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Nervenkitzel im Phantasialand: Mini-Dschungel, virtuelle Mäusejagd und endlich Adrenalin im "Talocan"

Martin Schöler
Black Mamba in Phantasialand.
Black Mamba in Phantasialand.
Foto: Phantasialand
Lust auf einen Kurzurlaub mit viel Spaß, einer Portion Spannung und einer Prise Nervenkitzel? Dann könnte das Phantasialand in Brühl das richtige Reiseziel sein. L-IZ.de hat den Freizeitpark unter die Lupe genommen. Das Wichtigste vorneweg: Das Achterbahn-Abenteuer lässt sich prima in einen Kurztripp nach Köln einbetten.


Von der Rheinmetropole aus fährt die Stadtbahn direkt in den Vorort. Am Bahnhof geht's mit dem günstigen Shuttle-Bus ins Erlebnisparadies.

Dort angekommen, sticht mir sofort die "Black Mamba" in die Augen. Wie eine Schlange windet sich der Rollercoaster durch einen künstlichen Mini-Dschungel. Looping und Überschläge lassen die Schmetterlinge im Bauch Tango tanzen. Die Bahn wird übrigens stilecht von Schwarzafrikanern bedient.

Talocan im Phantasialand.
Talocan im Phantasialand.
Foto: Phantasialand
Nur ein Katzensprung entfernt liegt eine mexikanische Plaza. Die Hauptattraktion ist gleichzeitig die ultimative Foltermaschine des Parks. Eingebettet in eine Tempelruine nimmt mich "Talocan" mit auf eine Reise, bei der mein Orientierungssinn sprichwörtlich Baden geht. Der Top-Spin ohne Boden dreht und überschlägt sich vielfach um die eigene Achse. Vorwärts und rückwärts. Wasserdampf, Fontänen und Feuerbälle machen die Fahrt zu einem Erlebnis, das ich auf der Kleinmesse nicht geboten bekomme. Allein dieses Karussell ist die 511 Kilometer lange Anreise wert.

Gemächlicher geht's in der Konditorei "Tartuffe" zu. Mit 3D-Brille ausgestattet, gehe ich in einer Gondel auf virtuelle Mäusejagd. Ein erfrischend-amüsantes Mitmachabenteuer, das stark an das altbekannte Moorhuhn-Schießen erinnert. Nichts zu sehen gibt's dagegen im "Temple of the Night Hawk" – die Achterbahn fährt nämlich in völliger Finsternis. Keine Loopings, keine Überschläge, keine Überraschungen. Wie langweilig.

Aufregender dagegen meine Besichtigung der Burg der Familie von Windhoven. Was für ein Pech nur, das ausgerechnet der Turmlift verrückt gespielt hat. Die Fahrt war der schwindelerregende Höhepunkt der Tour. Nachdem mein Kopf durchgepustet ist, stürze ich mich in einem Rafting-Boot den "River Quest" hinunter. Wieder in der Station angekommen, ist meine Reiselektüre durchnässt. Und ich habe mich entschieden: Ich komme wieder!

Ist natürlich nur die Frage: Spielt das Wetter mit? - Immerhin wurden ja auch die Leipziger am Samstagmorgen von hereingeströmten nordpolaren Luftmassen kalt erwischt. Am Morgen lag der erste Schnee des Winters. 0 Grad Celsius zeigte das Thermometer.

Dabei hatten die Meteorologen erst am letzten Wochenende auch in Leipzig sommerliche Rekordwerte gemessen. Am Freitag, 19. Oktober, waren es 24 Grad Celsius, am Samstag sogar 24,7 Grad. Das ist dann wirklich Ausflugswetter.

Fürs nächstes Wochenende prognostizieren die Meteorologen dann wieder für die Jahreszeit mildes Wetter, unbeständig, zeitweilig mit Regen. Da kann man schon mal nach Köln fahren. Und wenn's draußen zu nass ist, bleiben immer noch der Dom und das Museum Ludwig.



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