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Der kleine Zell-Polizist p53: Molekularer Mechanismus in der Tumorentstehung aufgeklärt

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben die molekulare Erklärung gefunden, wie das Protein p53 die Teilung einer geschädigten Zelle und somit eine Tumorentstehung verhindert. Im äußerst komplexen Zellteilungsprozess kommt dem p53-Protein eine zentrale Rolle zu. Bei geschädigten Zellen kann es die weitere Teilung stoppen und verhindert so, dass sich aus diesen Zellen eine Krebserkrankung entwickelt.

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Saugrüssel und Antennen: Neue Erkenntnisse über 540 Millionen Jahre alte Urmeerbewohner

Sie sind unvorstellbare 540 Millionen Jahre alt und doch deutlich erkennbar wie in Stein gemeißelt: In China wurden in den vergangenen Jahren 186 Exemplare einer fossilen Lobopodier-Art entdeckt. Einige dieser Abdrücke im Sediment sind so gut erhalten, dass Wissenschaftler dadurch zu neuen, erstaunlichen Erkenntnissen über diese längst ausgestorbenen Bewohner des Urmeeres gelangten. Einer von ihnen ist der Zoologe Dr. Georg Mayer von der Universität Leipzig.

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Veranlagung zum Übergewicht: Kleine Genvariante mit großer Auswirkung

Leipziger Adipositasforscher helfen, das sogenannte FTO-Gen zu entschlüsseln. Das Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtete über eine Variante im FTO-Gen (fat mass and obesity-associated gene), die (bekanntermaßen) nicht nur das Risiko für Adipositas steigert, sondern bei den Trägern dieser Genvariante auch zu einer größeren Variabilität des Körpergewichts führt.

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Weltbodentag am 5. Dezember: Fruchtbarer Boden fällt nicht vom Himmel

Überreste von abgestorbenen Bakterien haben für die Böden weltweit eine viel größere Bedeutung als bisher angenommen. Etwa 40 Prozent der mikrobiellen Biomasse werde in organische Bodenbestandteile umgewandelt, schreiben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), der Technischen Universität Dresden, der Universität Stockholm, des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie und der Leibniz-Universität Hannover im Fachblatt "Biogeochemistry".

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Modernes Energie-Management: Stiftungsprofessur “Smart Monitoring und Online-Diagnostik” startet Anfang 2013 an der HTWK

Am Montagabend, 26. November, wurde an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) der Vertrag zur Besetzung der Stiftungsprofessur "Smart Monitoring und Online-Diagnostik" unterzeichnet: Zum 1. Februar 2013 tritt Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel diese von der Energie und Umwelt Stiftung Leipzig geförderte Stiftungsprofessur an.

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Lichtprojekt: HTWK-Wissenschaftler testen in der Wolfgang-Heinze-Straße Bausteine einer intelligenten Straßenbeleuchtung

Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) stellen ihre Forschungsprojekte zur zukunftsfähigen Stadtbeleuchtung mit LEDs auf der Fachtagung "STADT LICHT 2012" vor, die am 27. und 28. November in Leipzig stattfindet. Dort wird auch der Prototyp des bisher entwickelten LED-Beleuchtungssystems präsentiert, das in Leipzig getestet werden soll.

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Neues Vorhaben für sächsische Akademie bewilligt: Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel. Text – Kommentar – Wörterbuch Online

Nach der 17. Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) wurde am Freitag, 16. November, die Bewilligung eines neuen Akademie-Vorhabens der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig bekannt gegeben, das nun in das Akademienprogramm von Bund und Ländern aufgenommen wird: "Friedrich Heinrich Jacobi: Briefwechsel. Text - Kommentar - Wörterbuch Online".

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Die Sprache der alten Ägypter: Forschungsprojekt bewilligt – Kolloquium zum Wörterbuch

Ein neues Vorhaben der Berlin-Brandenburgischen Akademie (BBAW) und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (SAW) wurde bewilligt, teilt die SAW mit. Es dient einem der aufregendsten Forschungsgebiete - der Erkundung der Sprache im Alten Ägypten. Die ägyptische Sprache zählt zu den frühesten bezeugten Sprachen. Mit ihrer 4.500-jährigen Geschichte ist sie zugleich die Sprache mit dem längsten schriftlichen Überlieferungszeitraum der Menschheit.

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IT und Gesundheit im Autobau: Universität Leipzig schließt Kooperationsvertrag mit BMW

Die Universität Leipzig hat am Freitag, 16. November, einen Kooperationsvertrag mit dem BMW Werk Leipzig geschlossen. Unterzeichnet wurde das Papier im BMW Werk von der Rektorin der Universität, Prof. Dr. Beate Schücking, und dem Leipziger Werksleiter Manfred Erlacher. Der Vertrag bildet einen Rahmen für die einzelnen Zusammenarbeitsprojekte zwischen der Universität Leipzig und dem BMW Werk Leipzig.

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Schnittstelle zwischen Medizin und Technik: Weitere gemeinsame Nachwuchsforschergruppe von HTWK Leipzig und Universität Leipzig bewilligt

Zum 1. November wurde die zweite gemeinsame Nachwuchsforschergruppe der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Universität Leipzig bewilligt. Wissenschaftler - vier Ingenieure und vier Humanmediziner - bearbeiten konkrete Fragestellungen rund um die Erforschung intelligenter, chirurgischer Patientenmodelle der zweiten Generation und streben dabei ihre Promotion an.

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Leipziger Forschung: Der moderne Mensch brachte wohl auch den Neandertaler auf neue Ideen

Vor 50.000 bis 40.000 Jahren, als im westlichen Eurasien das Jungpaläolithikum begann, verdrängte der moderne Mensch den Neandertaler. Um zu verstehen, wie dieser Prozess vonstatten ging, spielen "Übergangsindustrien" eine wichtige Rolle. Das Moustérien, eine Steinwerkzeugsindustrie des Mittelpaläolithikums, kann eindeutig dem Neandertaler, und das Aurignacien, die älteste archäologische Kultur des europäischen Jungpaläolithikums, eindeutig dem modernen Menschen zugeordnet werden.

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Umweltforschungszentrum warnt: Immer mehr Triclosan in Sachsens Flüssen

Forscher aus Deutschland und der Slowakei haben darauf hingewiesen, dass die Chemikalie Triclosan zu den Stoffen gehört, die besonders schädlich für den ökologischen Zustand von Flüssen sind, die aber nicht ausreichend kontrolliert werden. Bei umfangreichen Messungen im Einzugsgebiet der Elbe, die über das übliche Monitoring hinausgingen, betrug die Konzentration der Chemikalie an zahlreichen Messpunkten bis zum Zwölffachen des Wertes, der für Algen ohne Wirkung wäre.

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Leipziger Forschung: Max-Planck-Wissenschaftlern gelingen faszinierende Einblicke ins Gehirn

Die Leitungsbahnen im Gehirn verlaufen in einem weit verzweigten Nervengitter. Der Aufbau dieses Gitters wird seit über hundert Jahren erforscht, und dennoch sind der Verlauf und die Funktion einiger Strukturen bis heute völlig unbekannt. Ein Forscherteam am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften konnte nun erstmals das dichte neuronale Netz bis auf einen viertel Millimeter genau dreidimensional erfassen.

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Teller oder Tank: Gibt es überhaupt überschüssige Flächen für Bioenergie?

In der aktuellen Diskussion um Bioenergie wird zuweilen forsch vorgeschlagen, überschüssige Landflächen oder Restflächen verstärkt für den Anbau von Energiepflanzen zu nutzen, um dadurch die Landnutzungskonkurrenz mit der Produktion von Nahrungsmitteln abzumildern. Sind solche Vorschläge schlüssig und stehen die dazu entwickelten nationalen und globalen Konzepte auf wissenschaftlich gesicherten Fundamenten?

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Textilien statt Stahl: Wissenschaftler der HTWK Leipzig erforschen Bauelemente aus neuartigem Verbundwerkstoff

An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) begann Anfang Oktober 2012 ein neues Forschungsprojekt: Zusammen mit den Fakultäten Bauingenieurwesen und Maschinenwesen der TU Dresden erforschen Architekten und Bauingenieure der HTWK Leipzig die Eigenschaften von Textilbeton, einem neuartigen Verbundwerkstoff, der eine deutlich bessere Ökobilanz hat als herkömmlicher Stahlbeton und außerdem neue architektonische Lösungen ermöglicht.

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Ehemalige Universitätsfrauenklinik: Neuer Forschungsstandort für regenerative Medizin der Universität Leipzig fertiggestellt

Am Donnerstag, 11. Oktober, konnte die Universität Leipzig die Fertigstellung des Umbaus der einstigen Universitätsfrauenklinik zum innovativem Forschungsstandort feiern. Mit einer Summe von insgesamt 18,8 Millionen Euro wurden Um- und Ausbau der ehemaligen Universitätsfrauenklinik zum innovativen Bio-Forschungsstandort unterstützt, 13 Millionen Euro steuerte die Europäische Union aus dem EFRE-Fond bei.

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Leipziger Stammzellenforscher freuen sich über Nobelpreis für Medizin: TRM Leipzig befasst sich mit dem gleichen Thema

Mit dem Japaner Shinya Yamanaka und dem Briten John Gurdon erhalten in diesem Jahr zwei Wissenschaftler den Preis, die mit ihren Forschungen zu sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) den Weg ebnen hin zu einer Stammzellforschung, die auf die Nutzung von embryonalen Stammzellen verzichten kann. Das freut einen Leipziger Wissenschaftler besonders, hat er sich doch schon seit Jahren diesem Thema verschrieben, an dessen Zukunftsfähigkeit immer geglaubt.

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Bessere Prognosen für den Klimawandel: Fünf-Jahre-Förderung für Leipziger Meteorologen

Prof. Dr. Johannes Quaas vom Lehrstuhl für Theoretische Meteorologie der Universität Leipzig wird seit dem 1. Oktober für fünf Jahre vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem Starting Grant von 1,45 Millionen Euro gefördert. Durch sein Projekt sollen die Prognosen über den Klimawandel verlässlicher werden, indem Wechselbeziehungen zwischen Wolken und Aerosolen genauer untersucht werden.

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Ökonomisch exakt statt emotional: Gemeinsame Nachwuchsforschergruppe von Universität Leipzig und HTWK Leipzig zum Klimawandel startet

An der Universität Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) nimmt am Montag, 1. Oktober, die erste gemeinsame Nachwuchsforschergruppe ihre Arbeit auf. Die acht Wissenschaftler bearbeiten konkrete Fragestellungen rund um Nachhaltigkeit und Klimawandel aus ökonomischer Sicht und streben dabei ihre Promotion an.

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Am 27. September: Offene Türen im Trainings-OP im Forschungszentrum der HTWK Leipzig

Am Donnerstag, 27. September, um 16 Uhr feiert das Forschungszentrum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) - und öffnet seine Türen erstmals auch für die interessierte Öffentlichkeit. Bei öffentlichen Rundgängen durch die Labore und den Trainings-OP sowie auf dem "Marktplatz der Gesundheitsforschung" stellen die Wissenschaftler aktuelle Forschungsprojekte vor.

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Leipziger Forschung: Babys sind hochbegabt beim Lernen sprachlicher Regeln

Das menschliche Gehirn ist etwas Faszinierendes. Eltern wissen das. Sie können regelrecht zusehen, wie der kleine quicklebendige Geist seine Möglichkeiten entfaltet, neue Strukturen entwickelt und sich nach und nach zu einem komplexen Gesprächspartner entwickelt. Und Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften können diese Prozesse immer umfassender darstellen.

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Neue Studie zum Wählerverhalten aus Leipzig: Rechte-Wähler sind ängstlich und die FDP ist wieder Klientelpartei

So langsam deuten sich die nächsten großen Wahlen an. Die Umfrage-Experten werden wieder nervös. Und auch in den Parteien fragt sich Mancher: Wer wählt uns eigentlich? Noch oder wieder oder eventuell? - Die alten Wählermilieus sind weitgehend aufgebrochen. Im Auftrag der Leipziger Medizinischen Psychologie unter Leitung von Prof. Dr. Elmar Brähler und PD Dr. Oliver Decker entstand jetzt eine neue Studie. Und wer will, kann sie sich am Donnerstag, 13. September, erklären lassen.

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Leipziger Forschungsergebnis: Hörschwierigkeiten belasten das Kurzzeitgedächtnis

Es geht vielen so im modernen Arbeitsalltag. Sie wollen sich auf ihre Arbeit konzentrieren, stecken schon mittendrin in einer schwierigen Programmierung, einem Text, einer wichtigen Unterhaltung - da dröhnt die ganze Zeit eine Baustelle, ein Hubschrauber brettert über die Häuser, ein Motorradfahrer mit frisierter Maschine hält vorm Haus. Kann es sein, dass viel schlecht Durchdachtes auch mit all diesen Störungen zu tun haben? Ein Forschungsergebnis aus Leipzig deutet darauf hin.

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Stiftung HTWK: Feierliche Gründung der Stiftung vollzogen

Im Jubiläumsjahr des 20-jährigen Bestehens der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ist am Mittwoch, 29. August, offiziell die "Stiftung HTWK" gegründet worden. Zweck dieser gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts ist die Förderung der HTWK Leipzig - insbesondere der Ausbau von Lehre und Forschung einschließlich akademischer Angelegenheiten wie Internationalität, Nachwuchsgewinnung und Weiterbildung.

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Max-Planck-Wissenschaftler entschlüsseln uraltes Genom: Dem Denisova-Menschen fehlte die genetische Vielfalt

Ein neues Forschungsergebnis aus Leipzig zeigt jetzt, warum der moderne Mensch am Ende wohl die Nase vorn hatte. Und warum der erst vor Kurzem so spektakulär gefundene Denisova-Mensch ausstarb. Was ihm fehlte, war wohl die genetische Vielfalt, was jetzt die Analysen eines internationalen Forscherteams um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig zeigen.

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Stresserfahrungen im Kindesalter: Forschungsverbund startet am 3. September in Leipzig

Stress gehört zum Leben. Aber nicht jeder Stress tut gut. Und manche Stresserfahrung in jungen Jahren wird zu einer Bürde fürs Leben. In Leipzig startet am Montag, 3. September, ein neues Forschungsprojekt, das die Folgen stressreicher Lebenserfahrung in der Kindheit erforschen will. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt wird mit 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert. Und auch Leipzigs Jugendamt macht mit.

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Anatolien, Kurgan oder doch Schwarzes Meer: Woher kamen die ersten Indoeuropäer?

Das Schöne an den Wissenschaftsmeldungen auf "Spiegel Online" ist: Man bekommt sie recht zeitnah und schön kurz und verständlich. So bleibt man ein klein wenig auf dem Laufenden über das, was jeden Tag auch an kleinen und großen Meldungen aus der Wissenschaft um den Erdball rollt. Das Meiste morgen vergessen, weil der nächste Berg Meldungen anrollt. "Deutsch stammt aus der Türkei", titelte das Online-Medium nun am Freitag, 24. August.

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Als die Griechen am Nil herrschten: Leipziger Projekt untersucht Lehnwortschatz der ägyptischen Sprache

In zwei Jahrtausenden ägyptischer Sprachgeschichte scheint der Sprachwandel des Ägyptischen kaum durch Sprachkontakt motiviert gewesen zu sein. In jenem Alten Ägypten, das heute mit seinen Pyramiden so fasziniert. Aber dann - dann kam Alexander der Große. Und im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung etablierte sich am Nil eine hellenistische Königsdynastie und Griechisch wurde zur Sprache der Herrschaftselite, der Verwaltung und der höheren Bildung.

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Leipziger Forscher helfen beim Einsortieren: Der Homo erectus war keineswegs allein

Die neueren Forschungen, an denen das Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie beteiligt war, führen zwei Millionen Jahre in die Vergangenheit, an einen Punkt in der Menschheitsgeschichte, an dem der damals lebende Homo erectus keineswegs so allein war, wie die Forschung lange glaubte. Es gab mindestens noch zwei weitere Arten, die mit ihm lebten oder gar konkurrierten.

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Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Leipziger Konsortium bekommt Förderung für Entwicklung einer innovativen Wirkstoffplattform

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (Fraunhofer IZI) entwickeln die Nuvo Research GmbH und das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) der Universität Leipzig neue Wirkstoffe zur Behandlung chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Das Projekt wird mit insgesamt 4,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaats Sachsen gefördert, teilt das IZI mit.

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Leipziger Studie bestärkt den Verdacht: Das Pflanzengift Glyphosat gelangt wohl doch in die menschliche Nahrung

Am Freitag, 9. Juli, berichtete die "Süddeutsche" über eine noch nicht veröffentlichte Studie des Instituts für Bakteriologie und Mykologie der Universität Leipzig. Forscher dieses Instituts haben in Urinproben Rückstände des hochgiftigen Pflanzengifts Glyphosat entdeckt. Besonders brisant: Untersucht wurden nicht Landwirte, die bei der Ausübung ihres Berufs eher mit dem Spritzmittel in Berührung kommen, sondern Personen, die ihre Tätigkeit meist in Büros verrichten. Das Gift muss demnach über Lebensmittel aufgenommen worden sein.

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Wie menschliches Denken komplexer wurde: Max-Planck-Forscher entdecken eine neue Grundlage für Nervenstammzell-Aktivität

Da haben nun Philosophen Jahrtausende lang darüber nachgedacht, was das ist, dieses Ich? Was macht den Menschen zum Menschen? Warum hat er sich so rasant aus der Tierwelt gelöst und da in seinem Schädel so einen Denkapparat entwickelt, der zu Grandiosem fähig ist, wenn er nur richtig benutzt wird? - Antworten gibt es viele. Leipziger Anthropologen haben nun gemeinsam mit Dresdner Partnern einen Baustein zur Erkenntnis hinzugefügt.

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Baumrinde, Blätter, Seggen, Gräser, Früchte: Zähne verraten, was Australopithecus sediba vor 2 Millionen Jahren aß

Makellose Zähne nach 2 Millionen Jahren - darüber freuen sich Forscher. Ihre einstigen Besitzer eher nicht. Vor etwa zwei Millionen Jahren gerieten ein älteres Weibchen und ein junges Männchen der Art Australopithecus sediba in einen Erdrutsch, ihre Überreste wurden augenblicklich unter den Sedimenten begraben. Was für die beiden eine Katastrophe war, brachte auch Leipziger Forscher jetzt auf die Spur ihres Speiseplanes.

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Lange Nacht der Wissenschaften: 90 Einrichtungen, fünf Touren und ein gewisser Mark Benecke

Am Freitag, 29. Juni, ist wieder Zeit für Leipzigs Nachtschwärmer. Dann findet zum dritten Mal die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Die Plakate dazu sind derzeit schon in der Stadt zu sehen, wahrscheinlich bekommt auch jemand einen Preis dafür, so seltsam sind sie. Sie muten eher wie die verschämte Werbung eines Gasversorgers an. Entworfen hat das Ganze die Leipziger Agentur Artkolchose.

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Bittere Pille für Uni Leipzig: Dresden wird Elite-Uni – Leipzig verliert Förderung für Graduiertenschule

Als erste und einzige Hochschule der neuen Bundesländer darf sich die TU Dresden für die nächsten fünf Jahre "Exzellenzuniversität" nennen. Laut Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) erhält die TU damit bis 2017 zusätzlich rund 140 Millionen Euro, wovon ein Viertel vom Land zu entrichten ist. Zudem werde die Hochschule vom Stellenabbau ausgenommen.

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Umweltforschungszentrum lädt ein zum Mitmachprojekt: Finde den Wiesenknopf

Mit einer Exkursion über Wiesen am Rande Leipzigs haben Wissenschaftler ein neues Projekt gestartet, das Daten zum Großen Wiesenknopf sammeln wird, um die Rolle dieser Pflanze im Ökosystem Wiese zu untersuchen. Der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) ist für viele Insekten und andere Wirbellose eine wichtige Nahrungsgrundlage, darunter auch für besonders gefährdete Tagfalter wie die Wiesenknopf-Ameisenbläulinge. Ohne diese Pflanze können diese Schmetterlinge nicht überleben.

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Mit intelligentem Fettgewebe Diabetes und Fettsucht heilen: Leipziger Bio-Datenbank erhält halbe Million Euro Fördergeld

Leipzig verfügt über eine der weltweit größten Biobanken mit Proben von Fettgewebe. Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt diese Biobank mit 500.000 Euro gefördert. Grund: Das Datenmaterial könnte dabei helfen, das Tor zur künftigen Heilung großer Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes II oder Fettsucht, weit aufzustoßen.

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Krankmacher Fett: Leipziger Wissenschaftler erhält 500.000 Euro Fördergeld für Forschungsprojekt

Die Boehringer Ingelheim Stiftung hat den Pharmazeutiker PD Dr. Peter Kovacs vom Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig (IZKF) und sein Forschungsprojekt "Funktionelle Genetik der Fettverteilung" in ihr Perspektiven-Programm "Plus 3" aufgenommen. Damit verbunden ist ein Förderbetrag in Höhe von insgesamt rund 500.000 Euro, verteilt auf die nächsten drei Jahre.

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Leipziger Wissenschaftler setzen Meilenstein in Glia-Zellforschung: Bald Behandlung von schweren Netzhauterkrankungen möglich?

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben einen Meilenstein auf dem Gebiet der Erforschung von Gliazellen gesetzt. Sie konnten in einer internationalen Zusammenarbeit den Nachweis führen, dass Nervenzellen und Gliazellen ähnliche Wirkmechanismen haben. Beide setzen zur Kommunikation Botenstoffe frei. Bislang wurde den Gliazellen diese Fähigkeit abgesprochen, sie galten nur als "Stützgerüst" für die Nervenzellen.

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Cuno-Winkler-Preis: Leipziger Forscher werden mit höchstdotiertem Preis der Nuklearmedizin ausgezeichnet

Wieder wurden Wissenschaftler der Uni Leipzig mit wichtigen Forschungspreisen ausgezeichnet. Gleich zwei Leipziger Nuklearmediziner wurden auf der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) in Bremen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten geehrt. Der Cuno-Winkler-Preis ist mit 7.500 Euro der höchstdotierte Preis auf dem Gebiet der Nuklearmedizin
in Deutschland.

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Kommunikation im Kapitalmarkt: Anlegerstudie 2012 verrät was über Anleger und ihre Informationsquellen

Es ist eine ganz eigenartige Studie, die das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Uni Leipzig da jetzt gemeinsam mit drei deutschen Anlegerverbänden vorgestellt hat: eine Anlegerstudie. - Anleger, das sind die Leute, die Aktion kaufen und verkaufen. Manchmal mit Gewinn, manchmal mit Verlust. Und das Institut? Früher wurden da mal Journalisten ausgebildet.

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Nur “Alle für einen” funktioniert: Deutsches Zentrum für Integrative Biodiversitätsforschung in Leipzig gegründet

Vielleicht kommt die Gründung zu spät. Vielleicht kommt sie gerade noch zum richtigen Zeitpunkt. Am Montag, 14. Mai, nahm das Deutsche Zentrum für Biodiversitätsforschung (iDiv) in Leipzig offiziell seine Arbeit auf. Die Kooperationspartner aus Jena, Halle und Leipzig trafen sich zur ersten Mitgliederversammlung und wählten erst einmal ihr Direktorium. Der Sprecher der Bewerberrunde, Prof. Dr. Christian Wirth, ist auch Direktor des neuen Zentrums.

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Leipziger Plagiats-Forschung: Fast jeder vierte Student schmückt sich mit fremden Federn

Fast jeder vierte Student hat sich laut einer Umfrage der Universität Leipzig schon einmal bei einer wissenschaftlichen Arbeit mit fremden Federn geschmückt. Bei einer empirischen Studie von Ben Jann, Julia Jerke und Ivar Krumpal des Instituts für Soziologie der Universität Leipzig gaben 22 Prozent der befragten Studierenden an, schon einmal bewusst eine Textpassage aus einem fremden Werk übernommen zu haben, ohne diese als Zitat zu kennzeichnen.

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Auf der Straße nach Süden (7): Deklassieren Leipziger Roboterforscher 2050 den Fußball-Weltmeister?

Für die noch ungeborenen "Nachwuchs-Messis" könnte es in 38 Jahren zu einer besonderen Konkurrenzsituation kommen: Im Rahmen eines Forschungsprojektes arbeiteten weltweit Studenten und Wissenschaftler daran, Roboter so zu programmieren, dass sie 2050 den amtierenden Fußball-Weltmeister schlagen können. An der HTWK Leipzig tüftelt eines der derzeit besten deutschen Teams.

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Zuwachs für Leipzigs Bio-City: Mitteldeutschland wird Zentrum der deutschen und internationalen Biodiversitätsforschung

Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie ist einer der Kooperationspartner des am Freitag, 27. April, von der DFG bewilligten Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung. Der Universitätsverbund Halle-Jena-Leipzig hat am Freitag die letzte Hürde zur Einrichtung eines nationalen Forschungszentrums im Bereich Biodiversität erfolgreich gemeistert.

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Lernen, wie’s die andern tun: Menschen und Schimpansen folgen beim Lernen dem Mehrheitsprinzip

Die Weitergabe kultureller Errungenschaften an die nächste Generation ist eine Schlüsselkomponente der menschlichen Evolution. Menschen übernehmen dabei - wie es nun auch nach einigen Leipziger Untersuchungen aussieht - vor allem solche Verhaltensweisen, die auch von vielen anderen Individuen praktiziert werden. Man macht, was die meisten anderen machen. Copy and paste sind augenscheinlich tief im Menschen verwurzelt. Und in seinen nächsten Verwandten auch.

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Ein Wettlauf mit der Zeit: Leipziger Forscher arbeiten an neuem Schutz gegen antibiotika-resistente Bakterien

Die zunehmende Verbreitung von Infektionskrankheiten, die nicht mehr mit den klassischen Medikamenten behandelt werden können, stellt ein großes medizinisches Problem dar. Forscher in aller Welt suchen daher intensiv nach neuen innovativen Ansätzen, um lebensbedrohende bakterielle Infektionen mit neuen Klassen von Arzneimitteln künftig zu behandeln. Auch am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) Leipzig.

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Abschweifende Gedanken: Leipziger Wissenschaftler finden Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis und “Gedanken auf Wanderschaft”

Immer ist der Mensch mit seinen Gedanken woanders. Er lässt sich ablenken, denkt an die Arbeit, wenn daheim die Ehefrau eigentlich die Beziehung klären will, denkt an den Urlaub, wenn er eigentlich einer Lagebesprechung folgen soll. Der Grund ist simpel: Das menschliche Gehirn arbeitet stets parallel auf verschiedenen Ebenen. Und nicht so wichtiges gerät in den Stand-by-Modus.

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Leipziger Namensforschung: Wer sein Kind liebt, nennt es Rapunzel, Tarzan oder Winnetou

Was verbinden junge Eltern mit der Namenswahl für ihre Kinder? Und wie verändern unsichere Zeiten die Namenswahl? Warum tauchen auf einmal so viele Maries und Pauls in der Krabbelgruppe auf? - Die Fragen beschäftigen auch Gabriele Rodriguez. Sie leitet die Vornamenberatungsstelle der Universität Leipzig. Und nicht nur in Leipzig scheint es bei Vornamen immer biblischer und - naja, altdeutscher zu werden.

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Fata Morgana macht Unsichtbares sichtbar: Leipziger Forscher durchbrechen Grenze in der Mikroskopie

Klein, kleiner, am kleinsten ... Doch was kommt danach? Können wir den Mikrokosmos bis ins Unendliche erforschen, oder sind uns Grenzen gesetzt? Bisher sind Forscher bei der optischen Betrachtung immer kleinerer Strukturen an ihre Grenzen gestoßen. Bei Mikroskopen jedenfalls gab es bisher eine optische Auflösungsgrenze. Die aber wurde jetzt von Leipziger Wissenschaftlern durchbrochen.

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Egoismus ist angeboren, Fairness muss gelernt werden: Fehlende Impulskontrolle hindert Kinder am fairen Teilen

Wenn Kinder nicht fair miteinander teilen, liegt das nicht unbedingt an mangelnder Einsicht. Dass Fairness und Großzügigkeit vorteilhaft sein können, verstehen sie bereits früh. Doch wie Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden haben, fehlt es ihnen lange an den neuronalen Voraussetzungen, um auch entsprechend handeln zu können. Fairness wird also trainiert.

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Der Traum von Leipzig als Zentrum der Medizintechnik: Erste OP in Hightech-Klinik

Auch im 21. Jahrhundert ist die Chirurgie immer noch ein Kunsthandwerk, das Geschick, Gefühl und jahrelange Erfahrung erfordert. Das soll auch so bleiben. Doch wird moderne Hochtechnologie dem Chirurgen der Zukunft sein Handwerk revolutionär erleichtern. Davon konnte sich OB Burkhard Jung am Donnerstag, 8. März, im Hightech-OP-Saal des IRDC in der Käthe-Kollwitz-Straße während einer durchgeführten HNO-OP überzeugen.

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Universität Leipzig: Neue Professorin für Atmosphären-Modellierung berufen

Ina Tegen hat die Professur "Modellierung atmosphärischer Prozesse" an der Universität Leipzig übernommen, die mit der Leitung der Abteilung Modellierung am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT) verbunden ist. Sie tritt damit ab Februar die Nachfolge von Prof. Eberhard Renner an, der diese Doppelfunktion von 1993 bis zu seinem Ruhestand ausübte.

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Regenerative Therapie beschleunigt Leberwachstum: TRM Leipzig setzt auf Behandlung mit körpereigenen Stammzellen

Die Stammzellen-Therapie gehört in Deutschland immer noch zu einer umstrittenen medizinischen Methode. Dies auch nicht zuletzt durch die öffentlich geführten Debatten um Ethik und medizinischen Nutzen. Wissenschaftler, die zum Beispiel an Zentren wie dem Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) in Leipzig forschen, tun alles für Aufklärung rund um dieses heikle Thema.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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