27°СLeipzig

DOK

- Anzeige -
Antifaschistischer Gegenprotest bei der Veranstaltung der sogenannten „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ in der Leipziger City. Foto: LZ

Montag, der 25. Oktober 2021: Alles andere als „Cringe“ – antifaschistischer Protest auf dem Fußballfeld und in der Leipziger City

In der Leipziger Innenstand stellten sich heute wieder Aktivist/-innen geschlossen gegen den Aufmarsch der „Bürgerbewegung Leipzig 2021“. Diese findet zunehmend auch Unterstützung von Jugendverbänden aus der rechten Szene. Ebenso ein Zeichen gegen Faschismus setzte am Wochenende der Rote Stern Leipzig. Außerdem: In Leipzig startete heute die 64. Ausgabe des DOK und Armin Laschet ist nicht mehr Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Die LZ fasst zusammen, was am Montag, dem 25. Oktober 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Festivalleiter Christoph Terhechte. Foto: DOK Leipzig 2019/ Susann Jehnichen

Christoph Terhechte – Eine weltoffene Gesellschaft braucht auch den öffentlichen Diskurs

Wer fragt, bekommt Antworten. Im Dezember fragte die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat, wie es denn sein könne, dass der Leiter des Leipziger Dok-Film-Festivals, Christoph Terhechte, das Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ habe unterzeichnen können. Aber das Kulturdezernat fing gar nicht erst an, selbst zu antworten, sondern lässt in der Antwort Christoph Terhechte selbst zu Wort kommen.

DOK Logo, Quelle: DOK Leipzig

Die Filme in DOK Leipzigs Wettbewerben um den Publikumspreis

Zum ersten Mal werden bei DOK Leipzig eine Goldene Taube in Verbindung mit 3.000€ sowie eine Silberne Taube in Verbindung mit 1.500€ in den neu etablierten Wettbewerben um den Publikumspreis für lange und kurze Filme vergeben. 20 Dokumentar- und Animationsfilme aus 12 Ländern werden in den Wettbewerben „Der Goldene Schnitt“ zu sehen sein, in den Kinos und online. In der Auswahl befinden sich fünf Weltpremieren, fünf Internationale Premieren, eine Europäische Premiere sowie neun Deutsche Premieren.

© DOK Leipzig 2019

Der DOK Co-Pro Market 2019: Vielfalt an Perspektiven und Bildsprachen

Bereits zum 15. Mal erhalten internationale Filmprojekte, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden, die Möglichkeit, auf dem DOK Co-Pro Market Koproduktions- und Finanzierungspartner zu finden. 309 Projekte wurden in diesem Jahr eingereicht, von denen nun 35 Projekte aus 40 Ländern für die Plattform ausgewählt wurden.

DOK Logo, Quelle: DOK Leipzig

Der DOK Co-Pro Market bekommt einen neuen Preis für Regisseurinnen

Regisseurinnen haben bei DOK Leipzig die Chance auf einen neuen Preis und können auf mehr finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Filmprojekte hoffen. Gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) lobt DOK Leipzig eine Auszeichnung für ein herausragendes Dokumentarfilmprojekt einer Regisseurin aus und baut damit die Angebote für Frauen in der Dokumentarfilmbranche weiter aus.

dok-festival. Foto Susann Jehnichen

Nach “Lord of the Toys”-Kontroverse: DOK-Festival und Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ planen Zusammenarbeit

Eine Kontroverse um die Dokumentation „Lord of the Toys“ hatte das vergangene DOK-Festival überschattet. Die Filmemacher hätten diskriminierende Sprache unreflektiert gezeigt, lautete die Kritik des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“ an der Festivalleitung. Zukünftig wollen beide Seiten konstruktiv zusammenarbeiten. Unter anderem sei eine gemeinsame Veranstaltung zum kommenden Dokfilm Festival geplant.

Fragestunde an den OBM: Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Waffenverbotszone, LVB-Ausfälle und “Lord of the Toys” bei der DOK-Film +Videos

Im Rahmen der Ratsversammlung am Mittwoch, den 12. Dezember, hat die Verwaltung zahlreiche Anfragen der Stadträte beantwortet. Diese betrafen unter anderem Ausfälle und Neuanschaffungen bei den LVB, die genaue Auslegung der Waffenverbote rund um die Eisenbahnstraße und die Diskussionen über den Film „Lord of the Toys", welcher den diesjährigen Hauptpreis des DOK Leipzig abräumte.

Andrea Niermann (CDU). Foto: L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: DOK erhält dauerhaft mehr Geld + Video

VideoBereits 2017 und 2018 hatte das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK, teils deutlich mehr Geld erhalten als in den Jahren davor. Nun hat der Stadtrat den städtischen Zuschuss dauerhaft erhöht. Ab 2020 soll das DOK jährlich 541.300 Euro von der Stadt erhalten. Ein Änderungsantrag der CDU, deutlich weniger zu zahlen, fand keine Mehrheit.

Gesine Märtens, Stadträtin B90/Die Grünen im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

CIAO BELLA – zum Weggang von Leena Pasanen

Zum angekündigten Weggang von Leena Pasanen, der Geschäftsführerin der Leipziger Dok-Filmwochen GmbH und Intendantin des Dok-Filmfestivals, äußert sich Dr. Gesine Märtens, Stadträtin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Kulturausschusses und designiertes Aufsichtsratsmitglied der Leipziger Dok-Filmwochen GmbH.

„I Had a Dream“ gewinnt den wichtigsten Preis. Foto: DOK Leipzig

DOK Leipzig, Tag 6: Ein Triumph für die Frauen

Es war ein Festival, an dessen Ende eine bohrende Frage steht: Wie viele herausragende Werke sind in den vergangenen Jahrzehnten nicht entstanden, weil das Filmemachen vor allem Männern vorbehalten ist? Beim diesjährigen DOK gingen fast alle Preise an Frauen. Soweit es sich anhand der persönlichen Eindrücke beurteilen lässt, ist das absolut nachvollziehbar. Über den wichtigsten Preis durfte sich eine Italienerin freuen, die zwei feministische Politikerinnen im Kampf für Gleichberechtigung begleitete.

„Der zweite Anschlag“. Foto: DOK Leipzig

DOK Leipzig, Tag 4: Radikaler Fokus auf Feministinnen und Opfer von Rassismus

Der rechtsradikale Vormarsch in vielen Staaten hat sich in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise geäußert: zunehmender Rassismus und antifeministische Bestrebungen gehören dazu. Zwei Dokumentationen von Frauen widmen sich der Machokultur im politischen Italien und dem strukturellen Rassismus in Deutschland – und konzentrieren sich dabei radikal auf jene, die für das Gute kämpfen und unter den bestehenden Bedingungen leiden.

„The Time of Forests“. Foto: DOK Leipzig

DOK Leipzig, Tag 3: Monster, die durch Wälder sägen

Beim DOK Leipzig fühlte man sich am dritten Festivaltag an den Hambacher Forst erinnert. „The Time of Forests“ thematisiert das Abholzen riesiger Wälder, interessiert sich dabei aber vor allem für den Gegensatz von klassischem Handwerk und industrieller Massenabfertigung. Außerdem: In „Women with Gunpowder Earrings“ begleitet die Kamera eine Journalistin in den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat. Dabei wird diese schnell selbst zur Aktivistin.

„Chris the Swiss“. Foto: DOK Leipzig

DOK Leipzig, Tag 2: Im Krieg und religiösen Fanatismus verloren – zwei Frauen auf Spurensuche

Wie kann es passieren, dass eine Mutter ihre Familie verlässt und sich einer christlichen Sekte anschließt? Und was bewegt einen jungen Mann, als Journalist in ein Kriegsgebiet zu reisen und dort einer nationalistischen Miliz beizutreten? Eine Tochter und eine Cousine begeben sich in den bedrückenden Dokumentationen „The Principal Wife“ und „Chris the Swiss“ auf die nicht immer erfolgreiche Suche nach Antworten.

Regisseur Werner Herzog (l.) im Gespräch mit Michail Gorbatschow. Foto: DOK Leipzig / Lena Herzog

DOK Leipzig, Tag 1: Bei eisigen Temperaturen zurück in den Kalten Krieg – Herzog-Doku über Gorbatschow eröffnet das Festival

Die Gorbatschow-Dokumentation „Meeting Gorbachev“ hat am Montagabend das 61. DOK eröffnet. Sowohl im Cinestar bei der zentralen Veranstaltung als auch in der Osthalle des Hauptbahnhofes war der Film von Werner Herzog zu sehen. Der Regisseur äußerte im Anschluss seine Begeisterung für die Location und seine Einschätzung zur aktuellen Russland-Politik des Westens. Die Doku selbst lieferte kaum neue Erkenntnisse.

DOK Logo, Quelle: DOK Leipzig

„DOK Leipzig 2018 – DOK Film Talks Chiffre 68“

The years around 1968 are often associated exclusively with the student movement, protests and street fighting. But what was going on outside of the centres of revolt during this highly charged period? What were the filmmakers on the periphery watching, where were they pointing their cameras and microphones? How did the echoes of the chanting crowds resonate out in the countryside? What were the differences between the West’s ’68 and its Eastern counterpart?

Werner Herzog (l.) im Gespräch mit Gorbatschow. Foto: DOK Leipzig / Lena Herzog

DOK-Festival freut sich über hohen Frauenanteil und Eröffnungsfilm von Werner Herzog

Als angeblich erstes Filmfestival der Welt hatte sich das DOK eine Frauenquote für die Regie im Deutschen Wettbewerb auferlegt. Nun sind nicht nur in diesem Wettbewerb, sondern auch im gesamten Programm die Regisseurinnen in der Überzahl. Die Organisatoren freuen sich zudem über prominente Namen zum Auftakt: Der diesjährige Eröffnungsfilm kommt von Werner Herzog und porträtiert Michail Gorbatschow, den letzten Präsidenten der ehemaligen Sowjetunion.

René Hobusch: Foto: FDP Leipzig

Hobusch (FDP): Leipziger Dok-Filmfestival keine Pasanen-Show

Angesichts der Ankündigung der Direktorin des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm (Dok Leipzig), Leena Pasanen, die Einführung einer Quote für Regisseurinnen im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm umzusetzen, äußert sich FDP-Stadtrat René Hobusch, der die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat im Kulturausschuss vertritt: „Mit der Einführung einer Frauenquote geht Leena Pasanen zu weit.“

dok-festival. Foto Susann Jehnichen

Motto von DOK Leipzig 2018 ist Fordert das Unmögliche!

Fordert das Unmögliche! (Demand the Impossible!) ist das Motto der diesjährigen Ausgabe von DOK Leipzig. Das Festival kreist in diesem Jahr in seinen Sonderprogrammen rund um Filme, die Veränderungen anstoßen wollen oder Transformationsprozesse abbilden, es geht um die emanzipatorische Kraft der Kunst.

- Anzeige -
Scroll Up