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Archäologie

Bronzezeit auch im heutigen Sachsen: Festung Königstein zeigt Sonderausstellung zu den Funden an der Elbe

Sachsen-Anhalt ist nach dem Auftauchen der Himmelsscheibe von Nebra regelrecht ins Scheinwerferlicht der Forschungen zur Bronzezeit in Mitteleuropa geworden. Aber natürlich gab es vor 3.000 Jahren keine Ländergrenzen wie heute. Die Kultur der Bronzezeit hörte nicht einfach irgendwo bei Schkeuditz auf. Auch an der sächsischen Elbe wurden in den vergangenen Jahren einige aufregende Funde gemacht. Eine Ausstellung auf dem Königstein zeigt sie jetzt.

Griff nach den Sternen: Wie die berühmte Himmelsscheibe das Universum der Bronzezeit sichtbar macht

Seit 20 Jahren begeistert die Himmelsscheibe von Nebra die Archäologen und ganz besonders Harald Meller, den Landesarchäologen von Sachsen-Anhalt. 2018 schon brachte er zusammen mit dem Historiker Kai Michel seine Begeisterung in Buchform und erzählte die Geschichte eines bis dato unbekannten Reiches. Aber das Thema lässt ihn nicht los. Denn am Horizont der Himmelsscheibe taucht eine komplette Bronzezeitwelt auf, ein Europa, das es so bislang in den Geschichtsbüchern nicht gab.

Pompeji: Wie die letzten zehn Jahre unser Bild der antiken Stadt verändert haben

Es war wohl der 24. Oktober des Jahres 79, als der Ausbruch des Vesuvs zur Katastrophe für die Städte Herculaneum, Stabiae, Oplontis und Pompeji wurde, und nicht das bisher tradierte Datum 24. August. Jedenfalls deuten einige der Funde, die seit 2010 gemacht wurden, darauf hin. 2010 wieder war das Jahr, als Zeitungen alarmierende Meldungen brachten über den dramatischen Zustand der weltberühmten Bauwerke in Pompeji. Zeit für ein ganz anderes Buch über Pompeji.

Kelten an der Elbe? Das Buch zum Sensationsfund von Pirna-Pratzschwitz ist da!

2018 ist ein ganz besonderes Jahr für die sächsische Landesarchäologie. Bei archäologischen Ausgrabungen im Kieswerk von Pirna-Pratzschwitz entdeckte ein Grabungsteilnehmer einen sensationellen Fund, ein kleines vergrabenes Gefäß, bis zum Rand gefüllt mit verschiedenen Schmuckstücken, wie man sie in solcher Zusammenstellung und Qualität in Sachsen noch nie gesehen hatte.

Bronzezeitlicher Fundort bei Göttwitz: Alte Kultanlage auf dem Mutzschener Berg soll sichtbar gemacht werden

Manchmal hat Straßenbau auch etwas Gutes. Zumindest, wenn man so neugierig ist wie die Archäologen. Denn bei den Vorfelduntersuchungen kann man sich oft in unberührte historische Fundschichten hinabgraben. Und in Westsachsen muss immer damit gerechnet werden, dass man auf sehr alte Siedlungsstrukturen stößt – so wie 2012 und 2013 beim Ausbau der Staatsstraße 38 zwischen Mutzschen und Wermsdorf. Eine alte Kultstätte könnte dort jetzt zu einem neuen spannenden Ausflugsziel werden.

Bergbau und Mobilität im Mittelalter

Am 4. September 2020 fand im Landesamt für Archäologie Sachsen in Dresden die Abschlusstagung des deutsch-tschechischen Projektes „Archiv-Net“ statt. Die Tagung wurde erstmals im Rahmen einer Videokonferenz ausgerichtet, um zahlreichen interessierten Wissenschaftlern und Fachleuten trotz Corona die Teilnahme zu ermöglichen.

Zeitzeugen der Kriegszerstörung: Besichtigung der archäologischen Ausgrabungen am Dresdner Ferdinandplatz

Heute (31. Juli 2020) besuchte Kulturministerin Barbara Klepsch die archäologischen Grabungen auf dem Dresdner Ferdinandplatz. Begleitet wurde die Ministerin von der sächsischen Landesarchäologin, Dr. Regina Smolnik, und dem Leiter des Amtes für Hochbau und Immobilienverwaltung der Landeshauptstadt Dresden, Marcus Felchner.

INTERREG-Projekt „1000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte“ präsentiert seine Tafelausstellung

Im Oktober 2019 ist das Landesamt für Archäologie Sachsen gemeinsam mit fünf weiteren Partnern in ein deutsch-polnisches Forschungs- und Vermittlungsprojekt gestartet. Das Projekt „1000 Jahre Oberlausitz - Menschen, Burgen, Städte“ widmet sich der über 1000jährigen Geschichte der Oberlausitzer Region diesseits und jenseits der Grenze.

Europäische Archäologietage (EAT) in Sachsen: Veranstaltungen 19. – 21. Juni

Zum zweiten Mal in Folge nimmt das Landesamt für Archäologie Sachsen an den Europäischen Archäologietagen (EAT) teil. Dieses Jahr gelten coronabedingt jedoch einige Einschränkungen, weshalb leider keine öffentlichen Führungen auf den archäologischen Ausgrabungen stattfinden können. Stattdessen nimmt das Landesamt für Archäologie interessierte Bürgerinnen und Bürger mit auf einen „Rundflug“ über seine großflächigen Grabungen im Braunkohletagebau Vereinigtes Schleenhain und bei Leipzig-Seehausen.

ARCHAEO – Archäologie in Sachsen ist da! Magazin wendet sich mit breitem Themenfeld an Laien und Fachleute der Archaeologie

Unser Magazin ARCHAEO 16, 2019 ist soeben erschienen. Es wendet sich mit 13 Beiträgen rund um die sächsische Archäologie an interessierte Laien wie an Fachleute. Die Archäologie des Mittelalters nimmt darin breiten Raum ein. In Chemnitz fanden in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Grabungen an der Bahnhofstraße und am Getreidemarkt statt, die großes öffentliches Interesse fanden. Sie sind nun »Aufhänger« des Heftes und werden ausführlich vorgestellt.

Die Spuren unserer Vorfahren: Die steinernen Zeugen einer 5.000 Jahre alten Kultur

Vandalen sind nicht das Schlimmste, was Kulturgütern der Menschheit passieren kann. Viel schlimmer sind Leute, die kalkuliert alles wegräumen, sprengen und planieren, was ihnen im Wege steht. Und so zerstörten Straßenbauer, Sprengmeister, Feldbereiniger und Grundstücksbesitzer im 19. Jahrhundert zwei Drittel der 5.000 Jahre alten Kulturgeschichte in Sachsen-Anhalt. Die Überbleibsel beeindrucken und machen traurig.

Spuren des Menschen: Das bilderreiche Buch zum aktuellen Stand der Archäologie in Deutschland

Es ist ein Riesenbuch geworden, nicht nur vom Format und Gewicht her, das Eszter Bánffy, Kerstin P. Hofmann, Philipp von Rummel hier zusammengestellt haben, alle drei ausgewiesene Archäologen. Sie kennen ihr Metier und wissen, was alles inzwischen erforscht ist aus der nachweisbaren Geschichte des Menschen auf diesem Fleckchen Erde, das heute Deutschland heißt. Sie kennen die Akteure und die großen Sammlungen. Und es ist eine bilderreiche Reise durch 800.000 Jahre geworden.

Staatsministerin Dr. Stange lobt länderübergreifende Zusammenarbeit der Archäologen

Anlässlich der Tage der Landesarchäologie betont Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange, wie wichtig die Erforschung der Landesgeschichte Sachsens für die für die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region sein kann. »Die Kenntnis des archäologischen und historischen Erbes in Sachsen und mit den Nachbarländern, so auch der gemeinsamen Geschichte beiderseits der Neiße kann neue Impulse für den Schutz der Kulturdenkmäler und - grenzüberschreitend - für die Identifikation der Bevölkerung mit der Region geben«, erklärt die Ministerin.

Archäologen am Brühl auf den Spuren von Pelzhändlern und alten Gasthöfen

Am Brühl wird gebuddelt. Die sächsischen Archäologen haben hier ihre Arbeit aufgenommen und erkunden wieder einmal ein richtig altes Stück Leipziger Stadtgeschichte. Denn zwischen dem Gebäudekomplex mit dem Forum am Brühl und dem Harmelin-Haus in der Nikolaistraße soll ein weiterer Hotelneubau entstehen, mit Tiefgarage. Die jahrzehntealte Baulücke verschwindet und auch für das 3.000 Quadratmeter große Wandbild von Michael Fischer-Art läuten die Glocken.

Archäologische Ausgrabungen am Getreidemarkt in Chemnitz beendet: Fristgerechter Abschluss einer der größten Stadtkerngrabungen in Sachsen

Mit 5800 m² gehörten die archäologischen Ausgrabungen am Getreidemarkt zu den größten Stadtkerngrabungen in Sachsen. Heute fanden sie nun fristgerecht nach einjähriger Dauer ihren Abschluss. Die Archäologinnen und Archäologen konnten auf dem Gelände vielfältige Spuren der Arbeits- und Lebenswelt vergangener Jahrhunderte, von der ersten Siedlungsphase bis heute, sichern.

Landesamt für Archäologie stellt das Welterbe „Mittelalterlicher Bergbau in Dippoldiswalde“ virtuell vor

Die hochmittelalterlichen Bergwerke von Dippoldiswalde sind Bestandteil des UNESCO Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Da sie für Besucher nicht zugänglich gemacht werden können, wird man die Bergwerke zukünftig mithilfe moderner digitaler Technik aus dem Bereich der virtuellen Archäologie via Smartphone oder Tablet virtuell befahren können.

»1000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte«

Innerhalb des europäischen INTERREG Kooperationsprogramms »Polen-Sachsen 2014-2020« erhielt vor kurzem das vom Landesamt für Archäologie gemeinsam mit verschiedenen Partnern eingebrachte Projekt »1000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte« die offizielle Bestätigung.

Deutschlands Archäologiemuseen tauschen am 17. Juni Online-Kanäle

Am Montag, 17. Juni 2019, findet zum dritten Mal in Folge der jährliche ArchaeoSwap statt. Archäologische Museen in ganz Deutschland tauschen an diesem Tag ihre Online-Kanäle und posten über ihre Inhalte zum Thema Klimawandel. Das smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz – bespielt an diesem Tag die Kanäle des Neanderthal Museums Mettmann. Die freundliche Übernahme der smac-Kanäle wiederum erfolgt durch das Museum in der Kaiserpfalz Paderborn.

Staatliches Museum für Archäologie in Chemnitz feiert fünften Geburtstag

Das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (smac), das „Schaufenster der sächsischen Landesarchäologie“, feiert sein fünfjähriges Bestehen. Seit dem 15. Mai 2014 präsentieren sich im Gebäude des früheren Kaufhauses Schocken auf drei Etagen und 3.000 Quadratmetern rund 300.000 Jahre sächsische Landesgeschichte in einer interaktiven, kreativen und modernen Dauerausstellung.

„Die Reise unserer Gene“: Eine faszinierende Reise durch die Welt der Archäogenetik

2018 machte sich schon einmal die schwedische Autorin Karin Bojs auf die Reise durch 54.000 Jahre Menschheitsgeschichte, die in ihrem eigenen Genom nachweisbar sind. Etwas, was so vor 20 Jahren noch nicht denkbar war. Da steckte die Archäogenetik erst in den Kinderschuhen. Heute ist Johannes Krause einer der bekanntesten Archäogenetiker der Zeit. Er weiß, was unsere Gene über unsere Vorfahren erzählen.

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