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Thema

Corona-Pandemie

Was der eingedampfte Quartalsbericht 2/3 für 2020 über die Corona-Folgen erzählt

Schon die Ausgabe Nr. 1 des Quartalsberichts für Leipzig 2020 war eine Sparausgabe, die Ausgaben Nr. 2 und 3 wurden erst recht zusammengedampft. Obwohl es eigentlich nur die Nr. 3 wurde. Und auch das in einer Sparausgabe mit drei statistischen Beiträgen und den Zahlen bis September 2020. Aber auch das erzählt etwas über das Corona-Jahr. Sogar eine Menge.

Impfstoff-Produktion beschleunigen, Debatte über Sonderrechte für Geimpfte beenden

Am Donnerstag haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in einer Videokonferenz über die gemeinsame Linie im weiteren Kampf gegen die Pandemie beraten. Im Zentrum standen die Eindämmung neuer Varianten des Virus sowie die Zwischenbilanz der seit Ende Dezember laufenden Impfkampagnen in der EU.

Corona-Arbeitsschutzverordnung: Bestrebungen der Bundesregierung gehen nicht weit genug

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, die Beschäftigten stärker vor einer Covid-19-Infektion zu schützen. Allerdings erreiche die Arbeitsschutzverordnung nicht das gesteckte Ziel.

Mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen, und Detlef Müller, Vorsitzender der sächsischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, zum Thema Homeoffice: „Es ist unser gemeinsames Ziel ist, einen harten wirtschaftlichen Lockdown zu vermeiden. Zur Pandemiebekämpfung müssen deshalb die Ansteckungsrisiken am Arbeitsplatz deutlich eingeschränkt werden.“

Weiterhin Präsenzunterricht für Schüler der Abschlussklassen

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden), Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12), Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13), Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12) und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12) können die Schulen weiterhin besuchen. Das stellte Kultusminister Christian Piwarz nach der heutigen Kabinettssitzung klar.

Freiversuchsregel für Jurastudierende erneut an Corona-Pandemie angepasst

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den damit erschwerten Bedingungen ist die Freiversuchsregelung für Studierende der Rechtswissenschaften in Sachsen zum zweiten Mal in Folge verlängert worden. Damit wird auch das Wintersemester 2020/2021 bei der Berechnung der Freiversuchsfrist nicht berücksichtigt. In diesem Semester erbrachte Leistungsnachweise werden dennoch anerkannt.

Pandemie-Eindämmung: Arbeitgeber müssen FFP-2-Masken zur Verfügung stellen

Vor dem Hintergrund der Beschlüsse und Forderungen nach einer Pflicht zum Tragen vom FFP-2-Schutzmasken fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Arbeitgeber in die Pflicht zu nehmen: „ver.di unterstützt alle notwendigen Maßnahmen, die eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen können und den Schutz der Beschäftigten und der Öffentlichkeit verbessern.“

Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert ministerielle Aufforderung, den ÖPNV zu meiden

Eigentlich war es wohl eine begründete Sorge um die älteren Sachsen, die Petra Köpping und Martin Dulig dazu brachte, am 8. Januar an die ältere Bevölkerung zu appellieren, den Nahverkehr möglichst zu meiden. Eine Empfehlung, die aus Sicht des Fahrgastverbandes PRO BAHN eine unverantwortliche Panikmache ist.

Corona-Experten beantworten Fragen der Bürger

Am 20. Januar um 18.15 Uhr heißt es wieder „Medizin für Jedermann“ am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung steht das Thema „Corona – was uns bewegt“, über das die Virologin Priv.-Doz. Dr. Corinna Pietsch und der Infektiologe Prof. Dr. Christoph Lübbert sprechen.

Donnerstag, der 14. Januar 2021: COVID 19-Fallzahlen steigen weiter, brisanter Prozess am Leipziger Landgericht

Trotz Lockdowns und Impfungen nimmt der Anstieg der COVID 19-Fallzahlen kein Ende und bleibt auf hohem Niveau. Ein brisanter Strafprozess nach gewaltsamen Protesten gegen eine Abschiebung in Leipzig wird seit heute noch einmal neu aufgerollt und die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen mutmaßlichen Neonazi erhoben. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, 14. Januar 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Montag, der 11. Januar 2021: Die Impfzentren in Sachsen öffnen und in Thüringen geht eine Kneipe in die Luft

In ganz Sachsen startete am heutigen Montag unter dem Motto „Ärmel hoch!“ die Impfkampagne gegen das Coronavirus. Auf dem Messegelände öffnete Leipzigs Impfzentrum seine Pforten - vorerst unter Ausschluss von Zuschauern beziehungsweise Pressevertreter/-innen. Auch trat mit dem heutigen Tage die neue sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft. Außerdem: Im thüringischen Eisenach haben unbekannte Täter/-innen einen Sprengstoff-Anschlag auf eine rechte Szenekneipe verübt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 11. Januar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Corona-Abschiede … Die Stille hinter den Zahlen aus Sachsen

Es braucht manchmal eine Weile. Und dann staunt man: Na holla, jetzt fangen sogar „Spiegel“ und „Zeit“ an, diese renitenten Sachsen zu verteidigen. Vor Weihnachten sah das alles noch anders aus: Da sprangen die großen Gazetten alle freudig auf die These an, die hohen Corona-Fallzahlen in Sachsen hätten etwas mit der AfD zu tun. Weil: Die sind ja da besonders hoch, wo auch die AfD-Wahlergebnisse hoch waren. Manchmal blenden einen falsche Korrelationen.

Zoo Leipzig schafft trotz Corona-Einschränkungen 1,35 Millionen Besucher

Seit dem 2. November sind zwar die Tore wieder dicht und niemand kann schnell mal mit den Kindern zu den Affen, Löwen und Elefanten. Aber im Angesicht auch des Lockdowns mitten im so wichtigen Frühjahr hat der Zoo Leipzig mit 1,35 Millionen Besuchern im Jahr 2020 dennoch ein achtbares Ergebnis erreicht. Und weitergebaut wurde ja trotzdem, sodass 2021 auch das Aquarium wieder öffnen kann.

Montag, der 4. Januar 2021: Präsenzunterricht an Sachsens Schulen muss weiterhin warten

In Sachsens Schulen werden Schüler/-innen wohl auch weiterhin auf den Unterricht im Schulgebäude verzichten müssen. Zwar veröffentlichte die Kultusministerkonferenz (KSK) heute einen Stufenplan zur Lockerung, dieser soll allerdings nur in Fällen angewandt werden, in denen die Fallzahlen es erlauben. Da diese in nahezu ganz Deutschland weiterhin auf hohem Niveau liegen, sehen viele Länder die Öffnung der Schulen ab dem 11. Januar skeptisch. Außerdem: Vor einem Londoner Gericht wurde heute der US-Antrag abgelehnt, der forderte, Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA auszuliefern. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 4. Januar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Corona/Schule & Kita: Bündnisgrüne wollen Perspektiven und Akzeptanz durch digitalen Runden Tisch erhöhen

Schulen und Kitas sind durch die Corona-Pandemie vor besonders viele Herausforderungen gestellt. Mit Blick auf die weiter hohen Infektionszahlen im Freistaat Sachsen und auf das aktuelle Schuljahr erklärt Christin Melcher, bildungspolitische Sprecherin der Bündnisgrünen Fraktion im Sächsischen Landtag: „Das Virus und die Dynamik der Infektionen zwingt uns auf Sicht zu fahren.“

Gesetzesänderung ermöglicht jetzt auch digitale Ratsversammlungen in Leipzig

Am 16. Dezember bekamen die Leipzigerinnen und Leipziger ja schon einen Vorgeschmack davon, wie eine komplett digitale Ratsversammlung aussehen könnte, auch wenn OBM und Stadtrat diesen Tag erst einmal nur zu einem Meinungsaustausch nutzten. Aber da Corona auch Sachsen weiter fest im Griff hält, werden 2021 digitale Ratsversammlungen ganz selbstverständlich.

Die Leipziger Industrie spürte schon 2019 die Veränderungen in den globalen Warenströmen

Am Dienstag, 30. Dezember, legte das Dezernat Wirtschaft, Arbeit und Digitales den Wirtschaftsbericht der Stadt Leipzig 2020 vor. Immerhin ist 2020 ein „besonderes Jahr“, wie das Dezernat betont. Einem jahrelangen Wachstum in fast allen Bereichen folgte nun – bedingt nicht nur durch die Corona-Pandemie – ein deutlicher Dämpfer. Auch wenn der Bericht noch gar keine abschließende Bilanz zum Jahr 2020 geben kann.

Leipzig stützt seine Unternehmen und Eigenbetriebe mit fast 68 Millionen Euro

Dass Leipzig das Jahr 2020 wahrscheinlich mit einem Minus von über 100 Millionen Euro verlässt, hat auch damit zu tun, dass die Stadt ihre eigenen Unternehmen, Eigenbetriebe und Stiftungen stützen muss, denen es im Corona-Jahr reihenweise die Arbeit fast unmöglich gemacht hat. Am 16. Dezember diskutierte der Stadtrat mit dem OBM dazu im Livestream. Am 18. Dezember stimmte er der Kreditaufnahme von fast 68 Millionen Euro zu, mit denen diese Ausfälle ausgeglichen werden.

Knapp 30.000 Sächsinnen und Sachsen haben durch Corona ihren Broterwerb verloren

Für einige Sachsen wurde dieses Weihnachtsfest ein wirklich belämmertes, denn die Folgen der Coronakrise haben ihre Arbeitsplätze gekostet. Das Landesamt für Statistik veröffentlichte noch vorm Fest die Zahlen für das dritte Quartal 2020. Danach gab es im September rund 2,05 Millionen Erwerbstätige in Sachsen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag deren Zahl um 1,4 Prozent bzw. knapp 30.000 Personen darunter.

Falsche Werte, die richtige Corona-Bilanz und Schluss mit der süßlichen Seligkeit

Das Problem ist unser Kopf. Das merkt man jedes Jahr, wenn dieses Fest mit Baum und Licht und Lametta näherrückt und alle wieder in ihre alten, angelernten Verhaltensweisen zurückfallen. Ruhe? Stille? Besinnlichkeit? Kannste vergessen. Das beherrschen die meisten Leute nicht mehr. Und dann sitzen sie da, überfressen, übersüßt und gelangweilt – und das Fest endet so kläglich wie immer. Schöne Aussichten.

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