·Kultur·Musik

+++Fällt aus!++Leipzig-Legende auf Tour: Die Art im E35

+++Das Bauordnungsamt hat untersagt, weiter Musikveranstaltungen im E 35 durchzuführen+++Die Art gehört zum Standard der deutschen Rockmusikszene. 1986 gegründet, gehörte die Leipziger Formation zu „Den anderen Bands“, jenseits der staatlich erlaubten Popkultur in der DDR. Die wilde Punkband ist inzwischen eine gestandene Indie-Pop-Kapelle geworden, die im März zum zweiten Teil ihrer XXX-Tour aufbricht. In Leipzig gibt sie im E35-Klub ein Konzert.

·Kultur·Musik

Posaunist mit Fuß in Leipzig: Nils Landgren im Haus Auensee

Er arbeitete schon für ABBA, Herbie Hancock und Eddie Harries. Seit den Achtzigerjahren gibt er auch Solo seine Vorstellungen. „Some Other Time“ nennt sich sein neues Projekt und wird von Vince Mendoza, dem besten Orchesterarrangeur überhaupt, Titel von Leonard Bernstein, arrangiert. Mit auf Tour dabei sein wird eine Allstar-Besetzung und die Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt. Der schwedische Posaunist gastiert im Haus Auensee.

·Kultur·Musik

Nordischer Pop auf Weltklasse-Niveau: Lydmor & Bon Homme in der Distillery

Lydmor und Bon Homme bilden ein musikalisches Paar. Das Disco-Duo tritt im März in der Distillery auf - ein Termin, den es sich vorzumerken lohnt. Vergleichbar mit Acts wie Grimes steht Skandinaviens Pop-Hoffnung Nummer 1 an der Schwelle ihres Welterfolgs. Das Album „Seven Dreams Of Fire“ ist ein Meisterwerk an modernem, elektronischen Pop Noir. Das Duo kommt nach Leipzig.

Achim Beier, Uwe Schwabe (Hrsg.): Wir haben nur die Straße. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Ein paar politische Lesungen im Programm von Leipzig liest

Das Spannende an der Leipziger Buchmesse ist eigentlich ihr großes Leseprogramm „Leipzig liest“. Zumeist in attraktiven Innenstadt-Lokalitäten stellen sich hier Autoren und Verlage auch mit Büchern vor, die wichtiges Kopffutter zur Gegenwart bieten. Für Leute, die sich nicht einlullen lassen und wissen wollen, wie alles funktioniert. Oder warum es nicht funktioniert. Ein paar kleine Tipps zum politischen Buch.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest!: Tobi Katze im Kabarett academixer

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Schorsch Kamerun in der Schaubühne Lindenfels

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Schorsch Kamerun.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Benjamin von Stuckrad-Barre in der Schaubühne

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Benjamin von Stuckrad-Barre.

In der „Baustelle“ im Schauspiel Leipzig wurde das Kulturprogramm des Katholikentags vorgestellt. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
·Kultur·Lebensart

Katholikentag Leipzig: 300 Kulturveranstaltungen mit bewusst regionalen Akzenten

Aus dem Topf der Kulturförderung habe der Katholikentag sein Geld bekommen, erklärte die Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann in einem Interview: „Klar, kann man jetzt wieder argumentieren: Das ist ja auch Kulturförderung, weil da drei Orchester auftreten. Mit dieser Argumentation können wir auch ein Helene-Fischer-Konzert fördern.“ Nun ist das Kulturprogramm vorgestellt worden. 143 Gruppen und Einzelkünstler werden kommen, über 300 Kulturveranstaltungen werden angeboten.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Heinz Strunk im Täubchenthal

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.

·Kultur·Lesungen

Leipzig liest! Spätschoppen-Lesung in der Galerie ARTAe

Jürgen Roth und Michael Sailer sind Dauergäste bei den Leipzig-liest-Veranstaltungen der Galerie ARTAe. Regelmäßig wird zu Obadzda, Brezeln, Weißwürsten und fränkischem Bier köstliche Literatur geboten, die sich, na ja, manchmal nur um das eine dreht - eben Bier. Aber auch um etwas anderes.

Max Reger in seiner Leipziger Wohnung in der Felixstraße 4 (1908). Foto: Max-Reger-Institut Karlsruhe
·Kultur·Ausstellungen

Auch Max Reger fühlte sich als Schüler des großen Mentors Bach

Am Donnerstag, 3. März, hat das Buch-Museum die erste kleine Ausstellung zum Leipziger Reger-Jahr eröffnet. Max Reger hat ja Pech: Er steht in Leipzig immer im Schatten der Giganten. Auch des Giganten Bach. Er hat zwar die Musik seiner Zeit kräftig aufgemischt, war deutlich moderner als Wagner. Aber er passte nie so recht in den aktuellen Mainstream, auch wenn Musiker sich für ihn begeisterten. Nun zeigt die kleine Ausstellung, wie nah er seinem Vorbild Bach war.

Eingang zur Baumwollspinnerei Foto: Mandy Brandt
·Kultur·Ausstellungen

Verwirklichte Inklusion: Kunst trotzt Handicap in der Leipziger Baumwollspinnerei

In dieser Ausstellung wird sichtbar, was Inklusion bedeutet. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als 20 Ateliers präsentieren in der Baumwollspinnerei Kunstwerke von hoher künstlerischer Qualität und Ausdruckskraft. Werke von Kunstschaffenden mit akademischer Ausbildung, die eine Behinderung oder ein Handicap haben, hängen neben Exponaten renommierter Persönlichkeiten der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunstszene.

Anselm Kiefer: Du bist Maler (1969). Foto: Anselm Kiefer
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum zeigt ab heute die eindrucksvollen Künstlerbücher Anselm Kiefers

Zur Pressekonferenz am Freitagmorgen ließ sich der große Meister entschuldigen. Da saß er noch im Flieger. Umso voller war es am Freitagabend, 18 Uhr, zur Ausstellungseröffnung im Museum der bildenden Künste. Denn eines stimmt in Sachen Kunst nun einmal auch: Wenn der Künstler streitbar ist und auch manchmal umstritten, dann lockt es das Publikum. Man will ja sehen, worüber andere Leute diskutieren.

Sofa Surfers im WERK 2. PR-Foto
·Kultur·Musik

Nichts für Couchpotatoes: Sofa Surfers im WERK 2

Das österreichische Elektro-Duo Kruder & Dorfmeister machte die Band weltweit bekannt. Fast jeder Chillout-Sampler ist mit ihrem bekanntesten Stück „Sofa Rockers“ bestückt. Auch als Filmmusik eignen sich ihre Klänge hervorragend. Die Rede ist von den Sofa Surfers. Die Band tritt im WERK 2 auf.

·Kultur·Musik

Country-Troubador aus den USA: Austin Lucas im WERK 2

Spätestens seit der US-amerikanische Musiker Ryan Adams vor über zehn Jahren damit begann, Country und Folk für die Popwelt salonfähig zu machen, ist das Image vom Glitter-Cowboy mit der federgeschmückten Gitarre wohl Geschichte. Country scheint wieder cool zu sein, obwohl Barden wie Bob Dylan und J.J. Cale in den Siebzigern einiges zur Aufwertung der doch als reaktionär und hinterwäldlerisch anmutenden US-Kitsch Musiksparte beitrugen. Austin Lucas will offenbar in ihre Fußstapfen treten.

·Kultur·Musik

Jazz mit Seele: Johannes-Bigge-Trio im Telegraph

Jazz ist in Leipzig eine Hausnummer. Das liegt nicht nur an den seit 40 Jahren zelebrierten Jazztagen. Dass die Messestadt auch ein Zentrum hervorragender Musiker ist, zeigt nicht zuletzt die jüngste Veröffentlichung eines Trios, das nach dem Jazzpianisten Johannes Bigge benannt ist. Am 25. Februar ist Bühnenpremiere für die Aufnahme namens „Pegasus“.

·Kultur·Musik

Musikalische Heraufbeschwörung: Anna von Hausswolff im WERK 2

Als 2009 plötzlich Anja Plaschg als „Soap & Skin“ mit düsteren Klängen auftauchte, war der Jubel groß. Die sonst sich quietschbunt präsentierende Popwelt war wieder um eine Facette dunkler geworden. Die schwedische Musikerin Anna Michaela Ebba Electra von Hausswolff beschwört mit ihren Longplayern ebenso Gefühle, die unter die Haut gehen. Mit einer neuen Aufnahme im Gepäck gastiert sie in Leipzig.

Hauptverwaltung IV, Berlin, Potsdamer Platz (2007). Foto: Stefan Koppelkamm
·Kultur·Ausstellungen

In Koppelkamms Fotos werden Stadträume als (un-)menschliche Konstruktionen sichtbar

Geboren wurde Stefan Koppelkamm 1952 in Saarbrücken, könnte also irgendwie noch den Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 erlebt haben. Hat der Beitritt der neuen Bundesländer im Osten den Fotografen animiert, nun einen ähnlichen Vorgang mit der Kamera zu begleiten? Manchmal hat ja Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt so seine Vermutungen. Aber stimmen sie auch?

Hans-Werner Schmidt, Via Lewandowsky und Frédéric Bußmann. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Via Lewandowskys kultivierte Missverständnisse, die man sich nicht entgehen lassen darf

Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren?

·Kultur·Musik

Grünes von der Insel: „Irish Spring“-Festival im WERK 2

Der St. Patrick’s Day steht an. Der Nationalfeiertag Irlands steht für die Hoffnung. Die Farbe Grün ist auch ein schöner Frühlingsbote. 2016 will das „Irish Spring“-Festival mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Genres weiter erkunden und dabei verstärkt ins Mutterland des Irish Folk blicken. Im März macht das Festival Stopp in Leipzig.

·Kultur·Lesungen

Literaturzwiesprache: Lesung im Haus des Buches

Mit den Schlagworten „Zwei Stimmen, zwei Schreibweisen, zwei Temperamente“ wird die Veranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und des Kuratoriums Haus des Buches angekündigt. Die beiden Lyriker Michael Augustin und Ralph Grüneberger laden zur Lesung.

Der Künstler Bruno Griesel führt am 24. Februar persönlich durch die Ausstellung „White Cube“. Foto: Matthias Weidemann
·Kultur·Ausstellungen

Der Leipziger Maler Bruno Griesel stellt im Weißen Haus in Markkleeberg aus

Bruno Griesel ist ein Maler der so viel zitierten Neuen Leipziger Schule, die eigentlich gar nicht mehr so neu ist. Aus den einstigen Geheimtipps sind längst feste Größen der internationalen Kunstszene geworden. Stars, wie Neo Rauch oder Michael Triegel, verdienen mit ihren Bildern teilweise fünfstellige Summen und sind da, wo viele junge, talentierte Maler vielleicht nie hinkommen werden. Sie waren die Wegbereiter zurück zur gegenständlichen Malerei. Wobei gegenständlich sicherlich mehr zu bedeuten hat, als dass man erkennt, was der Maler abbildet.

·Kultur·Musik

Chansonette auf Leipzigbühne: June Cocó im WERK 2

Die Geschichte mit George Clooney in der „mephisto“-Bar, und das Strampeln der Sängerin mit den Widrigkeiten des Musikgeschmacks und natürlich die Selbstfindung als Musikerin, die zwischen Chanson, Jazz und Americana wandelt - das sind die Geschichten von ihrem Album „The Road“. June Cocó beendet ihre Tournee zur viel beachteten Studioscheibe im WERK 2.

·Kultur·Musik

Pop mit Gewürznote: Chili and the Whalekillers im WERK 2

Ist Österreich der neue Schmelztiegel für intelligente Popmusik? Bands, wie Wanda und Bilderbuch, buhlen derzeit erfolgreich um die Gunst der Hörer. Chili And The Whalekillers aus Wien sind eine weitere Hoffnung am bunten Popfirmament. Ende Februar gastiert die Band im WERK 2.

Riccardo Chailly im Gewandhaus. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Mahler-Zyklus in Gefahr: Riccardo Chailly lässt sein Orchester sitzen

Ursprünglich wollte Riccardo Chailly am Donnerstag seinen Leipziger Mahler-Zyklus mit einer Aufführung der 10. Sinfonie fortsetzen. Daraus wird nichts. Aus gesundheitlichen Gründen wird der Italiener den Taktstock seinem deutschen Kollegen Markus Stenz überlassen. Bedeutet die Absage für den vielbeachteten Mahler-Zyklus das vorzeitige Aus?

Steffi Bellmann. Foto: privat
·Kultur·Ausstellungen

Tanners Interview mit der Malerin Steffi Bellmann

Steffi Bellmann stellt ab dem 08.02.2016 im Lindencafé im Haus der Stadtmission in der Demmeringstraße aus. Und da ihre Bilder den Tanner berührten, ihm in der Malerei Hoffnung gaben, mal nicht nur destruktiv und depressiv die Welt beschreiben, hakte Tanner ein und nach.

Manfred Maurenbrecher. Foto: Christian Biadacz
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit Manfred Maurenbrecher

Es gibt immer wieder Gerüchte, dass Manfred Maurenbrecher Tanners Vater wäre, körperlich wie geistig. Damit sei jetzt mal aufgeräumt! Da ist nichts dran an körperlicher Vorreiterschaft. Geistig eher! Der Manfred und der Tanner waren gern und oft zusammen auf Bühnen und sind sich wohl. Nun kommt Maurenbrecher mit seinem Album "Rotes Tuch" ins Neue Schauspiel Leipzig. Grund zu plaudern und zu hinterhaken.

Via Lewandowsky: Auge um Auge ... Foto: VG Bild-Kunst Bonn
·Kultur·Ausstellungen

Eine große Via-Lewandowsky-Ausstellung eröffnet den Ausstellungsreigen 2016 im Leipziger Bildermuseum

Das Ausstellungsjahr im Museum der bildenden Künste beginnt am 14. Februar. Dann eröffnet die erste große Ausstellung in diesem Jahr. Sie ist Via Lewandowsky gewidmet, dem Meister der kommunikativen Missverständnisse, wie Dr. Frédéric Bußmann sagt, der diese Ausstellung betreuen wird. Die Leipziger kennen Lewandowsky schon als Meister des goldenen Eis.

Kulturvermittler Beat Toniolo. Foto: Volly Tanner
·Kultur·Lebensart

Tanners Interview mit dem Kulturvermittler Beat Toniolo

Beat Toniolo ist Schweizer und arbeitet und liebt zeitweise und regelmäßig in Leipzig. Seine Sicht der Dinge zu erhören wiederum ist aufschlussreich, schließlich endet für ihn die Welt nicht an der deutschen Grenze. Dabei lächelt er gern und knödelt ein angepasstes, leichtes Schwitzerdütsch. Tanner fragte ihn nach Wohl und Weh und Marianne Sägebrecht und Diana Feuerbach.

Sighard Gille: Selbst vor Leipzig Südost (2007). Foto: VG Bild-Kunst Bonn
·Kultur·Ausstellungen

2016 wird ein großes Jahr der Fotografie im Leipziger Bildermuseum

Neues Jahr, neue Bilderfluten. Im Jahr 2015 hat das Leipziger Museum der bildenden Künste richtig geprotzt mit Barock (Bernini), Moderne (Klee) und französischer Romantik (Delaroche & Delacroix). Allein die große Bilderschau der beiden Franzosen hat 35.000 Besucher angelockt. Für ein abgelegenes Plätzchen in der internationalen Kunstwelt wie Leipzig nicht schlecht. Aber was passiert 2016? Läuft alles auf Markus Lüpertz hinaus? - Am Ende schon, sagt der Museumsdirektor.

The Fuck Hornisschen Orchestra: Palmen. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Herrlich unverschämte Lieder aus dem Land, in dem die Palmen nicht wachsen

Ein wenig experimentell und noch etwas suchend klang es 2012 noch, als "The Fuck Hornisschen Orchestra" die erste Scheibe veröffentlichte: "Hoffnung 3000". Es war wie ein Herantasten an den eigenen Ton. Denn an der Bandbreite des Stils hat es Christian Meyer und Julius Fischer auch damals nicht gefehlt. Vielleicht mussten beide auch nur ein bisschen älter werden. "Männer über 30" eben.

Arbeitsgruppe Zukunft: Viel Schönes dabei. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Beswingte Lieder über Daten-Piraten, falsche Freunde, Selbstausbeuter und echte Gangsta-Rapper

Dass echte Gesellschaftskritik in deutschen Medien kaum noch vorkommt, hat sich ja herumgesprochen. Die Meisten merken es nicht mal mehr. Die Musikszene ist ebenso brav geworden. Oder scheinheilig, denn man will ja in der Hitparade der Radiosender noch auftauchen. Selbst einst rebellische Strömungen wie Rap und Punk sind nur noch Show für Ahnungslose. Und trotzdem tourt da eine Truppe durchs Land, in der noch das Leben lodert. Oder maunzt? Schöne Frage.

Filmemacherin Alina Cyranek. Foto: Susann Jehnichen
·Kultur·Film & TV

Tanners Interview mit der Filmemacherin Alina Cyranek

Es sind die leisen Geschichten, die berühren. Gelangweilt vom Kinodauerfeuerwerk voller Special-Effects sehnt sich der Tanner nach Menschlichkeit. Diese Sehnsucht befriedigt seine gute Freundin Alina Cyranek mit ihren Filmen - zum Beispiel den Geschichten im neuen Werk "Ein Haufen Liebe". Es geht um Menschen. Es geht um Wertschätzung. Und es geht um die universelle, allumfassende Liebe. Doch lest selber.

Das Logo zum Max-Reger-Festjahr in Leipzig.
·Kultur·Musik

Nur ein Fall für Kenner oder gehört Max Reger in den Götterhimmel der Leipziger Musik?

Leipzig feiert in jedem Jahr eine ganze Menge Höhepunkte. 500 Stück hat Andreas Schmidt, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der LTM, allein für 2016 gezählt. Allein im Mai ballen sie sich, dass es - wie alle Jahre - in keinem Hotel mehr freie Plätze geben wird: Wave Gotik Treffen, Wagner-Festtage, diesmal auch noch der 100. Deutsche Katholikentag (25. bis 29. Mai) und die Max-Reger-Festtage (8. bis 20. Mai). Max wer?

Kurt Masur 2009. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Kurt Masur – Musiker und Politik (Teil 2)

Ein Straßenmusikfestival im Sommer 1989 schien die Politik der DDR zu gefährden, so dass die Staatsmacht die Straßenmusik unterband, Musiker in Gewahrsam nahm. Kurt Masur lud sich Publikum und Leute ins Haus ein, die Verantwortung tragen würden oder tragen sollten. Im Hauptfoyer wurde es eng, auch auf den Treppenstufen reichten die Sitzplätze nicht aus.

Kurt Masur im Jahr 2009. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Kurt Masur – Tempel der Musik, Doktor h.c. und die Rettung des Mendelssohn-Hauses (Teil 1)

Vor ein paar Wochen noch leitete Kurt Masur in Leipzig ein Dirigenten-Seminar. Abends sah man ihn und Ehefrau Tomoko in Auerbachs Keller, von Tisch zu Tisch sprach es sich herum: „Kurt Masur ist da!“ Er war kein gebürtiger Leipziger, aber ein Stück Leipzig. Am 19. Dezember 2015 starb Kurt Masur. Am 14. Januar 2016 nimmt Leipzig in der Thomaskirche Abschied von ihm.

ViÅŸeu de Sus. Foto: Axel Heller
·Kultur·Ausstellungen

Galerie Kontrapost zeigt ab dem 20. Januar Fotos aus einer der abgeschiedensten Landschaften Rumäniens

Man kann sie lieben, diese Landschaften am Rande Europas, wo das Leben noch genauso abzulaufen scheint wie vor 100 Jahren. Man kann dort auch noch auf die Suche gehen nach einer Intensität, die die bunten beschleunigten Landschaften des Westens nicht mehr haben. Axel Heller ist mit der Kamera auf diese Suche gegangen. Seit 2005 hat er Maramureş im rumänischen Norden immer wieder besucht.

"Beethoven" von Markus Lüpertz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Die “Beethoven”-Skulptur von Markus Lüpertz hadert seit dem 18. Dezember vorm Leipziger Bildermuseum mit ihrem Genius

Seit dem 18. Dezember steht eine große Bronzeskulptur neben dem Eingang zum Museum der bildenden Künste: ein 274 Zentimeter hoher Bronzeguss des von Markus Lüpertz 2014 für den Bonner Stadtgarten geschaffenen "Beethoven". Beethoven in Leipzig? Noch ein Kandidat für die Notenspur? Oder ein Leipziger Versuch, die westeuropäische Postmoderne nachzuholen?

·Kultur·Musik

L-IZ-Adventsverlosung: Ein Date mit Charlie Cunningham

VerlosungPünktlich zur Adventszeit lässt die L-IZ sich nicht lumpen und präsentiert zusammen mit ihren Kooperationspartnern jeden Tag bis zum Heiligabend etwas Besonderes. Dieses Mal mit dabei: 2x2 Freikarten für das Konzert von Charlie Cunningham im WERK 2.

Die Thomaner in der Thomaskirche. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Thomanerchor: Besinnliche Weihnachtslieder im Gedenken an Kurt Masur

Am letzten Wochenende vor dem Weihnachtsfest gibt der Thomanerchor traditionell ein besinnliches Konzert. In der Thomaskirche interpretieren die jungen Sänger a-capella Weihnachtslieder. Das Programm reicht vom Barock bis in die Neuzeit. In diesem Jahr stand das Konzert am 4. Advent im Zeichen des Abschiednehmens von Kurt Masur.

Katharsis (r) mit Gossenboss Zett (l) im Video Duke Nukem 3D. Foto: Katharsis Press
·Kultur·Musik

Tanners Interview mit dem Rap-Haudegen Johnny Katharsis

Vor einiger Zeit trat Tanner mit Katharsis und der "Leipziger Schule" vor schunkelndem Volk auf und man war sich sympathisch. Das ist nicht unbedingt das Normalste, sagt doch Tanner immer zu seiner Tochter: "Wehe, wenn Du mir mit einem Hiphüpfer nach Hause kommst!". Nun dürfte sie den Johnny Katharsis gern mal mit nach Hause bringen, mit dem würde der Tanner dann aber die Bembel aneinander klatschen. Und übers neue Tape schnattern. Dies taten die beiden aber auch so. Jetzt, hier im Interview.

Helikon Consort: Yee Gods of Love. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Das Helikon Consort hat die Lieder der schottischen Renaissance zu neuem Leben erweckt

Abwege sind so etwas Herrliches. Gerade in einer Stadt wie Leipzig, wo alles von Bach redet, von Mendelssohn und Schumann. Notenspur, Gewandhausorchester, Oper. Ja, bleibt denn da noch Platz für den ganzen Rest der Musikgeschichte? Na logo, sagen sich immer häufiger junge, experimentierfreudige Ensembles. Wie das Helikon Consort, das sich jetzt einfach mal ins Schottland von Königin Maria Stuart begibt.

Der frisch gestaltete Giebel in Nähe des Bayrischen Platzes. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Am Bayrischen Bahnhof interpretieren Leipziger Stadtmaler die Stadtgeschichte mal auf ihre Weise

Das Leipziger Ersterwähnungs-Jubiläum wird noch eine ganze Weile im Stadtbild präsent sein. Dafür sorgt die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) zusammen mit dem Graffitiverein e.V.. Und wie das aussehen kann, ist seit Donnerstag, 17. Dezember, ganz offiziell am LWB-Plattenbau Riemannstraße 8-10 zu sehen, gleich am Bayrischen Bahnhof, auch wenn Autofahrer beim Einbiegen Schwierigkeiten haben dürften, das große Wandbild zu entschlüsseln.

·Kultur·Musik

L-IZ-Adventsverlosung: Stabat Mater mit dem Sächsischen Kammerchor

VerlosungWeil Weihnachten naht, zeigt die L-IZ sich mit ihren Kooperationspartnern besonders spendabel. Bis zum Fest der Liebe öffnet sich ein Adventskalendertürchen. Heute mit dabei die Kammerphilharmonie Odessa mit dem Sächsischen Kammerchor. Sie gastieren mit dem Stück „Stabat Mater“ im Januar 2016 im Leipziger Gewandhaus. Schon jetzt winkt die L-IZ mit Freikarten.

Thomanerchor. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Gotthold Schwarz zelebriert mit Thomanern Bachs Weihnachtsoratorium

Das Weihnachtsoratorium gehört zu Leipzig wie der Christbaum zum Weihnachtfest. Zwischen dem Weihnachtsfest 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 wurden die sechs Kantaten in der Nikolaikirche und der Thomaskirche uraufgeführt. An diesem Wochenende ist das populäre Werk wieder an historischer Stätte zu hören.

Dr. Hans-Werner Schmidt vom Museum der bildenden Künste (links) übergibt den "Leipziger Perseus" an Prof. Dr. Hans-Ulrich Cain vom Antikenmuseum der Universität Leipzig. Foto: Swen Reichhold
·Kultur·Ausstellungen

Wie aus einem Kunstwerk des Bildermuseums ein neuer Star im Antikenmuseum der Uni Leipzig wurde

Manchmal bringen Ausstellungen Dinge in Bewegung, mit denen die Planer gar nicht gerechnet haben. Die Wissenschaftler müssen wieder mal in die Archive, filzen die Bestände und kommen ins Stutzen. Zum Beispiel, wenn sie eine kleine alte Statue in die Hand nehmen. "Passt die vielleicht in unsere Bernini-Ausstellung?" - "Das ist doch kein Bernini!" - "Aber was ist es dann?"

Andy Schmidt, Leadsänger, Gitarrist und Produzent aus und in Leipzig. Nach 5 Jahren wieder live in der eigenen Stadt. Foto: Axel Heyder
·Kultur·Musik

Audio – Disillusion wirft lange Schatten: Ein Interview mit Bandleader Andy Schmidt

Manchmal dauert es eben länger. Fünf Jahre ist es her, da spielten Disillusion zum letzten Mal in der eigenen Stadt. Für das heute schnellatmige Musikbusiness fast epische neun Jahre ist es her, da veröffentlichten die Leipziger Musiker ihr letztes Album "Gloria". Nun steht ein neues an. Wer sich soviel Zeit lässt, bereitet gern Großes vor? Oder ging nach den ersten Erfolgen die Puste aus? Über Musik, Musikbusiness in Leipzig und den Mut zur Reifung unterhielt sich Kuno, Sendungsmacher von „Nightfall“ bei Radio Blau, mit Musikproduzent und Leadsänger von Disillusion, Andy Schmidt.

·Kultur·Musik

L-IZ-Adventsverlosung: Ein Konzert von der Randgruppencombo

VerlosungWeil bald schon Weihnachten ist, zeigt die L-IZ sich mit ihren Kooperationspartnern besonders spendabel. Bis zum Fest der Liebe öffnet sich jeden Tag ein Adventskalendertürchen. Gemeinsam mit dem WERK 2 verlost die L-IZ ab heute 2x2 Freikarten für ein echtes Kult-Konzert der Randgruppencombo.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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