Artikel zum Schlagwort Schauspiel Leipzig

Uraufführung in der Residenz, 2. Vorstellung im Schauspielhaus und Start einer Gesprächsreihe

Drei Mal Flucht und Asyl am Schauspiel Leipzig zum „Tag der deutschen Einheit“

© Rolf Arnold

Refugees welcome oder Flüchtlinge draußenbleiben? Die Frage nach dem Umgang mit Flüchtlingen entzweit Deutschland nicht erst heute. Deutlicher als an dieser Frage ist der Zustand der inneren Einheit momentan kaum zu untersuchen. Gibt es also ein passenderes Thema zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober als dieses? Weiterlesen

Philipp Preuss stellt die Spielzeiteröffnung am Schauspielhaus vor

Öffentliche Probe zu William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“

Foto: Rolf Arnold

Der Start in die Spielzeit des Schauspiel Leipzig folgt am 19. September. Aber bereits kommenden Donnerstag, 10. September, 18 Uhr, lupft das Schauspiel Leipzig bereits den Vorhang seiner neuen Spielzeit und präsentiert eine öffentliche Probe zum großen Saisonauftakt. Gestartet wird - in Kooperation mit dem Gewandhausorchester zu Leipzig - mit William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", eines der faszinierendsten Werke der Dramatik. Weiterlesen

CDU-Fraktion hat die Faxen dicke

Wann gibt es für Leipzigs Kultur-Großbetriebe endlich Konsequenzen aus dem Actori-Verfahren?

Foto: Ralf Julke

Actori? War da was? - 2013 ging die Arbeitsgruppe des Leipziger Stadtrates recht ratlos auseinander. Es hatte zwar aus jeder Fraktion diverse Anträge gegeben, die zunehmende Finanzierungslücke bei den Leipziger Kulturbetrieben zu schließen. Doch auf keinen hatte man sich einigen können. Doch es kommt genauso, wie es das Actori-Gutachten beschrieben hat: Die Millionenlücke klafft auf. Eine Lösung ist fällig. Weiterlesen

Herbert Fritschs „Ohne Titel Nr. 1“

Gastspiel der Berliner Volksbühne: Ohne Titel und mit allerhand Aus- und Mitlachen im Schauspiel Leipzig

Foto: Thomas Aurin / Schauspiel Leipzig

Na, das ist doch was: Ein Stück Berliner Theatertreffen 2014, ein Gastspiel der Berliner Volksbühne in Leipzig. Herbert Fritschs „Ohne Titel Nr. 1“. Eine Oper ist versprochen, oder das was man nun dafür hält. „Viel Glück“ wünscht der Mann im Foyer, der erklärt, dass es in der Volksbühne nie Programmhefte gäbe und einen Zettel herüberreicht. Da stehen dann doch die 14 Namen der Mitwirkenden drauf und es ist von Regisseur Herbert Fritsch ausführlich die Rede, von einer kollektiven Stückentwicklung ist nichts geschrieben. Weiterlesen

15 große Premieren und ein Spiegelzelt

Oper Leipzig stellt Spielzeit 2015/16 vor

Foto: Ralf Julke

Zur Begrüßung der Journalisten trällert Intendant Ulf Schirmer den Chanson von Ernst Fischer "Frag mich mal was leichtes." Ein ungewöhnlicher Auftakt für eine Pressekonferenz, die einen besonderen Spielplan zum Gegenstand hat. Weil die Drehbühne den Sommer über saniert wird, errichtet die Oper für die Monate September und Oktober auf dem Augustusplatz ein Spiegelzelt. Darin werden 500 Zuschauer Platz finden. Weiterlesen

Verkaufen oder was draus machen?

Die Zukunft der Spielstätte Gottschedstraße 16: Am 25. Februar wird im Leipziger Stadtrat entschieden

Foto: Ralf Julke

Der Mittwoch, 25. Februar, naht und bei einigen Themen auf der Arbeitsliste des Stadtrates wird es heftig zur Sache gehen. Auch bei der Abstimmung über den Bau der neuen Spielstätte für das Schauspiel Leipzig. 4,6 Millionen Euro kostet das durchaus ambitionierte Projekt. Doch mit der Zustimmung zu diesem Projekt wollen Kultur- und Baudezernat auch gleichzeitig den Verkauf der Gottschedstraße 16 beschließen. Ein Trojanisches Pferd nennt man so etwas. Weiterlesen

Königliche Eifersüchte

Im Schauspiel Leipzig ist „Maria Stuart“ noch von Friedrich Schiller

Foto: Schauspiel Leipzig, Rolf Arnold

Fünf Akte Schiller in pausenlosen 105 Spielminuten und die Bühne gehört dem Sprechtheater der Schauspieler. Man betont so was in Leipzig neuerdings gern mal, wenn dem so ist. Ein Käfig hängt im Schnürboden, wie man ihn aus „Dreigroschenopern“ kennt. Darin Maria Stuart, wahrlich in der Luft hängend. Im blaugrauen Büßerkleid, kniefrei, langärmelig. Man hat ihr eisenbeschwerte Stiefel angelegt. Nach dem Mord an ihrem Gatten ist sie alles andere als harmlos. Weiterlesen

Spielstätte Gottschedstraße 16

Leipzigs Stadtverwaltung bleibt hartnäckig und will das Haus lieber an privat verkaufen

Foto: Ralf Julke

Es waren Grüne und Linke, die sich zuletzt zusammengetan hatten, um für den Erhalt der Kleinen Theaterspielstätte in der Gottschedstraße 16 zu kämpfen, das Gebäude, in dem das Schauspiel zuvor die "Neue Szene" bzw. die "Scala" betrieben hatte. Das Haus läge ideal in Innenstadtnähe. Hier könnten freie Theatergruppen zeigen, was sie können, fanden die beiden Fraktionen. Doch Leipzigs Verwaltung zeigt sich dickfellig. Weiterlesen

Linksfraktion schlägt Alarm: Stadt will Skala in der Gottschedstraße ohne Stadtratsbeschluss verkaufen

Da fühlte sich nicht nur Dr. Skadi Jennicke, die Kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, an ganz ähnliche Vorgänge um das Leipziger Stadtbad oder um das geplante zweite Bandhaus in der Saarländer Straße erinnert: Auf einmal steht - obwohl der Stadtrat noch gar nicht entschieden hat - das Gebäude der Skala in der Gottschedstraße (ehemals Neue Szene) zum Verkauf. Die Stadt plant den zeitnahen Verkauf der Skala in der Gottschedstraße, so ist aus Kreisen des Liegenschaftsamtes zu vernehmen. Weiterlesen

Alte Spielstätte „Skala“: Cinématéque Leipzig wirbt für ihr Projekt „Filmkunsthaus Leipzig“

Seit einem Monat liegen die Pläne der Stadtverwaltung auf dem Tisch, in der ehemaligen Diskothek Schauhaus eine neue zweite Spielstätte für das Schauspiel Leipzig für rund 5,8 Millionen Euro zu schaffen. Ein Teil der Summe - 1 Million Euro - soll durch den Verkauf der Gottschedstraße 16 refinanziert werden, wo zuvor "Neue Szene" und "Skala" ihren Spielort hatten. Völlig aus dem Blick geriet dabei augenscheinlich, dass sich die Cinématéque Leipzig seit anderthalb Jahren um das Haus bemüht. Weiterlesen

Neue Spielstätte fürs Schauspiel Leipzig: Linke beantragt zwei Versionen – SBB will Spielstätte Gottschedstraße erhalten

Zur Ratsversammlung am 16. Juli legte das Planungsdezernat der Stadt seine Pläne für den Umbau der ehemaligen Diskothek Schauhaus zur neuen zweiten Spielstätte des Schauspiels Leipzig vor. Kostenpunkt: 5,85 Millionen Euro. Davon 1 Million ungefähr aus dem Verkauf der alten Neuen Szene (alias Scala) in der Gottschedstraße 16 zu finanzieren. Aber erst 2017 bauen? Das findet die Linksfraktion nicht wirklich zumutbar. So fordert einen früheren Planungsbeginn. Weiterlesen

„Halten zu Gnaden!“ Das Duo Schmiedleitner/ Huber lässt Schillers „Kabale und Liebe“ im Schauspiel rotieren

Es dreht sich mal schneller mal langsamer auf der Bühne des dritten großen Schiller-Dramas um Stand, Besitz, Dünkel und Karriere. Der Bürgermusikant (Matthias Hummitzsch) tönt zu Beginn, wird gegenüber seiner Frau (Ellen Hellwig) laut und lauter im trauten Heim ("Ich heiße Miller!"), um im nächsten Moment vor der Autorität zu wanken und zu weichen. Präsidial und satt kommt sie daher, Walther Senior (großartig: Andreas Keller), sicher in der Erwartung willensschwacher Untertanen. Nur einer wagt sich gegen diese Arroganz der Macht zu wehren. Der Sohn, Ferdinand (Sebastian Tessenow), erklärt sich wortreich - nicht immer verständlich - warum er sie liebt. Weiterlesen

Das Schauspiel ist jetzt besser hörbar: Vorstellungen für Sehbehinderte – Übersetzung ins Englische und Spanische geplant

Audio-Deskription ist die sperrige Überschrift, unter der sich gute Nachrichten für sehbehinderte Theatergänger verbergen: Ab Dezember wird das Schauspiel Leipzig regelmäßig Vorführungen anbieten, bei denen Sehbehinderte einen Live-Kommentar hören können. Übertragen wird dieser mit der hauseigenen Sendeanlage und Audioguides - kleinen Empfangsgeräten, die manch einer von Museumsrundgängen kennt. Weiterlesen

„Lulu“ im Schauspiel: Sex, Prostitution und Gewalt

TV-Regisseur Nuran David Calis inszeniert am Schauspiel Frank Wedekinds "Lulu". Ein erotisches Spektakel, dessen Premiere vergangenen Freitag mit viel Applaus bedacht wurde. Wedekinds Drama war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Skandal. Der Schriftsteller schuf mit Lulu eine dämonische Frauengestalt, die gegen die herrschenden patriarchaischen Konventionen rebelliert. Weiterlesen