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Wölfe

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Wölfe abzuschießen hat mit Artenschutz nicht das Geringste zu tun. Foto: raincarnation40 / Pixabay.com

Neues Wolfspaar im Erzgebirge

Im Raum Marienberg hat sich erstmals ein Wolfspaar angesiedelt. Das neue Wolfsterritorium wird unter dem Namen „Marienberg“ geführt, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mitteilte. Es handelt sich um ein Wolfspaar. Nachwuchs konnte bei dem Paar aktuell nicht bestätigt werden. Die Wolfsfähe ist eine Tochter des benachbarten Rudels […]

Neue Wölfe am Sender

Das Besenderungsprogramm für Wölfe in Sachsen wird fortgesetzt. Es konnten bereits drei weitere Wölfe mit einem Senderhalsband versehen werden. Damit übermitteln aktuell fünf Wölfe Daten für das sächsische Wolfsmonitoring, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mitteilte. Neu am Sender sind drei Wolfsfähen: FT16 „Feli“, FT17 „Luna“ und FT18 […]

Neues Wolfsterritorium südlich von Leipzig

Im Colditzer Forst südlich von Leipzig hat sich erstmals ein Wolfspaar angesiedelt. Das neue Wolfsterritorium in Sachsen wird unter dem Namen „Colditzer Forst“ geführt, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mitteilte. Belege dafür, dass sich ein Wolfspaar im Colditzer Forst bei Frohburg angesiedelt hat, liefern mehrere voneinander unabhängige […]

Anzahl durch Wölfe getöteter Weidetiere zurückgegangen

Die Zahl der Weidetiere, die bei Wolfsübergriffen getötet, verletzt oder vermisst wurden, ist in Sachsen zurückgegangen, während die Anzahl der Rissereignisse auf einem ähnlichen Niveau bleibt. Das sind Ergebnisse aus der Rissstatistik für das Jahr 2021, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute veröffentlicht hat.

Hohe Dynamik in Lausitzer Wolfsterritorien

In Sachsen ist die Anzahl der bestätigten Wolfsterritorien auf 34 angestiegen. Das geht aus den Daten des abgeschlossenen Wolfsmonitoringjahres 2020/2021 hervor, die das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute veröffentlicht hat.

Wolfswelpe verirrt sich in Dresdner Ortsteil

Die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) ist heute Vormittag informiert worden, dass sich ein Wolfswelpe in den Dresdner Ortsteil Langebrück verirrt hat. Als der Wolfswelpe die Person wahrnahm, versuchte er in ein Grundstück zu flüchten, blieb allerdings im Zaun stecken. Daraufhin wurde die Polizei informiert. Ein dazu gerufener Jäger kontaktierte den örtlichen Tierarzt, der den Welpen schließlich aus dem Zaun befreien konnte.

Weitere Wölfe in Sachsen am Sender

In diesem Frühjahr konnten in Sachsen weitere Wölfe mit Senderhalsbändern ausgestattet werden: „Cora“ (FT13), „Rona“ (FT14) und „Lea“ (FT15). Zusammen mit dem Wolfsrüden „Peter“ (MT8), der im April 2020 besendert worden war, liefern damit aktuell drei Wölfe Daten für das sächsische Wolfsmonitoring. „Cora“ hatte ihren Sender bereits nach kurzer Zeit wieder verloren. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie heute in Dresden mit.

Symbolbild Wolfsrüde auf Wanderschaft © LfULG, Archiv Naturschutz, A. Gomille

Riesaer Wolf ist weitergezogen

Die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) geht aktuell davon aus, dass der Wolf, der sich gestern auf einem Betriebsgelände in Riesa verirrt hatte, weitergezogen ist.

Bild: christels auf Pixabay

Wolf verirrt sich in Riesa: Fachstelle Wolf informiert zur aktuellen Situation

Der Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) ist heute Mittag durch die Polizeidirektion Dresden gemeldet worden, dass sich ein Wolf in Riesa verirrt hat. Ein Handyvideo zeigt, wie ein PKW-Fahrer den Wolf mit seinem Auto gezielt verfolgt. Das verängstigt wirkende Tier flüchtete in eine Sackgasse und ist durch einen Zaun auf das Betriebsgelände einer Firma gelangt.

Das Gesicht des Corona-Krisenmanagements in Sachsen: Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Foto: LZ

Dienstag, der 13. Oktober 2020: Immer mehr Einschränkungen in den sächsischen Landkreisen

Für alle Leser/-innenIn mehreren sächsischen Landkreisen gibt es wegen der Coronakrise mittlerweile wieder drastische Einschränkungen, darunter abgesagte Großveranstaltungen und Besuchsverbote für Pflegeeinrichtungen. Morgen wollen Bundeskanzlerin und Ministerpräsident/-innen erneut beraten. Außerdem: Straßenbahnen und Busse werden am Donnerstag erneut nicht fahren. Auch bei Amazon gibt es Streiks. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 13. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Aufnahme Wildkamera: Welpe aus dem Rudel Mulkwitz in der Lausitz © LUPUS Institut

Vier neue Wolfsrudel in Sachsen

Aktuell gibt es in Sachsen 29 bestätigte Wolfsterritorien. Dabei handelt es sich um 28 Rudel und ein Paar. Neu dazugekommen sind die Rudel Neukollm, Daubitz II, Rauden und Hohwald, die alle in der Lausitz liegen. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mit. Sie beruft sich dabei auf die jetzt vorliegende Auswertung für das Monitoringjahr 2019/2020, das den Zeitraum vom 1. Mai 2019 bis zum 30. April 2020 umfasst.

Der Wolfsrüde MT7 „Hans“ ohne Senderhalsband © SBS/NSG Königsbrück

Neues von den besenderten Wölfen in Sachsen: Nur noch zwei Wölfe am Sender

Aktuell senden nur noch zwei der ursprünglich vier besenderten sächsischen Wölfe Daten für das Wolfsmonitoring: der Rüde „Peter“ (MT8) und die Fähe „Juli“ (FT12). Der Rüde „Hans“ (MT7) trägt inzwischen keinen Sender mehr, wie die Fachstelle Wolf des Landesumweltamtes Sachsen (LfULG) heute in Dresden mitteilte. Der Sender von Wölfin „Lotta“ (FT11) war bereits im Frühjahr verstummt. Sie wurde Opfer von Revierkämpfen und am 23. April tot aufgefunden. Das LfULG berichtete darüber.

Der Canis lupus lupus (Europäischer Grauwolf) ist mit seinen 70 bis 90 Zentimetern Schulterhöhe und bis zu 50 Kilogramm Gewicht deutlich größer als ein Deutscher Schäferhund. Foto: Dieter Schütz, Pixelio

Wiederholte Wolfssichtung und Risse an Nutztieren zwischen Hartha und Mügeln

In der Region zwischen Hartha im Landkreis Mittelsachsen und Mügeln im Landkreis Nordsachsen mehren sich die Hinweise darauf, dass sich dort aktuell ein Wolf aufhält. Auch wenn die Qualität der bisher bekannten Foto- und Videoaufnahmen noch keinen eindeutigen Beleg für einen Wolf liefern kann, so sprechen die Ergebnisse der in den letzten Wochen durchgeführten Begutachtung tot aufgefundener Nutztiere in der Region deutlich dafür, teilte die Fachstelle Wolf des LfULG heute in Dresden mit. Die geschulten Rissbegutachter hätten anhand der vorgefundenen Merkmale mehrfach mit hoher Sicherheit den Wolf als Verursacher festgestellt.

Welpen Elstra © LUPUS

Lotta und Juli für das Wolfsmonitoring unterwegs: Sechs neue Wolfsterritorien in Sachsen bestätigt

Der Wolfsbestand in Sachsen ist um weitere sechs Territorien auf aktuell 27 Territorien angestiegen. Dabei handelt es sich um 22 Rudel, vier Paare und ein territoriales Einzeltier. Neu dazugekommen sind die Wolfsterritorien Mulkwitz, Neiße, Neusorge, Dresdner Heide, Laußnitzer Heide und Elstra. Einige bereits nachgewiesene Territorien haben sich verschoben und ein Rudel existiert nicht mehr. Hierbei handelt es sich um das seit 2011 bekannte Nieskyer Rudel.

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