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Thema

Stolpersteine

Ein Bewusstsein schaffen

Vor ein paar Tagen fragte mich eine Freundin, ob ich sie begleiten würde, sie wolle Stolpersteine putzen gehen. Angesichts der gerade stattfindenden Gedenkveranstaltungen bezüglich des Holocaust war ich für das Thema sowieso offen bzw. sensibilisiert, also sagte ich spontan zu. Und fragte mich danach, was ich eigentlich über Stolpersteine weiß.

Stolperstein und Gedenktafeln vom Antifaschisten Georg Schwarz verschwunden

In Leipzig wurden in den letzten Jahren über 200 Stolpersteine verlegt und bringen damit die Namen und Lebensgeschichten der Menschen in unseren Alltag zurück, die von den Nazis verfolgt, deponiert und vernichtet wurden. Seit diesem Jahr fehlt allerdings ein Stolperstein eines berühmten Leipziger Antifaschisten, der Stein von Georg Schwarz.

Wer weiß, was aus der Familie von Ernst Clemens Matthes aus der Pfaffendorfer Straße geworden ist?

Corona verhindert derzeit vieles – auch das Verlegen neuer Stolpersteine. Auch Josef Weißmann soll einen bekommen. Er wurde in Auschwitz ermordet. „Für ihn soll ein Stolperstein gesetzt werden, wenn das wieder möglich ist“, erzählt Annelis Tienelt. „Und da werden auch die Nachkommen des Sohnes aus Amerika kommen. Der wurde von einer Familie Matthes aus Leipzig in der Pfaffendorfer Straße in den letzten Monaten des Krieges versteckt und ist nach dem Krieg nach Amerika ausgewandert.“

Gedenken. Verantwortung übernehmen. Menschenfeindlichkeit bekämpfen.

Das Aktionsnetzwerk Leipzig nimmt Platz beteiligt sich am 9. November an der Stolpersteine-Putz-Aktion und ruft zur Beteiligung auf. Das Aktionsnetzwerk wird 17 Uhr in der Pfaffendorfer Straße 18 die Stolpersteine von Anna und Bernhard Landesberg putzen und der beiden gedenken.

Neue Stolpersteine erinnern an das Schicksal von jüdischen Mitbürgern aus Leipzig im Nationalsozialismus

Am morgigen Donnerstag, den 11. Juni 2020, verlegt die Arbeitsgemeinschaft Stolpersteine in Leipzig 5 neue Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. Aufgrund der aktuellen Lage wird der leitende Künstler Gunter Demnig nicht selbst vor Ort sein können, ebenso die Angehörigen.

Ein Stolperstein für Sally Wittelson

Nachdem zunächst unklar war, ob die geplante Stolpersteinverlegung zu Ehren des in Auschwitz ermordeten Juden Sally Wittelson möglich sein würde, kann das einjährige Projekt des Leipziger Erich-Zeigner-Haus e.V. nun doch noch zum Abschluss kommen.

Auch nach Leipzig gehört ein Stolperstein für Gustav Brecher!

Vor der Hamburger Staatsoper liegt schon einer seit 2007. – Im Mai 1940, vor 80 Jahren also, soll sich im fernen belgischen Ostende der einst erfolgreiche und um die Leipziger Oper so verdienstvolle Generalmusikdirektor Gustav Brecher gemeinsam mit seiner Frau Gertrud (Tochter des AEG-Vorstandsvorsitzenden Felix Deutsch) aus Furcht vor den Nazis (beide waren Juden) das Leben genommen haben.

Stolpersteine putzen. Tag der Befreiung feiern. Der Opfer gedenken.

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft gemeinsam mit der Erich-Zeigner-Haus e.V. dazu auf, am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, die Stolpersteine zu putzen.

Tag der Befreiung feiern heißt der Opfer gedenken

Der Erich-Zeigner-Haus e.V. ruft gemeinsam mit dem Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ dazu auf, am 8. Mai der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und auch im laufenden Jahr an diesem Tag die Stolpersteine zu reinigen. Eine gemeinsame Putzaktion soll ab 16 Uhr stellvertretend am Stolperstein von Kurt Günther in der Kurt-Günther-Straße 12 stattfinden. Näheres zur Biographie von Kurt Günther, wie auch zu den Geschichten aller anderen Stolpersteine, ist zu finden unter www.stolpersteine-leipzig.de.

Am Nachmittag des 29. November werden 16 neue Stolpersteine in Leipzig verlegt

Am morgigen Freitag, 29. November, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig in Leipzig 16 neue Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Projekt Stolpersteine erinnert und vergegenwärtigt das Leid von jüdischen Mitmenschen, aber auch von Kindern und Erwachsenen, die den nationalsozialistischen „Normen“ nicht entsprachen, darunter Menschen mit Behinderungen, Sinti und Roma, Homosexuelle sowie politisch Andersdenkende.

Putzpaten Gesucht: Gedenkaktion „Mahnwache und Stolpersteine Putzen“ am 8. November

Sehr geehrte Damen, Sehr geehrte Herren, auch in diesem Jahr ruft der Erich-Zeigner-Haus e.V. zum bereits 12. Mal zur gemeinsamen Gedenkaktion „Mahnwache und Stolpersteine putzen“ auf. Die Intention der Veranstaltung ist das Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht am 09. November 1938.

Am Montag werden wieder 32 Stolpersteine für Opfer der NS-Diktatur in Leipzig verlegt

Am Montag, 13. Mai, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig in Leipzig 32 neue Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Projekt Stolpersteine erinnert und vergegenwärtigt das Leid von jüdischen Mitmenschen, Kindern und Erwachsenen, die nationalsozialistischen „Normen“ nicht entsprachen, von politisch Andersdenkenden, Oppositionellen und allen anderen, die für die Ideologie der NS-Diktatur hätten gefährlich sein können. Seit 2006 erinnern insgesamt 517 Stolpersteine in Leipzig an Opfer der NS-Diktatur.

Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Stolpersteine, Hilfebus und Hundekot + Video

Die seit Jahren hohe Nachfrage nach weiteren „Stolpersteinen“, der Start und die Angebote des Hilfebusses für Obdachlose sowie ein Fazit zum Pilotprojekt sogenannter Hundetoiletten im Clara-Zetkin-Park waren Thema der Anfragen der Stadträte an die Verwaltung. Am Mittwoch, den 23. Januar, standen zudem Verpflichtungserklärungen zur Debatte. Wer diese unterzeichnet, haftet für Gäste aus dem Ausland.

Wo stehst Du? – Friedensgebete an Stolpersteinen in der Kirchgemeinde Connewitz-Lößnig

Im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade lädt die Kirchgemeinde Connewitz-Lößnig vom 12. bis 16. November jeweils ab 19.30 Uhr zu Friedensgebeten an Stolpersteinen ein. Parallel dazu ist vom 1. November bis 6. Dezember in der Paul-Gerhardt-Kirche Connewitz, Selneckerstr. 5., eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Stolpersteine zu sehen sein, die Leipziger Stolpersteine und die Schicksale dahinter vorstellt und über das Projekt informiert.

Die Linke Leipzig ruft zum Gedenken an Stolpersteinen auf

Neben der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt Leipzig am 9.11.2018, um 9:30 Uhr, an der Gedenkstätte in der Gottschedstraße, beteiligt sich DIE LINKE. Leipzig wieder an der traditionellen Aktion „Mahnwache und Stolpersteine putzen“, welche im gesamten Stadtgebiet stattfindet.

Eröffnung Wanderausstellung zur Weimarer Republik am 9. November, im Anschluss Stolpersteine putzen

Am 9. November 2018 jährt sich die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass lädt die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe an diesem Tag um 16 Uhr zur Eröffnung der kompakten Wanderausstellung "Die Weimarer Republik – Deutschlands erste Demokratie." Im Anschluss um 17 Uhr putzt Kolbe die Stolpersteine der Familie Kessel in der Dohnaniystraße / Ecke Hans-Poesche-Straße.

9. November: Mahnwache an den Stolpersteinen in Markkleeberg

Der 9. November wird in mahnender Erinnerung an die Novemberpogrome des nationalsozialistischen Regimes gegen die Juden in Deutschland im Jahr 1938 begangen. Dieser Tag ist zusätzlich zum Holocaustgedenktag am 27. Januar eines jeden Jahres den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet. Die Stadt Markkleeberg begeht den 9. November traditionell mit einer Mahnwache an den Stolpersteinen - so auch in diesem Jahr.

Am 21. Juni bekommt Marie Runkel einen Stolperstein direkt vorm Diakonissen-Krankenhaus

Am 21. Juni wird in Lindenau ein Stolperstein für die Diakonisse Marie Runkel verlegt, die 1941 in die Mordmaschinerie des NS-Regimes geriet. Eine überfällige Geste nennt es Michael Kühne, Rektor des Leipziger Diakonissenhauses. Und eine Ausstellung zum Leben der Gewürdigten wird auch eröffnet. Auch eine Gedenkandacht ist geplant und ein Fachvortrag zum Thema NS-„Euthanasie“.

Unfallchirurgen erinnern an Schicksale jüdischer Kollegen während des Nationalsozialismus

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) hat heute an die Schicksale ihrer 36 ehemaligen jüdischen Mitglieder erinnert. Die Gedenkstunde fand am Gründungsort der DGU im Jahr 1922 an der Alma Mater Lipsiensis statt. Zuvor verlegte der Künstler und Initiator der Stolpersteine Gunter Demnig 36 Stolpersteine und 2 Stolperschwellen vor dem Haupteingang des Leipziger Universitätsklinikums (UKL). „Wir wollen die Erinnerung an unsere jüdischen Kollegen wachhalten und ihrer mit diesem Mahnmal mit Dank, Hochachtung und in Demut gedenken“, sagte DGU-Präsident Professor Dr. Ingo Marzi.

Gastkommentar von Christian Wolff: Beschämend – Stolpersteine nach Verlegung entfernt + Update

Heute wurden vor acht Wohnhäusern durch den Bildhauer Gunter Demnig Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an jüdische Bürgerinnen und Bürger Leipzigs, die in der Nazi-Zeit ihren Wohnort verlassen mussten. Viele von ihnen wurden in Konzentrationslagern ermordet. Wenige überlebten den Holocaust. Vor dem Gebäude Humboldtstraße 2 wurden 10 Stolpersteine für die zehnköpfige Familie Affenkraut verlegt. Die Eltern und fünf ihrer Töchter überlebten die Nazi-Zeit nicht. Eine Schülerin des Reclam-Gymnasiums verlas den Text der Recherche.

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