UFZ

Teil der Pilotanlage am UFZ-Standort Leipzig. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Team testet neue Technologie: Wärmespeicherung und Grundwasserreinigung mit einer Anlage

Es gibt viele Möglichkeiten, unsere Städte künftig zu beheizen. Die Technologie dafür existiert in der Regel schon. Auch zur Nutzung der thermischen Energie aus Grundwasserleitern. Das Umweltforschungszentrum Leipzig (UFZ) testet jetzt eine Möglichkeit, die Grundwasserleiter auch gleichzeitig noch als Wärmespeicher zu nutzen. Was sich insbesondere bei mit Schadstoffen sowieso belasteten Grundwasserleitern lohnt. Denn vor allem […]

·Bildung·Forschung

Citizen Science-Projekt FLOW: Auch kleine Bäche in Deutschland sind in einem schlechten ökologischen Zustand

Es sind nicht nur unsere Flüsse, die in einem miserablen ökologischen Zustand sind. Vom einstigen Reichtum an Fischen, Muscheln und Krebsen, den es noch im 19. Jahrhundert gab, ist fast nichts geblieben. Auch die kleineren Flüsse und Bäche sind oft nur noch Lebensräume am Existenzminimum. Der Grund dafür: neben massiven Einträgen an Düngemitteln auch jede […]

Hochwasser, erhöhter Pegelstand.
·Bildung·Forschung

Fragen und Antworten aus dem UFZ: Welche Folgen haben die Hochwasser für Deutschland?

Von einem Extrem ins andere: Der Klimawandel ist längst auch in Deutschland spürbar. „2023 war weltweit ein neues Rekordjahr der Temperatur. Der Klimawandel geht ungebremst weiter. Wir müssen intensiv in Klimaschutz einsteigen und uns an Schäden durch Wetterextreme anpassen”, sagte Tobias Fuchs, Vorstand Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am 29. Dezember. „Im Gegensatz […]

Porträtaufnahme einer männlichen Person.
·Bildung·Forschung

Dr. Friedrich Bohn im Interview: Überkonsum, Ressourcenhunger und Treibhausgasemissionen sind Treiber der Entwaldung

Ein Fonds zum Schutz der Wälder, wie ihn Brasiliens Präsident Lula da Silva auf dem Klimagipfel in Dubai vorgeschlagen hat, kann sinnvoll sein, findet Waldmodellierer Friedrich Bohn vom Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig. Vor allem aber müssten die Treiber der Entwaldung bekämpft werden. Für den deutschen Wald sei der Klimawandel zudem nicht das größte Problem, sagt […]

Ausgetrockneter Flussboden.
·Bildung·Forschung

Aufgeheizte Erde: Klimawandel verstärkt extreme Hitze im Boden

Bodentemperaturen wurden lange Zeit wenig beachtet, weil im Unterschied zu den oberflächennahen Lufttemperaturen aufgrund der deutlich aufwendigeren Messung kaum verlässliche Daten vorlagen. Ein vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) angeführtes Forschungsteam hat nun festgestellt, dass sich Boden- und Lufttemperaturen nicht nur unterscheiden können, sondern auch, dass sich der Klimawandel auf die Intensität und Häufigkeit von Hitzeextremen […]

PFAS-Symbolbild.
·Bildung·Forschung

UFZ-Studie warnt: PFAS verringern Aktivität von Immunzellen

Da sie nur schwer abbaubar sind, werden per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (kurz: PFAS) auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet. Sie können zu Leberschäden, Schilddrüsenerkrankungen, Fettleibigkeit, hormonellen Störungen und Krebs führen. Dass PFAS zudem die Aktivität menschlicher Immunzellen herabsetzen und auf diese Weise die Gesundheit beeinträchtigen können, hat nun ein Forschungsteam vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gezeigt. Die […]

Tagliamento, ein Wildfluss in Italien.
·Bildung·Forschung

UFZ veröffentlicht Hintergrundpapier: Flussauen und Küsten sind unverzichtbar für Biodiversität und Klima

Binnen- und Küstenfeuchtgebiete sind weltweit drastisch zurückgegangen. Teilweise sind sie – wie das Gebiet der Leipziger Elster-Luppe-Aue – schon seit Jahrzehnten vom Wasser abgetrennt und trocknen immer weiter aus. Dies hat negative Folgen für Mensch und Natur, da durch den Verlust Treibhausgase freigesetzt werden und Potenzialflächen für die Anpassung an Klimawandelfolgen verloren gehen. Höchste Zeit, […]

Schiff auf der Elbe.
·Bildung·Forschung

Forschungsschiff „Albis“ geht am 3. Juli auf die Reise: Wie belastet ist die Elbe?

Die erste MOSES-Generalprobe „Elbe 2020“ gab es vor drei Jahren. Damals testeten mehrere deutsche Forschungsinstitute ihr Zusammenspiel bei Messungen zur Wasserqualität der Elbe. Anfang Juli startet nun das nächste Projekt, mit dem man kleinteilige Daten zur Belastung des Elbwassers sammeln will. Der Grund ist bekannt: ein hochbelasteter Fluss. Deutschlands Fließgewässer wie beispielsweise die Elbe sind […]

Schmetterling und Blüten.
·Bildung·Forschung

Bedrohter Artenreichtum: Wie kann man Europas Falter retten?

Die Diagnose klingt besorgniserregend: Mehr als 80 Prozent der Lebensräume in der EU gelten derzeit als geschädigt – mit entsprechenden Folgen für ihre Funktionsfähigkeit und die Leistungen, die sie für den Menschen erbringen. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat die Europäische Kommission ein neues Regelwerk vorgeschlagen. Und das wird dafür sorgen, dass Wiesen-Schmetterlinge in der Naturschutz-Gesetzgebung […]

Luftaufnahme Hochwasser 2013.
·Bildung·Forschung

UFZ-Studie zeigt: Eine informierte Bevölkerung bewertet naturbasierte Hochwasservorsorge positiver

Vielerorts werden heute Deiche rückverlegt und Auenlandschaften wiederbelebt, um dem Fluss mehr Raum zu geben, sich bei Hochwasser auszubreiten. Auf diese Weise soll der Hochwasserschutz effektiver, und das Risiko von Überflutungen bewohnter Gebiete gesenkt werden. Dennoch stoßen Vorhaben der natürlichen Hochwasservorsorge häufig auf Widerstände in der Bevölkerung. Warum ist das so? Dieser Frage sind Forscherinnen […]

Beim „VielFalterGarten“-Tag im Botanischen Garten. Foto: Yaro Allisat
·Leben·Gesellschaft

Bürger/-innen für Biodiversität: Der „VielFalterGarten“-Tag im Botanischen Garten + Video

Der Frühling scheint – jetzt aber wirklich – in Leipzig angekommen zu sein. Da lässt sich auch schon der ein oder andere Schmetterling beobachten. Die haben es jedoch häufig schwer in einer Umgebung aus gemähten Wiesen oder gar kahl geschlagenen Flächen. Das Citizen Science-Projekt „VielFalterGarten“ will durch bürger/-innenschaftliches Engagement die Stadt Leipzig schmetterlingsfreundlicher gestalten. Am […]

Plastikflaschen in Nahaufnahme.
·Bildung·Forschung

Leipziger Forschung zu PET-Teilchen an Zebrafischen: Wie Nanoplastik den Stoffwechsel beeinflussen kann

Die steigende Verwendung von Plastik stellt weltweit eine Bedrohung für die Ökosysteme dar. Eine der großen Sorgen ist die Präsenz von Kunststoffen in Form von kleinen Partikeln, die auch Mikroplastik und Nanoplastik genannt werden. Diese Teilchen werden im Trinkwasser, in Lebensmitteln und sogar in der Luft analytisch nachgewiesen. Nanoplastik kann von Menschen und Tieren durch […]

Porträt Dr. Guy Pe´er.
·Bildung·Forschung

Milde Winter – mehr Schmetterlinge? Schmetterlingsökologe Dr. Guy Pe’er über den Klimawandel und die Schmetterlingswelt

Auch dieser Winter war bisher, mit wenigen Ausnahmen, wieder sehr mild. Es scheint zudem, als stünde der Frühling direkt schon vor der Tür. Doch wie wirken die milden Temperaturen auf die Insektenwelt? Schmetterlingsökologe Dr. Guy Pe’er engagiert sich im Projekt VielFalterGarten, das sich für den Schutz von Schmetterlingen in der Stadt Leipzig einsetzt. Am 18. […]

Junge klettert auf Baum.
·Bildung·Forschung

Eine Frage der Spezialisierung: Wie konnte der Mensch ein so großes Gehirn entwickeln?

In Jäger- und Sammlergesellschaften bilden bereits Kinder geschlechtsspezifische Fähigkeiten zur Nahrungssuche aus, um besondere Nahrung verfügbar zu machen. Diese Errungenschaft sowie das Teilen von Nahrung könnte es der menschlichen Spezies ermöglicht haben, ein wesentlich größeres Gehirn zu entwickeln als unsere nächsten lebenden Verwandten. Zu diesem Schluss kommen Forschende mehrerer Forschungseinrichtungen auch aus Leipzig. So der […]

Weg im Leipziger Auwald.
·Bildung·Forschung

Interview zum Bundeswaldgesetz: Wir brauchen ökologische Mindestanforderungen als gute forstliche Praxis

Die Bundesregierung will das Bundeswaldgesetz noch in dieser Legislaturperiode umsetzen und im Frühjahr 2024 eine Novelle ins Kabinett bringen. Derzeit wertet das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium mehr als 50 Stellungnahmen aus den Ländern und von Verbänden aus. Denn eines ist jetzt schon absehbar: Die einförmigen Wirtschaftswälder der Vergangenheit haben keine Zukunft. Auf der Basis der eingeholten Stellungnahmen […]

Blick von oben auf das Klärwerk im Rosental.
·Bildung·Forschung

1,22 Millionen Euro für Pilotprojekt: Corona-Abwasser-Monitoring geht in den Regeleinsatz

Zwei Jahre wissenschaftliche Arbeit, in denen tausende Proben aus Kläranlagen in ganz Deutschland ausgewertet wurden, haben sich gelohnt: Aus dem Abwasser lässt sich das SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in der Bevölkerung frühzeitig ablesen. Ein Projekt, an dem auch das in Leipzig heimische Umweltforschungszentrum (UFZ) beteiligt war. So ist man auch gewappnet für künftige Pandemien. Mit dem von UFZ […]

Reimund Schwarze. Foto: Sebastian Wiedling/UFZ
·Bildung·Forschung

Interview mit UFZ-Klimaökonom: Ist von der UN-Klimakonferenz in Scharm el-Scheich überhaupt etwas zu erwarten?

Der am Sonntag, 6. November, beginnende Klimagipfel im ägyptischen Scharm el-Scheich wird angesichts der Weltlage nun doch zu einem bedeutenden Ereignis, sagt Prof. Reimund Schwarze vom Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig. So wie in den vergangenen Jahren ist der Klimaökonom auch 2022 als Beobachter vor Ort. Im folgenden Interview analysiert er die Ausgangslage. Herr Schwarze, der […]

·Bildung·Forschung

Mehr Biomasse, weniger Artenvielfalt: Forschende finden die Ursachen für Artenrückgang durch Nährstoffeinträge

Mit ihrem weltweiten Experiment tragen die Forschenden unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wesentlich dazu bei, die Reaktion von Ökosystemen auf menschlich verursachte Nährstoffeinträge zu verstehen. So fanden sie heraus, dass bei verstärkten Nährstoffeinträgen im Grasland über längere Zeiträume mehr Arten verloren […]

Die Rappbodetalsperre im Harz ist von Wäldern umgeben und die größte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Foto: André Künzelmann/ UFZ
·Bildung·Forschung

Wenn die Wälder verschwinden: Auch die Trinkwasserqualität aus Talsperren leidet unter dem Klimawandel

Das in Talsperren gespeicherte Wasser sichert für viele Regionen Deutschlands die Trinkwasserversorgung. Gute Wasserqualität ist dafür wichtig – wird aber durch den Klimawandel stark gefährdet. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) konnte in einer Modellstudie an der Rappbodetalsperre im Harz zeigen, wie sich der klimabedingte Waldverlust etwa durch Waldbrände im Einzugsgebiet der größten Trinkwassertalsperre […]

·Bildung·Forschung

UFZ entwickelt Dürre-Benchmark für Europa: Das Dürreereignis von 2018 bis 2020 war das heftigste seit mehr als 250 Jahren

Es waren Tage, Monate und Jahre, die vielen im Gedächtnis blieben: die Dürreperiode zwischen 2018 und 2020. Einem von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) angeführten internationalen Forscherteam ist es nun gelungen, die Dimension dieses Ereignisses historisch einzuordnen. Demnach hat sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts keine Dürre so großflächig über Europa ausgebreitet und fiel […]

Die Abbildung (a) zeigt, dass beim Einsatz von sieben unterschiedlichen Klimamodellen unter Annahme verschiedener Niederschlagstrends die Häufigkeit gleichzeitiger Hitze-Dürre-Ereignisse in Zentraleuropa variiert. So treten bei einem künftigen "trocken"-Szenario diese kombinierten Ereignisse deutlich häufiger auf als bei einem künftigen "feucht"-Szenario. Die Karten (b, c) veranschaulichen das: Im Fall des "trocken"-Szenarios können beide Extreme im Durchschnitt aller Modelle mindestens alle vier Jahre zur gleichen Zeit auftreten, beim "feucht"-Szenario alle zehn Jahre. Im historischen Zeitraum der Jahre 1950 bis 1980 traten gleichzeitige Hitze-Dürre-Ereignisse in Zentraleuropa im Durchschnitt nur alle 25 Jahre auf. Grafik: UFZ
·Bildung·Forschung

Kommende Extreme des Klimawandels: Niederschlagstrends entscheiden, wie oft Dürren und Hitzewellen gemeinsam auftreten werden

Langanhaltende Dürren und Hitzewellen haben negative Folgen für Mensch und Umwelt. Treten beide Extremereignisse zur gleichen Zeit auf, können die Auswirkungen zum Beispiel in Form von Waldbränden, Baumschäden und Ernteverlusten noch gravierender ausfallen. Doch genau das passiert: Dürre und Hitzeperioden finden immer häufiger gleichzeitig statt. Klimaforscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun herausgefunden, dass […]

Insekten werden gemonitort, weil sie Rückschlüsse auf den Zustand von Ökosystemen erlauben. Außerdem spielen sie wichtige Rollen in diesen Ökosystemen. Dieser Rosenkäfer zum Beispiel bestäubt Wildblumen. Foto: Oliver Thier
·Bildung·Forschung

Konsequenzen fürs Insekten-Monitoring: Nicht alle Insekten reagieren gleich auf die Zerstörung ihrer Umwelt

„Während manche Insekten zurückgehen, können andere häufiger werden“, so könnte man das Ergebnis einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) zusammenfassen. Doch so einfach ist die Sache nicht, denn im Kern bestätigt die Meta-Studie das weltweit beobachtbare Insektensterben. Und gleichzeitig macht sie den Insektenforschern klar, wie erschreckend wenig sie über Vielfalt und Interaktion der Insekten bislang überhaupt wissen.

Reimund Schwarze. Foto: Sebastian Wiedling/UFZ
·Bildung·Forschung

Interview mit UFZ-Klimaökonom Prof. Reimund Schwarze: Was erwarten Sie eigentlich von der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow?

Am 31. Oktober beginnt in Glasgow die UN-Klimakonferenz. Schafft die Weltgemeinschaft jetzt tatsächlich ein Regelwerk, mit dem die Pariser Klimaziele auch umgesetzt werden können? Der Klimaökonom Prof. Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) äußert sich im Interview über Erwartungen, Erfolgsaussichten und den letzten großen offenen Punkt der Umsetzung des Pariser Abkommens.

Mit Umwelt-Tracker auf dem Rad unterwegs. Foto: UFZ / Universität Leipzig
·Bildung·Forschung

Umwelt-Tracking: Uni Leipzig und UFZ suchen viele Freiwillige zur Messung von Umweltdaten in Leipzig

Auch in Leipzig macht sich der Klimawandel bemerkbar: Erhöhte Temperaturen in der Innenstadt, schwankende Intensitäten von Luftschadstoffen und Lärm. Solche urbanen Umweltfaktoren werden nur an wenigen Messstationen registriert. Aber jede Person hat ihr individuelles Belastungsprofil. Leipziger Forscher/-innen suchen nun Leipziger/-innen, die bereit sind, beim Sammeln von Umweltdaten aus dem Leipziger Alltag zu helfen.

Neben umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, sind auch Neubauvorhaben sichtbare Zeichen einer Aufwertung und Diversifizierung des Wohngebiets. Die sechsgeschossigen Terrassenhäuser wurden bspw. 2015 fertiggestellt. Foto: Sigrun Kabisch
·Politik·Brennpunkt

Grünau im Fokus der Forschung: UFZ stellt aktuelle Ergebnisse der soziologischen Langzeitstudie vor

Vor 45 Jahren, genauer am 1. Juni 1976, wurde der Grundstein für die Großwohnsiedlung Grünau im Leipziger Westen gelegt. Sie ist heute Heimat für fast 45.000 Menschen. Seit 1979 untersuchen Sozialwissenschaftler/-innen in der international einmaligen Langzeitstudie „Wohnen und Leben in Leipzig-Grünau“ in regelmäßigen Abständen die Wahrnehmungen, Einschätzungen, Hoffnungen und Ängste der dort lebenden Menschen.

·Politik

Wahlkampf oder Umweltpolitik? Warum das neue Klimaschutzgesetz vorne und hinten nicht reicht

Das Bundesverfassungsgericht hat im April ein historisches Urteil gefällt: Das 2019 verabschiedete deutsche Klimaschutzgesetz ist in Teilen nicht mit den Grundrechten vereinbar. Die Verfassungsbeschwerden mehrerer Klimagruppen waren mit diesem Beschluss teils erfolgreich. Es fehlten ausreichende Vorgaben für die Minderung der Emissionen ab dem Jahr 2031, so die Karlsruher Richter/-innen.

Braunkohletagebau, dahinter das Kohlekraftwerk Lippendorf bei Leipzig. Foto: Colourbox
·Bildung·Forschung

Klimaforschung im Kohlerevier: Forschungszentrum CLAIRE erhält Zuschlag für erste Förderphase

Die Antragsskizze für das Forschungszentrum CLAIRE (Center for Climate Action and Innovation – Research & Engineering, dt.: Zentrum für Klimamaßnahmen und Innovationen – Forschung & Technologien) hat die erste Hürde im Wettbewerb „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Freistaats Sachsen genommen. Die Freude ist groß im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), das dieses Vorhaben koordiniert.

Das Juni-Hochwasser 2013 an der Nahle. Foto: Marko Hofmann
·Bildung·Forschung

Umgang mit Extremereignissen: UFZ-Wissenschaftler/-innen veröffentlichen eine To-do-Liste für klimasichere Kommunen

Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen es drastisch: Wetter-Ausschläge werden extremer. Im Juli 2021 waren es extreme Niederschläge in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen, 2018 und 2019 litt Deutschland unter einer langanhaltenden Trockenheit und Hitze. Jüngere Klimastudien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für beide Extreme zunehmen wird. Es ist Zeit für ein großangelegtes Klimaanpassungsprogramm, erklären jetzt Forscher/-innen des UFZ.

·Bildung·Forschung

Besondere Ehre für Leipziger Biodiversitätsforscher: Neue Schmetterlingsgattung von den Philippinen heißt jetzt Setteleia

Auch das gibt es noch: Neue Tierarten, die entdeckt werden, bevor sie verschwinden. Und auch sie bekommen noch einen richtigen Namen. Und so wurde jetzt auch ein Leipziger Biodiversitätsforscher gewürdigt: Prof. Dr. Josef Settele ist nun diese besondere Ehre zuteilgeworden. Nach dem Biodiversitätsforscher und Schmetterlingsexperten, der am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle forscht, wurde gleich eine neue Gattung benannt: Setteleia.

Leipziger Dächermeer: Jede Menge Platz für Photovoltaikanlagen. Foto: Ralf Julke
·Politik·Kassensturz

Eine UFZ-Meldung zum „vorläufigen Ende eines Booms“: Aus eigener Kraft wachsen deutsche Großstädte schon lange nicht mehr

Beschäftigt sich jetzt auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit Demografie? Ist das nicht das Arbeitsgebiet des ebenso in Leipzig heimischen Leibniz-Instituts für Länderkunde? Am 6. Juli jedenfalls schickte das UFZ eine entsprechende Meldung an DPA, das die neue Null-Meldung gleich an alle großen Medien lancierte. Die Redaktionen selbst wurden erst am 7. Juli beschickt. Und es steckte wirklich nicht mehr drin. Im Corona-Jahr kamen vor allem die Wanderungen der jungen Menschen zum Erliegen. Was nur beiläufig im Text zu lesen ist.

Zwei Jahre lang haben Forscher/-innen die Pestizidbelastung an Bächen in Agrarlandschaften untersucht. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln: In Kleingewässern landen viel mehr Pestizide, als bislang behauptet

Man kann es so sehen: „Pestizide sichern die Erträge in der Landwirtschaft, indem sie schädliche Insekten, Pilze und Unkräuter bekämpfen.“ Das ist der alte, positive Blick auf eine industrialisierte Landwirtschaft, die wenig bis keine Rücksicht nimmt auf die biologische Vielfalt rund um die riesigen Ackerflächen. Und dort richten die Pestizide Schäden an, die auch die Forschung jetzt erst so langsam in den Blick nimmt. Denn die Gifte werden auch in die Bäche gespült.

Wortwolke zu Negativen Emissionen. Grafik: UFZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Studie zu Negativemissionen: Falsche Versprechungen für die Klimapolitik

Dass einige Politiker und viele Unternehmen derzeit noch so gelassen scheinen, was die dramatischen Folgen der Klimaerwärmung betrifft, hat eine Menge mit dem rein ingenieurtechnischen Denken zu tun, mit dem die meisten Manager immer noch die Aufladung der Atmosphäre mit Treibhausgasen betrachten. Sie glauben fest daran, die Gase auch wieder mit technischen Mitteln aus der Luft holen zu können. Ein Irrtum, wie das UFZ jetzt feststellt.

Unter dem Namen „Leipzig 416“ soll hier das größte innerstädtische Stadtquartier Leipzigs entstehen. Foto: InOneMedia
·Politik·Brennpunkt

Eutritzscher Freiladebahnhof: Wie baut man ein Stadtquartier, das mit Niederschlägen „klug“ umgeht?

Manchmal ist schon von "Schwammstadt" die Rede. Seit Jahren beschäftigt sich Leipzigs Verwaltung mit der immer drängenderen Frage, wie man im Stadtgebiet mit den extremen Ausschlägen bei Niederschlägen umgeht. Künftig ist mit stärkeren Regenereignissen genauso zu rechnen wie mit langen Trockenperioden, unter denen das Stadtgrün leidet. Ein Thema, das auch das Umweltforschungszentrum umtreibt.

Nährstoffeinträge in das Grundwasser infolge stickstoffhaltiger Düngung sind in Europa vielerorts ein Problem. Foto: AdobeStock Countrypixel
·Bildung·Forschung

Was in der Wurzelzone passiert, entscheidet darüber, wie viel Nitrat ins Grundwasser gelangt

Hohe Erträge auf zunehmend nährstoffarmen Böden bekommt man nur, wenn man düngt und düngt und düngt. Und dabei wird im industriellen Maßstab vielerorts viel zu viel gedüngt. Der überschüssige Stickstoff gelangt in den Boden und über Niederschläge ins Grundwasser, in Flüsse und Seen. Und davon sogar viel mehr, als die Wissenschaft bislang wusste. Ein Forschungsergebnis aus dem Umweltforschungszentrum zeigt den Weg des überschüssigen Nitrats.

Wasserwerk in Wienrode. Foto: Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz
·Wirtschaft·Verbraucher

„Italienische Wassertemperaturen“ in der Rappbodetalsperre

Die Botschaft ist angekommen: Wenn unser Klima sich weiter aufheizt, müssen sich auch die Unternehmen etwas einfallen lassen, die unser Trinkwasser bereitstellen. Auch jene, die den Süden Sachsen-Anhalts versorgen – wie die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz. Denn das dortige Trinkwasser kommt aus der Rappbodetalsperre, die sich möglicherweise aufheizen könnte wie der Gardasee in Italien.

Die Rappbodetalsperre im Harz ist die größte Trinkwassertalsperre Deutschlands. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Forschung: Der Klimawandel stellt die Trinkwasserversorgung auch in Mitteldeutschland vor neue Herausforderungen

Schlechte Politik lebt davon, dass Menschen vergesslich sind. Dass sie sich gern einreden lassen, die Dinge würden sich schon von allein bessern, es brauche keine Sanktionen und Gesetze, um die Klimaerhitzung und das Artensterben zu stoppen. Obwohl jetzt schon überall sichtbar wird, wie die Folgen auch unsere Lebensgrundlagen angreifen. Und wenn unsere Talsperren sich aufheizen, ist das ganz und gar nicht gut für die Trinkwasserversorgung, warnt das Umweltforschungszentrum.

UFZ-Biodiversitätsforscher Prof. Dr. Josef Settele. Foto: UFZ / Sebastian Wiedling
·Bildung·Forschung

Fünf plus zwei Forscher/-innen vom Leipziger Umweltforschungszentrum unter den einflussreichsten Wissenschaftler/-innen weltweit

Auf so etwas sind Forschungszentren natürlich stolz: wenn ihre Forscher/-innen weltweit immer öfter zitiert werden, weil ihre Forschungen wichtig sind und Maßstäbe setzen. Und sie just an den Themen forschen, die gerade weltweit brennen. Im wahrsten Sinne des Worts. Und das trifft auf das in Leipzig ansässige Umweltforschungszentrum (UFZ) zu. Und damit auf letztlich sieben seiner Forscher/-innen, die weltweit immer häufiger zitiert werden.

Der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Forschung

Am 19. September belebt sich der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz: Dürremonitor, Umwelttracker und der Sound von Tschernobyl

Seit dem 5. September laufen die Menschen am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz direkt durch einen geheimnisvollen Kubus aus schwarzem Gitter – das „Sperrgebiet“. Es ist eine Installation der Schaubühne über Umweltzerstörung, Klimawandel und menschengemachte Sperrgebiete in Natur und Gesellschaft. Am Samstag, 19. September, laden die Schaubühne, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung nun ein zum Forschungstag im „Sperrgebiet“.

Naturschutzpolitik zum Schutz der Bestäuber gelingt es zu selten, das Verhalten der Menschen zu ändern. Foto: André Künzelmann/ UFZ
·Wirtschaft·Verbraucher

Umweltforschungszentrum wundert sich: Der Naturschutzpolitik gelingt es zu kaum, das Verhalten der Menschen zu ändern

Eine jetzt auch von UFZ-Forscher/-innen begleitete Studie bestätigt, dass der immer neue Appell an Verbraucher/-innen nichts nutzt, wenn Regierungen zu feige sind, den Wandel im Umgang mit der Natur mit echten Förder- und Sanktionsinstrumenten zu begleiten. Denn die Konsumenten haben keine Wahl, wenn die Läden eben doch wieder mit naturschädigenden Dumping-Produkten vollgestopft sind.

Niedrigstwasser in der Elbe in Dresden im Jahr 2018. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Extreme Dürreperioden in Mitteleuropa werden zunehmen, wenn wir den Treibhausgasausstoß nicht drastisch senken

Eigentlich ist es seit über zwanzig Jahren bekannt, was die Klimaerwärmung speziell auch für Sachsen bedeutet, das neben den längeren Hitzeperioden auch besonders von zunehmenden Dürreperioden betroffen ist. Das dritte Jahr hintereinander erlebt Sachsen so ein Jahr. Und Entwarnung gibt es keine. Im Gegenteil. Das in Leipzig heimische Umweltforschungszentrum sieht noch mehr Dürren und Trockenzeiten auf uns zukommen. Denn den Treibhausgasausstoß haben wir noch immer nicht gesenkt.

Elbe-Messkampagne Sommer 2019 mit dem Forschungsschiff "Albis". Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

MOSES Generalprobe „Elbe 2020“ startet am 4. August bei Niedrigwasser und unter Corona-Bedingungen

Schon die erste Testfahrt 2019 fand unter erschwerten Bedingungen statt, denn auch damals führte die Elbe Niedrigwasser. Und wenn die Forscher/-innen vom Helmholtz Umweltforschungszentrum gehofft hatten, 2020 zur Generalprobe wäre es anders, so sehen sie sich enttäuscht. Ihre so wichtige MOSES Generalprobe „Elbe 2020“ findet wieder unter Niedrigwasserbedingungen statt. Die Corona-Schutzmaßnahmen kommen noch extra obendrauf.

UFZ-Biodiversitätsforscher Prof. Dr. Josef Settele. Foto: UFZ / Sebastian Wiedling
·Bildung·Forschung

Die Wahrscheinlichkeit von Pandemien steigt mit zunehmender Vernichtung von Ökosystemen

Im neuen Heft „Umweltperspektiven“ des Umweltforschungszentrums gibt es auch ein Interview mit Prof. Josef Settele, UFZ-Agrarwissenschaftler und Co-Vorsitzender des Globalen Assessments des Weltbiodiversitätsrats IPBES. Er spricht nicht nur darüber, dass die Menschheit endlich lernen muss, solidarisch mit der biologischen Vielfalt zu leben. Er beantwortet auch Fragen zum Überspringen gefährlicher Krankheitserreger vom Tier auf den Menschen und was das mit unserer Naturzerstörung zu tun hat.

Auch unsere Landwirtschaft muss wieder naturnah werden und Artenvielfalt ermöglichen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Forschung

UFZ-Forscher warnt: Wir müssen schnellstens lernen, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften

Der Titel, den Dr. Stefan Klotz, Leiter des Themenbereichs „Ökosysteme der Zukunft“ sowie des Departments „Biozönoseforschung“ am Umweltforschungszentrum Leipzig, seinem Essay gegeben hat, ist ein wenig irreführend: „Warum die Ökosysteme der Zukunft multifunktional sein müssen“. Das klingt, als müssten wir jetzt erst einmal multifunktionale Ökosysteme entwickeln. Dabei sind sie das von Natur aus. Und wir müssen lernen, das zu verstehen. Denn davon hängt unser Überleben ab.

Intensiv bewirtschaftete Ackerfläche. Foto: Gernot Borriss
·Bildung·Forschung

Wertvolle Bodenorganismen werden durch Klimaerwärmung und intensive Landwirtschaft gleich doppelt gestresst

Was das Umweltforschungszentrum am Dienstag, 28. Juli, meldete, müsste bei sämtlichen Landwirtschaftsminister/-innen die Alarmsirenen schrillen lassen. Denn die Forscher haben die Bodenfauna genauer untersucht, jene Mikrowelt, ohne die es keine nährstoffreichen Böden und keine funktionierende Landwirtschaft gibt. Und dieser Mikrofauna geht es gerade doppelt schlecht.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Landwirtschaft, so wie sie derzeit praktiziert wird, für die Gefährdung von rund 62 Prozent aller bedrohten Arten weltweit verantwortlich ist. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Wir brauchen eine Landwirtschaft, die die biologische Vielfalt bewahrt und nicht zerstört

Im kommenden Jahr trifft sich die internationale Staatengemeinschaft in China, um das globale Rahmenwerk für die biologische Vielfalt nach 2020 zu verabschieden. Stärker als bislang sollten darin wissensbasierte Prinzipien einer ökologischen Landwirtschaft verankert sein, fordert ein internationales Wissenschaftler-Team, darunter Prof. Josef Settele vom UFZ, in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution. Mehr als 360 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben weltweit ihre Zustimmung zu diesem Meinungsbeitrag bekräftigt.

Dieter Rink, Björn Egner (Hrsg.): Lokale Wohnungspolitik. Cover: Nomos Verlag
·Bildung·Forschung

Wie 14 deutsche Städte versuchen, gegen einen wild gewordenen Markt Sozialwohnungen zu bauen

Es ist ganz sicher ein hilfreiches Buch. Aber eher nicht, was die vielen Beispiele aus 14 deutschen Großstädten betrifft, die Wissenschaftler aus Leipzig und Darmstadt bei ihrem Umgang mit der Wohnungspolitik schildern in ihrem Buch „Lokale Wohnungspolitik“, sondern in den Schlussfolgerungen. Denn wenn wertvoller Grund und Boden zum Spekulationsobjekt werden, wird Wohnungspolitik regelrecht absurd.

Dr. Annegret Grimm-Seyfarth mit Artenspürhund Zammy, Foto: André Künzelmann, UFZ
·Bildung·Forschung

Kammmolche leiden unter heißen Sommern, wurden vom asiatischen Bsal-Pilz aber bislang verschont

Im Projekt „Lebendige Luppe“ geht es nicht nur darum, alte Flussläufe in der Nordwestaue wieder mit Wasser zu beschicken. Hier bekommen Forscher auch die Möglichkeit, verschiedene Aspekte dieses Auenwaldes über mehrere Jahre zu untersuchen. So auch die Kammmolche in den Papitzer Lachen, bei denen schon die Befürchtung im Raum stand, sie könnten möglicherweise von einem aus Asien stammenden Pilz betroffen sein. Eine UFZ-Forscherin hat das untersucht.

Blick zur Magdeborner Halbinsel (Bildmitte). Foto: Foto: LMBV / Peter Radke
·Politik·Region

Ein Forschungszentrum am Störmthaler See ist im Regionalplan Westsachsen gar nicht vorgesehen

Die Gemeinderatssitzung der Gemeinde Großpösna am 18. Mai war in unterschiedlicher Hinsicht wieder ein bedeutender Meilenstein in der weiteren Seeentwicklung im Leipziger Neuseenland. Der Gemeinderat bekräftigte eine gemeinsame Absichtserklärung, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in seiner Bewerbung, das Forschungszentrum CLAIRE am Störmthaler See perspektivisch ansiedeln zu wollen, zu unterstützen.

Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands. Foto: UFZ
·Bildung·Forschung

Auch die Verluste sind drin: Der erste gesamtdeutsche Atlas der Tagfalter und Widderchen ist erschienen

Seit 2017, seit der Veröffentlichung der sogenannten Krefeld-Studie, sind die deutschen Umweltforscher hellwach. Sie wussten zwar schon vorher, dass es überall Verluste an Insekten gab, massive Rückgänge und Totalverluste. Aber seit der medialen Berichterstattung zur Krefeld-Studie wissen sie auch, dass sie mit ihren Erkenntnissen nicht hinter dem Berg halten dürfen. Sie brauchen die Öffentlichkeit, um die Politik endlich zu echten Reformen zu bringen. Dazu gehört auch ein neuer Schmetterlingsatlas, den es so vorher nicht gab.

Blick zur Magdeborner Halbinsel (Bildmitte). Foto: Foto: LMBV / Peter Radke
·Politik·Region

CLAIRE auf der Magdeborner Halbinsel: Großpösna soll Standort für neues Helmholtz-Zentrum werden

Was passt eigentlich noch so alles an den Störmthaler See? Nirgendwo im Neuseenland wird so viel geplant wie am Südufer des Störmthaler Sees. Am Montag, 18. Mai, diskutierte der Gemeinderat von Großpösna nicht nur über eine Absichtserklärung mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) für das Projekt „Erarbeitung eines Antrages für die Gründung des Hemlholtz-Zentrums CLAIRE“ auf der Magdeborner Halbinsel. Auch die Machbarkeitsstudie für ein Natursportzentrum östlich der Grunaer Bucht durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) wurde vorgestellt.

Abwasserbeprobung. Foto: UFZ / Jürgen Loesel
·Bildung·Forschung

Aus Abwasserproben soll jetzt der SARS-CoV-2-Infektionsgrad der Bevölkerung ermittelt werden

Zuletzt konnte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht bremsen: Die 16 deutschen Bundesländer befinden sich gerade in einem Überbietungswettkampf, was das Aufheben der Corona-Einschränkungen betrifft. Da hilft auch alles warnen der Virologen nicht, dass man damit eine zweite, viel größere Infektionswelle riskiert. Aber was kann man tun, um beim nächsten Ausbruch rechtzeitig reagieren zu können? Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) setzen jetzt eine bewährte Idee um: Jetzt sollen die Abwässer systematisch getestet werden.

Radfahrerin mit Tracking-Ausrüstung. Foto: Bodo Tiedemann / UFZ
·Politik·Nachrichten

UFZ-Wissenschaftler suchen in Leipzig Freiwillige, die von Juni bis August mit Umwelt-Tracker unterwegs sein wollen

Radfahrer sind jeden Tag mittendrin in der Leipziger Belastungssuppe – ob das unzumutbare Kreuzungen sind, fehlende Radwege, fehlende Aufstellflächen und diskriminierende Ampelschaltungen oder die hohe Schadstoffbelastung. Das Umweltforschungszentrum (UFZ) will jetzt die wirklich empfundene Belastung der Leipziger/-innen beim Radfahren und auch beim Zufußgehen erkunden und ruft zur Teilnahme an einer Studie auf.

Schaum auf der Pleiße am Connewitzer Wehr. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Forschung

Nur 10 Prozent der Gewässer in Deutschland sind in einem guten Zustand

Nein, nicht nur in Sachsen glänzten die verantwortlichen Ministerien und Behörden jahrelang durch Untätigkeit. Die Null-Politik zur Reinhaltung der Gewässer galt genauso in anderen Bundesländern und auf Bundesebene. Das Ergebnis: Die Wasserqualität hat sich aufgrund hoher Belastungen nicht verbessert. Und zum Weltwassertag am 22. März stellen Leipziger Umweltforscher der deutschen Umweltpolitik ein ganz schlechtes Zeugnis aus.

Verdorrtes Maisfeld. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Am 14. und 15. Januar beschäftigt sich eine Leipziger Konferenz wissenschaftlich mit den Folgen der Dürre

Noch ist man am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig sicher, dass es nach den beiden Dürre-Sommern 2018 und 2019 nicht gleich eine Serie von Dürren in Mitteldeutschland geben wird. Aber das Jahr 2020 hat ja gerade erst begonnen. Niemand weiß, welche Wetterlagen kommen werden. Und tatsächlich thematisiert die Konferenz „Dürren in Mitteldeutschland - Auswirkungen, Herausforderungen, Anpassungsoptionen“ etwas, womit auch in Mitteldeutschland künftig häufiger zu rechnen ist.

Anlagendichte von Windkraftanlagen in Deutschland im Jahr 2000. Karte: UFZ
·Bildung·Forschung

Eine virtuelle Karte zeigt jetzt, wie die Welt der Erneuerbaren seit 1990 gewachsen ist

In 15 Jahren kann eine Menge geschehen – wenn die Politik nicht bremst und Minister sich nicht als Bremsklötze im Dienst alter Konzerne verstehen. Aber selbst das, was bis 2015 schon geschehen ist, beeindruckt, wenn man es einfach mal in eine digitale Karte packt, wie es Wissenschaftler/-innen des UFZ jetzt in einem sehr anschaulichen Projekt getan haben. Es zeigt die „virtuelle Vergangenheit der Erneuerbaren Energien“.

Erik Gawels Beitrag im neuen Heft „Umweltperspektiven“. Screenshot: L-IZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Umweltökonom erklärt das Klimapaket für heiße Luft

Die Leopoldina hat schon im November reagiert und das von der Bundesregierung angekündigte Klimapaket für völlig unzureichend erklärt. Das Umweltforschungszentrum (UFZ) in Leipzig hat sich das Thema für sein neues Magazin „Umweltperspektiven“ aufgehoben. Aber das Urteil des Leipziger Umweltökonomen Prof. Erik Gawel zur Sinnhaftigkeit des Klimapakets fällt vernichtend aus.

Zugvögel über Leipzig. Foto: Ralf Julke
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Deutschland nutzt auch Ökosysteme in weit entfernten, oftmals ärmeren Regionen

Wenn wir an unseren ökologischen Fußabdruck denken, dann denken wir nur an all die Produkte und Leistungen, die wir konsumieren, die weit über die Leistungskraft unseres Landes hinausgehen. Aber Deutschland profitiert nicht nur von Arbeit und Ressourcen vieler ärmerer Länder. Es nutzt auch wie selbstverständlich die Leistungen der dort befindlichen Ökosysteme. Ein Vorgang, auf den jetzt das in Leipzig heimische Umweltforschungszentrum aufmerksam macht.

Prof. Dr. Reimund Schwarze. Foto: Sebastian Wiedling / UFZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Forscher: Wie kann ein sinnvoller CO₂-Handel zwischen Staaten eigentlich aussehen?

Eine wirklich ernst zu nehmende Energiewende gibt es nur, wenn die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl und Kohle einen wirklich spürbaren CO₂-Preis bekommt. Und das nicht nur in Deutschland. Denn wenn die Staatengemeinschaft ihre in Paris formulierten Klimaziele schaffen will, müssen alle Länder mitspielen und muss es auch einen kontrollierten CO₂-Handel zwischen den Staaten geben. Das thematisiert der UFZ-Klimaökonom Prof. Reimund Schwarze im Interview.

Prof. Dr. Georg Teutsch. Foto: UFZ / André Künzelmann
·Bildung·Forschung

UFZ-Geschäftsführer zu Beschlüssen des „Klimakabinetts“: Ein ziemlich schwacher Aufschlag

Auch die Wissenschaftler, die sich seit Jahren mit Klima- und Klimafolgenforschung beschäftigten, waren gespannt darauf, was das Klimakabinett der Bundesregierung am Ende für Beschlüsse fassen würde. Doch auch sie sind vom Ergebnis ernüchtert. Auch Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und Koordinator der Helmholtz Climate Initiative Adaption an Mitigation (HI-CAM), hält die vereinbarten Maßnahmen für ziemlich unzureichend.

Global Change Experimantal Facility (GCEF), ein vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) betriebenes Freilandexperiment in Sachsen-Anhalt. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Hat die Forschung überhaupt noch genug Zeit, die Folgen der Klimaerwärmung im Experiment zu erfassen?

Es ist eigentlich eine vorsichtige Warnung, die jetzt Humboldt-Professorin Dr. Tiffany Knight von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit einer neuen Untersuchung ausspricht. Denn auch die Forscher wissen nicht, welche Folgen der Klimawandel tatsächlich für unsere Ökosysteme hat. Und das ist keine Entwarnung, auch wenn es zu wenig realistische Experimente gibt, die die Folgen simulieren.

UFZ-Forschungsschiff Albis. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

UFZ-Forscher sind neun Tage lang zu einer Niedrigwasser-Testkampagne auf der Elbe unterwegs

Es ist keine erfreuliche, aber eine hilfreiche Gelegenheit, die sich für die Wasserforscher des Leipziger Umweltforschungszentrums (UFZ) auftut, seit die Elbe auf hunderten Kilometern Niedrigwasser führt. Frachtschiffe können da seit Monaten nicht mehr fahren. Dafür eignet sich das „Restwasser“ gut zur Erforschung der Frage: Wie geht der Fluss eigentlich mit den ganzen Schadstoffen um, die er aufnimmt?

Flotter Radfahrer von oben.
·Leben·Gesellschaft

Gibt es eine Kluft zwischen Problembewusstsein und individuellem Verhalten?

Wenn es um den Ausstieg aus der Kohle, den Klimawandel und die Änderung des eigenen Verhaltens geht, um den CO2-Ausstoß zu senken, dann poltert auch unser E-Mail-Fach mit den erzürnten Wortmeldungen von Leuten voll, die uns mit martialischem Ernst erklären, dass es den Klimawandel nicht gäbe, Kohle unersetzbar sei und der Einzelne sowieso nichts machen könne. Die Leute treten so auf, als wären sie die Mehrheit. Sind sie aber nicht.

Das Forschungsschiff Sonne. Foto: M Hartig / Meyer Werft
·Bildung·Forschung

UFZ-Forschungsreise will herausfinden, was aus Mikroplastik im Ozean wird

Dass riesige Mengen von Plastik in den Meeren treiben und Plastik sogar im 11.000 Meter tiefen Marianengraben auftaucht, das hat sich ja herumgesprochen. Aber was passiert eigentlich, wenn diese Plastikmengen über Jahre zerbröseln und sich in Mikroplastik verwandeln? Was passiert mit Mikroplastik im Meer? Das soll jetzt erstmals das Projekt MICRO-FATE erkunden, das unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) startet.

Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. Foto: André Künzelmann / UFZ
·Bildung·Forschung

Risikobewertung von Pestiziden muss sich endlich an den konkreten Schutzgütern vor Ort ausrichten

Zwar gibt es die klare EU-Vorschrift, dass der Einsatz von Pestiziden die Artenvielfalt nicht gefährden darf. Aber die aktuellen Zulassungsverfahren haben dafür überhaupt kein Korrektiv. Im Ergebnis werden so viele chemische Pflanzenschutzmittel ausgebracht, dass die eingesetzten Gifte auch gleich noch die benachbarten Biotope schädigen und in hoher Konzentration in die Gewässer fließen, wo sie weiteren Schaden anrichten. Das Verfahren muss sich ändern, fordern Leipziger Umweltforscher.

Überdüngtes Elsterbecken. Foto: Marko Hofmann
·Bildung·Forschung

Es kann ewig dauern, bis die Nitratbrühe im Grundwasser abgeflossen ist

Was passiert eigentlich mit Flüssen, in die permanent Dünger aller Art gespült wird? Sie werden zur chemischen Brühe, unter Wasser stirbt das Leben, weil die Algen den ganzen Sauerstoff aufzehren, oben wuchert ein grüner Belag. Schön zu beobachten gewesen am Leipziger Elsterbecken im Sommer 2018. Da klingt nur bedingt optimistisch, was Forscher des UFZ Leipzig jetzt herausgefunden haben.

Die etwas seltsam formulierte Postkarte zur ASP. Motiv: Freistaat Sachsen, SMS
·Politik·Nachrichten

Was tun, wenn tatsächlich ein infiziertes Wildschwein in Sachsen gefunden wird?

Es ist nicht nur der Klimawandel, der uns vor Augen führt, wie unfähig heutige Regierungen sind, überhaupt nur gedanklich die Verbindung herzustellen zwischen regionalen Versäumnissen und ihren globalen Folgen. Oder mal so gesagt: National denkenden Regierungen fehlt völlig der Sinn für die Folgen dessen, was wir so leichthin „Globalisierung“ nennen. Selbst die Wildschweine sind dafür ein lebendiges Beispiel.

Dukaten-Feuerfalter (Lycaena virgaureae) und Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus). Foto: Petra Druschky, Wandlitz
·Bildung·Forschung

Auch das europäische Schutzgebietssystem „Natura 2000“ kann den Rückgang der Tagfalter nicht stoppen

Es war schon mehrfach Thema in der letzten Zeit. Nun bestätigt es auch das Umweltforschungszentrum, wo man sich intensiv mit Biodiversität beschäftigt: Wer Umweltschutz allein auf die Schutzgebiete beschränken will, denkt falsch. Sie können den Rückgang der Insekten nicht aufhalten. Bei Tagfaltern ist es jetzt belegt. Da hilft auch der schöne Name „Natura 2000“ nichts.

Die Mulde mit ihren angrenzenden Lebensräumen ist einem ständigen Wandel unterworfen. Diese Dynamik bestimmt den Grad der Natürlichkeit. AFoto: Nele Klimmer/WWF
·Bildung·Forschung

Projekt „Wilde Mulde“ wird mit UN-Dekade-Preis ausgezeichnet

Was an der Mulde möglich ist, sollte eigentlich in der Elsteraue auch möglich sein. Denn Flüsse werden erst dann wieder lebendig, wenn man ihnen wieder Raum zur Ausbildung artenreicher Biotope gibt. Davon sind die Leipziger Auengewässer mit ihrem abgesperrten Auenwald weit entfernt. An der Mulde wird jetzt ein Revitalisierungsprojekt ausgezeichnet – das Projekt „Wilde Mulde“.

TEEB-Studie "Werte der Natur aufzeigen und in Entscheidungen integrieren". Cover: Naturkapital
·Bildung·Forschung

Naturerhalt bewahrt uns vor milliardenteuren ökonomischen Schäden

Die Hoffnung lässt sich ja nicht kleinkriegen. Vielleicht hilft es ja, wenn man den beratungsresistenten Politikern vorrechnet, dass die bis jetzt übliche Zerstörung unserer Umwelt schweineviel Geld kostet und ein echter Naturschutz sogar einen echten ökonomischen Wert hat. Jedenfalls versucht das der Abschlussberichts von „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ jetzt zu zeigen. Nicht nur mit Bienen und verbauten Auen.

Die Rhizosphäre – der unmittelbar durch eine lebende Wurzel beeinflusste Raum im Boden. Foto: André Künzelmann, UFZ
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Auch die Maisforscher aus Bad Lauchstädt sind am DFG-Schwerpunktprogramm zur Rhizosphärenforschung beteiligt

Man kann es eigentlich so formulieren: Leipzig täte gut daran, die alten Waldbewirtschaftungspläne im Auenwald zu stoppen. Jetzt. Was man so ein Moratorium nennt. Denn mit Moratorien gewinnt man Zeit, ein Thema zu durchdenken und vor allem Fachkompetenz hinzuziehen. Das hat Leipzigs Abteilung Stadtforsten jetzt zwar getan. Aber gerade Leipziger Forschungsergebnisse zeigen, wie rudimentär die üblichen Erkenntnisse über Bodenbiotope sind. Die eigentliche Bodenforschung hat gerade erst begonnen.

Ein extrem zeitig abgeerntetes Feld bei Wiederau (Zwenkau) vor Leipzig. Foto: Michael Freitag
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Dürre wird ein Dauerthema in Sachsen, wenn die Temperaturen weiter steigen

Niemand wird nachher sagen können, er habe es nicht gewusst. Kein Politiker, kein Autofahrer, kein Energieunternehmen. Wir wissen längst, welche Folgen der Klimawandel auch für Deutschland und Sachsen haben wird. Und dass wir eigentlich keine Spielräume mehr haben – der Dürresommer 2018, der so sehr an den Dürresommer 2003 erinnert, wird nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Regel werden. Was Forscher des Umweltforschungsinstituts jetzt in ihrem Newsletter sehr anschaulich zeigen.

150 Jahre alte Eichen in der Forêt domaniale de Bercé. Foto: INRA / Didier Bert
·Bildung·Forschung

Wie Stieleichen sich im Lauf ihres Lebens ein ganzes Arsenal an Resistenzgenen zulegen

Bevor der Mensch die Erde besiedelte, waren die Wälder schon da. Die Kontinente waren mit riesigen Waldgemeinschaften besiedelt. Und darin standen Baumexemplare, die problemlos hunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alt werden konnten. Aber wenn ein Lebewesen so alt werden kann, braucht es besondere Abwehrkräfte, besondere Resistenzen auch gegen Schädlingsbefall aller Art. Ein Thema, mit dem sich auch Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig/Halle (UFZ) beschäftigen.

Noch sind auch solche Käfer in unserer Landschaft zu finden. Foto: Irene Bender / iDiV
·Bildung·Forschung

Auch Leipziger Umweltforscher unterzeichnen das Positionspapier zur Rettung unserer Artenvielfalt

Natürlich haben auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Uni Leipzig und des Umweltforschungszentrums die Erklärung führender Forscher unterzeichnet, die am Montag, 6. August, in Frankfurt nach einem gemeinsamen Workshop mit dem Bundesforschungsministerium beschlossen wurde. Zu gravierend sind mittlerweile die Artenverluste in Deutschland. Die Forscher sprechen inzwischen von dramatischen Ausmaßen.

Melder zu UFZ

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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