LeserclubAn diesem Abend erwischte ihn seine Mascha mit der Bratpfanne. Das war so nicht geplant gewesen. Aber wer kann den Umgang mit dem schönen Geschlecht überhaupt planen, wenn er nur das arme, überforderte Kleinhirn eines ratlosen urzeitlichen Jägers zwischen den Schultern trägt?
Na, mach du mal, Leo. Du hast hier noch am meisten Zeit von allen. Erklär’ mal den Leuten, warum wir an all diesen Fragebogenaktionen nicht teilnehmen. – Stimmt ja. Seit ein paar Monaten ist das Postfach verstopft. Alle möglichen Medienlehrstühle wollen auf einmal wissen, wie es uns geht. Uns als Journalisten in Zeiten, wo so ein selbsternanntes Volk da draußen „Lügenpresse“ skandiert. Ehrlich?
KommentarAch Gottchen, jetzt freuen sie sich wieder: „Facebook will gegen gefälschte Meldungen vorgehen“, titelt die FAZ. „Schluss mit Fakebook“, meint Zeit Online. Bei „Spiegel“ ist es Zuckerberg, der „gegen erfundene Nachrichten“ vorgehen will. Und man lobt den Knaben auch noch für seine lächerliche Liste der Ankündigungen. Die nichts, gar nichts bewirken wird.
Für alle LeipzigerDas war so nicht geplant. Ehrlich nicht. Als die neue LEIPZIGER ZEITUNG Nr. 37 in Druck ging, war nicht abzusehen, dass die 43 Staaten des „Climate Vulnarable Forum“ (CVF) auf der Klima-Konferenz in Marrakesch bekanntgeben würden, dass sie so schnell wie möglich auf Kohle, Öl und Erdgas verzichten wollen. Als Erste, die von den Folgen des Klimawandels direkt betroffen sind, wissen sie, dass man der Katastrophe mit windelweichen Versprechungen nicht mehr ausweichen kann. Und Sachsen?
Nein, auf die Nase gefallen ist Mark Zuckerberg noch nicht. Aber unangenehm aufgefallen. Sein Netzwerk war es, das zur großen Müll- und Lügenschleuder im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf geworden ist. Es wurde zur „Fake News“-Schleuder. Das als „Social Media“ verkaufte Privatnetzwerk entpuppt sich als riesige Nachrichtenplattform, deren Inhaber so tut, als sei er für die Inhalte gar nicht verantwortlich. Gier hat Verantwortung gefressen.
LeserclubWie redet man mit einem Sprecher der Staatsanwaltschaft, der niemals zugeben würde, dass er über das Ziel hinausgeschossen ist? Den man aber auch nicht verärgern durfte. Staatsanwälte können so schrecklich nachtragend sein. Und so hübsch zynisch, wenn sie sich am Telefon verweigerten. „Es ist doch alles gesagt, Herr L.“
Leserclub„Eure Sorge kann erdrückend sein“, maulte Herr L. hinten auf der Rückbank des „Tschaika“, der mitten am Tag hinausschnurrte ins Grüne, dorthin, wo hinter (oder vor) der Stadt noch ein paar Bäume standen, Schilf raschelte, Enten schnatterten und sich ein paar Seen tummelten. Oder eher gelangweilt herumlagen, weil gerade Werktag war. „Gibt neue Nachricht von Chaifisch.“
LeserclubManchmal fühlte er sich dann doch wie Stülpner Karl, mit schlechtem Gewissen im Wald unterwegs, auf Schwarzkitteljagd. Nur der Oberförster durfte ihn nicht erwischen. Nur dass für Stülpner die Lage überschaubar war. Die Obrigkeit näselte und setzte Kopfprämien auf ihn aus. Nur mit seinen erlegten Schweinen durfte er sich nicht erwischen lassen.
Die Veröffentlichung von Bildern von Menschen ist und bleibt presserechtlich ein schwieriges Thema. Besonders heikel wird es, wenn Personen schwerwiegende Straftaten vorgeworfen werden. Es ist daher immer eine Abwägungsentscheidung der Staatsanwaltschaften und Richter, ob es der polizeiliche Ermittlungsstand und der Tatvorwurf selbst rechtfertigen, Abbildungen mutmaßlicher Täter der Öffentlichkeit zu zeigen. Und die Art und Weise, wie diese, angefangen bei den verbreitenden Medien, damit umgehen wird, in die Überlegungen mit einzubeziehen.
Mit Kindern fing alles an, 1828, als der königlich-sächsische Rentamtmann Karl Benjamin Preusker (1786-1871) am 24. Oktober 1828 in Großenhain eine Schulbibliothek für Lehrer, Schüler und den „gewerblichen Bürgerstand“ gründete. Kinder spielten auch am „Tag der Bibliotheken“, dem 24. Oktober 2016 die Hauptrolle. In der Leipziger Umweltbibliothek wurde an diesem Tag die KinderLeseInsel ereöffnet.
LeserclubUnd so entdeckte Herr L. an diesem unverhofften Morgen – etwas spät, das musste er zugeben – dass sein wohlgeschätzter Kollege Stachelschwein so etwas wie Herz hatte. Ein verstocktes zwar, ganz gewiss keines aus Marzipan. Aber auch er hatte tief in den Verliesen seiner schwarzen Seele eine Geschichte versteckt, die nie zu Ende erzählt wurde.
Für alle LeipzigerDie Überschrift war klar nach all den Pleiten und Pannen in der sächsischen Politik, die in den letzten Monaten die Öffentlichkeit erfreuten: „So geht sächsisch“. Warum so Vieles schiefläuft in Sachsen, damit beschäftigen sich gleich mehrere Artikel in der neuen „Leipziger Zeitung“, die heute an den Kiosken der Stadt ausliegt.
Man muss nicht immer extra Bücher für Blinde und Sehschwache machen, dann, wenn die Bücher für alle anderen schon fertig sind. Viel sinnvoller ist es, Bücher von Anfang an so zu konzipieren, dass sie auch ganz leicht für besondere Bedürfnisse umgesetzt werden können. Das war die Dissertationsidee der HTWK-Studentin Julia Dobroschke. Dafür hat sie jetzt einen Preis bekommen.
LeserclubEs war gerade diese todtraurige Melodie in der Warteschleife, die Herrn L. auf die Idee brachte, die alten Chemikalien des Fotolabors herauszuholen, das sie mal betrieben hatten, als diese Zeitung noch schwarzweiße Fotos druckte und man Filme in Kameras legte. Filme, die sich im Archiv stapelten. „Was soll denn das, Herr L.?“
Nichts ist so undurchsichtig wie die Kosten der öffentlich-rechtlichen Sender. Das musste nun auch wieder die AfD-Abgeordnete Andrea Kersten erfahren. Die AfD arbeitet sich ja noch immer ab an diesen undurchsichtigen Sendergeflechten, den nicht nachvollziehbaren Kostenstrukturen und den Rundfunkgebühren. Denn wenn man schon ein ganzes Volk zum Zahlen verdonnert, dann sollte doch eigentlich Transparenz über die Kosten herrschen, oder?
Der Traum ist gar nicht so unkonkret, wie einige Leute glauben, die sich derweil – na wo schon – auf Facebook gemeldet haben, diesem sozialen Rührkuchen, wo sie alle immer schon wissen, was richtig ist, bevor sie auch nur die Überschrift gelesen haben. Aber es ist auch ein lehrreiches Anschauungsobjekt.
Manchmal träume ich von einer Stadt, die sich wieder lieben lernt - mit all ihren Schwächen. Und deren große Könige nicht so tun, als wäre alles unvergleichlich wunderbar. Ein großes, fröhliches Wir, frisch aus der Waschmaschine. Eine Stadt voller Blasmusik. Nur: Sie hört sich selbst nicht mehr zu. Sie ist wie ein großer Werbespot für Buntwäsche. Ich träume von einer Stadt, die sich wieder zuhört.
Ich habe einen Traum. Einen Traum voller Mühsal, Stolpersteine und kräftezehrender Wegstücke. Es ist ein alter Traum. Manche Leserinnen und Leser träumen ihn mit mir nun seit 12 Jahren. Es ist nur auf den ersten Blick der Traum von einer Zeitung, die wieder von dem erzählt, was die Bürger in dieser Stadt tatsächlich bewegt. Was denn für eine Zeitung? Und was bitteschön ist eine Zeitung?
LeserclubDas war der Morgen, an dem seine Mascha ihm den Häschenteller hinstellte, ihren Lieblingsteller. Und an dem sie sich lange in die Augen sahen und Herr L. einen Moment lang tatsächlich überlegte, ob er seinen Beruf nicht doch lieber an den Nagel hängte und sich irgendwo als Pizzabote bewarb. Selbst mit den Bildern der wilden Tschaika-Fahrt im Kopf. Er hatte verdammt schlecht geträumt.
Leserclub„So, so“, sagte sie. – „Ähem“, machte er. Und hörte ganz genau, wie sie aufmerkte und ihre Ohren spitzte: „Ja?“ – Ein unverkennbares „Ja?“. So eines, nach dem nur noch eines kommen kann: das komplette Geständnis. Männer kennen das ja. Manche ziehen sich dann die Pelzjacke an und gehen in die Kneipe an der Ecke, um sich bis zur Nasenspitze zuzulöten.
Liebe Leser, liebe Freunde der L-IZ.de, liebe Freikäufer, bereits seit dem 6. August ist das Team der L-IZ in neuen Fahrwassern unterwegs. Die Aktion „Freikäufer“ hat Fahrt aufgenommen. Bis heute (Stand 20. September 2016) haben sich 93 Unterstützer über die bereits vorher eingetragenen 760 Abonnenten hinaus angemeldet und sind zu uns an Bord gekommen. Wie erklärungsbedürftig unser Vorhaben ist, spüren wir täglich in vielen Mails, bei Anfragen in den sozialen Netzwerken oder auch in persönlichen Gesprächen.
LeserclubEigentlich war hier an dieser Stelle jetzt eine sanfte Überleitung in eine hübsche Bettszene vorgesehen. Die wird noch kommen, keine Bange. Aber irgendwie scheint meinen Kollegen die Geschichte mit dem ganzen Auftritt sehr gut bekannter Raubtiere doch ein bisschen heiß geworden zu sein. Da haben sie mir gestern richtig ins Gewissen geredet: „Der erste Anwalt hat schon angerufen, Leo!“
„Love is the answer“, meint Lina. Aber Friedenstauben lassen wir in der neuen „Leipziger Zeitung“, die morgen erscheint, nicht fliegen. Es wäre zu schön, wenn Love & Peace und ein friedliches Gemüt genügen würden, die Übel der Welt zu bereinigen. Aber Tatsache ist: Ohne Müh und Schweiß wird die Welt keinen Deut besser. Aber: Kriegen die Bewohner der sächsischen Armutshauptstadt den Hintern hoch, um gegen TTIP und CETA zu demonstrieren?
LeserclubWie Sie ja inzwischen nachgelesen haben, hat auch noch der Hase mit Platz unterm Pilz gefunden. Und der Fuchs schaute dumm in die Welt. Und ganz problemlos passten zu den zwei Maschas auch zwei Olegs an den großen Küchentisch, samt Herrn L. natürlich. Aber erst nachher. Nachdem Nudelholz und Pfanne zum Einsatz gekommen waren.
Leserclub„Hier ist kein Platz mehr!“ – „Dann rückt doch etwas näher zusammen“, heißt es in einem alten und beliebten Klassiker.* – „Na gut, versuchen wir’s!“ Und sie rückten enger zusammen, so dass auch noch der Schmetterling und das Mäuschen unter den Pilz kriechen konnten. Und sogar ein Spatz passte noch drunter. Aber zwei Olegs, breit wie Küchenschränke? Da zweifelte L.
LeserclubWer an diesem Nachmittag etwas aufmerksamer auf große schwarze Limousinen geachtet hätte, hätte das Fahrzeug mit seinen polierten Chromleisten sicher auch in der Nähe des Herrmannkais entdecken können, fast im Schritttempo schwebend, während drinnen zwei Herren aufmerksam die schmucküberladenen Fassaden beäugten und die flatternden Absperrbänder der Justiz.
LeserclubIn einem großen schwarzen Wagen bogen sie ein in die Trauerweidenallee zum Friedhof, glitten an den verdutzten Blumenverkäuferinnen, den verblüfften Steinmetzen und den blitzenden Scheiben des Sarggeschäftes vorbei. Die Bremsen quietschten nicht. Oleg hatte seinen TSCHAIKA gut in Schuss. Und so schwebte das Fahrzeug geradezu vor die kleine Gastwirtschaft, die nicht mal eine Aufschrift trug. Auch wenn alle Welt wusste, wie sie hieß.
KommentarFür alle LeipzigerHaben Sie auch so ein vages Gefühl, dass der Oberbürgermeister dieser Stadt in einer völlig anderen Welt lebt als Sie und ich? Ich jedenfalls schon. Schon länger. So ein brausiges. Mit jeder Menge Zucker drin. Seit gestern erst recht. Da schmiss wieder so ein reitender Bote bergeweise Papier in alle Hausflure, auch in unseren. Kann auch ein Springer gewesen sein, ein rasenballiger.
LeserclubWie fühlt man sich, wenn einen eine russische Taigatrommel überfährt? Wahrscheinlich genau so: Erst sieht man die gewaltige Maschine als Gottes Eiserne Faust auf sich zujagen, dann prallt man mit dem Ural zusammen, sieht Sputniks und Lunochods. Dann erwischt einen die potenzielle Energie und verwandelt sich in einen Dampfhammer mit Knockout. Und dann wird Herr L. natürlich noch geohrfeigt.
Manchmal dauert’s ein bisschen länger, erst recht, wenn bei zwei wichtigen Geschichten, die unbedingt noch in der neuen „Leipziger Zeitung“ stehen sollten, die Antworten fehlten und damit wichtige Bausteine. Was macht man da? Lässt man Löcher oder lässt man die Zeitung eine Woche später erscheinen? Beide Geschichten sind drin - die Januar-Randale in Connewitz genauso wie die Unister-Story.
Wofür braucht man eigentlich Medien? Die einen wünschen sich ja partout so etwas wie ein Winkelement, mit dem der schreibende Journalist angibt, was die Richtung ist. Was schon in der Diskussion ein Problem wird. Die einen möchten gern linksherum geführt werden, die anderen lieber – na ja - durch die Mitte, auch wenn’s dabei eher rechtsherum geht. Das ist alles niederer Blödsinn für Follower.
Im Frühjahr fand die Linksfraktion im Sächsischen Landtag, man müsste das Sächsische Privatrundfunkgesetz mal wieder auffrischen. Es passt nicht mehr in die Zeit, die ja bekanntlich digital geworden ist. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern hat man das ja schon entsprechend geändert und allen digitalen Mediennutzern eine analoge Rundfunksteuer verpasst. Aber wie geht man mit dem Rest der freien Medienlandschaft um?
LeserclubSie wissen ja, dieser kaffeeverkleckerte Morgen deutete für Herrn L. in drei Richtungen. Eine Kompassnadel wies nach Schwaben, eine nach St. Petersburg. Und eine - das ahnte Herr L natürlich nicht - in eine muffige Kneipe mit dem honorigen Namen „Allerletzte Instanz“.
Es ist schon erstaunlich. Sogar ein englischer Komiker hat schon mitbekommen, dass da irgendwas kaputt ist im Regionaljournalismus. Auch in England. „Wir müssen für Journalismus bezahlen“, teilt John Oliver seinen Anhängern in einem Youtube-Video mit. Also für nass. Ein Widerspruch, auf den die „Süddeutsche“ in ihrem Beitrag zu Olivers berechtigter Mahnung hinwies.
Man ärgert sich ja dieser Zeit immer wieder über Kollegen und Kolleginnen, die ihre Arbeit nur halb machen. Wie am Montag, 8. August, eine Kollegin bei „Zeit Online“, die aus aktuellem Anlass eine Geschichte schrieb mit dem Titel „Eine Welt ist nicht genug“. Es ging um den „Earth Overshoot Day“, der in diesem Jahr am 8. August war, fünf Tage früher als im Vorjahr.
Wer macht denn nun den Reibach im Internet? Wo fließen die steigenden Werbeumsätze hin? Denn die gibt es. Von 1,054 Milliarden sind die Online-Werbeeinnahmen von 2012 bis 2015 in Deutschland auf 1,425 Milliarden gestiegen. Behauptet zumindest das Jahrbuch der Landesmedienanstalten. Und die haben wieder beim Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) abgeschrieben. Und wo haben die es her?
Es geht nicht ohne. Wir haben jetzt zwölf Jahre lang versucht, ein journalistisches Webangebot auf die Beine zu stellen, das sich vor allem aus Werbeerlösen finanziert. Das war mal ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Und viele Verlage, die zwischen 1995 und 2004 reichweitenstarke Websites betrieben haben, haben davon auch profitiert. Doch spätestens seit 2008 ist der Wurm drin. Manche sagen: noch länger.
LeserclubEs wurde damals kein Skandal. Obwohl die Geschichte um Belinda alle Zutaten dazu hatte. Aber selbst L. hatte den Fall längst vergessen und ein alter, abgegriffener Groschen fiel auch bei ihm erst, als er an diesem späten Morgen mit seinem Ressortchef aneinander geriet. Immerhin lechzte die GANZE STADT nach neuen Sensationsmeldungen zum Panama-Papier-Skandal.
LeserclubUnd so landete L. unverhofft nach einer Stippvisite in den Katakomben des Rathauses in den staubigen Tiefen seines alten Aufhebeschrankes. Da lagerte er all seine vollgeschriebenen Notizbücher und ärgerte sich immer wieder, wenn er mal hinunter musste in diese Zeitmaschine, über seine eigene schreckliche Klaue. Die war schon damals schlecht, als der Vorfall mit dem Toten im Zoo die Stadt in Aufregung versetzte. - Wie man so sagt.
Auch an Sonntagen schicken emsige Landtagsfraktionen Meldungen und Stellungnahmen in die Welt. Sogar zu Themen, die eigentlich typische Montags- oder Dienstagsthemen, richtige Alltagsthemen sind. So wie das Thema Lehrerbildung. Ein ganz heißes Eisen. Denn von Lehrern in sächsischen Schulen wird so einiges erwartet, zum Beispiel auch die Vermittlung von Medienkompetenz.
Wie kommt man nur raus aus diesen Schleifen? Mitteldeutschland ist eine Vision, eine mögliche Klammer für ein wirklich mutiges politisches Projekt. Die Wirtschaft würde es am Ende feiern, weil es einen ganzen Wirtschaftsraum endlich sinnvoll bündeln würde. Aber die mitteldeutsche Wirtschaft feiert sich lieber selbst. Und die „Regjo“-Autoren fassen in bunten Schaum und gezuckerte Watte.
LeserclubWelche Chance hat ein kleiner, ganz kleiner Zeilenschinder in L. eigentlich, noch heute herauszufinden, was eigentlich los ist mit der Akte zu jenem mal wieder für Wirbel sorgenden Grundstück, wo einmal die legendäre Soßenfabrik von Marinade-Heinrich stand? Eigentlich hat ein flinker Hase wie L. nur eine Chance: Er weiß, wer Verlieswächter ist im Rathaus. Und weiß auch, wann Frühstückspause ist.
LeserclubNatürlich erschien Herr L. nicht zur offiziellen Öffnungszeit am Haupteingang des Zoos. Er nahm auch nicht den Haupteingang, sondern eilte, kaum war er aus der Bahn gesprungen, zum Glaskäfig, wo für gewöhnlich der Pförtner gefangen saß. Nur heute nicht. Nicht um diese Zeit. Im Windschatten eines röhrenden Kühlwagens passierte L. die Schranke und entwischte dann - wer hätte das gedacht - seitwärts. Dem scharfen Geruch hinterher.
Wenn man nur dranbleibt, dann merkt man, wo es in unserer Gesellschaft krankt, kracht und knirscht. Selbst wenn man es so nicht plant und die Autoren der Leipziger Zeitung einfach aufmerksam bleiben in ihren Geschichten. Die neue LZ Nr. 33 liegt heute am Kiosk. Und wir hätten dick und fett drüber schreiben können: „Egoismus macht krank“. Ja, „Brexit“ kommt auch drin vor.
Ist das schöööön. Da reagiert doch tatsächlich eine Frau S. auf meinen Abschiedsbeitrag an Frau R.. Ich nehme einfach mal an, es ist tatsächlich eine enervierte Dame, die sich da als Susi Sorglos gemeldet hat und schon glaubt, die L-IZ zu kennen, wenn sie einen Beitrag gelesen hat. Gnä Frau: Die L-IZ hat derzeit 31.000 Beiträge online. Alles hübsch gemischt.
LeserclubDass er einen von Olegs kleinen Fischen abbekommen haben könnte, bezweifelt L. Auch wenn er in dieser mondhellen Nacht so unruhig schlief wie ein Heringsschwarm, hin und her jagend durch die unendliche Bläue des Kristalls, in dem sich das Licht von Mond und Sternen in vielen Funken brach, die immer wieder zurückschreckten, als würde da am Rand des Schwarms ein Raubfisch unterwegs sein.
Ab dem 11. Juli kann man - wenn man es dicke hat - wieder mal 1. Klasse im ICE fahren. Egal, wohin. Dann hängt dort wieder das neue „median“-Magazin der Metropolregion Mitteldeutschland aus. 14 Tage lang. Der Titel führt mit einiger Absicht hübsch in die Irre: „Achtung Aufnahme“. Als wär’s das Achtungsschild an einem Aufnahmestudio. Aber um Medien geht es nicht.
Manche Serien muss man irgendwann einfach zubinden. Nicht weil man ordentliche Antworten bekommen hätte. Sondern weil die angefragte Politik die Antworten verweigert, ausweicht, sich auf die alten Verteidigungslinien zurückzieht. Im April hatten wir den medienpolitischen Sprechern im Sächsischen Landtag 15 Fragen zum MDR geschickt, zu Transparenz und Gebührengerechtigkeit.
LeserclubWar es warm? War es kalt? Kein Mensch hat das registriert. Aber es muss wolkenlos gewesen sein. Denn die beiden Besucher von Olegs Dachgarten brauchten keine Extra-Lichter. Der Mond stand ein bisschen zu grell überm Dachfirst. Die Flaschen auf Olegs liebevoll gedecktem Tisch warfen scharfe Schatten. Und nur als Oleg sein Alibaba-Licht anmachte, erkannte L. die gemarterten Papiere in seiner Hand.
LeserclubAber wie hat es Herr L. geschafft, den Abend mit Oleg Blochin verbringen zu dürfen nach dieser ausgemachten Sauerei im Flur? Wie ist er um den fälligen Stubenarrest herumgekommen? Um die hochnotpeinliche Befragung hat er sich nicht drücken können. Das war klar. Immerhin hatte seine Allerschönste und Tröstende ja extra seinen Lieblingsfisch gekauft. Nie hatte sich ein Mensch sorgender um ihn bemüht, als seine Einzige.
LeserclubSternenhimmel über L. Eigentlich unmöglich. Wenn in L. nachts die Lichter glühen, sieht niemand den Sternenhimmel. Aber vorstellen kann man sich das, wie Oleg Blochin und Herr L. da unter Sternen sitzen, spät nach getaner Arbeit. „Und? Chast du nu deinen bösen Artikel geschrieben? Hat sich gelohnt der Stress?“ – „Ja“, sagt Herr L. Und: „Nein.“
Ab heute liegt sie wieder an allen Verkaufsstellen: die neue „Leipziger Zeitung“. Diesmal - naja - mit verwirrten Fußballern auf dem Titelbild. Passend zur Zeit. Denn auch wenn jetzt wieder eine ganze Republik versinkt in Volkes Spielen: Die ungeklärten Themen der Gegenwart gären weiter, liegen unerledigt herum auf den Straßen. Und auf einmal schleicht sich ein Wort in unsere Zeitung: Wut. Ganz beiläufig. Und es gibt jede Menge Gründe, richtig wütend zu sein.
LeserclubDie Wohnungstür fliegt fast aus den Angeln: „Aufmachen! Sofort!“ Die Türglocke schlägt an. Passt zwar nicht zum Getrommel an der Tür. Da wird jetzt auch noch dagengetrampelt, „Aufmachen! Sofort!“ Und dann, als hätte man es sich überlegt: „Aufmachen! Milizia! Sofort! Bistra!“ - Da hatte Herr L. ja schon die Klinke ergriffen und wollte die Tür ...
LeserclubWollen wir jetzt mal raten, was Herr L. in diesem Moment zuerst getan hat, als ihn der schnaufende Berg von Mensch in der Bahnhofshalle beinah niedergewalzt hätte? Natürlich nicht. Für so etwas hat ein Mann mit heißen Sohlen keine Zeit. Keine Zeit gehabt, auch nicht für Schmerz, denn in der nächsten Szene sehen wir L. schon über das Bügelbrett gebeugt und im Dampf verschwunden. Er bügelt - wer hätte das gedacht - dubiose Papiere. Was für eine Aufgabe.
Im Jahr 2015 ist es nun passiert: Das Internet hat die klassischen gedruckten Tageszeitungen im „Meinungsdbildungsgewicht“ überholt. Dieses Gewicht wird regelmäßig im Rahmen des Medienkonvergenzmonitors von TNS Infratest für die Landesmedienanstalten ermittelt. Die freuen sich immer, dass das deutsche Fernsehen immer noch als dicker Klops die Meinungsmacht Nr. 1 ist. Nicht bei allen.
Es ist eines der wichtigsten Themen, die für die Region Mitteldeutschland auf der Tagesordnung stehen: Vernetzung. In einem Regjo-Heft vor einem Jahr hat es sich schon mal angedeutet, jetzt haben es die Magazin-Macher versucht, thematisch zum Leitthema ihres neuen Heftes zu machen. Aber gibt es überhaupt einen Journalisten, der sich mit dem Thema auskennt?
Die neue „Leipziger Zeitung“ liegt seit Freitag, 13. Mai, an vielen Verkaufsstellen in der Stadt aus. Ein Lesepaket für alle, die ihr Leipzig noch ernst nehmen und keineswegs glauben, dass es ein Kleingarten, eine missratene Party oder eine Dauerwerbeschleife ist, sondern eine Aufgabe. Eine echte Herausforderung, in die man investieren muss. Aber wie macht man das, wenn die Einnahmen auf Kleingartenniveau sind?
LeserclubScherben spritzten über die Steine. Kaffee tropfte von L.s Mantel. Das Klirren und Bersten erreichte ihn Sekunden später. Eigentlich sogar erst, als sein blasser Kollege wieder unterm Tisch hervorgekrochen kam, mit scharfem Blick Richtung Bahnhofsbistro. Da hatte es tatsächlich eine riesige Scheibe zerlegt.
2.269 Datensätze mit Handynummern, Mitgliedsnummern, Mailadressen und Wohnanschriften von AfD-Mitgliedern, welche beim soeben zu Ende gegangenen Parteitag in Stuttgart anwesend waren, sind am Morgen im Netz aufgetaucht. Nicht das erste Mal, dass die Partei von einem Datenleck betroffen ist. Bereits 2014 machten die ersten Listen damals mit allen Parteimitgliedern Sachsens die Runde, 2015 betraf es den Bremer Parteitag. 2014 stand die Landtagswahl im Freistaat an, die AfD holte aus dem Stand 9,7 Prozent. Geschadet hatten die Veröffentlichungen und die Diskussionen um rechte Mitglieder in den AfD-Reihen demnach kaum. Worin der Sinn solcher Adress-Aktionen besteht, bleibt derzeit eher unklar.
LeserclubWer da glaubt, in Sicherheit zu sein, nur weil die scharfen Augen der Gesetzeshüter tränen und zu tun haben, einer nicht ganz einsichtigen Zeitgenossin zu entkommen, der irrt sich manchmal. Mächtig gewaltig. Meistens dann, wenn er - wie unser Herr L. - mit weiten Schritten vom Bahnsteig verschwinden und mantelwehend um die Ecke hinter der Brezelbude entkommen will. „Ach, der Herr L.! Wer. Hätte. Das. Gedacht.“ Ein blasser Mann und eine geölte Stimme.
Während so mancher angefragte Abgeordnete sich denkbar kurz zu den etwas zugespitzen Fragen der L-IZ zu Rundfunkgebühren, Transparenz und Kontrolle beim MDR äußerte, hat sich die medienpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Claudia Maicher, mit den angesprochenen Problemen deutlich intensiver auseinandergesetzt und sieht an einigen Stellen auch deutlichen Verbesserungsbedarf. Hier ihre Antworten auf unsere Fragen.
Kann man sich eigentlich daran gewöhnen, dass Zustände eingefahren sind und sich in Diskussionen um „Rundfunkbeitrag rauf oder runter“ erschöpfen, ohne dass über die eigentlichen Möglichkeiten oder Ansprüche an einen öffentlichen Sender überhaupt noch diskutiert wird? Auch Falk Neubert, medienpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, sieht nicht wirklich die Notwendigkeit, beim MDR etwas anders zu machen. Seine Antworten auf unsere Fragen.
Als erste medienpolitische Sprecherin aus dem Sächsischen Landtag hat Aline Fiedler, die medienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, einige der von uns zum Teil natürlich etwas zugespitzten Fragen beantwortet. Bei einigen wird schon deutlich, dass die Sache durchaus komplex ist – auch und gerade, wenn man versucht herauszufinden, was Transparenz ist oder sein könnte.
Am 13. April setzte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) mal eine ihrer üblichen Meldungen in die Welt: „Rundfunkbeitrag kann um 30 Cent auf 17,20 Euro sinken“. Gleich schwappten die Nachrichtensender wieder über mit sinnfreien Statements zu Rauf oder Runter. Völlig jenseits der überfälligen Diskussion, wie die Sendeanstalten endlich moderner und transparenter werden.
LeserclubHat Herr L. einen gewaltigen Fehler begangen? Sah das so aus? Waren zwei eifrige Beamte gerade dabei, ihn beim Frevel seines Lebens zu erwischen? Immerhin lebt er in einer Zeit, in der Flaschensammler genauso hoheitlich unbeliebt sind wie Leute, die seltsame Nachrichten austauschen auf eigenartigen Wegen. Hatte der Mann am Telefon nicht extra betont: „Wenn Sie erwischt werden, dürfen Sie auf mich nicht zählen.“ So liebte Herr L. seinen Beruf.
Im „Tagesspiegel“ gab es in den letzten Tagen eine kleine Kabbelei zu einer Frage, die irgendwie auch „die Medien“ angeht. Chefredakteur Lorenz Maroldt hatte die Frage angesprochen, warum es in Berlin immer mehr rechtsfreie Räume zu geben scheine. Am Ende landete er sogar bei „Zero-Toleranz-Räumen“. Ihm antwortete zwölf Tage später der Fernsehmann Werner Sonne und warf eine ganz kühne Antwort hin: „Die Medien brauchen mehr Mut.“
LeserclubUnd dann stand Herr L. da, zitternd vor Enttäuschung am Ende des langen Bahnsteigs. Solche Momente hasste er, da war ihm zum Explodieren, zum Ausderhautfahren und Zumberserkerwerden. Warum nur immer wieder ihm? Womit hatte er das verdient? Hätte er einen Gott gehabt, hätte er auch einen Sündenbock gehabt. In solchen Momenten beneidete er den Kapitän Ahab um seinen Wal. "Mit Ihnen alles in Ordnung?"
LeserclubVielleicht hat Herr L. doch den falschen Beruf ergriffen. Denkt er so. Das Herz pocht ihm bis in den Hals. Der Schweiß rinnt über die Stirn. Und trotzdem friert er in seinem zu kurzen Mäntelchen, mit dem er sich so gar nicht an die frischen Aprilwinde angepasst hat. An die Gefühlsausbrüche wütender Taxifahrer schon gar nicht.
Es ist großartig zu erleben, was für eine teils unsinnige, überpolitisierte und leider oft strunzdumme Debatte zu Jan Böhmermanns ZDF-Satire rings um ein Gedicht angeblich über Recep Tayyip Erdoğan geführt wird. In den sozialen Netzwerken so und so – hier ist noch nicht einmal das gesamte Video bekannt, da weitgehend gelöscht. Dabei gerät die Genialität des satirischen Kunstwerkes fast in den Hintergrund, auch für seinen Brötchengeber ZDF, da sich nach den weiträumigen Löschungen alle auf den Inhalt des Gedichtes konzentrieren. Doch selbst das Schmäh-Gedicht an sich ist eine Parodie und somit gesetzlich gedeckt.
Selbst die FAZ hat sich mittlerweile intensiv mit der zunehmenden Schere zwischen Reich und Arm beschäftigt. Sogar noch vor Bekanntwerden der Panama-Affäre. Scheinbar streiten sich die Ökonomen, ob die zunehmende Ungleichheit nun gut oder kontraproduktiv für unsere Gesellschaft ist. In der neuen Ausgabe der „Leipziger Zeitung“, die am Freitag, 8. April, erschien, beschäftigen sich die Autoren mit ein paar Facetten des Problems, wie es in Leipzig sichtbar wird.
Seit 2014 existiert nun der Leserclub der L-IZ.de, seit Oktober 2015 ist es zudem möglich, auch ein Kombi-Abonnement gemeinsam mit der monatlich erscheinenden LEIPZIGER ZEITUNG abzuschließen. Doch warum ist es eigentlich wichtig, dass Sie uns als Abonnent unterstützen? Und welchen Wert hat lokaler Journalismus in unserer Informationsgesellschaft überhaupt? Antworten auf Fragen, die uns nun seit fast 12 Jahren umtreiben.
Ist es so, dass die Welt alternativlos vor sich hindümpelt? Wohl nicht, doch all zu oft werden die Alternativen nicht gezeigt, diskutiert und so gegen den Mainstream hervorgehoben. Diskussionen zu begleiten kostet Zeit und – Sie ahnen es – Geld. Ob als Videostream, Mitschnitt oder live begleitete Übertragung eines Vortrages, einer Podiumsdiskussion oder einer Stadtratssitzung - immer sind es Journalisten, welche Öffentlichkeit schaffen. Und Informationen für den Moment, wo Sie sie benötigen, dauerhaft zur Verfügung stellen.
Haben Sie diese Sau gesehen? Oder die da? Täglich ein neues Borstentier, welches durch die Medien rast. Aufmerksamkeit hat längst der nachhaltigen Berichterstattung den Rang abgelaufen, viele lose Enden werden nicht mehr zusammengeführt, die Geschichten bleiben allzu oft nach der ersten Empörungswelle halbfertig liegen.
Ein Lokaljournalist sollte, ja muss selbst vor Ort sein, seine Interviews mit Gesprächspartnern direkt führen können und somit möglichst nah und verständlich – und möglichst unabhängig – via Foto, Text, Video und Audio berichten. Oft genug verfolgt er dabei Entwicklungen über Jahre hinweg und kann so Gründe und Ursachen für manch kuriose Wendung und nur scheinbar überraschende Ergebnisse benennen.
Die reine Werbefinanzierung, ein großer Irrtum, welchem auch wir bis vor zwei Jahren durch die „Verheißung unendliche Weiten im Netz“ aufgesessen sind: was in Zeiten des Printjournalismus gültig war, gilt auch im Netz. Werbung ist eine wichtige und ergänzende Einnahmequelle, nicht jedoch die alleinige. Der Leser ist und bleibt eine ebenso wichtige Säule zur Finanzierung von Journalismus und die gesamte Branche in Deutschland weiß es längst.
Ein Aspekt, welcher zur Gründung unserer Zeitungen führte, war und ist immer auch der einer seltsamen Außenwahrnehmung „großer“ Medien auf Leipzig. Die Titel dafür sind längst Legende – zwischen „Hypezig“ und „Armutshauptstadt“ haben wir in den vergangenen Jahren alles erlebt.
Leipzig - Medienstadt oder Medienversuchsstadt? Kein einziges Leipziger Medium hat wirklich überregionale Strahlkraft, kann Geschichten über die Tore der Stadt hinaustragen und diese vorab so unabhängig und tiefgründig recherchieren, dass sie Bestand haben und halten. Liegt das an der Dummheit der hiesigen Journalisten? Nimmt man dieses kaum haltbare Argument beiseite, wird sichtbar, dass es an der Finanzierung, der nötigen Distanz zur einzigen Bezahlquelle (Werbung) und einer gemeinsamen Plattform dafür fehlt.
Noch vor einigen Jahren war die Bezeichnung „Lieblingszeitung“ im lokalen Markt Leipzig eigentlich nicht möglich. Es gab, abgesehen von der BILD Leipzig, nur „die“ Eine in unserer Stadt, welche versuchte, alle Aspekte einer Geschichte abzudecken. Einem gesellschaftlichen Diskurs auf Leipziger Ebene tat dies eher nicht gut, von so manchem Hinweis auf dringenden Änderungsbedarf oder der damit alleinigen Deutungshoheit zu gesellschaftlichen Prozessen ganz zu schweigen.
LeserclubOjemine, was ist da passiert? Ein kleines Erdbeben? Ein Überfall? Oder nur ein Zuruf aus dem Off, der Herrn L. (nennen wir einfach mal so) mitten aus der Arbeit gerissen hat? Oder war es nur eine kleine Ablenkung, von der Sie nichts erfahren sollen?
Die Welt ändert sich. Und am aufgeschlossensten für neue Entwicklungen sind natürlich junge Leute. Sie gehen mit neuen Techniken und Informationsangeboten lockerer um als Ältere. Und wer ihre Nutzungsgewohnheiten abfragt, der kann so eine Ahnung bekommen, wie die Medienwelt der nahen Zukunft aussehen könnte.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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