Dr. Jürgen Reiche und Ulrich Op de Hipt, Kurator der Ausstellung "Immer bunter". Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Zeitgeschichtliches Forum bleibt Leipzig langfristig erhalten

Am Mittwoch, 7. Oktober, nutzte Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, nicht nur die Gelegenheit, in Leipzig bei der Eröffnung der Ausstellung "Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland" dabei zu sein. Er stellte auch den neuen Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums vor, der im Grunde ein alter Bekannter ist: Dr. Jürgen Reiche. Und er hatte noch eine Nachricht in der Jackentasche.

Russian-Doctors-Schnellgitarrenspieler und Eishockey-Bücher-Schreiber Frank Bröker. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Russian-Doctors-Schnellgitarrenspieler und Eishockey-Bücher-Schreiber Frank Bröker

Vor Jahren wuselte Tanner noch im engeren Kreis der Kapelle Russian Doctors. Der Schnaps floss in Bergen. Es wurde gesungen und mit Fäusten auf Bierbänke geklopft. Irgendwann wurde es ihm jedoch zuviel des Guten. Die Russian Doctors jedoch machten weiter. Bis Tanner - während er eigentlich mit den Westbesuch-Orga-Leuten über die Zukunft sprach - im Hinter- und Untergrund vertraute Töne vernahm. Bröker zurrte seine Schnellgitarre um den Baum und Makarios ölte seine Stimme. Tanner schnappte sich den Bröker zum Plausch.

Traumzauberbaum-Mitstreiterin Dominique Lacasa. Foto: Lacasa PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Traumzauberbaum-Mitstreiterin Dominique Lacasa

Tanner war auch mal jung. Furchtbar jung. 1985 war er adoleszente 15 Jahre und immer wieder verliebt: in Nena, in Inka Bause - und in Dominique Lacasa. Die sah er im TV, in der Sendung "Weihnachten in Familie" als Tochter von Frank Schöbel und Tanner war hin und weg. Im September diesen Jahres flatterte ihm die CD "Das Beste vom Traumzauberbaum" auf den Tisch - und darauf sang sie wieder. Und sie sang wundervoll. Ein Grund, mal kurz bei ihr durchzuklingeln.

Das „Great Barrier Reef“ als große Panorama-Inszenierung. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Das Unterwasser-Panorama “Great Barrier Reef” ist ab heute im Panometer Leipzig zu sehen

Yadegar Asisi hat sein nächstes Projekt vollendet, ein echtes Wunschprojekt, das er seit drei Jahren reifen ließ. Damals flog er extra fünf Wochen nach Australien, um sich vom leidenschaftlichen Taucher und Dokumentarfilmer Ben Cropp die Schönheit des Great Barrier Reef zeigen zu lassen. Und was anfangs die reine künstlerische Neugier war, hat sich jetzt zu einem neuen, gewaltigen Panoramabild entwickelt.

Comickünstler Robert Bela Eckart. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit dem Comickünstler Robert Bela Eckart

Da scharwenzelt der Tanner so über den ComicGarten, plaudert hier und da ein bisschen, trinkt ein Bier und kauft ein Shirt. Und da Schwarwel, der Vater vom Schweinevogel, gerade mit Autogramme-Geben beschäftigt ist, kommt der Tanner mit dem Tisch- und Banknachbarn ins Gespräch. Der mag dieselbe Musik wie Tanner und zeichnet - wie Tanner eben nicht. Deshalb die Fragerei.

Michael Triegel mit den Fensterbildern für St. Maria in Köthen. Foto: punctum/Stefan Hoyer
·Kultur·Ausstellungen

Triegel-Austellung in Leipzig zeigt ab 3. Oktober auch die Entwürfe zu den Fensterbildern in St. Maria in Köthen

Erst der Papst, nun auch Maria. Warum nicht. Die an klassischer Malerei geschulte Art des Leipzigers Michael Triegel findet auch im Bistum Magdeburg Zuspruch. Vor einem Jahr erhielt der Leipziger Maler den Auftrag zur Gestaltung der dreiteiligen Fenster und fertigte erste Entwürfe für die katholische Schloss- und Pfarrkirche St. Maria in Köthen (Sachsen-Anhalt) an.

Ohne Titel. Foto: Roland Quester
·Kultur·Ausstellungen

Roland Questers gar nicht so beiläufige Fotos aus fünf Jahren Freizeitaufmerksamkeit

Laut war er noch nie. Auch als Stadtrat in der Grünen-Fraktion nicht: Roland Quester. Aber selbst wenn er nie laut wurde, war sein Insistieren für ökologische Themen im Stadtrat stets unüberhörbar. Er hat ja bekanntlich die Seite gewechselt und arbeitet derzeit als Referent im Planungsdezernat. Dafür sieht man ihn öfter mit Kamera unterwegs. Denn in dem Burschen steckt auch ein gar nicht so heimlicher Fotograf.

Reformierte Kirche am Ring in Leipzig. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
·Kultur·Musik

Reformierte Kirche: Im 10. Jahr “Klassik für Kinder” mit buntem Programm

"Klassik für Kinder" ist im zehnten Jahr zu einem Termin geworden, der bei vielen Familien rot im Kalender eingetragen ist. Unter der künstlerischen Leitung von Christiane Bräutigam werden nicht nur Kinder neu für klassische Werke begeistert. Heimlicher Höhepunkt ist das beliebte Nacht- oder "Pyjama-"Konzert am Samstagabend. Beim Abschlusskonzert verbindet sich "Die Schöpfung" von Haydn mit Beiträgen mehrerer kurdischer Familien.

Sascha Kummer. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit einem Teil von Nerdzig Sascha Kummer

Während die gemeine Sofa-Kartoffel noch in die Röhre schaut und abwartet und lamentiert, sind fleißige Weiter- und Vornewegdenker längst am Gestalten der Zukunft. Wir hier bei der Leipziger Internetzeitung schaffen Öffentlichkeit, es gibt kleine flinke Sender und Nischenprodukte für Liebhaber. NERDZIG ist solch ein Liebhaberstück - und Sascha Kummer ist einer aus dem Team. Tanner traf ihn an der Kamera.

Jennifer Sonntag. Foto: Agy Reschka
·Kultur·Lesungen

Tanners Interview mit der blinden Erotik-Autorin und TV-Moderatorin Jennifer Sonntag

Es gibt starke Menschen. Und damit meine ich nicht die muskelbepackten Schreihälse, die völlig unbeherrscht um sich schlagen, sondern die wirklich starken, die leisen und verändernden Menschen. Mit Jennifer Sonntag durfte der Tanner schon für ein Hörbuchprojekt zusammenarbeiten. Jetzt kommt sie am 17. September in Lehmanns Buchhandlung in der Innenstadt - und hat ihren Freund und ein erotisches Buch/Hörbuch dabei. Tanner hakte nach.

Allround-Künstlerin Susanne Zaspel. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit der Allround-Künstlerin Susanne Zaspel (2)

Diese Welt ist nicht dunkel. Diese Welt ist ein Garten - und hinter den giftigen Hecken und den lebenstraurigen Gebüschen blüht und wächst Traumhaftes. Manchmal genügt einfach genaueres Hinschauen - aber auch Hinterfragen und Nachhaken ist nicht von schlechten Eltern. Tanner erfuhr von Susanne Zaspel. Und Tanner wollte alles etwas genauer wissen. Hier Teil 2 des Interviews zum Leuchten, zum Theater, zur Kunst, zum Muttersein und zur Philosophie.

Allround-Künstlerin Susanne Zaspel. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit der Allround-Künstlerin Susanne Zaspel (1)

Diese Welt ist nicht dunkel. Diese Welt ist ein Garten - und hinter den giftigen Hecken und den lebenstraurigen Gebüschen blüht und wächst Traumhaftes. Manchmal genügt einfach genaueres Hinschauen - aber auch Hinterfragen und Nachhaken ist nicht von schlechten Eltern. Tanner erfuhr von Susanne Zaspel. Und Tanner wollte alles etwas genauer wissen. Hier ist das lange Interview zum Leuchten, zum Theater, zur Kunst, zum Muttersein und zur Philosophie.

Öffnet natürlich auch wieder für Besucher: Leipzigs Altes Rathaus. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Schlösser, Gutshäuser und technische Denkmale sind in Sachsen besonders bedroht

Am morgigen Sonntag, 13. September, ist wieder einmal "Tag des Offenen Denkmals". Auch in Sachsen. Man kann sich mal wieder von innen beschauen, was in den letzten Jahren aufwendig gerettet wurde. Oft auch gegen den Trend, gegen den Zahn der Zeit sowieso. Und mit kargen Mitteln. Denn wirklich viel Geld für Denkmale stellt Sachsen nicht bereit. Und Jahr für Jahr werden Denkmale Opfer der Abrissbirne.

Cäsar-Sohn und Musikant bei Apfeltraum und SIX - Robert Gläser. Foto: Lutz Müller Bohlen
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Cäsar-Sohn und Musikanten bei Apfeltraum und SIX Robert Gläser

Es gibt einfach Menschen, die machen irgendeine Tür auf und der ganze Saal dreht sich zu ihnen um, weil sie so absolut da sind. Und wenn diese Menschen auch noch ein Instrument beherrschen und wissen, wie sie sich auf einer Bühne hinstellen müssen, damit ihnen die Frauenherzen zufliegen, könnte man sagen: This is Rock and Roll! Und das ist es dann auch, ganz besonders bei Robert Gläser, doch lest selbst.

Ragna Schirmer: Liebe in Variationen. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Eine Romanze, drei Komponisten und Ragna Schirmer am originalen Blüthner-Flügel

Nicht nur für die Schönefelder ist dieser 12. September der schönste Feiertag im Jahr. Am 12. September vor 175 Jahren heirateten Clara Wieck und Robert Schumann in der Schönefelder Kirche. Eine Liebe, die nachhallt, bis heute. Bis in ihre Kompositionen hinein sind die beiden verwoben. Und wer's hören will, kann morgen zum Konzert gehen oder sich die neue CD von Ragna Schirmer besorgen.

Andris Nelsons. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Andris Nelsons wird ab 2017 Kapellmeister, Leipzig und Boston vereinbaren umfangreiche Kooperation

Riccardo Chailly wird von einem Weltstar der internationalen Dirigentenszene beerbt werden. Bei einer Pressekonferenz stellte das Konzerthaus am späten Mittwochnachmittag Andris Nelsons (36) als designierten 21. Gewandhauskapellmeister vor. Der Lette wird das Amt zur Saison 2017/18 übernehmen. Neben seiner Tätigkeit in der Messestadt bleibt der Maestro bis 2022 Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra (BSO). Beide Klangkörper vereinbarten eine intensive Zusammenarbeit.

Riccardo Chailly. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gewandhausorchester: Zarathustra hat gesprochen

Am Vormittag ließ er seinen Rücktritt zu Saisonende bekannt werden. Am Abend stand Riccardo Chailly wieder am Pult des Gewandhausorchesters. Nur eine Woche nach Eröffnungskonzert und KlassikAirleben dirigierte der Maestro am Donnerstag den zweiten Teil des Mozart-Strauss-Zyklus. Auf dem Programm standen die Tondichtungen "Macbeth" und "Also sprach Zarathustra" sowie Mozarts Violinkonzert in G-Dur.

Ein Jahr lang aufwendig im Museum der bildenden Kunst restauriert: "Die Dreifaltigkeit" von Lucas Cranach d. Ä. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Im Leipziger Bildermuseum kann man den beiden Cranachs beinah beim Arbeiten über die Schulter schauen

Mehrere Cranach-Ausstellungen erfreuen in diesem Jahr die Kunstfreunde Mitteldeutschlands. Der Grund ist simpel: Lucas Cranach der Jüngere hat seinen 500. Geburtstag. Und weil das so schön in die Reformations-Dekade passt, wird gleich die ganze Malerdynastie gewürdigt. Im Leipziger Bildermuseum seit Donnerstag, 3. September, mit einer besonderen Schmuckkästchenausstellung.

Wusel, der Gitarrenschrubber von Amped. Foto: privat
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Wusel, dem Gitarristen vom Amped

Es rockt in Leipzig. Da wird zwar auch gern gejammert statt gejammt, aber einige Musikschaffende erhalten sich ihre gute Laune und liefern einfach mal ab. Am 5. September gibt es dadurch Record Release des Albums von AMPED. Wieso weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt … Und so fragt der Tanner den Wusel von Amped einfach mal.

Wenzel & Band live auf der Parkbühne Geyserhaus (Foto: Frau Müller / Wenzel.de/ Presse)
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Wenzel

Tanner ist begeistert. Selten genug, dass ihn ein Album völlig mitnimmt, dass ihn Lieder zu Tränen rühren, dass er enthusiastisch beim Zuhören in die Hände klatscht. Doch beim Album Viva Le Poesia von Wenzel kam all dies zusammen - und da der Matrose der intelligenten Lieder am Freitag nach Leipzig kommt, war es zwingend notwendig, noch schnell ein paar Fragen zu stellen.

Einladung zur "Nacht der Kunst" auf der Georg-Schumann-Straße. Grafik: NdK Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Nacht der Kunst am 5. September 2015 in der Georg-Schumann-Straße

Ob Fotografie, Malerei, Grafiken, Textil oder Skulptur, ob Musik, Theater oder Lesungen – den Kunstgattungen sind keine Grenzen gesetzt. Abseits von Museen und Galerien bietet die Nacht der Kunst Gelegenheit zum Spiel mit den Spannungen zwischen Kunst und Raum. Das Spektrum der Standorte reicht vom leerstehenden Laden über Hinterhöfe und Freiflächen bis hin zu Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und Büros.

Nur noch bis 20. September zu sehen: Asisis "Leipzig 1813". Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Völkerschlacht-Panorama könnte auch zum Leipziger Jubiläums-Hingucker werden

Das kann man doch nicht einfach abhängen und vernichten, dachten sich die drei Grünen-Stadträte Norman Volger, Nicole Lakowa und Michael Schmidt und stellten im Juni einen Antrag, das eindrucksvolle Asisi-Panorama "Leipzig 1813" zu retten, eine neue Rotunde zu bauen gleich am Völkerschlachtdenkmal und dort dauerhaft zu zeigen, wie Leipzig während der Völkerschlacht aussah. Geht das überhaupt?

Die Eisenbahnstraße: Nach einer großen Schlägerei im vergangenen Jahr von einigen Medien bereits zu einer der gefährlichsten Straßen Deutschlands erklärt. Die allgemeinen Kriminalitätszahlen des Viertels belegen diese Einschätzung nicht. Die United Tribunes und die Hells Angels könnten dies ändern. Foto: L-IZ.de
·Kultur·Lebensart

Projekt East Side im Rabet: “Es gibt Grundfragen, die uns alle beschäftigen”

Was ist Heimat? Was ist Identität? Diese Frage stand hinter einem Kunstprojekt mit Jugendlichen im Rabet. Die Leipzigerin Künstlerin Britta Schulze hat mit ihnen Interviews geführt und sie nach ihrer Herkunft und ihren Träumen befragt. An ausgesuchten Orten in Leipzig ging es um Heimat, Identität, Krieg und Frieden. Ein Theaterstück, Musik und Bilder verbanden sich zu einem dichten Bild von Jugendlichen rund um die Eisenbahnstraße.

Zu den Cajon-Beats und Uptempo-Stücken von Liedfett hielt es das Publikum nicht auf den Plätzen Foto: Sebastian Beyer
·Kultur·Musik

Liedermaching mit Party-Potential beim Festival im Scheibenholz

Mit den Leipzigern „2zu eins“, dem Liedermacher „Falk“ und eben „Liedfett“ profitierten auch der Veranstalter und 250 Zuschauer deutlich vom besseren Wetter. Zwar wurde es kühl am zweiten Abend des Liedermacher-Festivals auf der Galopprennbahn, doch Liedfett heizten ein und brachten das Publikum mit ihrer Mischung aus Reggae, Songwriter-Pop und Hip-Hop in Schwung. Zuvor brillierte Falk mit bitter-bösem Sarkasmus, der die Lachmuskeln trainierte. Diese zu kitzeln gelang auch schon 2zueins mit ihren Texten.

Hannes Wittmer und Clara Jochum schickten die 100 Zuschauer mit ihren Klängen in die Nacht Foto: Sebastian Beyer
·Kultur·Musik

Klavier, Gitarren und ein zerrockter Cello-Bogen

Schon lange schwebten Ideen im Raum, wie dem Rennbahngelände etwas mehr Leben eingehaucht werden könnte. Die Musiker des Liedermacherfestivals verstanden dies am ersten der beiden Konzerttage sehr gut, womit diese Idee als gelungen gelten darf. Der Schraubenyeti am Klavier, Nadine Maria Schmidt und Susanne Großmann sowie Spaceman Spiff ließen sich vom verfrühten Herbst nicht beeindrucken und holten musikalisch den Sommer zurück. Vor familiär kleinem Publikum zeigten alle Musiker, dass Klasse keiner Masse bedarf.

Das einstige Theaterhaus Gottschedstraße 16. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Film & TV

Initiativkreis der Genossenschaft Filmkunsthaus hat ihre Bewerbung für Leipzigs ehemalige “Skala” eingereicht

Zum letzten Mal meldete sich am Mittwoch, 19. August, die Cinémathèque Leipzig als Cinémathèque Leipzig zu Wort und verkündete: Der von ihr initiierte Kreis zur Gründung einer Genossenschaft Filmkunsthaus eG hat am Montag, 17. August, fristgerecht sein Konzept für die Übernahme und Nutzung der Immobilie in der Gottschedstraße 16 beim Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig eingereicht.

Lesesaal der Musikbibliothek Peters um 1910. Foto: Leipziger Städtische Bibliotheken / Torsten Hanke
·Kultur·Musik

Die Musikbibliothek Peters soll für die Leipziger künftig multimedial erlebbar werden

Leipzig bezeichnet sich ja gern als Musikstadt. Zwei, drei Komponisten können die Leipziger auch aus dem Gedächtnis benennen. Mancher ist auch schon über die Notenspur gestolpert. Aber wie macht man eigentlich den Reichtum der Musikstadt sichtbar? Digital natürlich, fand man bei arvato Systems und schenkte jetzt der Stadt Leipzig zum 1.000-jährigen ein richtiges Digitalisierungsprojekt.

Foto: Elia van SELFIE
·Kultur·Lesungen

Tanners Interview mit dem Mitmoderator von “Die blaue Tonne”, Elia van Scirouvsky

Meinung haben ist das Eine, Meinung äußern - und dies sprachlich hochqualitativ - das Andere. Auf dem Gebiet der Literaturkritik-Veranstaltungen scheint der Acker völlig zerfurcht und unbearbeitet, seit Jahren dominiert ein kleiner Haufen von Selbsternannten das Genre. Mit Witz, Esprit und Wissen hat sich jetzt ein Trio Infernale gefunden, dem ewigen Einerlei Frisches beizugesellen. Gray, Kreis und van Scirouvsky. Klar, dass Tanner seinen Kumpan Elia van Scirouvsky befragte. Sind doch seine Ideen von öffentlichem Interesse.

Die Ausstellung "Die verschwiegenen Toten" dokumentiert Fälle mit rassistischen, homophoben oder sozialdarwinistischen Tatmotiven. Foto: René Loch
·Kultur·Ausstellungen

“Die verschwiegenen Toten” im Conne Island: Demo und Gedenkkongress geplant

Leipzig ist ein Schwerpunkt des Linksextremismus. Das behauptete zumindest kürzlich Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Leipzig ist aber noch viel mehr als das: eine Hauptstadt rechtsextremer Mörder. Acht Fälle mit rassistischen, homophoben oder sozialdarwinistischen Tatmotiven sind laut Initiativkreis Antirassismus seit 1990 für Leipzig dokumentiert. Zudem existieren zwei weitere Verdachtsfälle. Die Ausstellung "Die verschwiegenen Toten", die nun im Conne Island zu sehen ist, informiert über diese Menschen und Hintergründe, aber auch über die Diskrepanz zu den Angaben des sächsischen Innenministeriums, wonach in diesem Zeitraum in Leipzig lediglich vier Personen Opfer von Rechtsextremen wurden.

Kunstprojekt 2014 auf dem Huygensplatz: Der Platz verträgt was. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Bis zum 1. August soll im Blockstellwerk Elsteraue ein Reiterstandbild für die Georg-Schumann-Straße entstehen

Bis Samstag, 1. August, lohnt sich für Spaziergänger und Radler im Rosental, in der Burgaue, an der Neuen Luppe oder dem Heuweg in Möckern ein kleiner Abstecher in den Marienweg. Das ist die alte Verbindungsstraße, die von der Waldstraße aus zum Klärwerk Rosental führt und dort an der Eisenbahnstrecke scheinbar endet. Tatsächlich führt der Marienweg dahinter in seiner alten Führung weiter in großem Bogen nach Möckern auf die Georg-Schumann-Straße.

Zwei Zeit-Rollen bilden den Eingang in die Messegeschichte-Filmkabine. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Studio-Ausstellung zu 850 Jahren Leipziger Messen eröffnet heute im Böttchergässchen

Nicht nur das neu gestaltete Kindermuseum des Stadtgeschichtlichen Museums wird am heutigen Dienstag, 28. Juli, eröffnet. Es gibt auch eine neue Ausstellung im Studio des Böttchergässchens. Die Ausstellung zu 850 Jahren Nikolaikirche wird abgelöst durch die Ausstellung "Immer wieder neu. 850 Jahre Leipziger Messen". Um 18 Uhr ist die Eröffnung. Auf den ersten Blick ist es wieder so eine Die-Leipziger-lieben-ihre-Messe-Ausstellung.

Endlich was zum Mitmachen: Museumsdirektor Dr. Volker Rodekamp im Kindermuseum. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Nach drei Jahren Pause öffnet heute das Kindermuseum des Stadtgeschichtlichen Museums mit einem echten Leipzig-Thema

Leipzig hat ab heute wieder zwei Kindermuseen. Das eine heißt Unikatum und lädt seit 2010 in Plagwitz die Kinder der Stadt zum Experimentieren ein. Das andere hieß früher mal Lipsikus (ab heute nicht mehr), lädt aber trotzdem ab 10 Uhr zur großen Eröffnungssause ins Böttchergässchen ein. Eigentlich war das "Lipsikus" auch kein richtiges Museum, gibt Dr. Volker Rodekamp, Leiter des richtigen großen Stadtgeschichtlichen Museums der Stadt Leipzig, zu.

Dom Merseburg. Foto Dr. Wolfgang Kubak, Saale-Unstrut-Tourismus e. V.
·Kultur·Ausstellungen

Eine Ausstellung lädt ab dem 10. August ein zu 1.000 Jahre Kaiserdom Merseburg

Es gibt eine Menge Dinge, die Leipzig und Merseburg gemeinsam haben. Hätte Merseburgs Bischof Thietmar nicht aufgeschrieben, dass der treffliche Meißner Bischof Eid am 20. Dezember 1015 in urbe libzi verstorben sei, Leipzig wäre noch ein paar Jahrzehnte unerwähnt geblieben. Aber das war halt erst im Dezember. Im Mai 1015 hatte Thietmar noch ganz anderes zu tun. Da hat er nämlich den Grundstein für "seine Kirche" gelegt, den heutigen Merseburger Dom.

Mit Alma Church Choir sorgte Andreas Laudwein für Entspannung Foto: Sebastian Beyer
·Kultur·Musik

Hitze und Live-Musik zum Wohlfühlen

Tropische Wärme, vorwiegend junge Menschen, die sich beseelt auf Sofas fläzen oder es sich andächtig auf dem Fußboden bequem machen und Live-Musik im kleinen Kreis. So lässt sich das Mini-Sommerfestival in Peter Pieks Atelier-Räumen in der Dessauer Straße beschreiben. Wo der Maler und Musiker sonst seine Werke ausbreitet, steht die breite Palette an Instrumenten, die die Gäste Alma Church Choir und Ian Fisher mitgebracht haben.

Die GRÜTTROCKER Marco Grüttner, Luba und Björn Kerstan. Foto: GRÜTTROCK PR
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem GRÜTTROCK-Drummer Björn Kerstan

Manchmal ballert dem Journalisten im Tanner eine Stimme das Haupthaar weg. So geschehen letztens, als GRÜTTROCK spielten und Luba ihrem Organ Zucker gab. Was für ein Gefühl! Da Tanner die Anna von Hilde Tanzt! gut kennt und Anna mit Björn, dem Drummer von GRÜTTROCK liiert ist, fragte Tanner den Björn einfach mal alles, was es zur Band so zu fragen gibt.

Mittendrin und hoch über der Stadt: Besucher im Asisi-Panorama "Leipzig 1813". Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Drei Grünen-Stadträte wollen Asisis 1813-Panorama dauerhaft neben dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal platzieren

Da hat er aber was angestellt, dieser Yadegar Asisi, als er 2013 für Leipzig sein gewaltiges Panorama-Bild "Leipzig 1813" schuf. Mit genauem Blick für den historischen Moment hat er die Stadt mitten in den Kämpfen der Völkerschlacht auf 3.500 Quadratmeter erfasst. Der Blick vom Dach der Thomaskirche hat schon Hunderttausende Besucher fasziniert. Aber am 20. September soll erstmal Schluss sein.

Badewannenrennen 2012. Foto: nato, Eric Kemnitz
·Kultur·Lebensart

naTo lädt am 12. Juli zum allerletzten Badewannenrennen am Völkerschlachtdenkmal ein

1015 hatte alles so schön begonnen: Bischof Eido war extra aus Misni nach Lipsi gekommen, um das allererste Badezuber-Rennen auf der Pleiße zu eröffnen. Es war der erste wirklich friedliche Wettstreit zwischen den eroberten Sorben und den Neulingen aus dem Westen, den Franken und Sachsen. Ohne Blutvergießen, mit viel Spaß. Und dann endete das Ganze so tragisch mit dem Tod des wackeren Bischofs.

Auch die Völkerschlacht ging nicht spurlos an den Dörfern im Südwesten vorüber. Filmstill: L-IZ
·Kultur·Film & TV

Schwesterkirchgemeinden Leipzig-Knauthain und Großzschocher haben ihre aufregende Geschichte verfilmt

Oh ja, so etwas hätte man sich eigentlich auch für Leipzig gewünscht: Einen richtigen spannungsgeladenen Film zur Geschichte. Mit Raufereien, Liebe, Abschied und Wiedersehen, eindrucksvollen Szenen am Fluss, im Wald und in alten Gemäuern. Aber was Leipzig sich selbst nicht schenkt, das bekommt es jetzt von den Schwesterkirchgemeinden Leipzig-Knauthain und Großzschocher. Am 5. Juli ist Premiere. Auf Youtube kann man schon den ersten Minutenschnipsel sehen.

Massimo Pulciano - Kunstwerke gelingen erst richtig mit dem entsprechenden Ausgangsmaterial. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Ausstellungen

Tanners Interview mit dem Fotografen Massimo Pulciano

An allen Ecken und Enden wird fotografiert, gleichzeitig versuchen EU-Entscheider die Panoramafreiheit zu kippen und in Potsdam muss sowieso jedes Foto, welches veröffentlicht werden soll, im Vorfeld von einer Jury gegengecheckt werden, ob es ins Image der Stadt passt. Sonst: Sense, Papierkorb, Maulkorb. Da immer noch zu arbeiten, ist fast schon Don-Quichote-Style. Massimo Pulciano tut's trotzdem, nur anders eben. Tanner fragte nach.

Als Band, die eigene Lieder stets neu arrangiert, bleibt die Alin Coen Band interessant. Foto: Sebastian Beyer
·Kultur·Musik

Alin Coen Band spielte vor über 1.000 Zuschauern im Geyserhaus

Auf Einladung des Geyserhaus e.V. spielte die Alin Coen Band am Freitagabend das Abschlusskonzert der „Alles was ich hab'“-Tour, die im Frühjahr auch nach Italien geführt hatte. Über 1.000 Zuschauer erlebten eine, wie immer spielfreudige Alin Coen, die trotz Erkältung bewundernswert sauber sang. Nur in den oft heiteren Ansagen war ein leichtes Kratzen in der Stimme zu hören. Sorgten die ernsteren Stücke des ersten Konzertteils noch dafür, dass die Besucher sitzen blieben, hielt es spätestens beim Titelsong der Tour niemand mehr auf den Plätzen.

Das Bundesverwaltungsgericht am Simsonplatz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Künstler der HGB Leipzig zeigen erstmals Kunst im Haus – zu Gerechtigkeit, Institution und Freiheit

Kunst verstört. Kunst darf verstören. Kunst muss verstören. Wenn man sie immer nur in Galerien zeigt, sehen immer nur dieselben Leute die Kunstwerke. Deswegen gehen auch die Studierenden der HGB Leipzig gern in öffentliche Räume. Am Samstag, 4. Juli, haben sie einen besonders schönen: das Bundesverwaltungsgericht. Und Publikum kommt auch, denn dann ist auch noch Tag der offenen Tür.

Dividing Lines - Tanner fragte an Marie und Erich (li) herum. Foto: Ron Uhlig
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Marie und Erich von den Dividing Lines

Journalismus heißt auch mal die Seitengewerke der Popkultur zu beschnarchen. Und da Tanner die Marie Böwing schon aus Theaterzusammenhängen kennt und in den dunklen Kellern der Villa in der Lessingstraße 7 schon so manches Mal mit ihr zusammenstieß, war ein Interview zu ihrer Band Dividing Lines ausgemachte Sache. Besonders, da sie gerade Helden im Plastic Bomb Universum sind.

Tanner traf auf Preston. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Preston von Mister Twist

Das Wundervolle am Älterwerden ist ja, dass man auf dem gegangenen Weg - wenn's gut lief - interessante Menschen traf. Tanner jedenfalls traf derer viele. Und so wird selbst beim Still-Schoko-Croissants-Futtern gewunken und sich gefreut, dass man Bekannte und Freunde sieht. So wie letztens, als Preston von Mister Twist in Eile war und der Tanner eben nicht. Am Ende dieses Aufeinandertreffens war da ein Interview fertig - mit den neuesten, heißesten und wirklich grandiosesten Informationen zum RockAndRoll!

Alex, Frontistin von Crushing Common Borders. Foto: CCB
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Alex, der Sängerin von “Crushing Common Borders”

Mit Musikerinnen Interviews führen, kann schon hin und wieder einen Selbstlauf bekommen. Bei der CCB-Sängerin Alex war das so, da floss es, wie im Stahlwerk der heiße Stahlstrom fließt, weiter und weiter. Und Tanner bekam kaum noch eine Nachfrage reingestellt und wenn wurde diese einfach überspült. Dafür wissen wir aber jetzt auch wirklich alles über Alex und die Band.

Antikensehnsucht und Mutteridole: Büsten aus dem Antikenmuseum treffen auf eine (kopierte) Sixtinische Madonna von 1864. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Eine Ausstellung im Bildermuseum lädt zum fröhlichen Abschweifen durch Fundstücke aus 25 Sammlungen ein

Irgendetwas ist da augenscheinlich passiert - entweder in der Bildungspolitik und ihrem ewigen Herumexperimentieren an den Lehrmethoden. Oder die Informationsüberflutung hat zugeschlagen. Es waren tatsächlich die jüngeren Teilnehmer der Pressekonferenz zur Ausstellung "In guter Nachbarschaft" am Freitagmorgen, die regelrecht verzweifelt waren über das unfassbare Thema.

Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent. Foto: Bach-Archiv Leipzig/Gert Mothes
·Kultur·Musik

Philippe Herreweghe zelebrierte mit dem Collegium Vocale Gent Bachs Johannes-Passion

Am Karfreitag 1724 wurde Bachs erste Leipziger Passionsmusik erstmals in der Nikolaikirche aufgeführt. Das rund zweistündige Werk übertraf alles in der Messestadt bisher Dagewesene. Das Bachfest präsentierte seinen Besuchern die Johannes-Passion 2015 am Ort der Uraufführung. Am Donnerstag wagte sich Philippe Herreweghe, Pionier der historischen Aufführungspraxis, mit dem Collegium Vocale Gent in der Nikolaikirche an eine Aufführung des opulenten Sakralwerks.

Musikerin und Sängerin Carolin Greiner. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit der Musikerin und Sängerin Carolin Greiner

Wundervoll, wenn Sommer ist und die Menschen lächeln. Wundervoll, wenn Lieder gesungen werden, die Sonne im Herzen haben. Wundervoll auf lächelnde, sonnige Menschen zu treffen, während Kinder auf dem Elefantenspielplatz im Palmengarten spielen. Und ins Gespräch zu kommen. Mit Carolin Greiner, die Sonne, Lieder und Musik in sich vereinigt.

Lizard Pool Frontier & Noch Besser Leben Booker Vincent Oley. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Lizard Pool Frontier & Noch Besser Leben Booker Vincent Oley

Tanner mag diese graue Musik. Leonard Cohen, Die Art, Lizard Pool - dystopisches, romantisches, lyrisches Abarbeiten an den Seitenstraßen dieses Planeten, nebelige Wetter und bröckelnde Fassaden. Vincent Oley schafft dazu den Soundtrack - und bucht auch so manche gute Kapelle ins Noch Besser Leben auf der Karl-Heine-Straße. Neulich trafen sich die beiden Un-Party-Hengste in einem Drogeriemarkt an der Kasse. Und so kam eines zum anderen und schlussendlich ein Interview zustande.

Funk- & Rockdauerbrenner Dirk Zöllner. Foto: ZOKA
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Funk- & Rockdauerbrenner Dirk Zöllner (Die Zöllner)

Mit Dirk Zöllner verbindet Tanner schon fast so etwas wie eine Freundschaft. Da ist es gut, sich hin und wieder zu treffen - wie gerade erst bei einer Hochzeit in Berlin-Köpenick - ein Getränk zu nehmen, das Buffet zu leeren und zu reden. Da der Zöllner diese Tage auch in die Leipziger Moritzbastei kommt, um das Funk- und Rockfeuerwerk zu zünden, hatte Tanner natürlich Fragen.

Der Marienaltar der Schlosskirche Lützschena. Foto: Sophiengemeinde
·Kultur·Lebensart

Gotischer Marienaltar der Schlosskirche Lützschena wird am 28. Juni wieder geweiht

Wenn Viele sich zusammentun, dann bekommt man auch eine alte Schlosskirche wieder in Schuss. Und kann feiern, so wie am 28. Juni in der Schlosskirche Lützschena. Der Marienalter ist in alter Schönheit wieder hergestellt und wird in einem Festgottesdienst wieder neu geweiht. Und wer auch noch was erfahren möchte über den Altar, kann am selben Tag zum Vortrag in die kleine Kirche kommen.

Das Bach-Portrait hat seinen Platz gefunden. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Ausstellungen

Portrait von Johann Sebastian Bach bekommt seinen Platz

Die Schatzkammer des Bach-Archivs erfreut sich seit Samstag an einem neuen Gast - ein Portrait von Johann Sebastian Bach. Es reiht sich zwischen zwei bereits vorhandenen Bildnissen des Leipziger Komponisten ein. Das Gemälde ist eine Hinterlassenschaft des amerikanischen Musikwissenschaftlers und Archivförders William H. Scheide.

Präsident des Bach-Archivs Sir John Eliot Gardiner neben dem Bach-Portrait. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Ausstellungen

Feierliche Enthüllung des Bach-Portraits von E. G. Haußmann

265 Jahre hat es gedauert, bis das Bach-Portrait von Elias Gottlob Haußmann an seinen Entstehungsort zurückgekehrt ist. Im Rahmen der Eröffnung des Bachfests wurde es am späten Freitagnachmittag offiziell durch Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem Präsidenten des Bach-Archivs John Eliot Gardiner, und den Hinterbliebenen des Spenders William Hurd Scheide enthüllt. In Zukunft wird es seinen Platz im Bach-Archiv finden.

Der MDR Rundfunkchor. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gewandhaus startete mit italienischem Abend ins Bachfest 2015

Eigentlich beginnt das Bachfest erst diesen Freitag. Weil aber Große Concerte des Gewandhausorchesters gewöhnlich Donnerstag und Freitag auf dem Spielplan stehen, konnte das geneigte Publikum ein Festival-Konzert schon am Donnerstag erleben. Freilich außerhalb des offiziellen Programms. Zu hören waren geistliche Werke von Verdi und Rossini.

Fast fertig: KAOS-Villa während des Umbaus. Foto: Kulturwerkstatt KAOS
·Kultur·Lebensart

Kulturwerkstatt KAOS zieht im Juni wieder nach Lindenau und feiert im September Einzugsparty

Das alte Häuschen ist saniert und wieder schmuck und man kann endlich wieder einziehen. Darauf freut sich jetzt die Kulturwerkstatt KAOS. In den nächsten Wochen geht es aus dem Interim am Kanal 28 zurück in die Wasserstraße 18 in Altlindenau. Nach knapp zweijähriger Bauzeit soll die etwa 120 Jahre alte Villa, in der einst Brauereibesitzer Ulrich wohnte, in den nächsten Wochen und Monaten fertiggestellt werden.

BACHmosphäre auf dem Leipziger Markt. Foto: Bachfest Leipzig
·Kultur·Musik

BACHmosphäre entwickelt sich immer mehr zu einem eigenständigen Musik-Open-Air

Irgendwo da oben im Kosmos des Leipziger Stadtmarketings, da ist Leipzig noch immer Musikstadt. Und man staunt eigentlich, wie wenig sich das im Reigen zum 1.000-jährigen Erwähnungsjubiläum wiederfindet. Und dabei eignet sich ja nichts so schön zum Feiern wie Musik. Das ist doch mittlerweile geübt: Bach unter freiem Himmel. Da ist der Markt voll. Das soll auch zum Bachfest 2015 wieder so sein. Auch die Eröffnung des Bachfestes Leipzig 2015 wird wieder auf dem Leipziger Markt gefeiert.

Das Opernhaus am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

“Die Prinzen” möchten zum Stadtjubiläum mit Xavier Naidoo in der Oper singen

Leipzig feiert dieses Jahr seine Ersterwähnung vor 1.000 Jahren. "Die Prinzen" veranstalten anlässlich des Ereignisses eine besondere Konzertserie. Von Donnerstag, 4. Juni, bis Samstag dieser Woche spielt die Leipziger Popband drei Shows mit dem Orchester der Musikalischen Komödie in der Oper. Als musikalischer Ehrengast soll Xavier Naidoo auftreten. Der bekannte Sänger fiel in jüngerer Vergangenheit vermehrt durch Äußerungen auf, die eher in das Lager rechtsesoterischer Legida-Anhänger zu passen scheinen.

Blick in die Ausstellung "die bessere hälfte". Foto: Kunsthalle der Sparkasse
·Kultur·Ausstellungen

Kunsthalle der Sparkasse Leipzig gibt Gelegenheit, den unsichtbaren Teil der “Leipziger Schule” kennenzulernen

Die Leipziger Schule ist männlich: Heisig, Mattheuer, Tübke, Gille, Rink ... Ist sie das wirklich? - Kaum ein Kunstkanon macht so sichtbar, wie männliche Sortiermuster funktionieren. Und wer es nicht glaubt, der kann noch bis zum 30. August in die Otto-Schill-Straße 4a pilgern. Da wird die andere Hälfte der Leipziger Schule gezeigt, die unsichtbare, die weibliche.

Jeans, der Schlagzeuger der Düsterpunklegende Fliehende Stürme. Foto: Stefan Müller
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Jeans, dem Schlagzeuger der Düsterpunklegende Fliehende Stürme

Bevor Tanner Vater war, war er ein Herumtreiber. Er tourte sich 15 Jahre mit Büchern den Hintern und die Magenschleimhäute wund und traf auf so manche Legenden. Zu einigen von ihnen hat er sogar freundschaftliche Beziehungen aufgebaut, so zum Trommler der Band Verbrannte Erde, dem Jeans - der jetzt bei der noch größeren Legende Fliehende Stürme die Felle bearbeitet und nächste Woche in Leipzig einreitet. Da legt sich ein düsterer Schleier über die Stadt, versprochen. Tanner fragte den Jeans für seine Leserschaften einfach mal wieder aus.

Salonmusik im Opernfoyer: Ex-Thomaner und Opernemsemblemitglied Martin Petzold mit Schwan. Foto: Karsten Pietsch
·Kultur·Musik

Wagners Helden von leichter Muse geküsst. Ex-Thomaner Martin Petzold macht Salonmusik

Martin Petzold schreitet in langer schwarzer Kutte über den Teppich, in einer Hand den Speer, auf dem anderen Arm den Plastik-Schwan, verneigt sich vor zwei Wagner-Abbildern. Fällt aus der Rolle und begrüßt ganz privat. Bei Wagners Richarden als Regisseur, der er auch war, hätte es das bestimmt nicht gegeben. Aber ist das nicht toll, ein Thomasschüler, wie einst Wagner, schnappt sich Partituren und Literatur und nimmt die Spaßvögel, Possenreißer, Parodisten beim Wort.

Ohne uns würde es Leipzig nicht geben. Logo des 1. Leipziger Frauenfestivals
·Kultur·Lebensart

1. Leipziger Frauenfestival am 30. Mai auf dem Markt

Am heutigen 30. Mai werden die meisten Leipziger fast nur die bunten Sternwanderungen von "Lipsias Löwen" und den großen Freude-Freude-Anschluss auf dem Augustusplatz sehen. Manche werden ein seltsames Bauchgefühl haben: Nimmt sich diese Stadt überhaupt nicht mehr ernst? Nicht nur der "Marsch der Unsichtbaren" bringt eine notwendige kritische Note ins Leipziger Jubiläums-Geplätscher. Auch das 1. Leipziger Frauenfestival fragt mal: War da nicht was?

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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