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365-Euro-Ticket

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Wie kann man den ÖPNV in Leipzig preiswerter machen? Foto: Tobias Möritz

Abstimmung zum ersten Leipziger Bürgerhaushalt: 15.000 Leipziger/-innen haben die Top 10 gewählt

„Beachten Sie bitte außerdem, dass Ihre Ideen und Urteile einen Mehrwert für die gesamte Stadtgesellschaft bieten – sozial, kulturell, ökologisch oder stadtplanerisch. Zudem sollte Ihr Vorschlag ein Volumen von mindestens 20.000 Euro im Haushalt beanspruchen. Für kleinere Ideen empfehlen wir das Stadtbezirksbudget“, schrieb das Finanzdezernat als Empfehlung für die Vorschläge zum Bürgerhaushalt, den Leipzig 2023 […]

Straßenbahn in der Goethestraße. Foto: Ralf Julke

Ökolöwe zum 365-Euro-Ticket: Die erste Stufe klingt durchaus bezahlbar

Natürlich ist ein 365-Euro-Ticket bezahlbar. Auch in Leipzig. Das bestätigt sogar eine Stellungnahme der Stadtverwaltung zu einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und Linken im Leipziger Stadtrat. Auch wenn die Aussage des Verkehrs- und Tiefbauamts (VTA) natürlich zuerst sehr abwehrend klingt: Das wird ja noch mehr Geld kosten! Aber es ist bezahlbar, kontert […]

LVB-Straßenbahn am Goerdelerring. Archivfoto: Ralf Julke

ÖPNV in Leipzig: Ein 365-Euro-Ticket für alle unter 27 würde zwischen 1 und 3 Millionen Euro zusätzlich kosten

Steigende Spritpreise und die immer heißeren Folgen des Klimawandels machen inzwischen unübersehbar, dass sich auch die Mobilität in einer Großstadt wie Leipzig gravierend ändern muss, dass viel mehr Menschen vom spritgetriebenen Untersatz auf den ÖPNV umsteigen müssen. Da wäre ein 365-Euro-Ticket geradezu die richtige Lösung, fanden die Ratsfraktionen von SPD, Grünen und Linken. Im März […]

Aktuelle LVB-Baustelle am Wilhelm-Liebknecht-Platz. Foto: Ralf Julke

Mit Erfahrung des 9-Euro-Tickets: Grüne beantragen, die Suche nach alternativen Finanzierungswegen für den ÖPNV wieder aufzunehmen

Während der sogenannte „Tankrabatt“ in seiner Wirkung für Autofahrer fast völlig verpuffte, wird das 9-Euro-Ticket von fast alle Beteiligten als Erfolg gewertet. Es hat nicht nur gezeigt, wie stark es von den Bundesbürgern angenommen wird, wenn schon mal so ein preiswertes ÖPNV-Ticket zu haben ist. Es zeigte auch, dass der ÖPNV dringend ausgebaut werden muss. […]

Aktion des Ökolöwen für das 365-Euro-Ticket. Foto: Ökolöwe

Ökolöwe erneuert Forderung: Nach dem 9-Euro-Ticket muss das 365-Euro-Ticket kommen

Bis 2021 diskutierte Leipzig emsig über die Einführung eines 365-Euro-Tickets bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) nach dem Wiener Modell. Ein ganzes Jahr mitfahren für 365 Euro – es wäre ein Traum. Ein Traum, der neue Nahrung bekam durch das jetzt vom Bund kurzfristig aufgelegte 9-Euro-Ticket, das auch in Leipzig starken Zulauf fand. Für den Leipziger […]

Straßenbahn auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Für alle unter 27: Fraktionen von Linken, Grünen und SPD beantragen nächsten Schritt beim 365-Euro-Jahresticket

Corona und der Ukraine-Krieg haben das Thema Mobilitätswende fast aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. 2021 ist der Plan, in Leipzig den ersten Schritt zu tun zur Einführung eines 365-Euro-Tickets, erst einmal gescheitert, weil Leipzig keine Modellregion für so ein gefördertes Projekt wurde. Aber Linke, Grüne und SPD starten jetzt einen neuen Vorstoß, Leipzig dennoch auf […]

LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg im LZ-Interview über ambitionierte Ziele und das 365-Euro-Ticket. Foto: René Loch

„In unserem Selbstverständnis sind wir der Mobilitätsdienstleister für Leipzig“: LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg über ambitionierte Ziele und das 365-Euro-Ticket

Für die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sind es mal wieder aufregende Wochen. Baustellen im gesamten Stadtgebiet sorgen für Umleitungen, Verspätungen und Ausfälle; das wiederum sorgt für unzufriedene Kund/-innen. Gleichzeitig mussten Befürworter/-innen eines 365-Euro-Tickets einen erheblichen Rückschlag hinnehmen, weil die benötigte Förderung des Bundes nicht kommen wird. Mit LVB-Geschäftsführer Ulf Middelberg hat sich die Leipziger Zeitung (LZ) über diese und weiter Themen unterhalten.

Mit Maske schützt man auch die Anderen. Foto: LZ

Freitag, der 8. Oktober 2021: Reaktionen auf 365-Euro-Ticket-Absage, Trauer um Petra Zais und Urteil zu Corona-Maßnahmen in Schulen

Linke und Grüne fordern Alternativen zum vorerst gescheiterten 365-Euro-Ticket in Leipzig, die ehemalige Landtagsabgeordnete Petra Zais ist im Alter von 64 Jahren gestorben und in Sachsen-Anhalt sind Eilanträge gegen Corona-Maßnahmen an Schulen gescheitert. Außerdem: In Leipzig und Halle wird am Samstag an Montagsdemonstrationen und Terroranschlag erinnert. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 8. Oktober 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Straßenbahn auf nächtlicher Tour. Foto: Ralf Julke

Leipzig wird keine Modellregion ÖPNV: Damit fehlt die Finanzierung des 365-Euro-Tickets

Es wäre zu schön gewesen: Der noch amtierende Bundesverkehrsminister gibt Leipzig den Zuschlag und einen dicken Packen Förderung, damit hier einfach mal das auch vom Stadtrat gewünschte 365-Euro-Ticket eingeführt werden kann. Aber schon am 12. September war klar, dass Leipzig keine Modellregion ÖPNV wird. Dafür bekommt die Nachbarstadt Halle 20 Millionen Euro. Aber auch nicht für ein 365-Euro-Ticket.

Natürlich ist der Ticketpreis für viele Leipziger/-innen eine Geldfrage. Foto: Ralf Julke

365-Euro-Ticket: Stadt veröffentlicht Teile des Gutachtens, das von einem Schnellschuss dringend abrät

In der Ratsversammlung am 19. Mai stand eigentlich auch der Antrag der Freibeuter-Fraktion „Veröffentlichung des Gutachtens zum 365-Euro-Ticket“ auf der Tagesordnung. Aber den zog die Fraktion dann kurzfristig zurück, denn die Stadt veröffentlichte jetzt doch noch die Präsentation zu dem Gutachten, das im Juni 2020 schon im Verwaltungsausschuss vorgestellt worden war und zeigte, dass Leipzig erst einmal nur kleine Schritte zum 365-Euro-Ticket gehen kann.

Der Stadtrat digital am 21.04.2021, Franziska Riekewald (Linke) im Bild. Foto: Screen Livestream

Der Stadtrat tagt: Weichen für 365-Euro-Ticket sind gestellt, aber nur für einige Gruppen + Video

In Leipzig könnte es für einige Gruppen bald ein 365-Euro-Jahresticket für den ÖPNV geben. Die Weichen dafür hat der Stadtrat am Mittwoch, dem 21. April, gestellt. Ob Leipzig-Pass-Besitzer/-innen und Personen bis 27 Jahren ein solches 365-Euro-Ticket bald nutzen können, hängt aber von der Zustimmung bestimmter Gremien und einem erfolgreichen Förderantrag ab. Im Stadtrat gab es zudem Kritik an der Entscheidung: Zur Verkehrswende würde der Beschluss nichts beitragen.

Straßenbahnhaltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Ökolöwe bleibt dabei: Erst ein 365-Euro-Jahresticket für alle ergibt einen Sinn

Der Stadtrat könnte in der nächsten Ratsversammlung in der kommenden Woche möglicherweise schon über die stufenweise Einführung des 365-Euro-Jahrestickets in Leipzig abstimmen. Diesen Vorschlag haben SPD- und Linksfraktion gemacht, nachdem einfach weit und breit keine Bundesförderung für ein solches Pilotprojekt in Leipzig zu sehen ist. Von Grünen und Freibeutern gibt es Änderungsanträge dazu. Der Ökolöwe beharrt darauf, dass das Ticket erst einen Sinn ergibt, wenn es für alle eingeführt wird

365-Euro-Ticket: Warum nicht die Senior/-innen zum Umsteigen animieren?

Nichts ist so ermüdend wie eine Politik, die sich im Alles-oder-Nichts-Modus festgefahren hat. Dann schlägt man sich zwar verbal die Köpfe ein, aber tatsächlich ändert sich gar nichts, weil man sich auf nichts einigen kann. Deshalb war es ganz pfiffig, als die Fraktionen von SPD und Linken im Dezember einen Antrag vorlegten, wie das 365-Euro-Jahresticket in Leipzig 2021 vielleicht doch schon eingeführt werden könnte: schrittweise. Aber dazu fällt auch den Freibeutern noch etwas Pfiffiges ein.

Straßenbahn der LVB auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

LVB: Abo-Preise bleiben auch 2021 stabil, Einzeltickets steigen im Preis und erste 365-Euro-Modelle ab 2022

Leipziger Stammkunden profitieren, nachdem sich die Ticketpreise durch das vom Stadtrat beschlossene Tarifmoratorium zwei Jahre lang nicht änderten, auch weiterhin von stabilen Preisen. Dies beschloss die Gesellschafterversammlung des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes in ihrer Sitzung am Montag, 22. März, mit Blick auf die anstehende Tarifanpassung im August 2021. Tickets für junge Menschen und Einsteigerprodukte sollen in Leipzig sogar günstiger werden.

Straßenbahnen der Linie 14 am Felsenkeller. Foto: Ralf Julke

Freibeuter fordern die Veröffentlichung des Gutachtens zum 365-Euro-Ticket in Leipzig

Das hatte Leipzigs Verwaltung auch schon ein paar Mal drauf: Da hat man ein teures Gutachten bestellt, um Argumente zu haben, um Stadtratsanträge ablehnen oder befürworten zu können – und dann wurde das Gutachten einfach unter Verschluss gehalten, sodass die 70 Stadträt/-innen nicht wussten, ob sie richtig liegen oder falsch. Das geht nun wohl auch bei einem Gutachten zum 365-Euro-Ticket so. Die Freibeuter fordern die sofortige Veröffentlichung.

Straßenbahn auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Grüner Antrag: Bevor das 365-Euro-Ticket kommt, muss das Angebot der LVB erst einmal deutlich ausgebaut werden

Wie nun weiter mit den Plänen zum Leipziger 365-Euro-Ticket? Denn eigentlich sollte die Stadtverwaltung ja prüfen, ob es gleich nach Auslaufen des Tarifmoratoriums für die LVB eingeführt werden könnte. Das Moratorium läuft im August aus. Aber von einer Bundesförderung für das preisgünstige Jahres-Abo ist nichts zu sehen. Einem SPD/Linke-Antrag dazu folgt nun gleich ein Änderungsantrag der Grünen.

Verbesserungsbedarf im ÖPNV. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2019

Bürgerumfrage 2019: 365-Euro-Ticket oder doch lieber mehr Bahnen, kürzere Takte und mehr Gleise?

In einer ersten Auswertung 2020 haben Leipzigs Statistiker/-innen ja schon publik gemacht, dass die Bereitschaft, sich ein 365-Euro-Jahresticket für den ÖPNV zu kaufen, wenn es denn mal kommt, sehr durchmischt ist in der Stadt. Und dass gerade eingefleischte Autofahrer eher nicht daran denken, deshalb das Fahrzeug zu wechseln. Was auch mit allerhand seltsamen Sichtweisen auf den Preis fürs Ticket zu tun hat.

Mit Lockdown gibt es zumindest mehr freie Sitze in der Tram. Foto: Ralf Julke

Ökolöwe wirbt weiter für eine Komplett-Einführung des 365-Euro-Tickets

2018, als es darum ging, reihenweise westdeutsche Städte und auch bayerische Großstädte vor Fahrverboten zu retten, weil die Stickoxidbelastungen dort massiv die EU-Grenzwerte überschritten, da war der Bundesverkehrsminister verbal Feuer und Flamme für die Verkehrswende und wollte Dutzende Projekte für einen besseren ÖPNV finanzieren. Da sah auch Leipzig die Chance, endlich ein 365-Eutro-Ticket einzuführen. Aber das Feuer ist erloschen, von üppiger Anschubfinanzierung keine Spur zu sehen. Trotzdem, so betont der Ökolöwe, braucht Leipzig das 365-Euro-Ticket.

Eine XXL-Straßenbahn in der Windmühlenstraße. Foto: Ralf Julke

SPD und Linke beantragen jetzt die schrittweise Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets in Leipzig

Eigentlich hatte 2018 schon halb Deutschland gejubelt: Jetzt endlich steigt der Bund richtig in eine Förderung des umweltfreundlichen Nahverkehrs ein und fördert mit richtig viel Geld die unterschiedlichsten Projekte für einen bezahlbaren ÖPNV. Aber aus dem Elefanten wurde ein Mäuschen. Auch Leipzigs Idee für die Einführung eines 365-Euro-Tickets platzte. SPD und Linke haben sich jetzt Gedanken gemacht, wie Leipzig trotzdem den Weg zu einem preiswerten Jahresticket beginnen könnte.

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