Artikel zum Schlagwort Quartalsbericht

Der neue Quartalsbericht IV/2016, Teil 5

Volkmarsdorf war der wachstumsstärkste Ortsteil der vergangenen fünf Jahre

Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Wenn Statistiker sich Zahlenberge etwas genauer anschauen, dann kommt zuweilen Unerwartetes dabei heraus. Da erscheinen nun alle drei Monate Quartalsberichte in Leipzig, jedes Jahr ein dicker Jahresbericht. Aber oft kann man in so kurzen Zeiträumen gar nicht wahrnehmen, welche tektonischen Verschiebungen in einer Stadt wie Leipzig passieren. Anmelden und weiterlesen.

Der neue Quartalsbericht IV/2016, Teil 4

Die vergeigte Sache mit der Wohlstands-Diskussion

Foto: Ralf Julke

Wie misst man eigentlich Wohlstand? Was ist das überhaupt? Seit ein paar Jahren diskutieren Politiker und Statistiker darüber. Und finden keinen gemeinsamen Nenner. Nur eines ist längst klar: Allein das Bruttoinlandsprodukt (BIP) reicht nicht. Das kann gewaltig hoch sein – und die Menschen sind trotzdem noch arm. Sogar mit viel Geld kann man arm sein, wenn Umwelt und Lebensqualität kaputt sind. Anmelden und weiterlesen.

Der neue Quartalsbericht IV/2016, Teil 3

LVB legen 2016 einen Rekordzuwachs auf 148 Millionen Fahrgäste hin

Foto: Ralf Julke

Natürlich muss man sich über den Verkehr in einer Stadt wie Leipzig Gedanken machen. Das ist überfällig. Die Probleme von heute sind die unterlassenen Investitionen von gestern. Und damit sind ganz bestimmt nicht fehlende Parkhäuser und Tiefgaragen gemeint. Denn 2016 hat Leipzig eine Schwelle überschritten. Eine, die deutlich zeigt, wie spät dran Leipzigs Verkehrspolitik ist. Anmelden und weiterlesen.

Der neue Quartalsbericht IV/2016, Teil 2

Ein Beschäftigungswachstum mit jeder Menge Zeitarbeit und Dienstleistung drin

Foto: Ralf Julke

In Leipzig werden ja immer wieder die Jubelfanfaren geblasen: Keine Stadt ringsum baut seit Jahren derart viel Beschäftigung auf. Mehr Arbeitsplätze locken Zuwanderer an, die Stadt wächst. Und wird augenscheinlich immer attraktiver für Firmen, die sich hier niederlassen. Aber irgendetwas stimmt da nicht. Anmelden und weiterlesen.

Der neue Quartalsbericht IV/2016, Teil 1

Leipzigs Wohnungsmarkt ist der Deckel fürs prophezeite Bevölkerungswachstum

Foto: Ralf Julke

Nun wird einiges klarer. Wenn Politiker noch lamentieren und handeln wie die Pferdehändler und glauben, sie könnten wichtige Entscheidungen einfach in eine Billigpackung verwandeln, handeln die Bürger. Müssen sie auch. Sie haben überhaupt keine Zeit, auf die von Ignoranz blockierter Politiker zu warten. Sie packen ihre Sachen und gestalten ihr Leben. Der neue Quartalsbericht zeigt, was da 2016 in Leipzig passiert ist. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 8

Kinder machen glücklicher

Foto: Ralf Julke

Geburtenfreude und Geld, geht das eigentlich zusammen? Eigentlich gehören doch Kinder zum Leben? Wäre da nicht das liebe Geld. Falk Abel und Andrea Schultz haben das Thema mal im neuen Quartalsbericht der Stadt untersucht: „Lebens- und Einkommenssituation Leipziger Familien“. Familien sind dabei Erwachsenenhaushalte mit mindestens einem minderjährigen Kind. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 7

Die bunte Sache mit der Geburtenfreude in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Da waren Leipzigs Statistiker sehr euphorisch, als sie im Vorspann des Quartalsberichts III/2016 kurzerhand titelten: „Gebärfreudige Sachsen“. Mal ganz zu schweigen, dass es zwingend Sächsinnen heißen muss. Na ja, und dann ist da die Zahl. Auf den ersten Blick sieht sie ganz hübsch aus: 1,59. Bundessieger in der Disziplin Gebärfreude, oder? Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 6

Die reale Kaufkraft der Leipziger Haushalte liegt erst wieder auf dem Niveau von 2005

Foto: Ralf Julke

Irgendwann wird man müde. Das hat mit dem Heilsversprechen unserer Gesellschaft zu tun. Und mit der Wahrnehmung einer jubelnden Berichterstattung, die einfach nicht mehr passen will zum eigenen Erleben der Leipziger. Da sinken die Arbeitslosenzahlen, steigt die Erwerbstätigkeit. Und dann gucken die Leipziger auf ihr Konto und sehen: Das Geld ist noch immer genauso knapp wie vor zwölf Jahren. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 5

ÖPNV zeigt erstaunliche Löcher und Pkw-Besitz übersteigt die amtlichen Zahlen

Foto: Marko Hofmann

Eigentlich waren die neuen Zahlen zum „Modal Split“, die jetzt auch im Leipziger Quartalsbericht III/2016 zu finden sind, eine kalte Dusche für Leipzigs Verkehrsplaner. Und auch für alle, die sich endlich eine Kehrtwende hin zu einer umweltfreundlichen Mobilität wünschen. Es stecken sogar mehrere Schocks im Artikel dazu. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 4

Hatte der City-Tunnel überhaupt keinen Effekt auf die ÖPNV-Nutzung in Leipzig?

Foto: Ralf Julke

Für all jene, die sich für die Verkehrsentwicklung einer Großstadt wie Leipzig interessieren, bietet der neue Quartalsbericht III/2016 ein ganzes Kapitel zum „Modal Split“. Und das beantwortet auch gleich mal die Frage, warum das Auto in Leipzig derzeit nicht totzukriegen ist. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 3

Datensammeln im Jahr 1680 oder Was hat Leibniz mit Big Data zu tun?

Foto: Ralf Julke

Das Leibniz-Jahr geht zu Ende und auch Leipzigs Statistiker würdigen den Burschen noch einmal auf ihre Art, der 1646 in Leipzig geboren wurde und vor 300 Jahren in Hannover starb. Ruth Schmidt, Leiterin des Amtes für Statistik und Wahlen, hat ihm im neuen Quartalsbericht eine kleine Würdigung gegeben. Denn auch an Statistik hat der Tausendsassa schon gedacht. Oder war es eher Big Data? Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 2

Mit fünf Jahren Anlauf mitten hinein in die Leipziger Wohnungsklemme

Karte: Stadt Leipzig, Quartalsbericht III/2016

Wozu werden eigentlich all die Statistiken erstellt, Quartalsberichte und Jahresberichte veröffentlicht? Geht die regierende Politik damit irgendwie um? Zieht sie Folgerungen daraus? Leider nicht immer. Und auch nicht die richtigen. Von einer vernünftigen Politik, wie sie sich einst Leibniz vorgestellt hat, ist Sachsen Lichtjahre entfernt. Anmelden und weiterlesen.

Neues aus dem Leipziger Quartalsbericht, Teil 1

Im Dezember knackt Leipzig die 580.000er Marke

Foto: Ralf Julke

Meistens sind es die Kleinigkeiten, die die Leipziger Quartalsberichte interessant machen, die kleinen Blicke ins Detail einer wachsenden Stadt. Aber: Wächst sie denn noch? Das ist die Frage, seit die Landeshauptstadt Dresden ihre Bevölkerungsprognose deutlich unter die Landesprognose abgesenkt hat. Hört Dresden nun auf zu wachsen und Leipzig wächst allein weiter? Oder träumt Leipzig nur? Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 9 der Besprechung

Warum sich Leipziger in prekären Lebenslagen mit Migranten in die selben knapper werdenden Ressourcen teilen

Karte: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Man kann die Karten nebeneinander legen. Leipziger wissen es. Wer die Stadtviertel mit den höchsten SGB-II-Quoten und die mit dem höchsten Migrantenanteil sucht, hat in vielen Teilen deckungsgleiche Karten vor sich. Außer 2015 – da haben die aus dem Boden sprießenden Großunterkünfte für Flüchtlinge das Bild beeinflusst. Zwei Beiträge im Quartalsbericht beschäftigen sich mit Ausländern in der Stadt. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 8 der Besprechung

Das Integrationsinstrument Jobcenter funktioniert auch bei einem hungrigen Arbeitsmarkt nicht

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Den zweiten Artikel im Quartalsbericht Nr. 2 für 2016 zur Arbeitslosigkeit in Leipzig hat Lars Kreymann verfasst. Er hat die kompletten zehn „Hartz IV“-Jahre von 2005 bis 2015 ins Auge gefasst. Und offiziell sinkt ja die Arbeitslosenrate. 2005 lag sie bei heute kaum noch vorstellbaren 20,8 Prozent. Im Juni 2016 waren es noch 8,7 Prozent. Da erwartet man eigentlich, dass sich fast alle Zahlen mehr als halbiert haben. Haben sie sich aber nicht. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 7 der Besprechung

Die trügerischen Zahlen der Jobcenter und die reale Armutsquote von 24 Prozent in Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht II / 2016

Auf die nächste „Leipziger Zeitung“ dürfen Sie sich durchaus freuen. Da gehen wir mal auf die sich langsam spaltende Stadt Leipzig ein – in eine prekär lebende Hälfte und eine zunehmend saturierte Hälfte. Rund 20 Prozent der Leipziger haben es in den vergangenen 10 Jahren geschafft, sich mit auskömmlichen Einkommen in der besseren Hälfte zu platzieren. Auf die 50 prekären Prozent schaut auch die Stadtstatistik mit großem Unverständnis. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 6 der Besprechung

Viele Ost-Rückkehrer zieht es in Wachstumsstädte wie Potsdam und Leipzig

Foto: Ralf Julke

Einen ganz witzigen Beitrag zu Hin-und-Her-Wanderung in Deutschland haben die beiden IAB-Mitarbeiterinnen Michaela Fuchs und Antje Weyh für den neuen Quartalsbericht Nr. II/2016 geschrieben. Denn es gibt im so gern verteufelten Osten tatsächlich echte Re-Migranten. Also Leute, die in den vergangen 17 Jahren mal in den wilden Westen gezogen sind und nun tatsächlich heimkehren in dieses menscheinfeindliche Eckchen Welt. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 5 der Besprechung

Vor 150 Jahren setzten Leipzigs Stadtverordnete die Gründung eines statistischen Büros durch

Grafik: L-IZ

Wo hängt es? Wo klemmt es in einer Stadt wie Leipzig? Das wollten die Stadtväter auch schon vor 150 Jahren wissen. Damals wurde – auf Anregung der Stadtverordneten – die Anstellung eines Aktuars und eines Expedienten für ein erstes kleines statistisches Büro beschlossen. Ja nicht zu viel und ja nicht zu teuer. Das klang schon irgendwie wie die Stadtverwaltung von heute. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 4 der Besprechung

Die Bundesrepublik braucht mehr als nur eine hohe Zuwanderungsquote für Ausländer

Foto: Ralf Julke

Das Argument, Deutschland brauche Zuwanderung, um seinen Fachkräftebedarf zu decken, ist bislang das einzige, das von Seiten der Wirtschaft unterstützt wird, wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen geht. Die Zahlen dazu selbst stammen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das der Bundesagentur für Arbeit angegliedert ist. 400.000 Menschen müssten jedes Jahr zuwandern, um das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland zu sichern. Anmelden und weiterlesen.

Quartalsbericht Nr. 2/2016, Teil 3 der Besprechung

Der große Generationenwechsel in Grünau hat gerade begonnen

Foto: Gernot Borriss

Grünau ist der wohl am besten erforschte Stadtteil von Leipzig. Schon die Erbauer in der DDR-Zeit hatten so ihre Bauchschmerzen, wie diese erste große Satellitensiedlung der Stadt Leipzig von ihren neuen Bewohnern angenommen werden würde. Dass die sich über Warmwasser und dichte Dächer und Zentralheizung freuen würden, war zu erwarten. Aber dann? Seit 1979 werden die Grünauer also systematisch befragt. Anmelden und weiterlesen.