·Kultur·Lebensart

Urbane Fete feiert Kunst und Kultur: 7. City Crash im WERK 2

Verlosung Leipzigs Kultur ist abwechslungsreich. Einen Einblick, wie heterogen die kulturellen Akteure agieren, gibt das City Crash im WERK 2. An einem Wochenende können Leipziger in ein Kaleidoskop der urbanen Szenenkultur in der Messestadt eintauchen. Musik und Kunst werden so miteinander vereint. +++Die Verlosung ist beendet+++

Ich trage ein Herz mit mir herum (1983, Ausschnitt). Foto: Christiane Eisler
·Kultur·Ausstellungen

Die Ausstellung „Die Lehre“ zeigt, was man bei Arno Fischer und Evelyn Richter lernen konnte

Im Museum der bildenden Künste wird in der nächsten Woche die Ausstellung „Gehaltene Zeit“ mit Foto-Arbeiten der für die DDR-Fotografie so wichtigen Ursula Arnold, Arno Fischer und Evelyn Richter eröffnet. Diese große Ausstellung hat ein kleines Pendant, das schon am gestrigen Dienstag, 28. Juni, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig in der Otto-Schill-Straße eröffnet wurde.

·Kultur·Lesungen

Chillout am Elsterufer: 14. Hörspielsommer

Der Leipziger Hörspielsommer gehört bereits seit Jahren zur festen Größe im Leipziger Sommergeschehen. Auch in diesem Jahr findet er auf dem Richard-Wagner-Hain statt. Anlässlich des Ereignisses verlosen L-IZ.de und Hörspielsommer 2 Fanpakete an die Leser.+++Die Verlosung ist beendet+++

Künstlercafé im Hof des Künstlerhauses. Foto: Johannes Widmann (1937), Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erinnert jetzt an Glanz und Verschwinden des Künstlerhauses am Nikischplatz

Das Haus ist eine Legende, auch wenn es nun seit über 70 Jahren aus dem Leipziger Stadtbild verschwunden ist: das Künstlerhaus. Eine kleine Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum zeigt jetzt, was für ein Kleinod das war. Und sie macht schon mal Appetit auf eine Sonderedition der „Leipziger Blätter“ im September: Dann gibt es die erste ausführliche Publikation über das einstige Kleinod am Nikischplatz.

Die Professorengalerie auf der Empore im Neuen Augusteum. Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Empore im Neuen Augusteum der Uni Leipzig zeigt jetzt 21 barocke Professorenbilder

Auch die ehrwürdige Vergangenheit kannte schon ihre Eitelkeiten. Nur dass den Leipziger Professoren des 17. und 18. Jahrhunderts kein Smartphone zur Verfügung stand. Sie konnten ihre Studenten, Kollegen und Bewunderer nicht einfach mit einem Selfie überraschen. Sie mussten noch brav einen Maler beauftragen, wenn sie ihr Konterfei für die Nachwelt festhalten lassen wollten. 21 dieser Bildnisse kann man jetzt im Augusteum der Uni Leipzig wieder bewundern.

Karte der „Straße der Musik“. Screenshot; L-IZ
·Kultur·Musik

Kirche Panitzsch wird am 25. Juni offizielle Station auf der Straße der Musik

Am Ende wird es wohl so etwas wie eine Landkarte der Musik, die da entsteht, wenn der Verein „Straße der Musik“ alle Häuser und Orte in Mitteldeutschland einsammelt, die mit berühmten Komponisten und Musikern in Zusammenhang gebracht werden. Die Kirche Panitzsch zum Beispiel, die am Sonnabend, 25. Juni, mit einer offiziellen Feier zur 22. Station auf der Straße der Musik wird.

Schwarwel: Leipzig von oben. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Film & TV

Lebendig ist eine Stadt nur durch Liebe, Freundschaft, Trauer und Erinnerung

Das Jahr 2015 hat so einiges ausgelöst in Leipzig. Die einen haben sich etwas intensiver mit der 1.000-jährigen Geschichte dieser Stadt beschäftigt, die anderen mit den Schatten der Vergangenheit. Und eigentlich wollte Schwarwel einen Leipzig-Jubiläums-Film machen. So, wie er 2014 einen 1989-Film gemacht hat und 2013 einen Völkerschlacht-Film und einen Wagner-Film. Doch dann kam ihm das Leben dazwischen.

Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke, HTWK-Rektorin Gesine Grande, Cara Julienne mit Carbonbeton-Kleid, Roland Keil als Leibniz und Uni-Rektorin Beate Schücking. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Im Leibniz-Jahr bekommt Leipzigs Lange Nacht der Wissenschaften auch einen eigenen Leibniz

Am Freitag, 24. Juni, feiern Leipzigs Hochschulen und Forschungseinrichtungen die nächste Lange Nacht der Wissenschaften. Da öffnen dann wieder mehr als 70 Einrichtungen ihre Türen für 318 Veranstaltungen und laden alle Leipziger ein zum Besuch. Und das Besondere im Jahr 2016: Diesmal ist Gottfried Wilhelm Leibniz höchstpersönlich dabei. Das Wunderkind, das die Leipziger Uni seinerzeit nicht haben wollte.

Das Bachdenkmal Leipzig.
·Kultur·Musik

„Geheimnisse der Harmonie“: Bachfest feiert mit 114 Veranstaltungen Leben und Wirken von Johann Sebastian Bach

Pünktlich zum Bachfest wurde eine der wichtigsten Positionen in der Bach-Welt neu vergeben. Gotthold Schwarz amtiert seit gestern offiziell als 17. Thomaskantor nach dem großen Johann Sebastian Bach. (1685-1750). Die Auftritte der Thomaner mit ihrem neuen Chorleiter, der das weltbekannte Ensemble bereits seit Januar 2015 interimistisch betreut hatte, sind nur ein Highlight des Bachfests, das am Nachmittag mit dem Eröffnungskonzert beginnt.

·Kultur·Musik

TH!NK?-Festival. Feiern am „Cossi“

Verlosung Tanzen direkt am Strand kennt man nur von der Küste des Indischen Bundesstaats Goa und von Ibiza. Der Cospudener See im Leipziger Süden ist auch ein Ort geworden, wo elektronische Musik ein Zuhause gefunden hat. +++Die Verlosung ist beendet+++

amarcord, german hornsound: Wald.Horn-Lied. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Mit amarcord und german hornsound in die Tiefen des Waldes

Das Ambiente passt, wenn sie am 12. Juni auf die Bühne kommen, die neun Herren in ihren edlen Anzügen. Oder schlüpfen sie dann konsequent in Biedermeierfräcke? Man darf sich überraschen lassen. Wie so oft, wenn sich die A-cappella-Sänger von amarcord etwas haben einfallen lassen. Nur dass sie diesmal nicht a cappella kommen, sondern in Gesellschaft einer echten Waldhorn-Kapelle: german hornsound.

Axel Thielmann ergänzte das Konzert um eine unterhaltsame Vorlesung. Foto: Karsten Pietsch
·Kultur·Musik

Leipziger Romantik im Krankenhaus. Diagnose: Alle gesund

Donnerstag, 26. Mai: Im Mediziner-Hörsaal nahmen 50 Orchestermusiker und eine Mezzosopranistin Platz, das Thema: "Leipziger Romantik“, Axel Thielmann erklärte und David Timm dirigierte unter grell-kaltem Licht. Akustisch war das kein Problem, auch der kräftige Schlussapplaus ließ sich gut hören, und der Blick aus dem Fenster ging ins Grün an der Liebigstraße in der Abenddämmerung.

Porsche-Scheckübergabe im Altarraum des neuen Paulinums. Foto: Porsche AG
·Kultur·Ausstellungen

Porsche AG und Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützen mit Spenden die Rückkehr der Epitaphe aus St. Pauli

Viele Leipziger warten darauf, dass das Paulinum der Universiät endlich fertig wird. Vor allem in der Aula hängt es. Dort fehlen noch die Glassäulen, für die man nach jahrelanger Suche endlich eine Lösung gefunden hat, wie Finanzminister Georg Unland jüngst mitteilte. Und auch bei der Restaurierung der Epitaphe aus der alten Paulinerkirche kommt man wieder ein Stück voran.

Herbert Blomstedt inszeniert Ludwig van Beethoven. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Zwei Altmeister feiern Max Reger

Max Reger (1873 – 1916) gehört nicht zum Kernrepertoire des Gewandhausorchesters. 100 Jahre nach seinem Tod darf ein Werk des Leipziger Universitätsmusikdirektors natürlich nicht auf dem Spielplan fehlen. Am Freitag interpretierte Altkapellmeister Herbert Blomstedt Regers Konzert für Klavier und Orchester, das 1910 in der Messestadt unter Arthur Nikisch zur Uraufführung kam. Am Klavier reüssierte der amerikanische Starpianist Peter Serkin.

Harald Kirschner. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Beeindruckende Bilder von Wallfahrten, Prozessionen und friedlichen Protesten

Der Katholikentag macht in Leipzig so manches möglich, woran vorher gar nicht zu denken war. Zum Beispiel auch eine Ausstellung mit Fotografien des Leipziger Fotografen Harald Kirschner im Museum der bildenden Künste: „Credo. Kirche in der DDR“. Am Sonntag, 22. Mai, um 11:30 Uhr wird sie eröffnet. Ein kleines Kabinettstück für alle, die sich so etwas in der DDR nicht vorstellen konnten.

Tony und Matthias ti(c)ken auch heute noch mit ihrem ersten Spielzeug. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Fünf Jahre Kampf gegen knallig bunt, stinkend und giftig

Vor fünf Jahren zogen Matthias Meister und Tony Ramenda aus, um die Spielzeugwelt zu revolutionieren. Mit nachhaltig hergestellten und regional produzierten Spielzeugen. Vier Spielzeuge haben die beiden mit ihrer Firma TicToys nun schon nicht nur in die Leipziger Parks gebracht. Eine echte Veränderung der Spielzeugkultur sehen die beiden trotzdem (noch) nicht. Ein Gespräch über fünf Jahre Naturstoff-Spielzeuge versus knallig bunte, stinkende und giftende Plastespielzeuge...

Ausschnitt aus dem Ausstellungsplakat „Frank Neubauer: Plakate zu Kunstereignissen“.
·Kultur·Ausstellungen

Institut für Kunstpädagogik eröffnet am Mittwoch eine Ausstellung zur Plakatkunst von Frank Neubauer

Ab Mittwoch, 18. Mai, kann man im Institut für Kunstpädagogik der Uni Leipzig in einer Ausstellung sehen, wie Plakate in Leipzig mal wirkten - als es noch Plakate gab und nicht bloß seriell überzüchtete Magermodels in billigen Modekampagnen. Frank Neubauer ist so ein Künstler aus Zeiten, als künstlerisch gestaltete Plakate an Leipziger Litfaßsäulen noch normal waren.

Georg Philipp Telemann: 12 Fantaisies pour la Basse de Violle. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Zwölf Phantasien für die Viola da Gamba von keinem anderen als Georg Philipp Telemann

Die Mode. Dieses eilige Frauenzimmer, diese vergessliche, närrische Mamsell. Die kannten auch schon die Bürger des frühen 18. Jahrhunderts. Das kannte zwar weder Eisenbahn noch Fernseher noch Radiocharts. Aber es kannte auch schon eine Beschleunigung der Dinge. Eine, nach der das 17. Jahrhundert geradezu gemütlich wirkte. Barock eben. Und schon zu Telemanns Zeit galt die Viola da Gamba als Instrument einer vergangenen Epoche.

Carl Friedrich Abel: Ledenburg. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Thomas Fritzsch und Freunde haben die Gamben-Sonaten und Trios aus Schloss Ledenburg eingespielt

Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass nicht nur das Tempo unserer Zeit hoch ist, ein wildes, oft unüberschaubares Stakkato. Wir haben uns auch daran gewöhnt, dass auch die Musik schnell ist. So schnell, dass wir nicht einmal mehr ahnen, wie sehr vergangene Zeitalter anders gestimmt waren. Und dann ist da ja auch noch diese Gambe, mit der Thomas Fritzsch ins 18. Jahrhundert hinunter taucht.

Foto: Dirk Darmstaedter-PR
·Kultur·Musik

Auf den Spuren der Jeremy Days: Dirk Darmstaedter im Neuen Schauspiel

„Brand New Toy“ war die Single überhaupt im Jahr 1988, die Hoffnung auf eine neue bundesdeutsche Bewegung von unten in den Mainstream machte. Neben Rainbirds und Camouflage trat die Formation Jeremy Days auf den Plan. Internationales Format hatte sie ja, die Truppe um Dirk Darmstaedter. Doch seit einer Weile wandelt er auf Solopfaden. Mit neuem Album im Gepäck verschlägt es ihn ins Neue Schauspiel.

Eröffnung der neuen Ausstellung im „Forum 1813“. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Das zerstörte Probstheida, die Schlacht zum Zugucken und alles gut lesbar weiß auf königsblau

Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht.

Stefan Koppelkamm: Bilder der Zerstörung Nr. 2. Sprengung der Paulinerkirche. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Mit großen Plakaten in der Rosa-Luxemburg-Straße thematisiert Stefan Koppelkamm die Zerstörungswut totalitäter Herrschaft

Insbesondere jene Leipziger, die seit gestern durch die Rosa-Luxemburg-Straße gefahren sind, haben ein paar großformatige Plakate gesehen, wie man sie auch in Leipzig eher seltener im Straßenraum sieht. Für gut eine Woche - vom 26. April bis 5. Mai 2016 - zeigt der Fotograf Stefan Koppelkamm im Leipziger Stadtraum fünf Bilder der Zerstörung. Praktisch parallel zu einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste.

Michael Sanderling dirigierte das Kurt-Masur-Gedenkkonzert des Gewandhausorchesters und spielte als Uraufführung Steffen Schleiermachers „Felsen – zum Gedenken an Kurt Masur. Foto: Gert Mothes
·Kultur·Musik

Gewandhaus-Ehrendirigent-Gedenkkonzert: Kurt Masurs Geist schwebte im Raum und bleibt

Als hätte es Kurt Masur selbst so zusammengestellt gab es Samstagabend ein Gewandhaus-Konzert, seine Witwe Tomoko erhielt den Mendelssohn-Preis der Stadt Leipzig und ein Kurt-Masur-Institut wurde unter dem Dach der Mendelssohn-Stiftung und des Mendelssohn-Hauses ins Leben gerufen. Traditionen unter Generationen weiterzugeben, das war Mendelssohns Arbeit seit der Gründung des Leipziger Konservatoriums. Und Kurt Masur dachte immer an die nächsten Generationen.

Keine Insel ohne Katze. Grafik: Phillip Janta
·Kultur·Ausstellungen

Am Samstag eröffnet im Wörtersee eine echte Insel-Ausstellung des Grafikers Phillip Janta

Das passt zusammen. Schon rein bildlich. Am Samstag, 16. April, eröffnet in der Edition Wörtersee im Peterssteinweg eine Ausstellung mit dem paradiesischen Titel „Welcome to Janta Island“ mit Siebdrucken von Phillip Janta. Dass beide was miteinander zu tun haben, haben L-IZ-Leser ja schon 2007 mal mitbekommen. Da tauchte hier ein kleines leckeres Buch mit dem Titel „Das kleine Lene Voigt Buch“ auf.

Tina Dico. Foto: Mathilde Schmidt
·Kultur·Musik

Eine Dänin in Leipzig: Tina Dico im WERK 2

Sie ist die Singer-Songwriterin aus Dänemark, die auch in Deutschland, nicht zuletzt wegen ihres Hits „Paper Thin“, bekannt ist. Seit 2004 solo unterwegs, hat sie 2015 ihre zehnte LP „A hándfuld danske“ veröffentlicht. Diese stellt sie u. a. am 24. April im WERK 2 vor.

Foto: Myra Maud-PR
·Kultur·Musik

Würdigung einer Soul-Legende: Whitney-Houston-Tribute im Haus Leipzig

Vor ihrem zu frühen Tod tauchte die US-amerikanische Soul-Sängerin Whitey Houston nur noch mit ihrem Drogenkonsum, ihrem Ehedrama mit Rapper Bobby Brown und ihren verfehlten Auftritten in den Schlagzeilen auf. Ihre große Glanzzeit hatte sie in den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren. Im Haus Leipzig wird ihr musikalisches Schaffen noch einmal gewürdigt.

Vignette der Loge „Balduin zur Linde“. Quelle: Stadtgeschichtliches Museum
·Kultur·Ausstellungen

Ausstellungseröffnung am 29. April: „Freimaurer, Symbole und Logen“

Rätselhafte Gesten, geheimnisvolle Rituale, vernebelt vom Rauch des Mystischen und oft genug beladen mit Verschwörungstheorien von Teufelsanbetung, Klüngel und heimlicher Weltherrschaft aus dem Untergrund – spontane Gedanken beim Stichwort Freimaurer. Doch wie sieht die Realität aus? Eine Briefmarken-Ausstellung Ende April bietet Gelegenheit zur Meinungsbildung und zum persönlichen Austausch abseits aller Klischees.

Moritz und Max, die beiden Orang Utans, die nie in Leipzig ankamen. Zeichnungen: Adolphe Philippe Millot, Foto: Universitätsbibliothek Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Die Universitätsbibliothek Leipzig zeigt den faszinierten Blick der Europäer auf unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen

Manchmal verbergen sich Schätze in der Bibliothek, von denen nicht einmal der Bibliotheksdirektor weiß. Was ja vorkommen kann bei über 5 Millionen Büchern, wie in der Universitätsbibliothek. Da kann dann auch mal ein Historiker und Buchautor wie Mustafa Haikal anklopfen mit der Botschaft: Sie haben da einen kleinen Schatz im Bestand, Herr Schneider.

Siegfried Lokatis (2.v.r.) beim Ortstermin im Leipziger Reclam-Archiv. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Leipziger Schaufenster zeigen die Schätze schöner Bücher aus Verlagen der DDR

Am 16. März brachte „The Leipzig Glocal“ ein Interview mit dem Leipziger Buchprofessor Siegfried Lokatis. Natürlich zu Büchern und zur Innenstadt-Ausstellung „Messegastland DDR“. Natürlich auf Englisch. Wir bringen das Interview heute auf Deutsch, mit freundlicher Genehmigung und natürlich (unterm Text) direktem Link zu „The Leipzig Glocal“. Das Interview führte die Soziologin Helena Flam.

Lothar-Reher-Spezial-Schaufenster bei Hugendubel an der Thomaswiese. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Einige Schaufenster der Leipziger Innenstadt zeigen noch Bücher aus dem „Messegastland DDR“

2012 feierte eine der beiden ganz großen Bücherreihen, die in Leipzig geboren wurden, ihren 100. Geburtstag. Die andere ist die Reclam Universalbibliothek. Diese hier war (und ist) die Insel-Bücherei. Was seinerzeit die Leipziger Buchwissenschaftler zum Anlass nahmen, mit dem Thema die ganze Innenstadt zu bespielen. Seitdem zeigen sie jedes Jahr in großen Schaufenstern, was Bücher aus Leipzig eigentlich für ein Kulturgut sind. Nicht nur die alten.

Das Gewandhaus stellt die Saison 2016/17 vor. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Andris kommt: Gewandhausorchester präsentiert Saison 2016/17

Das Gewandhausorchester steht vor einem Umbruch. Kapellmeister Riccardo Chailly wird den renommierten Klangkörper im Juni verlassen. Nachfolger Andris Nelsons kann den Job erst zur Saison 2017/18 antreten. Das Programm der 236. Gewandhaussaison lässt bereits die neue inhaltliche Ausrichtung des Orchesters erahnen.

·Kultur·Musik

+++Fällt aus+++Pop aus Köln: JURI im Beard Brothers

+++Die Tour muss wegen Krankheit leider ausfallen!+++„Eine Perle – ein echtes Juwel“ das sagte bereits Max Herre über Sänger Juri Rother bei The Voice of Germany. Gitarrist Pierre Pihl wurde durch ein Video, in dem er gleichzeitig drei Gitarren spielt, zum Internet-Phänomen. Zusammen schufen sie ein vielschichtiges Popalbum, das sie in Leipzig vorstellen wollen.

·Kultur·Musik

+++Fällt aus!++Leipzig-Legende auf Tour: Die Art im E35

+++Das Bauordnungsamt hat untersagt, weiter Musikveranstaltungen im E 35 durchzuführen+++Die Art gehört zum Standard der deutschen Rockmusikszene. 1986 gegründet, gehörte die Leipziger Formation zu „Den anderen Bands“, jenseits der staatlich erlaubten Popkultur in der DDR. Die wilde Punkband ist inzwischen eine gestandene Indie-Pop-Kapelle geworden, die im März zum zweiten Teil ihrer XXX-Tour aufbricht. In Leipzig gibt sie im E35-Klub ein Konzert.

·Kultur·Musik

Posaunist mit Fuß in Leipzig: Nils Landgren im Haus Auensee

Er arbeitete schon für ABBA, Herbie Hancock und Eddie Harries. Seit den Achtzigerjahren gibt er auch Solo seine Vorstellungen. „Some Other Time“ nennt sich sein neues Projekt und wird von Vince Mendoza, dem besten Orchesterarrangeur überhaupt, Titel von Leonard Bernstein, arrangiert. Mit auf Tour dabei sein wird eine Allstar-Besetzung und die Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt. Der schwedische Posaunist gastiert im Haus Auensee.

·Kultur·Musik

Nordischer Pop auf Weltklasse-Niveau: Lydmor & Bon Homme in der Distillery

Lydmor und Bon Homme bilden ein musikalisches Paar. Das Disco-Duo tritt im März in der Distillery auf - ein Termin, den es sich vorzumerken lohnt. Vergleichbar mit Acts wie Grimes steht Skandinaviens Pop-Hoffnung Nummer 1 an der Schwelle ihres Welterfolgs. Das Album „Seven Dreams Of Fire“ ist ein Meisterwerk an modernem, elektronischen Pop Noir. Das Duo kommt nach Leipzig.

Achim Beier, Uwe Schwabe (Hrsg.): Wir haben nur die Straße. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Ein paar politische Lesungen im Programm von Leipzig liest

Das Spannende an der Leipziger Buchmesse ist eigentlich ihr großes Leseprogramm „Leipzig liest“. Zumeist in attraktiven Innenstadt-Lokalitäten stellen sich hier Autoren und Verlage auch mit Büchern vor, die wichtiges Kopffutter zur Gegenwart bieten. Für Leute, die sich nicht einlullen lassen und wissen wollen, wie alles funktioniert. Oder warum es nicht funktioniert. Ein paar kleine Tipps zum politischen Buch.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest!: Tobi Katze im Kabarett academixer

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Schorsch Kamerun in der Schaubühne Lindenfels

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Schorsch Kamerun.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Benjamin von Stuckrad-Barre in der Schaubühne

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Benjamin von Stuckrad-Barre.

In der „Baustelle“ im Schauspiel Leipzig wurde das Kulturprogramm des Katholikentags vorgestellt. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
·Kultur·Lebensart

Katholikentag Leipzig: 300 Kulturveranstaltungen mit bewusst regionalen Akzenten

Aus dem Topf der Kulturförderung habe der Katholikentag sein Geld bekommen, erklärte die Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann in einem Interview: „Klar, kann man jetzt wieder argumentieren: Das ist ja auch Kulturförderung, weil da drei Orchester auftreten. Mit dieser Argumentation können wir auch ein Helene-Fischer-Konzert fördern.“ Nun ist das Kulturprogramm vorgestellt worden. 143 Gruppen und Einzelkünstler werden kommen, über 300 Kulturveranstaltungen werden angeboten.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Heinz Strunk im Täubchenthal

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Spätschoppen-Lesung in der Galerie ARTAe

Jürgen Roth und Michael Sailer sind Dauergäste bei den Leipzig-liest-Veranstaltungen der Galerie ARTAe. Regelmäßig wird zu Obadzda, Brezeln, Weißwürsten und fränkischem Bier köstliche Literatur geboten, die sich, na ja, manchmal nur um das eine dreht - eben Bier. Aber auch um etwas anderes.

Max Reger in seiner Leipziger Wohnung in der Felixstraße 4 (1908). Foto: Max-Reger-Institut Karlsruhe
·Kultur·Ausstellungen

Auch Max Reger fühlte sich als Schüler des großen Mentors Bach

Am Donnerstag, 3. März, hat das Buch-Museum die erste kleine Ausstellung zum Leipziger Reger-Jahr eröffnet. Max Reger hat ja Pech: Er steht in Leipzig immer im Schatten der Giganten. Auch des Giganten Bach. Er hat zwar die Musik seiner Zeit kräftig aufgemischt, war deutlich moderner als Wagner. Aber er passte nie so recht in den aktuellen Mainstream, auch wenn Musiker sich für ihn begeisterten. Nun zeigt die kleine Ausstellung, wie nah er seinem Vorbild Bach war.

Eingang zur Baumwollspinnerei Foto: Mandy Brandt
·Kultur·Ausstellungen

Verwirklichte Inklusion: Kunst trotzt Handicap in der Leipziger Baumwollspinnerei

In dieser Ausstellung wird sichtbar, was Inklusion bedeutet. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als 20 Ateliers präsentieren in der Baumwollspinnerei Kunstwerke von hoher künstlerischer Qualität und Ausdruckskraft. Werke von Kunstschaffenden mit akademischer Ausbildung, die eine Behinderung oder ein Handicap haben, hängen neben Exponaten renommierter Persönlichkeiten der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunstszene.

Anselm Kiefer: Du bist Maler (1969). Foto: Anselm Kiefer
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum zeigt ab heute die eindrucksvollen Künstlerbücher Anselm Kiefers

Zur Pressekonferenz am Freitagmorgen ließ sich der große Meister entschuldigen. Da saß er noch im Flieger. Umso voller war es am Freitagabend, 18 Uhr, zur Ausstellungseröffnung im Museum der bildenden Künste. Denn eines stimmt in Sachen Kunst nun einmal auch: Wenn der Künstler streitbar ist und auch manchmal umstritten, dann lockt es das Publikum. Man will ja sehen, worüber andere Leute diskutieren.

Sofa Surfers im WERK 2. PR-Foto
·Kultur·Musik

Nichts für Couchpotatoes: Sofa Surfers im WERK 2

Das österreichische Elektro-Duo Kruder & Dorfmeister machte die Band weltweit bekannt. Fast jeder Chillout-Sampler ist mit ihrem bekanntesten Stück „Sofa Rockers“ bestückt. Auch als Filmmusik eignen sich ihre Klänge hervorragend. Die Rede ist von den Sofa Surfers. Die Band tritt im WERK 2 auf.

·Kultur·Musik

Country-Troubador aus den USA: Austin Lucas im WERK 2

Spätestens seit der US-amerikanische Musiker Ryan Adams vor über zehn Jahren damit begann, Country und Folk für die Popwelt salonfähig zu machen, ist das Image vom Glitter-Cowboy mit der federgeschmückten Gitarre wohl Geschichte. Country scheint wieder cool zu sein, obwohl Barden wie Bob Dylan und J.J. Cale in den Siebzigern einiges zur Aufwertung der doch als reaktionär und hinterwäldlerisch anmutenden US-Kitsch Musiksparte beitrugen. Austin Lucas will offenbar in ihre Fußstapfen treten.

·Kultur·Musik

Jazz mit Seele: Johannes-Bigge-Trio im Telegraph

Jazz ist in Leipzig eine Hausnummer. Das liegt nicht nur an den seit 40 Jahren zelebrierten Jazztagen. Dass die Messestadt auch ein Zentrum hervorragender Musiker ist, zeigt nicht zuletzt die jüngste Veröffentlichung eines Trios, das nach dem Jazzpianisten Johannes Bigge benannt ist. Am 25. Februar ist Bühnenpremiere für die Aufnahme namens „Pegasus“.

·Kultur·Musik

Musikalische Heraufbeschwörung: Anna von Hausswolff im WERK 2

Als 2009 plötzlich Anja Plaschg als „Soap & Skin“ mit düsteren Klängen auftauchte, war der Jubel groß. Die sonst sich quietschbunt präsentierende Popwelt war wieder um eine Facette dunkler geworden. Die schwedische Musikerin Anna Michaela Ebba Electra von Hausswolff beschwört mit ihren Longplayern ebenso Gefühle, die unter die Haut gehen. Mit einer neuen Aufnahme im Gepäck gastiert sie in Leipzig.

Hans-Werner Schmidt, Via Lewandowsky und Frédéric Bußmann. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Via Lewandowskys kultivierte Missverständnisse, die man sich nicht entgehen lassen darf

Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren?

·Kultur·Musik

Grünes von der Insel: „Irish Spring“-Festival im WERK 2

Der St. Patrick’s Day steht an. Der Nationalfeiertag Irlands steht für die Hoffnung. Die Farbe Grün ist auch ein schöner Frühlingsbote. 2016 will das „Irish Spring“-Festival mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Genres weiter erkunden und dabei verstärkt ins Mutterland des Irish Folk blicken. Im März macht das Festival Stopp in Leipzig.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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