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Ost-Passage-Theater zeigt zum Spielzeitfinale eine performative Kunstinstallation zur Waffenverbotszone

Die erste Spielzeit ist geschafft. Das kleine ambitionierte Theater hat sich etabliert im Leipziger Osten, mittendrin in jenem Gebiet, von dem sächsische Innenminister glauben, dass es hier so gefährlich ist wie nirgendwo sonst in Sachsen. Das im Kuppelbau des ehemaligen Kinos gelegene Nachbarschaftstheater in der Konradstraße 27, das einige Leipzigerinnen und Leipziger noch als „Lichtschauspielhaus“ kennen sollten, beendet seine erste Spielzeit.

Ab 26. Juli spielt das Sommertheater „Der Frieden“ im Lene-Voigt-Park

Sommerzeit ist in Leipzig schon seit etlichen Jahren auch Sommertheaterzeit. Aber ein Ort, der bisher eher nicht zu den beliebten Spielorten gehörte, ist der Lene-Voigt-Park. Und genau dort werden alle, die sich auf den Weg machen, ab dem 26. Juli ein besonderes Sommertheater erleben: Inmitten der Open-Air-Saison spielen professionelle Schauspieler und Schauspielerinnen das Stück „Der Frieden“ in der Version von Peter Hacks.

Westflügel Leipzig zeigt das Figurentheater „Sibirien“ erstmals mit Live-Audiodeskription

Vom 5. bis 7. Juli findet in Leipzig das Louis Braille Festival statt – das europaweit größte Treffen der Blinden- und Sehbehinderten-Selbsthilfe. Es wird mit mehr als 3.000 blinden und sehbehinderten Besuchern gerechnet. Und einige werden sich ganz bestimmt auch auf den Weg in den Westflügel machen. Denn am Westflügel Leipzig findet erstmals in Deutschland Figurentheater mit Live-Audiodeskription statt und ermöglicht es so, blinden und sehbehinderten Menschen diese Theatergattung neu erlebbar zu machen.

Ein altes Stück von Carlo Gozzi in der Schaubühne Leipzig neu inszeniert

Nach dem italienischen Original von Carlo Gozzi bringt das mehrfach ausgezeichnete Theaterkollektiv Compania Sincara die Geschichte um die männermordende Prinzessin Turandot als ein virtuos interdisziplinäres Spiel aus mythisch-fantastischer Erzählung und progressiver Gesellschaftsvision zur Premiere. Gemeinsamkeit statt Exklusivität, Offenheit statt Abgrenzung, Kraft statt Angst. Auf einmal wird ein altes Stück sehr gegenwärtig.

Es gibt ihn wirklich: „Der Fliegende Holländer“ erobert als bildgewaltiges Spektakel die Oper Leipzig

Die Erwartungen waren hoch. Sie wurden nur bedingt erfüllt. Michiel Dijkemas „Fliegender Holländer“ überzeugt vor allem durch seine starken Bilder. Musikalisch blieb der gestrige Premierenabend hörbar auf der Strecke.

Heute ist Premiere von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ im Opernhaus

Wagner ist ja so typisch für die Nachwehen der Romantischen Schule und das Scheitern bürgerlicher Erlösungsträume, die gerade bei Wagner mit Überschwang und Verklärung verbunden sind. Und mit einem Hang zur mythischen Übersteigerung. Dafür steht auch sein „Fliegender Holländer“, 1843 uraufgeführt. Am heutigen Samstag, 30. März, erlebt das Musikdrama wieder Premiere am Opernhaus Leipzig.

Spielplan veröffentlicht: Oper Leipzig startet mit Donizettis „Liebestrank“ in die Saison 2019/20

Es ist das Leipziger Opernhighlight des Jahres. Startenor Rolando Villazon wird im Spätsommer Donizettis „Liebestrank“ inszenieren. Premiere ist am 14. September. Opernfans dürfen sich außerdem auf Neuproduktionen von Wagners Liebesdrama „Tristan und Isolde“ und Mozarts „Zauberflöte“ freuen.

Spieglein, Spieglein an der Wand: Oper Leipzig spielt „Schneewittchen“

Wenn in der Intendanz Ulf Schirmers eine musikalische Epoche zu kurz gekommen ist, dann die Gegenwart. Neue Musik suchte man auf dem Spielplan bislang vergebens. Seit Samstag befindet sich mit Marius Felix Langes Märchenoper „Schneewittchen“ wieder ein Werk eines zeitgenössischen Komponisten im Programm. Die Premiere stieß auf helle Begeisterung.

Ulf Schirmer macht 2022 Schluss: Oper Leipzig sucht neuen Intendanten

Die Oper Leipzig sucht einen neuen Intendanten. Wie die Stadt am Montag mitteilte, wird Ulf Schirmer seinen Vertrag über Juli 2022 hinaus nicht verlängern. Die Trennung sei im Einvernehmen erfolgt und trage der weiteren privaten Lebensplanung des Opernchefs Rechnung.

Ein Abend wie in Bayreuth: Thielemann dirigierte einen starbesetzten „Holländer“

Manchmal muss man nicht nach Bayreuth fahren, um die festspielträchtige Aufführung einer Wagner-Oper zu erleben. Die Besetzung, die diese Woche in der Semperoper beim „Fliegenden Holländer“ auf der Bühne stand, hätte so jedenfalls auch auf dem Grünen Hügel auf dem Programm stehen können.

Am letzten „Titanic“-Wochenende gibt es die beeindruckende Tanzaufführung „The last Lifeboat“

Am 26. Januar wird im Panometer in der Richard-Lehmann-Straße das neue Panorma-Bild von Yadegar Asisi zu sehen sein: „Carolas Garten“ Damit geht auch die Zeit des großen „Titanic“-Rundbildes zu Ende. Aber das Finale lädt noch mit einem Paukenschlag ein mit der abendlichen Aufführung von „The last Lifeboat“.

Das Schauspiel zeigt die Doppelbefragung „Jeder stirbt für sich allein/Die Leipziger Meuten“

Mit Sascha Lange und seiner akribischen Forschung kam das Thema der „Leipziger Meuten“ erst wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: Da gab es wirklich bis weit in die NS-Zeit hinein Gruppen junger Menschen in der Stadt, die sich der Gleichschaltung und Uniformierung widersetzten. Das Schauspiel Leipzig bringt die „Leipziger Meuten“ jetzt erstmals auf die Bühne.

Ich, Judas: Ben Becker gibt noch einen drauf

Seit Ben Becker im November 2015 im Berliner Dom mit seinem Solo-Programm „Ich, Judas“ startete, hat er Kirche um Kirche gefüllt. Durchs ganze Land ist er gereist und hat in den sakralen Räumen der Republik das Schicksal jenes Apostels zur Sprache gebracht, dem die Bibel alle Schuld am Verrat auflädt. Und kein Thema scheint so gegenwärtig wie genau dieses: der Verrat. Vorstellung um Vorstellung war ausverkauft. 2019 legt Ben Becker deshalb noch mehrere Vorstellungen auf. Eine in Leipzig.

Der Froschkönig – Freilicht-Wintertheater in der Moritzbastei

VerlosungVom 30.11. bis 22.12.2018 können Kinder und Eltern gleichermaßen zwischen den Steinmauern im Innenhof der Moritzbastei mit uns träumen. Wer möchte vom goldenen Teller der Königstochter naschen und einen Blick in den Brunnen wagen? Ein Schauspiel nach den Brüdern Grimm in zauberhaft vorweihnachtlicher Atmosphäre. Für die Veranstaltung am Samstag, 15.12., 17 Uhr, können Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) 1x2 Familien-Tickets ergattern. +++Die Verlosung ist beendet+++

TdJW adaptiert Terry Jones’ Kinderbuch-Hit „Nicobobinus“

Weihnachtszeit ist Märchenzeit. Das Theater der Jungen Welt ist das Risiko eingegangen, mit Terry Jones’ Kinderbuch „Nicobobinus“ einen Stoff zu adaptieren, der im deutschsprachigen Raum relativ unbekannt ist. Die Premiere war ein voller Erfolg.

Tannhäuser in Leipzig: Fiebriger Tenor rettet Wagnerianern den Abend

Im Opernhaus wird wieder Wagner gespielt. Mit „Tannhäuser“ stand am Sonntag die erste der sechs Opern des Leipziger Komponisten auf dem Programm, die in dieser Saison am Augustusplatz gegeben werden. Im Fokus standen der neue „ständige Gastdirigent“ Felix Bender und der schwedische Heldentenor Daniel Frank.

Operette trifft Musical: Publikumserfolg für Kalmans „Herzogin von Chicago“

Fällt der Name Emmerich Kálmán, ist meist von der „Csárdásfürstin“ die Rede. „Die Herzogin von Chigaco“ findet sich dagegen nur selten auf den Spielplänen der Operettenbühnen wieder. In Leipzig verpassten Regisseur Ulrich Wiggers und Kapellmeister Tobias Engeli dem angestaubten Werk eine Frischzellenkur und feierten mit ihrem erfrischenden Konzept einen Publikumserfolg.

Semperoper: Calixto Bieito arbeitet sich an Schönbergs „Moses und Aron“ ab

Die Semperoper ist in eine neue Ära gestartet. Mit der Premiere von Schönbergs „Moses und Aron“ begann Peter Theiler am 30. September seine mit Spannung erwartete Intendanz. Regie führte der bei Publikum und Kritikern umstrittene Katalane Calixto Bieito.

Peter Pan im Irrenhaus: Jürgen Zielinski inszeniert Kinderbuch-Klassiker als schräge Komödie

Am Ende gab’s tosenden Applaus. Jürgen Zielinski hat im Theater der Jungen Welt mit „Peter Pan“ wieder einen ganz großen Klassiker der Kinderbuchliteratur inszeniert. Der zweistündige Abend über den abenteuerlustigen Jungen, der nie erwachsen wird, ist gleichermaßen ein Spaß für Jung und Alt.

Die Musikalische Komödie könnte 2019/2020 für eine Spielzeit ins Westbad umziehen

Fast vergessen ist die Zeit, als die Fraktionen im Stadtrat wilde Vorschläge machten, wie man die Kulturbetriebe der Stadt zusammenlegen und damit Millionenbeträge sparen könnte. Noch länger her ist die Debatte über die Musikalische Komödie, weil man einfach kein Geld fand, um das Haus Dreilinden endlich mal zu sanieren. Und jetzt wird es tatsächlich saniert. Und für eine Spielzeit braucht das Haus einen Ausweichort. Der scheint sogar schon gefunden zu sein.

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