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Auch die große Veranstaltungsbühne wird wieder auf den Wilhelm-Leuschner-Platz gestellt. Archivfoto: Ralf Julke
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Stiftung Friedliche Revolution eröffnet dritten FREI_RAUM am 6. September mit OBM Jung

Während Sachsen noch im Wahlkampffieber steckt, laufen in Leipzig längst schon wieder die Vorbereitungen zur Feier der Friedlichen Revolution. Die Pressestelle der Stadt sprach zwar jüngst von einem „Gedenken“ an das Ereignis von 1989. Aber da war man wohl in der falschen Spalte gelandet. Die Friedliche Revolution ist nicht tot und keiner muss irgendwo Kränze ablegen, um um sie zu weinen. Aber das Jahr 2019 erinnert eben daran, dass eine Revolution nie endet. Ab dem 6. September auch wieder mit „FREI-RAUM“.

Der in Halle geborene Künstler Axel Krause war über den erneuten Sturm aus Presse, Funk und Fernsehen sehr überrascht. Foto: Michael Freitag
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Schuld haben die anderen

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelEnde Juli war unter anderem der wieder bestätigte Vereinsvorsitzende Rainer Schade im Rahmen einer DDR-Ausstellung im Museum der bildenden Künste (MdbK) beteiligt.an>Der Wind dreht sich. Nach dem heißen Sommer um den Leipziger Kunstmaler Axel Krause versucht der Verein der Leipziger Jahresausstellung Normalität einkehren zu lassen. Ende Juli war unter anderem der wieder bestätigte Vereinsvorsitzende Rainer Schade im Rahmen einer DDR-Ausstellung im Museum der bildenden Künste (MdbK) beteiligt.

Room Boom Festival. Foto: Organisationsteam Room Boom Festival
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Neue Räume für Kreative: Vom 6. bis 8. September gibt es das erste RoomBoom Festival in Schkeuditz

In Leipzig sind alte, leerstehende Industriegebäude kaum noch zu finden. Die Freiräume für Künstler und Unternehmensgründer sind geschwunden, die verbliebenen Orte heiß begehrt oder längst wieder so teuer, dass sie für kreative Leute nicht mehr bezahlbar sind. Jetzt rücken Gebäude im Leipziger Umland in den Fokus. So wie das ehemalige ZAW-Gelände in Schkeuditz. Dort findet Anfang September das erste Streetart-Festival statt.

Zwischen Fanny Hensel und Clara Schuman fehlt nur das Bild von Anna Magdalena Bach. Foto: Ralf Julke
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Sonderausstellung im Bach-Museum widmet sich drei begabten Musikerinnen und ihrer Beziehung zu Bachs Musik

Wir leben im großen Jubiläumsjahr für Clara Schumann. Da wundert es nicht, dass auch das Bach-Museum die begnadete Pianistin und Komponistin in eine besondere Ausstellung mit aufnimmt. Zusammen mit zwei anderen Musikerinnen, die zutiefst mit dem Werk von Johann Sebastian Bach verbunden sind: Fanny Hensel, der Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, und Anna Magdalena Bach, der musikalischen Frau an der Seite des Thomaskantors.

Schallplatte mit Liebesliedern von Hans-Eckart Wenzel „Stirb mit mir ein Stück“. Foto: Ulf Richter
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„Umbruch-Stücke“ und „Wende-Momente“: Das Stadtgeschichtliche Museum sucht Leipziger Erinnerungen

30 Jahre Friedliche Revolution nimmt das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig zum Anlass, auch einmal neue Wege zu gehen, um die Erinnerungen der Leipziger an den Herbst 1989 und die turbulenten Monate des Zeitenumbruchs sichtbar zu machen. Das können echte Erinnerungsstücke natürlich am besten. Und deshalb sucht das Museum jetzt für eine Bürgerausstellung ab dem 19. September im Alten Rathaus echte Erinnerungsstücke der Leipzigerinnen und Leipziger.

Der Fotograf Michael Jalaru Torres. Foto: Michael Jalaru Torres
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Ab 22. August in der Galerie KUB: Die Perspektive eines Aboriginal Künstlers auf die Rückführung der Gebeine seiner Vorfahren

Auch Leipzig hat eine koloniale Vergangenheit. Manches Sammlungsstück in Leipziger Museen erzählt davon. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die AG Postkolonial mit dieser verdrängten Geschichte. Mit der nächsten Veranstaltung geht es zwar nicht in Leipziger Sammlungsbestände. Dafür führt die Spur der Fotoausstellung, die am 22. August in der Galerie KUB eröffnet wird, nach Dresden.

Daguerreotypien von Valerius Geng. Foto: SGM
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Im Alten Rathaus sind jetzt Daguerreotypien von Valerius Geng zu sehen

Nicht nur im Neubau im Böttchergässchen zeigt das Stadtgeschichtliche Museum immer mal was Neues. Auch in der Dauerausstellung im Alten Rathaus gibt es immer wieder mal neue Sammlungsstücke zu sehen. Der Ausstellungsteil „Neu im Museum“ im 2. OG des Alten Rathauses präsentiert regelmäßig Neuzugänge aus der Sammlung des Stadtgeschichtlichen Museums. Zuletzt gingen dem Haus 14 Daguerreotypien zu, die der Fotograf Valerius Geng als Schenkung an die Fotothek übergab.

Blick in die Ausstellung mit einer Variante von Via Lewandowskys "Berliner Zimmer". Foto: Ralf Julke
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Leipzigs Bildermuseum zeigt eine große Ausstellung zur ignorierten ostdeutschen Kunst der 1980er Jahre

Am Montag, 18. Juli, wurde im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „Point of no return“ eröffnet, das große Wunschprojekt von Museumsdirektor Alfred Weidinger, von dem er schon zu seinem Amtsantritt vor zwei Jahren träumte. Jetzt, kurz vor seinem Weggang nach Linz, kommt die Ausstellung zustande, die mit „Wende und Umbruch“ nur zum Teil zu tun hat. Dafür mit einer riesigen blinden Stelle in der (ost-)deutschen Kunstwahrnehmung. Ein Loch, in dem ganze Schicksale verschwunden sind.

Auch dieses Tafelklavier (Detail) von Breitkopf & Härtel, Leipzig, aus dem Jahre 1846 wird in der Ausstellung gezeigt. Foto: Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig (4506)
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Zum 200. Geburtstag gestalten HTWK-Studierende eine Clara-Schumann-Ausstellung im Musikinstrumentenmuseum

Am 13. September ist ganz offiziell der 200. Geburtstag der in Leipzig geborenen Pianistin und Komponistin Clara Schumann. Keine andere Künstlerin des 19. Jahrhunderts hat das romantische Konzertleben so entscheidend beeinflusst wie Clara Schumann. Schon in jungen Jahren faszinierte sie als „Wunderkind“ und wurde in ganz Europa als Klaviervirtuosin gefeiert. Bis ins hohe Alter blieb sie eine der prägendsten und erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Generation.

Angehörige der Familien Ansin, Thormann und Laubinger/Steinbach Mitte der 1930er Jahre in Dessau-Roßlau. Foto: Hanns Weltzel, Quelle: University of Liverpool Library
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Crowdfunding soll auch ein reiches Rahmenprogramm zur Ausstellung mit Fotos von Hanns Weltzel finanzieren

Vom 28. August bis 6. September soll es im Felsenkeller wieder eine eindrucksvolle Ausstellung mit Fotografien von Hanns Weltzel geben. Zwischen 1932 und 1939 fotografierte Hanns Weltzel mitteldeutsche Sinti und Roma in Dessau-Roßlau. Doch auch die diesjährige Ausstellung soll noch ein attraktives Rahmenprogramm bekommen. Dafür sammeln die Veranstalter noch Geld über Visionbakery.

Francesco Botticini (oder Werkstatt), Maria mit dem Kind vor einer Landschaft auf der Flucht nach Ägypten, 1498?, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im MdbK. Foto: MdbK
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Leonardo war nie in Leipzig: Die Ausstellung zur Leipziger Wirkungsgeschichte Leonardo da Vincis

An ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren.

Der in Halle geborene Künstler Axel Krause war über den erneuten Sturm aus Presse, Funk und Fernsehen sehr überrascht. Foto: Michael Freitag
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Leipziger Jahresausstellung: Wenn Angst entscheidet

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 68Als die Teilnehmerliste der Leipziger Jahresausstellung (LJA) Mitte April 2019 bekannt gegeben wurde, schlugen rasch die ersten Presseberichte zur Teilnahme Axel Krauses ein und der LJA-Vereinsvorstand flatterte wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Erst verstand man es nicht, die Öffentlichkeitsarbeit zu koordinieren, verteidigte zunächst die Teilnahme Krauses, lud ihn kurzfristig wieder aus und trat dann von allen Funktionen zurück. Um anschließend mit denselben Personen die Ausstellung ohne den „Troublemaker“ weiter voranzutreiben. Selbst das Kulturdezernat schaltete sich kurz ein. MdbK-Chef Alfred Weidinger wollte die politisch geführte Diskussion ins Kunstmuseum der Stadt holen.

Blick in den Fundus des Stadtgeschichtlichen Museums. Foto: Ralf Julke
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Leipzigs Stadtmuseum erforscht die Herkunft aller in der NS-Zeit erworbenen Kunstobjekte

Dass in der Zeit der Nazis so einiges in den Beständen unserer Museen gelandet ist, was zuvor anderen Menschen geraubt worden ist, ist schon länger bekannt. Aber wie findet man heraus, welche Sammlungsstücke das sind, woher sie kommen und wem sie eigentlich gehören? Das ist eine aufwendige Tätigkeit, für die man in der Regel extra Personal braucht, das Stück für Stück den Fundus daraufhin untersucht. Das Stadtgeschichtliche Museum startet jetzt so eine Suche.

Dr. Alfred Weidinger beim ersten Pressetermin als Direktor. Foto: Ralf Julke
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Direktor des Leipziger Bildermuseums wechselt 2020 nach Linz

So schnell geht’s: 2017 trat Dr. Alfred Weidinger seine Arbeit als neuer Direktor des Museums der bildenden Künste an, krempelte das ganze Haus um. Doch nun muss das Dezernat Kultur mitteilen, dass der 1961 geborene Kunsthistoriker zurückkehrt nach Österreich: Der Direktor des Museums der bildenden Künste (MdbK) hat die Stadt Leipzig überraschend um eine vorzeitige Auflösung seines bis 2023 laufenden Vertrages gebeten.

Familie Moritz Chamizer mit den Eltern Agnes und Moritz und den Geschwistern Betti, Lucie, Ephraim und Raphael, 1899. Foto: privat
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Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erzählt die Geschichte der Familie von Raphael Chamizer aus Leipzig

Die Geschichte einer Stadt erzählt sich über die Menschen, die darin wohnen, ihre Schicksale und Lebenswege. Und dabei geht es nicht nur um die berühmten Bürgermeister, Handelsherren und Musiker. Es geht auch um Menschen wie den Arzt und Künstler Raphael Chamizer. Ihm und seiner Familie ist jetzt eine Ausstellung im Studio des Stadtgeschichtlichen Museums gewidmet.

Die Teilnehmer des Projekts „Museum on tour“. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
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Mit „Leipzig Museum on Tour. Leipziger Schätze unterwegs“ fährt das Stadtmuseum vielsprachig auf die Stadtfeste des Sommers

Museen haben ja ein gewisses Schwellenproblem. Wer nicht sowieso ein gewohnheitsmäßiger Museumsbesucher ist, scheut sich meist, eine Museumsausstellung zu besuchen. Auch dann, wenn es eigentlich um die Geschichte seiner Stadt geht. Das Stadtgeschichtliche Museum dachte sich an dieser Stelle: Wenn die jungen Leute nicht kommen, fahren wir eben hin zu ihnen. Und nehmen ein paar schöne Anschauungsstücke mit: Museum on Tour eben.

Matthias Schaller, Milano, aus der Serie „Fratelli d’Italia“ (2005–2017). Technik und Größe in der Ausstellung: Pigmentdruck, montiert auf Aluminium, 42 x 40 cm, Leihgabe des Künstlers. Foto: Matthias Schaller, 2019
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Das Lindenau-Museum Altenburg zeigt ab heute Fotografien von Matthias Schaller

Ab dem heutigen Sonntag, 16. Juni, gibt es wieder einen besonderen Anreiz, mal kurz nach Altenburg zu fahren: Um 15 Uhr eröffnet heute im Lindenau-Museum Altenburg die zweite großangelegte Sonderausstellung des Jahres. Nach den meisterlichen Blättern der Bauhaus-Mappenedition „Neue Europäische Graphik“, gibt es jetzt die behutsam komponierten Fotografien Matthias Schallers zu sehen.

Axel Krause sagt die Podiumsdebatte am 11. Juni im MdbK ab. Foto: L-IZ.de
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Nicht mit Krause: Podiumsdiskussion zur Leipziger Jahresausstellung abgesagt

Die Podiumsdiskussion hätte ein Schlaglicht auf die Debattenkultur in Leipzig werfen können. Nun ist sie geplatzt, Axel Krause kommt nicht, am heutigen Morgen 3 Uhr hat der Leipziger Maler dem Podium eine Absage erteilt, das Podium selbst findet daraufhin nicht statt. Er hatte die Teilnahme des Psychologen Hans-Joachim Maaz zur Bedingung gemacht, der wiederum zwar zugesagt hatte, aber auf eine förmliche Einladung bestand. Aus Sicht Krauses der Schuldige: MdbK-Direktor Alfred Weidinger, der sich jedoch im Urlaub befand und schlecht erreichbar war.

Axel Krause in seinem Atelier am 6. Juni 2019. Foto: L-IZ.de
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26. Leipziger Jahresausstellung: Ein langes Gespräch mit Axel Krause im Video

Vor vielleicht vier, fünf Jahren wäre es an einem 6. Juni sicher ein Gespräch über Kunst, Malereischulen, Einflüsse und heutiges Schaffen geworden. Nach den Turbulenzen um die Rolle Axel Krauses zur diesjährigen 26. Leipziger Jahresausstellung (Start am 12. Juni 2019) in der Alten Baumwollspinnerei war dies so kaum möglich. Vorwürfe gegen den Leipziger Künstler führten über teils seltsame Entscheidungen zum Ausschluss Krauses, eine Absage der Ausstellung und die Wiederankündigung. Ein Treffen und ein Gespräch mit Axel Krause, um seine Sicht der Dinge zu hören.

Am Eingang zur Alten Baumwollspinnerei in Leipzig Lindenau. Foto: L-IZ.de
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Rücktritt vom Rücktritt? Zwischenschritte zur 26. Leipziger Jahresausstellung

Am Vormittag des 5. Juni 2019 kam nun die Absage der Pressekonferenz mit der Kulturdezernentin der Stadt Leipzig, Dr. Skadi Jennicke, zur Leipziger Jahresaustellung. In der Begründung zur Absage heißt es. „wie Sie vielleicht schon wissen, hat der Verein Leipziger Jahresausstellung e.V. sich nun doch entschlossen, die Jahresausstellung stattfinden zu lassen. Daher hat sich die für heute 12:30 Uhr geplante Kurz-PK erübrigt.“ Unterdessen hat sich auch Axel Krause zu einem Interview mit der L-IZ.de bereit erklärt. Ersten Informationen nach soll er weiterhin nicht ausgestellt werden.

Läuft doch noch was 2019? Die Leipziger Jahresausstellung findet statt. Foto: Daniel Thalheim
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26. Leipziger Jahresausstellung: Nach der Absage die Aussage

Wenn unter der Asche noch Glut ist, braucht es manchmal ein paar, die bereit sind, wieder Scheite herbeizutragen und neu anzublasen. Seit wenigen Stunden sieht es so aus, als ob die traditionsreiche 26. „Leipziger Jahresausstellung“ wieder etwas Wind unter die Flügel bekäme, auch weil es eigentlich keiner so richtig glauben konnte. Die Absage jedenfalls ist relativ sicher abgewendet, Blessuren wird es gegeben haben und noch geben, doch die Ausstellung findet statt. Mit wie vielen Künstlern genau ist noch unklar, doch eine Podiumsdebatte unter wahrscheinlicher Beteiligung von Axel Krause ist ebenfalls in Planung.

Freiheitssäule. Foto: Sighard Gille
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Stadtmuseum zeigt ab heute beeindruckende Camera-obscura-Fotografien von Sighard Gille

Am heutigen Dienstag, 4. Juni, um 18 Uhr wird im Stadtgeschichtlichen Museum im Böttchergässchen eine besondere Ausstellung eröffnet. Das Museum zeigt Arbeiten des bekannten Leipziger Malers Sighard Gille, dessen Bilder für gewöhnlich eher großformatig im Nachbarmuseum der bildenden Künste zu sehen sind. Doch seit Jahren beschäftigt sich Gille auch mit Fotografie – und zwar mit einer ganz besonderen Art der Fotografie. Einer, die seinem Maler-Blick auf die Welt sehr entgegenkommt.

2019 läuft erstmal nichts mehr. Foto: Daniel Thalheim
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Absage der Leipziger Jahresausstellung: Ein Desaster weit über Axel Krause hinaus

Einen Monat lang sorgte Axel Krause in Leipzig erneut für Wirbel. Schon 2018 machte er von sich Reden, weil die Galerie Kleindienst ihn als Künstler entließ. Anlass für die Trennung seitens der Galerie waren die politischen Äußerungen, die der Künstler auf Facebook verbreitete. Krause outete sich bereits 2015 als AfD-Wähler und ist seit 2019 auch Teil der aus AfD-Mitgliedern bestehenden Erasmus-Desiderius-Stiftung. Seine politische Haltung steht außer Frage. Nun hat die Causa Krause die Leipziger Jahresausstellung (L.J.A.) in den Abgrund gerissen. Eine Spurensuche.

Die Alte Baumwollspinnerei in Leipzig Lindenau. Foto: LZ
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Für die Kunstfreiheit: Axel Krause sprengt Leipziger Jahresausstellung

Die Leipziger Jahresausstellung gibt es dieses Jahr nicht. Mit der Bekanntgabe der Künstlerliste der diesjährigen Leipziger Jahresausstellung fing der Trubel an. Auf Facebook äußerte sich die Leipziger Galeristin Arne Linde zur Aufstellung der künstlerischen Position von Axel Krause, der 2018 wegen nationalistischen Äußerungen, Kritikerhäme und seiner zur Schau getragenen AfD-Nähe in der Öffentlichkeit für Unbehagen sorgte. Nun hat der Vorstand nach langem Ringen über das Für und Wider der Kunstfreiheit entschieden: Die Leipziger Jahresausstellung (L.J.A.) findet dieses Jahr nicht statt.

Yoko Ono in der Ausstellung "PEACE is POWER". Foto: MdbK Leipzig
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Yoko Ono hat ihre Ausstellung „PEACE is POWER“ am Mittwoch doch noch ganz privat besucht

Seit dem 4. April ist im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „PEACE is POWER“ von Yoko Ono zu sehen. Zur Eröffnung konnte Museumsdirektor Alfred Weidinger nur mitteilen, dass die 86-jährige Künstlerin zwar nicht am Eröffnungsabend anwesend sein werde. Aber sie werde auf jeden Fall noch zu ihrer bislang umfangreichsten Ausstellung in Deutschland nach Leipzig kommen. Das hat sie dann am Mittwoch, 29. Mai, auch getan.

Deep Blue Feelings. Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig
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Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht

Museologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.

Der Fotograf Michael Oertel. Foto: Michael Oertel
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Ausstellungseröffnung im Kulturbetrieb „WolkenSchachLenkWal“: „Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen“

Am Donnerstag, 23. Mai, ab 17:00 Uhr wird erstmals das friedenspolitische Bildungs- und Ausstellungsprojekt mit dem Titel „Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen“ des Autors und Fotografen Michael Oertel im Leipziger Kulturbetrieb „WolkenSchachLenkWal“ (Friedhofsweg 10) erlebbar. Als Grundlage für das Friedensprojekt diente Oertel das Buch „Geraubte Kindheit“ von Prof. Liselotte Bieback-Diel (Oberursel), in dem 38 Kriegskinder des 2. Weltkrieges aus vier Nationen (Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) zu Wort kommen.

Dorothee Liebscher: Wasserhaus. Foto: Kunst Event Mehrzahl GbR
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MEHRZAHL zeigt ab Freitag zum ersten Mal eine gemeinsame Werkschau von HGB-Studierenden

MEHRZAHL ist eine neue Ausstellungsplattform, die von etwa 40 Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) initiiert wurde. Die klassen- und jahrgangsübergreifende Gruppe zeigt ab Freitag, 17. Mai, erstmals Arbeiten mit dem Schwerpunkt Malerei und Grafik. In einer langen Planungsphase haben sie ihre erste Ausstellung in Eigenverantwortung geplant und kuratiert.

Victoria Coeln bei der Eröffnung im Museum der bildenden Künste Leipzig. Foto: LTM / PUNCTUM Alexander Schmidt
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Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig gibt einen Vorgeschmack auf das Lichtfest-Projekt von Victoria Coeln

Das Leipziger Lichtfest wird tatsächlich wieder mehr zum Licht-Fest. Zumindest zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution im Herbst 2019, wenn das Lichtfest auch wieder den Ring in Anspruch nehmen darf und namhafte Licht-Künstler zeigen, was man mit Licht alles machen kann. Als vorgelagertes Projekt des Lichtfestes 2019 lädt das neue Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig vom 3. Mai bis 31. Juli 2019 ein.

You're not my real sun. Plakatmotiv: Annika Stoll, a&o Kunsthalle Leipzig
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You’re not my real sun: Bindungen und Beziehungen im Digital-Zeitalter aus der Sicht von zehn HGB-Künstler/innen

Am Freitag, 3. Mai, startet die jetzt dritte Ausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig. Elf Künstler und Künstlerinnen der HGB Leipzig stellen hier bis zum 15. Juni ihre Arbeiten aus: Videokunst, Installationen, Objekte, Fotografien, Bilder. „Your’re not my real sun“ ist Titel der dritten Ausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig, die am kommenden Freitag, 3. Mai, ab 19 Uhr, feierlich eröffnet wird.

Bauhausfenster im Grassi Museum für Angewandte Kunst von Josef Albers. Foto: Daniel Thalheim
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Ans Licht geholt: Warum Leipzig mit dem Bauhaus zu tun hat

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 66Dessau, Weimar, Berlin, und … Es dürfte viele Menschen erstaunen, dass das Bauhaus mehr mit Leipzig und mit Sachsen zu tun hatte als gemeinhin angenommen. Die aktuelle Ausstellung im Grassi Museum für Angewandte Kunst gräbt zusammen mit einem dicken Katalogwälzer von über 500 Seiten in der Geschichte der Kunsthochschule und ihrer Verknüpfung mit Sachsen, insbesondere mit Leipzig.

Der Grassi-Museumskomplex. Foto: Ralf Julke
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Aus dem Leipziger Museum für Völkerkunde werden jetzt menschliche Gebeine nach Australien zurückgegeben

Es ist ein ganz schwieriges Erbe. Was sich heute in vielen deutschen Völkerkundemuseen befindet, kam oft nicht auf rechtem Wege dorthin. Auf die Pietät der Völker, wo sie ihre ethnografischen Forschungen betrieben, nahmen einige deutsche Völkerkundler im 19. Jahrhundert keine Rücksicht. Sie betrachteten die Menschen jenseits Europas eher als naive Wilde. Und manchmal raubten sie auch einfach Begräbnisstätten aus. Aus Leipzig werden jetzt Gebeine aus Westaustralien zurückgegeben.

Ende 2018 waren Schüler aus Naila auf Exkursion in Leipzig und haben die ersten Textentwürfe der Audioguides vor den Objekten im Ägyptischen Museum getestet. Foto: Ägyptologisches Institut der Universität Leipzig
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Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig bietet jetzt auch einen Audioguide an

Informationen zum alten Ägypten gibt es jetzt im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig auch zum Anhören: In einem Projekt haben Dozierende und Studierende der Universität Leipzig gemeinsam mit Schülern des Hochfranken-Gymnasiums Naila in Bayern über 40 Texte für einen Audioguide im Ägyptischen Museum – Georg Steindorff aufgenommen. Und zum Anhören braucht man nur ein Smartphone.

Franziska Neubert, Metroeinstieg, Mehrfarbiger Holzschnitt, 2018 (Ausschnitt). Foto: Charter-Projektgalerie
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Franziska Neubert zeigt in der Charter-Projektgalerie, was man mit Druckgrafik alles anstellen kann

L-IZ-Leser kennen Fanziska Neuberts Handschrift schon von den Illustrationen zu Arthur Millers Roman „Fokus“, wo sie die bedrohliche Stimmung des amerikanischen Vororts, in dem die „Bürger“ auf einmal beginnen, komisch aussehende Fremde zu beargwöhnen und zu drangsalieren, beeindruckend eingefangen hat. Ab Freitag, 15. März, stellt sie jetzt in der Charter-Projektgalerie in der Merseburger Straße 37 aus.

Kinder auf dem Weg zu einer Schule in Mossul © Warqaa Azzawi Yahya
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Am 9. März im linXXnet: Ausstellungseröffnung zum Thema „Mossul“

Zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution von 1989 hat die Stadt Leipzig das Jahr 2019 zum „Jahr der Demokratie“ nebst einer Vielzahl an Veranstaltungen und Feierlichkeiten erklärt. Das Erinnern an den Fall der Mauer im Zuge der Friedlichen Revolution und das Feiern der Demokratie ist richtig und wichtig. Unterbelichtet bleiben dabei aber andere Mauern, wie Richard Gauch von der Initiative „Leipzig Korrektiv“ findet.

Narrenkappe und Umhang eines Elferratsmitglieds der 1950er Jahre aus der thüringischen Karnevalshochburg Wasungen. Foto: Punctum/Bertram Kober
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Mein Verein oder Warum man vor lauter Trachtenfolklore die wirklich wichtigen Vereine nicht sieht

Seit Freitag, 1. März, ist im Zeitgeschichtlichen Forum eine Sonderausstellung zu sehen, die sich einem scheinbar sehr kleinbürgerlichen Thema widmet: „Mein Verein“. Als ginge es nur um Geselligkeit, ein bisschen Heimat- und Brauchtumspflege. So sieht ja dann auch der Bursche aus, der auf dem Plakat dreinschaut, als sei er vom Schützenverein direkt zur nächsten Sitzung seines Karnevalsvereins unterwegs.

Wanderausstellung "entkoppelt“ der Deutsche Bahn Stiftung. Foto: Deutsche Bahn Stiftung / EVENTPRESS Sascha Radke
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Foto-Ausstellung über junge Menschen auf der Straße kommt ab 2. März in den Leipziger Hauptbahnhof

Deutschland ist ein armes Land. Es versteckt seine Armut nur mit allen Mitteln und macht die Armgemachten dann gern zum „Problemfall“ auch in Leipzig. Seit drei Jahren wartet man nun zwar auf eine kluge Vorgehensweise im „Bahnhofsviertel“. Aber mehr als neue Sanktionen und Kriminalisierungen hat auch die Leipziger „Sicherheitspartnerschaft“ nicht auf die Beine gestellt. So gesehen setzt gerade die Deutsche Bahn mit einer Ausstellung ein anderes Zeichen.

Der berühmte Hof-Compositeur Johann Sebastian Bach. Foto: Ralf Julke
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Hof-Compositeur Bach: Das Bach-Museum Leipzig entführt in die Klangwelt barocker Fürstenhöfe

Am heutigen Freitag, 15. Februar, eröffnet im Bachmuseum am Thomaskirchhof die Sonderaustellung „Hof-Compositeur Bach“. Sie entführt in jene Welt, die oft zu verschwinden scheint hinter den großen Kirchenkompositionen des Leipziger Thomaskantors, der sich Zeit seines Lebens auch um den Ehren-Titel eines Hof-Komponisten bewarb. Zeitweilig war er ja selbst als Hofkapellmeister angestellt – in Weimar und Köthen. Und auch seine Hof-Musik begeistert bis heute.

Kerstin Wiese in einer Sonderaustellung des Bach-Museums. Foto: Ralf Julke
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Bach-Museum Leipzig startet inklusives Pilotprojekt für Menschen aus dem autistischen Spektrum

Kann ich während meines Museumsbesuchs essen? Wo erwarten mich Umgebungsgeräusche? Welche Räume werden durch künstliches Licht erhellt? – Für Menschen aus dem autistischen Spektrum bedeutet ein Museumsbesuch aufgrund der vielen Unbekannten zumeist Stress. Bereits drei Maßnahmen sorgen für mehr Sicherheit: flexible Kommunikationsformen, Planbarkeit und Abmilderung von äußeren Reizen.

Deutschland, Altengrabow. Panzer auf einem ehemaligen Sowjetischen Truppenübungsplatz in Sachsen-Anhalt, 2004. Foto: Martin Roemers
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Ein niederländischer Fotograf auf den Spuren des Kalten Krieges in Europa

Am Donnerstag, 31. Januar, wurde im Zeitgeschichtlichen Forum eine neue Fotoausstellung eröffnet, die sich natürlich wieder mit aktueller Zeitgeschichte beschäftigt. In diesem Fall: den Relikten des Kalten Krieges, der auch Deutschland 45 Jahre lang im Griff hatte und dessen Bauwerke nach 1990 von einem neugierigen Fotografen, dem Niederländer Martin Roemers, besucht und abgelichtet wurden.

Fassadensanierung am Alten Rathaus im Mai 2018. Foto: Marko Hofmann
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2019 will Leipzigs Stadtmuseum mit Clara Schumann, Charta 77 und dem gläsernen Fotoschatz überzeugen

Das Jahr 2018 ist Geschichte, auch für das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig. Am Mittwoch, 30. Januar, zog Museumsdirektor Dr. Volker Rodekamp Bilanz für das vergangene Jahr. Das Stadtgeschichtliche Museum kann mit 468.415 Gästen für das Jahr 2018 eine insgesamt positive Bilanz ziehen. Erfreulich sei, so Rodekamp, dass sich die Umgestaltung der Ausstellung im Museum zum Arabischen Coffe Baum im Vorjahr nachhaltig ausgewirkt hat.

Carolas Garten. Foto: Ralf Julke
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Carolas Garten oder Die Rückkehr ins Paradies direkt vor unseren Augen

Schon dass er Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke dafür gewinnen konnte, zur Eröffnung seines neuen Panorama-Bildes zu sprechen, war ein Novum für Yadegar Asisi, denn aus dem Leipziger Rathaus erfuhr er seit seinem ersten Panorama-Bild „Everest 8848“ im Jahr 2003 in der Regel gleichgültige Ignoranz. Und dann konnte er auch noch Bazon Brock als Präsentator gewinnen. Und der kürte den Panoramakünstler dann am Freitag gleich mal zum Michelangelo des 21. Jahrhunderts.

Megalopolis. Foto: Mo Zaboli
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Das Grassi-Museum für Völkerkunde feiert im Herbst 150 Jahre

Clara Schumann hat es ja am Ende doch noch geschafft, einen ordentlichen Veranstaltungsreigen im Leipziger Jubiläumsjahr 2019 zu bekommen. Die Leipziger Disputation, die sich zum 500. Mal jährt, war schon vorher bedacht, der 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution auch. Für Carl Heine wurde es am Ende knapp. Und nun stellt die Linke fest: Da fehlt doch noch was. Wo ist denn der Geburtstag des Völkerkundemuseums?

Leonardo da Vinci - Raffael - Michelangelo. Giganten der Renaissance. Foto: Kunstkraftwerk, Angelina Perke
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Das Kunstkraftwerk zeigt eine Multimedia-Show zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci

Am 12. Dezember kündigte das Kunstkraftwerk schon einmal an, dass man mit der Vitruvius Hochschule Leipzig kooperieren und eine „Da Vinci“-App entwickeln wolle. Das eigentliche Ereignis dahinter ist die große Multimedia-Show „Leonardo da Vinci – Raffael – Michelangelo“, deren Eröffnung am 17. Januar im Kunstkraftwerk gefeiert werden soll. Zu sehen ist sie ab dem 19. Januar.

Die Workshop-Teilnehmer. Foto: Unofficial Pictures
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Eine Film- und Photoausstellung im Pöge-Haus mit Arbeiten eines besonderen Workshops

Vom 5. bis 13. Januar 2019 eröffnet im Pöge-Haus die Ausstellung „von ihnen von uns von wem?“. Sie wurde von den Teilnehmer/-innen der mehrwöchigen Werkstatt „How to publish“ gemeinsam unter professioneller Begleitung der Plattform unofficial.pictures und in Zusammenarbeit mit dem Pöge-Haus entwickelt. Die Vernissage findet am Samstag, 5. Januar, um 19 Uhr mit musikalischer Begleitung statt.

Der Maler Gert Pötzschig. Foto: Christane Otto
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Die Bilder des Leipziger Malers Gert Pötzschig in der Galerie Koenitz

„Schöne Bilder“, diese Worte konnte man an jenem Abend der Ausstellungseröffnung mehrfach hören. Hunderte waren gekommen. Dicht gedrängt lauschten die Menschen der Rede Michael Hametners, der den Band „Valeurs“ über den Leipziger Maler Gert Pötzschig (85) herausgegeben hat. Seit mehr als 70 Jahren wirkt der Künstler in dieser Stadt und hat ein umfangreiches Œvre geschaffen.

Erste Visualisierung von "Carolas Garten". Foto: Asisi
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Ab 26. Januar zeigt das Panometer Leipzig Yadegar Asisis „Carolas Garten – Ein Paradies auf Erden“

Es ist noch ein wenig Geduld vonnöten. Ab dem 26. Januar erst wird das neue Panorama „Carolas Garten“ von Yadegar Asisi im Panometer Leipzig präsentiert. Der volle Titel: „Carolas Garten – Ein Paradies auf Erden“. Das neue Rundbild präsentiert einen Garten wie aus der Sicht eines Pollenkorns. Als stünde man auf dem Stempel inmitten des Blütenkelchs einer Kamille erschließt sich eine faszinierend-fremdartige Szenerie.

St.-Alexi-Gedächtniskirche. Foto: Hermann Walter, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig / Aquarellzeichnung von 2011: Schtschussew-Museum für Architektur in Moskau
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Original und Kopie: Das Stadtmuseum zeigt die Baugeschichte der beiden „Schwesterkirchen“ in Moskau und Leipzig

Eigentlich hätte 2013, zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht alles fertig sein sollen. Aber es war bei der St. Alexi Gedächtniskirche, die seit 1913 an die russischen Gefallenen der Völkerschlacht erinnert, genauso wie beim Völkerschlachtdenkmal selbst: Das war nicht zu schaffen. Die Herausforderung war zu groß. Aber jetzt glänzt das Schmuckstück wieder. Und eine kleine Kabinettausstellung würdigt die schöne Co-Produktion.

Ausstellung "Oh yeah!" Foto: Martin Luther, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
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Die multimediale Ausstellung „Oh Yeah!“ lässt 90 Jahre Popmusik in Deutschland erleben

Seit Dienstag, 16. Oktober, ist im Stadtgeschichtlichen Museum eine Ausstellung zu sehen, die ihre Besucher daran erinnert, dass Erinnerungen nicht nur aus Bildern, Tagebüchern, Pokalen und all den anderen greifbaren Sammelstücken besteht, die so im Fundus eines Stadtmuseums landen, sondern auch aus Musik. Wer die richtige Scheibe rauspackt, kann Menschen ohne viel Aufwand in die Träume ihrer Jugend zurückkatapultieren. Eine, in der „Oh yeah!“ noch cool klang zum Beispiel.

Die Arbeiter feiern den Erfolg ihres Streiks auf der Danziger Lenin-Werft und tragen Arbeiterführer Lech Walesa über das Werftgelände. Foto: Harald Schmitt
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Zeitgeschichtliches Forum zeigt den Aufbruch im Osten mit den Bildern des Fotografen Harald Schmitt

Den Leipziger Feiertag am Dienstag, 9. Oktober, nutzte das Zeitgeschichtliche Forum, um eine Ausstellung zu eröffnen, die die Besucher mitnimmt in die Bild-Geschichte der Friedlichen Revolutionen. Denn wenn es in Osteuropa gärte, war ein Fotograf für den „Stern“ immer wieder mit dabei: Harald Schmitt. Aus journalistischer Fotografie wurden Ikonen der Zeitgeschichte.

Yadegar Asisi zeichnet im Atelier. Foto Caro Krekow
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Ab Januar 2019 wird im Panometer Leipzig das neue Panorama „Carolas Garten“ von Yadegar Asisi gezeigt

Noch ist es ein bisschen hin. Noch liegt die „Titanic“ auf dem Meeresboden und lädt Besucher des Panometers Leipzig ein, einen Blick in die Tiefe des Ozeans zu werfen, auf dessen Grund der gescheiterte Ozeangigant liegt. Aber ab Januar 2019 will Yadegar Asisi eine Welt zeigen, die jeder von uns sehen könnte – wenn wir nur Lupen und Teleskope als Augen hätten.

August Sander: Handlanger, 1928 / 1961, Silbergelatine-Abzug, 47,5 x 34,1 cm. Art Photography Fund, Courtesy Galerie Johannes Faber © Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur – August Sander Archiv, Köln; VG Bild-Kunst Bonn, 2018
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Leipzigs Bildermuseum zeigt seine erste August-Sander-Ausstellung

Am Mittwoch, 12. September, eröffnete das Museum der bildenden Künste eine kleine, besondere Ausstellung, die einmal einen der wichtigsten deutschen Fotografen des 20. Jahrhunderts nach Leipzig holt. Und das auch noch mit seiner berühmtesten Bilderserie, die eindrucksvoll die arbeitenden Menschen der 1920er Jahre zeigt. Das Museum schärft mit der August-Sander-Ausstellung ganz unübersehbar sein Fotografie-Profil. Und eine kleine Leipzig-Beziehung gibt es auch.

Klaus Hähner-Springmühl: Installation (1983). Foto: MdbK, Klaus Hähner-Springmühl Nachlass
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Leipzigs Bildermuseum würdigt Klaus Hähner-Springmühl mit einer großen Werkschau

Es ist in der bildenden Kunst eigentlich ganz ähnlich wie bei den Schriftstellern, die einst konträr zur Kulturpolitik der DDR arbeiteten: Man kennt nur einige wenige herausragende Protagonisten, aber die große Breite der Akteure ist einem kaum präsent. Ein wenig ändert das das Leipziger Bildermuseum jetzt: Ab Donnerstag, 6. September, zeigt es Arbeiten des früh verstorbenen Klaus Hähner-Springmühl.

Baustelle der Schule am Opferweg. Foto: Ralf Julke
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In der Gnadenkirche Wahren sind ab Freitag „BodenSchätze“ aus sieben Jahrtausenden zu sehen

Dass sich die Bauarbeiten an der Schule am Opferweg um ein Jahr verzögerten, hat auch damit zu tun, dass den sächsischen Archäologen hier nach Abriss einiger älterer Gebäude die Gelegenheit gegeben werden musste, den historischen Untergrund zu untersuchen. Immerhin wusste man vorher schon, dass man hier einen der ältesten Siedlungsplätze in Leipzig hat. Deswegen heißt ja der Opferweg auch so: Er führte einst zu einer alten slawischen Opferstätte. Aber mit der Ausstellung in der Gnadenkirche geht es jetzt noch tiefer in die Geschichte.

Einladung zu "Der deutsche Müllrausch" in Weimar. Foto: Ralf Julke
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Michael Billig zeigt in einer Ausstellung die Bilder seiner „Recherchen im Dreck“

Michael Billig ist nicht der Einzige, der sich über den rücksichtlosen Umgang mit Müll und Abfällen in Sachsen ärgert. Im Landtag fragen regelmäßig auch die Grünen nach. Aber auch sie merken immer wieder, dass bei diesem Thema von Transparenz keine Rede sein kann. Billig hat sich deshalb als freier Journalist auf das Thema spezialisiert, betreibt extra eine Website zum Thema und stellt nun in Weimar auch öffentlich Fotos, Zeichnungen und Dokumente zum Thema aus.

Errichtung des Denkmals für die verstorbenen Kriegsgefangenen auf dem Merseburger Stadtfriedhof, Sommer 1916, Foto von Maximilian Herrfurth. Foto: Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg
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Im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg wird das Leben der Stadtbürger im Weltkrieg lebendig

In Leipzig erinnert derzeit keine Sonderausstellung an das Ende des 1. Weltkrieges, das sich ja im November zum 100. Mal jährt. Aber anderswo haben Stadtmuseen die Gelegenheit genutzt, die Archive einmal zu durchforsten und diese lang zurückliegenden Ereignisse noch einmal neu zu beleuchten. So auch in Merseburg. Anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren präsentiert das Kultur­historische Museum Schloss Merseburg seit dem 18. August eine Sonderausstellung.

Merseburger Dom mit Kreuzhof und Thietmar-Brunnen. Foto: Vereinigte Domstifter/F. Matte
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Ein kleiner Blick in die religiösen Vorstellungen des Thietmar von Merseburg

Wie es sich wirklich lebte in der Zeit, in der der Merseburger Bischof Thietmar von Merseburg (975-1018) lebte, werden wir nie wirklich wissen. Geschichte ist immer eine Rekonstruktion, ein Versuch, sich aus vielen Details ein ganzes Bild zu machen. Ohne dass wir wissen, wie viel „Political correctness“ in den Überlieferungen steckt. Stimmt schon. PC war auch vor 1.000 Jahren ein Thema. Nur halt mit einer anderen Sprech-Erwartungs-Haltung als heute.

Eröffnung der Eythra-Ausstellung im Mai. Foto: KOMM-Haus
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Ein letzter Besuch im Eythra der Jungsteinzeit

Es ist eigentlich für den Inhalt so einer Ausstellung ein etwas abgelegener Ort: Am Freitag, 27. Juli, endet die Ausstellung „Eythra 7.000 vor Chr. – Steinzeit-Bauern am Ufer der Weißen Elster“ im KOMM-Haus in der Selliner Straße 17 in Grünau. Aber die Ortswahl für diese im Mai gestartete Ausstellung hatte natürlich ihren Grund: Die Bewohner dieses 2.500-Einwohner-Dorfes im Leipziger Südraum siedelten nach der „Devastierung“ 1984 bis 1987 zu einem Großteil nach Grünau um.

Erste Seite der Originalchronik Thietmars von Merseburg, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Msrc.Dresd.R.147, Blatt 1v und Blatt 4r. Foto: Deutsche Fotothek/Regine Richter, Lizenz: CC-BY-SA 4.0 International
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Das zentrale Werk in der Ausstellung „Thietmars Welt“: Thietmars Chronik

Wer seit Sonntag, 15. Juli, nach Merseburg in die Sonderausstellung „Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte“ reist, taucht ein in die Welt, in der der einstige Bischof Thietmar lebte. Eine Welt, in der das Bistum Merseburg darum kämpfte, seine Macht und Größe auszuweiten und dabei auch der Westen dessen, was wir heute Sachsen nennen, erstmals ins Licht der Geschichte trat. Mitsamt einem Burgward an der Pleiße.

Thietmar-Brunnenfigur im Kreuzhof des Merseburger Doms. Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte
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Thietmars Welt: Merseburg eröffnet am 15. Juli die Ausstellung zu einem der berühmtesten Chronisten des Mittelalters

Nicht nur für Leipzig spielt dieser Mann eine wichtige Rolle in der Geschichte: Thietmar von Merseburg, Bischof und Chronist. Er war es, der das kleine „urbs libzi“ erstmals in seiner Chronik vermerkte. Nur deshalb konnte Leipzig 2015 seine Tausendjahrfeier veranstalten. Und so geht es vielen Orten in Mitteldeutschland. Und ab Sonntag bekommt Thietmar in Merseburg seine eigene Ausstellung – mitsamt einem Blick in seine Zeit.

Chava Pressburger: Impressionen in Papier. Plakat zur Ausstellung
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Ein von Gewalt und Krieg geprägtes Leben in eindrucksvollen Papierkunstwerken

Seit acht Jahren recherchiert die Kunsthistorikerin Ilka Wonschik zu dem Thema „Künstler der verschollenen Generation“. Im Jahr 2014 erschien ihr Buch „Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten ... – Künstlerinnen in Theresienstadt“ im Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin. In diesem Buch hat sie die Biografien und Werke von zwölf in Vergessenheit geratenen jüdischen Künstlerinnen mittels Tagebuchaufzeichnungen, Briefen, Dokumenten und Interviews rekonstruiert.

Aus der Serie "Begegnungen in Ateliers": die Malerin Ina Gille. Foto: Karin Wieckhorst
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Karin-Wieckhorst-Ausstellung im Bildermuseum eröffnet

Es ist eine ganz besondere Foto-Austellung, die am Dienstag, 5. Mai, im Museum der bildenden Künste eröffnet wurde: „Begegnungen“. Das sind faszinierende Schwarz-Weiß-Fotografien der Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst. Eigentlich unpassende Fotografien für dieses Haus, in dem zumeist die Kunst-Fotografie dominiert. Doch in Wieckhorsts Fotos begegnet sich der Blick der Künstlerin mit dem dokumentarischen Moment.

Schillerhaus in Gohlis. Archivfoto: Ralf Julke
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Wie weiter mit Schiller? Was passiert in Heliopolis? Und in Eilenburg beginnt der Deißigjährige Krieg

„Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag! In ganz Deutschland laden zahlreiche Museen an diesem Sonntag zu besonderen Aktionen, kreativen Mitmach-Angeboten, spannenden Führungen und exklusiven Einblicken ein“, kann man auf der zentralen Homepage zum Museumstag lesen. Nicht zu verwechseln mit der Museumsnacht, die Leipzig und Halle gerade hinter sich haben. Und trotzdem gibt es auch am Sonntag, 13. Mai, ein paar spannende Angebote in der Region. Und am 12. auch schon.

Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth, der Direktor des Grünes Gewölbes Dresden Prof. Dr. Dirk Syndram, SKD-Generaldirektorin Prof. Dr. Marion Ackermann sowie Landrat Kai Emanuel. Foto: Landratsamt Nordsachsen
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Ausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ auf Schloss Hartenfels feierlich eröffnet

Mit zahlreichen prominenten Gästen und großer öffentlicher Beachtung ist am Freitag, 4. Mai, auf Schloss Hartenfels in Torgau die neue Dauerausstellung „Torgau. Residenz der Renaissance und Reformation“ feierlich eröffnet worden. Da steckt jetzt nicht mehr nur die Spätrenaissance mit der Pracht der Kurfürsten drin, sondern ein ganzes Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg.

Henrike Rucker, Kuratorin der Bach-Schüler-Ausstellung. Foto: Ralf Julke
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Was 113 Bach-Schüler über ihren berühmten Musiklehrer zu erzählen haben

Am Mittwoch, 18. April, waren sie noch am Werkeln – die Ausstellungsprofis, die die neue Wechselausstellung im Bach-Museum am Thomaskirchhof aufbauten. Es ist wieder so eine kleine Ausstellung, die zeigt, was Wissenschaftler herausbekommen, wenn sie sich eine Fleißaufgabe stellen: Was können eigentlich die Schüler Johann Sebastian Bachs über den berühmten Thomaskantor erzählen? Und damit waren nicht die Thomaner gemeint.

Das Bach-Porträt im neu gestalteten Kabinett. Foto: PUNCTUM / Alexander Schmidt
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Bach lächelt wieder und auch der verlorene Sohn Richard hat jetzt sein Eckchen

„Hinter den Kulissen“ werde man ein bisschen arbeiten, sagte Dr. Volker Rodekamp am Mittwoch, 18. April, launig, wie man ihn kennt, denn 2019 wird er in den vielgerühmten Ruhestand treten und ein Altes Rathaus hinterlassen, an dem endlich gearbeitet wird. Am 24. April beginnt endlich die Fassadensanierung. Aber drinnen wird schon seit geraumer Zeit die Ausstellung modernisiert. Jetzt sind die beiden neuen Kabinette für Bach und Wagner fertig. Samt frisch geputztem Bach-Bild: Dem „Wahren Bach“.

Pergamon, Stadtberg. Virtuelles Modell des Zustands um 200 n. Chr. Lehrstuhl Darstellungslehre. Foto: Prof. Dominik Lengyel, BTU Cottbus/DAI, Abteilung Istanbul
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Neue Ausstellung im Antikenmuseum zeigt die antike Residenzstadt Pergamon in 3D

Die antike Stadt Pergamon ist heute vor allem deshalb berühmt, weil der berühmte Pergamon-Altar in Berlin die Hauptattraktion eines ganzen Museums ist. Doch dort gibt der Altar nicht wirklich einen Eindruck davon, wie die antike Handels- und Residenzstadt tatsächlich einmal aussah und wo der Altar auf dem Burgberg stand. Aber moderne Computer-Animationen machen es möglich, die antike Welt zumindest visuell wieder zu erbauen.

Günter Tempelhof (links) und Brauereichef Wolfgang Welter mit Delitzscher Landsknechten. Foto: Radeberger Gruppe
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Fünf Museen in Nordsachsen zeigen ab Mai Ausstellungen zum Dreißigjährigen Krieg

Eigentlich hat die ganze Region Leipzig noch ein bisschen Zeit. Der Dreißigjährige Krieg kam erst deutlich später nach Sachsen. Bis 1630 gelang es Kurfürst Johann Georg I., das Land aus dem Krieg herauszuhalten. Aber dann zogen die katholischen Heere auch plündernd durch das noch nicht verwüstete Sachsen. Und Johann Georg ging den Bund mit dem Schwedenkönig Gustav Adolf ein. Das ist der Bursche, der bis heute das Bier aus Krostitz ziert.

Schwarzmüller (aka Sondermüller), Rein in die Stadt, raus aus der Stadt, Musikvideo, 2018. Screenshot: Galerie ARTAe
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Galerie ARTAe eröffnet am 13. April die Ausstellung „Stadtluft“

Wo wir gerade dabei sind festzustellen, dass völlig verquere Politik selbst das scheinbar so unaufhaltsame Wachstum der Stadt Leipzig abrupt zum Stillstand bringen kann, passt natürlich eine Ausstellung wie die Faust aufs Auge, die die Galerie ARTAe in der Gohliser Straße 3 am Freitag, 13. April, eröffnet: „Stadtluft“. Die macht eben nicht nur frei, die kann auch ganz schön teuer sein.

You are so sweet. Foto: HALLE 14
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Junge Leipziger setzen ein künstlerisches Zeichen gegen Hate-Speech

Wenn mächtige Männer lügen und verleumden und die „sozialen“ Kanäle voller Hass und Bosheit sind, dann macht das nicht nur Journalisten besorgt, die ahnen, wie so eine Tonart die ganze Gesellschaft zerfrisst. Dann fühlen sich auch Künstler betroffen. Und Jugendliche. Und junge Künstler. In der HALLE 14 der Leipziger Spinnerei setzen sie jetzt ein künstlerisches Zeichen gegen Hate-Speech.

Anna M. Kempe: Freunde, Aquarell auf Papier, 149 × 117 cm, 2016 (Ausschnitt). Foto: Galerie b2_
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Am Freitag eröffnet die Ausstellung „Come closer“ mit Aquarellen von Anna M. Kempe

Es ist ein Thema, das passt zur Zeit der wild gewordenen Individualisten, die zunehmend an Beziehungsstörungen und Einsamkeit leiden: „Come closer“. Vielleicht passt es, wenn man es mit der Aufforderung: „Komm näher!“ übersetzt. Anna M. Kempe hat so ihre Ausstellung in der Galerie b2_ benannt, die am Freitag, 16. März, eröffnet. Und eine Lyrik-Lesung gibt es gleich noch dazu.

Dr. Jürgen Reiche im Interview vor der Ausstellung. Foto: Ralf Julke
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Hatte die DDR nun ein eigenes Design oder war das alles nur plumpe Planwirtschaft?

Wenn man die üblichen Ausstellungen zur DDR sieht, dann hat man meistens irgendwelche Paraden, Transparente, Tribünen und rußige Schornsteine vor sich. Dann scheint man ein Land vor sich zu haben, das den finstersten Schattenbildern Nordkoreas entspricht. Logisch, dass die meisten Menschen, die es wirklich erlebt haben, mit solcher Malerei nichts anfangen können. Was auch daran liegt, dass ganz andere Bilder und Gegenstände ihren Alltag prägten. Ziemlich moderne Dinger, wenn man es recht betrachtet.

Bob-Enthüllung mit Dr. Dorothea Kraus und Dr.Jürgen Reiche. Foto: Ralf Julke
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Um 19 Uhr wird heute die Ausstellung „Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR“ eröffnet

Den Schau-Termin für die Presse gab es schon am Mittwoch-Vormittag im Zeitgeschichtlichen Forum. Da enthüllten Dr. Jürgen Reiche, der Direktor des Forums, und die Projektleiterin Dr. Dorothea Kraus medienwirksam den größten Hingucker der neuen Wechselausstellung: den Bob, mit dem die DDR-Mannschaft 1980 in Lake Placid Olympia-Gold holte. Die Ausstellungseröffnung wird am heutigen Mittwoch, 21. Februar, um 19 Uhr gefeiert.

Zeitgeschichtliches Forum mit lebendiger Zeitgeschichte. Foto: L-IZ
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Alte Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum nimmt am 28. Januar mit großer Finissage Abschied

Am Sonntag, 28. Januar, wird der Abschied von der Dauerausstellung an der Grimmaischen Straße 6 noch einmal richtig gefeiert. 19 Jahre hat sie Besucher ins "Zeitgeschichtliche Forum" gelockt. Ab dem 29. Januar wird sie vollkommen neu konzipiert und auch das Treppenhaus und das Foyer des Forums komplett umgebaut. Und bevor die alte Ausstellung verschwindet, gibt es am Samstag, 28. Januar, noch eine große Finissage.

In der alten Dauerausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums. Foto: Ralf Julke
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Ab Montag wird die Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Museum vollkommen umgebaut

Der Redner fehlt noch. Ein politisches Schwergewicht soll es sein, wünscht sich Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident des Hauses der Geschichte. Deswegen steht heute noch kein Eröffnungstermin für die neue Dauerausstellung im zeitgeschichtlichen Forum fest. In dieser Zeit, wo seit Monaten nach einer neuen Regierungskoalition gesucht wird, ist das verständlich. Und es passt auch. Denn die ganze Republik ist ja derzeit genauso auf der Suche nach sich selbst wie diese Leipziger Millionen-Ausstellung.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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