June Cocó lässt aufhorchen. Foto: June Coco PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Musikerin June Cocó

Irgendwann vor vielen Jahren saß Tanner in der Jury einer Talenteshow und Frau June Cocó saß an einem Piano, spielte und sang dazu überwältigend. Sie gewann mit Glamour und Stil. Und Tanner blieb an ihr dran. Jetzt kommt das erste Album Ende des Monats zur Release in der naTo. Tanner horchte schon mal rein und hatte logischerweise ein paar Fragen an die junge Künstlerin.

Darstellung einer Dichterin, Kupferstich in einem Buch von Christian Friedrich Henrici. Foto: Bach-Archiv Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Neue Kabinettausstellung im Bach-Museum Leipzig kümmert sich mal um die selbstbewussten Frauen der Bach-Zeit

Ohne Frauen geht die ganze Chose nicht. Ging sie nie. Aber wenn es um Geschichtsschreibung ging, dominierten immer die Männer. Tun sie bis heute. Die ganze Anhimmelei von Eisernen Kanzlern, Feldherren und Kaisern ist eine verkappte Macho-Sause. Höchste Zeit, den Stall mal zu entrümpeln und noch deutlicher zu zeigen, welche Rolle Frauen immer gespielt haben in der Geschichte. Nur halt nicht als Kriegstreiberinnen, sondern oft genug als unverzichtbare Musen. Wie in der Bach-Zeit.

Ein Perlchen im Popgitter - Fabian Bruck. Foto: Handren Faraj
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Popmusiker Fabian Bruck

Tanner hört gern Musik. Dabei lässt er's gern aus den 90-gern dudeln, traut sich aber auch hochwertigere Stücke zu. Alles zusammen gereicht dann verrührt zu einem immensen Topf musikalischer Matschepampe. Dort mit der Gabel zu fischen um Perlen vor den Säuen zu retten macht Freude. Eine der Perlen, die dem Tanner so in die Gabelgitter gerieten, ist der Popmusikant Fabian Bruck, der mit seinem Album am 7. Mai unsere Leipziger Moritzbastei bespielt. Ein charmanter Bursche. Doch lest selbst.

Balkan-Brass mit Chelesta. Foto: Coque Mateos
·Kultur·Musik

„Musik macht schlau“ mit Balkan-Brass im Geyserhaus

Leipzig liegt am Balkan? Man könnte es glatt meinen, wenn man Chelesta hört. Die Mischung aus Klezmer, Brass, Hip-Hop und lässig jonglierten Jazz-Soli führt immer zu folgendem Ablauf: staunend mit dem Kopf nicken, fröhlich mit dem Fuß wippen und dann auf jeden Fall bis zum Ende des Konzerts tanzen, tanzen, tanzen.

Seit 1985 on Tour - Bilnd Guardian: Frederik Ehmke, Hansi Kürsch, Marcus Siepen & André Olbrich (vlnr.) Foto: Blind Guardian
·Kultur·Musik

Das lange L-IZ–Interview mit André Olbrich von Blind Guardian (3): Langer Atem, Orchesterwerk und „Coburg 2“

Orchestrale Zukunft bei „Blind Guardian“. Wenn die aktuelle Tour beendet ist, wird es ernst bei der bekannten Krefelder Metalband. Nach jahrelangem Vorlauf steht eine Mammutaufgabe der Band vor dem Abschluss. Einzigartig ist wohl schon jetzt der lange Anlauf, denn bereits 1995 entstanden die ersten Stücke dafür, nun stehen die Vorbereitungen bei 95 Prozent.

Der Leadgitarrist der Metalband "Blind Guardian" im Interview: André Olbrich. Foto: Blind Guardian
·Kultur·Lebensart

Das lange L-IZ-Interview mit André Olbrich von Blind Guardian (1): Ruhrpott, Spanien, Griechenland

Zwanzig Jahre machten „Blind Guardian“ einen Bogen um Leipzig, am 30. April waren sie wieder da. Zusammen mit „Orphaned Land“ bespielten die Krefelder Vorzeigemetaller das Haus Auensee. Und nicht nur das, speziell für Leipzig gruben sie einen Schatzzz aus, der seit 25 Jahren nicht mehr zum Vorschein kam. André Olbrich, Lead-Gitarrist bei "Blind Guardian", gibt Auskunft – nicht nur darüber, sondern auch, was er persönlich mit Griechenland und Südeuropa und der aktuellen Nachrichtenlage in Deutschland verbindet.

Bach-Porträt von Elias Gottlob Haußmann von 1748. Foto: Bach Archiv Leipzig
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Jetzt sind beide Bach-Originale von Haußmann wieder in Leipzig

Mit Bach-Porträts hat das Leipziger Bach-Archiv in den vergangenen Jahren immer wieder für Furore gesorgt. 2012 zuletzt, als ihm der Erwerb einer Kopie des Haußmannschen Originalporträts gelang. Denn wenn, dann scheinen nur die beiden Porträts von Elias Gottlob Haußmann den richtigen Bach zu zeigen. Aber das erste Original, das im Alten Rathaus hängt, kann man eigentlich keinem mehr zeigen.

Jenny beim Karli.Beben - Tanner horchte auf. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Sängerin und Musikantin Jenny Andratschke

Da scharwenzelte der Tanner mit seinem Töchterlein die Straßen im Süden der Stadt entlang und hörte auf - oder besser gesagt: er horchte auf. Faszinierender Gesang, entspanntes jazziges Liedgut und viele Instrumente vor deren Gebrauch Tanner höchsten Respekt hat. Dazu eine beeindruckende Sängerin und Instrumentalistin, die Jenny - und schon war der Drang sie zu interviewen geboren.

Vom Kicken zur Musik? - Bei "Jeder Gang ein Klang" wird's möglich. Foto: GeyserHaus e.V.
·Kultur·Musik

Geyserhaus lädt musizierfreudige Leipziger ein zum Mitmach-Doppel-Konzert im Bretschneiderpark

Das Projekt "Musik macht schlau", das im GeyserHaus in Eutritzsch seine Heimstatt gefunden hat, ist eine Art Gegenentwurf zur hohen Feier der klassischen Musik in Leipzig. Denn Kinder aus sozial nicht so gut gestellten Familien haben nicht nur viel seltener Zugang zur klassischen Musik als Kinder aus dem Bildungsbürgertum - sie lernen auch viel seltener ein Instrument. Aber - Musik macht wirklich schlau. Also braucht's ein Projekt.

Selfie mit dem Wicht. Foto: Michael Oertel
·Kultur·Lebensart

Wie Michael Oertel mit Wicht und Maulwurf kleinen Patienten eine Märchenstunde ans Bett bringt

Wenn du die Kraft in dir dazu spürst, dann tu es. So ungefähr könnte das Lebensmotto von Michael Oertel lauten. Als es darum ging, ein Domizil für den Mehrweg e.V. zu suchen, kniete er sich mit Freunden und Mitstreitern mit aller Kraft hinein. Heute ist der „WolkenSchachLenkWal“ im W.-Külz-Park am Völkerschlachtdenkmal vielen Leipzigern ein Begriff. Aber was macht der Bursche nun im Krankenhaus? Auch noch freiwillig?

Spilt Milk. Foto: Olaf Martens
·Kultur·Ausstellungen

Neue Olaf-Martens-Ausstellung entführt in die moderne Welt der künstlichen Verunsicherung

So fix kann es Mai werden und der nächste Rundgang in den Galerien in der Baumwollspinnerei naht. Der Jubiläumsrundgang. Seit zehn Jahren laden die Galerien in der Spinnerei dazu ein. Immer wieder sind sie von Ausstellungen geprägt, die auch den Besucher staunen lassen, der regelmäßig dabei ist. Diesmal präsentiert die Leipzig School Of Design eine neue Ausstellung des ungewöhnlichen Leipziger Fotografen Olaf Martens.

Anna-Luise Oppelt und Nils Mönckemeyer beim Rad-Besuch in Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Radtouren auf den Spuren Johann Sebastian Bachs und der Traum einer mitteldeutschen Bach-Radroute

Die Idee liegt eigentlich auf der Hand: Mit Flugzeug, Auto oder Zug kann man eigentlich nicht auf Bachs Spuren wandeln. Die sind alle zu schnell. Das Tempo im Zeitalter des berühmten Leipziger Thomaskantors gaben Pferde an, Kutschen und - wenn jemand rüstig war - Schusters Rappen. Die Idee, die die beiden Detmolder Musikstudentinnen Mareike Neumann und Anna-Luise Oppelt da 2012 hatten, lag also irgendwie auf dem Weg.

Wolfgang Seifen. Pressebild: Wolfgang Seifen
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Orgelmusik nach Wunsch in einmaligem Konzert mit Wolfgang Seifen

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Muss i denn zum Städtele hinaus“ erklangen, die finnische Nationalhymne „Maamme“ und u. a. auch „Somewhere“ aus der „West Side Story“, wobei jeweils aus den Themen eigene, neue Musikstücke wurden. So wurde die Orgelmusik-Saison der Leipziger Region am Samstag eröffnet. Frank Lehmann, der Markranstädter Kantor, kann natürlich ganzjährig auf ein vielfältiges Musikangebot verweisen.

Christian Haase. Foto: privat
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Christian Haase von der Haase-Band

Samstagabend feiert Haase in der Schaubühne Lindenfels nicht nur sein sechstes Album, sondern auch noch sein 20tes Bühnenjubiläum. Und da Tanner und der Haase schon so manche Bühne gemeinsam beritten haben, war es nur folgerichtig, dass der Tanner schon mal ins Album hineinhörte und den Haasen befragte - zum Samstag, zu Tina Powileits Weggang von der Band, zur Sicht eines Haasen auf die Dinge und zum neuen, auch noch eigenem, Label.

Andy ((grosskopf)) Jazz ist - auch wenn's abgedroschen klingt - eine Lebenseinstellung. Foto: photosphaere.org
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Jazz, Funk, Rock-Individualisten Andy ((grosskopf))

Tanner hört Musik. Und da Tanner mittlerweile über 40 Lenze zählt hat er viel Musik gehört und sich Geschmack angeeignet. Das führt irgendwann unweigerlich zum Jazz. Was vielen Menschen nicht so wirklich bewusst ist - Leipzig hat starke Kräfte im Jazz - und Andy ((grosskopf)) steht mit seiner Kanne dabei ganz weit vorn. Deshalb musste gesprochen werden.

·Kultur·Musik

+++Fällt aus+++Hustle & Drone im Werk II

+++ Das Werk II teilt mit: Das Konzert mit Hustle and Drone wird aus produktionstechnischen Gründen abgesagt und nicht nachgeholt. +++Pop bedeutet nicht nur Superlative. Während die Damen der Pop-Welt ihre Popos zum herabprasselnden Geldregen wackeln lassen, Sexismus mit Feminismus verwechselt wird, zaubern seit Jahren im Untergrund junge Frauen und Männer interessante Klänge, die ebenso „Pop“ sind, wie die von Rihanna, Miley Cyrus, Lenny Kravitz & Co. Das US-amerikanische Trio von Hustle & Drone gehört zu den wahrnehmungswürdigen Projekten, die in jüngster Zeit für ziemlich viel frischen Wind in der Independent-Szene sorgen. Am 14. April gastiert die Band im Leipziger Werk II. Die L-IZ verschenkt dazu 2x2 Tickets.

Künftig ein TÜV-geprüfter Kletterpfad für die Kinder - Zoodirektor Dr. Jörg Junhold probiert's schon mal aus. Foto: Ralf Julke
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Wie werden sich Geparden und Husarenaffen vertragen?

Auf dem neuen, hölzernen Pfad oberhalb der neuen Kiwara-Kopje geht es stufenlos weiter. Man könnte auch barrierefrei dazu sagen. Aber wer mit Rolli unterwegs ist, wird beim Erklimmen der Steigung wohl doch ein bisschen Hilfe brauchen. Oder auch nicht. Der Blick über die Savanne lockt und entschädigt. Denn eigentlich ist der erste Teil, den man so aus drei Meter Höhe überschaut, noch die alte Kiwara-Savanna.

Anika Kreller: Leipzig Quiz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Ein Leipzig-Quiz mit 100 Fragen für alle, die das Städtchen im wilden Sachsen noch nicht kennen

Nun, wer sich eindecken möchte zum Jubiläumsjahr 2015 in Leipzig, der bekommt jetzt immer mehr Souvenirs in den einschlägigen Läden: Quartette gibt's, Memory-Spiele gibt's - und nun auch ein Quiz in stilvoller blauer Schachtel. Eigentlich war's sogar überfällig, denn von Aachen bis Zürich gibt's schon lange diese kleinen roten, schwarzen oder blauen Kästchen aus dem Grupello Verlag.

Laurentiuskirche in Markranstädt. Foto: Ralf Julke
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AnKlang mit Organist Wolfgang Seifen in der Laurentiuskirche

Auf besondere Orgeln in der Leipziger Region wollen die Kirchenmusiker diesen Sommer neugierig machen. Erstmals gibt es den „AnKlang“ als Konzertreihe, und als Einladung zur Wanderung. Demzufolge soll auch das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ am Anfang des Eröffnungskonzerts am Sonnabend, 11. April, 16.00 Uhr in der Markranstädter Laurentiuskirche stehen.

Michael Krebs & Die Pommesgabeln des Teufels: Wellnessalarm. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Krachend schöner Piano-Punk gegen eine verlogene To-Go-Gesellschaft

Am 19. April sind sie im Werk II: Marc-Uwe Kling, Michael Krebs, Julius Fischer und Band. "Viel Schönes dabei" heißt ihre Show. Aber aus dem Ticketshop lautet die Meldung: "Keine Tickets verfügbar". Kein leichtes Leben für ihre Verehrer. Auf ein Zusatzkonzert am nächsten Tag ist nicht zu hoffen. Da sind die Burschen schon wieder in Nürnberg, tags drauf in Stuttgart und dann in München. Aber für Darbende gibt's ja jetzt ein Doppelpack.

Das Gewandhausorchester mit dem Thomanerchor. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Thomaner begeistern mit lebendiger Johannes-Passion

Wenn der Thomanerchor mit dem Gewandhausorchester die Johannes-Passion aufführt, ist die Thomaskirche restlos ausverkauft. Jedes Jahr an Gründonnerstag und Karfreitag quälen sich Kulturbeflissene stundenlang auf den harten Holzbänken, um Bachs Passionen an historischer Stätte zu hören. Interimskantor Gotthold Schwarz traf gestern mit einer lebendigen Interpretation den Nerv des Publikums.

Koma Kschentz hat den Blues. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Koma Kschentz vom Gitarrenklub im FloPo und Elsterbluesband

Tanner mag den Blues. Wahrscheinlich mag er den Blues besonders, weil er ihn hin und wieder hat. Koma Kschentz, bis vor einigen Tagen das Schlagzeuginferno beim Gitarrenklub im FloPo, hat den Blues noch öfter, vor allem jetzt mit seiner neuen Kapelle, der Elsterbluesband. Tanner hakte ihn unter und nach, warum der Gitarrenklub ins Nirwana entfleuchte und was es mit seinem Nachnamen auf sich hat. Ach ja - und da war noch was damals im "Chopper" mit den Kastanienmännchen, die das Laufen lernten.

Reinhard Minkewitz vor seinem Gemälde "Aufrecht stehen". Foto: Marion Wenzel, Uni Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Gemälde von Minkewitz und Tübke sind jetzt im Hörsaalgebäude der Uni Leipzig dauerhaft zu sehen

Lange hat es gedauert - und einer hätte sich auf jeden Fall gefreut, wenn er es noch erlebt hätte: Erich Loest. Er war es, der jahrelang unermüdlich dafür gekämpft hat, dass Reinhard Minkewitz' Bild "Aufrecht stehen..." in der Uni Leipzig endlich in ganzer Größe zu sehen sein würde. Seit Montag, 30. März, ist es nun so weit. Das Bild in kritischem Dialog mit Werner Tübkes "Arbeiterklasse und Intelligenz" ist im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig zu sehen.

Trailer-Bild zum dritten Band "Die Legende von Yr". Screenshot: L-IZ
·Kultur·Lesungen

Buchtrailer zu „Die Wächter von Avalon“ sind jetzt bei Youtube zu sehen

Moderne Fantasy lebt von Bildern. Und da die Helden fast immer durch lauter bizarre Länder und Landschaften reisen, wirken die Geschichten im Kopf natürlich auch schon fast wie animierte Spiele. Was liegt da näher, als den Buchtrailer einfach mal mit Leuten zusammen zu machen, die solche 2D-Animationen herstellen können? Das hat die Leipziger Fantasy-Autorin Amanda Koch getan.

Kneipenlyrik-Mitorganisatora Sara Fromm. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Kneipenlyrik-Mitorganisatora Sara Fromm

Vor vielen, vielen Jahren saß Volly Tanner in der Pfeffermühlenkneipe auf einem Hocker und las Gedichte vor. Die Veranstaltung nannte sich Kneipenlyrik und wurde von Sara Fromm und Annett Wagner gemanagt, wobei gemanagt ein schlechtes Wort ist dafür, was die beiden jungen Damen da machten. Sie liebten und lieben. Gedichte, Lieder - und ihre Veranstaltungsreihe. Im Casablanca-Salon traf Tanner nun unlängst auf Sara, kurz bevor er sich den härteren Getränken im Helheim stellte - und fragte gleich mal nach dem Stand der Dinge.

Gewandhausorchester. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Große Concerte, Festtage, Kammermusik: Gewandhaus stellt Spielzeit 2015/16 vor

224 Veranstaltungen, darunter 69 Große Concerte. Das sind die Eckdaten des Gewandhaus-Spielplans für die Spielzeit 2015/16. Im Mittelpunkt der 235. Konzertsaison stehen der Mozart-Strauss-Zyklus unter Leitung von Riccardo Chailly, die Mendelssohn-Festtage, der 150. Geburtstag von Jean Sibelius, der 100. Todestag Max Regers und ein Gastspiel des Boston Symphony Orchestra.

Dirigent Lionel Bringuier. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Leonidas Kavakos begeistert mit Sibelius‘ Violinkonzert

In dieser Woche widmet sich das Gewandhausorchester Musik aus dem frühen 20. Jahrhundert. Auf dem Programm stehen Werke von Jean Sibelius, Zoltán Kodály und Igor Strawinsky. Als Solist hat das Haus den Violinisten Leonidas Kavakos verpflichtet, der das Publikum mit seinem virtuosen Spiel verzückt.

Arranged Chaos steht an einem Wendepunkt- Paul erzählt wieso und warum. Foto: AC PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Paul von Arranged Chaos

Bands verändern sich. So ist das Leben. Und das macht die ganze Sache auch interessant. 100 Jahre Forever Young von Alphaville wäre ja auch extrem nervig. Die Metalherde Arranged Chaos steht nun an solch einem Wendepunkt. Und Paul - der Mann unter dem Pferdekopf - erzählt das Wieso und Warum in Tanners Diktiergerät.

Auch die alten Regalschilder haben die beiden Bücherretter aufbewahrt. Foto: Thomas Schmidt-Lux
·Kultur·Lebensart

Gewerkschaftsbibliothek des VEB Chemieanlagenbaukombinat Leipzig-Grimma leiht zum letzten Mal ihre Bücher aus

Bücher ausleihen ohne sie zurückgeben zu müssen? Wo gibt's denn sowas? - Am Samstag, 21. März, beim Westbesuch auf der Karl-Heine-Straße. Ein kleines historisches Ereignis, mit dem die beiden Leipziger Thomas Schmidt-Lux und Hanjörg Pfettscher auch noch einmal an ein Stück Leipziger Wirtschaftsgeschichte erinnern, als Industriebetriebe in Leipzig sogar noch eigene Gewerkschaftsbibliotheken unterhielten. Mit Marx und Lenin, versteht sich.

Der Steffen und der Volly palavern. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Steffen Balmer vom Westbesuch

Auf der Karl-Heine-Straße ist am Samstag, den 21.03.2015 wieder das frühlingshafte Westpaket am Anrollen. Im Hintergrund war Bewegung, ganz natürlich nach zehn Jahren voller Aufregung und Abenteuer. Nun ist der Welpenschutz abgelaufen und Steffen Balmer erzählte Tanner, was so an Veränderung in Sicht ist.

Auch der Orientierungsplan im Foyer des Bach-Museums ist jetzt mit Braille-Schrift unterlegt. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Das Leipziger Bach-Museum hat jetzt für Sehbehinderte erst so richtig geöffnet

Seit 2010 erfreut das neu gestaltete Bach-Museum seine Besucher. Die einen mehr, die anderen weniger. Denn für Menschen ohne Behinderungen ist das Museum problemlos erkundbar. Aber wie ist es mit denen, die durch diverse Handicaps nicht in der Lage sind, so ein Museum barrierefrei zu erleben? Blinde und Sehbehinderte zum Beispiel? - Für sie hat sich seit Januar eine Menge verbessert.

Erlebniskonzert der Mendelssohn-Orchesterakademie des Gewandhausorchesters. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Orchesterakademie spielt Werke rund um Shakespeare

Das Konzert war das Ergebnis eines Projekts der Musikvermittlung des Gewandhauses. Beteiligt waren neben der hauseigenen Orchesterakademie Schüler des Abendgymnasiums und des Humboldt-Gymnasiums sowie Kunstpädagogik-Studenten der Uni Leipzig. Unter Leitung von Dirigentin Lin Lao spielten die Nachwuchsprofis in kleinen Ensembles und als Kammerorchester bekannte und weniger bekannte Stücke. Das einstündige Programm bot einen bunten Streifzug durch die Musikgeschichte vom Barock bis in die Gegenwart.

August Geyler, Susanne Bolf, Armin Zarbock. Foto: Armin Zarbock
·Kultur·Film & TV

Seifenoper-Improschau „Adolf Südknecht“ hat jetzt einen eigenen Sendekanal

Das muss man erst mal durchhalten: Seit 2012 spielt das Leipziger "Theater Adolf Südknecht" seine Seifenoper-Improschau "Adolf Südknecht - The Improvised Alternative-History Show" und erhielt seitdem Festivaleinladungen, Förderungen, Preisnominierungen und zahlreiche positive Besprechungen. Im Jahr vier dieser skurrilen Inszenierung geht das Projekt auch online: Niemand soll eine Folge verpassen müssen.

Die drei Preisträger des Leipziger Buchmesse-Preises 2015: Jan Wagner (Belletristik), Mirjam Pressler (Übersetzung) und Philipp Ther (Sachbuch/Essayistik) (v.l.n.r.). Foto: Leipziger Messe GmbH / Uli Koch
·Kultur·Lesungen

Ein Lyrikband als Paukenschlag oder als Eingeständnis der gelebten Zahnlosigkeit?

Sie haben es tatsächlich getan. Sie haben den Preis der Leipziger Buchmesse 2015 erstmals einem Lyriker gegeben. Wie sie es zur Frankfurter Buchmese im Herbst 2014 angekündigt haben: an Jan Wagner für seinen im Hanser Verlag erschienenen Gedichtband "Regentonnenvariationen. Gedichte". Wäre der Leipziger Belletristikpreis ein Lyrikpreis, das Buch wäre nicht mal in die Endauswahl gelangt.

·Kultur·Musik

Klub Slivovice mit Gimpelakwa

Diese Jungs haben das Tanzen im Blut. Oder einen guten Schuss Slivovice, oder sogar beides. Es wird gehüpft und gemischt, bis kein Glas voll bleibt. Im Täubchenthal wird in der altbekannten Veranstaltungsreihe "Klub Slivocice" Ska, mit einer Prise Klezmer und Latin aufgetischt. Gimpelakwa spielt am 20. März zum Tanz auf.

·Kultur·Musik

Mardi Gras.BB mit Barbara Lahr in der Schaubühne Lindenfels

„Detunized Gravity“ war das Album von De-Phazz, das Mitte der Neunziger was Neues versprach. Damals stand Barbara Lahr an der Sängerinnenfront, bevor sie von Pat Appleton abgelöst wurde, um später für die New-Jazz-Formation De-Phazz erneut am Mikro zu stehen. Lahr verfolgte seit ihrem ersten Weggang von De-Phazz 1998 eigene Wege, und singt jetzt für Mardi Gras.bb. Gemeinsam mit der Truppe verschlägt es sie in die Schaubühne Lindenfels.

Ulrike Almut Sandig. Foto: Ludwig Rauch
·Kultur·Lesungen

Tanners Interview mit der Autorin und Performerin Ulrike Almut Sandig

Buchmesse ist immer eine schwierige Zeit für Tanner. Er hadert mit den Bücherbergen, kritisiert an den Popliteraturveranstaltungen herum und wünscht sich eigentlich ganz weit fort. Dass er dann doch in Leipzig bleibt, liegt an einigen Autorinnen und Autoren, die beste Ware abzuliefern bereit und ebenfalls fähig sind, klare Aussagen zu machen. Ulrike Almut Sandig trifft Tanner sonst nur auf den Bühnen, heute traf er sie zum Gespräch.

Liest im Nikolai-Eck: Zuhal Soyhan. Foto: Patmos Verlag
·Kultur·Lesungen

Wenn Lesen nicht so einfach ist

Wer dieser Tage die Buchmesse besucht, findet dort auch die Ausstellung „Endlich Lesen und Schreiben lernen“. Sie informiert über funktionale Analphabeten. - Was ist funktionaler Analphabetismus und warum haben so viele Menschen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben? Wie gehen sie mit dem Problem um und welche Lösungswege gibt es? All diese Fragen greift die Kampagne „Lesen und Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in ihrer multimedialen Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse auf.

Buchcover von "Todschick" und "Ein Klopfen an der Tür".
·Kultur·Lesungen

Wer näht unsere Kleider? Wer empört sich? Warum braucht Politik Akzeptanz?

Bücher haben einen Vorteil gegenüber allem, was Tagesmedien so veröffentlichen: Sie können sich auch Sachthemen kompakt und mit einer Fülle von Informationen widmen. Und natürlich auch kritisch und unabhängig, ganz ohne Rücksicht auf Quote. Es gibt auch zur Buchmesse 2015 wieder eine Reihe solche streitbarer Buchvorstellungen. Ein paar Tipps fürs Rahmenprogramm.

Für jeden Cosplayer ist die Präsentation seiner Arbeit wichtig. Foto: Yati Kou privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit der Cosplayerin Yati Kou

Tanner mag Cosplay und all die bunten, fantastischen Arbeiten drumherum. Und weil bei der Leipziger Buchmesse wieder ganz viele faszinierende Buntwesen herumscharwenzeln werden, fragte sich Tanner erst an Yati Kou und dann in die Tiefe des Genres hinein.

Die Herrin vom Josef Poniatowski: Anna Gorski. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Anna Gorski von der Poniatowski Polski Bar

Genuss lebt von Abwechslung. Selbst wenn man Bratkartoffeln äußerst lecker findet, ist der alltägliche Konsum ermüdend. Deshalb heißt es für den Mensch von Welt immer mal schauen, was hinter den eigenen Grenzen so abgeht, besonders, wenn der Genuss gleich um die Ecke lebt und charmant ist und gastfreundlich. Tanner traf Anna Gorski vom Poniatowski und erfuhr dadurch auch viel über Polen.

Francis D.D. String bastelt noch an der neuen CD. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Francis D.D. String

Francis D.D. String war der Frontier von Re.Vision, gründete davor King Kreole und war in Leipzig ein Gitarren-Guru. Mittlerweile lebt er etwas entspannter in Dresden und hat eine neue CD im Köcher. Tanner fragte nach.

Juan de la Rubia an der Gewandhausorgel. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Wagner trifft Schuke-Orgel

Juan de la Rubia zählt zu den gefragtesten Organisten Europas. Der Spanier ist Organist der im Bau befindlichen Basilika Sagrada Familia, die Barcelonas neues Wahrzeichen werden soll. In Leipzig spielte der Kirchenmusiker Werke von Wagner, Vivancos und Duruflé.

Violinistin Vilde Frang
·Kultur·Musik

Vilde Frang verzückt Leipziger Publikum

Nach ausgiebiger Europa-Tournee ist das Gewandhausorchester wieder in großer Besetzung in der Messestadt zu hören. Der März bietet Klassik-Fans im Wochentakt "Große Concerte". Den Anfang machte diese Woche Andrés Orozco-Estrada. Der Kolumbianer dirigierte am Freitag Werke von Janácek, Korngold und Dvorák. Als Solistin begeisterte Vilde Frang.

Claudias Appell: "Geht tanzen!!!!" Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Claudia Göhler (TokCloggs)

Tanner ist ein Augenmensch. Wenn die Show genug Schwung hat und die Röcke fliegen ist er in seinem Element. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Tanner mit Claudia Göhler, der Anführerin der TokCloggs, ins Gespräch kam, tanzt die Truppe doch einen fantastischen CanCan.

Foto: Heike Renner PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Schlager-Queen und Moderatorin Heike Renner

Da erlebt Mann und Frau so einiges Lustiges zusammen und dann verliert man sich aufgrund von Leben aus den Augen. Bei Tanner war es so mit Heike Renner, die mittlerweile TV-erprobt ist, allerorten die Bühnen erklimmt und Schlager singt und die - und dies erfuhr der Tanner eben erst vor Kurzem - das Weite gesucht und gefunden hat. Wieso, weshalb und mit wem muss natürlich gefragt werden. Und wurde auch gefragt.

Lászlo Moholy-Nagy: Collage 1921 (1921). Foto: Museum der bildenden Künste Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Bilder der Moderne aus der Sammlung Rosenkranz – mitten in der Ausstellung versteckt

Mit den Berliner Sammlern Dieter und Si Rosenkranz pflegt das Leipziger Museum der bildenden Künste seit 2006 ein inniges Verhältnis. Die beiden haben etwas, was Leipzig nicht hat - oder nur in unglücklich wenigen Spuren: eine hochkarätige Sammlung von Künstlern der Moderne. Bislang wurden Teile dieser Sammlung immer in einem eigenen Ausstellungs-Kubus gezeigt - dem Rosenkranz-Kubus. 2015 ist alles etwas anders.

Alin Pelikowsky - Die vegane Lebensweise ist mittlerweile recht unkompliziert umzusetzen. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Alin Pelikowsky (Vegan News)

Tanner ist über 40 Sommer jung und hat gelernt, nicht mehr undifferenziert „Alles doof“ zu finden. Das macht zufriedener, verraucht doch oft Wut beim Versuch zu Verstehen und beim Nachfragen und Zuhören. In Momenten, in denen selbst Tanner traurig wird, weil allerorten dusslige Aufkleber prangen, sucht er die Nähe von Menschen, die er für kompetent hält. Beim Thema gesunde Ernährung, vegane Lebensweise und ressourcenschonendes Menschsein ist dies Alin. Tanner mag sie. Und Tanner spricht gern mit ihr.

Gucken, was die anderen machen: Büchertisch der mitteldeutschen Verleger am 24. Februar im Haus des Buches. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Mitteldeutsche Verleger lassen schon mal was gucken vor der Buchmesse in Leipzig

Was hat der 24. Februar eigentlich mit dem Büchermachen zu tun? Eigentlich nicht viel, außer dass es noch knapp drei Wochen bis zur Leipziger Buchmesse sind, die für Verlage, die wirklich das Lesepublikum ansprechen wollen, immer mehr zur Nr. 1 in Deutschland wird. Für Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Muss. Ein Heimspiel mit Bringepflicht. Und der Börsenverein lädt vorher immer ein zur Schnupperstunde.

Geburtstagskind im Mittelpunkt: Wolf Dietrich Speck von Sternburgb und - im Hintergrund - der Sammlungsgründer Maximilian Speck von Sternburg. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Bis Mai zeigt eine Kabinettausstellung Zeichnungen aus der Sammlung Maximilian Specks von Sternburg

Es gibt Geburtstagswünsche, die sind so selbstlos, dass am Ende alle etwas davon haben. Zumindest, wenn sie sich für Kunst interessieren. Und ein bisschen für Kunstgeschichte. Wie jetzt in einer neuen Kabinettausstellung des Museums der bildenden Künste Leipzig (MdbK): "Kleine Werke - Große Namen." Sie ermöglicht einen Blick in die Schätze der einst von Maximilian Speck von Sternburg zusammengetragenen Kunstsammlung.

Der Unmut in der afroamerikanischen Bevölkerung nimmt zu. Foto: StudioCanal
·Kultur·Film & TV

„Selma“ thematisiert Martin Luther Kings Kampf für ein allgemeines Wahlrecht

Spätestens mit dem Amtsantritt Barack Obamas muss die Überwindung von Sklaverei und Rassentrennung als Teil der US-amerikanischen Identität verstanden werden. Alljährlich zur "Award-Season" beglückt die Filmbranche seither das Publikum mit wenigstens einer Neuproduktion, die Sklaverei, Rassentrennung oder die Bürgerrechtsbewegung thematisiert. In diesem Jahr widmet sich das Kino in dem biografischen Drama "Selma" Martin Luther King.

Matti Welker, der Mann hinter upsetter-Fanzine. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Matti Welker (upsetter): Sätze wie Kinnhaken

Erinnerungen sind etwas Wundervolles. Volly Tanner in seiner Badewanne, damals in der Hähnelstraße, das upsetter-Fanzine in der Hand und lachend seiner jetzigen Gattin durch die Wohnung entgegen rufend: „Anke, komm mal her, das muss ich Dir vorlesen“. Neulich traf Tanner Matti, den Mann hinter dem Zine, auf dem Lindenauer Markt und fragte ihn aus. Schließlich steht nach langer Zeit eine glorreiche Neuauflage mit einer Nummer 10 in den Startlöchern.

·Kultur·Musik

The Heroine Whores + Video

Sie kommen aus LE und nicht aus L.A., schon gar nicht aus der Grunge-Hauptstadt Seattle. „The Heroine Whores“ klingen aber so. Die 2009 gegründete Combo zieht nach ihren kurzen Intermezzi in CD-Form im Jahr 2013 erneut alle Register der Karohemden-Musik. 2015 kommt „Soaked“.

Tanners Interview mit Andreea Bonea (Tribal Fusion & Yoga). Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Andreea Bonea (Tribal Fusion & Yoga): Mein Haus ist, wo meine Familie ist

Dieser Planet ist wundervoll vielseitig. Und wer seinen Blick über den eigenen kleinen Tellerrand schweifen lässt, erfährt eben auch Wundervolles und darf interessante Menschen kennenlernen. Schlussendlich, wenn die Tür ins Schloss fällt, bleibt nichts als Erfahrung. Materielle Dinge scheinen nur wert, wobei dieser Schein trügt. Tanner erfreut sich jedenfalls daran, dass Leipzig die Welt hereinlässt. Und er erfreut sich an Menschen die ihn und diese Stadt bereichern. So wie die faszinierende Tribal-Fusion-Artistin und Yoga-Lehrerin Andreea Bonea.

Die Staatsanwältin fühlt Privatdetektiv Larry "Doc" Sportello auf den Zahn. Foto: Warner Bros.
·Kultur·Film & TV

Paul Thomas Anderson inszeniert Thomas Pynchons „Inherent Vice“

Thomas Pynchon gilt als bedeutender Vertreter der literarischen Postmoderne. Der Autor, der seit Anfang der 1960er extrem zurückhaltend lebt, knüpft in seinen Romanen ein dichtes Netz aus Bezügen zwischen Figuren und Handlungen. Regie-Legende Paul Thomas Anderson ("There Will Be Blood") hat sich trotz der unkonventionellen Erzählweise an die Verfilmung des Pynchon-Klassikers "Inherent Vice" (dt. "Natürliche Mängel") gewagt.

Shut Eye's Club. Produktionsfoto: Werkstattmacher e.V.
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit Katharina Morawe (Shut Eye´s Club): Hier sind die Erfahrungen bereits in den Mauern eingeschrieben …

Grenzen sprengen kann Spaß machen. Vor allem die Grenzen zwischen den Kulturen. Fließende Übergänge zu schaffen, eingefahrene Wege zu verlassen, das unterscheidet den Menschen vom plumpen Herdentier. Katharina Morawe versucht dies nun mit ihrem Shut Eye´s Club am Freitag, den 13.02.2015 mit Theater, Text und Clubmusik. Mit Herz und Verstand. In der alten, fast vergessenen Tradition der Aufklärung. Hut ab und hin da.

Dani ( Merlin Rose), Pitbull (Marcel Heuperman) und Rico (Julius Nitschkoff) (v.l). Foto: Rommel Film/Pandora Film/Peter Hartwig
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Clemens Meyers Roman „Als wir träumten“ kommt ins Kino

Fast eine ganze Dekade ist es her, als ein junger Leipziger Autor mit seinem Romandebüt im Eiltempo zum Star der ostdeutschen Literaturszene avancierte. In dieser Woche ist die Verfilmung von Clemens Meyers Milieuerzählung "Als wir träumten" im Berlinale-Wettbewerb zu erleben. Ab 26. Februar ist der Streifen über eine Jugendclique, die die Wendejahre im Leipziger Osten erlebt, bundesweit in den Kinos zu sehen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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