Badewannenrennen 2012. Foto: nato, Eric Kemnitz
·Kultur·Lebensart

naTo lädt am 12. Juli zum allerletzten Badewannenrennen am Völkerschlachtdenkmal ein

1015 hatte alles so schön begonnen: Bischof Eido war extra aus Misni nach Lipsi gekommen, um das allererste Badezuber-Rennen auf der Pleiße zu eröffnen. Es war der erste wirklich friedliche Wettstreit zwischen den eroberten Sorben und den Neulingen aus dem Westen, den Franken und Sachsen. Ohne Blutvergießen, mit viel Spaß. Und dann endete das Ganze so tragisch mit dem Tod des wackeren Bischofs.

Auch die Völkerschlacht ging nicht spurlos an den Dörfern im Südwesten vorüber. Filmstill: L-IZ
·Kultur·Film & TV

Schwesterkirchgemeinden Leipzig-Knauthain und Großzschocher haben ihre aufregende Geschichte verfilmt

Oh ja, so etwas hätte man sich eigentlich auch für Leipzig gewünscht: Einen richtigen spannungsgeladenen Film zur Geschichte. Mit Raufereien, Liebe, Abschied und Wiedersehen, eindrucksvollen Szenen am Fluss, im Wald und in alten Gemäuern. Aber was Leipzig sich selbst nicht schenkt, das bekommt es jetzt von den Schwesterkirchgemeinden Leipzig-Knauthain und Großzschocher. Am 5. Juli ist Premiere. Auf Youtube kann man schon den ersten Minutenschnipsel sehen.

Massimo Pulciano - Kunstwerke gelingen erst richtig mit dem entsprechenden Ausgangsmaterial. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Ausstellungen

Tanners Interview mit dem Fotografen Massimo Pulciano

An allen Ecken und Enden wird fotografiert, gleichzeitig versuchen EU-Entscheider die Panoramafreiheit zu kippen und in Potsdam muss sowieso jedes Foto, welches veröffentlicht werden soll, im Vorfeld von einer Jury gegengecheckt werden, ob es ins Image der Stadt passt. Sonst: Sense, Papierkorb, Maulkorb. Da immer noch zu arbeiten, ist fast schon Don-Quichote-Style. Massimo Pulciano tut's trotzdem, nur anders eben. Tanner fragte nach.

Als Band, die eigene Lieder stets neu arrangiert, bleibt die Alin Coen Band interessant. Foto: Sebastian Beyer
·Kultur·Musik

Alin Coen Band spielte vor über 1.000 Zuschauern im Geyserhaus

Auf Einladung des Geyserhaus e.V. spielte die Alin Coen Band am Freitagabend das Abschlusskonzert der „Alles was ich hab'“-Tour, die im Frühjahr auch nach Italien geführt hatte. Über 1.000 Zuschauer erlebten eine, wie immer spielfreudige Alin Coen, die trotz Erkältung bewundernswert sauber sang. Nur in den oft heiteren Ansagen war ein leichtes Kratzen in der Stimme zu hören. Sorgten die ernsteren Stücke des ersten Konzertteils noch dafür, dass die Besucher sitzen blieben, hielt es spätestens beim Titelsong der Tour niemand mehr auf den Plätzen.

Das Bundesverwaltungsgericht am Simsonplatz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Künstler der HGB Leipzig zeigen erstmals Kunst im Haus – zu Gerechtigkeit, Institution und Freiheit

Kunst verstört. Kunst darf verstören. Kunst muss verstören. Wenn man sie immer nur in Galerien zeigt, sehen immer nur dieselben Leute die Kunstwerke. Deswegen gehen auch die Studierenden der HGB Leipzig gern in öffentliche Räume. Am Samstag, 4. Juli, haben sie einen besonders schönen: das Bundesverwaltungsgericht. Und Publikum kommt auch, denn dann ist auch noch Tag der offenen Tür.

Dividing Lines - Tanner fragte an Marie und Erich (li) herum. Foto: Ron Uhlig
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Marie und Erich von den Dividing Lines

Journalismus heißt auch mal die Seitengewerke der Popkultur zu beschnarchen. Und da Tanner die Marie Böwing schon aus Theaterzusammenhängen kennt und in den dunklen Kellern der Villa in der Lessingstraße 7 schon so manches Mal mit ihr zusammenstieß, war ein Interview zu ihrer Band Dividing Lines ausgemachte Sache. Besonders, da sie gerade Helden im Plastic Bomb Universum sind.

Tanner traf auf Preston. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Preston von Mister Twist

Das Wundervolle am Älterwerden ist ja, dass man auf dem gegangenen Weg - wenn's gut lief - interessante Menschen traf. Tanner jedenfalls traf derer viele. Und so wird selbst beim Still-Schoko-Croissants-Futtern gewunken und sich gefreut, dass man Bekannte und Freunde sieht. So wie letztens, als Preston von Mister Twist in Eile war und der Tanner eben nicht. Am Ende dieses Aufeinandertreffens war da ein Interview fertig - mit den neuesten, heißesten und wirklich grandiosesten Informationen zum RockAndRoll!

Alex, Frontistin von Crushing Common Borders. Foto: CCB
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Alex, der Sängerin von “Crushing Common Borders”

Mit Musikerinnen Interviews führen, kann schon hin und wieder einen Selbstlauf bekommen. Bei der CCB-Sängerin Alex war das so, da floss es, wie im Stahlwerk der heiße Stahlstrom fließt, weiter und weiter. Und Tanner bekam kaum noch eine Nachfrage reingestellt und wenn wurde diese einfach überspült. Dafür wissen wir aber jetzt auch wirklich alles über Alex und die Band.

Antikensehnsucht und Mutteridole: Büsten aus dem Antikenmuseum treffen auf eine (kopierte) Sixtinische Madonna von 1864. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Eine Ausstellung im Bildermuseum lädt zum fröhlichen Abschweifen durch Fundstücke aus 25 Sammlungen ein

Irgendetwas ist da augenscheinlich passiert - entweder in der Bildungspolitik und ihrem ewigen Herumexperimentieren an den Lehrmethoden. Oder die Informationsüberflutung hat zugeschlagen. Es waren tatsächlich die jüngeren Teilnehmer der Pressekonferenz zur Ausstellung "In guter Nachbarschaft" am Freitagmorgen, die regelrecht verzweifelt waren über das unfassbare Thema.

Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent. Foto: Bach-Archiv Leipzig/Gert Mothes
·Kultur·Musik

Philippe Herreweghe zelebrierte mit dem Collegium Vocale Gent Bachs Johannes-Passion

Am Karfreitag 1724 wurde Bachs erste Leipziger Passionsmusik erstmals in der Nikolaikirche aufgeführt. Das rund zweistündige Werk übertraf alles in der Messestadt bisher Dagewesene. Das Bachfest präsentierte seinen Besuchern die Johannes-Passion 2015 am Ort der Uraufführung. Am Donnerstag wagte sich Philippe Herreweghe, Pionier der historischen Aufführungspraxis, mit dem Collegium Vocale Gent in der Nikolaikirche an eine Aufführung des opulenten Sakralwerks.

Musikerin und Sängerin Carolin Greiner. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Musikerin und Sängerin Carolin Greiner

Wundervoll, wenn Sommer ist und die Menschen lächeln. Wundervoll, wenn Lieder gesungen werden, die Sonne im Herzen haben. Wundervoll auf lächelnde, sonnige Menschen zu treffen, während Kinder auf dem Elefantenspielplatz im Palmengarten spielen. Und ins Gespräch zu kommen. Mit Carolin Greiner, die Sonne, Lieder und Musik in sich vereinigt.

Lizard Pool Frontier & Noch Besser Leben Booker Vincent Oley. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Lizard Pool Frontier & Noch Besser Leben Booker Vincent Oley

Tanner mag diese graue Musik. Leonard Cohen, Die Art, Lizard Pool - dystopisches, romantisches, lyrisches Abarbeiten an den Seitenstraßen dieses Planeten, nebelige Wetter und bröckelnde Fassaden. Vincent Oley schafft dazu den Soundtrack - und bucht auch so manche gute Kapelle ins Noch Besser Leben auf der Karl-Heine-Straße. Neulich trafen sich die beiden Un-Party-Hengste in einem Drogeriemarkt an der Kasse. Und so kam eines zum anderen und schlussendlich ein Interview zustande.

Funk- & Rockdauerbrenner Dirk Zöllner. Foto: ZOKA
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Funk- & Rockdauerbrenner Dirk Zöllner (Die Zöllner)

Mit Dirk Zöllner verbindet Tanner schon fast so etwas wie eine Freundschaft. Da ist es gut, sich hin und wieder zu treffen - wie gerade erst bei einer Hochzeit in Berlin-Köpenick - ein Getränk zu nehmen, das Buffet zu leeren und zu reden. Da der Zöllner diese Tage auch in die Leipziger Moritzbastei kommt, um das Funk- und Rockfeuerwerk zu zünden, hatte Tanner natürlich Fragen.

Der Marienaltar der Schlosskirche Lützschena. Foto: Sophiengemeinde
·Kultur·Lebensart

Gotischer Marienaltar der Schlosskirche Lützschena wird am 28. Juni wieder geweiht

Wenn Viele sich zusammentun, dann bekommt man auch eine alte Schlosskirche wieder in Schuss. Und kann feiern, so wie am 28. Juni in der Schlosskirche Lützschena. Der Marienalter ist in alter Schönheit wieder hergestellt und wird in einem Festgottesdienst wieder neu geweiht. Und wer auch noch was erfahren möchte über den Altar, kann am selben Tag zum Vortrag in die kleine Kirche kommen.

Das Bach-Portrait hat seinen Platz gefunden. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Ausstellungen

Portrait von Johann Sebastian Bach bekommt seinen Platz

Die Schatzkammer des Bach-Archivs erfreut sich seit Samstag an einem neuen Gast - ein Portrait von Johann Sebastian Bach. Es reiht sich zwischen zwei bereits vorhandenen Bildnissen des Leipziger Komponisten ein. Das Gemälde ist eine Hinterlassenschaft des amerikanischen Musikwissenschaftlers und Archivförders William H. Scheide.

Präsident des Bach-Archivs Sir John Eliot Gardiner neben dem Bach-Portrait. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Ausstellungen

Feierliche Enthüllung des Bach-Portraits von E. G. Haußmann

265 Jahre hat es gedauert, bis das Bach-Portrait von Elias Gottlob Haußmann an seinen Entstehungsort zurückgekehrt ist. Im Rahmen der Eröffnung des Bachfests wurde es am späten Freitagnachmittag offiziell durch Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Präsidenten des Bach-Archivs John Eliot Gardiner, und den Hinterbliebenen des Spenders William Hurd Scheide enthüllt. In Zukunft wird es seinen Platz im Bach-Archiv finden.

Der MDR Rundfunkchor. Foto: Alexander Böhm
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Gewandhaus startete mit italienischem Abend ins Bachfest 2015

Eigentlich beginnt das Bachfest erst diesen Freitag. Weil aber Große Concerte des Gewandhausorchesters gewöhnlich Donnerstag und Freitag auf dem Spielplan stehen, konnte das geneigte Publikum ein Festival-Konzert schon am Donnerstag erleben. Freilich außerhalb des offiziellen Programms. Zu hören waren geistliche Werke von Verdi und Rossini.

Fast fertig: KAOS-Villa während des Umbaus. Foto: Kulturwerkstatt KAOS
·Kultur·Lebensart

Kulturwerkstatt KAOS zieht im Juni wieder nach Lindenau und feiert im September Einzugsparty

Das alte Häuschen ist saniert und wieder schmuck und man kann endlich wieder einziehen. Darauf freut sich jetzt die Kulturwerkstatt KAOS. In den nächsten Wochen geht es aus dem Interim am Kanal 28 zurück in die Wasserstraße 18 in Altlindenau. Nach knapp zweijähriger Bauzeit soll die etwa 120 Jahre alte Villa, in der einst Brauereibesitzer Ulrich wohnte, in den nächsten Wochen und Monaten fertiggestellt werden.

BACHmosphäre auf dem Leipziger Markt. Foto: Bachfest Leipzig
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BACHmosphäre entwickelt sich immer mehr zu einem eigenständigen Musik-Open-Air

Irgendwo da oben im Kosmos des Leipziger Stadtmarketings, da ist Leipzig noch immer Musikstadt. Und man staunt eigentlich, wie wenig sich das im Reigen zum 1.000-jährigen Erwähnungsjubiläum wiederfindet. Und dabei eignet sich ja nichts so schön zum Feiern wie Musik. Das ist doch mittlerweile geübt: Bach unter freiem Himmel. Da ist der Markt voll. Das soll auch zum Bachfest 2015 wieder so sein. Auch die Eröffnung des Bachfestes Leipzig 2015 wird wieder auf dem Leipziger Markt gefeiert.

Das Opernhaus am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke
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“Die Prinzen” möchten zum Stadtjubiläum mit Xavier Naidoo in der Oper singen

Leipzig feiert dieses Jahr seine Ersterwähnung vor 1.000 Jahren. "Die Prinzen" veranstalten anlässlich des Ereignisses eine besondere Konzertserie. Von Donnerstag, 4. Juni, bis Samstag dieser Woche spielt die Leipziger Popband drei Shows mit dem Orchester der Musikalischen Komödie in der Oper. Als musikalischer Ehrengast soll Xavier Naidoo auftreten. Der bekannte Sänger fiel in jüngerer Vergangenheit vermehrt durch Äußerungen auf, die eher in das Lager rechtsesoterischer Legida-Anhänger zu passen scheinen.

Blick in die Ausstellung "die bessere hälfte". Foto: Kunsthalle der Sparkasse
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Kunsthalle der Sparkasse Leipzig gibt Gelegenheit, den unsichtbaren Teil der “Leipziger Schule” kennenzulernen

Die Leipziger Schule ist männlich: Heisig, Mattheuer, Tübke, Gille, Rink ... Ist sie das wirklich? - Kaum ein Kunstkanon macht so sichtbar, wie männliche Sortiermuster funktionieren. Und wer es nicht glaubt, der kann noch bis zum 30. August in die Otto-Schill-Straße 4a pilgern. Da wird die andere Hälfte der Leipziger Schule gezeigt, die unsichtbare, die weibliche.

Jeans, der Schlagzeuger der Düsterpunklegende Fliehende Stürme. Foto: Stefan Müller
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Jeans, dem Schlagzeuger der Düsterpunklegende Fliehende Stürme

Bevor Tanner Vater war, war er ein Herumtreiber. Er tourte sich 15 Jahre mit Büchern den Hintern und die Magenschleimhäute wund und traf auf so manche Legenden. Zu einigen von ihnen hat er sogar freundschaftliche Beziehungen aufgebaut, so zum Trommler der Band Verbrannte Erde, dem Jeans - der jetzt bei der noch größeren Legende Fliehende Stürme die Felle bearbeitet und nächste Woche in Leipzig einreitet. Da legt sich ein düsterer Schleier über die Stadt, versprochen. Tanner fragte den Jeans für seine Leserschaften einfach mal wieder aus.

Salonmusik im Opernfoyer: Ex-Thomaner und Opernemsemblemitglied Martin Petzold mit Schwan. Foto: Karsten Pietsch
·Kultur·Musik

Wagners Helden von leichter Muse geküsst. Ex-Thomaner Martin Petzold macht Salonmusik

Martin Petzold schreitet in langer schwarzer Kutte über den Teppich, in einer Hand den Speer, auf dem anderen Arm den Plastik-Schwan, verneigt sich vor zwei Wagner-Abbildern. Fällt aus der Rolle und begrüßt ganz privat. Bei Wagners Richarden als Regisseur, der er auch war, hätte es das bestimmt nicht gegeben. Aber ist das nicht toll, ein Thomasschüler, wie einst Wagner, schnappt sich Partituren und Literatur und nimmt die Spaßvögel, Possenreißer, Parodisten beim Wort.

Ohne uns würde es Leipzig nicht geben. Logo des 1. Leipziger Frauenfestivals
·Kultur·Lebensart

1. Leipziger Frauenfestival am 30. Mai auf dem Markt

Am heutigen 30. Mai werden die meisten Leipziger fast nur die bunten Sternwanderungen von "Lipsias Löwen" und den großen Freude-Freude-Anschluss auf dem Augustusplatz sehen. Manche werden ein seltsames Bauchgefühl haben: Nimmt sich diese Stadt überhaupt nicht mehr ernst? Nicht nur der "Marsch der Unsichtbaren" bringt eine notwendige kritische Note ins Leipziger Jubiläums-Geplätscher. Auch das 1. Leipziger Frauenfestival fragt mal: War da nicht was?

Falk Gundel mit dem Nachbau des Alten Rathauses. Foto: Ankerstein
·Kultur·Lebensart

Falk Gundel baut das Leipziger Alte Rathaus aus Ankersteinen nach

Wenn am Samstag, 30. Mai, die Löwen in ihren bunten Zügen durch die Stadt toben, dann beginnen auch die Stadtfesttage. Ein Feiermaraton, der am 30. Mai mit dem Frauenfest beginnt und auch ein Kinderfest einschließt: Am Montag, 1, Juni, findet es auf dem Markt statt. Und aus Dresden kommt ein Baumeister der besonderen Art: der passionierte Anker-Baumeister Falk Gundel (62) will das Alte Rathaus aus Anker-Steinen zeigen.

The Butlers in der aktuellen Besetzung. Foto: The Butlers
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The Butlers geben am 13. November ihr Abschiedskonzert

Es gibt zwar Bands, die augenscheinlich niemals aufhören. Aber The Butlers aus Leipzig gehören nicht dazu. Beim Gründungsdatum kann man sich streiten, ob man nun die Neugründung von 1992 nimmt oder den Ur-Anfang als Klaus-Renft-Combo 1957/1958: Urgestein bleibt Urgestein. Und im November gibt die Gruppe in Markkleeberg ihr Abschiedskonzert.

Das Finale mit Lipsia auf dem Augustusplatz. Foto: Fairnet / Jörg Preißinger
·Kultur·Lebensart

Noch fünf Tage bis zum Jubiläums-StadtFestSpiel “Lipsias Löwen”

Es schiebt sich was zusammen. Für viele Leipziger wird der 30. Mai der Höhepunkt werden im Festjahr "1.000 Jahre Leipzig". Denn dann findet das große StadtFestSpiel "Lipsias Löwen" statt, das eben mal nicht - wie zuletzt 1965 - als großer Kostümumzug stattfindet, sondern als eine Art Sternmarsch. Höchst bedeutsam. Denn an den seltsamsten Orten werden dabei "Visionen" eingesammelt.

Amarcord: Armarium. Foto: Ralf Julke
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Die Lieder der Jahrhunderte vor J. S. Bach in ihrer ganzen stillen Pracht

So ein Jubiläum, wie es St. Thomas im Jahr 2012 feierte, bringt einen natürlich auf Gedanken. Auf herrliche Gedanken. Denn wenn man schon 800 Jahre Kirche, Chor und Schule feiert - warum sollte man die 800 Jahre nicht auch wieder hörbar machen? Das machte sich das Quintett von Amarcord - alles ehemalige Thomaner - regelrecht zur Aufgabe. Und es ist nicht nur bei einem Ausflug in die glorreiche Geschichte geblieben.

·Kultur·Lebensart

Wave Gotik Treffen 2015: Ein Interview über Neofolk und Politik mit Tony Wakeford von Sol Invictus

Als 2012 das erste Runes-and-Men-Festival in Dresden stattfand, hatte ein Antifa-Protestschreiben verlangt, die Veranstaltung abzusagen, da manche der auftretenden Gruppen, allen voran die umstrittene Band Death In June, Sympathien für rechtes Gedankengut hegen würden. Ein Jahr später stand die zweite Auflage in der Leipziger Theaterfabrik an und bot die Gelegenheit für den Szene-Autor Alexander Nym mit dem Sol Invictus-Sänger Tony Wakeford ein bemerkenswertes Interview über Neofolk und politische Irrungen und Wirrungen zu führen.

Thomasorganist Ullrich Böhme mit symbolischem Staubwedel. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Orgeln der Thomaskirche müssen zur Durchsicht

"Holen Sie sich für nur 3 Euro die Wattestäbchen-Box im Thomasshop, direkt neben der Thomaskirche." Na gut: Wattestäbchen gibt es natürlich billiger beim Drogeriemarkt. Außerdem sagen Ärzte, dass Ohren nicht mit Wattestäbchen gereinigt werden sollen. Darum geht es aber der Thomaskirche mit der Aktion nicht. Die Bach-Orgel soll nach 15 Jahren grundlegend gereinigt werde. Und auch die Sauer-Orgel braucht Hilfe. Beides geht nicht mit Wattestäbchen und kostet Geld.

Das Merzdorfsche Stadtmodell von 1822 im Alten Rathaus von Westen aus betrachtet. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Museumsdirektor plant die Rekonstruktion des mittelalterlichen Leipzig in 3D

Im April konnte Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums, das frisch polierte und reparierte Stadtmodell von 1822 wieder der Öffentlichkeit präsentieren. Wer es bestaunen will, findet es in neuer Beleuchtung im Alten Rathaus. Aber so eine Idee bewegt den Museumsdirektor nun seit anderthalb Jahren: Wie wäre es mit einem Modell des ganz alten Leipzig? Oder zwei?

Fundgrube für Archäologen: Eine ausgegrabene Latrinengrube auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Landesamt für Archäologie Sachsen
·Kultur·Ausstellungen

Große Ausstellung zur frühen Leipziger Stadtgeschichte räumt mit einigen alten Legenden auf

Es verdichtet sich was. Das große Leipziger Jubiläumsjahr schiebt sich zusammen - und am heutigen Mittwoch, 20. Mai, öffnet im Stadtgeschichtlichen Museum auch die große Ausstellung zum Jubiläum: "1015. Leipzig von Anfang an". Eine Wunschausstellung auch für Museumsdirektor Dr. Volker Rodekamp. Denn die eigentlichen Anfänge Leipzigs liegen tief im Schlamm verborgen. Wortwörtlich.

Westbad Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH
·Kultur·Lebensart

Am 18. Mai wird auch der gemütliche Salon im Leipziger Westbad mit Musik eröffnet

Lang hat's gedauert. Aber es funktioniert, wenn man Zeit hat, Geld und einen Plan. Das Westbad am Lindenauer Markt macht jetzt vor, was auch beim Stadtbad Leipzig möglich wäre, wenn es die Beteiligten nicht zu eilig haben. 1990 schon musste der imposante Klinkerbau in Lindenau geschlossen werden. Die Technik war veraltet, das Bad nicht mehr wirtschaftlich betreibbar. Aber 2003 gab es das erste Erwachen.

Zu Mendelssohns Zeiten standen an der Westseite der Kirche noch die Thomasschule und Nebengebäude. Das Mendelssohn-Denkmal zierte einst das alte Gewandhaus. Foto: Karsten Pietsch
·Kultur·Musik

Ex-Thomaner David Timm dirigierte Mendelssohns „Paulus“

Unbedingt dieses Jahr zu Christi Himmelfahrt Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Paulus“ aufzuführen, so stand es seit Jahren im Kalender von Universitätsmusikdirektor David Timm. Es sollte kurz nach der Kirchenweihe am Augustusplatz geschehen, in der Aula und Universitätskirche St. Pauli. Und eben „Paulus“, so wie damals bei Mendelssohn.

·Kultur·Musik

William Fitzsimmons live im Geyserhaus

Er ist der Mann der leise gesungenen Worte. Der Rauschebart mit der Wanderklampfe ist nicht der Rock’n’Roller mit der engen Jeans und rauchigen Stimme. Der Softie mit der Zipfelmütze wächst dennoch zu einem Schwergewicht heran. Sein fünftes Studiowerk „Lions“ versprach Animalisches. Wer Bob Dylans Suche nach Rock finden will, muss weiter gehen. Fitzsimmons ist ganz der Alte geblieben. Für sein neues musikalisches Lebenszeichen „Pittsburgh“ ist es nicht anders.

June Cocó lässt aufhorchen. Foto: June Coco PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Musikerin June Cocó

Irgendwann vor vielen Jahren saß Tanner in der Jury einer Talenteshow und Frau June Cocó saß an einem Piano, spielte und sang dazu überwältigend. Sie gewann mit Glamour und Stil. Und Tanner blieb an ihr dran. Jetzt kommt das erste Album Ende des Monats zur Release in der naTo. Tanner horchte schon mal rein und hatte logischerweise ein paar Fragen an die junge Künstlerin.

Darstellung einer Dichterin, Kupferstich in einem Buch von Christian Friedrich Henrici. Foto: Bach-Archiv Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Neue Kabinettausstellung im Bach-Museum Leipzig kümmert sich mal um die selbstbewussten Frauen der Bach-Zeit

Ohne Frauen geht die ganze Chose nicht. Ging sie nie. Aber wenn es um Geschichtsschreibung ging, dominierten immer die Männer. Tun sie bis heute. Die ganze Anhimmelei von Eisernen Kanzlern, Feldherren und Kaisern ist eine verkappte Macho-Sause. Höchste Zeit, den Stall mal zu entrümpeln und noch deutlicher zu zeigen, welche Rolle Frauen immer gespielt haben in der Geschichte. Nur halt nicht als Kriegstreiberinnen, sondern oft genug als unverzichtbare Musen. Wie in der Bach-Zeit.

Ein Perlchen im Popgitter - Fabian Bruck. Foto: Handren Faraj
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Popmusiker Fabian Bruck

Tanner hört gern Musik. Dabei lässt er's gern aus den 90-gern dudeln, traut sich aber auch hochwertigere Stücke zu. Alles zusammen gereicht dann verrührt zu einem immensen Topf musikalischer Matschepampe. Dort mit der Gabel zu fischen um Perlen vor den Säuen zu retten macht Freude. Eine der Perlen, die dem Tanner so in die Gabelgitter gerieten, ist der Popmusikant Fabian Bruck, der mit seinem Album am 7. Mai unsere Leipziger Moritzbastei bespielt. Ein charmanter Bursche. Doch lest selbst.

Balkan-Brass mit Chelesta. Foto: Coque Mateos
·Kultur·Musik

“Musik macht schlau” mit Balkan-Brass im Geyserhaus

Leipzig liegt am Balkan? Man könnte es glatt meinen, wenn man Chelesta hört. Die Mischung aus Klezmer, Brass, Hip-Hop und lässig jonglierten Jazz-Soli führt immer zu folgendem Ablauf: staunend mit dem Kopf nicken, fröhlich mit dem Fuß wippen und dann auf jeden Fall bis zum Ende des Konzerts tanzen, tanzen, tanzen.

Seit 1985 on Tour - Bilnd Guardian: Frederik Ehmke, Hansi Kürsch, Marcus Siepen & André Olbrich (vlnr.) Foto: Blind Guardian
·Kultur·Musik

Das lange L-IZ–Interview mit André Olbrich von Blind Guardian (3): Langer Atem, Orchesterwerk und “Coburg 2”

Orchestrale Zukunft bei „Blind Guardian“. Wenn die aktuelle Tour beendet ist, wird es ernst bei der bekannten Krefelder Metalband. Nach jahrelangem Vorlauf steht eine Mammutaufgabe der Band vor dem Abschluss. Einzigartig ist wohl schon jetzt der lange Anlauf, denn bereits 1995 entstanden die ersten Stücke dafür, nun stehen die Vorbereitungen bei 95 Prozent.

Der Leadgitarrist der Metalband "Blind Guardian" im Interview: André Olbrich. Foto: Blind Guardian
·Kultur·Lebensart

Das lange L-IZ-Interview mit André Olbrich von Blind Guardian (1): Ruhrpott, Spanien, Griechenland

Zwanzig Jahre machten „Blind Guardian“ einen Bogen um Leipzig, am 30. April waren sie wieder da. Zusammen mit „Orphaned Land“ bespielten die Krefelder Vorzeigemetaller das Haus Auensee. Und nicht nur das, speziell für Leipzig gruben sie einen Schatzzz aus, der seit 25 Jahren nicht mehr zum Vorschein kam. André Olbrich, Lead-Gitarrist bei "Blind Guardian", gibt Auskunft – nicht nur darüber, sondern auch, was er persönlich mit Griechenland und Südeuropa und der aktuellen Nachrichtenlage in Deutschland verbindet.

Bach-Porträt von Elias Gottlob Haußmann von 1748. Foto: Bach Archiv Leipzig
·Kultur·Musik

Jetzt sind beide Bach-Originale von Haußmann wieder in Leipzig

Mit Bach-Porträts hat das Leipziger Bach-Archiv in den vergangenen Jahren immer wieder für Furore gesorgt. 2012 zuletzt, als ihm der Erwerb einer Kopie des Haußmannschen Originalporträts gelang. Denn wenn, dann scheinen nur die beiden Porträts von Elias Gottlob Haußmann den richtigen Bach zu zeigen. Aber das erste Original, das im Alten Rathaus hängt, kann man eigentlich keinem mehr zeigen.

Jenny beim Karli.Beben - Tanner horchte auf. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Sängerin und Musikantin Jenny Andratschke

Da scharwenzelte der Tanner mit seinem Töchterlein die Straßen im Süden der Stadt entlang und hörte auf - oder besser gesagt: er horchte auf. Faszinierender Gesang, entspanntes jazziges Liedgut und viele Instrumente vor deren Gebrauch Tanner höchsten Respekt hat. Dazu eine beeindruckende Sängerin und Instrumentalistin, die Jenny - und schon war der Drang sie zu interviewen geboren.

Vom Kicken zur Musik? - Bei "Jeder Gang ein Klang" wird's möglich. Foto: GeyserHaus e.V.
·Kultur·Musik

Geyserhaus lädt musizierfreudige Leipziger ein zum Mitmach-Doppel-Konzert im Bretschneiderpark

Das Projekt "Musik macht schlau", das im GeyserHaus in Eutritzsch seine Heimstatt gefunden hat, ist eine Art Gegenentwurf zur hohen Feier der klassischen Musik in Leipzig. Denn Kinder aus sozial nicht so gut gestellten Familien haben nicht nur viel seltener Zugang zur klassischen Musik als Kinder aus dem Bildungsbürgertum - sie lernen auch viel seltener ein Instrument. Aber - Musik macht wirklich schlau. Also braucht's ein Projekt.

Selfie mit dem Wicht. Foto: Michael Oertel
·Kultur·Lebensart

Wie Michael Oertel mit Wicht und Maulwurf kleinen Patienten eine Märchenstunde ans Bett bringt

Wenn du die Kraft in dir dazu spürst, dann tu es. So ungefähr könnte das Lebensmotto von Michael Oertel lauten. Als es darum ging, ein Domizil für den Mehrweg e.V. zu suchen, kniete er sich mit Freunden und Mitstreitern mit aller Kraft hinein. Heute ist der „WolkenSchachLenkWal“ im W.-Külz-Park am Völkerschlachtdenkmal vielen Leipzigern ein Begriff. Aber was macht der Bursche nun im Krankenhaus? Auch noch freiwillig?

Spilt Milk. Foto: Olaf Martens
·Kultur·Ausstellungen

Neue Olaf-Martens-Ausstellung entführt in die moderne Welt der künstlichen Verunsicherung

So fix kann es Mai werden und der nächste Rundgang in den Galerien in der Baumwollspinnerei naht. Der Jubiläumsrundgang. Seit zehn Jahren laden die Galerien in der Spinnerei dazu ein. Immer wieder sind sie von Ausstellungen geprägt, die auch den Besucher staunen lassen, der regelmäßig dabei ist. Diesmal präsentiert die Leipzig School Of Design eine neue Ausstellung des ungewöhnlichen Leipziger Fotografen Olaf Martens.

Anna-Luise Oppelt und Nils Mönckemeyer beim Rad-Besuch in Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Radtouren auf den Spuren Johann Sebastian Bachs und der Traum einer mitteldeutschen Bach-Radroute

Die Idee liegt eigentlich auf der Hand: Mit Flugzeug, Auto oder Zug kann man eigentlich nicht auf Bachs Spuren wandeln. Die sind alle zu schnell. Das Tempo im Zeitalter des berühmten Leipziger Thomaskantors gaben Pferde an, Kutschen und - wenn jemand rüstig war - Schusters Rappen. Die Idee, die die beiden Detmolder Musikstudentinnen Mareike Neumann und Anna-Luise Oppelt da 2012 hatten, lag also irgendwie auf dem Weg.

Wolfgang Seifen. Pressebild: Wolfgang Seifen
·Kultur·Musik

Orgelmusik nach Wunsch in einmaligem Konzert mit Wolfgang Seifen

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Muss i denn zum Städtele hinaus“ erklangen, die finnische Nationalhymne „Maamme“ und u. a. auch „Somewhere“ aus der „West Side Story“, wobei jeweils aus den Themen eigene, neue Musikstücke wurden. So wurde die Orgelmusik-Saison der Leipziger Region am Samstag eröffnet. Frank Lehmann, der Markranstädter Kantor, kann natürlich ganzjährig auf ein vielfältiges Musikangebot verweisen.

Christian Haase. Foto: privat
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Christian Haase von der Haase-Band

Samstagabend feiert Haase in der Schaubühne Lindenfels nicht nur sein sechstes Album, sondern auch noch sein 20tes Bühnenjubiläum. Und da Tanner und der Haase schon so manche Bühne gemeinsam beritten haben, war es nur folgerichtig, dass der Tanner schon mal ins Album hineinhörte und den Haasen befragte - zum Samstag, zu Tina Powileits Weggang von der Band, zur Sicht eines Haasen auf die Dinge und zum neuen, auch noch eigenem, Label.

Andy ((grosskopf)) Jazz ist - auch wenn's abgedroschen klingt - eine Lebenseinstellung. Foto: photosphaere.org
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Jazz, Funk, Rock-Individualisten Andy ((grosskopf))

Tanner hört Musik. Und da Tanner mittlerweile über 40 Lenze zählt hat er viel Musik gehört und sich Geschmack angeeignet. Das führt irgendwann unweigerlich zum Jazz. Was vielen Menschen nicht so wirklich bewusst ist - Leipzig hat starke Kräfte im Jazz - und Andy ((grosskopf)) steht mit seiner Kanne dabei ganz weit vorn. Deshalb musste gesprochen werden.

·Kultur·Musik

+++Fällt aus+++Hustle & Drone im Werk II

+++ Das Werk II teilt mit: Das Konzert mit Hustle and Drone wird aus produktionstechnischen Gründen abgesagt und nicht nachgeholt. +++Pop bedeutet nicht nur Superlative. Während die Damen der Pop-Welt ihre Popos zum herabprasselnden Geldregen wackeln lassen, Sexismus mit Feminismus verwechselt wird, zaubern seit Jahren im Untergrund junge Frauen und Männer interessante Klänge, die ebenso „Pop“ sind, wie die von Rihanna, Miley Cyrus, Lenny Kravitz & Co. Das US-amerikanische Trio von Hustle & Drone gehört zu den wahrnehmungswürdigen Projekten, die in jüngster Zeit für ziemlich viel frischen Wind in der Independent-Szene sorgen. Am 14. April gastiert die Band im Leipziger Werk II. Die L-IZ verschenkt dazu 2x2 Tickets.

Künftig ein TÜV-geprüfter Kletterpfad für die Kinder - Zoodirektor Dr. Jörg Junhold probiert's schon mal aus. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Wie werden sich Geparden und Husarenaffen vertragen?

Auf dem neuen, hölzernen Pfad oberhalb der neuen Kiwara-Kopje geht es stufenlos weiter. Man könnte auch barrierefrei dazu sagen. Aber wer mit Rolli unterwegs ist, wird beim Erklimmen der Steigung wohl doch ein bisschen Hilfe brauchen. Oder auch nicht. Der Blick über die Savanne lockt und entschädigt. Denn eigentlich ist der erste Teil, den man so aus drei Meter Höhe überschaut, noch die alte Kiwara-Savanna.

Anika Kreller: Leipzig Quiz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Ein Leipzig-Quiz mit 100 Fragen für alle, die das Städtchen im wilden Sachsen noch nicht kennen

Nun, wer sich eindecken möchte zum Jubiläumsjahr 2015 in Leipzig, der bekommt jetzt immer mehr Souvenirs in den einschlägigen Läden: Quartette gibt's, Memory-Spiele gibt's - und nun auch ein Quiz in stilvoller blauer Schachtel. Eigentlich war's sogar überfällig, denn von Aachen bis Zürich gibt's schon lange diese kleinen roten, schwarzen oder blauen Kästchen aus dem Grupello Verlag.

Laurentiuskirche in Markranstädt. Foto: Ralf Julke
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AnKlang mit Organist Wolfgang Seifen in der Laurentiuskirche

Auf besondere Orgeln in der Leipziger Region wollen die Kirchenmusiker diesen Sommer neugierig machen. Erstmals gibt es den „AnKlang“ als Konzertreihe, und als Einladung zur Wanderung. Demzufolge soll auch das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ am Anfang des Eröffnungskonzerts am Sonnabend, 11. April, 16.00 Uhr in der Markranstädter Laurentiuskirche stehen.

Michael Krebs & Die Pommesgabeln des Teufels: Wellnessalarm. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Krachend schöner Piano-Punk gegen eine verlogene To-Go-Gesellschaft

Am 19. April sind sie im Werk II: Marc-Uwe Kling, Michael Krebs, Julius Fischer und Band. "Viel Schönes dabei" heißt ihre Show. Aber aus dem Ticketshop lautet die Meldung: "Keine Tickets verfügbar". Kein leichtes Leben für ihre Verehrer. Auf ein Zusatzkonzert am nächsten Tag ist nicht zu hoffen. Da sind die Burschen schon wieder in Nürnberg, tags drauf in Stuttgart und dann in München. Aber für Darbende gibt's ja jetzt ein Doppelpack.

Das Gewandhausorchester mit dem Thomanerchor. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Thomaner begeistern mit lebendiger Johannes-Passion

Wenn der Thomanerchor mit dem Gewandhausorchester die Johannes-Passion aufführt, ist die Thomaskirche restlos ausverkauft. Jedes Jahr an Gründonnerstag und Karfreitag quälen sich Kulturbeflissene stundenlang auf den harten Holzbänken, um Bachs Passionen an historischer Stätte zu hören. Interimskantor Gotthold Schwarz traf gestern mit einer lebendigen Interpretation den Nerv des Publikums.

Koma Kschentz hat den Blues. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Koma Kschentz vom Gitarrenklub im FloPo und Elsterbluesband

Tanner mag den Blues. Wahrscheinlich mag er den Blues besonders, weil er ihn hin und wieder hat. Koma Kschentz, bis vor einigen Tagen das Schlagzeuginferno beim Gitarrenklub im FloPo, hat den Blues noch öfter, vor allem jetzt mit seiner neuen Kapelle, der Elsterbluesband. Tanner hakte ihn unter und nach, warum der Gitarrenklub ins Nirwana entfleuchte und was es mit seinem Nachnamen auf sich hat. Ach ja - und da war noch was damals im "Chopper" mit den Kastanienmännchen, die das Laufen lernten.

Reinhard Minkewitz vor seinem Gemälde "Aufrecht stehen". Foto: Marion Wenzel, Uni Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Gemälde von Minkewitz und Tübke sind jetzt im Hörsaalgebäude der Uni Leipzig dauerhaft zu sehen

Lange hat es gedauert - und einer hätte sich auf jeden Fall gefreut, wenn er es noch erlebt hätte: Erich Loest. Er war es, der jahrelang unermüdlich dafür gekämpft hat, dass Reinhard Minkewitz' Bild "Aufrecht stehen..." in der Uni Leipzig endlich in ganzer Größe zu sehen sein würde. Seit Montag, 30. März, ist es nun so weit. Das Bild in kritischem Dialog mit Werner Tübkes "Arbeiterklasse und Intelligenz" ist im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig zu sehen.

Trailer-Bild zum dritten Band "Die Legende von Yr". Screenshot: L-IZ
·Kultur·Lesungen

Buchtrailer zu “Die Wächter von Avalon” sind jetzt bei Youtube zu sehen

Moderne Fantasy lebt von Bildern. Und da die Helden fast immer durch lauter bizarre Länder und Landschaften reisen, wirken die Geschichten im Kopf natürlich auch schon fast wie animierte Spiele. Was liegt da näher, als den Buchtrailer einfach mal mit Leuten zusammen zu machen, die solche 2D-Animationen herstellen können? Das hat die Leipziger Fantasy-Autorin Amanda Koch getan.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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