Artikel zum Schlagwort Jobcenter

Berufsorientierung individuell und vor Ort

Schau rein! Woche der offenen Unternehmen Sachsen vom 13. bis 18. März 2017

„Schau rein!“ ist die jährliche landesweite Möglichkeit, unkompliziert die Berufswelt zu entdecken, Unternehmer kennen zu lernen oder einfach Menschen zu treffen, die bereits im Wunschberuf arbeiten. Vom 13. bis 18. März 2017 öffnen Leipziger Unternehmen für Schüler/-innen aller Schulformen ab Klasse 7 ihre Türen und informieren praxisnah über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten sowie über berufliche Anforderungen. Auch für Unternehmen hat „Schau rein!“ klare Vorteile. Sie können frühzeitig mit potentiellen Nachwuchskräften Kontakt aufnehmen und im besten Fall bereits Ferienjobs und Praktikumsangebote vermitteln. Weiterlesen

Aufgeblasene „Integration“-Zahlen

Nur ein winziger Teil der Jobcenter-Kunden wird tatsächlich wieder in einen Job vermittelt

Foto: Ralf Julke

Wenn keiner erfahren soll, wie wenig eine Superbehörde wie die Bundesarbeitsagentur eigentlich leistet, dann versteckt man die Probleme hinter bürokratischen Wortmonstern und bläst die Zahlen auf, bis den Arbeitsministern vor Staunen die Augen aus dem Kopf fallen. Eins dieser Monster hat sich jetzt Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) vorgeknöpft: „Bedarfsdeckende Integrationen“. Weiterlesen

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 8 der Besprechung

Das Integrationsinstrument Jobcenter funktioniert auch bei einem hungrigen Arbeitsmarkt nicht

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Den zweiten Artikel im Quartalsbericht Nr. 2 für 2016 zur Arbeitslosigkeit in Leipzig hat Lars Kreymann verfasst. Er hat die kompletten zehn „Hartz IV“-Jahre von 2005 bis 2015 ins Auge gefasst. Und offiziell sinkt ja die Arbeitslosenrate. 2005 lag sie bei heute kaum noch vorstellbaren 20,8 Prozent. Im Juni 2016 waren es noch 8,7 Prozent. Da erwartet man eigentlich, dass sich fast alle Zahlen mehr als halbiert haben. Haben sie sich aber nicht. Weiterlesen

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 7 der Besprechung

Die trügerischen Zahlen der Jobcenter und die reale Armutsquote von 24 Prozent in Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Auf die nächste „Leipziger Zeitung“ dürfen Sie sich durchaus freuen. Da gehen wir mal auf die sich langsam spaltende Stadt Leipzig ein – in eine prekär lebende Hälfte und eine zunehmend saturierte Hälfte. Rund 20 Prozent der Leipziger haben es in den vergangenen 10 Jahren geschafft, sich mit auskömmlichen Einkommen in der besseren Hälfte zu platzieren. Auf die 50 prekären Prozent schaut auch die Stadtstatistik mit großem Unverständnis. Weiterlesen

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

Linksfraktion begrüßt die jüngste Entscheidung des Leipziger Sozialgerichtes gegen Behördenwillkür im Jobcenter

Behördenwillkür und überbordende Bürokratie sind beileibe älter als die Hartz-Gesetzgebung. Es ist jedoch mit den Händen greifbar, dass beide mit dem rot-grünen Arbeitsmarktprojekt neue Dimensionen erreicht haben. Ein beredtes Beispiel lieferte – wie nunmehr durch eine Entscheidung des Leipziger Sozialgerichtes bekannt wurde – jüngst die Arbeitsagentur Oschatz, deren Entscheidung, eine arbeitslose Ingenieurin in eine völlig artfremde Bildungsmaßnahme zu zwingen, durch richterlichen Beschluss als unzumutbar bezeichnet und aufgehoben wurde. Weiterlesen

Neuer Service: Spielzimmer im Jobcenter Leipzig

Ab Montag, dem 18. Juli 2016, können sich Kinder, deren Eltern einen Termin im Jobcenter Leipzig haben, in einem extra dafür eingerichteten Spielzimmer austoben. Das Angebot richtet sich an Kundinnen und Kunden des Jobcenters Leipzig, deren 3- bis 10-jährige Kinder sich bis zu drei Stunden im neu eingerichteten Spielzimmer unter fachkundiger Aufsicht beschäftigen können. Vor Ort haben immer mindestens zwei Betreuerinnen bzw. Betreuer einen Blick auf die Kinder. Weiterlesen

Leipzigs Arbeitsmarkt im Juni

Leipzigs Arbeitslosenquote fällt auf 8,7 Prozent, die Nachfrage steigt

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

In der deutschen Arbeitsmarkt-Berichterstattung geht es ja eher drunter und drüber. Man tut zwar gern so, als wüsste man, wie man Arbeitsmärkte steuert. Aber eigentlich ist das eher eine von den Wissenschaften, mit denen Wirtschaftsminister so ungern konfrontiert werden wie Wirtschaftsinstitute. Deswegen schiebt sich trotzdem irgendwas zusammen. Denn dummerweise wollen die Menschen - trotz aller politischen Trauermienen - arbeiten. Weiterlesen

Nicht jede vierte Kleinfamilie ist betroffen, sondern mehr als jede dritte

BIAJ hilft L-IZ, die Zahlen zur Hilfebedürftigkeit von Alleinerziehenden in Sachsen zu klären

Foto: Ralf Julke

Man kann gar nicht genug aufpassen. Darauf weist uns Paul M. Schröder hin, der Mann aus dem Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ), der sich mit Zahlen zur Arbeitslosen-, Bevölkerungs- und Asylsuchendenstatistik so gut auskennt wie kaum ein zweiter. Diesmal geht es um die Alleinerziehenden in Sachsen. Da haben wir nicht aufgepasst und untertrieben. Weiterlesen

Leipziger Arbeitsmarkt im Mai 2016

Personalbedarf der Leipziger Unternehmen steigt, Ältere bleiben im Job und der Nachwuchs kommt jetzt aus dem Ausland

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Der Mai ist herum. Und auch die Arbeitsagentur Leipzig meldet weiter sinkende Arbeitslosenzahlen. Wenn nicht das seltsame Konstrukt Zeitarbeit wäre, könnte man wahrscheinlich sogar genau sagen, welche Branchen derzeit dafür sorgen, dass Leipzigs Arbeitsmarkt so aufnahmefähig ist. Doch seit den diversen „Reformen“ des Arbeitsmarktes sind Zeitarbeitsfirmen wie ein Gummistutzen zwischen Arbeitsagentur und Erstem Arbeitsmarkt. Weiterlesen

Linke-Antrag zur Aussetzung der „Hartz IV“-Sanktionen

Für Sachsens Sozialministerin sind steigende Sanktionszahlen in Sachsen rechtens

Foto: Ralf Julke

Nicht nur die Piraten in Leipzig scheitern, wenn sie eine Vereinfachung der „Hartz-IV“-Bescheide fordern. Die Linken im Sächsischen Landtag scheitern genauso, wenn sie ein Ende der willkürlichen Sanktionspraxis fordern. Ihr Antrag wurde jetzt von Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) abgewiesen. Praktisch mit den gleichen Argumenten: Das habe der Gesetzgeber in Berlin so entschieden. Daran wolle man nichts ändern. Weiterlesen

Absage für Antrag von Ute Elisabeth Gabelmann

Hartz-IV-Bescheide werden erst lesbarer, wenn der Gesetzgeber endlich das Recht vereinfacht

Foto: Ralf Julke

Eigentlich hatte sich ja Ute Elisabeth Gabelmann, Stadträtin der Leipziger Piraten, was gedacht, als sie im April den Antrag „Barrierefreiheit von Hartz-IV-Bescheiden“ einreichte. Auf den hat jetzt das Sozialdezernat eine Stellungnahme geschrieben, mit der es begründet, warum der Antrag abgelehnt werden muss. Denn für bundesdeutsche Bürokratie ist nun einmal der Bund zuständig. Da kann das kleine Leipzig gar nichts machen. Weiterlesen

Chancen und wie es besser werden kann

Angst. Stress. Depressionen – Vortrag im Berufsinformationszentrum BiZ am 4. Mai

Für den 4. Mai 2016, 10:00 Uhr, lädt das Jobcenter Leipzig zu einem lebendigen Vortrag unter der Überschrift Angst. Stress. Depressionen – Chancen und wie es besser werden kann, in das Berufsinformationszentrum BiZ, in die Georg-Schumann-Straße 150, ein. Alle interessierten Männer und Frauen sind dazu herzlich eingeladen. Es bedarf keiner vorherigen Anmeldung und der Vortrag ist für die Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Weiterlesen

Leipzigs Arbeitsmarkt im April

Zahl der älteren Arbeitsuchenden schmilzt deutlich, Ausländer werden zur Vermittlungsaufgabe, Fachkräftelücke sichtbar

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Der Leipziger Arbeitsmarkt hat derzeit einen großen Magen: Er nimmt, was er an Arbeitskräften bekommen kann. Auch für April 2015 meldet die Arbeitsagentur Leipzig sinkende Arbeitslosenzahlen. Und das, obwohl natürlich immer mehr Asylbewerber als Arbeitsuchende auf der Matte stehen. Die Zahl der Arbeitslosen sank im April von 27.517 auf 26.837. Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 9,3 Prozent. Weiterlesen

Integrieren, sanktionieren, Zahlen drücken

Jobcenter Leipzig hat 2015 mehrere Ziele aus simplen Gründen verfehlt

Foto: Ralf Julke

Liest eigentlich irgendein Stadtrat die 34 Seiten, mit denen das Jobcenter Leipziger aller halben Jahre die Zielvereinbarung mit der Stadt abrechnet und erklärt, warum es bei einigen Punkten klemmt? Denn einige Ziele werden Jahr für Jahr nicht erreicht. Was seine Gründe hat. Das Zauberwort heißt „Integration“. Aber da hängt es und klappert es. Weiterlesen

Ein bürokratisches System im beschleunigten Leerlauf

Sachsens Jobcenter haben die Sanktionsquote 2015 weiter nach oben geschraubt

Grafik: Sächsische Arbeitsagentur

Es hat zumindest etwas von behördlicher Kühnheit, wenn die Sächsische Arbeitsagentur jetzt vermeldet, in sächsischen Jobcentern habe man 2015 „insgesamt 74.800 Sanktionen ausgesprochen“. Und dann auch noch titelt, als wäre das aus lauter Schusselei passiert: „Die meisten Sanktionen wurden wegen verpassten Terminen ausgesprochen.“ Dass die Zahl der Sanktionen schon wieder angestiegen ist, erwähnt man dann lieber weiter unten. Weiterlesen

Schluss mit der bürokratischen Überforderung für Bedürftige

Piratin beantragt: Leipzigs Hartz-IV-Bescheide müssen endlich barrierefrei werden

Foto: Ralf Julke

Da kennt die Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten) nichts: Wenn sie Unrecht sieht, versucht sie es abzustellen. Und wenn sie merkt, dass die wuchernde deutsche Bürokratie gerade jene Menschen im Ungewissen lässt, die von dieser drangsaliert werden, dann beantragt sie, dass sich das ändert. So wie bei den „Hartz-IV-Bescheiden“ in Leipzig: Wer diese amtlichen Monster verstehen will, braucht schon ein abgeschlossenes Jura-Studium. Weiterlesen

Urlaub für Arbeitslose – nur nach vorheriger Genehmigung

Osterferien: Agentur für Arbeit und Jobcenter Leipzig informieren

Der Beginn der Osterferien steht unmittelbar bevor. Damit beginnt für viele auch die Urlaubszeit. Auch Arbeitslose können während des Bezuges von Arbeitslosengeld „Urlaub machen“. Der Gesetzgeber verwendet dafür den Begriff Ortsabwesenheit. Ein Anspruch auf Urlaub besteht allerdings nicht. Zu beachten ist, dass das vorherige Einverständnis der Agentur für Arbeit beziehungsweise des Jobcenters erforderlich ist. Weiterlesen

Die zunehmende Wut der Arbeitslosenverwaltung auf die Arbeitslosen

Das Jobcenter Leipzig hat seine Sanktionsquote 2015 noch einmal um 23 Prozent gesteigert

Foto: Ralf Julke

Etwas ist gründlich falsch am Jobcenter-System. Die Arbeitslosigkeit sinkt rapide, die Zahl der „Hartz IV“-Empfänger ebenfalls - doch in den sächsischen Jobcentern steigt die Zahl der Sanktionen auf immer neue Rekordwerte. Das Jobcenter Leipzig ist auf dem direkten Weg in die Spitzengruppe der Sanktions-Meister. Weiterlesen