Artikel zum Schlagwort Verkehrsunfälle

Organisiertes Chaos für den rollenden Verkehr

Am Meer: Ein Versuchsaufbau an der Jahnallee + Bildergalerie

Foto: LZ

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 43, seit 19. Mai in Leipzig im HandelEs ist morgens sechs Uhr an der „inneren Jahnallee“. Die Stadt erwacht allmählich zum Leben, auch auf dem kleinen Teilstück der Jahnallee zwischen der Leibnizstraße und dem Waldplatz. Wenn man die Augen schließt, klingt der kurze Straßenabschnitt bereits zu dieser frühen Morgenstunde ein bisschen nach dem Rauschen des Meeres. Nur der Geruch ist eher salzlos und feinstaubgeschwängert, die Scheiben der Bistros und Ladengeschäfte sind wie stets ein wenig schmutzverkrustet vom Dreck der letzten Wochen. Anmelden und weiterlesen.

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An dieser Kreuzung in Connewitz ist seit fünf Wochen richtig was los

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich muss man das nicht kommentieren. Da ist nun seit über einem Monat die wichtigste Kreuzung auf der KarLi gesperrt, die Autofahrer sind gezwungen über Parallelstraßen zu fahren, die aber gar nicht für den unübersichtlichen Feierabendverkehr eingerichtet sind. Kreuzung Bernhard-Göring-Straße/Arno-Nitzsche-Straße: keine Ampel. Aber regelmäßig Auffahrunfälle. Irgendjemand hatte keine Lust, hier eine Ampel hinzustellen. Weiterlesen.

Sächsische Unfallstatistik 2016

Steigende Zahlen bei verunfallten Kindern, Radfahrern und Senioren

Tabelle: SMI, Montage: L-IZ

Für alle Leser„Auf den sächsischen Straßen hat es im vergangenen Jahr deutlich weniger Verkehrstote gegeben. 162 Menschen kamen 2016 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Ein Jahr zuvor waren es noch 192. Die Zahl der Unfälle insgesamt ist um ein Prozent auf 109.736 leicht gestiegen“, meldete das Sächsische Innenministerium (SMI) am 9. April. Aber was sagt das über sichere Straßen in Sachsen? Nichts, stellen Linke und Grüne fest. Anmelden und weiterlesen.

Enrico Stange (Linke) zur Unfallstatistik 2016: Verkehrssicherheitsarbeit weit unten auf Ulbigs Prioritätenliste, obwohl sie Leben retten kann

Foto: DiG/trialon

Zur Verkehrsunfallstatistik 2016 sagt Enrico Stange, Innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion: Es ist überaus erfreulich, dass die Zahl der tödlich Verunglückten um 30 auf 162 Personen abgenommen hat. Dennoch besteht kein Anlass zur Entwarnung. Denn die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt hat wieder zugenommen, es sind 1.083 mehr geworden. Auch gab es mehr Unfälle mit Personenschäden, die Zahl stieg um 139 auf 13.643. Dabei sind neben den 162 Getöteten auch 17.300 Personen verletzt worden, 267 mehr als 2015. Weiterlesen.

Unfälle mit Radfahrern und Radfahrerinnen in Sachsen

Sind Radfahrer tatsächlich an jedem zweiten Unfall selber schuld?

Grafik: L-IZ

Für alle Leser„Dabei werden an vielen Staatsstraßen in Sachsen Radwege dringend benötigt. Viele innerstädtische Staatsstraßen sind Unfallschwerpunkte für Radfahrer und Radfahrerinnen im Alltagsverkehr“, kritisierte die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Katja Meier, am 7. April. „Im Jahr 2016 verunglückten insgesamt 3.881 Radfahrerinnen und Radfahrer. Davon wurden 25 getötet und 837 schwer verletzt.“ Weiterlesen.

Unfallschwerpunkt Kreuzung Richard-Lehmann-Straße/KARLI

Ab Freitag gibt es Linksabbiegeverbot für Fahrer aus dem Westen

Foto: Ralf Julke

Es ist nicht die einzige Kreuzung, an der es ziemlich häufig scheppert in Leipzig. Aber an der Kreuzung der Richard-Lehmann-Straße mit der Karl-Liebknecht-Straße ist das Maß überschritten. Neun Mal kam es hier binnen eines Jahres zu Unfällen. Schon wenn es fünf Mal kracht, muss die Unfallkommission ran und eine Lösung finden. Ab Freitag, 13. Januar, gibt es eine. Anmelden und weiterlesen.

Immer mehr Unfälle mit verletzten Radfahrern in Leipzig

Ein sicheres Radwegenetz ist in Leipzig noch nicht mal in Planung

Foto: Ralf Julke

Es hat alles seine Logik. Oder Unlogik. Am Donnerstag, 3. November, hatten die Grünen eingeladen, um ihre Anträge zum Doppelhaushalt 2017/2018 vorzustellen. Darin auch ein Antrag, die jährlichen Investitionen für Radwege von 800.000 auf 1,2 Millionen Euro zu erhöhen. „Ist das nicht zu wenig?“, fragte die L-IZ. Denn das, was dann am späten Nachmittag in der Goethestraße passierte, ist ja in Leipzig längst kein Einzelfall mehr. Anmelden und weiterlesen.

Straßenbahnunfälle sind seltener, aber deutlich folgenreicher

Bei Unfallhäufigkeit mit Straßenbahnen liegt Leipzig auf Platz 18 in Deutschland

Foto: Ralf Julke

Verkehrsunfälle mit Straßenbahn oder Bus sind nur ein kleiner Teil des Unfallgeschehens in einer Großstadt. Auch da, wo Straßenbahnen sich mühsam durchs Verkehrsgewühl klingeln. Trotzdem hat es der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt mal zu einem Untersuchungsgegenstand gemacht, um Tipps für künftige Straßenbahnplanungen zu geben. Leipzig wurde natürlich auch erfasst. Anmelden und weiterlesen.

Staatsgeheimnis Verkehrssicherheit

Sachsens geschrumpfte Polizei kontrolliert immer weniger und immer mehr Bußgelder verjähren

Foto: Ralf Julke

Weniger Polizei bedeutet eben nicht, wie die CDU/FDP-Regierung von 2011 Glauben machte, dass die Polizeiarbeit effizienter werden würde. Es ist ja das Mantra neoliberalen Denkens, dass „schlanke“ Apparate auch reibungsloser arbeiten. Etwas anderes passiert: Ein Großteil der zuvor geleisteten Arbeit bleibt einfach liegen. In diesem Fall zur Freude der Verkehrssünder in Sachsen: Sie wurden seltener kontrolliert. Anmelden und weiterlesen.

Eine abgelehnte Petition von 2015 und diese schrecklich störenden Blitzer

Das Fahren bei Rot hat in Leipzig auch die Unfallzahlen mit dieser Ursache steigen lassen

Foto: Ralf Julke

Manchmal will man eigentlich nur aktuelle Zahlen finden - etwa zum Verkehrsunfallgeschehen 2015 in Leipzig. Aber es gibt keine. Jedenfalls noch keine bis Dezember 2015. Aber dann stolpert man über eine kleine Perle aus dem Frühjahr 2015. Da hat augenscheinlich ein ziemlich flotter Leipziger einfach mal eine Petition verfasst, Leipzig möge doch bitte seine Blitzer einsparen. Kosten doch nur Geld die Dinger. Anmelden und weiterlesen.

3. November - Tag des Mannes

Sterben Männer früher, weil sie falsch leben, oder weil sie mehr Risiko wagen?

Foto: Ralf Julke

Der 3. November ist offiziell Weltmännertag. "Zur Gleichstellungspolitik gehört auch die Männerarbeit", erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, am Montag, "deshalb fördern wir eine Landesfachstelle für Männerarbeit." Höchste Zeit für ein arg gebeuteltes Geschlecht? Anmelden und weiterlesen.

Der Stadtrat tagt: Verkehrsunfallbericht kommt nicht jährlich

Foto: Alexander Böhm

Die SPD-Fraktion hatte die Erstellung eines jährlichen Unfallberichts beantragt, da sich das Verkehrsklima in den letzten Jahren subjektiv verschlechtert habe. Durch den Anstieg der Einwohnerzahl müssten sich mehr Menschen den gleichbleibenden Verkehrsraum teilen, stellten die Sozialdemokraten fest. Dies erfordere von allen Verkehrsteilnehmern mehr Rücksichtnahme. Der Stadtrat stimmte für eine Alternative. Anmelden und weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 16 im Leipziger Radnetz: Kurve in den Klingerweg

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIrgendwann weiß man zwar als Radfahrer in Leipzig, dass eine ganze Menge Autofahrer auch mit Vollgas in Kurven brettern und gar nicht erst gucken, ob in der Kurve vielleicht langsamere Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Erst recht, wenn sie sich auf der Hauptstraße befinden. Hauptstraßen sind doch immer frei, oder? In Schleußig oft genug ein gefährlicher Irrtum. Die Könneritzstraße biegt im Norden als Hauptstraße ab in den Klingerweg, was einen weiteren Gefahrenpunkt für Radfahrer schafft. Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 15 im Leipziger Radnetz: An der Brandenburger auf schmalem Fußweg zur Adenauer

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser"Zum Radwegenetz Leipzig habe ich eine gefährliche Schwachstelle. Ecke Brandenburger Str./Adenauerallee", schreibt uns ein Leser. "Wenn ich morgens im Berufsverkehr mit meinem Fahrrad von der Brandenburger Brücke komme und in die Adenauerallee will, hört kurz vor der Looks Film und TV Produktion der Radweg auf. Hier geht am Gebäude ein Fußweg weiter, der das Radfahren erlaubt. Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 14 im Leipziger Radnetz: Im Zöllnerweg an den Rand gedrängt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserRadfahrer müssen erfindungsreich sein, wenn sie nicht irgendwo im Leipziger Wegenetz stecken bleiben wollen. Sie müssen die abgelegensten Wege kennen, wissen, wo man durchs Unterholz kommt, wo es partout nicht weitergeht und wo man lieber einen weiten Umweg fährt. Wer auf dem Plattenweg an der Leutzscher Allee Richtung Zöllnerweg will, endet zwar nicht an einer Ampel - aber dahinter im Nirwana. Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 13 im Leipziger Radnetz: Die Prager Straße als Hindernisparcours

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEin ganz spezielles Kunststück haben Leipzigs Verkehrsplaner an der Prager Straße / Kreuzung Johannisallee fertig gebracht. Nicht nur, dass die Radfahrer, vom Johannisplatz kommend, schon einen Radweg hinter sich haben, der eher den Namen Hindernisparcours verdient mit allerlei Biegungen, Ampeln und Masten auf der Strecke und hochgefährlichen Abschrägungen zur Fahrbahn. Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 12 im Leipziger Radnetz: Frisch gemalt und trotzdem brandgefährlich – die Brandenburger

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser"Mir ist noch eine Gefahrenstelle aufgefallen, die ich auf dem täglichen Weg zur Arbeit überquere und so manchen Unfall nur um ein Haar herum gekommen bin. Und zwar ist die B2 Brandenburger Straße Stadt einwärts bei OBI ein reines Fiasko. Das beginnt, dass die nach rechtsabbiegenden Autos den Radweg über eine längere Strecke überqueren müssen. Hier ist es bei zu schnellem oder unvorsichtigem Radfahrern auch möglich, dass man ein Auto mal in der Flanke hat", schreibt uns ein Leser. Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 10 im Leipziger Radnetz: An der Lützner in Grünau läuft eine Menge schief

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser"Jeden Früh fahre ich neben der Lützner Straße stadtauswärts auf dem begleitenden Radweg", schreibt uns ein Leser aus Grünau. "Gefährlich ist dabei eine Strecke zwischen Brünner Straße und Saarländer Straße. In beiden Fällen sind rechts abbiegende Autofahrer die Gefahr." Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 9 im Leipziger Radnetz: Barrierefreie Haltestellen werden in Schönefeld zur Barriere für Radfahrer

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser"Ich hätte einen Vorschlag für einen weiteren Artikel: Ossietzkystraße, Leipzig. Der Radweg wird am Rathaus Schönefeld durch die StraBa-Haltestelle unterbrochen. Ohne Umleitung um (hinter) die Haltestelle. Leider ist die Straße sehr frequentiert. Wenn man einfach auf der Mitte fährt, schlägt einem eher Unverständnis entgegen", schreibt uns ein Leser. Der Vor-Ort-Termin zeigt: Stimmt. Weiterlesen.

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Gefahrenstelle Nr. 8 im Leipziger Radnetz: Eine chaotische Kreuzung auf der Westseite des Hauptbahnhofs

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAber nicht nur der Radweg vorm Hauptbahnhof ist eine planerische Katastrophe. Wer gleich auf der Westseite des Hauptbahnhofs abbiegt, um irgendwie Richtung Berliner Straße / Wilhelm-Liebknecht-Platz / Eutritzscher Straße zu kommen, landet schon vorm Westeingang des Hauptbahnhofs in einem Dilemma. Weiterlesen.