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Artikel aus der Rubrik Satire

Schwarwels Fenster zur Welt

Dunkeldeutsche muss man mögen, aber …

Karikatur: Schwarwel

Sommerzeit, Urlaubszeit am Strand und die Sonne knallt so schön. Am Montag bringt sich der Teil von Legida, der kein Geld für einen flotten Griechenlandtripp hat, wieder selbst ums Eck. Diesmal eifrig unterstützt durch das Mutti-Bündnis aus dem Tal der Ahnungslosen. Vielleicht werdens ja wieder 300. Und heute hat sich die AfD endgültig zum politischen Sachsen-Arm der Straßenlatscher (Lügendemonstranten!) gemausert. „Lügenlucke“ (Lügänluggä) haben sie in Essen gerufen und Petry Heil hieß es am Schluss. Die Asylbewerberheime brennen wieder in Sachsen, das leise Kichern am Stammtisch begleitet das fleißige Zündeln – alles läuft nach Plan. Sachsen kommt. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt

Tittenhitler

Karikatur: Schwarwel

Ich habe neue Nachbarn. Eigentlich nicht ungewöhnlich in diesen Zeiten – der Mietmarkt, der Mietmarkt. Alles zieht um und hin und her, auf der Flucht vor steigenden Nebenkosten. Und seit Neuerem wollen auch ganz viele vom Land in die Stadt. Wegen der „Ausländerschwemme“ in den schwach besiedelten Gebieten rings um Dresden. Nur ich bleibe, wo ich bin, in Leipzig-Zentrum. Ostrente, alter Berechnungsschlüssel - wisster Bescheid. Bis jetzt. Ich habe „Flüchtling“. Scheinbar eine schwere Erkrankung am Volkskörper. Denn gegenüber ist der Mustafa mit dem gesamten Clan eingezogen. Da verändert sich der Fokus. Zwei Frauen, 5 Kinder und Messer hat er Anmelden und weiterlesen.

Einheit, Recht und Freiheit

Schwarwels Fenster zur Welt: Streik und Einheit!

Karikatur: Schwarwel

Post, Bahn und in der Kita. Langsam wird’s eng oder? Und der deutsche Michel tobt, Grund genug glaubt er zu haben: Kinder am Hals, auch noch Busfahren und bald kommt nicht einmal mehr der nächste Mahnbescheid vom Mobilfunkanbieter. Skandal! Da bittet er doch lieber höflich darum, obs ein paar Euro mehr für den 80-Stunden-Job sein dürfen. Und vergisst die viel gepriesene Work-Life-Balance. Dann geht’s lieber wieder zurück ins Bergwerk zum fröhlichen Marmeladeschaufeln liebe Sklaven, bevor er in die Nähe eines funktionierenden Denkvorgangs gerät. Das Zauberwort heißt „Tarifeinheitsgesetz“. Anmelden und weiterlesen.

Wohin mit Leserbriefen, die gar keine sind?

Leo Leu macht sich Gedanken über die Schönheit des Häppchenwissens

Foto: Leo Leu

LeserclubIch sag es ja ungern, aber es gibt Leserbriefe, die sind keine. Die sind reine Rechthaberei. Hätte ich ja nichts dagegen, wenn das einen Grund hätte. Aber manche, die uns in letzter Zeit erreichen, sind geradezu typisch. Das Strickmuster ist fast immer dasselbe: "Ich habe Ihren Artikel zwar nicht gelesen, aber ich muss Sie darauf hinweisen, dass Sie Unrecht haben." Anmelden und weiterlesen.

Automatische Reaktionen

Schwarwels Fenster zur Welt: NSA, BND – olé olé

Karikatur: Schwarwel

Du sach mal – hast Du diesen seltsamen Satz noch präsent? Welchen? Na da war doch was – hier irgendwas mit deutschem Volk und einen Dachschaden verhindern. Nein, nicht Dachschaden – das war was anderes … Verdammt dreimal hast Du das nun runtergebetet. Egal, das Dach jedenfalls bleibt heil. Basta. Schön Angela. Und wir dachten schon die Batterie ist runter. Roll schon mal los. Softwarecheck: haste die Liste dabei? Krrrrfffftttttüüüüüüt. Liebe Ausschussmitglieder, Ihre Fragen bitte. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt

Jauch und die Gedenkminute

Karikatur: Schwarwel

Haste Zeit? Haste, haste? Geh doch mal wieder shoppen, wenn das Moralzentrum drückt – sind wenigstens die Affen in Bangladesh auf Minimallohn versorgt, wenn das zehnte T-Shirt passt und der Mittelmeerbarsch für Eins-achtzig übern Tresen geht! Die 1.000 sind ja nun locker voll, die Fische satt und das Jahr ist noch jung. Ökonomisch gesehen ist der Proteineintrag an der Südeuropäischen Küste ein Segen für die Fischindustrie. Weitermachen! Es gibt Menschenfleisch. Für das nächste Abendmahl mit Sekt am mediterranen Buffet wird der Fisch zumindest wieder billiger, wenns auf hoher See den nächsten Eppelkahn aus der Spur haut. Anmelden und weiterlesen.

Was noch gesagt werden muss

Schwarwels Fenster zur Welt: Letzte Worte

Karikatur: Schwarwel

Kennen Sie das? Es wurde schon alles gesagt und geschrieben, aber eben noch nicht von Jedem. Am Besten also, man lässt einfach Günter nochmals final zu Wort kommen: „Mit einem Sack Nüsse will ich begraben sein und mit neuesten Zähnen. Wenn es dann kracht, wo ich liege, kann vermutet werden: Er ist das, immer noch er.“ Den Rest der Grab-Deko schlägt Schwarwel vor, damit man gleich sieht, wo die Lauscher aufzusperren sind, bis der Sack leer ist. Und dann ist Ruhe im Karton. R.I.P. Anmelden und weiterlesen.

Petition geistert durch die Gremien

Aussichtsturm Fockeberg: Zweiter Versuch auch nach 15 Jahren wieder gescheitert

Foto: Ralf Julke

Vielleicht zum letzten Mal - vielleicht auch nicht - beschäftigt sich der Leipziger Stadtrat am 15. April mit einer Petition zum Leipziger Fockeberg. Das erste Mal zerbrachen sich Leipzigs Verantwortliche vor 15 Jahren den Kopf über die Frage, ob man auf den Trümmerberg im Leipziger Süden eigentlich noch einen Turm bauen könnte. Damit man noch mehr Aussicht hat. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt

Politiker bin ich!

Karikatur: Schwarwel

Haben Sie auch so eine Angst vor dem Untergang? Oder wissen Sie längst, wer Ihre Kohle hat? Kleiner Tipp – der Muselmann hat sie nicht, der ist arm wie eine Kirchenmaus, zerstritten wie ein deutscher Kesselflicker, an unserer Kriegstechnik verreckt oder längst sauer wie Leipziger Gose. Wer hat uns verraten? Die Aristokraten! Der Geldadel, welcher seine Fürsorgepflicht vergessen hat. Freiwillig geben die nix wieder her. Schön, dass wir neben den „Wirtschaftsflüchtlingen“ von den eigenen Spitzenpolitikern immer wieder die Griechen als Kratzbäumchen hingehalten bekommen. Kommunistenalarm! Das lenkt so schön ab. Wo das Geld geblieben ist, weiß Mutti. Was die gesetzliche Anmelden und weiterlesen.

The return of Fragen

Schwarwels Fenster zur Welt: Frieden

Frieden. Karikatur: Schwarwel

Frieden. Friedhof. Friede – der … Hallo Wikipedia: „fridu „Schonung“, Freundschaft“ ist allgemein definiert als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg.“ Das letzte Mal Frieden hatte ich wohl, als dieser Stoffel endlich die gemeinsame Bude verließ, von außen noch ein wenig herumbrüllte und nun ist Ruhe. Aber ist Frieden Ruhe? Ist die Stille schon das Glück? Und wer baut eigentlich ständig neue Waffen? Und warum? Wegen Geld? Dann wäre ja Frieden Geld. Irgend etwas stimmt daran nicht. Anmelden und weiterlesen.

Bilaterale Verhandlungen

Schwarwels Fenster zur Welt: Bachmann zahlt den Rest

Karikatur: Schwarwel

Ich finde das klasse, was die Griechen da machen. Durchgeknallt, aber klasse. Ne Forderung nach deutschen Reparationszahlungen, wie sie blöder nicht sein kann, in den Raum stellen, um endlich einen Aufschub beim Kassemachen der Banken auf ihre Kappe hinzukriegen. Cleverer Schachzug und er gelingt gerade, die ersten Rückzieher kommen schon. Jemand Anderer ist da noch auf dem Weg und übt. „Viehzeug-Bachmann“ ist zurück und versucht´s ähnlich. Was gegen Muslime faseln, obwohl´s um soziale Fragen geht. Versteht nur keiner. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: Mehr Polizei für die Versammlungsfreiheit

Karikatur: Schwarwel

Ich höre immer „Mehr Polizei, mehr Polizei!“. Wie wär´s mal mit noch weniger Hirn – dann klappt´s auch mit der Versammlungsfreiheit. Es muss Leseschwäche sein, weiter als bis zu „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis …“ scheinen die meisten beim Artikel 8 des Grundgesetzes nicht zu kommen. Yeah! Ich darf? Ich darf! Hinaus auf Straßen und Plätze und die Quarzhandschuhe nicht vergessen! Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: Väterliche Schläge

Karikatur: Schwarwel

Erziehung! Prügel? Find ich gut. Schlage Deinem Kind den Teufel aus dem Leib, treibe ihm den Belzebub aus, bis es blutig um Gnade wimmert. Nie im Gesicht – immer dort, wo der Nachbar erst das Kleidchen heben muss, damit er Deine Schuld sieht. Während er seine bereits ahnt. Auf dass das Kind sich einst erhebe, als verkrümmter Krümel, der als Haken selbst gern prügeln muss. Schlage alles, was Du nicht verstehst, was Du nie warst und Du wirst Erfüllung finden. Wenn auch nur für kurze Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: Demoplanung

Karikatur: Schwarwel

Montag, Mittwoch, Sonntag, ein sauberer Hitler-Freitag war auch schon dabei. Bald habt ihr die Woche voll. Respekt. Doch wo bleibt der verdammte Dienstag? Ist etwa der Samstag nicht genehm, weil da Shopping angesagt ist? Und wieso bitte, geht’s partout nicht am Donnerstag? Immerhin der Abend mit dem schlechtesten TV-Programm, da könnte man doch auch mal vor die Tür gehen? Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: Wut-Quickie? ALDI ruft zur Revolution

Karikatur: Schwarwel

Das ist jetzt schon blöd. Ab Mittwoch (langsam werden ja die Wochentage knapp) wollte ich meine echt heiße Kiste mit der ALDI-Bewegung aufziehen. Wisster ja: Abendland. Legida. Deutschland. Identität. Kurz und eindeutig, nicht dieses Geschwurbel an der Bürgerfront. Radikaler, besser – rangehen wie Blücher oder Heinrich V. halt. Nun ist aber an diesem Montag schon wieder keine Pegi-Da. Also kann ich schon wieder keine Flyer im Herzland der Restauration verteilen. Aber ein kleiner Streif am Horizont bleibt noch. Kathrin, ich komme! Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: ALDI

Karikatur: Schwarwel

Jawoll! Es geht weiter. Hab ichs doch gewusst! Die AfD-Freaks nach rechts, die Reichsbürger aufs Altenteil und der Neonazirest am Tag der Machterlangung Hitlers nach Leipzig. Danke Kathrin! Aber bei Dir lauf ich jetzt auch nicht mehr mit. Ist mir zu „verlebt“ irgendwie, Deine neue "Bewegung für direkte Demokratie in Europa". Klingt nach Alpenkäse mit Erdbeeren. Aber als ich heute Morgen auch noch einen „Browny“ (für Einsteiger: Hassmail von einem rechtsdrehenden Biodeutschen) bekam, war es klar. Da gründe ich nun lieber selbst im Namen der Meinungsfreiheit eine Bewegung. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: PEGIweg

Karikatur: Schwarwel

Zuerst einmal muss ich der Kathrin und dem Lutz aus der Weltstadt Coswig bei Dresden danken. Aus ganzem Herzen. Für die vielen schönen Stunden, die ich in den letzten drei Monaten erleben durfte. Eben noch bei Jauch beim beidhändig rechts vorgetragenen Gauland-Tennis, dann schon wieder auf der Bühne beim Zettel vorlesen und schwupps kurz bei der AfD vorbei. Und nun gehts wieder nach Hause zu Herd und Kindern. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: Heil Dir im Siegerkranz

Karikatur: Schwarwel

Da steht sie nun, die Wacht am Rhein und fragt sich, ob die Burka oder der Hitlergruß schlimm sei. Oder Pegida als solches. Das mit dem Vollschleier hat sie schon länger im Programm, halbseidene Führerpersonen ist Neuland. Und da werden gewisse Kontinuitäten wohl nie sterben. Immer wenn der Frack saust, kippt das scheinheilige Deutsche Untertanenvolk nach Rechts weg. Julia nicht, die stand da schon immer und hielt Wache, dass sich niemand an der CDU vorbeidrücken konnte. Und dann dieses fast epische Satzkonstrukt. Anmelden und weiterlesen.

Schwarwels Fenster zur Welt: Die Pleitegriechen mucken auf

Karikatur: Schwarwel

Kein Zahn im Maul, aber Lapaloma pfeifen! Und auch noch Linke wählen? Ja wo kommen wir denn da hin, wenn hier jeder wählen könnte, wen er will! Umgehende Abschiebung aller Griechen Richtung Süden und die Einziehung des gesamten Staatsgebietes sind das Gebot der Stunde. Jetzt! Bevor noch einer merkt, dass die Banken noch reicher, der Grieche arm und Mutti dem Schuss 2007 nur ausgewichen sind. Und leise sägt die AfD. Anmelden und weiterlesen.