Nach nur 9 Minuten erzielte Ramon Hofmann bereits das 2:0 für Lok. Es sollte auch der Endstand sein. Foto: Jan Kaefer
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„Rambo“ ist zurück: FC Carl Zeiss Jena II – Lok Leipzig 1:2

Erster Auswärtssieg für den 1. FC Lok. Bei der Zweitvertretung vom FC Carl Zeiss Jena tütete die Scholz-Elf den ersten Dreier in der Fremde ein. 2:1 (0:0) hieß es am Ende vor 715 Zuschauern auf dem gähnend leeren Ernst-Abbe-Sportfeld. Mann des Spiels war ein bisheriger Reservist. Ramon Hofmann, Spitzname Rambo, servierte in der zweiten Halbzeit erst zuvorkommend für Djamal Ziane und jagte den Ball wenig später aus 17 Metern in den Winkel. Die erste Halbzeit war allerdings wenig anheimelnd.

Neuzugang Shenia Minevskaja war in ihrem ersten Pflichtspiel für den HCL gleich fünfmal erfolgreich. Foto: Sebastian Brauner
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Spreefüxxe vs. HC Leipzig 26:31 – Das Blatt noch gewendet

Das Rennen ist eröffnet. Gleich nach dem ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison liegen die Dauerrivalen Thüringer HC und HC Leipzig einträchtig an der Tabellenspitze. Die Handballerinnen des HCL hatten jedoch am Samstag zur Halbzeit bei den Spreefüxxen Berlin noch 14:17 hinten gelegen. Mit einer starken zweiten Halbzeit drehte das Team von Norman Rentsch die Partie im zweiten Durchgang und fuhr letztlich mit 26:31 die ersten beiden Punkte ein.

Rasenballer Marcel Sabitzer greift immer wieder an. Foto: Alexander Böhm
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25.000 Leipziger sehen 2:0 Erfolg von RB Leipzig – darunter 750 Geflüchtete

Für viele hundert Besucher des Spiels RB Leipzig gegen Paderborn dürfte das Ergebnis nur Nebensache gewesen sein. Dank des Engagements von ursprünglich einem einzigen RB-Fan und der folgenden Unterstützung durch Fanforum, Verein, Flüchtlingsrat und 200 "Paten" konnten 750 Geflüchtete aus der Ernst-Grube-Halle und anderen Asylunterkünften in Leipzig einen richtig schönen Abend verbringen. Flüchtlinge und RBL-Fans feierten gemeinsam - zunächst die gemeinsame Zeit und den Besuch des Fußballspiels, am Ende schließlich auch das Ergebnis. Nach Abpfiff verlagerte sich das Geschehen Richtung Wagnerhain, vorbei war der Abend damit aber noch lange nicht.

SC DHfK-Trainer Christian Prokop feiert mit seinem starken Keeper Milos Putera den verdienten Sieg. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK vs. Magdeburg 26:25 – Abheben strengstens verboten!

Mit der Mannschaft waren nach Spielende am Mittwochabend auch über 5.000 Leipziger komplett euphorisch. Die zuvor schon grandiose Stimmung in der Arena fand im Siegesschrei nach dem 26:25-Schlusstreffer ihren Höhepunkt. Auch Trainer Christian Prokop herzte seine Spieler überglücklich, es hatte wie schon gegen den HSV alles gepasst an diesem Abend. „Wir dürfen aber auf keinen Fall abheben, der Sieg gegen den HSV war uns schon ein bisschen zu Kopf gestiegen, das hat man gegen Melsungen gemerkt. Wir haben bisher einfach nur vier Punkte für den Klassenerhalt“, so der Trainer nach der Partie.

Henry Bernhardt griff beherzt zu. Foto: Jan Kaefer
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RC Leipzig vs. List 22:45 – Auftakt mit Bonuspunkt

Im ersten Saisonspiel der von vier auf zwei Staffeln reformierten 1. Bundesliga bekam es der Rugby Club Leipzig (RCL) am letzten Samstag mit dem SC Germania List zu tun. Die Hannoveraner hatten die vergangene Saison als Dritter der Meisterrunde abgeschlossen und reisten daher als hoher Favorit an die Stahmelner Straße. Tatsächlich ging der Sieg klar nach Niedersachsen, doch auch der RCL durfte jubeln: Vier gelegte Versuche brachten den Gastgebern einen Offensivbonuspunkt auf's Konto.

Die Duisburgerin Sofia Nati kommt zu Fall, Lisa Pfretzschner beobachtet die Szenerie. Foto: Jan Kaefer
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FFV Leipzig vs. Duisburg 0:4 – Die Landung des Pech-Vogels

Im ersten Saison-Heimspiel mussten sich die Fußballerinnen des FFV Leipzig dem Staffelfavoriten aus Duisburg mit 0:4 (0:1) beugen. Bei ungemütlichem Herbstwetter konnten die Leipzigerinnen mit engagierter Abwehrarbeit die Partie eine Stunde lang offen halten. Nach vorn allerdings kam nicht viel zustande, nur eine einzige Großchance bot sich den Rot-Gelben. Zudem musste Neuzugang Madlen Frank mit einer Fußverletzung vom Platz getragen werden.

BSG Chemie Leipzig, Stahl Riesa, Landesliga, 2015.Foto: Jan Kaefer
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BSG Chemie: Henry Aulich tritt aus Vorstand zurück

Henry Aulich ist am Dienstag aus dem Vorstand der BSG Chemie und von seinem Amt als Geschäftsführer zurückgetreten. Hauptgrund seien unterschiedliche Vorstellungen von der zukünftigen Ausrichtung des Vereins. "Wir betonen ausdrücklich, dass Henry Aulich die Entscheidung selbst sowie voll und ganz aus freien Stücken getroffen hat", teilt der Club auf seiner Homepage mit.

Gleich 32 Mal schlug es im Kasten der Leipziger Gastgeber ein. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK zahlt Lehrgeld beim 21:32 gegen Melsungen

So gut wie es gegen den HSV zum Saisonauftakt lief, so schlecht lief es für den SC DHfK im zweiten Erstligaspiel gegen MT Melsungen. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft nie Zugriff auf die Partie und lief von Beginn an deutlichen Rückständen hinterher. Die Moral in Hälfte zwei stimmte allerdings, und so wurde die 21:32 (7:16) Niederlage zum Tag des Lehrgeldes, von denen der Aufsteiger sicher noch einige erleben wird.

1. FC Lok vs. Sandersdorf: Weit und breit kein Tor. Foto: Jan Kaefer
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1. FC Lok vs. Union Sandersdorf 0:0 – Starke Enttäuschung für 2.889 Fans

Kein schöner Fußballabend für 2.889 Fußballfans im Bruno-Plache-Stadion. Aufstiegsfavorit Lok Leipzig hat gegen Union Sandersdorf zwei Punkte liegen lassen. Selbst das 0:0 war für die Gastgeber glücklich. Die Sachsen-Anhalter konterten gut und ließen einige Chancen ungenutzt. Die Hausherren verfielen dagegen in alte Muster, flüchteten sich in Alibi-Bälle und zogen ihren Plan nicht durch.

Dumm gelaufen - Eigentor durch Parensen. Foto: GEPA Pictures
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RB Leipzig: Glückliches 1:1 bei Union Berlin

Cheftrainer Ralf Rangnick veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen St. Pauli auf vier Positionen. Im Angriff musste Emil Forsberg erstmals auf der Bank Platz nehmen, für ihn stürmte Rückkehrer Yussuf Poulsen. Das defensive Mittelfeld präsentierte sich mit Demme und Khedira in ungewohnter Konstellation. Auch in der Abwehr gab es einige Umstellungen: Klostermann ersetzte den zuletzt öffentlich von Rangnick kritisierten Jung als Linksverteidiger. In der Innenverteidigung musste Sebastian verletzungsbedingt aussetzen, für ihn rückte Ilsanker eine Ebene nach hinten.

Unbedingter Wille: Maximilian Janke (li.) und Bastian Roscheck erkämpfen gemeinsam den Ball zurück. Foto: Jan Kaefer
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„Melsungen ist noch einmal ein anderes Kaliber als der HSV“

Einig waren sich beim Pressegespräch die Verantwortlichen des SC DHfK: Der HSV brachte den größeren Namen mit, sportlich gesehen ist Melsungen ein noch schwererer Gegner. Denn die Mannschaft ist eine gewachsene Einheit mit wenigen Veränderungen zu den vergangenen Spielzeiten. In diesen sprang je ein sechster Platz heraus, nun wollen die Hessen auch in den Europapokal und sind am Samstag in der Arena zu Gast. Anwurfzeit der Partie ist um 19 Uhr.

Das besagte Spruchband. Foto: Alexander Böhm
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RB Leipzig: Antirassistische Spruchbänder im Stadion unerwünscht

Auch bei einem sogenannten Retortenverein wie RB Leipzig gibt es mittlerweile zahlreiche Fans, die sich im Stadion und außerhalb gegen Menschenfeindlichkeit engagieren. Zumindest ersteres sieht der Verein jedoch nicht gern. Wenn Rasenballsport Leipzig einen Verein wie den FC St. Pauli empfängt, so wie dies am vergangenen Wochenende geschehen ist, dann handelt es sich um ein Duell der Gegensätze. Nicht nur trifft dabei der Retorten- auf den Kultclub, auch könnte der Stellenwert einer aktiven Fanszene für die Vereinsoberen kaum unterschiedlicher sein - insbesondere wenn es darum geht, sich antirassistisch zu positionieren.

Das DHfK-Team feiert den ersten Bundesliga-Sieg im ersten Spiel im Jubelkreis. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK gewinnt souverän gegen den HSV Handball

Viel besser hätte der Saisonstart gar nicht laufen können für den SC DHfK. Die Arena war mit 4.016 Zuschauern gut gefüllt, die Mannschaft präsentierte sich als unverbrüchliche Einheit und ein 31:27-Sieg gegen den Hamburger Sportverein sprang für den Handball-Aufsteiger auch noch heraus. Die guten Ergebnisse der Vorbereitung bestätigte das Team von Christian Prokop somit gegen einen Gegner, bei dem die Spieler noch nicht ganz so gut miteinander zu harmonieren scheinen.

Die Siegerin des ITF-Weltranglistenturniers: Valeriya Strakhova (Ukraine). Foto: Jan Kaefer.
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Leipzig Open 2015: Ukrainerin Strakhova gewinnt ITF-Turnier, Kirche holt ISM-Sieg nach Leipzig

Valeriya Strakhova (Ukraine) hat das ITF-Weltranglistenturnier der Leipzig Open gewonnen. Am Sonntag setzte sie sich im Finale gegen Jesika Maleckova (Tschechien) mit 7:6 und 6:1 durch. Die gleichzeitig ausgetragenen Internationalen Sächsischen Meisterschaften (ISM) brachten mit Leonardo Kirche vom Leipziger Tennisclub einen Sieg für den gastgebenden Verein. Bei den Frauen sicherte sich Jil Teichmann (Schweiz) den Titel.

Auch bei St. Pauli bekommt man Flügel. Foto: Alexander Böhm
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RB Leipzig vs. FC St. Pauli 0:1 (0:1): Erste Heimniederlage vor ausverkauftem Haus

Am Sonntag musste RB Leipzig die erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den FC St. Pauli unterlagen die Leipziger 0:1 (0:1). Lennart Thy (44.) erzielte vor ausverkauftem Haus das Tor des Tages. Nach dem starken Auftritt in Braunschweig wollten die Rasenballer am 4. Spieltag endlich den ersten Heimdreier verbuchen. Die Partie gegen die kultigen Kiezkicker aus dem hohen Norden lockte 41.795 Zuschauer ins Zentralstadion. Die Anzeigetafel meldete "Auserkauft" (Fehler im Original). Das schöne Wetter verlieh dem Spiel obendrein den Rahmen für ein herrliches Fußballfest.

Siegesjubel: Priscilla Hon (AUS/ li.) und Jil Teichmann (SUI) freuen sich über ihren 6:1-/ 6:4-Sieg im ITF-Doppel-Finale gegen Pia König (AUT)/ Conny Perrin (SUI). Foto: Jan Kaefer
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Leipzig Open 2015: Priscilla Hon und Jil Teichmann gewinnen ITF-Doppel

Das im Rahmen der Leipzig Open ausgetragene ITF-Weltranglistenturnier für Frauen hat erste Siegerinnen vorzuweisen. Im Doppel-Finale am Samstag triumphierten Priscilla Hon (AUS)/ Jil Teichmann (SUI) mit 6:1 und 6:4 über Pia König (AUT)/ Conny Perrin (SUI). Für das Einzel-Finale am Sonntag haben sich Valeria Strakhova (UKR) und Jesika Maleckova (CZE) qualifiziert.

War über den Schiedsrichter "not amused": Mario Basler (1. FC Lok Leipzig). Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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Mario Basler fordert Sperre für Schiedsrichter

Nach dem Last-Minute-Remis des 1. FC Lok beim VFC Plauen schlugen die Wellen hoch. Schiedsrichter Stefan Prager hatte dem Gastgeber in der 89. Minute einen unberechtigten Elfmeter zugesprochen und den Plauenern damit zu einem glücklichen Unentschieden verholfen. Lok kostete der Pfiff zwei Punkte im Aufstiegsrennen. Sportdirektor Mario Basler fragte daher nach dem Spiel, warum nicht auch mal Schiedsrichter gesperrt werden.

Tumulte nach dem Spiel. Links Paul Schinke und Co-Trainer Rüdiger Hoppe. Foto: Bernd Scharfe
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Plauen vs. 1. FC Lok 1:1 – Leipzig verpasst klare Ansage an die Konkurrenz

Der 1. FC Lok Leipzig hat eine klare Ansage an die Oberligakonkurrenz verpasst. Statt vor 1.910 Zuschauern beim Regionalliga-Absteiger VFC Plauen den möglichen 6:0-Auswärtssieg einzufahren, musste Lok am Ende zwei Punkte im Vogtland lassen. Beim 1:1-Unentschieden beeinflusste Schiedsrichter Stefan Prager den Spielausgang entscheidend. Der Geraer entschied in der vorletzten Spielminute vollkommen überraschend auf Elfmeter für die Heimmannschaft, die ohne diesen Elfmeter wohl auch in sechs Stunden das Tor nicht getroffen hätte. Torschütze Florian Grossert hätte zudem schon längst unter der Dusche stehen müssen.

Steuerfrau Josephine Pohl trieb die Leipziger Männer an. Foto: Jan Kaefer
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Ruder-Bundesliga: Verflixte Dreizehn für SC DHfK-Achter

Am vergangenen Samstag erlebte Leipzig eine sportliche Premiere. Erstmals war die Messestadt Austragungsort eines Renntags der Ruder-Bundesliga. Im Rahmen des Wasserfestes glitten somit die schnellsten deutschen Achter auf der 350 Meter-Kurzstrecke durch das Elsterflutbett. Die Männer des SC DHfK, die in der 2. Liga mitfahren, mussten sich mit Platz 13 zufrieden geben.

Philipp Pöter (#9, DHfK) bleibt an den Abwehrriesen der Füchse hängen. Foto: Jan Kaefer
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SC DHfK beweist spielerische und moralische Erstliga-Tauglichkeit

In einer packenden Schlussphase, die nichts für Menschen mit angeborener Herzschwäche war, unterlagen die Handballer des SC DHfK Leipzig den Füchsen Berlin mit 26:24 (13:13). Auf Grund der Auslosung waren die Hauptstädter Heimmannschaft in diesem Zweitrundenspiel des DHB-Pokals. Eine ärgerliche Schwächephase in der zweiten Halbzeit verhinderte einen Leipziger Sieg. Immerhin ist nun klar, sowohl spielerisch als auch vom Kampfgeist können die Leipziger in der ersten Liga mit solch einer Leistung mithalten.

Zuspruch für Lok-Neuzugang Steven Heßler von Chefcoach Heiko Scholz. Foto: Jan Kaefer
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1. FC Lok Leipzig vs. Erfurt II 1:0 – Zehn Mann, ein Tor, drei Punkte

Dramatischer Saisonauftakt für den 1. FC Lok Leipzig. Die Probstheidaer mussten nach frühem Platzverweis für Trojandt lange Zeit in Unterzahl spielen und gewannen trotzdem. Neuzugang Faton Ademi traf gegen Rot-Weiß Erfurt II mit flotter Grätsche zum 1:0 (1:0)-Sieg. Vor 944 Zuschauern hatte Lok Glück und Pech zugleich. Erfurt traf dreimal den Pfosten, Lok scheiterte mit drei großen Möglichkeiten. Die Dauerkarteninhaber und ein paar mehr feierten die Blau-Gelben schließlich für einen starken Saisonstart.

Aivis Jurdzs (li.) überzeugte beim DHfK-Sieg mit sieben Treffern. Foto: Jan Kaefer
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Klare Favoritensiege für Füchse Berlin und SC DHfK

In der stickigen Luft des Sportcenters Markranstädt gaben sich die Erstligisten in ihren Duellen gegen die beiden Drittligisten keine Blöße. Dabei wehrten sich sowohl die SG LVB Leipzig gegen Füchse Berlin, als auch der TSV Altenholz gegen den SC DHfK sehr beachtlich. Körperliche Vorteile waren auf Seiten der Teams aus dem Oberhaus aber sichtlich vorhanden, auch bessere Wurftechniken und raffiniertere Spielzüge waren Zeichen des Klassenunterschieds.

Christoph Steinert und Trainer Christian Prokop wollen auch am Sonntag ein Spiel Foto: Sebastian Beyer
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DHfK und LVB vor dem Handball-Pokalwochenende

Erstmals trägt der Deutsche Handball Bund die ersten Pokalbegegnungen in Viererturnieren aus. Dabei spielt Erstligist SC DHfK Leipzig gegen den Drittligisten TSV Altenholz und Drittligist SG LVB Leipzig gegen die Füchse Berlin aus der Handball-Bundesliga. Auf dem Papier sind die Erstligisten Favoriten, Christian Prokop sieht seine Mannschaft allerdings in der Pflicht, das Spiel „nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“. SG LVB-Geschäftsführer Tommi Sillanpää möchte auch als Außenseiter „in das Spiel gehen, um zu gewinnen“.

DFB-Pokal: Beim Erstrunden-Duell in Osnabrück ging es hitzig zur Sache. Foto: RB Leipzig
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Sportgericht entscheidet: RB Leipzig zieht am Grünen Tisch in 2. Pokalrunde ein

Das Sportgericht hat entschieden: RB Leipzig zieht am Grünen Tisch in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Das Skandalspiel war am Montag in der 71. Minute abgebrochen worden. Ein Osnabrücker Fan hatte Schiedsrichter Martin Petersen mit einem Feuerzeug-Wurf aus der Fankurve heraus am Kopf getroffen. Zuvor war der Leipziger Angreifer von dem Osnabrücker Auswechselspieler Michael Hohnstedt angegangen worden.

Die Lok-Trainer Rüdiger Hoppe (li.) und Heiko Scholz. Foto: Jan Kaefer
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Offene Planstellen gibt es wohl keine mehr: Andrang beim Dauerkartenverkauf

Der letzte Test vor dem Saisonstart gegen Rot-Weiß Erfurt II am Sonntag, 14 Uhr, hat dem Lok-Trainerteam Scholz und Hoppe noch einmal ein paar Impulse für die Trainingsarbeit mitgegeben. Ihre Aufstellungsidee hat der Auftritt in Meuselwitz nicht wirklich beeinträchtigt. Alle Stellen scheinen fest besetzt. Derweil hat der Verein seit der Lockerung des Geisterspiel-Urteils weitere 100 Dauerkarten verkauft. Auch 200 Geistertickets wanderten mittlerweile über die Fanshop-Ladentheke.

Lok-Kapitän Markus Krug. Foto: Jan Kaefer
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Lok lernt im Fach “Effizienz” dazu

Der 1. FC Lok hat den letzten Test vor dem Saisonstart am Sonntag mit 0:3 (0:0) verloren. Beim Regionalligisten ZFC Meuselwitz kombinierte Lok vor 580 Zuschauern eine Halbzeit gefällig, erzeugte aber nur zweimal echte Torgefahr. Nachdem Meuselwitz die zweite Halbzeit forscher anging, geriet Lok durch einen Doppelschlag in Rückstand. Anschließend verrannten sich die Probstheidaer auf der Glaserkuppe zu oft in zentraler Position anstatt den Weg über die Außen zu suchen. Lok-Trainer Heiko Scholz zeigte sich mit dem Testcharakter der Partie dennoch zufrieden.

So sieht die ab nun noch begehrtere Lok-Dauerkarte aus. Foto: 1. FC Lokomotive Leipzig
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NOFV-Urteil: Kein Geisterspiel – Lok-Fans dürfen zum Saisonauftakt ins Stadion

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat sein Urteil infolge der Partie Rot-Weiß Erfurt II gegen 1. FC Lok abgeändert. Demnach dürfen zum Saisonauftakt gegen denselben Gegner am kommenden Sonntag, 14 Uhr, alle Dauerkarteninhaber ins Bruno-Plache-Stadion. Ursprünglich hatte der NOFV entschieden, dass das Spiel ohne Zuschauer stattfinden wird. Aktuell hat der 1. FC Lok 545 Dauerkarten verkauft.

DFB-Pokal: Beim Erstrunden-Duell in Osnabrück ging es hitzig zur Sache. Foto: RB Leipzig
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DFB-Pokal: VfL Osnabrück vs RB Leipzig – Osnabrücker Fan erzwingt Spielabbruch

Skandal in Osnabrück. Das Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig musste in der 71. Minute von Schiri Martin Petersen abgebrochen werden. Zuvor hatte ein Osnabrücker Fan einen Gegenstand auf den Referee geworfen. Die Leipziger werden möglicherweise am grünen Tisch in die nächste Pokalrunde einziehen. Dabei schoss Osnabrücks Savran nach 30 Sekunden das einzige Tor des Tages (1.)

Lok-Junior Jonas Arnold im Testspiel gegen HB Köge. Foto: Jan Kaefer
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1.050 Fans bei lockerem 4:0 gegen Angermünde: Letzte Wechsel bei Lok

Ohne große Mühe hat der 1. FC Lok bei seiner Saisoneröffnung einen 4:0-Erfolg eingefahren. Gegen den Angermünder FC ließ der verstärkte FCL immer wieder sein neues spielerisches Potenzial aufblitzen. Vor dem gegnerischen Tor bleiben aber ein paar Probleme, obgleich Fast-Neuzugang Faton Ademi, Daniel Becker und Andy Wendschuch trafen. Lok hätte in den neuen schwarzen Auswärtstrikots mindestens doppelt so oft netzen müssen. Bereits vor dem Spiel wechselte Lok: Die Brauereri Einsiedler ist neuer Trikotsponsor, ETL wechselt auf den Ärmel.

Faton Ademi lernt Blau Weiß Deutzen kennen. Foto: Bernd Scharfe
·Sport·Fußball

1. FC Lok: Ademi soll kommen, Sieg in Auerbach, Saisoneröffnung am Samstag

Zehn Tage vor dem Saisonstart hat der 1. FC Lok den vorletzten echten Härtetest bestanden. Lok siegte beim Regionalligisten VfB Auerbach mit 2:1. Ziane und Böhne drehten den zeitigen 0:1-Rückstand und besorgten den ersten Lok-Sieg in Auerbach überhaupt. Unmotorisierte oder zwischenzeitlich vereinsamte Lok-Fans können zudem zukünftig per Mitfahrzentrale ihre Landpartie zu den Heim- und Auswärtsspielen organisieren. Samstag wird die Anreise für die meisten kurz: Dann präsentiert sich der Verein zur Saisoneröffnung im Plache-Stadion – womöglich mit Stürmer Faton Ademi.

Davie Selke lieferte umgehend den Ausgleich in der 13. Minute. Foto: GEPA Pictures
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RB Leipzig vs Greuther Fürth 2:2 (1:2): Rangnick hat keinen Grund zum Jubeln

RB Leipzig ist im Top-Spiel der 2. Bundesliga gegen Greuther Fürth nicht über ein 2:2 (1:2) hinausgekommen. Die Rasenballer gerieten durch Abwehrfehler zweimal in Rückstand und taten sich streckenweise schwer, ihren offensiven Powerplay-Fußball zu zelebrieren. Davie Selke (13.) und Emil Forsberg (74.) stellten bei den Leipziger Toren ihre individuelle Klasse unter Beweis.

Ralf Rangnick sah in Frankfurt noch keine Glanzleistung. Foto: GEPA Pictures
·Sport·Fußball

RB Leipzig: Am Montag Heimspiel-Auftakt gegen Fürth – Verkehrschaos möglich

Montagsspiele erfreuen sich unter Fußballfans keiner großen Beliebtheit. Auswärtige benötigen mitunter zwei Urlaubstage, um ihr Team zu begleiten. Heimfans freuen sich auf eine Anreise im Feierabendverkehr. Das Heimspiel gegen Greuther Fürth (Anstoß: 20:15 Uhr) könnte den RB-Fans noch aus einem anderen Grund länger im Gedächtnis bleiben. Vor Anpfiff erwartet die Leipziger im Innenstadtbereich nämlich ein mittelschweres Verkehrschaos.

Moderator Norman Landgraf (li.) talkte diesmal mit seinen Gästen in der Sportschule "Egidius Braun". Screenshot: L-IZ.de
·Sport·Fußball

Video: Ausschreitungen, Insolvenzen, Abmeldungen – Große Themen in der “Nachspielzeit”

In der aktuellen Sommer-Ausgabe von „Nachspielzeit, der Leipziger Fußballtalk“ hat Moderator Norman Landgraf wieder bekannte Gesprächspartner vor die Kamera geholt. Neben dem Präsidenten des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) und DFB-Vizepräsidenten Rainer Milkoreit, waren auch Jens Härtel, Cheftrainer des 1. FC Magdeburg, Jens Kesseler, seit 1.Juli 2015 neuer Präsident des 1.FC Lok Leipzig, und Christian Siebenhüner, Sportvorstand des FC International Leipzig, zu Gast.

Ungefährdet gewann David Storl (SC DHfK Leipzig) zum fünften Mal den Meistertitel. Foto: Jan Kaefer
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Leichtathletik-DM 2015: David Storl langweilt sich zum Titel

Medaillen-Déjà-vu am letzten Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Nürnberg. Wie bereits am Vortag nahmen die DHfK-Starter auch diesmal eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen aus dem Frankenstadion mit. Als Sahnehäubchen gab es noch einen Titel der weiblichen U20-Staffel obendrauf. Serienmeister David Storl gewann erwartungsgemäß im Kugelstoßen und hätte sich ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht.

4 Meter pro Sekunde Gegenwind!? In den Siegesjubel von Cindy Roleder mischte sich Verblüffung. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Leichtathletik

Leichtathletik-DM 2015: Die Medaillen klimpern im Wind

Zeljko hieß der Bursche, der nicht nur im Nürnberger Frankenstadion einiges durcheinandergewirbelt hat. Das Sturmtief sorgte am Samstag bei den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten für wechselhafte Bedingungen. "Windlotterie" war das Wort des Tages. Bei dieser zogen die Leipziger Sportler je einmal Gold und Silber sowie zweimal Bronze aus dem Topf.

Offener Brief der Red Aces. Foto: Screenshot
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RB-Ultras fordern Absage von Ingolstadt-Spiel

Das Ritual ist Leipziger Fußballfans längst vertraut. Kaum verabredet RB Leipzig ein Testspiel gegen einen namhaften deutschen Club, blasen dessen Anhänger zum Protest, um mit vereinten Kräften die Absage des Kicks zu erzwingen. Zuletzt knickten im Juni die Stuttgarter Kickers ein und sagten ein vereinbartes Freundschaftsspiel ab. Jetzt drehen Leipziger Ultras erstmals den Spieß um und verlangen ihrerseits, RB Leipzig möge am 29. Juli nicht gegen den FC Ingolstadt antreten.

Lok-Junior Jonas Arnold im Testspiel gegen HB Köge. Foto: Jan Kaefer
·Sport·Fußball·Sport

Keine Tore beim Lok-Test gegen Kassel

Gegen den Regionalligisten Hessen Kassel hat der 1. FC Lok Leipzig ein solides Testspiel absolviert. Der Freundschaftskick endete vor 453 Zuschauern 0:0. Lok hatte in beiden Halbzeiten eine echte Torgelegenheit und konzentrierte sich ansonsten auf Abwehrarbeit und Konterspiel. Neben den Neuzugängen Daniel Becker, Philipp Serrek und Paul Schinke fiel auch Nachwuchskicker Jonas Arnold positiv auf.

Geschafft: Der JC Leipzig hat sich die Teilnahme am Playoff-Viertelfinale erkämpft. Foto: Jan Kaefer
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JC Leipzig sichert sich Playoff-Platz: Alle Kämpfe im Bild und René Kirsten im Interview

Die Judo-Männer des JC Leipzig haben es als Tabellenvierter der Liga Süd ins Playoff-Viertelfinale der 1. Bundesliga geschafft. Am Samstag besiegten sie in der Ernst-Grube-Halle den Abstiegskandidaten vom JSV Speyer sicher mit 10:4. Jetzt soll eine Medaille her, gab René Kirsten im L-IZ-Interview als Saisonziel vor. Der 30-Jährige hatte mit zwei Ippons zuvor für klare Verhältnisse gesorgt.

Mit HB Køge aus Dänemark kam internationales Flair ins Bruno-Plache-Stadion. Foto: Jan Kaefer
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Rückblick in Bildern: 1. FC Lok Leipzig vs. HB Køge 0:3

Vier Tage nach dem offiziellen Trainingsauftakt absolvierte Fußball-Oberligist 1. FC Lok Leipzig am Mittwoch bereits sein zweites Testspiel. Die Partie gegen den dänischen Zweitligisten HB Køge brachte wieder einmal etwas internationales Flair ins traditionsreiche Bruno-Plache-Stadion. Vor 414 Zuschauern zogen die Gastgeber mit 0:3 (0:1) den Kürzeren.

Wie bei den Olympischen Spielen entzündete Niklas Reißmann, 14-jähriger Handballer beim SC DHfK Leipzig, die Flamme Foto: Sebastian Beyer
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Landesjugendspiele trotz Hitzewelle ein Erfolg

Nach einer Eröffnung nach dem olympischen Ritus mit entzünden der Flamme, Hissen der Fahne und erfreulich kurzen Reden, fanden immerhin 32 von 40 geplanten Sportarten trotz der Hitze statt. Vor allem die Flossenschwimmer und Wasserspringer bewiesen dabei außerordentliche Wettkampfhärte bei gefühlten 33 Grad in der Halle bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Hatten die Sportler noch etwas Abkühlung im Becken lief bei Trainern und Kampfrichtern der Schweiß in Strömen.

Fc International - Trainer und Mitbegründer Heiner Backhaus (hier bei Heimspiel TV) Foto: hfm-tv.de
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Kommentar: (H)Einer trampelt durch das Ehrenamt – Inter-Trainer Backhaus und der Leipziger Fußball

Haben Sie schon mal etwas vom FC Inter Leipzig gehört? Der junge Club ist relativ unbemerkt von der Öffentlichkeit vor zwei Wochen in die Oberliga Nordost-Süd aufgestiegen. Trainer und Gründungsmitglied Heiner Backhaus schoss in der Aufstiegseuphorie jedoch ein verbales Eigentor. Im Interview in der Leipziger Zeitung vom 26. Juni kamikazte er unreflektiert gegen den Leipziger Nachwuchsfußball. Und hob dabei seinen eigenen Club auf den von ihm gebauten und gepriesenen Thron, der offenbar vorwiegend aus heißer Luft besteht.

Cindy Roleder, Christian Dahms und Lene Gruner präsentieren die Medaillen Foto: Jochen A. Meyer/Landessportbund Sachsen
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Landesjugendspiele starten am Freitag in Leipzig

Anders werden sie diesmal sein, die Landesjugendspiele - nämlich auf die Altersgruppe U14 beschränkt. „Das neue Konzept kostet einige Sportarten, wie den Segelflug“, so Wolfgang Schmidt, Leiter des Organisationskomitees, beim Pressegespräch. In intensiven Gesprächen habe der Landessportbund Sachsen das neue Konzept mit den Stadt- und Kreissportbünden abgestimmt.

150 Chaoten provozierten in Erfurt einen Spielabbruch. Foto: Bernd Scharfe
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Geisterspiel und Geldstrafe für Lok Leipzig

Knapp drei Wochen nach den Ausschreitungen beim Oberliga-Spiel Rot-Weiß Erfurt II gegen Lok Leipzig hat der Verband sein Urteil gesprochen. Der 1. FC Lok muss ein Meisterschaftsheimspiel ohne Zuschauer austragen und zudem 4.000 Euro Geldstrafe an den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) überweisen. Die Gastgeber müssen 1.000 Euro wegen nicht ausreichenden Ordnungsdiensts abdrücken. Ein gerechtes Urteil?

Kundgebung am Brühl in Gedenken der jüdischen Sportvereine. Foto: Alexander Böhm
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Gedenkveranstaltung eröffnet internationales Begegnungsfest

Mit einer Gedenkveranstaltung an die ehemaligen jüdischen Sportvereine in Leipzig wurde am Freitag das internationale Fußballbegegnungsfest des Tüpfelhausen e.V. eröffnet. Am Sonntag spielt eine internationale Besetzung in der Sportschule Egidius Braun um den Max & Leo Bartfeld-Pokal. Daneben finden noch weitere Veranstaltungen statt.

Silbermedaillen-Gewinnerin Sara Gambette (li.) mit Siegerin Shanice Craft (mi.) und der Dritten Alina Kenzel. Foto: Sara Gambetta/ DHfK
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U23-DM in Wetzlar: Leipziger Athleten erkämpfen drei Medaillen

Mit zehn Teilnehmern war Leipzig am vergangenen Wochenende bei der Deutschen U23-Meisterschaft im hessischen Wetzlar vertreten. Susen Küster (Hammer) und Sara Gambetta (Kugel) erkämpften jeweils Silber, Felix Rüger (1.500 Meter) lief zu Bronze. "Endlich konnte ich auch mal meine mentale und physische Stärke unter Beweis stellen, womit mir das Edelmetall eine absolute Freude ist.", jubelte Rüger, der seine Bestzeit gleich um zwei Sekunden verbesserte.

150 Chaoten provozierten in Erfurt einen Spielabbruch. Foto: Bernd Scharfe
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Nach Fankrawallen zum Saisonende: 1. FC Lokomotive möchte Tätern lebenslange Stadionverbote erteilen

Der 1. FC Lokomotive greift nach den schweren Ausschreitungen während des Oberliga-Spiels gegen RW Erfurt II zu drakonischen Maßnahmen. Am heutigen Nachmittag möchte der Verein Fotos der Täter auf seiner Homepage veröffentlichen. "Wir setzen alles daran, die Randalierer zu ermitteln", sagte Präsidiumssprecher René Gruschka dem MDR. Die Gewalttäter sollen mit lebenslangen Stadionverboten bestraft werden.

Einer der neuralgischen Punkte des Spiels: Schiedsrichter Rasmus Jessen zeigt Djamal Ziane die Gelbe Karte. Danach folgte der Platzverweis in Minute 74 des Spiels. Foto: Bernd Scharfe
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RW Erfurt II gegen Lok Leipzig 0:2: Das blaugelbe Fiasko

Mit Sport hatte das (vor-)entscheidende Spiel um den Regionalliga-Aufstieg des 1. FC Lok bei RW Erfurt II nur 74 Minuten etwas zu tun. Dann brauchten etwa 100 Chaoten unter den 3.000 Lok-Fans nur 15 Minuten, um den Verein wieder deutschlandweit ins Gerede zu bringen und die Vereinsarbeit der letzten zwei Jahre zu zerstören. Auf einen Platzsturm folgte eine wilde Schlägerei mit den Ordnungskräften, ein Feuer im Block, die versuchte Zerstörung des Gästezauns.

Einst Retter in der höchsten Not, in Erfurt ein fassungsloser Präsident allein auf dem Rasen. Heiko Spauke. Foto: Bernd Scharfe
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1. FC Lok offiziell zum Platzsturm in Erfurt: „Hirnlose Chaoten“ + Video

Die Vereinsführung in Probstheida ist sauer. Vielleicht ist auch dieses Wort noch zu schwach für die erste Reaktion aus der Vorstandsetage zum Spielabbruch der für Lok entscheidenden Oberliga-Partie in Erfurt gegen die Jugend von Rot-Weiß. Und die rund 50 am Platzsturm und die weiteren Beteiligten im Block könnten sich unter Umständen auf einmal in einer Position wiederfinden, die sie eher nicht kennen. Lok wird laut einer ersten Wortmeldung von heute Abend versuchen, die Platzstürmer in Haftung zu nehmen.

LOK Chaoten stürmten den Platz und gingen auf die Spieler los - hier mit Markus Krug und Sebastian Draeger(re). Foto: Bernd Scharfe
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Die Krawallos sind zurück bei Lok

Das war es dann wohl. Kommt es noch ärger, dann gilt das auch für die nähere Zukunft des 1. FC Lokomotive. Die Medien sind voll drauf auf dem Thema, die ersten Bilder der mitgereisten Gewalttäter machen die Runde, die ersten in der Vereinsführung zweifeln öffentlich an der Arbeit der letzten zwei Jahre. Denn am Rande des Platzsturmes von Erfurt kam es zu etwas, was ein normaler Lokfan bislang für unmöglich gehalten haben muss. Laut MDR.de wurde „Sportchef Mario Basler nach eigenen Angaben geschlagen und denkt nun über einen Rücktritt nach.“

LOK Chaoten sorgten fuer Spielabbruch. Foto: Bernd Scharfe
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Schwarze Stunde für Lok Leipzig: Platzsturm erzwingt Spielabbruch bei RW Erfurt II + Bilder von vor Ort

Lok Leipzig bleibt ein weiteres Jahr fünftklassig. Weil Gewalttäter in der 74. Minute das Spielfeld stürmten, brach Schiri Rasmus Jessen das Auswärtsspiel des 1. FC Lokomotive bei RW Erfurt II in der 78. Minute ab. Die Thüringer führten zu diesem Zeitpunkt durch Tore von Manh van Pham (41.) und Dustin Messing (54.) mit 2:0. Die Probstheidaer hätten das letzte Punktspiel der Saison gewinnen müssen, um mit Erreichen des dritten Platzes die Aufstiegsrelegation zu schaffen. Der Traum vom Aufstieg ist damit geplatzt, überdies drohen Konsequenzen für den Verein.

Lok jubelt zum 1:0 durch Marijo Kresic. Foto: Bernd Scharfe
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Lok – FC Eisenach 1:0: Kresic macht sich keinen Pfirsich

Der 1. FC Lok kann weiter vom Regionalliga-Aufstieg träumen. Die Probstheidaer brachen den zähen Eisenacher Widerstand spät und besiegten den FC Eisenach vor 4.472 Zuschauern mit 1:0 (0:0). In einer durchschnittlichen Partie hatte Lok lange Zeit Mühe mit der defensiven Spielhaltung der Gäste. Erst eine Traumkombination von Wendschuch, Marzullo und schließlich Kresic brach den Bann. Lok fährt nun mit einem Punkt Vorsprung zum letzten Saisonspiel nach Erfurt und kann dort den Einzug in die Relegation um den Regionalliga-Aufstieg perfekt machen.

Am 18. Juli kommt Hapoel Tel Aviv ins Zentralstadion. Foto: Alexander Böhm
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RB Leipzig: Profis testen gegen Hapoel Tel Aviv, U17 verliert in Dortmund

Es kann nicht immer ein Spitzenteam sein. RB Leipzig testet zum Abschluss der Saisonvorbereitung gegen Hapoel Tel Aviv. Das Duell gegen Omer Damaris Ex-Club wird am 18. Juli im Zentralstadion ausgetragen. Die U17 verlor am Mittwoch das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft. Die Leipziger unterlagen Titelverteidiger Borussia Dortmund 0:2 (0:1).

Christin Janouch (re.) setzt sich im Zweikampf durch. Foto: Jan Kaefer
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Eintracht Leipzig-Süd vs. Hallescher FC 2:1 – Der Tag des Abschieds

Es war ein historischer Moment, als die ELS-Fußballerinnen am Sonntag den Rasen der Südkampfbahn betraten. Denn die Partie gegen den Halleschen FC war das letzte Pflichtspiel, das die Frauen an alter Wirkungsstätte austrugen. Im Sommer schließen sie sich dem FFV Leipzig an und finden in Abtnaundorf ihre neue Heimstatt. Vor über 200 Zuschauern verabschiedete sich die Eintracht - nach Rückstand - mit einem 2:1-Erfolg.

"Lok hat sensationelle Fans". Foto: Bernd Scharfe
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Paul Schinke kehrt nach Probstheida zurück – die Regionalliga auch?

Der 1. FC Lok hat die nächste wirkliche Verstärkung an Land gezogen. Paul Schinke wird nach elf Jahren nach Probstheida zurückkehren und mindestens bis 2017 bleiben. Mit der Empfehlung von über 50 Regionalligaspielen für den FC Sachsen und RB Leipzig wird sich der nunmehr 24-Jährige künftig das Lok-Trikot überstreifen. Der Mittelfeldmann ist der erste bekannte Name, der direkt vom Cottaweg nach Probstheida übersiedelt und könnte nächstes Jahr mit Lok tatsächlich Regionalliga spielen.

Große Freude über eine Spitzenlaufzeit bei Franz Anton und Jan Benzien. Foto: Sebastian Beyer
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Kanuslalom-EM: Weitere Medaillen in olympischen Disziplinen

Mit einer Leipziger Medaille klappte es schließlich doch am Sonntag. Franz Anton und Jan Benzien holten Silber im Zweier-Canadier. Lange hatten sie geführt, wurden dann aber von Robert Behling und Thomas Becker von Platz 1 verdrängt. Auch Ricarda Funk freute sich über Silber in der Kajak-Konkurrenz der Damen. Gute Aussichten für die WM in London im September, bei der die Startplätze für die Nationen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ausgefahren werden.

Nach eingeschränktem Training auf Grund von Rückenproblemen war Franz Anton auch mit Platz 8 zufrieden. Foto: Sebastian Beyer
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Kanuslalom-EM: Leichte Rückschläge für Lokalmatadoren vor der Medaillenfreude

Schon am Freitag wurde klar, die Leipzigerin Lena Stöcklin würde erst wieder im Mannschaftswettbewerb am Samstagabend zum Einsatz kommen. Knapp verpasste sie die Qualifikation für das Halbfinale. Dort sicherte sich Kira Kubbe einen der zehn Finalplätze im Damen-Canadier. Gleiches gelang Franz Anton bei den Herren, womit einer der Leipziger Starter in die Finals einzog. Teamkollege Sideris Tasiadis aus Augsburg gewann im Kanadier der Herren Silber, ebenso wie Hannes Aigner im Herren-Kajak. Gekrönt wurde der erste Entscheidungstag durch die Goldmedaille der Kajak-Herren als Mannschaft.

Erleichterung bei Lok-Kapitän Markus Krug und Torschützen Andy Wendschuch nach dem Sieg in Halle. Foto: Bernd Scharfe
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VfL Halle vs. 1. FC Lok 0:2 – Lok träumt weiter vom Aufstieg

Was für ein emotionaler Auswärtssieg: Oberligist 1. FC Lok siegte beim Angstgegner VfL Halle 96 verdient mit 2:0 (0:0) und darf als Tabellen-Dritter weiter von der Aufstiegsrelegation träumen. Dabei war es vor 1.050 Zuschauer im „HWG-Stadion“ (darunter knapp 800 mitgereiste Leipziger) lange eine Zitterpartie.

Tanner traf Mathias Naumann, den Vize-Präsidenten vom SV Schleußig 1990 e.V.. Foto: privat
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Tanners Interview mit dem Vize-Präsidenten des SV Schleußig 1990 Mathias Naumann

Da kennt einer einen und vermittelt dann weiter und so geschieht es, dass der Sportmuffel Tanner Zeit findet, Fragen zu stellen an Menschen, die mit Sport weit mehr am Hut haben. Geschehen über einen Freund eines Freundes und dessen Schwager seine Cousine, welche - aber das würde jetzt zu weit führen. Tanner traf jedenfalls Mathias Naumann, den Vize-Präsidenten vom SV Schleußig 1990 e.V. - und es wurde äußerst unterhaltsam.

Robert Zickert (re.) im Kopfballduell mit Steve Rolleder. Foto: Bernd Scharfe
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Hoppla! Kapitän der Konkurrenz wechselt nach Probstheida

Ungewöhnlicher Neuzugang beim 1. FC Lok: Mit Robert Zickert wechselt der Kapitän des SSV Markranstädt nach Probstheida. Der 25-Jährige, der bis 2018 unterschrieb, kämpft mit den Randleipzigern noch um den Aufstieg in die Regionalliga – Hauptkonkurrent ist der 1. FC Lok. Ein Wechsel mit Signalwirkung? Die Gerüchte um einen Markranstädter Rückzug halten sich hartnäckig. Außerdem kommendes Jahr in blau-gelb: Steven Heßler von Energie Cottbus II.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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