Artikel zum Schlagwort Renten

Mitteldeutschland geht früher in Rente

44 Prozent der Neurentner in Mitteldeutschland gingen 2018 mit „Rente mit 63“ in den Ruhestand

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt sie tatsächlich, auch in Mitteldeutschland: die Menschen, die sich einen vorgezogenen Ruhestand leisten können. Sie nutzen die Chance, mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland hat Zahlen dafür vorgelegt und ist über den hohen Anteil durchaus etwas verblüfft. Weiterlesen

Nagel und Böhme fordern Transparenz zu Einkommen und Ausgaben von Abgeordneten

90 Prozent der sächsischen Landtagsabgeordneten ticken bei Rentenvorsorge elitär

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Für alle LeserEs ist etwas verloren gegangen – auch und gerade bei einigen unserer gewählten Volksvertreter: das Bewusstsein dafür, dass sie von den Bürgern des Landes gewählt wurden und von ihren Steuergroschen bezahlt werden. Da darf man nicht nur Transparenz in Handeln und Reden verlangen, sondern auch Transparenz bei Einkommen und Abhängigkeit. Ein Thema, das jetzt zwei Landtagsabgeordnete der Linken auf den Tisch packen. Weiterlesen

DIW-Studie bestätigt das Rentendilemma in Deutschland

Auch in Sachsen müssen immer mehr ältere Menschen weiterarbeiten, weil die Rente nicht reicht

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Für alle LeserNicht nur in Sachsen macht sich das Rentendilemma der jüngeren Generationen immer stärker bemerkbar. Es ist ein gesamtdeutsches Thema, stellte am Mittwoch, 12. September, auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Studie fest. 50 Prozent der heute 55- bis 64-Jährigen haben eine Versorgungslücke, bekommen rechnerisch also weniger Rente, als sie zum Leben brauchen. Und Riester und Rürup ändern daran so gut wie nichts. Weiterlesen

IG BAU kritisiert den immer noch riesigen Niedriglohnsektor in Leipzig

54.500 Vollzeit-Beschäftigten in Leipzig droht im Alter Hartz IV

Foto: IG BAU

Für alle LeserFür sich selbst würden sie wahrscheinlich nicht einmal sagen, dass sie arm sind. Denn in der Regel gehören sie nicht zu den wirklich als „armutsgefährdet“ geltenden Leipzigern, die mit Hartz IV oder prekären Mini-Jobs auskommen müssen. Sie arbeiten Vollzeit, bekommen gerade so genug, um einigermaßen auskömmlich zu leben. Aber tatsächlich verdienen 54.500 Leipziger nicht genug, um später eine auskömmliche Rente zu bekommen. Davor warnt die IG BAU. Weiterlesen

Rentenrechnerei nach deutschem Prozentgebot

Fast 50.000 sächsische Rentner müssen jobben, um auf ein erträgliches Alterseinkommen zu kommen

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Für alle LeserVielleicht glaubte Bundesfinanzminister Olaf Scholz tatsächlich, dass er einen tollen Plan vorgelegt habe, als er seinen Vorschlag vorlegte, das Rentenniveau bis 2030 stabil zu halten. Selbst ins Büro der L-IZ kamen die Leute und fragten, ob sie hier einmal aus lauter Verzweiflung herzlich lachen dürften. 48 stabile Prozent vom aktuellen Einkommen? Da können sich die meisten sächsischen Arbeitnehmer schon mal bei der Armenfürsorge anstellen. Kann die deutsche Regierung nicht mehr rechnen? Weiterlesen

Die Schlacht der Reichen gegen die Niedriglöhner

Jede zweite Rente unter 800 Euro und die neueste Ihr-seid-ja-alle-doof-Aktion der INSM

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Für alle LeserUm die Rente in Deutschland wird sich noch oft geprügelt werden. Das ist sicher. Und am heftigsten prügeln werden die Lobbyverbände der Reichen, die auch schon mal den Teilnehmern der eigenen Umfragen „falsche Vorstellung von der Entwicklung der Renten“ unterstellen, so wie die Initiative der Supereichen, die sich als Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft ausgibt. Aber was nutzt selbst die künftige Entwicklung der Renten, wenn heute schon jeder zweite Rentner mit weniger als 800 Euro auskommen muss? Weiterlesen

Wenn mickrige Renten nicht mehr zur Begleichung der Schulden reichen

Immer mehr sächsische Rentnerinnen und Rentner landen in der Überschuldung

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn man die reinen Zahlen zur sozialen Mindestsicherung in Sachsen liest, dann geht die Bedürftigkeit scheinbar Jahr um Jahr zurück. Immer mehr Menschen kommen in Arbeit und verschwinden damit aus der Sozialstatistik, auch dann, wenn das Gehalt gerade mal zum Überleben reicht. Dass die niedrigen Löhne am Ende trotzdem in Schulden und Altersarmut führen, wird erst nach und nach sichtbar. Etwa mit der zunehmenden Zahl überschuldeter Rentner. Weiterlesen

AXA Deutschland-Report 2018

Niedriglohnpolitik und Rentenkürzungen sorgen gerade im Osten für wachsende Frustration

Grafik: AXA

Für alle LeserNein, die „Flüchtlingskrise“ ist nicht das wichtigste Problem der Zeit. Es ist nur ein Ablenkungsmanöver, das die wirklich wichtigen Probleme aus dem Blickfeld rückt. Und eines, das immer mehr Deutschen wirklich schlaflose Nächte bereitet, ist mittlerweile die Rentenpolitik. All die Kürzungsrunden der vergangenen Jahre machen immer mehr Menschen im Alter zu Almosenempfängern – trotz lebenslanger Arbeit. Die AXA hat fragen lassen. Weiterlesen

Quartalsbericht Nr. IV/2017

Wenn Leipzigs ältere Erwerbstätige in der Armutsfalle festsitzen

Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht IV/2017

Für alle Leser2015 war ein Jahr, das eine Zeitenwende markiert. Und das hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun. Sondern mit dem Geld und dem Gefühl vieler Ostdeutscher, dass sie für alle ihre Mühen am Ende nicht belohnt werden. Es war das Jahr, als erstmals richtig sichtbar wurde, wie viele ältere Arbeitnehmer für die „Wende“ mit regelrechter Armut bezahlen. Im neuen Quartalsbericht wird das Thema sichtbar gemacht. Weiterlesen

Ein etwas längerer Kommentar zu einem kleinen Leserkommentar

Nicht die Stellen fehlen im Land, sondern die anständige Bezahlung für real geleistete Arbeit

Foto: L-IZ

Für alle LeserUnseren Beitrag „Dem Osten fehlt heute schon die Hälfte des benötigten Ausbildungsnachwuchses“ kommentierte „Olaf“ mit den Worten: „Wenn es denn zuträfe, dass es zu wenig Arbeitnehmer gäbe, müsste sich dies nach den Regeln des Marktes auch in den Arbeitsverhältnissen widerspiegeln. Sowohl in Quantität als auch in Qualität (Leiharbeit, befristete AV, Werkverträge, Entlohnung). Das ist nicht der Fall.“ Und dann verlinkte er auf einen Beitrag der „Frankfurter Neuen Presse“, in dem das scheinbar erklärt wird. Weiterlesen

Forderung an nächste Regierung

SPD-Generalsekretärin fordert solidarisches Rentenmodell gerade für den gebeutelten Osten

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch wird in Berlin sondiert, ob und wie CDU, CSU, FDP und Grüne möglicherweise in einer Jamaika-Koalition miteinander regieren können. Die SPD ist jetzt größte Oppositionspartei. Und dort wagt man jetzt deutlich schärfere Töne. So wie die Leipziger Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe: „Wenn die Schwampel die Altersarmut nicht bekämpft, wird sie zur reinen West-Koalition.“ Weiterlesen

Solo-Selbstständige verteilen am Freitag „Rentenpunkte“ in der Leipziger Innenstadt

Foto: ver.di

Wer am Freitagnachmittag durch die Innenstadt bummelt, dem kann es passieren, dass er unverhofft einen nagelneuen Rentenpunkt in den Händen hält: Größer und dicker als eine Zwei-Euro-Münze und messingglänzend. „Sehr viele von uns“, erläutert der Vorsitzende der Landeskommission Selbstständige bei ver.di, Karl Kirsch, mit einem Augenzwinkern, „haben große Schwierigkeiten, im Laufe ihres Erwerbslebens genügend Rentenpunkte zusammenzubekommen. Wir haben uns also gedacht, wir müssten hier einmal Abhilfe schaffen.“ Weiterlesen

Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung: Lesen, verstehen, rechtzeitig handeln

Foto: Stadt Leipzig

In der Veranstaltung „Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung: Lesen, verstehen, rechtzeitig handeln“ am kommenden Dienstag, dem 10. Oktober, 18 bis 20:15 Uhr, in der Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7, informiert die Versicherung über die Rentenarten, gibt einen Überblick über die Zeiten, die für die Rente berücksichtigt werden, und erläutert die Rentenformel. Am Beispiel einer Renteninformation wird gezeigt, welche Informationen enthalten sind und welche fehlen. Weiterlesen

Auszahlung der Altersversorgung für Ost-Eisenbahner seit 24 Jahren ungelöst

Eisenbahner laden Staatsministerin Köpping zu „Ostkonferenz“ nach Leipzig ein

Foto: Kerstin Pötzsch

Im Jahre 1993 hat der Deutsche Bundestag das Eisenbahn-Neuordnungsgesetz (ENeu OG) beschlossen. Dieses garantiert den ehemaligen Beschäftigten der Deutschen Reichsbahn in der DDR beim Zusammenschluss mit der Deutschen Bundesbahn eine zusätzliche, betriebliche Altersversorgung. Doch seit nunmehr 24 Jahren würde die Regelung nicht umgesetzt, beklagen die ostdeutschen Eisenbahner, die im Gegensatz zu ihren westdeutschen Kollegen, den ehemaligen Bundesbahnern, keine Altersversorgung ausgezahlt erhielten. Weiterlesen

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer diskutieren mit Politik: „Rente muss zum Leben reichen“

Foto: Götz Schleser

Viele Menschen bewegt die Angst, dass ihre Rente im Alter nicht reichen wird. Lange Zeiten der Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und ein sinkendes Rentenniveau sorgen dafür, dass Neurentner*innen immer weniger erhalten. Private oder eine betriebliche Altersvorsorge sind oftmals nicht vorhanden oder wegen geringer Einkommen nicht möglich. Weiterlesen

Gespräche bestätigen Reformbedarf bei Krankenversicherung und Rente

Rico Gebhardt (Linke): Ost-Selbstständige oft „Wende-Verlierer“

Foto: DiG/trialon

Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, nutzt die sitzungsfreie Zeit im Sommer für besonders viele Vor-Ort-Gespräche. Heute war er in Olbersdorf beim Inhaber eines Installationsbetriebes und in Zittau bei Helga Förster, deren Schicksal als „Wende-Verliererin“ die Öffentlichkeit bewegt. Weiterlesen

Diskussion am 20. Juli: Gute Arbeit – sichere Rente

Foto: Götz Schleser

Was muss sich in der Gesetzgebung, in der Arbeitswelt und im Rentensystem ändern, damit Arbeitnehmer/innen von „guter Arbeit“ und „sicherer Rente“ sprechen können? Was wurde in der letzten Legislaturperiode erreicht? Zu diesen Themen lädt der SPD-Ortsverein Leipzig-Nord für Donnerstag, den 20. Juli 2017, ab 19:00 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion ins SPD-Bürgerbüro „Jedermanns“, Georg-Schumann-Straße 133, ein. Weiterlesen

Jobben bis zum Umfallen

Deutsche Rentenreformen mobilisieren immer mehr Menschen über 65 für den Arbeitsmarkt

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer„11 % der 65- bis 74-Jährigen sind erwerbstätig“, berichtete das statistische Bundesamt am Mittwoch, 12. Juli. Eine Meldung, die durchaus nachdenklich machte. Denn am Arbeitsmarkt sind Veränderungen unübersehbar. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil nur bei fünf Prozent. Das hat mehrere Gründe. Aber einen findet Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik, besonders erklärungsbedürftig. Weiterlesen