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S-Bahn-Station Leipzig-Markt. Foto: Marko Hofmann

Lieferschwierigkeiten der Schienenfahrzeughersteller: ZVNL muss das neue S-Bahn-Netz um ein Jahr verschieben

Die allerorten auftretenden Lieferschwierigkeiten erwischen jetzt auch die nächste Stufe des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes. Denn ab 2025 sollten ja nicht nur neue Strecken in Betrieb genommen werden, es braucht auch neue Fahrzeuge, die das erweiterte Netz befahren können. Doch: „Die Inbetriebnahme des neuen Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes (MDSB-Netz I) wird um ein Jahr auf 13. Dezember 2026 verschoben“, […]

S-Bahn mit Ziel Hauptbahnhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

Ab Dezember fährt die neue S-Bahn-Linie 10 im 15-Minuten-Takt nach Leipzig-Grünau

Es ist ein ziemlich zähes Geschäft, das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz tatsächlich zu einem Netz zu entwickeln, das rund um Leipzig tatsächlich seine Stärken ausspielen kann – mit dichten Zugtakten auf allen Linien. Ab Dezember wird eine Linie jetzt deutlich verstärkt – die nach Grünau. Die neue Linie 10 soll dann die S1 ergänzen.

Batteriezug am Oberen Bahnhof Grimma. Foto: Stadt Grimma

Ab 2025 mit der S-Bahn nach Grimma: Vergabewettbewerb für Batteriezüge endet im April 2022

Unter Federführung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat jetzt das europaweite Vergabeverfahren des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes für den Betriebszeitraum 2025 bis 2037 begonnen. „Laut Ausschreibung MDSB2025plus sollen ab Mitte Dezember 2025 Batteriezüge auf der S-Bahn-Linie S1 die Reisegäste zwischen dem Leipziger City-Tunnel und dem Bahnhof Döbeln befördern“, freut sich Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger auf die dann deutliche Verbesserung.

S-Bahnlinie Nummer 3 bei Schkeuditz. Foto: LZ

Vergabeverfahren für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz: Ab 2025 auch nach Plauen, Naumburg, Grimma, Döbeln und Riesa

Unter Federführung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat jetzt das europaweite Vergabeverfahren des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes für den Betriebszeitraum Mitte Dezember 2025 bis Mitte Dezember 2037 begonnen. Partner sind die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die sächsischen Zweckverbände Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und ÖPNV Vogtland (ZVV). Nach zwölf Jahren bekommt das Netz endlich wichtigen Zuwachs.

Der FLIRT AKKU am 18. September 2021 in der S-Bahn-Station Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: ZVNL

Weiche für S-Bahn nach Grimma und Döbeln gestellt: ZVNL beschließt Gründung einer Fahrzeugpool GmbH

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat am Dienstagabend, 30. November, im Großen Saal von Schloss Hartenfels in Torgau die Gründung einer Fahrzeugpool GmbH beschlossen. Für einen wichtigen Schritt im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz: Denn diese wird mit Strukturwandel-Fördermitteln 16 batteriebetriebene Züge erwerben und an ein Bahnunternehmen für den Einsatz auf der nicht elektrifizierten Strecke Leipzig–Grimma–Döbeln verpachten.

Zielnetz 2025+ des ZVNL. Karte: ZVNL

Reaktivierung von Bahnstrecken in Sachsen: Warum die alten „Wirtschaftlichkeitsberechnungen“ in die Irre führen

Wie bremst man eigentlich den ÖPNV aus? Ganz einfach: Man zwingt seine Anbieter dazu, Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorzulegen, bevor eine Linie überhaupt erst konzipiert und bestellt wird. Eigentlich ein Narrenstreich, der aber wirksam ist, genau das zu verhindern. Auch in Sachsen. Auch das sächsische Verkehrsministerium hat diese Art verkehrten Denkens zur Grundlage gemacht, als es die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken „begutachten“ ließ.

Könnte künftig zum S-Bahn-Haltepunkt werden: Bahnhof Markranstädt. Foto: LZ

Freude beim Ökolöwen: Der Weg ist frei für die S6 nach Merseburg

Champagnerkorken ließ man am 25. Juni beim Ökolöwen zwar nicht knallen. Aber die Freude war groß, als die Sächsische Staatsregierung jene Projekte bekannt gab, über die sich der Freistaat mit dem Bund im Rahmen der im Kohleausstieg geplanten Bundesmaßnahmen zum Strukturwandel geeinigt hatte. Denn darunter war auch die bislang fehlende S-Bahn-Verbindung von Leipzig nach Merseburg.

S-Bahn-Station Leipzig-Markt. Foto: Marko Hofmann

Corona-Verluste: Auch der ZVNL appelliert an die Staatsregierung, nicht nur 70 Prozent der Verluste zu ersetzen

Was sich die Mitglieder des sächsischen Regierungskabinetts gedacht haben, als sie beschlossen, (erst einmal) nur 70 Prozent der durch die Corona-Einschränkungen verursachten Schäden im ÖPNV auszugleichen, ist auch zwei Wochen nach dem Kabinettsbeschluss nicht klar. Mit den betroffenen Verkehrsunternehmen und Kommunen jedenfalls scheint man nicht gesprochen zu haben. Nun kritisieren auch die im ZVNL versammelten Kommunen diesen seltsamen Kürzungsvorgang.

S-Bahn im Hauptbahnhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

Ab 19. März gibt es erste Einschränkungen im Linienbetrieb des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes

Wenn eine Pandemie wie die jetzige über das Land fegt, dann trifft das auch die Nahverkehrsunternehmen. Viel weniger Fahrgäste sind unterwegs, Service-Schalter werden geschlossen, der Kundenkontakt auf ein Minimum reduziert. Und natürlich wird in allen Nahverkehrsunternehmen überlegt, ob noch das komplette Linienangebot aufrechterhalten werden kann. Erste – noch überschaubare – Einschnitte gibt es im mitteldeutschen S-Bahn-System.

Die Zeitzer Bahnstrecke im Südwesten. Karte: Stadt Leipzig, Nahverkehrsplan 2019

Wie der Streit um einen Bahnhaltepunkt in Knautnaundorf die Scheuklappenpolitik im ZVNL sichtbar macht

Wenn man die Nachrichten aus dem Leipziger Neuseenland hört, dann glaubt man, es gehe immer nur um Kanäle, Motorboote und Vergnügungsparks, lauter Kunstprodukte in der Bergbaufolgelandschaft, die eigentlich mal als Erholungsraum für die Großstädter gedacht war. Doch wer auf umweltfreundliche Weise hinkommen will, scheitert oft daran, dass barrierefreie Angebote fehlen, Radwege im Nirwana enden oder sich in Buckelpisten verwandeln. Die simpelste Aufgabe, das Neuseenland umweltfreundlich zu erschließen, wird vernachlässigt.

S-Bahn in der Station Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Jetzt gibt es auch mit den S-Bahnen im Raum Leipzig richtig Ärger

Gerade erst wurden die Probleme bei der Städtebahn im Raum Dresden gelöst, zeigt sich, dass auch im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz uralte Probleme wieder aufbrechen. Denn neu ist das nicht, dass Wagen zu lange in der Werkstatt sind und zu wenig Zugmaterial im S-Bahn-Netz rollt. Aber so heftig wie jetzt waren die Probleme noch nie. Zum Schulstart fahren die S-Bahnen mit heftigen Einschnitten im Betrieb.

Alstom-Premierenfahrt in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Ab 2025 könnte eine saubere Zugverbindung nach Grimma und Döbeln Wirklichkeit werden

Die Technologien sind alle schon da. Eine Zukunft ohne Öl und Kohle ist möglich – aber nur, wenn unsere Gesellschaft sich verändert und aus der Bequemlichkeit herauskommt. Ein Beispiel dafür ist die Wasserstofftechnologie, mit der nicht nur Autos, sondern auch Züge angetrieben werden können. Seit September 2018 ist der französische Konzern Alstom mit seinem Wasserstoffzug auf Werbetour durch Deutschland. Am Freitag, 1. Februar, gab es die erste Tour mit Wasserstoff vom Leipziger Hauptbahnhof nach Grimma.

ZVNL bestellt zusätzliche Züge zum Tag der Sachsen in Torgau

Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) lässt zum Tag der Sachsen vom 7. bis zum 9. September 2018 Sonderzüge fahren. Auf der Linie S 4 werden ab Freitag, dem 07.09. 17 Uhr, Samstag den 08.09. und Sonntag den 09.09. jeweils ab 10 Uhr zusätzliche Leistungen zwischen Leipzig und Torgau bestellt.

Kommandant-Prendel-Allee: Bau von Bushaltestellen

Am Montag, 27. August, beginnt in der Kommandant-Prendel-Allee in Höhe der Naunhofer Straße der Bau zweier behindertengerechter Bushaltestellen. Während der Bauzeit wird der Verkehr in beiden Richtungen an der Baustelle vorbeigeführt. Für die Busse werden in unmittelbarer Nähe Ersatzhaltestellen eingerichtet. Bis Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Mit alten Rumpelzügen fährt man derzeit nach Chemnitz. Foto: Michael Freitag

Altes Zugmaterial und fehlendes Fahrpersonal machen sich auf den MRB-Strecken nach Grimma und Chemnitz massiv bemerkbar

Nicht nur auf der Strecke Leipzig – Chemnitz hat die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) Probleme mit Personalmangel und Zugausfällen. Am Dienstag, 7. August, thematisierte der Zweckverband Nahverkehr Leipzig (ZVNL) die wachsenden Probleme auch auf der Strecke Leipzig – Grimma. Der ZVNL vergibt die Leistungspakete auf diesen Strecken. Aber die MRB scheint besonders von Personalsorgen geplagt zu sein.

Bus 91 in Wahren. Foto: Ralf Julke

PlusBus-Netz bleibt in Sachsen Flickwerk und ein Sachsentarif ferne Zukunftsmusik

„Plusbusse sind entsprechend den Empfehlungen der ÖPNV-Strategiekommission eine kurzfristig umsetzbare Maßnahme, um abseits der Großstädte für dichtere Verkehrsverbindungen zu sorgen und damit insbesondere die Bahnlinien im Freistaat besser anzubinden“, interpretiert der Leipziger Landtagsabgeordnete Marco Böhme (Die Linke) die dazu getroffenen Aussagen der Strategiekommission. Aber was so eine Kommission als kurzfristig meint, muss nicht das sein, was der Bürger darunter versteht.

S-Bahn in der Station Leipzig-Hauptbahnhof. Foto: Ralf Julke

ZVNL fasst für 2025 wasserstoffbetriebene S-Bahnen nach Grimma, Döbeln, Zeitz und Gera ins Auge

Im mitteldeutschen Streckennetz gibt es ein paar Probleme. Zum Beispiel ein paar wichtige Strecken, die noch immer nicht elektrifiziert sind, so dass dort keine elektrisch betriebenen S-Bahnen fahren können. Nach Grimma zum Beispiel und nach Döbeln. Deswegen hat der ZVNL im neuen „Nahverkehrsplan 2017“ auch angeregt, zum Betrieb auf diesen Strecken künftig wasserstoffbetriebene S-Bahnen zum Einsatz zu bringen. Eine Idee, die technisch heue schon umsetzbar ist.

Burkhard Jung und Franziska Riekewald (Linke) am 28. Februar 2018 im Stadtrat Leipzig. Foto: L-IZ.de

Wenn Burkhard Jung den Stadtratsbeschluss ernst nimmt, gibt es 2023 einen neuen Nahverkehrsplan fürs S-Bahn-Netz + Video

Wie kompliziert die Mitbestimmungsmöglichkeiten des Leipziger Stadtrates im Leipziger Nahverkehr sind, wurde in der Ratsversammlung am Mittwoch, 28. Februar, wieder deutlich. Da ging es dann – nur noch – um die Kenntnisnahme des vom ZVNL vorgelegten „Nahverkehrsplans 2017“. Im Bauausschuss waren vorher die Modalitäten noch einmal geklärt worden. Der Stadtrat wird zur Inkraftsetzung des Nahverkehrsplans im ZVNL nicht gebraucht.

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