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Denkmalschutz

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Marius Wittwer spricht als Vertreter des Jugendparlaments zum Antrag zum Großen Bürgermeister. Foto: Livestream der Stadt Leipzig, Screenshot: LZ

Der Stadtrat tagte: Stadt soll versuchen, den Großen Bürgermeister zurückzubekommen + Video

Rührend kümmerte sich das Leipziger Jugendparlament in den vergangenen Monaten um den fast vergessenen Großen Bürgermeister. Das ist die unterirdische Toilettenanlage, die 1905 zusammen mit dem Neuen Rathaus in den Grünanlagen gleich südlich davon entstand. Einen Kleinen Bürgermeister auf der Westseite gab es auch noch. Aber der Große war Legende. Nur: Was wird aus ihm? […]

Wo vorher eine 100jährige Hecke stand, war am 1. April alles plattgemacht. Foto: Marko Hofmann

Illegale Heckenrodung am Scheibenholz: Die 100-jährige Hecke stand unter Denkmalschutz

Unser Fotograf hielt es für einen ganz schlechten Aprilscherz, als er am 1. April an der Rennbahn Scheibenholz vorbeikam und statt der gewohnten grünen Hecke, die die Rennbahn vom Rennbahnweg abgrenzte, nur noch kahle Weite vorfand. Alles war komplett gerodet. Und das mitten in der Brutsaison. Auch die Grünen schüttelten nur den Kopf und stellten […]

Der Abstieg zum Großen Bürgermeister. Foto: Ralf Julke

Untergrund-Toilette: Ideen zur Nutzbarmachung des Großen Bürgermeisters waren bislang alle nicht genehmigungsfähig

Im November preschte das Jugendparlament vor und beantragte eine Revitalisierung des Großen Bürgermeisters. Das ist die unterirdische Toilettenanlage am Martin-Luther-Ring kurt vorm Neuen Rathaus, erkennbar an mit Platen zugepflasterten Zäunen, die den Abstieg in die gekachelte Unterwelt den Blicken der Passanten entziehen. „Die Stadt Leipzig wird bis zum Ende des 3. Quartals 2023 beauftragt, für […]

Skizze für das Informationszentrum Auenlandschaft. Grafik: Stadt Leipzig

Eine Million für die Konzeptentwicklung: Schlobachs Hof soll zum „Informationszentrum Auenlandschaft“ werden

Der im Auwald zwischen Böhlitz-Ehrenberg und Lützschena liegende Schlobachs Hof soll zum „Informationszentrum Auenlandschaft“ entwickelt werden. Wie aus der Sitzung der Verwaltungsspitze in dieser Woche hervorgeht, plant die Stadt Leipzig die Umgestaltung des 13,95 Hektar großen Areals im Nordwesten Leipzigs unter Berücksichtigung des Natur-, Denkmal- und Hochwasserschutzes. „Ein besonderer Ort inmitten des Auwaldes“ „Schlobachshof ist […]

Denkmalgerechte Sanierung des ehemaligen Görlitzer Karstadt-Kaufhauses rückt näher

Die Landesdirektion Sachsen genehmigt den Abbruch der zwei Villen am Görlitzer Postplatz 5 und 6. Sie gibt damit einem Antrag des Architekten Maik Straube statt, der in Vollmacht für die Stöcker Kaufhaus GmbH & Co. KG handelt. Die Genehmigung zum Abriss der betreffenden Gebäude resultiert aus der Unzumutbarkeit des Erhalts der beiden Gebäude für den Eigentümer.

Jens Lehmann. Foto: CDU/Jan Kopetzki

Fördermittel für Leipziger Michaeliskirche bewilligt

Gestern bewilligte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Fördermittel für das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. Daraus erhält die Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde am Leipziger Nordplatz bis zu 177.000 Euro vom Bund für die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Sanierungsstand am Ringelnatz-Geburtshaus in Wurzen. Foto: Joachim-Ringelnatz-Verein e.V.

Joachim-Ringelnatz-Verein schreibt einen Offenen Brief: Wie löst man den Gordischen Knoten am Ringelnatz-Haus in Wurzen?

Seit zwölf Monaten ruhen die Arbeiten am Ringelnatz-Geburtshaus aufgrund einer verfahrenen, scheinbar ausweglosen Situation in der Abwägung zwischen Denkmalschutz und zukünftiger Nutzung. Der Vorstand des Joachim-Ringelnatz-Verein e. V. sieht daher keinen anderen Weg mehr, als sich mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit zu wenden, in dem er sachlich den Stand der Dinge darlegt.

Alter Johannisfriedhof: Wandgrabstellen werden neu bepflanzt

Auf dem Alten Johannisfriedhof werden aktuell und bis Ende des Jahres die denkmalgeschützten Wandgrabstellen in der IV. Abteilung von unerwünschtem Wildwuchs befreit und wieder begrünt. Auf den Mauerkronen der Abteilungswände und im Bereich der dort angebrachten Grabdenkmäler wird der sich stark ausbreitende Efeu fachgerecht gepflegt und zurückgeschnitten.

Wolfgang Hocquél, Richard Hüttel: Der Traum von einer schönen Stadt. Foto: Ralf Julke

Der Traum von einer schönen Stadt: Ein bilderreiches Plädoyer für die Qualitäten der Leipziger Gründerzeit

Es ist eigentlich das Lebensthema von Wolfgang Hocquél: die riesige Denkmalfülle der Gründerzeit in Leipzig, die heute Scharen von Städtereisenden gerade deshalb nach Leipzig lockt, weil sie hier noch ganze Stadtquartiere finden, in denen die Schönheit des Städtebaus im späten 19. Jahrhundert zu erleben ist. Und das, obwohl die Gründerzeit bei Architekten und Denkmalpflegern jahrzehntelang regelrecht verpönt und verachtet war.

Staatsminister Thomas Schmidt. Foto: Foto-Atelier-Klemm

Mehr als 3,6 Milliarden Euro für Denkmalschutz in Sachsen

Sachsen ist auch ein Land vielfältiger Denkmäler, die auf Traditionen verweisen und als lebendige Quellen einen Eindruck vergangener Zeiten vermitteln. Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung gab seit Gründung des Freistaats 3,6 Milliarden Euro für die Erhaltung dieser Objekte aus und hat die Mittel für den Denkmalschutz im Doppelhaushalt 2021/22 nach oben gesetzt.

Papierfabrik Golzern kann weiterhin nicht abgerissen werden

Die Landesdirektion Sachsen hat den Widerspruch der Stadt Grimma gegen die Versagung der Verlängerung der denkmalschutzrechtlichen Abbruchgenehmigung für die Papierfabrik Golzern zurückgewiesen. Der denkmalgeschützte Fabrikkomplex an der Vereinigten Mulde kann daher auch weiterhin nicht abgerissen werden.

Die umkämpfte Grünfläche an der Eigenheimstraße. Foto: Ralf Julke

Stadt Leipzig lässt die Unterschutzstellung der Grünanlage in der Eigenheimstraße einfach schweben

2017 sollte alles ganz schnell gehen: Elf neue Kindertagesstätten wollte die Stadt aus dem Boden stampfen, um das Problem mit den fehlenden Kita-Plätzen endlich in den Griff zu bekommen. Und weil man da in Dölitz an der Eigenheimstraße noch eine freie Grünfläche hatte, sollte auch dort eine Kindertagesstätte für 165 Kinder gebaut werden. Die Anwohner gingen an die Decke, denn die Grünfläche gehört zur historischen Siedlung. Was man in Dresden auch so sieht. Nur Leipzigs Verwaltung spielt auf Zeit.

Christian Piwarz, Staatsminister für Kultus. Foto: Pawel Sosnowski

Gewinner des Landesprogramms „Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale“ stehen fest

Die Preisträger des Landesprogramms "Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale" für das Schuljahr 2019/2020 stehen fest. 24 Schulen erhalten eine Prämie von 250 bzw. 500 Euro für insgesamt 26 Projektideen, die im kommenden Schuljahr verwirklicht werden sollen. Mit dem Geld können die Schulen ihre Projekte zu den historischen Boden- und Baudenkmalen umsetzen.

Baumfällungen im Kanitzsch. Foto: NuKLA e.V.

Grüne beantragen mehr Klagerechte für anerkannte Verbände im Natur-, Tier- und Denkmalschutz

Dass die Umweltpolitik in Sachsen derart mau aussieht und sich die Regierung mit Umweltschutz-Federn schmückt, die gar keine sind, hat auch damit zu tun, dass Umweltvereine so gut wie keine Mitsprache- und auch kaum Klagerechte haben. Vor allem dann, wenn staatliche Instanzen gegen Umweltschutzauflagen verstoßen. Sie können nicht mal damit rechnen, dass ihre fachlichen Einwände überhaupt berücksichtigt werden.

Oberbürgermeister Matthias Berger freute sich über das Kommen des Bauingenieurs der derzei tigen Brücke, Jürgen Wolf, der den damaligen Brückenbau in den 1960er Jahren innerhalb von zwei Jahren realisierte. Foto: Stadt Grimma

Papierfabrik Golzern – Ablehnung der Abbruchgenehmigung nicht nachvollziehbar

Überraschend nahm die Stadt Grimma am 04.04.2019 zur Kenntnis, dass seitens der Landesdirektion Leipzig die von der Stadt Grimma beantragte Verlängerung der denkmalschutzrechtlichen Abbruchgenehmigung vom 28. November 2014 abgelehnt wird. Die Stadt Grimma hat bereits im Juli des letzten Jahres die geforderten naturschutzrechtlichen Untersuchungen durchführen lassen.

Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Restaurierung der Epitaphien – Spenderempfang im Leipziger Paulinum

Wenn am Freitag, den 1. Februar 2019 um 17.00 Uhr die Rektorin der Universität Leipzig, Professor Dr. Beate A. Schücking, und der Kustos der Kunstsammlung, Professor Dr. Rudolf Hiller von Gaertringen, die Spender, die die Restaurierung und Wiederanbringung der Epitaphien aus der gesprengten Universitätskirche im Paulinum ermöglicht haben, zu einer exklusiven Veranstaltung empfangen, stehen erneut die aus der Zeit zwischen 1450 und 1780 stammenden äußerst qualitätvollen Grabmale mit ihrer großen kunst- und universitätsgeschichtlichen Bedeutung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU). Foto: Pawel Sosnowski

5 Millionen Euro für den Erhalt von weiteren 18 Kulturdenkmalen in Sachsen

Der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag hat am Donnerstag rund 2,5 Millionen Euro Fördermittel für den Denkmalschutz in Sachsen bewilligt. Mit weiteren 2,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Freistaates können dadurch denkmalpflegerische Sanierungsmaßnahmen an insgesamt 18 Kulturdenkmalen finanziell unterstützt werden.

Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider. Foto: C. Reichelt

Messe „denkmal 2018“ eröffnet in Leipzig

Morgen öffnet in Leipzig die europäische Leitmesse für Denkmalpflege ihre Tore. Im Fokus der unter Schirmherrschaft der UNESCO stehenden Exhibition „denkmal 2018“ steht „Das Europäische Kulturerbejahr 2018“. Ziel ist, das Bewusstsein für die europäische Geschichte zu schärfen und das Gefühl einer europäischen Identität zu stärken. Die „denkmal 2018“ dauert vom 8. bis zum 10. November.

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