Die runden Plastikscheiben kennt heute jeder, die mit ihnen betriebenen Sportarten wie Disc-Golf, Freestyle und Ultimate Frisbee sind weniger bekannt. Jan Bäss, selbst Deutscher Meister im Disc-Golf und Ultimate Frisbee-Spieler, erzählt den Siegeszug und die Weiterentwicklung von der Pappscheibe mit bescheidenen Flugeigenschaften bis hin zu den modernen Scheiben, die nichts mit den billigen und viel zu leichten Werbegeschenken gemein haben.
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Interessant ist „The Invisible String“ weil der Film deutlich macht, wie früh sich schon die heute noch bestehenden Umgangsformen in der Spielergemeinde herausbildeten und auf welchen Denkmustern aus der „Summer of Love“-Zeit sie beruhen. Beispielsweise bilden die Teams beim Ultimate, so sehr sie zuvor auch um den Sieg stritten nach dem Spiel einen Kreis und tauschen Nettigkeiten aus, oder starten gemeinsam ein kurzes Partyspiel. Ein Ritual, dass wie die zahlreichen zu Wort kommenden Pioniere und Pionierinnen des Sports erzählen schon Ende der Sechziger-Jahre entstand.
In den 70ern erlebten die verschiedenen Frisbee-Formen in den USA ihren Höhepunkt.
Auch wer die Scheibe nur zum Spaß mal am Strand oder im Freibad wirft, wird erstaunt sein, was es alles noch zu erfahren gibt und vor allem welche Kunststücke die Freestyler die die Akrobaten der Frisbee vollführen. Die Physik scheint außer Kraft gesetzt, eine Faszination, die den Siegeszug unterstützte und die auch heute noch anhält, wenn auch mit wenigen Ausnahmen nicht mehr in ausverkauften Riesen-Arenen. Das liegt auch daran, dass die Kommerzialisierung Anfang der Achtziger die Frisbee-Szene eher Anhänger kostete, als ihr welche zuzutreiben. Dazu wurde die philosophische Frage, ob man denn Kunst schaffen oder Sport treiben wolle, wohl nie einvernehmlich geklärt. Dies sind Aspekte, die auch jahrelang Aktiven noch neue Einsichten bieten.
Jan Bäss weiß als deutscher Meister im Disc-Golf wovon sein Film handelt.
Wenn man unbedingt etwas aussetzen möchte an Jan Bäss' Film, dann dass er sehr US-zentriert erzählt ist. Selbstverständlich muss das Mutterland der Scheibe eine wichtige Rolle spielen, doch die europäische Szene bleibt unterbelichtet, lediglich kurze Abstecher erweitern die Perspektive. Ansonsten ist der Film sehr gelungen. Aus heutiger Sicht schrille Outfits gepaart mit einem funk-lastigen Soundtrack, der die Bilder eindrucksvoll untermalt, schaffen gute Unterhaltung. Die Philosophie, die Anfängern oft am schwersten zu vermitteln ist, transportiert der Film und bringt sie durch die Worte von Spielern auf den Punkt: „Wir brauchen in der Gesellschaft einfach auch mal Ausreden, um mal nicht im Wettbewerb zu stehen. Frisbee sollte nicht in erster Linie ein Wettbewerb sein, sondern die Spieler eine große Familie bilden.“ Auch die Akribie mit der die Archivbilder zusammengetragen und ansprechend geschnitten sind, lässt keine Wünsche offen.
Klassische Interviewsituationen werden durch höchst dynamische Sequenzen abgelöst, Regisseur Jan Bäss und sein Team touren somit mit einem wirklich runden Film durch die Republik und machen von Mittwoch bis Freitag Station in der naTo, wobei Jan Bäss am Freitag selbst vor Ort sein wird nebst einem guten Teil der Leipziger Frisbee-Szene.
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An diesem Sonntag, 26. Mai 2013, beginnt die Vermietung der ersten Wohnungen im Brunnenviertel am Lindenauer Diakonissenkrankenhaus. Für den Erstbezug nach Sanierung bietet der Projektentwickler Stadtbau AG vier- und fünfräumige Familienwohnungen an. Neben dem Wohnstandard will der Vermieter mit dem grünen Innenhof punkten. mehr…
Man muss nur neugierig sein, dann gibt's eine Antwort: Immerhin ist rund um das Areal Wilhelm-Leuschner-Platz so gut wie alles ungelöst. Die Stadtverwaltung hat eigentlich keine Vision und keine Meinung, treibt aber trotzdem diverse Ideen zur Bebauung/Nichtbebauung und zu einem Denkmal ohne Substanz vor sich her. Und dann ist da noch der Bowlingtreff aus DDR-Zeiten. Was wird damit, wollte die Grünen-Fraktion am 2. Mai mal wieder wissen. mehr…
Der Transregio Sonderforschungsbereich (SFB) 67 "Matrixengineering" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre mit mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Die Forscher des von der Universität Leipzig und der TU Dresden gemeinsam mit außeruniversitären Forschungszentren getragenen Verbundes widmen sich der Erforschung und Entwicklung von funktionellen Biomaterialien zur Behandlung von Knochen- und Hautdefekten. mehr…
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Nächster Schritt beim Brückenbauprojekt Antonienstraße. Der Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Neubau der beiden Brücken zwischen Kleinzschocher und Grünau passierte in dieser Woche die OB-Dienstberatung. Im Juli 2013 soll der Stadtrat über die Vorlage entscheiden. Die Bauarbeiten sind zwischen 2014 und 2016/2017 geplant. mehr…
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