Nervenkitzel im Phantasialand: Mini-Dschungel, virtuelle Mäusejagd und endlich Adrenalin im "Talocan"
Martin Schöler
28.10.2012
Black Mamba in Phantasialand.
Foto: Phantasialand
Lust auf einen Kurzurlaub mit viel Spaß, einer Portion Spannung und einer Prise Nervenkitzel? Dann könnte das Phantasialand in Brühl das richtige Reiseziel sein. L-IZ.de hat den Freizeitpark unter die Lupe genommen. Das Wichtigste vorneweg: Das Achterbahn-Abenteuer lässt sich prima in einen Kurztripp nach Köln einbetten.
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Von der Rheinmetropole aus fährt die Stadtbahn direkt in den Vorort. Am Bahnhof geht's mit dem günstigen Shuttle-Bus ins Erlebnisparadies.
Dort angekommen, sticht mir sofort die "Black Mamba" in die Augen. Wie eine Schlange windet sich der Rollercoaster durch einen künstlichen Mini-Dschungel. Looping und Überschläge lassen die Schmetterlinge im Bauch Tango tanzen. Die Bahn wird übrigens stilecht von Schwarzafrikanern bedient.
Talocan im Phantasialand.
Foto: Phantasialand
Nur ein Katzensprung entfernt liegt eine mexikanische Plaza. Die Hauptattraktion ist gleichzeitig die ultimative Foltermaschine des Parks. Eingebettet in eine Tempelruine nimmt mich "Talocan" mit auf eine Reise, bei der mein Orientierungssinn sprichwörtlich Baden geht. Der Top-Spin ohne Boden dreht und überschlägt sich vielfach um die eigene Achse. Vorwärts und rückwärts. Wasserdampf, Fontänen und Feuerbälle machen die Fahrt zu einem Erlebnis, das ich auf der Kleinmesse nicht geboten bekomme. Allein dieses Karussell ist die 511 Kilometer lange Anreise wert.
Gemächlicher geht's in der Konditorei "Tartuffe" zu. Mit 3D-Brille ausgestattet, gehe ich in einer Gondel auf virtuelle Mäusejagd. Ein erfrischend-amüsantes Mitmachabenteuer, das stark an das altbekannte Moorhuhn-Schießen erinnert. Nichts zu sehen gibt's dagegen im "Temple of the Night Hawk" – die Achterbahn fährt nämlich in völliger Finsternis. Keine Loopings, keine Überschläge, keine Überraschungen. Wie langweilig.
Aufregender dagegen meine Besichtigung der Burg der Familie von Windhoven. Was für ein Pech nur, das ausgerechnet der Turmlift verrückt gespielt hat. Die Fahrt war der schwindelerregende Höhepunkt der Tour. Nachdem mein Kopf durchgepustet ist, stürze ich mich in einem Rafting-Boot den "River Quest" hinunter. Wieder in der Station angekommen, ist meine Reiselektüre durchnässt. Und ich habe mich entschieden: Ich komme wieder!
Ist natürlich nur die Frage: Spielt das Wetter mit? - Immerhin wurden ja auch die Leipziger am Samstagmorgen von hereingeströmten nordpolaren Luftmassen kalt erwischt. Am Morgen lag der erste Schnee des Winters. 0 Grad Celsius zeigte das Thermometer.
Dabei hatten die Meteorologen erst am letzten Wochenende auch in Leipzig sommerliche Rekordwerte gemessen. Am Freitag, 19. Oktober, waren es 24 Grad Celsius, am Samstag sogar 24,7 Grad. Das ist dann wirklich Ausflugswetter.
Fürs nächstes Wochenende prognostizieren die Meteorologen dann wieder für die Jahreszeit mildes Wetter, unbeständig, zeitweilig mit Regen. Da kann man schon mal nach Köln fahren. Und wenn's draußen zu nass ist, bleiben immer noch der Dom und das Museum Ludwig.
Das jährliche Kolloquium "Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte" versammelt am Donnerstag, 23. Mai, Nachwuchswissenschaftler und gestandene Forscher der Universitäten, ägyptischen Museen und Akademien von Leipzig und Berlin zum Austausch über aktuelle Erkenntnisse und Fortschritte von Projekten. Zu der zum 42. Mal stattfindenden Veranstaltung (seit 1971) findet als Festvortrag die 24. Siegfried-Morenz-Gedächtnis-Vorlesung statt. mehr…
Die Leipziger Notenspur richtet anlässlich des 200. Geburtstags Richard Wagners am Sonntag, 26. Mai, ein großes Wagner-Parkkonzert im Kultur-Gut Ermlitz aus. Eine Sternfahrt durch die Auenlandschaft vereint Kultur- und Naturinteressierte der Region zwischen Elster und Saale an diesem idyllischen Ort, den der junge Wagner gerne besuchte. mehr…
Am Freitag, 24. Mai, um 11:15 Uhr gibt es das nächste Akademie-Kolloquium bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Karl-Tauchnitz-Straße 1). Im Zentrum steht diesmal "Friedrich Heinrich Jacobi (1743–1819) – ein engagierter ‚Homme de Lettres‘". mehr…
Dessau ist ein bisschen seltsam. Daran ändert auch Kristina Kogels kleiner Ein-Tages-Wegbegleiter nichts. Dessau ist fremd. Das alte Dessau genauso wie das moderne. Wie ein Trumm steht die Marienkirche da, so wuchtig, als gälte es, noch einmal Wallensteins Scharen von 1626 abzuwehren. Dafür steht der Rathausturm da, als käme das passende Rathaus in der richtigen Größe noch. mehr…
Im vierten Anlauf hat es für den 1.FC Lok endlich mit einem Punkt gegen den ZFC Meuselwitz geklappt. Vor 2.774 Zuschauer boten beide Mannschaften lockere Fußballkost mit vier schönen Toren. Im Mittelpunkt stand allerdings der bewegende Heimspiel-Abschied von Lok-Trainer Marco Rose nach geschaffter Mission Klassenerhalt. mehr…
RB Leipzig bleibt diese Saison weiter ungeschlagen. Der Regionalliga-Meister schlug am Sonntag den Tabellenzweiten Carl Zeiss Jena mit 5:4 (3:2). Für die Bullen trafen Kammlott (5., 35.), Schulz (24.), Rockenbach (74.) und Morys (81.). In der Relegation fordern die Leipziger die Sportfreunde Lotte heraus, die ebenfalls am Sonntag mit einem Sieg die West-Meisterschaft klar machten. mehr…
Am Freitag, 17. Mai, war Weltfernmeldetag. Das Statistische Landesamt Sachsens fühlte sich deshalb bemüßigt, mal ein paar Zahlen zu den DSL-Anschlüssen in Sachsen zu veröffentlichen. Ist ja immerhin Streitthema, seit die Telekom beschlossen hat, das Datenbudget der Breitband-Kunden zu drosseln und für Mehrbedarf zur Kasse zu bitten. Aber in Sachsen ist das Thema auch deshalb brisant, weil weder alle Haushalte mit DSL - noch überhaupt mit einem Internetzugang - ausgerüstet sind. mehr…
Die Gretchenfrage der gesamten City-Tunnel-Inszenierung lautet: "Wie hältst Du es mit dem Fernzug?" Der Wunsch nach erhellender Auskunft geht an die Deutsche Bahn, und er wird - je nach Geschäftsbereich und Stimmungslage - mehr oder weniger verschämt beschieden. Meistens mit einem faszinierend eindeutigen "Vielleicht." mehr…
So kurz vor der Neuwahl des Umweltbürgermeisters in der Stadtratssitzung am 10. Juli gibt es noch einmal richtig Ärger für Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke). Ein kleiner Vogel ist nicht schuld daran, auch wenn er Eisvogel heißt. Er wurde im Frühjahr 2013 endlich wieder im Floßgraben gesichtet, nachdem er von Ausbauarbeiten und erstem Bootsverkehr massiv gestört wurde. Nun ist er wieder da. Der Bootsverkehr wurde gedrosselt. mehr…
Man will mit der dem Leipziger Stadtrat präsentierten Variante des Elster-Saale-Kanals mit aller Macht ein touristisches Projekt aus dem Boden stampfen, für das es nicht mal einen Nutzungsdruck gibt. Die Autoren der "Touristischen Potenzialanalyse" versuchen einfach hochzurechnen, wieviele Männer in der Region nach dem Bau des Kanals vielleicht geneigt wären, sich ein Motorboot zuzulegen. mehr…
Am Tag des Eurovision Song Contest bekamen die Lok-Frauen für ihre Darbietung beim 1.FC Lübars null Punkte. Zwar saßen Haar und Kostüm perfekt, doch verdarb eine kurzzeitige Disharmonie schon in der ersten Strophe die gesamte Performance. Nur 9 (neun!) Minuten reichten aus, um sich durch 4 (vier!) Gegentore bereits zur Halbzeitpause den Tag nachhaltig verderben zu lassen. mehr…
Mancher Teilnehmer der Diskussion um das Projekt "Elster-Saale-Kanal" verfolgt schon mit Verwunderung den Vorgang, dass dem Stadtrat von Leipzig am 15. Mai lediglich eine einzige, und zwar die teuerste Variante zum Abnicken vorgelegt werden sollte. Das haben die Grünen erst mal verhindert und eine Verschiebung der Abstimmung auf die Ratsversammlung am 19. Juni beantragt. mehr…
Allein über das Bildungs- und Teilhabepaket werden in Leipzig aktuell an 16 Schulen Schulsozialarbeit finanziert. Die erfolgreiche Förderung zusätzlicher Schulsozialarbeit aus den Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets droht am 31. Dezember 2013 auszulaufen. Auch das Förderprogramm "Chancengerechte Bildung des Freistaates Sachsen", worüber 1,6 Schulsozialarbeiterstellen an der Nachbarschaftsschule finanziert werden, läuft voraussichtlich Anfang 2014 aus. mehr…
Die neue Rundgangreihe zu „Sanierungs- und Fördergebiete“ in der zwischen April und Mai 2013 mehrere Rundgänge zu verschiedenen Themen angeboten werden, geht weiter. Der nächste Rundgang findet am Dienstag, 21. Mai, um 17:30 Uhr vor der Marienkirche, Oberdorfstraße Ecke Lochmannstraße, statt. Es handelt sich um einen Rundgang durch das Sanierungsgebiet Stötteritz, mit Standpunkten an der Marienkirche, dem Gutshof und Herrenhaus. mehr…
Das Familiencafé Yellow möchte unbekannte Lebensmittel vorstellen. Im Kochkurs werden deshalb Rezepte aus der ganzen Welt ausprobiert. Gerichte aus Mexiko, Italien, Indien, Österreich und dem Orient standen bereits auf Speisezettel im Kochkurs. Bei der Zubereitung tragen wir unserem einheimischen Gaumen Rechnung. Das bedeutet, die Speisen werden nicht zu scharf und auch nicht mit zu viel Knoblauch zubereitet. mehr…