüdische Bürgerinnen und Bürger Leipzigs, die in der Nazi-Zeit ihren Wohnort verlassen mussten. Viele von ihnen wurden in Konzentrationslagern ermordet. Wenige überlebten den Holocaust. Vor dem Gebäude Humboldtstraße 2 wurden 10 Stolpersteine für die zehnköpfige Familie Affenkraut verlegt. Die Eltern und fünf ihrer Töchter überlebten die Nazi-Zeit nicht. Eine Schülerin des Reclam-Gymnasiums verlas den Text der Recherche. Weiterlesen

Neue Stolpersteine erinnern an das Schicksal von jüdischen Mitbürgern aus Leipzig im Nationalsozialismus

Foto: Ralf Julke

Am Mittwoch, den 29. November 2017, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig in Leipzig 33 neue Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. Das Projekt Stolpersteine erinnert und vergegenwärtigt das Leid von jüdischen Mitmenschen, Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen, Sinti und Roma, Homosexuellen sowie politisch Andersdenkenden und allen anderen von der Ideologie des Nationalsozialismus Verfolgten und Ermordeten. Seit nunmehr über 10 Jahren werden diese Erinnerungsmale in Leipzig verlegt. Am 29. November 2017 folgen weitere 33 Steine, die in der Nähe der einstigen Wohnhäuser der Opfer in den Gehweg eingelassen werden. Die Recherchen zu den Opfern erfolgten u. a. in Weiterlesen

Die vom Aktionsnetzwerk initiierten Stolpersteine werden verlegt

Das in 2015 vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ initiierte Stolpersteinprojekt für die Familie Rosenzweig wird nun mit der Verlegung am kommenden Mittwoch, den 29. November um 9:30 Uhr in der Funkenburgstraße 17 realisiert. „Wir danken allen an dem Projekt Beteiligten – vor allem der Projektgruppe am Erich-Zeigner-Haus, welche sehr gründliche Arbeit geleistet hat und den vielen Leipziger*innen welche für die Realisierung gespendet haben“, erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk. Weiterlesen

9. November: Mahnwache an den Stolpersteinen in Markkleeberg

Am Donnerstag, dem 9. November 2017, wird in Deutschland der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Stadt Markkleeberg begeht diesen Tag mit einer Mahnwache an den Stolpersteinen. Los geht es um 17:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt können sich alle Interessierten an den Stolpersteinen für Olla und Ludwig Bamberger in der Hauptstraße 3, für Chane Suhl in der Hauptstraße 68, für Alexander Eisenberg Am Wolfswinkel 14 und für Helene Knothe in der Pater-Kolbe-Straße 23 treffen. Traditionell werden die Steine geputzt, Kerzen aufgestellt, Blumen niedergelegt und der Toten gedacht. Weiterlesen

„Putz-Paten“ gesucht!

„Mahnwache und Stolpersteine putzen“ am 9. November 2017

Auch in diesem Jahr ruft der Erich-Zeigner-Haus e.V. zum inzwischen 10. Mal zur gemeinsamen Gedenkaktion „Mahnwache und Stolpersteine putzen“ am 9. November auf. Damit soll an die Verfolgten der NS-Diktatur sowie an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938, mit der eine beispiellose Verfolgung und Entrechtung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern begann, erinnert werden. In Leipzig steht die Gedenkaktion unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Cornelius Weiß, dem Rektor a. D. der Universität Leipzig. Weiterlesen

Neue Stolpersteine erinnern an das Schicksal von behinderten Menschen im Nationalsozialismus

Foto: Ralf Julke

Während des Leipziger „Kirchentag auf dem Weg“ erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig am 27. Mai 2017 in Leipzig mit 29 neuen Stolpersteinen an Opfer des Nationalsozialismus. Das Projekt Stolpersteine erinnert und vergegenwärtigt das Leid von jüdischen Mitmenschen, Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen, Sinti und Roma, Homosexuellen sowie politisch Andersdenkenden und allen anderen von der Ideologie des Nationalsozialismus Verfolgten und Ermordeten. Seit nunmehr über 10 Jahren werden diese Erinnerungsmale in Leipzig verlegt. Am 27. Mai folgen weitere 29 Steine, die in der Nähe der einstigen Wohnhäuser der Opfer in den Gehweg eingelassen werden. Weiterlesen

Auf fremdenfeindlichen Legida-Geist antwortet Leipzigs Zivilgesellschaft mit würdiger Erinnerung

Leipzig nimmt Platz startet Spendenaufruf für 11 Stolpersteine im Andenken an die Familie Rosenzweig

Foto: Ralf Julke

So nicht, dachte sich das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“, als im Oktober 2015 auf der Bühne des damaligen Leipziger *Gida-Ablegers LEGIDA erstmals eine „Künstlerin“ als „Geist von Frau Rosenzweig aus der Funkenburgstraße“ auftrat, um dort unverhohlen Stimmung gegen Muslime und Geflüchtete zu machen. Eine schräge Aufführung, die jetzt eine zivilisierte Antwort bekommt: Die Familie Rosenzweig bekommt Stolpersteine zur Erinnerung. Und alle können helfen. Weiterlesen

Demonstrationen am 07.11. & Stolpersteinaktion am 09.11.2016

Zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome von 1938: Wider das Vergessen!

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zum Gedenken an die Novemberpogrome, die am 7. November 1938 begannen und bis zum 13. November andauerten, auf. Zugleich macht das Aktionsnetzwerk auf die Gefahr des wieder erstarkenden Antisemitismus aufmerksam und bringt diesen in direkten Zusammenhang mit dem Legida-Verein. Dieser hat nach zweimonatiger Pause ebenfalls am kommenden Montag eine Versammlung angemeldet, gegen die sich mehrere Demonstrationen wenden. Weiterlesen

Erinnerung an die Opfer eines völkischen Regimes

Heute werden in Leipzig wieder 26 neue Stolpersteine verlegt

Foto: Ralf Julke

Am heutigen Montag, 19. September, kommt der Kölner Künstler Gunter Demnig wieder nach Leipzig und verlegt 26 neue Stolpersteine. Die Verlegung neuer Stolpersteine startet an diesem Tag um 9:00 Uhr an der Ecke Hainstraße 31/Brühl 2. Dort wird an die jüdische Familie Rafe erinnert. Sie zählte vierzehn Familienmitglieder aus drei Generationen, von denen sechs in den Konzentrationslagern Bergen-Belsen und Auschwitz ermordet wurden. Weiterlesen

Ein lange verdrängtes Kapitel Leipziger Kirchengeschichte

Wie die sächsische Landeskirche mit dem Nikolaipfarrer Friedrich Ernst Lewek umging

Foto: Ralf Julke

Am Dienstag, 23. August, gibt es etwas, was auch die Nikolaikirchgemeinde so noch nicht erlebt hat: Der historische Saal im Predigerhaus am Nikolaikirchhof wird in Ernst-Lewek-Saal umbenannt. Und damit bekennt sich die Nikolaikirche zu einem Kapitel, das bis 2014 praktisch nicht existierte: die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte in der NS-Zeit. Weiterlesen

Wenn Erinnerung an ihre Grenzen stößt

In Dösen erinnert jetzt eine Stolperschwelle an über 2.000 NS-Opfer, das Haus der Demokratie erinnert an sechs einstige Heimkinder

Foto: Ralf Julke

Sie standen lange im Schatten anderer Opfergruppen, die in die Todesmaschinerie der Nationalsozialisten geraten sind: Menschen mit Behinderung. Oft steht großes Engagement und viel Geduld und Mühe dahinter, wenn Projekte der Erinnerung entstehen sollen. Doch dieser 7. Mai machte erst deutlich, welche Dimension die Verfolgung behinderter Menschen damals hatte. Weiterlesen