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Eine neue Atlasseite zur deutschen Tagespresse: Die Vielfalt schrumpft weiter

Die Zahl der deutschen Abonnementzeitungen und die verkauften Auflagen sind seit Jahren rückläufig. Viele Verlage versuchen mit redaktionellen Kooperationen, Kosten zu senken, um am Markt zu bestehen. Der Leipziger Medienforscher Dr. Tobias D. Höhn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, hat die jüngeren Entwicklungen in der Zeitungsbranche analysiert.

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Höchste Zeit für eine Warn-Kampagne: “Vorsicht Buch!” startet heute in Leipzig

Auf diese Kampagne haben sich deutsche Buchhändler schon lange gefreut. Endlich dürfen sie Warnhinweise an ihre Buchhandlungen kleben. Endlich dürfen sie den vorbeieilenden Passanten die Wahrheit ins Gesicht sagen: Bücher sind gefährlich! - Pünktlich zum Beginn der Leipziger Buchmesse startete der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seine Kampagne "Vorsicht Buch!"

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Verkürzte Öffnungszeiten in der Nationalbibliothek: Leipziger Aktionsbündnis reicht Petition beim Bundestag ein und kündigt weitere Proteste an

Am 1. März kürzte die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig ihre Öffnungszeiten, öffnet seitdem erst um 9 statt wie früher schon um 8 Uhr. Und das sei schon ein Kompromiss, teilte das Hohe Haus der Bücher mit, für eine Aufrechterhaltung der Öffnungszeiten fehle das Geld. Doch auch der Kompromiss gilt nur drei Monate. Dann will man die Besucherfrequenz neu bewerten und vielleicht doch - wie ursprünglich geplant - erst ab 10 Uhr öffnen. Das Leipziger Aktionsbündnis gegen diesen Einschnitt macht weiter.

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Buchmesse und Insel-Schwemme: Leipziger Buchforscher sieht Zukunft für gedrucktes Buch in Zeiten des E-Books + Update

Der Buchwissenschaftler Prof. Dr. Siegfried Lokatis von der Universität Leipzig glaubt trotz der immer beliebter werdenden E-Books auch an eine Zukunft des gedruckten Buches. Mittlerweile seien auch nicht mehr nur große Versandbuchunternehmen gefragt. Der Trend gehe wieder hin zu individueller Beratung in kleineren Buchläden, sagte er wenige Tage vor Beginn der Leipziger Buchmesse. Und er kündigt eine ganz besondere Geburtstagsaktion in der Innenstadt an: Das Insel-Jahr geht dem Ende entgegen.

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Öffnungszeiten der Deutschen Nationalbibliothek: Schwache Nutzerzahlen sollen Grund für Kürzung sein

Von Montag bis Freitag von 10:00 bis 22:00 Uhr, samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Das sollen die neuen Öffnungszeiten der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig werden. Die Sondersammlungen und Speziallesesäle werden jetzt ebenfalls in die Samstagsöffnung aufgenommen und öffnen Montag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr, teilt die Deutsche Nationalbibliothek mit.

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Verleger-Absage an Amazon: Patrick Zschocher streikt schon seit November

Es war eine Absage mit Ansage: Am Freitag, 15. Februar, nach der ARD-Dokumentation über die Arbeitsbedingungen beim Online-Buchhändler Amazon, schrieb der Schweizer Verleger Christopher Schroer einen Brief an Jeff Bezos, den Amazon-Chef: "Heute nehmen wir Abschied, wir kündigen unsere Zulieferer- wie auch Kundenkonten. Mit sofortiger Wirkung. Ohne Wenn und Aber und mit allen Konsequenzen."

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Staatsarchiv Leipzig: Ein Forschungsprojekt für Sächsische Gerichtsbücher – aber keine Lehrer mehr für den Archiv-Unterricht

Es ist ein Kleinod, das Sächsische Staatsarchiv in der Schongauer Straße mit all seinen Akten zur sächsischen Verwaltungs- und Gerichtstätigkeit der letzten Jahrhunderte. Aber der Umgang mit dem Archiv zeigt auch die Schizophrenie sächsischer Archivpolitik. Man freut sich über ein Forschungsprojekt - und zieht die Lehrer ab. Das mit dem Forschungsprojekt wurde wohl nicht ganz zufällig am 15. Februar an die Öffentlichkeit gebracht.

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Rundfunkbeitrag: MDR bietet Kommunen Hilfestellung beim Rechnen an

Der Mitteldeutsche Rundfunk MDR will den Kommunen bei der Berechnung für den neuen Rundfunkbeitrag helfen. Dazu sei der MDR mit Städten und Gemeinden in seinem Sendegebiet im Gespräch, teilt die Rundfunkanstalt mit. So biete der MDR seine Beratung und Unterstützung bei der Ermittlung der korrekten Berechnungsgrundlage für den neuen Rundfunkbeitrag an.

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SPD-Fraktion fragt nach: Wie geht Leipzig mit den neuen Rundfunkgebühren um?

Mit dem Beginn des Jahres 2013 wurde die Gebührenstruktur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk geändert, hiervon sind nicht nur Privathaushalte und Unternehmen sondern auch Kommunalverwaltungen betroffen. Und während die Chefs des Öffentlich-Rechtlichen immer wieder beteuern, man würde nicht mehr kassieren als zuvor, zahlen die Kommunen landauf, landab 2013 mehr. Bis auf Köln. Das zahlt nun einfach dieselbe Summe wie zuvor.

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Rundfunkbeitrag: Leipzig zahlt 17.000 Euro mehr

In dieser Woche überraschte der "Kölner Stadt-Anzeiger" mit der Nachricht, die Stadt Köln habe die Zahlung des Rundfunkbeitrags gestoppt. Mit der Einführung der neuen Modalitäten zum Rundfunkbeitrag droht nicht nur die Summe, die Köln zahlen sollte, deutlich zu steigen. Auch die Berechnungsmodalitäten seien nicht eindeutig - insbesondere für Fahrzeuge. Eine kleine Anfrage im Leipziger Hauptamt bestätigt: Auch die Stadt Leipzig zahlt mehr als vorher.

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Rangliste der Pressefreiheit von “Reporter ohne Grenzen”: Der Sachsensumpf bekommt diesmal ein eigenes Kapitel

Am Mittwoch, 30. Januar, veröffentlichte "Reporter ohne Grenzen" die neue Rangliste der Länder zur Pressefreiheit. Deutschland landet in dieser Liste auf Rang 17. Ein durchaus kritischer Platz. Denn auch in Deutschland wird an mehreren Stellen massiv an der Einschränkung der Pressefreiheit gearbeitet. Und der "Sachsensumpf" bekommt ein eigenes Kapitel. Mit herzlichen Grüßen mitten in den Leipziger OBM-Wahlkampf.

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Mitteldeutschland und der Online-Handel: Neues “median” untersucht das Pflänzchen E-Commerce

"median" heißt das "Info-Magazin für Mitteldeutschland", das die Metropolregion Mitteldeutschland und die Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland seit einiger Zeit gemeinsam herausgeben. Es ist der Versuch, die gemeinsamen Prozesse in den drei Bundesländern darzustellen. Manche davon haben natürlich Zukunftspotenzial. Zum Beispiel der Online-Handel. Zu neudeutsch: E-Commerce. So heißt das neue Heft Nr. 1/2013 denn auch "_-COMM_RC_. Ich kaufe ein E".

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Mehrbelastungen und miese Kommunikationspolitik: Neuer Rundfunkbeitrag sorgt für Unmut bei Handwerkern

Die seit Jahresbeginn greifende Neuregelung der Rundfunkfinanzierung sorgt auch bei Leipzigs Unternehmern für Unmut. Während der private Rundfunkbeitragszahler in der Regel 17,98 Euro pro Monat zahlt, kommt es bei vielen Betrieben zu Mehrbelastungen. Grund ist die schon im Vorfeld kritisierte Staffelung des Beitrags anhand der Zahl der Betriebsstätten, der Mitarbeiter sowie der Betriebsfahrzeuge.

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Neuer Internetauftritt der Leipziger Messe: Besucher, Aussteller und Veranstalter erhalten eigenen Informationsbereich

Die Leipziger Messe hat den Jahreswechsel genutzt, um ihren Internetauftritt zu überarbeiten. Modern und nutzerfreundlich soll er sein. Unter www.leipziger-messe.de erhalten die Besucher der Webseite die Leistungen und Services der gesamten Unternehmensgruppe im Überblick. Mit dem inhaltlichen erfolgt auch ein technischer Generationswechsel. Verschiedene Systeme sind auf einer zukunftsfähigen Plattform integriert.

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Gutachten eines Leipziger Medienrechtlers: Der neue Rundfunkbeitrag ist verfassungswidrig

Der Handelsverband Deutschland wollte es wissen und gab ein Gutachten beim Leipziger Staats- und Medienrechtler Prof. Dr. Christoph Degenhart in Auftrag. Er sollte prüfen, inwiefern der seit dem 1. Januar geltende Rundfunkbeitrag verfassungskonform ist. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht sich durch Degenhardts Gutachten in seiner Kritik bestätigt: Der Rundfunkbeitrag ist verfassungswidrig.

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Leipziger Hochschulzeitung “student!” präsentiert eigene OBM-Wahlplakate: Neue Ausgabe ab 21. Januar erhältlich

Pünktlich am 21. Januar und damit zur heißen Phase der OBM-Wahl erscheint die neue "student!". Wie immer wird auch die erste Ausgabe 2013 der unabhängigen Leipziger Hochschulzeitung kostenlos und überall auf dem Uni-Campus, an den wissenschaftlichen Instituten und diversen anderen Lokalitäten der Leipziger Innenstadt zu holen sein. Und vielleicht ist diesmal noch mehr Eile geboten, als bei früheren Ausgaben. Denn die Blattmacher haben sich in Bürgermeisterposen geübt und nehmen neben anderen Themen den wenig erbaulichen Plakatwahlkampf auf die Schippe.

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Öffentliche Abstimmung über sächsische Siegerfilme im Medienwettbewerb: “Netzcheck – Dein Leben als Live Stream” zum “Safer Internet Day 2013”

Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) hat als ihren Beitrag zum "Safer Internet Day 2013" den Kurzfilmwettbewerb "Netzcheck -Dein Leben als Live Stream", ausgeschrieben. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine große Resonanz darauf. Am 16.01.2013 tagte die Jury, die sich aus einem Vertreter des Medienrates der SLM, Filmemachern, Journalisten, Medienpädagogen, Eltern-und Schülervertretern zusammensetzt. Prämiert werden Filme in den Altersgruppen 12-16 Jahre und 17-21 Jahre.

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Alles fließt: Eine schöne Idee – und die zerstückelte mitteldeutsche Wirklichkeit

Panta rhei! Alles fließt! Das ist mal ein Motto für ein "Magazin für Wirtschaft und Kultur aus Mitteldeutschland". Aber es gibt leider auch in der Redaktionsmannschaft von "Regjo" gute Zeiten und schlechte Phasen. Mal bekommen sie es hin, den großen Atem der Region anklingen zu lassen, dann wieder zerleppert eine gute Idee in die Unfertigkeit der üblichen Wirtschaftsmagazine.

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Der “Ossi”: Eine Leipziger Studie zum Bundes-Medienbild vom Ostdeutschen

Die "Töpfchen-These" kommt drin vor, die "friedliche Revolution" in Anführungszeichen und die neue innerdeutsche Grenze ohne solche. Was passiert eigentlich mit der Wahrnehmung eines Volksstamms, wenn die Beobachter von einem anderen Stern kommen? Aus der alten Bundesrepublik zum Beispiel? - Die Frage stellten sich Rebecca Pates und ihr Leipziger Forscherteam nicht zum ersten Mal. Ihr neues Buch heißt: "Der 'Ossi'. Mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer".

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Besuchermagnet am Leuschner-Platz: Viel Betrieb in der wiedereröffneten Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz ist wieder ein Besuchermagnet. Seit ihrer Eröffnung Ende Oktober stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Entleihungen um rund 25 Prozent. Täglich werden 9.000 bis 10.000 Medien entliehen oder zurückgegeben. Dabei nutzen 60 Prozent der Besucher die Rückgabe- oder Ausleihautomaten und haben wenig Berührungsängste mit der neuen Technik.

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Geld verdienen im Internet: Die LVZ will’s 2013 online mal mit Bezahlsystem versuchen

Seit die "Financial Times Deutschland" das Licht ausmachte und die "Frankfurter Rundschau" Insolvenz anmeldete, wird auch in Deutschlands Lokalredaktionen wieder intensiv über das "Zeitungssterben" und über "Qualitätsjournalismus" diskutiert. Der Leipziger Uni-Radiosender mephisto 97,6 lud sich dazu am Nikolaustag den Chefredakteur der LVZ, Jan Emendörfer, ins Studio. Dabei kam auch die Bezahlschranke für LVZ Online zur Sprache. Die war zwar schon in diesem Jahr im Gespräch. Mehrfach angekündigt, hinter den Kulissen bereits für den Herbst 2012 herbeigemunkelt, nun soll sie kommen. Irgendwann 2013.

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Online-Journalismus? – Sachsens Medienminister lehnt Zuständigkeit für Medienpolitik ab

Als der SPD-Abgeordnete Dirk Panter im September die sächsische Staatsregierung anfragte, was sie unter Online-Journalismus verstünde, ging es ihm nicht um eine Bewertung, sondern um eine Klassifizierung. Denn nur wenn man ein Phänomen einordnen kann, kann man es auch in die Landespolitik einplanen. Zum Beispiel in Förderprogramme. Aber der verantwortliche Minister beglückte Panter mit einer burschikosen Antwort.

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Antwort auf eine CDU-Anfrage: An Zusammenlegung der Kunden- und Mitarbeitermagazine der LVV-Gruppe wird gearbeitet

Die CDU-Fraktion hatte am 8. November eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt zu "Kundenmagazinen und Mitarbeiterzeitungen der LVV-Tochterunternehmen", zu Auflagenhöhe, Kosten und der Möglichkeit, die Blätter zu fusionieren und damit Kosten zu sparen. Rund 530.000 Euro geben Stadtwerke, Wasserwerke und LVB zusammen jedes Jahr aus für diese Publikationen, teilt nun die Stadtverwaltung mit.

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Augen auf: Die Jahresendausgabe der KiPPE wird jetzt verkauft

Es ist wieder soweit. Die neue Ausgabe der Leipziger Straßenzeitung KiPPE ist erschienen. Diesmal dreht sich im Heft (fast) alles um den Jahreswechsel. Auf dem Titel leuchtet eine gewaltige Weihnachtspyramide. Und die Autoren wagen einen Rückblick ins alte Jahr 2012 und einen Ausblick ins neue Jahr 2013. Wenn sie dahin kommen. Den vorher gibt's ja bekanntlich noch einen Weltuntergang.

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Kalender 2013: Mit den Buchkindern durch das neue Jahr

Schreiben wie man's spricht und denkt - nur zu und ohne Hemmungen, so lautet die Devise des Buchkinder Leipzig e.V. - Hier erzählen Kinder und Jugendliche Geschichten und schreiben sie selber auf. Jedes Jahr entstehen dabei originelle und begehrte Jahreskalender. Auch für das Jahr 2013 sind wieder zwei Kalender mit den besten Buchkinder-Motiven und Geschichten entstanden.

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CDU-Fraktion fragt nach: Die L-IZ wird Thema im Stadtrat

Was macht man da eigentlich, wenn man selbst den Rathausfraktionen zu schnell ist mit der Berichterstattung? - Am 5. November legte das Sozialdezernat in der Dienstberatung seine neuen Pläne vor, drei weitere Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber in Leipzig zu schaffen. Am 7. November berichtete die L-IZ darüber. Das ist - aus der Sicht des Tagesjournalismus betrachtet - schon recht spät. Der CDU-Fraktion war's augenscheinlich viel zu früh.

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Preis der Leipziger Buchmesse: Kritiker-Jury darf diesmal 430 eingereichte Bücher lesen

Die Bewerbungsfrist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 ist abgelaufen. Bis Anfang November reichten 141 Verlage insgesamt 430 Titel ein, die bis zur Leipziger Buchmesse 2013 erscheinen werden, teilt die Leipziger Messe mit. Nominiert werden bis Mitte Februar jeweils fünf Bücher kleiner und großer Verlage in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

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Leipzig und Facebook: Eine durchaus naive Bürgeranfrage

Man kann sich ja mal ein bisschen naiv stellen, dachte sich Thomas W. und stellte im Oktober eine Bürgeranfrage an die Stadtverwaltung zu ihrem Facebook-Auftritt. Manche Leute halten ja Facebook für eine Art zweites Internet und glauben, jeder müsse da irgendwie repräsentativ vertreten sein. Die Stadt Leipzig ist es seit dem Sommer.

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Haushalt 2013: Linksfraktion beantragt auch 2013 Förderung für “Radio Blau”

Die Zukunft von Radio Blau ist nicht gesichert. Das Bürgerradio hat zwar sein Engagement, Spenden einzuwerben, um die eigene Arbeit zu finanzieren, deutlich verstärkt. Aber das allein reicht nicht, stellt die Linksfraktion fest und sieht die Notwendigkeit, dem Leipziger Bürgerradio auch im nächsten Jahr mit einem städtischen Zuschuss unter die Arme greifen zu müssen. Dazu hat sie einen extra Haushaltsantrag geschrieben.

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Stadtbibliothek Leipzig: 60 Kilometer Datenleitung, Rückgabe rund um die Uhr, Eröffnung heute

Grün, gelb, orange, rot. Vier Farben aus der Herbstpalette verraten ab heute den Nutzern und Besuchern der Stadtbibliothek Leipzig, wo sie gerade sind. Jede Etage hat ihre eigene Farbe. Wer bei Quietschgrün landet, ist in der Kinderbibliothek. Dunkelgrün ist die Lyrik. 300 geladene Gäste feierten am gestrigen Abend die Wiedereröffnung der Stadtbibliothek nach zwei Jahren Umbau.

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Onlinejournalismus, was ist das? – Dirk Panter fragt noch einmal nach

Es gibt Print-, Fernseh- und Radiojournalismus. Das alles ist anerkannt. Das sind die so genannten klassischen Medien. Doch mit dem Journalismus im Internet haben einige Verantwortliche im Land so ihre Schwierigkeiten. "Die Staatsregierung versteht unter Onlinejournalismus Onlinejournalismus", antwortete jüngst Johannes Beermann, Chef der Staatskanzlei und zuständiger Medienminister, dem SPD-Abgeordneten Dirk Panter auf eine Anfrage.

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Die Zukunft des Lokalen? – Warum die L-IZ am 25. Oktober nicht im Mediencampus sitzt

Am Donnerstag, 25. Oktober, stellen sich ein paar Leute im Mediencampus Leipzig eine sehr gewichtige Frage: "Liegt die Zukunft des Lokalen sogar auch im weltweiten Web?" Veranstaltet wird diese schwergewichtige Veranstaltung im "Gesprächskreis Mitteldeutscher Dialog" von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) zusammen mit jener seltsamen Ausbildungsstätte, die sich "leipzig school of media" nennt.

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Sagen Sie mal, Herr Staatsminister: Was ist Onlinejournalismus?

Eine kleine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Dirk Panter und die noch knappere Antwort des sächsischen Staatsministers Johannes Beermann sorgen seit ein paar Tagen für Spaß im Netz. "Was versteht die Staatsregierung unter Onlinejournalismus?", fragte Dirk Panter am 6. September. Und am 1. Oktober erklärte Johannes Beermann, Chef der Staatskanzlei und zuständiger Medienminister: "Die Staatsregierung versteht unter Onlinejournalismus Onlinejournalismus."

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Wohin mit der NPD-Zeitung? Stiftung Friedliche Revolution ruft zur gezielten Rückgabe im Abgeordnetenbüro in der Odermannstraße auf

Am 20. September entschied der Bundesgerichtshof, dass die Publikation der sächsischen NPD-Fraktion "Klartext" an 200.000 Leipziger Haushalte verteilt werden muss. Die Post hatte den Abschluss eines Rahmenvertrages zur Verteilung schon 2008 verweigert, weil der Adressatenkreis nicht genauer benannt wird. 2010 zog die NPD vors Landgericht Leipzig.

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Umstrittenes Meldegesetz: Grüne fordern Kommunen zum Stopp des Meldedatenhandels auf

Transparenz ist, wenn man ehrlich ist zu seinen Bürgern. So einfach könnte man die schwelende Debatte um das Meldegesetz auf den Punkt bringen. Ehrlich wäre ein simpler Grundsatz: Die Meldedaten der Bürger werden an keinen Privaten verkauft. Prinzipiell nicht. Das kann sogar nach dem alten Meldegesetz jede Kommune für sich so beschließen, stellen jetzt Sachsens Grüne fest.

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Neues Mitteldeutschland-Magazin “median”: Martin Luther, das Ausrufezeichen und das vernetzte Wirtschaften

34 Seiten, Luther aufs Titelblatt. Und die unübersehbare Aufforderung: "Re:formiert Euch!" Das erste "median"-Magazin liegt jetzt vor, das die Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland und die Metropolregion Mitteldeutschland gemeinsam herausgegeben haben. 9.000 Mal gedruckt. Im September reisen ein paar Exemplare auch mit dem ICE durchs Land. Da können ein paar Leser immer wieder mal aus dem Fenster schauen und "Aha!" sagen.

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Teilhabe für alle: Linke will kostenlosen Internetzugang in der City

Internet ist allgegenwärtig? Jeder kann sich jederzeit überall informieren über das, was berichtet wird? Jeder kann mitdiskutieren? - Ein ganz heißes Eisen, fand die Linksfraktion im Leipziger Stadtrat. Denn auch Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs kostet Geld. Auch ein Internetzugang. Im Mai schrieb sie deshalb einen Antrag für kostenfreies Internet in der Leipziger City. Im September kommt er in den Stadtrat.

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Tiefschlag der Woche (1): Die ARD, die Männer und die Bälle

Man kann schon längst nicht mehr durch Leipzig laufen, ohne an irgendeiner Ecke von einer lauten und schrillen Dummheit angebrüllt zu werden. Mancher nennt das Werbung. Doch bei dem meist völlig unnötigen Versuch, im öffentlichen Raum mit Marktgeschrei die Aufmerksamkeit der Passanten zu bekommen, wird immer wieder gern gelogen, übertrieben oder einfach mit bärischer Gründlichkeit daneben gegriffen. Fußball ist so ein Dauerbrenner des Selbstbetrugs.

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Einfach mit Facebook überklebt: Schumannverein schreibt Protestbrief an die LVB

Die kleinen Katastrophen in Leipzig sehen in der Regel schön bunt aus. Der Wirtschaftsbürgermeister lässt sich von Google mit einem "eTown"-Award vereinnahmen, die Stadtspitze will den Haushalt der Stadt auf Facebook diskutieren - und auch dem Marketing der LVB fiel, als man mal ein bisschen jünger sein wollte, nur Facebook ein. Man beklebte eine ganze Bahn mit darstellungssüchtigen Leipzigern. Und überklebte dabei auch gleich noch den Namen "Robert Schumann".

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Musikstadt im Rausch: LVB haben Robert Schumann mit Facebook überklebt

Da kann man zehn Mal herumgehen um die neue Spaßbahn der LVB und sieht doch nicht alles. L-IZ-Leser Hanns Müller machte uns darauf aufmerksam, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) nicht irgendeine beliebige Bahn mit ihrer Facebook-Werbeaktion beklebt haben. "Die in der Stadt das Sagen haben sollten, bemühen sich um die internationale Anerkennung der 'Notenspur' und im gleichen Atemzug benennt der kommunale Betrieb LVB die 'Robert Schumann Bahn' in 'Facebook Bahn' um. Am Antrag auf Anerkennung dieser Leistung als Welterbe wird gearbeitet."

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Wer Leipzig liebt, macht’s bunt: LVB fährt jetzt Werbung für Facebook

Neue Bahn beklebt. Große Party. Lieber nicht. Könnte schief gehen bei Facebook. Seit einem Dreiviertel Jahr leisten sich die Leipziger Verkehrsbetriebe ein Social Media-Team. Man hat die Online-Communities für sich entdeckt. Irgendwer im Unternehmen hat sich gedacht, der Verkehrsdienstleister müsste sich ein jüngeres Image geben, wenn schon die Busse und Bahnen immer älter werden. Jetzt hat man gar noch eine ganze Bahn beklebt. Facebook wird's freuen.

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Verträge des MDR mit Filmemachern rechtswidrig

Das Landgericht Leipzig hat die Rechte von Filmemachern gestärkt. In einem Rechtsstreit zwischen dem MDR und der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm erklärte das Gericht Klauseln aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des MDR für unwirksam. Sollte das Urteil bestand haben, könnten auf ARD und ZDF hohe Rückforderungen zukommen. Das geht aus einem Bericht der Internetplattform irights.info hervor.

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Internetnutzer in Sachsen: Kommuniziert wirklich jeder Zweite in den Quasselbuden dieser Welt?

Manchmal sind Zahlen ganz schön alt. Gerade, wenn es um Zahlen zum Internet geht. Manche Entwicklung nimmt hier in kürzester Frist an Fahrt auf, strahlt, blüht und lässt die Börsen jubeln - und zerplatzt dann. Und so sind auch die neuesten Zahlen des Sächsischen Landesamtes für Statistik Zahlen aus dem vergangenen Jahr. "48 Prozent der sächsischen Internetnutzer kommunizierten im 1. Quartal 2011 privat über soziale Netzwerke, wie z. B. Facebook, Twitter oder meinVZ."

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Die Schildbürger und Facebook: Sachsen sucht die Zukunft des Lernens in sozialen Quasselbuden

An der TU Dresden ist ein neues Forschungsprojekt zum Thema "Lernen in Sozialen Medien" angelaufen, meldete am Donnerstag, 9. August, das Wissenschaftsministerium. Unter dem Titel "Software Engineering Sozialer und Allgegenwärtiger Medien" (SESAM) will eine interdisziplinär zusammengesetzte Nachwuchsforschergruppe in den nächsten zweieinhalb Jahren dem Potenzial der neuen Medien für die Wissensvermittlung und das selbst motivierte Lernen von jungen und älteren Menschen auf den Grund gehen.

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Nächstes “Hundert” zum Jubiläum der Deutschen Nationalbibliothek: Denken als kollektives Sammelgut

Es ist ein stilles Geburtstagskind da am Deutschen Platz. 100 Jahre alt ist die Deutsche Bücherei, die seit einiger Zeit Deutsche Nationalbibliothek heißt. Und wer es noch nicht wusste, erfährt im neuen, dem dritten Jubiläumsheft, dass die Bibliothek schon 160 Jahre hätte alt sein können. Hätte ein berühmter Märchenerzähler nicht 1843 festgestellt, dass man so etwas in Deutschland nicht braucht. Jacob Grimm heißt der Bursche.

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22 Seiten in 12 Minuten: Leo Leu liest eine “Bild”

Da musste durch, Leo, haben die Kollegen gesagt. Einer muss es machen. Und dann haben sie sich alle ins Wochenende verkrümelt. Montag werden sie braungebrannt und gut erholt kommen und scheinheilig fragen: Na, wie war's? - Kurz war's, werd ich sagen. Wie immer. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich versuche, eine "Bild"-Zeitung zu lesen.

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Kampfansage ist Kampfansage: “Bild” macht Leipziger SPD-Chef zum OBM-Kandidaten der CDU

Einen besonderen Spaß gönnte sich am Donnerstag, 21. Juni, die "Bild Leipzig": Sie machte kurzerhand den Leipziger SPD-Vorsitzenden Michael Clobes zum Gegenkandidaten von Horst Wawrzynski, der sich von der CDU gern als OBM-Kandidat nominieren lassen möchte. Die "Bild" hatte seine Kandidatur für die Kandidatur schon einmal als "Kampfansage" verkauft. Nur wunderte sich Rechtsanwalt Michael Clobes dann doch sehr, dass ihn die "Bild" nun gar als Volker Lux verkaufte.

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Internationale Vergleichs-Studie der Uni Leipzig: 190 börsennotierte Unternehmen und ihr Verhalten im “Social Web”

Börsianer, Banker und Spekulanten verhalten sich in Krisenzeiten wie der berühmte Hühnerhaufen. Alles rennt durcheinander, gackert und schaukelt sich gegenseitig bis zur Panik hoch. Dabei spielen das Internet beziehungsweise soziale Netzwerke eine immer wichtigere Rolle. Eine internationale Benchmark-Studie der Uni Leipzig in den USA hat jetzt 190 börsenorientierte Unternehmen aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich und Japan auf die Nutzung sozialer Netzwerke beziehungsweise auf deren Verhalten darin unter die Lupe genommen.

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Ein Trendmonitor mit Tücken: Ist Social Media die Wirklichkeit oder doch ein Tummelplatz der Irrtümer?

Das Fazit ist ernüchternd: Die deutschen Redaktionen und Unternehmen setzen bei der Beurteilung ihres Erfolgs im Social Web in erster Linie auf die Anzahl ihrer Fans und Follower. Die Tonalität der Erwähnungen, die Intensität der Dialoge und die Reputation ihrer Kontakte spielen eine untergeordnete Rolle. So wertet news aktuell, ein Unternehmen der dpa-Gruppe, das Ergebnis seiner neuesten Befragung unter deutschen Presseleuten selbst aus.

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Wikipedia würdigt einen großen Leipziger Lexikon-Macher: Zedler-Preis wird am 1. Juli vergeben

Das ist doch was: Jeder Leser des Lexikons kann mitmachen und den besten Artikel des Jahres wählen. Dazu lud Wikipedia ein. Wikimedia Deutschland verleiht im Jahr 2012 zum ersten Mal den Zedler-Preis für Freies Wissen. Der Preis hat eine Vorgängerin: die von 2007 bis 2010 verliehene Zedler-Medaille. Und beim Namen Zedler sollten die Leipziger zumindest so etwas wie ein Aha-Erlebnis haben.

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“eTown”-Award für Leipzig: Wirtschaftsbürgermeister freut sich über eine durchschaubare Google-PR-Aktion

Dafür kann Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht zwar nichts. Aber am 6. Juni bekam er von Christian Bärwind (Google Deutschland) und René Arnold (Institut der Deutschen Wirtschaft Köln) den "eTown"-Award für die Stadt Leipzig überreicht. Warum nun ausgerechnet Leipzig das Ding bekam, hat sich Uwe Albrecht gar nicht erst erklären lassen. Klingt doch toll: "Nutzungsintensität digitaler Dienste".

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Leibniz-Denkmal eingewickelt: Uni Leipzig schickt ihren berühmten Studenten in die Social-Media-PR

Wo andere ihre Accounts so langsam schließen oder vorsichtiger mit Inhalt bestücken, wird die Universität Leipzig im Jahr 2012 munter und gründet jetzt offizielle Auftritte auf Facebook, Twitter, XING und YouTube. Am Montag, 4. Juni, gingen sie online. Und damit sich Gottfried Wilhelm Leibniz, Leipzigs großer kühler Rechner, nicht ärgert, hat ihn die Uni am Montag in Planen gehüllt.

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Hundert, Heft 2: Die Deutsche Nationalbibliothek im digitalen Zeitalter

"Sprachraum" hieß das erste Jubiläumsheft der Deutschen Nationalbibliothek, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert. "Klangraum" heißt das zweite. Und müsste doch auch virtueller Raum heißen. Denn hier überschneiden sich die Welten. Und die Nationalbibliothek steht vor Herausforderungen, deren Lösung noch völlig in den Sternen steht.

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Sachsen kleckert weiter hinterher: Erst 68 Prozent der Haushalte haben Internetanschluss, 62 Prozent Breitband

Am 17. Mai, als wieder allerlei vergnügungssüchtige Männer durchs Land torkelten, war auch Weltfernmeldetag. Da vermeldete das Statistische Landesamt aus gegebenem Anlass: Mehr Breitbandanschlüsse in Sachsen. Reichlich zwei Drittel (68 Prozent) der sächsischen Privathaushalte verfügten 2011 über einen Internetzugang. Ist das viel? - Nicht wirklich. Im Bundesdurchschnitt waren es 77 Prozent.

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Lokalfernsehen in Sachsen: Regional-TV ist besonders bei den Senioren beliebt

Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) wird am 9. Mai im Rahmen des Medientreffpunktes Mitteldeutschland in Leipzig die Ergebnisse der "Jährlichen Analyse lokaler und regionaler Rundfunkangebote sächsischer privater Fernsehveranstalter - Funkanalyse Sachsen" präsentieren. Besonders beliebt sind die Lokalsender bei den älteren Sachsen.

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Wenn Internet-Werbung nur noch auf “Performance” schielt: Der Nutzer als Ware

Die Nachrichten scheinen auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun zu haben. Einmal jubelt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. am 24. April einmal wieder: "BVDW-Umfrage: Digitales Marketing unterstützt klassische Unternehmensziele". Doch am selben Tag meldet Facebook erstmals einen Gewinneinbruch. Auch der Umsatz ging zurück. Denn Facebook hat ein Qualitätsproblem.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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