Artikel zum Schlagwort UFZ

UFZ-Forscher entwickeln Modell für realistischere Risikobewertung von Pestiziden

Schon niedrigste Schadstoffkonzentrationen können heftige Auswirkungen auf Organismen haben

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserGern wird in der Diskussion um den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft so getan, als würde es genügen, einfach nur die Menge der verspritzten Gifte zu reduzieren. Aber das könnte ein arger Trugschluss sein, stellen jetzt Forscher des Umweltforschungszentrums (UFZ) in Leipzig fest. Denn viele Menschen, Tiere und Pflanzen reagieren schon auf kleinste Mengen. Weiterlesen

„Klimaschutzprogramm 2030“

UFZ-Geschäftsführer zu Beschlüssen des „Klimakabinetts“: Ein ziemlich schwacher Aufschlag

Prof. Dr. Georg Teutsch.
Foto: UFZ / André Künzelmann

Für alle LeserAuch die Wissenschaftler, die sich seit Jahren mit Klima- und Klimafolgenforschung beschäftigten, waren gespannt darauf, was das Klimakabinett der Bundesregierung am Ende für Beschlüsse fassen würde. Doch auch sie sind vom Ergebnis ernüchtert. Auch Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und Koordinator der Helmholtz Climate Initiative Adaption an Mitigation (HI-CAM), hält die vereinbarten Maßnahmen für ziemlich unzureichend. Weiterlesen

UFZ-Studie: Es gibt zu wenig realistische Experimente zu den Folgen für Ökosysteme

Hat die Forschung überhaupt noch genug Zeit, die Folgen der Klimaerwärmung im Experiment zu erfassen?

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserEs ist eigentlich eine vorsichtige Warnung, die jetzt Humboldt-Professorin Dr. Tiffany Knight von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit einer neuen Untersuchung ausspricht. Denn auch die Forscher wissen nicht, welche Folgen der Klimawandel tatsächlich für unsere Ökosysteme hat. Und das ist keine Entwarnung, auch wenn es zu wenig realistische Experimente gibt, die die Folgen simulieren. Weiterlesen

Kaum Wasser unterm Kiel: Wie geht der Fluss mit Schadstoffen um?

UFZ-Forscher sind neun Tage lang zu einer Niedrigwasser-Testkampagne auf der Elbe unterwegs

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserEs ist keine erfreuliche, aber eine hilfreiche Gelegenheit, die sich für die Wasserforscher des Leipziger Umweltforschungszentrums (UFZ) auftut, seit die Elbe auf hunderten Kilometern Niedrigwasser führt. Frachtschiffe können da seit Monaten nicht mehr fahren. Dafür eignet sich das „Restwasser“ gut zur Erforschung der Frage: Wie geht der Fluss eigentlich mit den ganzen Schadstoffen um, die er aufnimmt? Weiterlesen

Gibt es eine Kluft zwischen Problembewusstsein und individuellem Verhalten?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn es um den Ausstieg aus der Kohle, den Klimawandel und die Änderung des eigenen Verhaltens geht, um den CO2-Ausstoß zu senken, dann poltert auch unser E-Mail-Fach mit den erzürnten Wortmeldungen von Leuten voll, die uns mit martialischem Ernst erklären, dass es den Klimawandel nicht gäbe, Kohle unersetzbar sei und der Einzelne sowieso nichts machen könne. Die Leute treten so auf, als wären sie die Mehrheit. Sind sie aber nicht. Weiterlesen

Projekt MICRO-FATE startet mit Pazifik-Expedition

UFZ-Forschungsreise will herausfinden, was aus Mikroplastik im Ozean wird

Foto: M Hartig / Meyer Werft

Für alle LeserDass riesige Mengen von Plastik in den Meeren treiben und Plastik sogar im 11.000 Meter tiefen Marianengraben auftaucht, das hat sich ja herumgesprochen. Aber was passiert eigentlich, wenn diese Plastikmengen über Jahre zerbröseln und sich in Mikroplastik verwandeln? Was passiert mit Mikroplastik im Meer? Das soll jetzt erstmals das Projekt MICRO-FATE erkunden, das unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) startet. Weiterlesen

Wissenschaftler fordern Überarbeitung des Zulassungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel

Risikobewertung von Pestiziden muss sich endlich an den konkreten Schutzgütern vor Ort ausrichten

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserZwar gibt es die klare EU-Vorschrift, dass der Einsatz von Pestiziden die Artenvielfalt nicht gefährden darf. Aber die aktuellen Zulassungsverfahren haben dafür überhaupt kein Korrektiv. Im Ergebnis werden so viele chemische Pflanzenschutzmittel ausgebracht, dass die eingesetzten Gifte auch gleich noch die benachbarten Biotope schädigen und in hoher Konzentration in die Gewässer fließen, wo sie weiteren Schaden anrichten. Das Verfahren muss sich ändern, fordern Leipziger Umweltforscher. Weiterlesen

Forschungsprojekt des Umweltforschungszentrums Leipzig

Es kann ewig dauern, bis die Nitratbrühe im Grundwasser abgeflossen ist

Überdüngtes Elsterbecken. Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWas passiert eigentlich mit Flüssen, in die permanent Dünger aller Art gespült wird? Sie werden zur chemischen Brühe, unter Wasser stirbt das Leben, weil die Algen den ganzen Sauerstoff aufzehren, oben wuchert ein grüner Belag. Schön zu beobachten gewesen am Leipziger Elsterbecken im Sommer 2018. Da klingt nur bedingt optimistisch, was Forscher des UFZ Leipzig jetzt herausgefunden haben. Weiterlesen

UFZ-Empfehlung zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest

Was tun, wenn tatsächlich ein infiziertes Wildschwein in Sachsen gefunden wird?

Motiv: Freistaat Sachsen, SMS

Für alle LeserEs ist nicht nur der Klimawandel, der uns vor Augen führt, wie unfähig heutige Regierungen sind, überhaupt nur gedanklich die Verbindung herzustellen zwischen regionalen Versäumnissen und ihren globalen Folgen. Oder mal so gesagt: National denkenden Regierungen fehlt völlig der Sinn für die Folgen dessen, was wir so leichthin „Globalisierung“ nennen. Selbst die Wildschweine sind dafür ein lebendiges Beispiel. Weiterlesen

Insektensterben macht vor Schutzgebietsgrenzen nicht halt

Auch das europäische Schutzgebietssystem „Natura 2000“ kann den Rückgang der Tagfalter nicht stoppen

Foto: Petra Druschky, Wandlitz

Für alle LeserEs war schon mehrfach Thema in der letzten Zeit. Nun bestätigt es auch das Umweltforschungszentrum, wo man sich intensiv mit Biodiversität beschäftigt: Wer Umweltschutz allein auf die Schutzgebiete beschränken will, denkt falsch. Sie können den Rückgang der Insekten nicht aufhalten. Bei Tagfaltern ist es jetzt belegt. Da hilft auch der schöne Name „Natura 2000“ nichts. Weiterlesen

Wie man eine Flussaue wirklich revitalisiert

Projekt „Wilde Mulde“ wird mit UN-Dekade-Preis ausgezeichnet

Foto: Nele Klimmer/WWF

Für alle LeserWas an der Mulde möglich ist, sollte eigentlich in der Elsteraue auch möglich sein. Denn Flüsse werden erst dann wieder lebendig, wenn man ihnen wieder Raum zur Ausbildung artenreicher Biotope gibt. Davon sind die Leipziger Auengewässer mit ihrem abgesperrten Auenwald weit entfernt. An der Mulde wird jetzt ein Revitalisierungsprojekt ausgezeichnet – das Projekt „Wilde Mulde“. Weiterlesen

Abschlussbericht der nationalen TEEB-Studie „Naturkapital Deutschland“ übergeben

Naturerhalt bewahrt uns vor milliardenteuren ökonomischen Schäden

Cover: Naturkapital

Für alle LeserDie Hoffnung lässt sich ja nicht kleinkriegen. Vielleicht hilft es ja, wenn man den beratungsresistenten Politikern vorrechnet, dass die bis jetzt übliche Zerstörung unserer Umwelt schweineviel Geld kostet und ein echter Naturschutz sogar einen echten ökonomischen Wert hat. Jedenfalls versucht das der Abschlussberichts von „Naturkapital Deutschland – TEEB DE“ jetzt zu zeigen. Nicht nur mit Bienen und verbauten Auen. Weiterlesen

Bodenforschung am Umweltforschungszentrum

Auch die Maisforscher aus Bad Lauchstädt sind am DFG-Schwerpunktprogramm zur Rhizosphärenforschung beteiligt

Foto: André Künzelmann, UFZ

Für alle LeserMan kann es eigentlich so formulieren: Leipzig täte gut daran, die alten Waldbewirtschaftungspläne im Auenwald zu stoppen. Jetzt. Was man so ein Moratorium nennt. Denn mit Moratorien gewinnt man Zeit, ein Thema zu durchdenken und vor allem Fachkompetenz hinzuziehen. Das hat Leipzigs Abteilung Stadtforsten jetzt zwar getan. Aber gerade Leipziger Forschungsergebnisse zeigen, wie rudimentär die üblichen Erkenntnisse über Bodenbiotope sind. Die eigentliche Bodenforschung hat gerade erst begonnen. Weiterlesen

Newsletter des UFZ zum Thema des Sommers

Dürre wird ein Dauerthema in Sachsen, wenn die Temperaturen weiter steigen

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNiemand wird nachher sagen können, er habe es nicht gewusst. Kein Politiker, kein Autofahrer, kein Energieunternehmen. Wir wissen längst, welche Folgen der Klimawandel auch für Deutschland und Sachsen haben wird. Und dass wir eigentlich keine Spielräume mehr haben – der Dürresommer 2018, der so sehr an den Dürresommer 2003 erinnert, wird nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Regel werden. Was Forscher des Umweltforschungsinstituts jetzt in ihrem Newsletter sehr anschaulich zeigen. Weiterlesen

Das Geheimnis um die Langlebigkeit von Bäumen

Wie Stieleichen sich im Lauf ihres Lebens ein ganzes Arsenal an Resistenzgenen zulegen

Foto: INRA / Didier Bert

Für alle LeserBevor der Mensch die Erde besiedelte, waren die Wälder schon da. Die Kontinente waren mit riesigen Waldgemeinschaften besiedelt. Und darin standen Baumexemplare, die problemlos hunderte, wenn nicht gar Jahrtausende alt werden konnten. Aber wenn ein Lebewesen so alt werden kann, braucht es besondere Abwehrkräfte, besondere Resistenzen auch gegen Schädlingsbefall aller Art. Ein Thema, mit dem sich auch Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig/Halle (UFZ) beschäftigen. Weiterlesen

Aktuelle Trends der mikrobiellen Ökologie

Internationale Forschergemeinschaft trifft sich ab 12. August zur ISME-Konferenz in Leipzig

Das weltweit wichtigste Forum für den Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der mikrobiellen Ökologie, die International Society for Microbial Ecology (ISME), lädt gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) vom 12.-17. August 2018 zur 17. ISME ins Congress Centrum nach Leipzig ein. Rund 2.200 Teilnehmende werden dazu in der Messestadt erwartet, die Hälfte davon Studierende und Doktoranden. Weiterlesen

„Frankfurter Erklärung“ zum dramatischen Verlust der Biodiversität

Auch Leipziger Umweltforscher unterzeichnen das Positionspapier zur Rettung unserer Artenvielfalt

Foto: Irene Bender / iDiV

Für alle LeserNatürlich haben auch Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Uni Leipzig und des Umweltforschungszentrums die Erklärung führender Forscher unterzeichnet, die am Montag, 6. August, in Frankfurt nach einem gemeinsamen Workshop mit dem Bundesforschungsministerium beschlossen wurde. Zu gravierend sind mittlerweile die Artenverluste in Deutschland. Die Forscher sprechen inzwischen von dramatischen Ausmaßen. Weiterlesen

Wie kann man die vierte Klärstufe in Klärwerken für Mikroschadstoffe in Gewässern finanzieren?

UFZ-Forscher erstellen Gutachten zur Einführung einer Arzneimittelabgabe

Foto: UFZ / André Künzelmann

Für alle Leser Die Umweltverbände fordern es schon lange. Und auch der Leipziger Ökolöwe hat diese Forderung jüngst wieder bekräftigt: Damit alte Medikamente nicht mehr in Umwelt und Gewässer gelangen, sollen die großen Pharmakonzerne die Rücknahme der nicht mehr gebrauchten Medikamente finanzieren. Und auch die Reinigung der Abwässer müsste so eigentlich finanzierbar sein. Jetzt unterstützt ein Gutachten des Leipziger Umweltforschungszentrums die Einführung einer Arzneimittelabgabe. Weiterlesen

Leipziger Abschlusskonferenz für das EU-Projekt SOLUTIONS

Wie bekommt man den Giftcocktail aus den europäischen Flüssen?

Foto: UFZ / André Künzelmann

Für alle LeserWenigstens den Wissenschaftlern ist bewusst, was für ein Problem die hochgradig belasteten Flüsse in Deutschland darstellen. Und nicht nur in Deutschland. Auch in anderen Teilen Europas fließen immer mehr chemische Verbindungen in die Flüsse. Viele europäische Flüsse enthalten Chemikalien-Cocktails, die Algen und Wassertieren nicht gut bekommen. Und von den Wirkungen der meisten Giftstoffe weiß man nicht genug. Ein EU-Projekt findet in Leipzig seinen Abschluss. Weiterlesen

Naturrechtsexperten fordern ein Gesetz für eine umweltschonende Landwirtschaft

Leipziger Erklärung für einen echten Kurswechsel in der deutschen Landwirtschaftspolitik

Foto: UFZ / André Künzelmann

Für alle LeserEs gibt schon eine ganze Reihe Leipziger Erklärungen, Manifeste und Agenden. Aber viele haben einen wichtigen Kern und haben mehr als nur eine kurze Medien-Aufmerksamkeit verdient, denn ihre Autoren wissen meist sehr genau, wo die Probleme brennen. So war es bei der „Leipzig Charta“ von 2007, so ist es bei der „Leipziger Erklärung“ von 2018. Weiterlesen