Artikel zum Schlagwort Nationalsozialismus

Dienstag, der 14. Januar 2020

Der Tag: In Leipzig häufen sich die OBM-Wahlpodien und auf Schloss Augustusburg ist „er“ wieder da

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMittlerweile vergeht kaum noch ein Tag ohne ein mehr oder weniger wichtiges Podium zur Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar. Die L-IZ gibt heute einen kleinen Überblick und fasst zusammen, was am Dienstag, den 14. Januar 2020, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus außerdem wichtig war – unter anderem sorgt die sächsische Polizei mal wieder mit einem „Naziskandal“ für Aufsehen. Weiterlesen

Vortrag von Elizabeth Harvey

Nationalsozialistische Arbeitskräftepolitik im besetzten Europa und Geschlecht: Ein Forschungsfeld

Arbeitskräfte waren für das nationalsozialistische Regime Kriegsbeute: Neben der Plünderung materieller Ressourcen der besetzten Länder war es ein Ziel der NS-Eroberungskriege, die Arbeitskraft der Bevölkerung auszunutzen – durch Rekrutierung bzw. Verschleppung ins Reich und durch den ‚Einsatz’ vor Ort. Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff: Widerstand

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserEr ist der zentrale Begriff für diesen Tag: Vor 75 Jahren versuchten Angehörige der Wehrmacht, Adolf Hitler auszuschalten und dadurch das nationalsozialistische Terrorregime zu beenden. Dieser Versuch scheiterte. Hitler und die Nationalsozialisten verschärften nach dem 20. Juli 1944 den Terror nach innen und außen und setzten den Holocaust in einer ins Unermessliche gesteigerten Grausamkeit fort. Weiterlesen

Antrag der AfD-Fraktion

Luftangriffe auf Dresden: Landtag stimmt gegen Gedenk- und Trauertag am 13. Februar

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer sächsische Landtag hat am Mittwoch, den 3. Juli, einen Antrag der AfD-Fraktion für einen Gedenk- und Trauertag am 13. Februar abgelehnt. An diesem Tag jähren sich die Luftangriffe der Alliierten auf Dresden im Zweiten Weltkrieg. Vertreter mehrerer Parteien warfen der AfD Revisionismus vor. Zudem gebe es mit dem Volkstrauertag bereits einen geeigneten Gedenktag. Weiterlesen

Ausstellung in der Michaeliskirche: Wohnungslose im Nationalsozialismus

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Am Sonntag, dem 7. Juli 2019, wird in der Leipziger Michaeliskirche am Nordplatz nach dem 10-Uhr-Gottesdienst (gegen 11 Uhr) die Ausstellung „Wohnungslose im Nationalsozialismus“ eröffnet. Die Wanderausstellung zum Gedenken an die wohnungslosen Männer und Frauen, die in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur als sogenannte „Asoziale“ verfolgt worden sind, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. erstellt. Bis zum 31. August 2019 ist sie täglich von 15 bis 18 Uhr in der Michaeliskirche zu sehen. Weiterlesen

Amtsgericht

Hitler grüßen, um Aufmerksamkeit zu erregen: Richterin verwarnt Bewohner eines Pflegeheims

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserAm Amtsgericht Leipzig wurde am Mittwoch, den 22. Mai, ein knapp 50-jähriger Mann verwarnt, weil er an einem Pflegeheim mehrmals nationalsozialistische Parolen und Zeichen verwendet hat. Offenbar ging es ihm dabei um Aufmerksamkeit um jeden Preis – so zumindest vermuten es seine Eltern und die Pflegekräfte. Weiterlesen

Leipziger Historiker Dr. Sascha Lange spricht über Jugendopposition im Nationalsozialismus

Am 8. April in Wurzen: Multimediavortrag über „Meuten, Swings & Edelweißpiraten“

Foto: Ralf Julke

Am 8. April, 19 Uhr wird der Leipziger Historiker und Buchautor Dr. Sascha Lange im Kultur- und Bürger_inenzentrum D5 in Wurzen.über das bisher wenig bekannte Kapitel des jugendlichen Widerstandes gegen das Hitlerregime in Sachsen und vor allem in Leipzig sprechen und dabei zahlreiche Fotos und Dokumente präsentieren. Weiterlesen

Poggenburg und der AdP

Aufbruch in die braune Vergangenheit

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAndré Poggenburg und seine neue Partei AdP durften am Dienstag, den 12. Februar, nicht in Connewitz demonstrieren. Das ehemalige AfD-Mitglied inszeniert sich nun als Opfer „linksmilitanter Präsenz“. Dabei ist es eher seine Partei, die bedrohlich auftritt: Der AdP offenbart inhaltlich und sprachlich eine deutliche Nähe zum Nationalsozialismus. Weiterlesen

Vortrag von Markus Streb

KZ und Comics – Nationalsozialistische Konzentrationslager in Comics der 1940er und 50er Jahre

Foto: Michael Freitag

Die Darstellung nationalsozialistischen Verbrechen in Comics hat spätestens seit der Veröffentlichung von Art Spiegelmans bahnbrechendem Werk Maus viel Beachtung gefunden. Insbesondere nationalsozialistische Konzentrationslager wurden jedoch schon zeitgenössisch in Comics dargestellt. Im so genannten „Golden Age“, das von 1938 bis 1955 reichte, fanden sich solche Darstellungen besonders in US-amerikanischen Superhelden-, Kriegs-, Abenteuer-, und Horrorcomics. Weiterlesen

Kretschmer mahnt zur Wachsamkeit: „Verteidigen wir unsere demokratischen Werte jeden Tag“

Gemeinsames Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Foto: L-IZ.de

Ministerpräsident Michael Kretschmer hat dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach zu halten und die Lehren dieser Verbrechen im Alltag zu leben: „Die Verbrechen und das unermessliche Leid der Opfer der Shoa bleiben unvergessen und müssen uns weiter eine Lehre sein. Sie mahnen uns, wohin es führen kann, wenn die Würde des Menschen nichts mehr zählt. Also seien wir wachsam und verteidigen wir unsere demokratischen Werte jeden Tag“, sagte Kretschmer am Sonntag bei einer Gedenkstunde im Sächsischen Landtag in Dresden am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Weiterlesen

Es gibt sie noch, die Überlebenden des Holocaust!

Quelle: Richard Gauch

Es sind leider nur noch wenige, welche als Zeitzeugen über die Unmenschlichkeit des NS- Regimes berichten können. Was mögen diese noch lebenden NS - Opfer, welche die KZ der Nazis überlebten denken, wenn sie heute im Jahr 2019 miterleben müssen wie sich Fremdenhass, Gewaltexzesse gegen Menschen die in Flüchtlingsheimen leben, Intoleranz und Hass auf Menschen mit anderen Religionen als das Christentum in Deutschland und auch in Leipzig breit machen und dann auch noch miterleben zu müssen, wie die Hitler Hetzschrift "Mein Kampf" nun wieder in Deutschland erschienen ist.Weiterlesen

Leipzig gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Foto: Andreas Bernatschek

Am 27. Januar, dem 74. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, erinnert die Stadt Leipzig an die Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Jahr stehen die mehr als 200.000 Menschen im Mittelpunkt des Gedenkens, die den nationalsozialistischen Krankenmorden, beschönigend „Euthanasie“ genannt, zum Opfer fielen. Die Stadt Leipzig bittet auch in diesem Jahr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 27. Januar an die Gedenkstätte Abtnaundorf (Theklaer Straße/Höhe Heiterblickstraße). Hier beginnt um 11 Uhr die Gedenkveranstaltung der Stadt Leipzig.Weiterlesen

Podiumsdiskussion am Freitag, den 16. November, um 18 Uhr im Erich-Zeigner-Haus

Deutschlands Aufarbeitung des Nationalsozialismus – positives Vorbild internationaler Erinnerungskultur?

Foto: L-IZ.de

Seit April 2018 fanden im Erich-Zeigner-Haus in Leipzig-Plagwitz monatlich insgesamt acht einzelne Veranstaltungen im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe des Vereines mit dem Namen „Sich Erinnern ist ein politischer Akt! Über die aktuelle Macht der Vergangenheit“ statt. Im November endet diese Reihe nun mit der Abschlussveranstaltung, die den Titel „Deutsche Erinnerungskultur in Bezug auf den Nationalsozialismus - ein internationales Vorbild?“ trägt. Weiterlesen

Eine Mischung aus Vortrag und Lesung mit Sascha Lange und Johannes Herwig

Für ihren Freiheitswillen, für ihr antifaschistisches Engagement, für ihre Jugendkultur – „Wir feiern die Meuten!“

Foto: Ralf Julke

Überall im Leipziger Stadtgebiet gab es ab Mitte der 1930er Jahre Jugendcliquen jenseits der Hitlerjugend, bis zu 1.500 Jungen und Mädchen gehörten ihnen an. Offensiv gingen sie gegen die HJ vor und verteidigten ihre Freiräume und ihre Subkultur. Vor genau 80 Jahren fanden 1938 vor dem Volksgerichtshof in Leipzig die ersten beiden Schauprozesse gegen Meutenmitglieder statt – wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“.Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff: Gaulands Klärung

Christian Wolff. Foto: Michael Freitag

Für alle LeserAlexander Gauland, Bundessprecher der AfD, hat am vergangenen Samstag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)“ einen Gastbeitrag geschrieben: „Warum muss es Populismus sein?“. Was in diesem zu lesen ist, kann niemanden überraschen: Das gesellschaftliche Leben wird beherrscht und bestimmt von abgehobenen, Englisch sprechenden, in Großstädten lebenden, global vernetzten Eliten in Medien, Parteien, Universitäten, Unternehmen, NGOs. Weiterlesen

Gastkommentar von Christian Wolff: Die Weiße Rose, die Geschwister Scholl und unsere Verantwortung heute

© X-Verleih

Für alle LeserHeute vor 75 Jahren, am 22. Februar 1943, wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie der Medizinstudent Christoph Probst von den Nazis ermordet; Willi Graf, Alexander Schmorell und der Münchner Professor Kurt Huber wurden später hingerichtet. Früher als viele andere hatten die Mitglieder der „Weißen Rose“ den verbrecherischen Ansatz der nationalsozialistischen Ideologie durchschaut und erhoben Protest gegen die Judenvernichtung und Hitlers sinnlosen Angriffskrieg. Weiterlesen