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Campus Augustusplatz: Universität lädt ein zu neuen Rundgängen

Die Universität Leipzig startet am Samstag, 6. April, wieder mit ihren beliebten Rundgängen über den Campus am Augustusplatz. Jeweils am ersten Sonnabend im Monat erfahren die Leipziger und ihre Gäste bei dem gut einstündigen Spaziergang unter anderem, welche historischen Wurzeln die Universität Leipzig hat, welche Ideen und Zielsetzungen bei der Planung der Neubauten im Vordergrund standen und welche Kunstschätze in den neuen Gebäuden zu finden sind.

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Umstellung auf Sommerzeit: Immer mehr haben die Nase voll von der Uhrenverstellerei

Am Sonntag, 31. März, beginnt in diesem Jahr wieder die Sommerzeit. Die Uhren werden in der Nacht von Samstag zu Sonntag um eine Stunde vorgestellt. Doch die meisten Deutschen haben von dieser Uhrenverstellerei die Nase voll. 70 Prozent äußern sich in einer Umfrage mittlerweile gegen die amtlich verordnete Zeitumstellung. Jeder Vierte "kämpft" dabei auch gesundheitlich mit dem Wechsel zur Sommerzeit.

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Gestreifter Nachwuchs im Zoo: Tapirjungtier heißt Baru

3.370 Teilnehmer, 4.500 Vorschläge, 8 Finalisten - und ein Siegername. Der kleine Schabrackentapir im Zoo Leipzig ist heute auf den Namen Baru getauft worden. Der Sohn von Mutter Laila und Vater Copashi wurde am 9. Februar in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland geboren und entwickelt sich seither hervorragend.

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Wegen schlechtem Wetter: Freizeitpark Belantis sagt Ostern ab

Ostern fällt dieses Jahr aus. Zumindest im Freizeitpark Belantis. Die bunte Erlebniswelt im Leipziger Süden wollte ab Samstag mit der größten Ostereier-Suche Deutschlands in ihre 11. Saison starten. Doch das Wetter macht der Event Park GmbH einen Strich durch die Rechnung.

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Die Mitte in Zeiten der Krisen: “Einstiegsdroge” Ausländerfeindlichkeit

Seit Jahren zeigen die von der Arbeitsgruppe um Prof. Elmar Brähler und Dr. Oliver Decker vorgestellten Studien, dass rechtsextreme Einstellungen kein Privileg einer gewaltbereiten Minderheit sind, jener Leute etwa, die bei Wahlen ihr Kreuz gern bei einer rechtsextremen Partei machen oder zu diversen Neonazi-Demonstrationen auflaufen. Rechtsextreme Einstellungen sind bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein verankert. Und es gibt eine "Einstiegsdroge", wie Elmar Brähler es nennt: die Ausländerfeindlichkeit.

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Wie und wo entsteht eigentlich “Rechtsextremismus”? – Eine sozialpsychologische Gegenwartsdiagnose aus Leipzig

Seit 2002 beschäftigt sich die Leipziger Arbeitsgruppe um Prof. Elmar Brähler und Dr. Oliver Decker mit der Frage: Wie entstehen eigentlich rechtsextreme Einstellungen? In Deutschland. Und was steckt eigentlich dahinter? Was ist das eigentlich? Denn Rechtsextremisten fallen ja nicht vom Himmel. Und Zulauf haben chauvinistische Parteien auch nicht einfach so, weil ihre Wähler rational reagieren. Es ist wie so oft: Der Mensch handelt wesentlich seltener in eigener Freiheit, als es die Meisten von sich glauben.

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Kundgebung am Samstag: Verschwörungstheoretiker und NPD Hand in Hand gegen Rundfunkgebühren

Am Samstag soll in Leipzig eine Großdemo gegen Rundfunkgebühren stattfinden. Die Kundgebung ist von 12 bis 15 Uhr vor dem MDR-Sitz im Kreuzungsbereich Altenburger Straße/Kantstraße angemeldet. Als Veranstalterin fungiert die "Partei der Vernunft", die bislang durch verschwörungstheoretische Töne von sich Reden machte. Auch die Leipziger NPD hat ihre Teilnahme angekündigt.

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Keine Deutungshoheit den Stammtischen: Prof. Elmar Brähler geht in den Ruhestand

Der Leiter der Selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie am Leipziger Uniklinikum geht am Monatsende in Pension. Die Universität hat das Wirken von Prof. Elmar Brähler am Mittwoch, 20. März, bei einem feierlichen Empfang mit Festvorträgen gewürdigt. Er ist seit 1994 als Professor an der Universität Leipzig tätig. Nun geht der Leiter der Selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie am Uniklinikum in den Ruhestand.

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Leipziger Denkmal: Balkenhol-Skulptur Richard Wagners kurz vor Fertigstellung

Am 22. Mai 2013, dem 200. Geburtstag Richard Wagners, wird in Leipzig ein Denkmal für den Komponisten errichtet werden. In einem Künstlerwettbewerb war der Entwurf des Bildhauers Stephan Balkenhol von einer Jury mit dem ersten Platz gekürt worden. Eine besondere Herausforderung lag bei dieser Auftragsarbeit darin, den über einhundert Jahre alten Entwurf eines anderen Künstlers in das Denkmal zu integrieren und gleichzeitig einen Gesamtentwurf für die Zukunft zu gestalten.

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In eigener Sache: Unsere Gesellschaft lebt vom Austausch nicht vom Burgenbauen

Da uns in den letzten Tagen, bei 130.000 Lesern monatlich nicht ganz unerwartet, einige Fragen zum neuen "Leistungsschutzrecht" erreichten, versuchen wir mal auf diesem Wege, die Haltung der L-IZ.de zu diesem Thema zu erklären. Sozusagen ein Statement in eigener Sache - zu einer seltsamen Sache. Und selten noch dazu das Statement selbst. Es können, dürfen und sollen gern auch weiterhin von uns die bei Facebook, G+, Twitter usw. eingestellten Inhalte geteilt werden. Natürlich auch (wie immer schon) nicht ganze Artikel. Dass auch wir davon leben, dass Menschen auf unserer Seite Artikel lesen, die wir geschrieben haben, versteht sich von selbst und gehört längst zum "guten Ton" im Netz. Übrigens fast frei von Gesetzgebungen.

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Mir fehlt eine Vision für die Zukunft: Pflegeexperte Jens Frieß zur aktuellen Pflege-Reform

"Was mir fehlt, ist eine Vision für die Zukunft". So bewertet Jens Frieß, Pflegekoordinator der Volkssolidarität in Sachsen, das seit Jahresbeginn 2013 geltende Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz. "Gute Qualität kostet auch Geld", sagt Frieß im L-IZ-Interview. Die Förderung privater Vorsorge durch den Pflege-Bahr ist für ihn "auch kein großer Wurf".

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Tanners Interview mit Ron Geese von der Ron Geese Stiftung: Die Menschen sind halt verschieden und die meisten wählen den einfacheren Weg

Eine wirklich humane Welt werden wir erst erreichen, wenn wir die Schwächste und die, die sich nicht lautstark äußern können, mit integrieren. Gemeinschaft ist immer eine Gemeinschaft Aller. Nicht "Die da oben!" machen diesen Planeten heller, sondern jedermensch, da wo er lebt. Ron Geese hilft jedenfalls. Und hat dazu eine Stiftung gegründet - um auch hinter die Partyhotels zu schauen und Elend zu verhindern. Tanner traf ihn in der Nähe von Zeitz auf einem Rittergut und sprach mit ihm über Verantwortung und Menschlichkeit.

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Komplikationen mit Todesfolge: Zoo Leipzig verliert Giraffe und Jungtier

Das Warten auf den Giraffennachwuchs ist in Enttäuschung und Trauer gemündet: Der Zoo Leipzig hat heute Giraffenweibchen Emma (geb. 16.08.2002, seit 2004 in Leipzig) und ein ungeborenes Jungtier verloren. Da von den ersten Geburtsanzeichen am Sonntag bis heute trotz medikamentöser Unterstützung keine natürliche Geburt stattgefunden hatte, entschlossen sich die Verantwortlichen, den Geburtsvorgang zu unterstützen, um die Mutter vor weiteren Komplikationen zu schützen.

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Rüsseljungtier erkundet Gehege: Schabrackentapir-Nachwuchs braucht jetzt einen Namen

Fünf Tage nach der Geburt ist die unbeobachtete Zweisamkeit in der Mutterstube für Tapirweibchen Laila und ihr männliches Jungtier beendet, teilt der Leipziger Zoo mit. Seit Mittwoch, 13. Februar, dürfen die beiden zeitweise das Gehege in Gondwanaland erkunden. "Die unerfahrene Mutter kümmert sich von Beginn an vorbildlich um den Nachwuchs und reagiert unmittelbar auf dessen Rufe, sollte sie außerhalb seiner Sichtweite geraten", erklärt Kurator Gerd Nötzold.

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Nachwuchs in Gondwanaland: Tapirjungtier geboren

Tapirweibchen Laila (geb. 03.04.2009 in Nürnberg, seit 29.10.2010 in Leipzig) hat am Samstag, 9. Februar, um 1:30 Uhr ein gesundes, männliches Jungtier zur Welt gebracht, meldet der Zoo Leipzig. Die Geburt verlief nach Auswertung der Kameraüberwachung bilderbuchmäßig und dauerte 2,5 Stunden. Erste Trinkversuche beobachteten die Pfleger am selben Tag.

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Neue Leipziger Straßennamen: Ehrungen für Gerhard Langner und einen berühmten Wanderer

Straßenbenennungen in Leipzig erwiesen sich ja in den letzten Jahren nicht immer als glücklich, auch nicht als besonders erfindungsreich. Was macht diese Stadt eigentlich, wenn der Gartenpflanzenkatalog des bevorzugten Baumarktes abgearbeitet ist? - In der Dienstberatung am 29. Januar wurde der neueste Schwung von Straßen(um)benennungen vorgestellt. Natürlich ist ein Azaleenweg dabei. Man sieht schon richtig die Azaleen in kleinen Vorgärten vor sich, dahinter der beliebte Haustyp "Berlin" oder "Würzburg" oder "Bremen".

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Völkerschlachtjubiläum 2013: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière kommt zum Festakt am 18. Oktober

Mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) nimmt ein Mitglied der Bundesregierung am Festakt zum Völkerschlachtjubiläum teil. Das habe er dem Leipziger Oberbürgermeister im März 2012 mitgeteilt, so de Maizière. Ein L-IZ-Interview zum Traditionsverständnis der Bundeswehr und Leipzig als neuem "Herz" der militärischen Schullandschaft.

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Richard Wagners 200. Geburtstag: Leipzigs größter Wagner-Verehrer schenkt Leipzig ein Wagner-Autobahnschild

Er ist nicht ohne Grund Vorsitzender des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig geworden und auch nicht ohne Grund Wagner-Beauftragter der Stadt im Wagner-Jahr: Thomas Krakow. Der Referent im Referat Europäische und Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig ist wohl der begeistertste Anhänger und Vorkämpfer Richard Wagners und seiner Musik in Leipzig. Und jetzt feierte er auf ganz besondere Weise Geburtstag.

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Wir sind das Volk: Drei Einheimische regen einen völlig neuen Wettbewerb zum Leipziger Freiheitsdenkmal an

Die von CDU und Linken beantragten Bürgerentscheide zum Leipziger Einheits- und Freiheitsdenkmal sind zwar vom Tisch, der Stadtrat votierte dagegen, sie gemeinsam mit der OB-Wahl zu veranstalten. Denn sie hätten das Grundproblem nicht gelöst: das der Akzeptanz. Die hängt nun einmal nicht davon ab, ob Bürger über ihnen vorgesetzte Entwürfe abstimmen dürfen. Ein Denkmal ist etwas anderes als ein Gebäudeentwurf.

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Ein Goerdeler-Preis für eine berechtigte Frage: Warum funktioniert die “Neue Steuerung” in Verwaltungen nicht?

Eigentlich stehen sie im Jahr 2013 allesamt nackt im Wind, all die Ökonomen der neoliberalen Schule. Es sieht zwar oft wie Wissenschaft aus, was sie daherreden. Und meist hat es hochtrabende englische Titel. So wie "New Public Management (NPM)". Nur praxistauglich ist der ganze Unfug nicht. Und weil er das mal wieder sehr deutlich zeigte, bekam Dr. Alexander Kroll am 4. Februar den Goerdeler-Preis der Stadt Leipzig.

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Polnisches Institut setzt neue Akzente: Mehr über Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik

Mit einer Gesprächsreihe "Polen: Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik" will die Leipziger Filiale des Polnischen Instituts Berlin neue Akzente setzen. Beim Start Mitte März geht es um die polnische Energiepolitik. Also auch um die Nutzung der Kernenergie und der heimischen Steinkohle. Am gewohnt üppigen Kulturangebot gibt es keine Abstriche.

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Zoo Leipzig: Bonobojungtier heißt jetzt Kasai und bei Löffelhund und Stumpfkrokodil geht’s ans Gewöhnen

Drei Wochen nach der Geburt ihres Jungtieres hat Bonoboweibchen Yasa den Tierpflegern im Leipziger Zoo den genauen Blick auf den Nachwuchs freigegeben. Es ist ein Männchen. Das jüngste Mitglied der zehnköpfigen Bonobogruppe (Pan paniscus) in Pongoland wurde nach gemeinsamer Namenssuche von Pflegern des Zoo Leipzig sowie Mitarbeitern des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie auf den Namen Kasai getauft, teilt der Zoo mit.

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Zoo Leipzig: Lauter Partnerschaftsprobleme bei Komodowaranen und Gorillas

Die beiden Komodowaranweibchen Festus und Pantai sind aus der rückwärtigen Tierhaltung in die Tropenerlebniswelt Gondwanaland umgezogen und ab sofort für die Besucher des Zoo Leipzig zu sehen. Allerdings benötigen die beiden Zweijährigen auch weiterhin ein eigenes Gehege und können noch nicht gemeinsam mit dem achtjährigen Männchen Kampung leben, teilt der Zoo Leipzig mit.

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27. Januar: Leipzig gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Seit 1996 steht der 27. Januar als nationaler Gedenktag ganz im Zeichen des Erinnerns und Mahnens an die Opfer des Nationalsozialismus. 1945 hatte die Rote Armee am 27. Januar Auschwitz befreit. Die Stadt Leipzig bittet auch in diesem Jahr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 27. Januar an die Gedenkstätte Abtnaundorf (Theklaer Straße/Höhe Heiterblickstraße).

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Leipziger Völkerschlacht-Doppeljubiläum 2013: Politische Begegnung ohne Bundespolitik

Zu den Feierlichkeiten zum Doppeljubiläum von Völkerschlacht und Denkmal gehört eine "Politische Begegnung im Herzens Europas". Doch politische Vertreter der Bundesregierung wollen am 18. Oktober 2013 bislang nicht nach Leipzig kommen. Leipzigs CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Feist sieht hier die Stadtverwaltung gefordert. Große Gesten und starke Bilder gab es am Dienstag in Berlin. Die politischen Spitzen Frankreichs und Deutschlands erinnerten der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages vor 50 Jahren.

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Leipziger Völkerschlacht-Doppeljubiläum 2013: Da gibt es nichts zu feiern

"Da gibt es eigentlich gar nichts zu feiern", sagt Dr. Volker Rodekamp über das Leipziger Völkerschlacht-Doppeljubiläum. Stattdessen müsse es um Gedenken und Erinnern gehen, unterstrich der Leiter des Stadtgeschichtlichen Museums bei einem Gesprächsabend der evangelischen Thomasgemeinde. Die Bundesregierung ziert sich, offizielle Vertreter zu schicken.

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Neonazi-Aufmarsch in Magdeburg: Kaum Proteste in Hör- und Sichtweite, Polizei führt Gegendemonstranten in die Irre

Rund 800 Neonazis sind nach Polizeiangaben am Sonnabend durch Magdeburg marschiert. Auf nennenswerten Gegenprotest trafen die Kameraden nicht. Dafür sorgte die Polizei. Die Beamten hüteten das Geheimnis um den Auftaktkundgebungsort der Rechten wie ihren Augapfel. Die Neonazis des "Aktionsbündnisses gegen das Vergessen" hatten ihre Anhänger zu um 12 Uhr zum Hauptbahnhof mobilisiert.

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Richard, Herr des Rings, ist Leipziger: Ein Jahr lang wird Wagners 200. Geburtstag gefeiert

Viele Köche rühren in der Leipziger Wagner-Suppe, die es tatsächlich und köstlich auf dem grünen Hügel des Fockebergs zu essen gibt, wenn auch nur ein Mal im Jahr. Stadtverwaltung, Oper, Tourismus, Wagner-Verband und Vereine luden zur Pressekonferenz, bei der es - wenn auch nur als Papiermuster oder digital gespeichert - die Veranstaltungs-Broschüre zu sehen gab.

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Leipzig auf die Landkarte der wichtigen Städte zurückbringen: Der Leipziger Trendforscher Sven Gabor Janszky im L-IZ-Interview

"Für uns ist Leipzig ein Handicap", sagt der Leipziger Trendforscher Sven Gabor Janszky im L-IZ-Interview. Der Braindrain - die Abwanderung der Talente - nach Westen habe der Stadt viel Kreativität genommen. Gleichwohl will er mit seinem Unternehmen "2b AHEAD ThinkTank" "zur ersten Unternehmergeneration zu gehören, die Leipzig auf die Landkarte der wichtigen Städte zurückbringt".

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Nachwuchsfreude im Zoo Leipzig: Bonobo-Jungtier in Pongoland geboren

Nachwuchs in Pongoland: Bonoboweibchen Yasa hat am Mittwoch, 9. Januar, ein Jungtier geboren, teilt der Zoo Leipzig mit. Am Donnerstag sind die beiden bereits in die Gruppe integriert worden und somit ab sofort für die Besucher des Zoo Leipzig zu sehen. Die 15 Jahre alte Mutter (geb. am 27.08.1997 in Twycross) hat den Nachwuchs am 9. Januar ohne Komplikationen zur Welt gebracht und kümmert sich intensiv um ihr Jungtier, so der Zoo.

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Knapper Rekord: Zoo Leipzig schafft 2,1 Millionen Besucher

2.123.349 Millionen Besucher haben den Zoo Leipzig im Jahr 2012 besucht. Damit wurde die Bestmarke aus dem Vorjahr noch um rund 25.200 Besucher übertroffen, teilt der Leipziger Zoo mit. "Wir freuen uns über den großartigen Erfolg und bedanken uns bei allen Zoofans für den enormen Zuspruch im abgelaufenen Jahr", sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

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Es lohnt sich, auf die Gesetzliche Rente zu setzen: L-IZ-Interview mit der grünen Bundestagsabgeordneten Monika Lazar

"Es lohnt sich, auf die gesetzliche Rentenversicherung zu setzen und sie weiterzuentwickeln", sagt Leipzigs grüne Bundestagsabgeordnete Monika Lazar im L-IZ-Interview. Zur Weiterentwicklung gehört für sie eine "grüne" Garantierente von 850 Euro sowie Schritte hin zu einer Bürgerversicherung bei der Rente. "Mehr als skeptisch" steht Lazar zur Rente mit 67.

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Die Straßenbahn rollt: Das Wagner-Jahr kann beginnen

Es ist eines der großen Jubiläen, die Leipzig 2013 feiert: der 200. Geburtstag von Richard Wagner. Das Verhältnis ist kompliziert - und wird es wohl auch noch lange bleiben. Auch wenn der 1909 gegründete Richard-Wagner-Verband in Leipzig tut, was er kann, um Richard wieder ein Plätzchen in seiner Geburtsstadt zu verschaffen. Die Diskrepanzen wurden am Mittwoch, 2. Januar, bestens sichtbar.

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Wovon Leipziger träumen: Gabriele Sammer – Ankommen in Leipzig

"Jeder Traum, an den ich mich verschwendet/ Jeder Kampf, wo ich mich nicht geschont/ Jeder Sonnenstrahl, der mich geblendet/ Alles hat am Ende sich gelohnt..." Mit diesen ermutigenden Zeilen des Dichters Louis Fürnberg und eigenen Schreibversuchen im Gepäck verließ ich die heimatlich-beschauliche Provinzstadt Dresden, um in Leipzig zu studieren. Ich war 18, und mich lockte der Faust - das Streben nach Wissen und durchaus auch die Studentenkeller. Die Messestadt schien mich mit offenen Armen zu empfangen, mit pulsierendem Leben, mit Charme und Seele. Und ich gestehe: Leipzig war für mich Liebe auf den ersten Blick. Und diese Liebe hat gehalten bis heute.

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2013 – ein paar Wünsche extra für Leipzig

So ein neues Jahr ist ja auch immer ein Sack voller Erwartungen. Keiner weiß wirklich, was kommt, auch wenn man ziemlich sicher sein darf, dass auch zum Jahresende die üblichen Katastrophen, Narreteien und Dummheiten die "So war 2013-Sendungen" füllen. Vielleicht findet sich auch irgendwo ein neuer Weltuntergangs-Termin, nachdem der Maya-Termin nun so kläglich verpuffte.

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Wovon Leipziger träumen: Ingolf Bauer – Leipzig und die Körner-Oper

Ingolf Bauer wird nicht langweilig. Nach dem das Original Ende November den letzten Windorfer Abend veranstaltet hat, hat er nun schon das nächste akute Thema auf dem Tisch. Er hat eine Oper über Theodor Körner zu Tage gefördert, bisher nur dreimal aufgeführt, seitdem verschollen, nun wieder da. Doch ehe sie wieder erklingt, gibt es einiges zu tun. Bauer träumt davon - und von der Unterstützung der Musikfreunde aus Leipzig.

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Wovon Leipziger träumen: Christine Müller – Dem Rad in die Speichen fallen

Gibt es weltweite Gerechtigkeit? Nein! Kann es weltweite Gerechtigkeit, etwa im Welthandel geben? Ja, sagt Christine Müller. Sie arbeitet im Rahmen des kirchlichen Entwicklungsdiensts der evangelischen Landeskirche zur weltweiten Gerechtigkeit und zur christlichen Weltverantwortung. Sie steckt drin in der Materie, reist unter anderem seit 18 Jahren regelmäßig nach Kuba und sieht die Ungerechtigkeit, die schon bei uns ihren Anfang - oder ihr Ende - nehmen...

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Wovon Leipziger träumen: René Hobusch – Leipzig kann so viel mehr

In den letzten Wochen und Monaten wurden in diversen überregionalen Medien einmal wieder Vergleiche zwischen Berlin und Leipzig bemüht. Leipzig sei das "neue Berlin", manchmal sogar das "bessere Berlin", wie es auch in einer Kampagne aus der Messestadt heißt. Verbunden wird das vor allem mit der dynamischen Kulturszene und den günstigen Mieten, Zustände wie man sie in Berliner Stadtteilen vor 20 Jahren finden konnte.

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Wovon Leipziger träumen: Alexander John – Der Mensch möchte letztlich doch nur glücklich sein

Ja wovon träumt ein Leipziger, der hier nicht aufgewachsen ist, der die friedliche Revolution '89 nur vom Hören-Sagen und aus dem Geschichtsunterricht kennt. Wovon träumt so ein Leipziger "Neubürger"? Müsste der nicht wunschlos glücklich sein, weil viele der Träume, wofür die Menschen damals um den Promenadenring zogen, auch weitestgehend in Erfüllung gegangen sind: Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, freie Wahlen und uneingeschränkter Konsum sind auch in Leipzig (Lebens-)Standard und die Luft, liebe Ökos, ist ja auch viel sauberer. Wovon träumt also so ein Mensch?

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HTWK unterstützt Richard-Wagner-Verband: Eine Handbibliothek für die Wagnerianer

Studentinnen der Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig sind seit Anfang Dezember mit dem Aufbau einer Handbibliothek des Richard-Wagner-Verbandes befasst. Bis März 2013 wollen sie die im Verband liegenden umfangreichen Publikationen über Wagner mit modernen Methoden der Datenverarbeitung aufbereiten und katalogisieren.

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Leistungen für Asylbewerber: Auch das neue Gesetz stellt Menschenwürde und Bewegungsfreiheit in Frage

Morgen ist es ja wieder Thema: "Und sie gebar ihren ersten Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Platz in der Herberge." Denn sie waren aus Nazareth gekommen nach Jerusalem. Das Thema Asyl ist nach wie vor eines, das zum Kern unserer Gesellschaft gehört. Wenn auch arg ramponiert. Das kritisiert nun kurz vorm Fest auch Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian.

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Chor der Zivilisationen aus Antakya trat im Ariowitsch-Haus auf

Für Küf Kaufmann, den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Leipzig, ist es ein besonderer Abend. Mit dem Chor der Zivilisationen aus dem südtürkischen Antakya treten erstmals Künstler aus verschiedenen Religionen im Ariowitsch-Haus auf. Sie singen gemeinsam islamische, alevitische, jüdische und christliche Lieder - in verschiedenen Sprachen.

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Asyl in Leipzig: Verwaltung baut Gemeinschaftsunterkunft Torgauer Straße 290 aus

Die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Torgauer Straße 290 wird ausgebaut. Zu den 230 Menschen in Haus 2 kommen nun in Haus 1 noch einmal 135 bis 173 Flüchtlinge. So will es der Leipziger Stadtrat. In den vorhandenen Gemeinschaftsunterkünften, Wohnheimen und Gewährleistungswohnungen sei kein Platz mehr, lautet die Begründung. Von der großen Ankündigung der Kommunalpolitik im Juli 2012, die Unterbringung von Asylsuchenden erfolge künftig dezentral und unter Aufgabe der Großunterkunft Torgauer Straße, ist fürs Erste nicht viel geblieben.

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Migranten 2012: 80 Seiten über die Integrationsfähigkeit der Stadt Leipzig

Lebendige, weltoffene Großstädte kommen nicht ohne sie aus - und sie werden reicher durch sie: die Wanderer zwischen Welten, die Asylsuchenden, Heimatsuchenden, Migranten. Und in weltoffenen Städten wie Leipzig tragen sie einen gehörigen Teil zum Bevölkerungswachstum bei. Und Leipzig ist weltoffen. Zumindest da, wo es jung ist. Das belegte auch die viel diskutierte Befragung der Leipziger zu ihrem Verhältnis zu Ausländern in der "Bürgerumfrage 2011".

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Asyl in Leipzig: Unterkunft Theresienstraße 14 wird nicht eingerichtet

Rückschlag für die Bemühungen um die Unterbringung von Asylbewerbern in Leipzig. Das Objekt Theresienstraße 14 in Eutritzsch wurde veräußert und steht "damit für den Zweck der Unterbringung von Flüchtlingen nicht mehr zur Verfügung", bestätigt Leipzigs Sozialamtsleiterin Martina Kador-Probst gegenüber L-IZ. Die Objektsuche gehe intensiv weiter. An diesem Mittwoch, 12. Dezember, sollte der Leipziger Stadtrat das tun, was er im Juli 2012 nicht geschafft hatte.

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Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Leipzig bekommt den Preis in der Kategorie “Lebensqualität und Stadtstruktur”

Zweimal nominiert. Einmal hat's geklappt. Am Donnerstag, 6. Dezember, bekam Leipzig einen der Deutschen Nachhaltigkeitspreise 2012. In Düsseldorf wurden die Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden bekanntgegeben. Leipzig erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Lebensqualität und Stadtstruktur" für eine in besonderem Maße auf nachhaltige Entwicklung abzielende Stadtentwicklung. Es war die erste Preisverleihung dieser Art an Kommunen.

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Keine Gegner, sondern Verbündete suchen: Die Gruppe “Essenz” im langen L-IZ-Interview (Teil 3)

Seit einem Jahr gibt es sie, die Gruppe Essenz. In einem langen Interview haben Judith, Niklas und Chris über bereits gelaufene Aktionen der Leipziger Aktionisten gesprochen, viele Fragen rings um Haltungen zu Mitmenschen und ihre Meinungen zu aktuellen Fragen in Leipzig beantwortet. Was mit einer Büchersammelaktion für eine Bibliothek für Asylbewerber begann, soll viele weitere Aktionen nach sich ziehen. Was sie dabei antreibt, wie sie grundlegende zwischenmenschliche Bereitschaft zu Miteinander, statt Gegeneinander verstehen und was sie in Planung haben - im dritten Teil des großen L-IZ-Interviews mit der Gruppe Essenz.

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Innovation in der Seniorenarbeit: Stadtrat für Seniorenbüro in jedem Stadtteil

Noch im ersten Quartal 2013 sollen die ersten der vorerst zehn Leipziger Seniorenbüros eröffnet werden, heißt es aus dem Leipziger Sozialamt. Es lägen "hinreichend viele Bewerbungen von qualifizierten Einrichtungen" vor. Damit setzt die Stadt das Konzept zur Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit um, das der Stadtrat im November beschloss. Seniorenbüro klingt nicht unbedingt hipp. Für die Leipziger Sozialverwaltung steht Seniorenbüro hingegen für "Innovation". Schließlich wird 2024 jeder dritte Leipziger über 60 Jahre alt sein.

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Die Glaswand für St. Pauli ist da: Erklärung der 58 spricht sich deutlich gegen die Abschottung aus

Ende Oktober wurde die gläserne Trennwand für das Paulinum der Universität angeliefert, jenes Bauteil, das den ausschließlich kirchlich genutzten Teil des Raums vom großen Versammlungsraum trennen soll, der auch als Aula genutzt werden soll. Für die einen ist das Teil die klare Trennung zwischen Religion und profaner Nutzung. Die Kritiker sehen darin eine bewusste Abgrenzung von religiösen Wurzeln und Werten.

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Zoo Leipzig: Zwei-Millionen-Marke schon im November geschafft

Im vergangenen Jahr war's der 15. Dezember, als der Zoo Leipzig meldete, man habe die magische Besucherzahl von 2 Millionen erreicht. Natürlich war die Eröffnung von Gondwanaland am 1. Juli 2011 schuld daran. Die Riesentropenhalle wurde zum Besuchermagneten für den Leipziger Zoo - und war es auch 2012: Diesmal konnte der zweimillionste Besucher schon am 26. November empfangen werden.

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“Wir sind keine Gegenbewegung – wir sind für etwas”: Die Aktionsgruppe “Essenz” im langen L-IZ – Interview (Teil 2)

Reicht es eigentlich, zu kritisieren oder "mal darüber zu reden", wenn man heutige Fragen und Probleme doch besser anpacken könnte? Sicher, ganz so einfach ist das dann doch nicht, eine Haltung zu bestimmten Fragen unserer Zeit kommt nicht vom Himmel gefallen. Doch da wo sich so mancher einfach mal gegen etwas entscheidet, wollen die Macher bei der Aktionsgruppe positive Signale setzen, Lösungen nicht nur besprechen, sondern umsetzen. Von jungen Menschen, die längst ihre Welt (er)leben, viel verstanden und noch eine Menge vor haben im zweiten Teil des langen L-IZ - Interviews mit Vertretern von "Essenz".

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Endlich darüber reden, dass Asylbewerber arbeiten dürfen: Die Leipziger Aktionsgruppe “Essenz” im langen L-IZ-Interview (Teil 1)

Vor gut vier Wochen tauchten sie auf. Wie aus dem Nichts. "Essenz" steht auf der Fahne und konkrete positive Aktionen wollen die jungen Leipzigerinnen und Leipziger in dieser Gruppe durchführen. Ob Impro-Theater, Büchersammeln für Asylbewerber oder Debatten anregen, eine Gruppe von rund 50 Studenten, Lehrern und Schülern in Leipzig wollten nicht mehr zuschauen, sondern selbst anpacken. Ein kleines Stück Gesellschaft verändern, sich selbst bilden, die große weite Welt im lokalen Raum bessern - all dass ist die "Essenz" der laufenden und kommenden Aktionen.

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20. Louise-Otto-Peters-Tag am 23. und 24. November: Kunst und KünstlerInnen im Umfeld von Louise Otto-Peters

Das Motto, das Louise Otto-Peters 1849 ihrer neugegründeten "Frauen-Zeitung" gab, klingt 2012 so modern wie damals: "Dem Reich der Freiheit werb' ich Bürgerinnen". Der Kampf um eine "Frauenquote" in deutschen Aufsichtsräten ist nur ein leiser, schamhafter Nachklang dieses Anspruches. Es ist mal wieder Zeit für einen Louise-Otto-Peters-Tag. Eigentlich sind's sogar drei Tage.

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Krötengottesdienst in der Nikolaikirche: Was die Bibel den Banken zu sagen hat

Am Mittwoch, 21. November, ist Buß- und Bettag. Ein Tag, den St. Thomas und St. Nikolai mit einem Programm von Podiumsdiskussionen und Workshop würdigt unter dem Motto "anders wachsen". Nicht nur der Gottesdienst am Morgen mit Margot Käßmann in der Thomaskirche ist ein Höhepunkt, auch der Abschlussgottesdienst am Abend in der Nikolaikirche ist einer - in dem ein besonderer Partner sein Projekt vorstellt: attac Leipzig.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker und der ökologische Wandel: Was große Autos mit falscher Wirtschaftstheorie zu tun haben

Für einen Physiker wie Ernst Ulrich von Weizsäcker ist das klar: Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik. Und man muss sie marktwirtschaftlich betrachten. Wie es die üblichen Marktwirtschaftler, die in den letzten 20 Jahren immer wieder Deregulierung gepredigt haben, eben nicht tun. "So steht das bei Adam Smith eben nicht", sagt von Weizsäcker am 14. November in der Volkshochschule in Leipzig.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker zur notwendigen Energiewende: Wir müssen das Licht anmachen am Ende des Tunnels

Eine Klimakonferenz nach der anderen scheitert. Seit Kyoto ist im Grunde nichts mehr passiert. Selbst die Bundesrepublik Deutschland hält sich zurück. Mikado-Situation nennt Ernst Ulrich von Weizsäcker das, was die Staaten bei all diesen Konferenzen pokern, schachern und blocken lässt. "Der erste, der sich bewegt, hat verloren", benennt von Weizsäcker am Abend des 14. November diese Haltung, bei der sich Industrienationen und Schwellenländer gegenseitig behindern.

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Ernst Ulrich von Weizsäcker zu Gast in Leipzig: Schaffen wir die ökologische Wende?

Am 14. November war Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker der letzte Gast in Daniela Kolbes Gesprächsreihe "Wie wollen wir leben", in die sie die Leipziger eingeladen hatte, um die Arbeit der Enquete Kommission des Bundestages "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", deren Vorsitzende sie ist, kennen zu lernen - und mit einigen markanten Akteuren ins Gespräch zu kommen. Für Ernst Ulrich von Weizsäcker wurde extra die Aula der Volkshochschule gebucht.

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Ist Leipzig das schlechtere Berlin? Aktuelle Armutsstudie sieht Leipzig weiter ganz vorn

Ein Viertel der Leipziger sind von Armut bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine gerade veröffentlichte Erhebung des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts WSI. Das ist noch immer der Spitzenwert unter Deutschlands Metropolen. Seit 2009 fällt die Zahl jedoch. Das Etikett "Armutshauptstadt" bleibt an Leipzig weiter haften. Ein Stigma machte vor zwei Jahren an Weißer Elster und Pleiße die Runde. Leipzig sei die "Armutshauptstadt" Deutschlands, so das Ergebnis einer damals veröffentlichten Studie.

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Ein Buß- und Bettag mal ganz anders: “anders wachsen” am 21. November in Thomas- und Nikolaikirche

Am 21. November werden viele Leipziger nicht in den Federn liegen bleiben, auch wenn es der Buß- und Bettag ist. Viele werden sich beeilen, dass sie rechtzeitig einen Platz in der Thomaskirche ergattern. Dort beginnt um 9:30 Uhr der Eröffnungsgottesdienst mit Margot Käßmann. Der Gottesdienst ist der Auftakt für einen ganzen Tag unter dem Motto "anders wachsen".

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Jubiläum Leipzig 2015: Das Kuratorium hat sich konstituiert

Zur Vorbereitung des Festjahres der 1.000jährigen Ersterwähnung Leipzigs im Jahr 2015 hat sich am Montag, 12. November, auf der Neuen Messe Leipzig das Kuratorium "1.000 Jahre Leipzig" konstituiert. Namhafte Vertreter aus den hiesigen Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft oder Justiz waren genauso vertreten wie die Religionsgemeinschaften sowie Privatpersonen, die sich besonders eng mit der Stadt Leipzig verbunden fühlen.

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Neue FES-Studie zu rechtsextremen Einstellungen (2): Soziale Spaltung ist der Nährboden für Vorurteile

Was stärkt rechtsextreme Grundeinstellungen? - Es sind Ängste und ungeprüfte Vorurteile, die hier latent vorhanden sind. Oder sogar zunehmen, wenn das persönliche Leben auf einmal von wirtschaftlichen Zwängen bedroht scheint. Oder von einer Politik, die den Nerv für die Ängste und Veränderungen längst verloren hat und nur noch mit "Sachzwängen" argumentiert, nichts mehr erklärt und auch nichts mehr gestaltet.

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Neue FES-Studie zu rechtsextremen Einstellungen (1): Zunehmende Ressentiments in abdriftenden Regionen

Das, was Oliver Decker, Johannes Kiess und Elmar Brähler am Montag, 12. November, in Berlin vorstellten, war eine Ohrfeige. "Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012" heißt die Ohrfeige. Es ist ihre neueste Studie zu rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Und sie sagen es auch deutlich: Rechtsextremismus ist auch das Ergebnis falscher Politik.

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Toleranz als Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert: Leipziger Tag der Stadtgeschichte 2012 zum Thema “Stadt und Glauben”

Um "Stadt und Glauben" geht es beim diesjährigen "Tag der Stadtgeschichte". Zwischen dem 15. und 18. November 2012 zeigen Vorträge, Diskussionen und Exkursionen Leipzigs religiöse Traditionen und die heutige multikulturelle Wirklichkeit. Toleranz nennt Leipzigs Superintendent Martin Henker im L-IZ-Interview "eine Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert".

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Mehr Geld für die Pflege heißt höhere Beiträge: CDU-Sozialexperte Alexander Krauß im Interview

Der sächsische CDU-Sozialexperte Alexander Krauß fordert eine stärkere Erhöhung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung. Zugleich sieht er bei der Seniorenarbeit die Kommunen in der Pflicht. "Die Zahl der Grundsicherungsempfänger wird sich in Leipzig bis 2030 mehr als verdoppeln", beschreibt Krauß im L-IZ-Interview eine Folge sinkender Renten.

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Aufsuchende Straßensozialarbeit: Bemühen um städtische Regelfinanzierung und erste Schritte in Grünau

"Wir sind seit Juni dieses Jahres im Stadtteil Grünau unterwegs", berichtet Tino Neufert von "mobileStreetwork" im L-IZ-Interview über die aktuelle Arbeit des Projekts der aufsuchenden Straßensozialarbeit für Alkoholkranke. Vorgespräche im Leipziger Osten liefen bereits. Für das Gesamtprojekt setzt der Streetworker auf die Regelfinanzierung durch die Stadt Leipzig.

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Wie wollen wir morgen leben? – Die Diskussionen, der Streit und die Visionen einer Enquete-Kommission

Wie wichtig ist der Sieg von Barack Obama bei den US-Präsidentschaftswahlen? Ist er wichtig? Und wenn ja: Was spielt das für eine Rolle für Deutschland? - Durchaus ein paar Fragen, die am Dienstagabend, 6. November, in der Luft lagen. Da hatte Daniela Kolbe ihre Bundestagskollegin Edelgard Bulmahn nach Leipzig eingeladen in ihre Gesprächsreihe "Wie wollen wir leben?".

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Zoo Leipzig ist traurig: Schwellhai-Nachwuchs ist gestorben

Der am 25. Oktober dieses Jahres geschlüpfte Kalifornische Schwellhai (Cephaloscyllium ventriosum) ist am Sonntag, 4. November, gestorben. Es ist davon auszugehen, dass die Adaptation nach dem Schlupf nicht optimal erfolgt ist und das Tier dadurch nicht lebensfähig war, teilt der Zoo Leipzig dazu mit.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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