Artikel zum Schlagwort Renten

Auszahlung der Altersversorgung für Ost-Eisenbahner seit 24 Jahren ungelöst

Eisenbahner laden Staatsministerin Köpping zu „Ostkonferenz“ nach Leipzig ein

Foto: Kerstin Pötzsch

Im Jahre 1993 hat der Deutsche Bundestag das Eisenbahn-Neuordnungsgesetz (ENeu OG) beschlossen. Dieses garantiert den ehemaligen Beschäftigten der Deutschen Reichsbahn in der DDR beim Zusammenschluss mit der Deutschen Bundesbahn eine zusätzliche, betriebliche Altersversorgung. Doch seit nunmehr 24 Jahren würde die Regelung nicht umgesetzt, beklagen die ostdeutschen Eisenbahner, die im Gegensatz zu ihren westdeutschen Kollegen, den ehemaligen Bundesbahnern, keine Altersversorgung ausgezahlt erhielten. Weiterlesen

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer diskutieren mit Politik: „Rente muss zum Leben reichen“

Foto: Götz Schleser

Viele Menschen bewegt die Angst, dass ihre Rente im Alter nicht reichen wird. Lange Zeiten der Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und ein sinkendes Rentenniveau sorgen dafür, dass Neurentner*innen immer weniger erhalten. Private oder eine betriebliche Altersvorsorge sind oftmals nicht vorhanden oder wegen geringer Einkommen nicht möglich. Weiterlesen

Gespräche bestätigen Reformbedarf bei Krankenversicherung und Rente

Rico Gebhardt (Linke): Ost-Selbstständige oft „Wende-Verlierer“

Foto: DiG/trialon

Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, nutzt die sitzungsfreie Zeit im Sommer für besonders viele Vor-Ort-Gespräche. Heute war er in Olbersdorf beim Inhaber eines Installationsbetriebes und in Zittau bei Helga Förster, deren Schicksal als „Wende-Verliererin“ die Öffentlichkeit bewegt. Weiterlesen

Diskussion am 20. Juli: Gute Arbeit – sichere Rente

Foto: Götz Schleser

Was muss sich in der Gesetzgebung, in der Arbeitswelt und im Rentensystem ändern, damit Arbeitnehmer/innen von „guter Arbeit“ und „sicherer Rente“ sprechen können? Was wurde in der letzten Legislaturperiode erreicht? Zu diesen Themen lädt der SPD-Ortsverein Leipzig-Nord für Donnerstag, den 20. Juli 2017, ab 19:00 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion ins SPD-Bürgerbüro „Jedermanns“, Georg-Schumann-Straße 133, ein. Weiterlesen

Jobben bis zum Umfallen

Deutsche Rentenreformen mobilisieren immer mehr Menschen über 65 für den Arbeitsmarkt

Foto: Ralf Julke

Für Freikäufer„11 % der 65- bis 74-Jährigen sind erwerbstätig“, berichtete das statistische Bundesamt am Mittwoch, 12. Juli. Eine Meldung, die durchaus nachdenklich machte. Denn am Arbeitsmarkt sind Veränderungen unübersehbar. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil nur bei fünf Prozent. Das hat mehrere Gründe. Aber einen findet Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik, besonders erklärungsbedürftig. Weiterlesen

Schaper (Linke): Gesetzliche Rente muss vor Armut schützen

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner auf Nebenjobs angewiesen

Foto: DiG/trialon

Elf Prozent der 65- bis 74-Jährigen in Deutschland arbeiten auch im Rentenalter weiter – vor zehn Jahren lag dieser Anteil nur bei fünf Prozent. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik, kommentiert: Bundesweit hat mehr als ein Drittel der berufstätigen Ruheständlerinnen und Ruheständler keine Wahl und muss weiter schuften, weil die Rente nicht reicht. Weiterlesen

Schmerzensgeld-Fonds behebt Unrecht nicht

Susanne Schaper (Linke): Staatsregierung muss Ost-Renten erkämpfen, auch für Reichsbahner

Foto: DiG/trialon

Die Sächsische Zeitung berichtet heute über den Kampf der DDR-Reichsbahnerinnen und -Reichsbahner um Rentenansprüche aus einer Zusatzversorgung, in die sie vor 1990 eingezahlt haben. Diese Ansprüche werden nach bundesdeutschem Recht vom Staatsunternehmen Deutsche Bahn nicht anerkannt. So entgehen diesen ostdeutschen Beschäftigten – seien sie schon im Ruhestand oder nicht – monatlich mehrere hundert Euro Betriebsrente. Weiterlesen

Solidarische Mindestrente einführen

Susanne Schaper (Linke): Rentenerhöhung kann nicht über Altersarmut hinwegtäuschen

Foto: DiG/trialon

Zur angekündigten Erhöhung der Altersbezüge zum 1. Juli 2017 erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper: „Die Altersbezüge steigen um 3,59 Prozentpunkte im Osten und um 1,9 Prozentpunkte im Westen. Bestandsrentner in den ostdeutschen Ländern erhalten ab morgen durchschnittlich 40,10 Euro brutto mehr im Monat, Bestandsrentnerinnen 37,55 Euro. Bei Neurentnern sind es 34,93 Euro, bei Neurentnerinnen 30,87 Euro. Abzüglich Steuern und Krankenversicherung bleibt von der Rentenerhöhung dann oft nicht mehr viel übrig. Die Rentenerhöhung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Altersarmut zunehmen wird. Das Rentenniveau sinkt weiter.“ Weiterlesen

Diskussionsveranstaltung am 17. August: „Gute Rente geht – aber wie?“

„Rente muss reichen“ – unter diesem Motto haben die DGB-Gewerkschaften eine Kampagne gestartet, welche im Bundestagswahlkampf die Sicherung der gesetzlichen Rente in den Mittelpunkt rückt. Viele Menschen bewegt die Angst, dass ihre Rente im Alter nicht reichen wird. Lange Zeiten der Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und ein sinkendes Rentenniveau sorgen dafür, dass Neurentner*innen immer weniger erhalten. Private Vorsorge oder eine betriebliche Altersvorsorge ist oftmals nicht vorhanden oder wegen geringer Einkommen nicht möglich. Weiterlesen

Rentenaktionstag des DGB in Leipzig

1.000 Pendlerpäckchen verteilt, aber wie sichert man den Malochern im Land eine gerechte Rente?

Foto: DGB Leipzig-Nordsachsen

Wie nimmt man eigentlich den Menschen die Angst vor Alter und Armut? Seit Januar hatte man ja ganz sachte das Gefühl, der neu gekürte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz habe sich über Weihnachten mal hingesetzt und nachgedacht, was alles in seinem Paket „Gerechtigkeit“ stecken muss, damit es einer ernst nehmen kann. Hat er leider nicht. Schade, Herr Schulz. Auf wen rechnet dann eigentlich der DGB? Weiterlesen

Bundesweiter DGB-Aktionstag am 31. Mai: Rente muss reichen – jede Stimme zählt

Foto: Marcus Karsten

Die DGB-Gewerkschaften wollen einen grundlegenden Kurswechsel in der Rentenpolitik. Der Sinkflug muss gestoppt und das Rentenniveau wieder angehoben werden – wenigstens auf 50 Prozent. Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages werden am 31. Mai 2017 auch in Sachsen an Bahnhöfen und in den Innenstädten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter Informationsmaterial und Give-Aways an Pendlerinnen und Pendler verteilen. Zwischen 6.00 und 8.00 Uhr werden in Dresden, Leipzig und Chemnitz sowie in weiteren Orten Verteilaktionen stattfinden. Weiterlesen

Linke diskutiert Ost-Renten

Spezifische Altersarmut Ost – Schluss mit den Ungerechtigkeiten!

Dr. Barbara Höll (Die Linke). Foto: L-IZ.de (Archiv)

Rente und Altersarmut im Osten stehen im Mittelpunkt einer Diskussion, welche Die Linke Leipzig am Sonnabend, dem 22. April 2017, um 10:00 Uhr in den Räumen des Frauenkultur e.V., Windscheidstraße 51, durchführt. Unter dem Titel „Spezifische Altersarmut Ost – Schluss mit den Ungerechtigkeiten!“ diskutieren an diesem Vormittag Dr. Martina Bunge, Sozialministerin a. D., und Erik Wolf, Geschäftsführer DGB Leipzig-Nordsachsen, mit Dr. Barbara Höll, stellv. Vorsitzende Die Linke Leipzig, über die Altersabsicherung. Weiterlesen

Benachteiligung ehemaliger DDR-Beschäftigter beenden

Susanne Schaper (Linke): Renteneinheit erst nach 35 Jahren staatlicher Einheit?

Foto: DiG/trialon

Zum Prioritätenantrag „Lebens- und Arbeitsleistungen von Ostdeutschen anerkennen – Rentenwertangleichung Ost auf 2018 vorziehen, Renten- und Versorgungsunrecht Ost beenden“ (Drs 6/9062) erklärt Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik: „Die Bundesregierungen aus CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen sind dafür verantwortlich, dass die Renteneinheit erst im 35. Jahr der staatlichen Einheit hergestellt werden soll. Freilich gibt es keine Garantie dafür, dass das die letzte Verschiebung war.“ Weiterlesen

Wenn alle angemessen einzahlen, reicht die Rente für alle

Susanne Schaper (Linke): Altersarmut nicht mit privater Vorsorge abwendbar

Foto: DiG/trialon

Zur Berichterstattung über die Ängste vor dem Alter (Freie Presse „Viele Bürger befürchten im Alter Geldsorgen“ und taz „Wenn Altern zu Arbeit wird“) erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag Susanne Schaper: „Die Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürger sind nicht unbegründet. Schon heute droht vielen Rentnerinnen und Rentnern ein Lebensabend in Armut. Prekäre Beschäftigung, Lücken in der Erwerbsbiografie und niedrige Löhne sind die Hauptursachen für niedrige Renten. Besonders im Osten sind viele Menschen davon betroffen und müssen sich somit um ihre Altersbezüge sorgen.“ Weiterlesen

Die Rente geht uns alle an! – Bürgerforum zur Rentenpolitik

Margitta Hollick (Linke). Foto: Alexander Böhm

Die Linke Leipzig-Südost lädt am Dienstag, dem 31. Januar 2017, um 18:30 Uhr in die ASB Bildungs- und Wohnzentrum „Am Sonnenpark“, Saal „Probstheida“, Matheuerbogen 6 zu einem öffentlichen Bürgerforum zum Thema „Die Rente geht uns alle an“ ein. Als Podiumsgäste stehen an diesem Abend Dr. Dietmar Pellmann (Sozialpolitiker) und Margitta Hollick (Leipziger Stadträtin) Rede und Antwort. Auf dem Bürgerforum sollen vor allem die aktuellen Fragen nach der Sicherheit der Rente, der Einführung einer Mindestrente und der Etablierung einer Bürgerversicherung für alle diskutiert werden. Das Forum ist offen für alle Interessierten und der Eintritt ist frei. Weiterlesen

Rentengerechtigkeit für Bergleute muss angegangen werden

Staatsministerin Köpping fordert Aufarbeitung der Nachwendezeit

Foto: Götz Schleser

Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat sich heute in Borna mit rund 350 Bergleuten getroffen. Im vollbesetzten Saal des Stadtkulturhauses hatte die „Solidargemeinschaft der Bergleute der Braunkohleveredlung Espenhain/Borna“ zur Mitgliederversammlung und Podiumsdiskussion eingeladen. Die einstigen Mitarbeiter des Werkes hatten Frau Köpping nach ihrer Rede zu den Ungerechtigkeiten im Osten nach der Wende einen Brief geschrieben und sie ebenfalls zu ihrer Mitgliederversammlung eingeladen. Weiterlesen

DGB-Kampagne auf Leipziger Straßenbahn

Wenn die Rente nicht mal für eine Leipziger Straßenbahnfahrkarte reicht

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKurz und knapp hielt sich der DGB in seiner Pressemitteilung vor Weihnachten: „,Rente muss reichen. Kurswechsel: Die gesetzliche Rente stärken!’ Unter diesem Slogan fährt seit heute eine Straßenbahn für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) durch Leipzig. Der Zug wird bis zum September nächsten Jahres in der Stadt zu sehen sein.“ Weiterlesen

Susanne Schaper (Linke): Bundesregierung lässt Versicherte nach 35 Jahren Bummelei auch noch für die Renteneinheit blechen

Foto: DiG/trialon

Zum Kompromiss über die Rentenangleichung bis 2025 erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Susanne Schaper: In einem Jahr ist Bundestagswahl – CDU und SPD schaffen es gerade noch, heutigen und künftigen Rentnerinnen und Rentnern eine Lösung vorzugaukeln. Nach Jahrzehnten, in denen die Renteneinheit ständig versprochen und verschoben wurde, bürdet die Bundesregierung den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern auch noch die Hälfte der Kosten auf. Weiterlesen

Bürgerforum zur Rentenpolitik: Altersarmut statt Mallorca – Die Rente geht uns alle an

Archiv-Foto: Linksfraktion im Sächsischen Landtag

Die Rente steht im Mittelpunkt eines Bürgerforums, das Die Linke Leipzig-Süd am Donnerstag, dem 8. Dezember 2016, um 18:00 Uhr in der Gaststätte Regenbogen, Arno-Nitzsche-Straße 43, veranstaltet. Unter dem Motto „Altersarmut statt Mallorca – Die Rente geht uns alle an.“ diskutieren an diesem Abend Dr. Dietmar Pellmann (Sozialpolitiker) und Juliane Nagel (Landtagsabgeordnete und Stadträtin) über die Altersvorsorge. Weiterlesen