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Nationalsozialismus

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Gedenkstele am ehemaligen KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“

Die Stadt Leipzig und die Gedenkstätte Zwangsarbeit Leipzig laden alle Leipzigerinnen und Leipziger zur Einweihung der Gedenkstele am ehemaligen KZ-Außenlager „HASAG Leipzig“ in der Kamenzer Straße ein. Zur Enthüllung am Dienstag, 12. Juli, um 15 Uhr sprechen Oberbürgermeister Burkhard Jung, Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, und Anja Kruse von […]

Rundgang zu Stätten der NS-Zwangsarbeit in Connewitz

Im Rahmen des Connewitzer Straßenfestes bietet die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Leipzig einen Stadtteilrundgang zum Thema „Stätten der NS-Zwangsarbeit“ im Leipziger Süden, speziell in Connewitz an. Der Rundgang wird von dem Historiker Mirko Koch geführt und stellt sechs ausgewählte Orte vor, an denen sich Lager und Arbeitsstellen […]

Die Kamenzer Straße 12, ehemaliges Zuhause des rechtsextremen Imperium Fight Teams. Foto: LZ

Ehemaliges HASAG-Außenlager: Stadt würde Kamenzer Straße 12 kaufen, wenn der Eigentümer einlenkt

Seit einigen Jahren sorgen die Umtriebe von Rechtsradikalen auf dem ehemaligen Gelände des HASAG-Außenlagers an der Kamenzer Straße für reichlich Ärger. Es wirkt, als trampelten sie noch immer auf den Schicksalen der einst hier eingepferchten Zwangsarbeiter/-innen herum. Weshalb die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig hier im Januar eine Petition startete. Darauf erfolgte jetzt eine positive Reaktion […]

Gedenken an die Opfer des Massakers von Abtnaundorf

Am 18. April 2022 jähren sich das „Massaker von Abtnaundorf“ und das Kriegsende in Leipzig zum 77. Mal. Zu diesem Anlass gedenken wir der Opfer der NS-Zwangsarbeit und des letzten Verbrechens der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Leipzig. Das KZ-Außenlager Leipzig-Thekla wurde im März 1943 errichtet. Die Häftlinge, mehrere Tausend Männer aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich und […]

Symbolfoto: Pixabay

Gedenken am „Mahnmal der 53“ in Lindenthal

Am 12. April 1945, also sechs Tage bevor amerikanische Truppen Leipzig befreiten, fand eines der letzten Massaker im Umland von Leipzig statt. Dabei wurden 53 Häftlinge unterschiedlichster politischer Richtung und Nationalitäten in ein Waldstück nahe Lindenthal von der SS und der Gestapo verschleppt und ermordet. Darunter befanden sich auch die Widerstandskämpfer Paul Küstner und Alfred […]

Stolpersteine in der Gerberstraße. Foto: Tilly Domian

Donnerstag, der 27. Januar 2022: Gedenken an Opfer der NS-Zeit und LKA äußert sich zur gestrigen Razzia in Connewitz

Am 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Zu diesem Anlass versammelten sich knapp 150 Menschen auf dem Leipziger Marktplatz, während die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig dem Oberbürgermeister eine Erklärung überreichte. Die Stadt müsse stärker gegen die rechtsextreme Nutzung des Gebäudes in der Kamenzer Straße vorgehen, welches damals ein KZ gewesen war. Außerdem äußert sich das LKA Sachsen nun zu der gestrigen Razzia in Connewitz, Jörg Meuthen (AfD) verliert seine Immunität und der Freistaat fördert den Rückbau von leerstehendem Wohnraum. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 27. Januar 2022 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Leipziger/-innen gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 hat die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. Mehrere tausend Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch dort; viele Zehntausende waren zuvor auf sogenannte Todesmärsche geschickt worden. Die Zurückgebliebenen konnten wohl nur dank der Roten Armee überleben. Bis zu 1,5 Millionen Menschen sollen in Auschwitz gestorben sein. Seit 1996 ist der 27. Januar der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Auch in Leipzig fanden mehrere Veranstaltungen statt.

Justizministerin Katja Meier. Foto: Pawel Sosnowski

Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz

Vor 77 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. An diesem symbolischen Tag gedenken wir jährlich der sechs Millionen Opfer des Holocaust und stehen an der Seite der Überlebenden und Nachfahren.

Rico Gebhardt (MdL, Die Linke). Foto: LZ

Antifaschismus ist die Verpflichtung aller – alle Schulklassen sollten eine KZ-Gedenkstätte besuchen können

Zum heutigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt: „,Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt‘, hat uns der aus Chemnitz stammende Auschwitz-Überlebende Justin Sonder gemahnt. Inzwischen ist er verstorben, doch die Erinnerung an die Gräuel, die das faschistische Deutschland ihm und Millionen anderen angetan hat, muss leben.“

Hanka Kliese, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Dass Auschwitz nie wieder sei

Am 27. Januar 1945 hat die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Seit 1996 ist der 27. Januar der bundesweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. 2005 haben die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt. 

Nadine Stitterich. Foto: Alexander Sens

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 2022 wird alljährlich an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Der bundesweit gesetzlich verankerte Gedenktag steht wie kein anderer als Symbol gegen das Vergessen und zur Mahnung, jeder Gefahr der Wiederholung entgegenzuwirken.

Frank Richter, Bürgerrechtler, Autor und nun OBM-Kandidat in Meißen. Foto: Michael Freitag

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Frank Richter, MdL, wird um 17.30 Uhr gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Radebeuler Couragepreis-Vereins teilnehmen am stillen Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus. Dieses wird von der Stadt Radebeul gestaltet und findet am Denkmal der VVN auf dem Rosa-Luxemburg-Platz statt. 

Der Leipziger Markt ohne Kriegerdenkmal. Foto: LZ

Klare Ansage für die Rechtsaußen-Fraktion: Das Siegesdenkmal hat nichts mehr auf dem Marktplatz zu suchen

Was die AfD-Fraktion im Leipziger Stadtrat praktiziert, unterscheidet sich nur graduell von dem, was die blauen Fraktionen auch im Land und im Bund versuchen: Man versucht, mit Anträgen Positionen wieder für gesellschaftsfähig zu verkaufen, die dem Geist der Demokratie zutiefst widersprechen. Unter anderem versucht hat es die Leipziger AfD-Fraktion mit dem Antrag, das 1945 abgerissene Siegesdenkmal auf dem Markt wieder zu errichten. Als hätte Leipzig die Folgen von Krieg und Militarismus längst vergessen.

Transport Leipziger Juden, vermutlich vom Güterbahnhof Engelsdorf. Foto: anonym, 1942/1945 / SGM

Zug in den Tod: Zum 80. Jahrestag des Beginns der Deportationen von Leipzig am 21. Januar 1942

Vor 80 Jahren, am 21. Januar 1942, ging bei bitterer Kälte der erste Deportationszug mit 561 Leipzigern – jüdischen Frauen, Kindern, Männern – über Dresden nach Riga. Die Fahrt war Teil einer deutschlandweiten „Aktion" zur Ermordung der deutschen Juden. Diese Deportationen noch vor der Errichtung der großen Vernichtungslager in Osteuropa ist in der Erinnerung an den Holocaust weniger bekannt.

Erstmals gebündelt: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig veröffentlicht zweisprachiges Recherche-Tool zu „Leipziger Opfern im Nationalsozialismus“

Viele Leipziger Opfer des Nationalsozialismus waren im Leipzig jahrzehntelang vergessen, völlig aus dem Stadtgedächtnis verschwunden, wenn man von der Ehrung kommunistischer Widerstandskämpfer einmal absieht. Oft wurden ihre Geschichten erst nach der Wiedervereinigung wieder ans Tageslicht gebracht. Die Forschung ist noch längst nicht beendet. Höchste Zeit, einmal in einer Recherchedatenbank zusammenzuführen, was inzwischen bekannt ist. Man findet sie im Alten Rathaus, kann sie aber auch online ansteuern.

Karola Hagemann, Sven Kohrs: Walter Zirpins - Ohne Reue. Foto: Ralf Julke

Walter Zirpins – ohne Reue: Die Karriere des Mannes, der Marinus van der Lubbe zum Einzeltäter beim Reichstagsbrand machte

Es gibt Bücher, in denen lauert das Entsetzen. Auch wenn man sie – wie dieses – eigentlich bestellt hat, um mehr zu erfahren über den Mann, der letztlich die Hauptschuld daran trägt, dass der Holländer Marinus van der Lubbe 1934 vom Reichsgericht in Leipzig als Alleintäter für den Reichstagsbrand verantwortlich gemacht und zum Tod verurteilt wurde. Bis heute hält sich die Alleintäter-These. Doch die basiert vor allem auf den Aussagen des Kriminalbeamten Walter Zirpins, der später im niedersächsischen Polizeidienst in Führungspositionen kommen sollte.

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