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Thema

Armut

Rico Gebhardt (Linke): Mangelnden Schutz vor Armut verdanken Sachsens Beschäftigte vor allem der CDU

Erneut wird berichtet, dass in Sachsen nur 43 Prozent aller Beschäftigten nach Tarif bezahlt werden. In allen anderen Bundesländern ist dieser Anteil höher. Dazu sagt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion: „Diesen mangelnden Schutz vor Armut in Arbeitsleben und Alter verdanken Sachsens Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor allem der CDU.“

Menschen mit Armutserfahrung fordern zu Recht demokratischen Streit um Sozialpolitik

Unter dem Titel „Der soziale Notstand ist da. Nicht nur Viren, sondern auch Armut und Ausgrenzung bekämpfen!“ haben Menschen mit Armutserfahrung ein Fünf-Punkte-Papier vorgestellt. Dazu erklärt Daniela Kolbe, SPD-Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatterin im Ausschuss für Arbeit und Soziales: „Gerade wenn es um Armut und Ausgrenzung geht, ist es schwierig Betroffene zu erreichen.“

Klasse und Kampf: Ein herzhaftes Manifest über die feinen Unterschiede, die unsere Gesellschaft in Oben und Unten spalten

Es soll kein Manifest sein und ist dennoch eines. Gerade weil es von Autor/-innen geschrieben wurde, die ihr Schreiben beherrschen. Die zu den besten gehören, die wir haben im Land, weil sie Geschichten erzählen, die nichts (mehr) zu tun haben mit den ganzen öden Professorenromanen unserer Großdichter, die für ein Feuilleton schreiben. Welches gern so tut, als wäre es nicht privilegiert. Was Privilegien bedeuten, das wissen nur die, die keine haben. Und die sich alles allein erkämpfen müssen. Zu einem hohen Preis.

Quartalsbericht 4/2020: Armut und Reichtum in Leipzig

Nein, Armut ist nicht relativ. Aber wie kann man sie statistisch darstellen? Die Statistiker versuchen es mit errechneten Quoten. Denn natürlich wird das Armsein greifbarer, wenn man weiß, was in einer Stadt wie Leipzig das Normaleinkommen ist. Und wenn man das dann noch mit den anderen 14 großen Städten in Deutschland vergleicht, bekommt man zumindest eine Ahnung davon, ob Leipzig nun besonders arm ist oder vielleicht sogar ganz gut dasteht.

Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung mahnt zur Vermögensabgabe der Superreichen

Zur Berichterstattung über den sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Susanne Schaper: „Wer in Deutschland arm geboren wird, bleibt in der Regel arm. Es gibt für Kinder aus einkommensschwachen Verhältnissen kaum Auswege aus einem Leben in Armut.“

Ein besseres Leben für alle statt wachsender Armut und Ausgrenzung! Für Regelsätze, die zum Leben reichen!

Die Bundesregierung hat angekündigt, den Hartz IV -Regelsatz ab 2021 um 14 Euro auf dann 446 Euro im Monat zu erhöhen. Bei der Ermittlung der Regelbedarfe wird Bezug zur Vergleichsgruppe genommen, also derjenigen Haushalte in Deutschland, die zu den einkommensschwächsten 15 Prozent gehören. Das sind Menschen, die bereits an der Armutsgrenze leben.

Schaper kritisiert zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“

Zum morgigen „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ erklärt Susanne Schaper, in der Fraktion Die Linke zuständig für Sozialpolitik: „Im Dezember 1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. 27 Jahre später ist Armut in Deutschland immer noch ein wachsendes Problem, von dem immer häufiger auch Erwerbstätige und Rentner betroffen sind.“

Im Raum Leipzig ist jeder fünfte Haushalt von Armut bedroht

Arm trotz Arbeit: Ein großer Teil der 111.300 Menschen, die in Leipzig nur einen Teilzeit- oder Minijob haben, ist nach Einschätzung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) von Erwerbsarmut bedroht.

Wer sind denn eigentlich die 13,7 Millionen Armen in Deutschland?

Was passiert eigentlich in einem Land wie Deutschland, wenn der Faktor Arbeit seit Jahren immer weiter entwertet wird, wenn immer mehr Beschäftigungsverhältnisse in etwas verwandelt werden, was zum Leben nicht reicht? Zum „guten Leben“ schon gar nicht? Es entsteht ein wachsender Gesellschaftsanteil von Armen. Doch in der Debatte der politischen Eliten existieren sie nicht. Als wären sie unsichtbar geworden.

Sozialverband VdK Sachsen stärkt Bündnis gegen Wucher – Gemeinsam gegen Armut und Wucher

Der Sozialverband VdK Sachsen tritt dem bundesweiten Bündnis gegen Wucher bei. Wie VdK-Landesgeschäftsführer Ralph Beckert mitteilte, nimmt der Sozialverband VdK Sachsen den morgigen internationalen Tag der Beseitigung von Armut zum Anlass, um Armut entgegenzuwirken.

Wie man Armutsquoten in der EU wirklich berechnen müsste

Das Problem der rechtskonservativen Populisten ist natürlich, dass sie zwar ein Phänomen richtig wahrnehmen – es sind deutlich mehr Menschen auf Wanderung als noch vor wenigen Jahren. Aber sie glauben, das Problem mit einer uralten Lösung aus dem Museumsreservoir des 19. Jahrhunderts lösen zu können: dem guten alten Nationalstaat mit seinen strengen Grenzwächtern und Zollbeamten. Aber sie begreifen den Motor dahinter nicht. Deswegen ist ihre Lösung so dumm.

Wie prekär ist Leipzig? Fachgespräch über soziale Lage in Leipzig

DIE LINKE. Leipzig spricht gemeinsam mit Fachreferent*Innen und interessierten Leipziger Bürger*Innen über das Thema „Wie prekär ist Leipzig?“ am Dienstag, dem 3. Juli 2018, um 19.00 Uhr im Inklusiven Nachbarschaftszentrum am Lindenauer Markt 13.

Podiumsdiskussion „Aus dem Augen aus dem Sinn? Zur Verdrängung der Armut aus dem öffentlichen Raum in Leipzig“

Das Kommunalpolitische Forum Sachsen und der linXXnet e.V. laden am Mittwoch, 14. März, zur Podiumsdiskussion ins Grassimuseum am Johannisplatz 5-11 ein. Start ist 20:00 Uhr. Im Mittelpunkt der Debatte steht die aktuelle Situation von armen Menschen, Verdrängungsprozesse, und der Umgang mit Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum.

Podiumsdiskussion: „Aus dem Augen aus dem Sinn? Zur Verdrängung der Armut aus dem öffentlichen Raum in Leipzig“

Das Kommunalpolitische Forum Sachsen und der linXXnet e.V. laden am 18. Januar zur Podiumsdiskussion mit ins Grassimuseum am Johannisplatz 5-11. Start ist 19:00. Im Mittelpunkt der Debatte steht die aktuelle Situation von armen Menschen, Verdrängungsprozesse, und der Umgang mit Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum.

Noch immer hagelt es zehntausende Widersprüche und Klagen zu Hartz-IV-Bescheiden in Sachsen

Noch immer wundern sich etliche Journalisten in Deutschland: Wie kann dieser Martin Schulz, indem er die „Agenda 2010“ kritisiert und von Gerechtigkeit redet, so viel Zuspruch bekommen, dass er ein ernsthafter Kanzleraspirant ist? War die „Agenda“ nicht das Wundermittel, das Deutschland wieder wettbewerbsfähig gemacht hat? Auf wessen Kosten eigentlich, fragt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper.

Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung

Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt, meldet Oxfam. Und sie nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar).

Susanne Schaper (Linke): Hartz IV-Erhöhung lächerlich

Die Ankündigung, dass der Hartz-IV-Satz bis 2018 auf 414 Euro steigen könnte, kommentiert die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Susanne Schaper: Ich höre schon die Jubelschreie der Betroffenen und sehe Versicherungsberater, die versuchen, Hartz-IV-Empfängern für 10 Euro monatlich eine private Altersvorsorge zu verkaufen. Ironie beiseite: Für die Betroffenen bleibt diese Erhöhung ein Schlag ins Gesicht. Vor allem wenn man bedenkt, wie großzügig die Bundesregierung mit Geschenken in der jüngsten Reform der Erbschaftssteuer gewesen ist.

Hilfen zur Erziehung kosten Leipzig in diesem Jahr 16 Millionen Euro mehr als geplant

Es wurde zwar in den letzten Monaten auch im Stadtrat wie wild über die unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (umA) debattiert, die auch Leipzig unterbringen muss. Aber das sind nicht wirklich Leipzigs brennende Probleme. Die brennen ganz woanders, was der Blick auf die aus dem Rahmen brechenden Kosten für die „Hilfe zur Erziehung“ zeigt.

Seit 2005 sind die Problemzahlen in der Kinder- und Jugendhilfe in Leipzig drastisch angestiegen

Das war eigentlich eine Warnboje, die Finanzbürgermeister Torsten Bonew da gesetzt hat, als er die Gründe für das derzeitige Leipziger Haushaltsminus im Jahr 2016 benannte. Neben den vom Freistaat nicht ausgeglichenen 32 Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen nannte er die mit 16 Millionen Euro aus dem Ruder gelaufenen Hilfen zur Erziehung. Aus dem Leipziger Armutsproblem wird ein teures Sozialproblem.

Ausgaben für Sozialhilfe stiegen in Leipzig 2015 um über 7 Millionen Euro

Von 60 auf 67 Millionen Euro stiegen die Auszahlungen von Sozialhilfe allein in der Stadt Leipzig von 2014 zu 2015. Wer es nicht wahrhaben will, dass Leipzig ein gewaltiges Problem mit wachsender Armut hat, der bekommt die Zahlen jetzt direkt vom Statistischen Landesamt. Am deutlichsten – um satte 20 Prozent – stiegen sachsenweit die Hilfen zum Lebensunterhalt.

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