Fälle & Unfälle

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Nach Hausbesetzung in Naumburgerstraße: Nr. 40 steht noch unter Polizeibeobachtung

Das leerstehende Haus Nr. 40 in der Naumburgerstraße wird weiter von der Polizei beobachtet. Wie die Polizei mitteilte, ist das Gebäude gestern gegen 21 Uhr zwangsgeräumt worden. Die Besetzung habe am Samstagnachmittag begonnen und habe sich zu einer Art Straßenfest mit rund 250 Teilnehmern entwickelt. Grund für die Hausbesetzung soll der Protest gegen steigende Mieten sein.

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Weil er über 19 Autos lief: Parkour-Aktivist soll Arbeitsstunden leisten

Bei der Trendsportart Parkour versuchen Teilnehmer, bei Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten Weg von A nach B zu nehmen. Was in Action-Filmen atemberaubend aussieht, kann unter Alkoholeinfluss skurrile Züge annehmen. Wegen Sachbeschädigung verurteilte das Amtsgericht Leipzig am Mittwoch, 18. April, einen jungen Mann aus Fahren (Mecklenburg-Vorpommern) zu 70 Sozialstunden.

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„Nur über meine Leiche“: Schlangenbefreiung mündet in Handgemenge

Marjan G. (61) hält sich zwei Königspythons. Die Würgeschlangen sind so gefährlich, dass das Ordnungsamt ihre Haltung genehmigen muss. Hatte die Behörde aber nicht. Weil er die Tiere nicht freiwillig herausgeben wollte, rückte am 11. August 2011 die Polizei an. Als der Leipziger die Beamten nicht in seine Wohnung in der Karl-Wisius-Straße lassen wollte, machten sie kurzen Prozess.

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Mord in Plagwitz: Messerstecher soll lebenslang hinter Gitter

Der Messerstecher von Plagwitz soll für sehr lange Zeit weggesperrt werden. Staatsanwältin Tanja Höltschert und Nebenklägerin Henrike Wittner beantragten am Donnerstag, Michel K. (28) nicht nur wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu verurteilen, sondern auch die besondere Schwere der Schuld festzustellen.

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Nach einem Raubüberall am 5. Februar: Täter konnte gleich eine Latte Straftaten zugeordnet werden

Am 5. Februar, einem Sonntag, irgendwann zwischen 12:20 und 13:20 Uhr kam es in einer Parkanlage der Zweinaundorfer Straße/Kohlgartenweg zu einer Raubstraftat. Dort wurde ein junger Mann (28) durch den Täter und dessen Hund eingeholt und zu Boden geschlagen. Etwa zehn Mal trat er in den Bauch des Geschädigten. Außerdem schlug er mit der Faust auf den Kopf des Geschädigten ein.

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Nur Deutsche willkommen? Syrer verklagt „Club Velvet“ auf Schadensersatz

"Bei uns gibt es keine Diskriminierung", beteuert Sebastian Baumgart. Der Inhaber des Leipziger "Club Velvet" betont, Hussien Eid sei am 16. Oktober von seinen Türstehern nicht eingelassen worden, weil er laut gestikulierend und aggressiv aufgetreten sei. Der Student vermutet dagegen einen anderen Grund: Diskriminierung wegen seines nicht-deutschen Aussehens.

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„Ich hab sie geliebt“: Leipziger gesteht in Brief Mord an Lebensgefährtin

Am 24. September 2011 brachte Michel K. (28) seine Söhne um ihre Eltern. Im Suff stach der Arbeitslose abends vielfach auf seine Lebensgefährtin Yvonne H. (31) ein. Anschließend würgte er sie. Die junge Frau hatte keine Chance. Nachdem er verzweifelt versucht hatte, sich für die Nacht ein Alibi zu verschaffen, rief der verzweifelte Familienvater die Polizei.

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Schwere Raubstraftaten in Connewitz: Polizei kann zugreifen, zwei Täter in Haft

Zwischen dem 14. März und dem 11. April ist es auf dem Gelände des S-Bahn-Haltepunktes "Leipzig-Connewitz" zu mehreren schweren Raubstraftaten gekommen. Eine Serie, die die Leipziger Polizei alarmierte. Bei allen Taten befanden sich die Geschädigten auf dem Weg zur S-Bahn oder kamen von der S-Bahn, als sie von zwei unbekannten, maskierten und bewaffneten Tätern angesprochen und zur Herausgabe von Geld aufgefordert worden.

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Inzest weiter strafbar: Europäischer Gerichtshof lehnt Beschwerde des Leipzigers Patrick S. ab

Was ist Moral, was ist rechtens und was vor der Gesellschaft, insbesondere der Familie vertretbar. Darum ging es im Großen und Ganzen bei dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Falle der Beschwerde des Leipzigers Patrick S. (36). Er wurde wegen Geschlechtsverkehrs mit seiner leiblichen Schwester Susan (29) mehrmals zu Haftstrafen verurteilt. Das Urteil war eindeutig: Die Beschwerde wurde abgelehnt.

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Neulich im Amtsgericht: Zwischen Kunst und Schmiererei

Über Kunst lässt sich trefflich streiten. Die bunten Linien und Schriftzüge, mit denen Sebastian S. (26) am 25. März 2010 Fassaden in der Dürrenberger Straße und ein Wartehäuschen am Bahnhof Lindenau verziert haben soll, waren für die Eigentümer schlichtweg Schmierereien. Deren Urheber war schnell gefasst. Das Amtsgericht verurteilte ihn am Donnerstag zu einer Geldstrafe.

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Kino.to-Programmierer auf fast freiem Fuß: Strafe von drei Jahren und zehn Monaten im offenen Vollzug

Bastian P. hat kino.to technisch möglich gemacht. Als Chefprogrammierer erstellte er das illegale Download-Portal, auf dem die Nutzer Filme kostenlos anschauen und auf ihren Rechner laden konnten. Gestern befand ihn deshalb das Landgericht Leipzig für schuldig und verurteilte ihn zu drei Jahren und zehn Monaten Haft. Diese wird Bastian P. allerdings im offenen Vollzug absitzen. Jene zehn Monate, die er bereits in Untersuchungshaft verbrachte, werden von der Strafe abgezogen.

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Begegnung der unerwarteten Art im Connewitzer Supermarkt: Rewe-Türsteher arretieren Kunden unter falschem Verdacht

"Es gibt viele gute Gründe für Treue", prangt auf einer meterhohen Werbetafel vor dem Rewe-Supermarkt am Connewitzer Kreuz. "Dort werde ich nie wieder einkaufen", ist sich Tino sicher. (Der Name wurde von der Redaktion geändert.) Normalerweise kauft der 33-Jährige nicht bei Supermärkten ein, sagt er. "Unter anderem wegen der schlechten Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter." Als er am 13. Februar auf dem Heimweg schnell noch ein Brot kaufen wollte, erlebte er sein blaues Wunder.

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Neulich im Amtsgericht: Wenn Nationalisten auf Wanderschaft fahren

Dunkle Stoppelhaare, bräunlicher Teint, blauer Ringelpulli. Lars A. (40) muss vor den Richter. "Ich hab mit Politik gar nichts am Hut", äußerte er am Donnerstag, 5. April, bei Gericht, um dann doch postwendend einzugestehen, dass er mit der rechten Ecke ein wenig sympathisieren würde. Seine Liebelei mit dem rechten Rand entlud sich am 2. April 2011. Mit etwa zehn Gleichgesinnten war er im Harz zum Wandern gewesen.

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Prozess um „Kino.to“: Programmierer darf auf Kronzeugenregelung hoffen

Möglicherweise darf Bastian P. (29) das Gefängnis bald verlassen. Der Programmierer von "Kino.to" legte am Freitag, 30. März, ein umfassendes Geständnis ab. Darüber hinaus belastete er seine Komplizen schwer. Daher könnte er von der Kronzeugenregelung profitieren und darf auf Hafterleichterungen hoffen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Verstöße gegen das Urhebergesetz in über 1,1 Millionen Fällen vor.

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Verfolgungsjagd, Freiheitsberaubung, Raub: Streit unter Kameraden endet auf Anklagebank

Seit Donnerstag, 29. März, müssen sich Tom M. (23) und Virginia R. (20) vor dem Landgericht wegen schweren Raubes, Freiheitsberaubung und räuberischem Angriff auf Kraftfahrer verantworten. Gemeinsam mit zwei Komplizen sollen sie sich mit Marcus H. am 29. August 2011 in Borna zunächst eine Verfolgungsjagd geleistet haben. In der Stadtmitte sollen sie ihn gestellt, zusammengeschlagen und ausgeraubt haben.

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Zwölf Überfälle in vier Jahren: Sparkassenräuber erscheint in Nadelstreifen vor Gericht

Zwölf Sparkassen soll Sebastian K. von Mai 2007 bis Mai 2011 ausgeraubt haben. Sein Beutezug führte den Endorfer quer durch Mitteldeutschland, einmal sogar nach Hessen. Im August 2011 ging er den Fahndern ins Netz. Eine DNA-Spur brachte sie auf die richtige Fährte. Seit Mittwoch, 28. März, muss sich der 34-Jährige vor dem Landgericht Leipzig unter anderem wegen schwerer räuberischer Erpressung und erpresserischen Menschenraubs verantworten.

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Gewerbsmäßiger Bandenbetrug: Razzia bei ehemaligen V-Männern

Dass sich die Verfassungsschützer schwer tun im Umgang mit organisierter Kriminalität, ist seit dem NSU-Affäre traurige Gewissheit. Die Zwickauer Rechtsterroristen bestritten ihren Lebensunterhalt teils mit Geldern des Thüringer Landesamtes. Warum die drei Jahre lang unentdeckt in Sachsen leben konnten, wissen vermutlich nur die Schlapphüte.

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Sachsens Verkehrsunfallbilanz 2011: Mehr Tote und Verletzte und die berechtigte Frage nach der „Polizeireform“

Am Montag, 26. März, stellte Innenminister Markus Ulbig (CDU) die Verkehrsunfallbilanz für Sachsen 2011 vor. "Obwohl die Anzahl der Verkehrsunfälle auch im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen ist, mussten wir nach einem langjährigen Rückgang erstmals wieder mehr Tote und Verletzte auf sächsischen Straßen registrieren" sagte er dazu. Eine Vermutung, warum einige Zahlen wieder anstiegen, hat er auch.

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Aus der Traum vom großen Geld: Erster Drahtzieher von Kino.to vor Gericht

Am Dienstag, 20. März, begann vor dem Leipziger Landgerichtder erste Prozess gegen einen Drahtzieher des illegalen Streaming-Portals "Kino.to". Die Generalstaatsanwaltschaft legt einem 29-jährigen Programmierer die unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke in über 1,1 Millionen Fällen vor. Ihm drohen bis zu fünf Jahren Haft.

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Vertagung im Amtsgericht: Prozess gegen Neonazi-Gegner erneut ausgesetzt

Der Prozess gegen sechs junge Männer, die am Rande von Protesten gegen einen Neonazi-Aufmarsch am 17. Oktober 2009 Steine auf Polizisten geworfen haben sollen, ist abermals ausgesetzt worden. Nachdem sich die Verteidiger schon zum Prozessauftakt mit Richterin Juliane Guha überwarfen, kriselte es vergangenen Mittwoch erneut.

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Mord in Wurzen: Keine neuen Erkenntnisse am dritten Verhandlungstag

Die Brüder Uwe und Jens L. sind angeklagt wegen gemeinschaftlichen Mordes an Helmut H. Zu Beginn der Hauptverhandlung Anfang März am Landgericht Leipzig gaben sie zu, ihr Opfer bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen zu haben. Die beiden 29 und 22 Jahre alten Wurzener tasteten nach übereinstimmenden Aussagen nach dem Pulsschlag und legten den ihrer Annahme nach Toten in seine Badewanne, wo er laut Anklage ertrank.

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Zu treffend formuliert? – NPD-Fraktion droht grünem Abgeordneten mit Klage

Da kennen sie keinen Pardon, die Herren aus der NPD-Fraktion. Bei ihren Reden am Pult des sächsischen Landtages lassen sie sich zwar gern über die richtige Anwendung der deutschen Sprache aus. Wenn aber ein Abgeordneter aus einer anderen Fraktion ihre Auftritte etwas kritischer bewertet, schicken sie schnell mal eine Unterlassungserklärung. So geschehen dem Grünen-Abgeordneten Miro Jennerjahn.

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Mord vom Elsterflutbecken vor der Aufklärung – Mutmaßlicher Mörder seit Dezember auf der Flucht

Auf einer überraschend einberufenen Pressekonferenz berichtete die Polizei am Freitag Morgen, dass sie nach dem jetzt identifizierten Täter im Puzzle-Mord am Elsterflutbecken fahndet. Der 23-jährige Benjamin Hupel soll der mutmaßliche Mörder von Jonathan H. aus Leipzig sein und stehe unter dringendem Verdacht, seinen Bekannten im Herbst vergangenen Jahres getötet und dessen Leiche zerstückelt am Elsterbecken abgelegt zu haben, erklärten die Strafverfolgungsbehörden am Freitag. Der Thüringer befindet sich laut Polizei auf der Flucht.

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Linksfraktion zur Leipziger Kriminalitätsstatistik: Wie verheerend wird die geplante „Polizeireform“?

Am 28. Februar hatte Sachsens Innenminister Markus Ullbig (CDU) die sächsische Kriminalstatistik 2011 vorgestellt. Unter anderem mit der auffälligen Feststellung: "Regional entwickelte sich das Fallaufkommen in Sachsen unterschiedlich. Mit Ausnahme von Dresden (+ 12,4 %) und Leipzig (+ 6,9 %) registrierten die Polizeidirektionen 2011 in ihren Zuständigkeitsbereichen weniger Fälle als im Vorjahr."

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Prozess gegen Nazi-Gegner: Verteidiger stellen Gericht in Frage

Richterin Juliane Guha wirkte genervt, als sie am Mittwoch, 7. März, gegen 16.45 Uhr einen langen Verhandlungstag beendete. Seit 9 Uhr beschäftigte sich das Amtsgericht mit Vorfällen, die sich während der Proteste gegen den Leipziger Neonazi-Aufmarsch am 17. Oktober 2009 zutrugen. Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz legt sechs Männern im Alter von 21 bis 25 Jahren Landfriedensbrüche und Sachbeschädigungen zur Last.

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Verleumdungsprozess in Sachen „Jasmin“: Prozess in Dresden kurz nach Beginn vertagt

Am Dienstag, 6. März, hätte eigentlich der Prozess gegen die beiden ehemaligen Zwangsprostituierten des einstigen Leipziger Kinderbordells "Jasmin" vor dem Dresdner Amtsgericht beginnen sollen. Sie wurden wegen Verleumdung angeklagt, nachdem sie auch 2008 vor der sächsischen Staatsanwaltschaft bei ihrer Aussage blieben, zwei sächsische Juristen im Kinderbordell "Jasmin" gesehen zu haben.

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Wieder LVB-Nachtkontrollen mit Polizei: 144 Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis

In der Nacht vom 3. zum 4. März war es wieder einmal so weit. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) hatten ja vorgewarnt. Die nächtlichen Kontrollen mit Polizeiunterstützung hatten in der letzten Zeit immer recht deutliche Ergebnisse mit sich gebracht. Und auch an diesem Wochenende führten die LVB von ungefähr 19.30 Uhr bis gegen 2.30 Uhr spezielle Fahrausweiskontrollen mit Unterstützung von Polizeibeamten durch.

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Blinder Alarm in Leipziger Schule: Die Suche nach den Schuldigen und viel Lärm um nichts

Der blinde Alarm in der Internationalen Schule in der Könneritzstraße am 29. Februar war im wahrsten Sinne des Wortes wieder mal ein "Schulbeispiel" für vorauseilenden medialen Gehorsam. Wie es sich gehört, waren kurz nach Bekanntgabe des Alarms Kamerateams, Fotografen und die versammelte andere Journaille am Ort des Geschehens aufgetaucht, um hechelnd auf ... ja auf was zu warten? Den Amoklauf?

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Öffentlichkeitsfahndung der Polizei: Wer kennt diese Betrüger?

Im Zeitraum vom 14. bis 23. Juni 2011 kam es im Stadtgebiet von Leipzig zu mehreren Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Leipziger. Jetzt ruft die Leipziger Polizeidirektion die Öffentlichkeit auf, nach den mutmaßlichen Tätern zu suchen. Denn beim Geldabheben wurden sie von den Automaten-Kameras abgelichtet.

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Rechtsterrorismus: Beate Zschäpe bleibt in Haft

Beate Zschäpe bleibt in Untersuchungshaft. Das entschied am Dienstag der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofes. Die mutmaßliche Rechtsterroristin hatte sich gegen den Haftbefehl wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung und der besonders schweren Brandstiftung gewandt. Ihre Einwendungen erachtete die Kammer für unbegründet erachtet.

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Weil er Zivilcourage zeigte: Prozessauftakt nach Angriff auf Familienvater

Andreas S. ist ein Meister des Mimikry. Der 22-Jährige und sein Zwillingsbruder sind wegen ihrer Aggressivität seit Jahren polizeibekannt. Häufig konnten die Twins nur deshalb nicht von der Justiz belangt werden, weil ihre Opfer sie nicht voneinander unterscheiden konnten. Der Fußballhooligan erschien am Dienstag im mausgrauen Anzug bei Gericht.

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Wieder Raubkopierer aufgeflogen – Leipziger Wohnung durchsucht: 175.000 User mit Filmen, Serien und Games versorgt

Schon wieder ist den Leipziger Strafverfolgungsbehörden ein dicker Fisch aus der Raubkopiererszene ins Netz gegangen. Am Donnerstag hat die Kriminalpolizei um 9 Uhr die Wohnung eines 26-jährigen Mannes in der Erich-Köhn-Straße in Leipzig durchsucht. Die Beamten fanden umfangreiches Beweismaterial für massenhaft begangene Urheberrechtsverletzungen.

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„Die Sache tut mir sehr, sehr leid“: Nach 63-fachem Kindesmissbrauch sechseinhalb Jahre Haft

Detlev F. (54) sah gezeichnet aus, als Richter Norbert Göbel am Dienstag, 21. Februar, kurz vor 12 Uhr im Landgericht das Urteil verkündete. Der Oschatzer soll sechseinhalb Jahre ins Gefängnis. Staatsanwältin Anett Schneider warf dem gelernten Eisenbahner vor, in 50 Fällen drei seiner sieben Kinder missbraucht zu haben. Nachdem die Verfahrensbeteiligen einen Deal aushandelten, gestand er und zeigte Reue.

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Sachsens Polizeichef Bernd Merbitz soll Dienstwagen privat genutzt haben: Es geht um 20.000 Kilometer – Gericht prüft Vorwürfe

Bekanntlich ist das Verhältnis zwischen Sachsens Innenminister Matthias Ulbig und Sachsens oberstem Polizisten, Bernd Merbitz (beide CDU), nicht gerade ein freundschaftliches. Was jetzt aus dem Sächsischen Innenministerium verlautet, dürfte das Verhältnis nicht gerade verbessern. Das Ministerium wirft dem Polizeichef vor, Privatfahrten in nicht unerheblichem Umfang dienstlich abgerechnet zu haben. Jetzt droht Merbitz ein Disziplinarverfahren.

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NPD-Zentrum Odermannstraße: Wenn Neonazis zuschlagen

Stefan* (31) sitzt der Schreck noch immer in den Gliedern. Der Westdeutsche besuchte Mitte Januar seinen Kumpel Jonas* (30) in der Messestadt. Am 14. Januar, ein Freitagabend, gingen die beiden erst auf eine Party in der Thüringer Straße. Von dort machten sich die Freunde gegen halb eins auf zur Kneipe "Skorbut" am Lindenauer Markt. Ihr Weg führte sie vorbei an der Odermannstraße.

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Versuchter Totschlag in Machern: Das Motiv bleibt im Dunkeln

Wer einen spannenden Gerichtskrimi erwartet, ist im Prozess über den fast-tödlichen Ausgang einer Geburtstagsfeier in Machern (Landkreis Leipzig) definitiv im falschen Film gelandet. Die Verhandlung vor dem Leipziger Landgericht plätschert von Beginn an äußert zähflüssig vor sich hin. Am Donnerstag, 16. Februar, schickte Richter Norbert Göbel einen erschöpften Zeugen nach mehrstündiger Vernehmung vorzeitig nach Hause.

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Mord in Volkmarsdorf: Leipziger Spielgemeinschaft hinter Gittern

Den nächsten Spieleabend müssen sie hinter schwedischen Gardinen veranstalten. Das Amtsgericht Leipzig erließ heute Haftbefehl gegen Cäcilia E. (50), Dominik S. (19) und Sven O. (31). Der Vorwurf: Gemeinschaflicher Mord. Sie sollen während einer Kartenrunde am 31. Januar in O.'s Wohnung in der Bautzmannstraße (Volkmarsdorf) ihren Bekannten Andreas M. (42) getötet haben. Anschließend entsorgten sie den Leichnam in einem Papiercontainer.

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Schlamperei im Amtsgericht: Lok-Schläger kommen nach Überfall straffrei davon

Sein Opfer wird den 11. Juli 2008 nie vergessen: Bei sommerlichen Temperaturen soll Andreas S. in der Nähe des Mockau Centers einen jungen Fan der BSG Chemie Leipzig angegriffen haben. Der Lok-Fan, der von seinen Freunden "Bowale" genannt wird, schlug laut Anklage mehrfach auf sein wehrloses Opfer ein. Der 16-Jährige erlitt eine Platzwunde, entkam aber zunächst seinem Peiniger.

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Schließen Sie ihre Hütte ab! – Neues aus der Polizeifunkanstalt Leipzig

Die Leipziger Polizei ist nicht müde auf eine wichtige Verhaltensregel hinzuweisen. Es geht nicht ums Radfahren ohne Licht, oder um Geisterfahrten mit dem Auto oder Schwarzfahren mit der Tram. Anscheinend gibt es ein paar Leipziger, die so vertrauensselig sind, dass sie ihre Wohnung unverschlossen verlassen. Erneut kommt ein Hinweis aus dem Pressebüro der Polizei zum Verlassen der eigenen Häuslichkeiten: "Schließen Sie Ihre Hütte ab!"

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Neulich im Landgericht: Bewährungsstrafe nach Parkplatz-Attacke

Dass sich die Kooperation mit der Justiz lohnen kann, beweist der Prozess gegen Tom M. Das Landgericht verurteilte den 23-jährigen Colditzer am Freitag wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung zu 14 Monaten auf Bewährung. Er hatte am 7. März 2010 offenbar aus Liebe zusammen mit seiner damaligen Partnerin deren Ex-Freund abends auf dem Aldi-Parkplatz in der Essener Straße in einen Hinterhalt gelockt, angegriffen und ausgeraubt. Die magere Beute: Ein Handy und 110 Euro.

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Neulich im Landgericht: Rendezvous auf Aldi-Parkplatz – Schläge statt Sex

Eigentlich wollte sich Michel W. am 7. März 2010 abends mit seiner Ex-Freundin treffen, um Intimitäten auszutauschen. Doch Sylvana K. hatte anderes vor. Ihre kurze Beziehung zu dem Landwirt war seit drei Monaten gescheitert. Trotzdem hatte sich das Paar, beide Anfang 20, noch ein bis zweimal zum Sex verabredet. Daraus wurde diesmal nichts.

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Erst verprügelt, dann gefeuert: Netto setzt Wachmann vor die Tür

Den 26. Januar hatte sich Andreas S. sicherlich anders vorgestellt. Der junge Mann arbeitete als Ladendetektiv im Netto-Discounter in der Bornaischen Straße, als abends gegen halb neun sieben Vermummte das Geschäft stürmten. Die hatten es nicht etwa auf Beute abgesehen. Ihre Aggression galt dem Supermarkt-Bewacher. Sie attackierten ihn offenbar gezielt mit Steinen und Knüppeln. Beute machten sie nicht. Verletzungen, ein Sachschaden in Höhe von 20 Euro und die Frage nach der Motivation blieben.

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MDR trennt sich endgültig von Foht: Vergleich vor dem Leipziger Amtsgericht

Es ist ein Schlussstrich mit einem faden Nachgeschmack. Der MDR hat sich vor dem Leipziger Amtsgericht am Freitag endgültig von seinem ehemaligen Unterhaltungschef Udo Foht getrennt. Der 61-Jährige war gegen die fristlose Kündigung durch den Sender vorgegangen und hat mit einem Vergleich sogar einen Teilerfolg erzielt: Rückwirkende Kündigung zum 31. Dezember und ein "wohlwollendes" Zeugnis des Arbeitgebers.

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Kein Schülerstreich: Polizeiermittlungen nach Amokankündigung am Leibniz Gymnasium & ein offener Brief vom Leipziger Polizeipräsidenten

Sicherlich wenig gelacht haben am Donnerstag, 12. Januar, die Schulleitung des Leibniz-Gymnasiums am Leipziger Nordplatz und die Polizei. Offenbar glaubhaft und in schriftlicher Form versicherte ein unbekannter Täter, es werde zu einem Amoklauf an diesem Gymnasium kommen. Nach starken Einschränkungen des Schulbetriebes ermittelt nun die Polizei.

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Anklage nach Zugunglück bei Bad Lausick erhoben

Das Zugunglück im September an einem Bahnübergang bei Bad Lausick war eines der schwersten der letzten Jahre. 22 Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt (L-IZ berichtete). Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen einen 29-jährigen Mann Anklage wegen des Tatvorwurfs des fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und der fahrlässigen Körperverletzung in zwanzig Fällen beim Amtsgericht Grimma erhoben.

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Nach wilder Flucht Polizisten angefahren: Staatsanwalt erhebt Anklage wegen versuchten Mordes auf der B 95

Was am Anfang noch als eine Kurzschlussreaktion hätte durchgehen können, endete tragisch für den Einen und wird nun wahrscheinlich schwere Konsequenzen für den Anderen haben. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat jetzt gegen den 24-jährigen Daniel L. Anklage erhoben.Und das wegen versuchten Mordes, schwerer Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: Jugendlicher vermisst

Er heißt Jürgen Wündsch und wird seit Montag, dem 02.01.2012, vermisst. Der Vierzehnjährige, geboren in Holguin/Kuba, wohnhaft in Grünau-Mitte, verließ um 14:00 Uhr die elterliche Wohnung, um in das Allee-Center in Grünau zu gehen. Letztmalig wurde er am 05.01.2012, gegen 18:00 Uhr, in Begleitung mehrerer Jugendlicher am Hauptbahnhof gesehen.

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Verschwundene Lisa (11) wieder da: Entführer in Berlin verhaftet

Lisa P. ist wieder aufgetaucht. Heute wurde in Berlin der 28-jährige Mario F. aus Leipzig wegen des dringenden Tatverdachts der Entziehung Minderjähriger festgenommen. Die elf Jahre alte Lisa P. wurde nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungsbehörde wohlbehalten aufgefunden, nachdem Mario F. versucht hatte, mit dem Mädchen in der Millionenmetropole unterzutauchen.

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Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage gegen Messerstecher von Plagwitz

Es war eine Tat, die im vergangenen Herbst für Aufsehen gesorgt hatte. In einer Plagwitzer Wohnung wurde eine 31-jährige Frau erstochen aufgefunden. Entdeckt wurde sie von ihrem 28-jährigen Lebensgefährten am 24. September, am Morgen nach der Tat. Schnell wurde der Hauptzeuge zum Hauptverdächtigen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Leipzig Mordanklage gegen Michel K. erhoben.

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Vermisste Lisa P.: Polizei fahndet nach einem roten PKW Citroen Xsara

Im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall der 11-jährigen Lisa P. aus Leipzig sucht die Kriminalpolizei nun dringend nach einem roten PKW Citroen Xsara mit dem amtlichen Kennzeichen L-HV 5626. Die Ermittlungen im Umfeld ergaben, dass dieses Fahrzeug am 16. Dezember 2011 in den späten Abendstunden durch den 28-jährigen Bekannten Mario F. mit Reiseutensilien beladen wurde und er anschließend davonfuhr.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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