Artikel zum Schlagwort Armut

Schaper kritisiert zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“

Foto: DiG/trialon

Zum morgigen „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ erklärt Susanne Schaper, in der Fraktion Die Linke zuständig für Sozialpolitik: „Im Dezember 1992 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut. 27 Jahre später ist Armut in Deutschland immer noch ein wachsendes Problem, von dem immer häufiger auch Erwerbstätige und Rentner betroffen sind.“ Weiterlesen

Paritätischer Armutsbericht 2018 „Wer die Armen sind“

Wer sind denn eigentlich die 13,7 Millionen Armen in Deutschland?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas passiert eigentlich in einem Land wie Deutschland, wenn der Faktor Arbeit seit Jahren immer weiter entwertet wird, wenn immer mehr Beschäftigungsverhältnisse in etwas verwandelt werden, was zum Leben nicht reicht? Zum „guten Leben“ schon gar nicht? Es entsteht ein wachsender Gesellschaftsanteil von Armen. Doch in der Debatte der politischen Eliten existieren sie nicht. Als wären sie unsichtbar geworden. Weiterlesen

Der eigentliche Motor aller Migration

Wie man Armutsquoten in der EU wirklich berechnen müsste

Karte: FES

Für alle LeserDas Problem der rechtskonservativen Populisten ist natürlich, dass sie zwar ein Phänomen richtig wahrnehmen – es sind deutlich mehr Menschen auf Wanderung als noch vor wenigen Jahren. Aber sie glauben, das Problem mit einer uralten Lösung aus dem Museumsreservoir des 19. Jahrhunderts lösen zu können: dem guten alten Nationalstaat mit seinen strengen Grenzwächtern und Zollbeamten. Aber sie begreifen den Motor dahinter nicht. Deswegen ist ihre Lösung so dumm. Weiterlesen

Podiumsdiskussion „Aus dem Augen aus dem Sinn? Zur Verdrängung der Armut aus dem öffentlichen Raum in Leipzig“

Foto: Ralf Julke

Das Kommunalpolitische Forum Sachsen und der linXXnet e.V. laden am Mittwoch, 14. März, zur Podiumsdiskussion ins Grassimuseum am Johannisplatz 5-11 ein. Start ist 20:00 Uhr. Im Mittelpunkt der Debatte steht die aktuelle Situation von armen Menschen, Verdrängungsprozesse, und der Umgang mit Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum. Weiterlesen

Ein sinnfreies System

Noch immer hagelt es zehntausende Widersprüche und Klagen zu Hartz-IV-Bescheiden in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Noch immer wundern sich etliche Journalisten in Deutschland: Wie kann dieser Martin Schulz, indem er die „Agenda 2010“ kritisiert und von Gerechtigkeit redet, so viel Zuspruch bekommen, dass er ein ernsthafter Kanzleraspirant ist? War die „Agenda“ nicht das Wundermittel, das Deutschland wieder wettbewerbsfähig gemacht hat? Auf wessen Kosten eigentlich, fragt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper. Weiterlesen

Eine Welt völlig aus dem Gleichgewicht

Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt, meldet Oxfam. Und sie nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar). Weiterlesen

Staatsregierung muss für Mindestsicherung und realistische Berechnung kämpfen

Susanne Schaper (Linke): Hartz IV-Erhöhung lächerlich

Die Ankündigung, dass der Hartz-IV-Satz bis 2018 auf 414 Euro steigen könnte, kommentiert die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Susanne Schaper: Ich höre schon die Jubelschreie der Betroffenen und sehe Versicherungsberater, die versuchen, Hartz-IV-Empfängern für 10 Euro monatlich eine private Altersvorsorge zu verkaufen. Ironie beiseite: Für die Betroffenen bleibt diese Erhöhung ein Schlag ins Gesicht. Vor allem wenn man bedenkt, wie großzügig die Bundesregierung mit Geschenken in der jüngsten Reform der Erbschaftssteuer gewesen ist. Weiterlesen

Ein Problem wächst Leipzig über den Kopf

Hilfen zur Erziehung kosten Leipzig in diesem Jahr 16 Millionen Euro mehr als geplant

Foto: Ralf Julke

Es wurde zwar in den letzten Monaten auch im Stadtrat wie wild über die unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (umA) debattiert, die auch Leipzig unterbringen muss. Aber das sind nicht wirklich Leipzigs brennende Probleme. Die brennen ganz woanders, was der Blick auf die aus dem Rahmen brechenden Kosten für die „Hilfe zur Erziehung“ zeigt. Weiterlesen

Steigende Kosten für Hilfen zur Erziehung

Seit 2005 sind die Problemzahlen in der Kinder- und Jugendhilfe in Leipzig drastisch angestiegen

Foto: Ralf Julke

Das war eigentlich eine Warnboje, die Finanzbürgermeister Torsten Bonew da gesetzt hat, als er die Gründe für das derzeitige Leipziger Haushaltsminus im Jahr 2016 benannte. Neben den vom Freistaat nicht ausgeglichenen 32 Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen nannte er die mit 16 Millionen Euro aus dem Ruder gelaufenen Hilfen zur Erziehung. Aus dem Leipziger Armutsproblem wird ein teures Sozialproblem. Weiterlesen

Zunehmende Armut in Sachsen

Ausgaben für Sozialhilfe stiegen in Leipzig 2015 um über 7 Millionen Euro

Foto: Ralf Julke

Von 60 auf 67 Millionen Euro stiegen die Auszahlungen von Sozialhilfe allein in der Stadt Leipzig von 2014 zu 2015. Wer es nicht wahrhaben will, dass Leipzig ein gewaltiges Problem mit wachsender Armut hat, der bekommt die Zahlen jetzt direkt vom Statistischen Landesamt. Am deutlichsten – um satte 20 Prozent – stiegen sachsenweit die Hilfen zum Lebensunterhalt. Weiterlesen

10. September im Neuen Rathaus

9. Armutskonferenz der Linksfraktion: „Kinderarmut bekämpfen – soziale Herausforderung ersten Ranges“ in Leipzig

Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag, erklärt zu dieser Konferenz: „Die Sicherung des Rechtes jedes Kindes auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard (Art. 27 UN-Kinderrechtskonvention) ist ohne Zweifel dann in Gefahr, wenn Familien, in denen Kinder zu Hause sind, über so geringe Ressourcen verfügen, dass die Teilhabe an den üblichen, relevanten Lebens¬bereichen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. In dieser Lage befinden sich auch viele sächsische Familien. Weiterlesen

Leipzigs Sozialreport 2015

Kluft zwischen Arm und Reich ist in Leipzig weiter gewachsen und Integration wird zur Generationenaufgabe

Cover: Stadt Leipzig

Manchmal braucht es erst wieder so einen Sozialreport, wie ihn Leipzig regelmäßig vorlegt, damit man sieht, wo Leipzig eigentlich seine Probleme hat. Denn alles Wachstum und alle wirtschaftliche Entwicklung nutzen nichts, wenn die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Denn auch in Leipzig reißt die Kluft immer weiter auf. Weiterlesen

Der Stadtrat tagt: Keine Erleichterungen für Pfandsammler + Audio

Foto: L-IZ.de

Mit ihrem ersten Antrag wollte das Jugendparlament den Pfandsammlern auf Leipzigs Straßen eine Erleichterung ihrer Tätigkeit ermöglichen. So sollte die Stadtverwaltung prüfen, inwiefern Behälter so ausgestattet werden können, dass die darauf angewiesenen Personen sich nicht mehr durch den Müll wühlen müssten. Eine knappe Mehrheit des Stadtrates sprach sich jedoch gegen dieses Anliegen aus. Weiterlesen

Menschenwürdige Pfandsammlung und der Hunger der Bettelarmen

Linke-Stadträtin Naomi-Pia Witte macht nun einen ganz dramatischen Vorschlag für Leipzigs Abfallbehälter

Foto: Ralf Julke

Dass der Antrag des Leipziger Jugendparlaments zu „Menschenwürdiger Pfandsammlung“ auch noch andere Aspekte hat als den von mit Scherben übersäten Wegen und Straßen und einer Gesellschaft, die die Welt in einen riesigen Müllhaufen verwandelt, macht jetzt die linke Stadträtin Naomi-Pia Witte mit einem eigenen Änderungsantrag deutlich. Denn die Kehrseite unserer Wegwerfgesellschaft sind bettelarme Menschen. Ob ihr Vorschlag dann wirklich der richtige ist, wird wohl nicht nur die Leipziger Stadtreinigung bezweifeln. Weiterlesen

Die neue „Leipziger Zeitung“ ist da

Mal nachdenken über Grundeinkommen, Wut und Fremdsein in Zeiten medialer Sommermärchen

Foto: Ralf Julke

Ab heute liegt sie wieder an allen Verkaufsstellen: die neue „Leipziger Zeitung“. Diesmal - naja - mit verwirrten Fußballern auf dem Titelbild. Passend zur Zeit. Denn auch wenn jetzt wieder eine ganze Republik versinkt in Volkes Spielen: Die ungeklärten Themen der Gegenwart gären weiter, liegen unerledigt herum auf den Straßen. Und auf einmal schleicht sich ein Wort in unsere Zeitung: Wut. Ganz beiläufig. Und es gibt jede Menge Gründe, richtig wütend zu sein. Weiterlesen

Die neue Ausgabe der „Leipziger Zeitung“ vom 8. April

Intransparente Macht, flüchtiger Reichtum und der Leidensdruck der Leipziger im prekären Unterbau

Foto: L-IZ

Selbst die FAZ hat sich mittlerweile intensiv mit der zunehmenden Schere zwischen Reich und Arm beschäftigt. Sogar noch vor Bekanntwerden der Panama-Affäre. Scheinbar streiten sich die Ökonomen, ob die zunehmende Ungleichheit nun gut oder kontraproduktiv für unsere Gesellschaft ist. In der neuen Ausgabe der „Leipziger Zeitung“, die am Freitag, 8. April, erschien, beschäftigen sich die Autoren mit ein paar Facetten des Problems, wie es in Leipzig sichtbar wird. Weiterlesen