Fälle & Unfälle

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Versicherungsbetrug in 28 Fällen, Vortäuschen von Straftaten, Bankrott: 35jähriger Versicherungsbetrüger aufgeflogen

Manchmal braucht die Polizei eine Weile, bis sie den modernen Ganoven auf die Schliche kommt. Aber manche treiben ihr Spiel mit der unrechtmäßigen Bereicherung zu weit. Ein 35jähriger trieb seit 2008 ein besonders raffiniertes Spiel mit Versicherungsbetrug. Nach Angaben des 35jährigen wurde er seitdem Opfer von Raub, Diebstahl und Kfz-Einbrüchen - in 28 Fällen - hier ein Fahrrad, dort eine teure Sonnenbrille, unzählige Herrenbekleidung teurer Marken. Doch dann kam alles ans Licht, stellt die Polizei jetzt trocken fest.

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Auftakt im Mordprozess: Sabina B. soll mehrfach versucht haben, ihre Schwägerin und den Neffen umzubringen

Sie soll es aus Eifersucht begangen haben. Sabina B. steht seit gestern vor dem Landgericht Leipzig. Ihr wird vorgeworfen, ihre Schwägerin und deren kleinen Sohn angegriffen zu haben - mit dem Ziel sie umzubringen. Mehrfach. Unter einem Vorwand soll sie die beiden zu sich eingeladen haben. Als sie zu Besuch sind, hat Sabina B. bereits kochendes Öl auf dem Herd.

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Baby-Drama in Oschatz: Junge Mutter ab Montag wegen Mord vor Gericht

Weil sie ihr Baby zu Tode geprügelt haben soll, muss sich Melanie N. (19) ab Montag vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Die Oschatzerin war möglicherweise mit ihrer Mutterrolle überfordert. Die Eltern selbst hatten den zwei Monate alten Eddie in der Nacht vom 16. auf den 17. August ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte konnten den Säugling nicht mehr retten. Der 23-jährige Vater soll zur Tatzeit nicht zu Hause gewesen sein.

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Neue Vorwürfe gegen Unister: Illegaler Adresshandel und unlauterer Wettbewerb

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Leipziger Internet-Konzern Unister neben Steuerhinterziehung und illegalen Versicherungshandel auch illegalen Adresshandel und gefälschte Preisangaben vor. Dies berichten übereinstimmend die "Deutsche Presse-Agentur" und das "Handelsblatt". Auf den Portalen fluege.de und ab-in-den-urlaub.de soll Unister fiktive Streichpreise angegeben haben, um den Kunden Schnäppchen vorzugaukeln.

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Räuberische Erpressung: Wer kann Hinweise zur Identität des Täters geben?

Der unbekannte Täter betrat maskiert die Tankstelle und forderte mit einer Machete die Herausgabe von Bargeld. Durch den Angestellten der Tankstelle wurde dem Täter Bargeld übergeben. Danach flüchtete der unbekannte Mann. Er ist ca. 190 cm groß und ca. 20 bis 30 Jahre alt. Der Täter ist schlank und hat eine sportliche Gestalt. Sein Gesicht ist schmal. Er sprach mit sächsischem Dialekt.

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Prozess gegen Drogendealer: Freundliche Drohungen aus der „Stö“

Im Prozess um den Drogenfund im alternativen Wohnprojekt "Stö" hat das Landgericht Leipzig am Dienstag Telefonate der beiden Angeklagten vorspielen lassen. Arwed W. (36) und Daniel R. (37) sollen im großen Stil mit Marihuana gedealt haben. Die Aufzeichnungen beweisen: Im Hanf-Business geht's mitunter ruppig zu.

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Sächsischer Müll: Anklageerhebung im Fall S.D.R. Biotec und ein Urteil in Sachen Schießplatz Mügeln

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat gegen zwei Geschäftsführer der S.D.R. Biotec Verfahrenstechnik GmbH wegen des Tatvorwurfs des gemeinschaftlichen vorsätzlichen unerlaubten Betreibens einer Anlage im besonders schweren Fall und gegen einen leitenden Angestellten der Firma wegen Beihilfe hierzu Anklage zum Landgericht Leipzig (Große Strafkammer) erhoben. Das teilte die Staatsanwaltschaft am 25. Januar mit.

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Erfolg für die JN vor dem Bundesverfassungsgericht: Großaufmarsch hätte nicht reduziert werden dürfen

Erfolg für die JN vor dem Bundesverfassungsgericht. Der für den 16. Oktober 2010 geplante Großaufmarsch in Leipzig hätte nicht auf eine stationäre Kundgebung reduziert werden dürfen. Begründung: Die zuständigen Verwaltungsgerichte haben geschlampt. Laut Anmeldung wollten am 16. Oktober 2010 insgesamt 600 Neonazis in der Messestadt einen Sternmarsch durchführen. Dieser sollte aus drei Aufmärschen und einer zentralen Abschlusskundgebung bestehen.

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OBM-Wahl: Wasserbomben-Würfe auf Horst Wawrzynski

Dass Horst Wawrzynski im Leipziger Süden nicht nur Freunde hat, ist hinlänglich bekannt. Zahlreiche demolierte Wahlplakate bestätigen den Gegenwind, der dem ehemaligen Polizeipräsidenten in Südvorstadt und Connewitz entgegen bläst. Am Donnerstag fiel ein Infostand des OBM-Kandidaten der CDU einer Wasserbombenattacke zum Opfer.

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„Er war es hundertprozentig“: Faustschlag-Opfer identifiziert Lok-Fan aus Wurzen

Drei Faustschläge ins Gesicht. Die soll Kenny S. an Norbert K. ausgeteilt haben. Der Grund: Er war im Leipziger Hauptbahnhof mit dem Fahrrad gefahren. "Es war am Abend des 18. Juli vergangenen Jahres, kurz vor zehn Uhr abends", erzählt Norbert K. "Ich hatte es eilig den Zug zu erwischen und auf den Bahnsteigen war kaum etwas los." An Gleis 22 stellte sich im Kenny S. in den Weg, so dass er stoppen und absteigen musste.

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Vermisster 12-Jähriger wieder aufgetaucht

Der als vermisst gemeldete 12-jährige Philipp Herczeg ist wieder da. Durch intensive Ermittlungshandlungen der Polizeibeamten im Umfeld und das Aufsuchen von Kontaktadressen konnte der Junge bereits am Sonntagnachmittag in einer Wohnung in Leipzig-Grünau durch die Polizei angetroffen werden. Der Junge wurde wieder zurück in eine Wohngemeinschaft und dem zuständigen Betreuer übergeben.

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Denkmal der Völkerschlacht: Wieder eine Bronzetafel entwendet

Eine Mitarbeiterin des Kulturamtes der Stadt Leipzig informierte am Donnerstag die Polizei über den Diebstahl einer Bronzetafel. Diese war an einem Denkmal angebracht, welches sich genau in der Gabelung zwischen der Seifertshainer Straße/Kleinpösnaer Straße befindet. Die Bronzetafel erinnert an das vierte Korps Österreichs und damit an die Gefallenen der Kämpfe rund um Liebertwolkwitz.

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Verstoß gegen Uniform-Verbot: Ehemalige HDJ-Aktivistin ab Mittwoch vor Leipziger Landgericht

Weil sie gegen das Uniformierungsverbot verstoßen haben soll, muss sich Dietlind G. am kommenden Mittwoch vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Die 26-Jährige hatte vom 10. bis 12. Mai 2008 am Pfingsttreffen der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) in Zschadraß (Landkreis Leipzig) teilgenommen. Das Amtsgericht Grimma hat die Frau erstinstanzlich zur Zahlung von 60 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt.

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Elsterbecken-Mord: Urteil ist rechtskräftig

Das Urteil im Fall der zerstückelten Leiche aus dem Elsterbecken ist rechtskräftig. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft ihre Revision zurückgenommen. Das Leipziger Landgericht hatte den Azubi Benjamin H. (24) am 13. Dezember wegen Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt und die Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet.

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Bildung einer kriminellen Vereinigung: Ermittlungen gegen „Terrorcrew Muldental“ dauern an

Spätestens seit Mitte 2011 ermittelt die Dresdner Staatsanwaltschaft gegen die neonazistische "Terrorcrew Muldental". 27 Kameraden wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Ein Ende der Ermittlungen ist weiterhin nicht absehbar. Spricht man Oberstaatsanwalt Lorenz Haase dieser Tage eineinhalb Jahre danach auf das Mammut-Verfahren an, fällt sein Zwischenfazit knapp aus. "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen."

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Randale bei Stadtderby: Lokomotivführer muss 4.500 Euro zahlen

Böses Ende eines Fußballausflugs. Weil Silvio G. (32) nach dem Derby zwischen dem 1. FC Lokomotive und RB Leipzig am 2. September eine Flasche in Richtung Polizisten schleuderte, muss der Leipziger 4.500 Euro zahlen. Zuzüglich Gerichts- und Anwaltskosten. Der Lok-Fan legte am Mittwoch ein Geständnis ab. Gleich zu Beginn der Verhandlung vor dem Leipziger Amtsgericht verlas Verteidiger Christian Friedrich eine Erklärung.

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In Feierlaune Partygast erstochen: 21-Jähriger schweigt zum Prozessauftakt

Seit Mittwoch muss sich Roy H. (21) vor dem Landgericht Leipzig verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann Totschlag vor. Der Eilenburger soll am Rande einer Privatparty im Streit einen Gast (19) erstochen haben. Am 3. November 2011 feierte H. mit Freunden ausgelassen in seiner Wohnung. Die feuchtfröhliche Party geriet außer Kontrolle. Trauriger Höhepunkt: Gegen 1:30 Uhr verwies der Gastgeber Rocco K. der Wohnung, nachdem dieser sein Bett beschädigt hatte.

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Rachedrama in der „Stö“: Mitbewohnerin lieferte Drogendealer ans Messer

Am Dienstag begann vor dem Leipziger Landgericht der Prozess gegen Arwed W. (36) und Daniel R. (37). Die beiden Ex-Bewohner des alternativen Wohnprojekts "Stö" sollen spätestens ab Mai 2011 im großen Stil mit Marihuana gedealt haben. Bei einer Großrazzia am 12. Oktober 2012 beschlagnahmte die Polizei in der Stockartsraße 3/5 rund 12 Kilo Rauschgift und mehrere Waffen. Grund für die Durchsuchung war der Hinweis einer ehemaligen Mitbewohnerin.

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Großrazzia in der Stockartstraße: Drogendealer ab Dienstag vor Gericht

Am 12. Oktober 2012 durchsuchte ein Großaufgebot der Polizei das alternative Wohnprojekt "Stö". Die Razzia geriet tagelang in die Schlagzeilen, weil Beamte einer Spezialeinheit ohne Vorwarnung durch den Garten einer Kita gestürmt waren. Ab Dienstag stehen zwei Bewohner vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln vor.

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Schlägerei im Alpenmaxx: Türsteher schweigt vor Gericht

Steve N. (34) ist groß gewachsen, sportlich und von kräftiger Statur. Ein Typ, mit dem sich niemand anlegen mag. Zurzeit muss sich der Student vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Als Türsteher einer Diskothek soll er am 12. Dezember 2010 einen Gast zusammengeschlagen haben.Dirk T. (26) feierte vor rund zwei Jahren mit seinem Fußball-Team im "Alpenmaxx", als er dem Angeklagten auf unangenehme Weise begegnete.

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Servicenummer nicht rechtens: Jobcenter Leipzig muss Telefonnummern der Mitarbeiter veröffentlichen

Das Jobcenter muss die Nummern seiner Mitarbeiter zugänglich machen. Darauf entschied heute das Verwaltungsgericht Leipzig. Geklagt hatte die Anwaltskanzlei von Oberbürgermeister-Wahlkandidat Dirk Feiertag. "Ich begrüße dieses Urteil", so Feiertag dazu. "Eine bürgerfreundliche und transparente Verwaltung kennt das Jobcenter nämlich nicht." Seine Kanzlei hatte immer wieder Schwierigkeiten, die zuständigen Sachbearbeiter ans Telefon zu bekommen.

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Ein mutmaßlicher „Unsterblicher“ aus Geithain vor Gericht: Strafbefehl für NPD-Stadtrat

Manuel Tripp muss sich in Kürze vor dem Amtsgericht Borna verantworten. Die Staatsanwaltschaft Leipzig legt dem Führungskader des JN-Stützpunkts im Leipziger Land einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Sachbeschädigung vor. Am 25. März 2012 hatten sich gut 30 Kameraden mit weißen Masken und einem Transparent vor dem Colditzer Schloss versammelt. Passanten waren von dem unangekündigten Besuch der "Unsterblichen" wenig begeistert und alamierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, hatte sich die Kundgebung bereits aufgelöst.

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Organspendeskandal: UKL-Chef schließt Bestechlichkeit nicht aus – Debatte um Transplantationszentren neu entfacht

Im Leipziger Organspendeskandal schließt der medizinische Vorstand des Universitätsklinikums (UKL) nicht länger aus, dass sich seine Kollegen haben bestechen lassen. "Ich kann nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass kein Geld geflossen ist", so Prof. Wolfgang Fleig am Mittwoch. Unterdessen ist die Debatte um die Transplantationszentren in Deutschland neu entfacht.

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Organspendeskandal: Leipziger Uni-Klinik im Verdacht

Seit 2012 beschäftigen Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Spenderorganen das Land. Am Dienstag wurde bekannt, dass Mediziner der Leipziger Uni-Klinik Daten von Leber-Patienten "frisiert" haben sollen. Die dabei positiv Bedachten sollen in den langen Wartelisten einen Sprung nach oben gemacht haben.

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Silvester 2013 in Leipzig: Die erste Bilanz der Polizei

Die Silvesternacht in Leipzig verlief bis auf wenige silvestertypische Straftaten friedlich, schätzt die Leipziger Polizei nach einer langen Nacht ein. Das Einsatzkonzept sei aufgegangen. Zentrum der Leipziger Böllerei war wie jedes Jahr der Augustusplatz, wo sich gegen 24.00 Uhr rund 10.000 Feierlustige versammelten, um das neue Jahr gemeinsam zu begrüßen.

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2013 – was kommt: Ein Prozess um Goethe auf dem Dach

Die Geschichte kochte im August hoch - einen Monat vor Eröffnung der "Höfe am Brühl". Es ging um die bis 2007 auf dem östlichsten LWB-Wohnblock am Brühl montierte Leuchtwerbung "Mein Leipzig lob' ich mir", die derzeit noch eingelagert ist und nach Planen der mfi auf dem neuen Baukörper Richtung Hallisches Tor wieder strahlen soll.

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Kika-Vorgänge haben weitere Folgen: MDR beurlaubt Mitarbeiter

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat am Mittwoch, 19. Dezember, einem Mitarbeiter bis auf Weiteres Urlaub gewährt. Wie Intendantin Karola Wille in Leipzig mitteilte, handelt es sich dabei um den Programmgeschäftsführer des Kinderkanals (KiKA) in Erfurt. Die Staatsanwaltschaft Erfurt hatte den MDR am Dienstag darüber informiert, dass sie gegen den KiKA-Mitarbeiter ein Ermittlungsverfahren eingeleitet habe, teilt der MDR mit.

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Braune Gefangenenhilfe: Bundesverwaltungsgericht entscheidet am Mittwoch über HNG-Verbot

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet am Mittwoch über die Rechtmäßigkeit des Verbots der rechtsextremen HNG. Die "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V." war im September 2011 von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) verboten wurden. Wie immer bei solchen Fragen steht unter anderem zu Debatte, ob sich der Einsatz der speziellen Gefangenenhilfe des Vereins gegen die Verfassung richtet.

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Polizei verschärft Verfolgung: Keine rechtsextremistische Party in der GISAG

18 Uhr war am Samstag, 15. Dezember, bereits Stelldichein an der Odermannstraße, die Polizei kam hinzu und setzte dem geplanten Auftritt der Band "Ostfront" ein Ende. Die Bandmitglieder wurden durchsucht, der Auftritt entfiel. Aber irgendwie ist eben nicht nur für das übliche Partypublikum der Samstag der "Weggehtag". 20:30 Uhr tauchten dann - unklar ob die gleichen - bis zu 60 Personen an einer mittlerweile bekannten Adresse zur Party auf. Also fuhr die Polizei auch in die Fabrikhallen der Gisag in der Ernst-Meier-Straße, um mit "massivem Kräfteeinsatz" nachzuschauen.

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Steine für Oury Jalloh am Kreuz? Wer ohne Schuld …

Es ist manchmal ein Kreuz mit dem Kreuz. Erst vor einigen Tagen eine Schneeballschlacht, welche medial (nach)begleitet werden konnte. Nun in der vergangenen Nacht "erneut schwere Krawalle am Connewitzer Kreuz", so die Polizei Leipzig. In Polizeikreisen befürchtet man langsam aber sicher, die winterliche Ruhe der vergangenen zwei Jahre könnte in diesem Jahr enden und sich in Connewitz erneut zum Jahresende hin etwas "aufschaukeln". Ein Vorgang, den man mit Sorge sieht. Noch möchte man auch zum Jahreswechsel 2012/13 eigentlich keine massive Polizeipräsenz am Kreuz zeigen.

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Wegen fehlerhaften Rechenschaftsberichts: NPD muss Millionenstrafe zahlen

Die NPD muss wegen eines fehlerhaften Rechenschaftsberichts 1,27 Mio. Euro Strafe an die Bundestagsverwaltung zahlen. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch. Die Richter hoben ein vorinstanzliches Urteil auf, demzufolge die Partei rund 2,5 Mio. Euro hätte entrichten müssen. Trotz der Minderung am heutigen Tage eine Entscheidung, welche die Partei in Nöte bringen wird und kommende Wahlkämpfe einschränken dürfte.

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Wieder aufgetaucht! Die Polizei bittet um Mithilfe: 64-Jähriger vermisst

Der seit 09.12.2012 vermisste 64-jährige Dietmar Hesse ist wieder da. Herr Hesse hatte sich am 14.12.2012, gegen 20:00 Uhr, im Parkkrankenhaus gemeldet. Der Mann wurde an Polizeibeamte übergeben, die ihn aufgrund seines stabilen Gesundheitszustandes zurück in das Pflegeheim "Am Kirschberg" in die Karlsruher Straße, Grünau, brachten.

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Die Polizei präventiv: Neue Seniorenselbstbehauptungskurse starten im Januar

Wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilt, beginnen im Januar 2013 wieder die Seniorenselbstbehauptungskurse. Das Angebot des Fachdienstes Prävention gibt dabei erneut Senioren der Stadt Leipzig und Umgebung die Möglichkeit, sich anhand von praktischen Übungen auf verschiedene bekannte Kriminalitätsfelder vorzubereiten. Neben Sicherheit im Straßenverkehr oder der richtige Umgang mit unbekannten Gästen an der Wohnungstür wird es auch wieder um Kaffeefahrten, Gewinnbenachrichtigungen bis hin zu Notwehr gehen.

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Elsterbecken-Mord: Angeklagter bricht sein Schweigen

Am Freitag ist vor dem Landgericht der Prozess um den Fall der zerstückelten Leiche aus dem Elsterbecken fortgesetzt worden. Dem Arnstädter Benjamin H. (24) wird vorgeworfen, seinen Freund Jonathan H. (23) im Oktober 2011 vergewaltigt, kastriert, mit zahlreichen Messerstichen getötet und den Leichnam zerteilt zu haben.

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Wer mit wem? Nachbarn der mutmaßlichen Kartenspielmörder ahnten Schlimmes voraus

Angeblich haben sich die vier Freunde um 20 Euro gestritten. Doch die Zeugenaussagen im Prozess um den Kartenspielmord lassen vermuten, dass auch die Eifersucht mit am Tisch saß. Wer war nun mit wem zusammen? Diese Frage stellte das Gericht allen Nachbarn der mutmaßlichen Täter, die bis heute ausgesagt haben. Im Zeugenstand fand sich beinahe die komplette Mieterschaft des Hauses in der Bautzmannstraße 11 ein, wo am 8. Februar dieses Jahres die Leiche von Andreas M. in der Papiertonne entdeckt worden war.

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„Tierbefreiung“ im Wildpark Leipzig: Die „befreiten“ Kolkraben haben kaum eine Überlebenschance in freier Wildbahn

Für Diplomforstingenieur Ralf Herrmann war es eine herbe Überraschung, als er wie immer bei seinen Rundgängen durch den Wildpark wieder vor dem Gehege der Kolkraben haltmachte, um den Kindern diese schönen und klugen Tiere näher vorzustellen. Aber er konnte den Kindern keinen Kolkraben zeigen. Der Käfig war - wieder einmal - aufgebrochen worden.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: 51-Jährige vermisst

Seit dem 20.09.2012, wird die 51-Jährige Sabine Niese, geb. am 07.04.1961 in Leipzig, wohnhaft in Wahren, vermisst. Die Vermisste meldete sich letztmalig am 20.09.2012, 15:00 Uhr, telefonisch bei ihren Verwandten. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich noch in ihrer Wohnung. Das war der letzte Kontakt.

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Leipziger Stückel-Mord: Benjamin H. legt Geständnis ab

Überraschende Kehrtwende im Landgericht. Der Beschuldigte im Prozess um die zerstückelte Leiche aus dem Elsterbecken hat sich am Montag erstmals zu den Vorwürfen geäußert. Benjamin H. (24) muss sich wegen Mordes an seinem Bekannten Jonathan H. (23) verantworten. Er soll seinen Kumpel im Oktober 2011 vergewaltigt, kastriert, erstochen und die Leiche schließlich zerstückelt und entsorgt haben.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: 55-Jährige vermisst

Seit dem 14.11.2012 wird Rosemarie Pabst, geb. am 21.10.1957 in Leipzig, wohnhaft in Paunsdorf, vermisst. Die Vermisste verließ am 14.11.2012, gegen 19:00 Uhr, die Wohnung ihrer Freundin in der Gundermannstraße, um nach Hause zu gehen. Seit diesem Zeitpunkt ist sie unbekannten Aufenthaltes.

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Weil er Rathenaus Mörder huldigte: NPD-Schornsteinfeger Battke verliert seinen Job

Sie suchen einen Schornsteinfeger? Und antisemitische Äußerungen sind für Sie kein Problem? Dann könnte Lutz Battke genau der Richtige sein. Der parteilose NPD-Kreisrat aus Laucha (Sachsen-Anhalt) hat heute seinen Job verloren. "Schuld" daran ist das Bundesverwaltungsgericht. Die Richter entschieden, dass seine Bestellung als Bezirksschornsteinfegemeister wegen fehlender persönlicher Zuverlässigkeit widerrufen werden darf.

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Prozessauftakt um Kartenspielmord: Zwei Männer sollen ihren Bekannten in Volkmarsdorf gemeinschaftlich zu Tode geprügelt haben

Es begann mit einem Kartenspielabend am 31. Januar dieses Jahres. Am folgenden Morgen ist einer der Spieler tot. Seine Leiche wird in einer Papiertonne in Volksmarsdorf gefunden. Zerstückelt. Herauskam die Sache nur, weil Cäcilia E. sich am 8. Februar der Polizei stellte. Sie plagten Gewissensbisse. Sie soll dabei zugesehen haben, wie ihre Freunde, der 19-jährige Dominik S. und der 31-jährige Sven O., ihren Bekannten töteten. Heute begann der Prozess gegen die Drei vor dem Landgericht Leipzig.

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Ein Klingeln in der Nacht: Polizei meldet tödlichen Ausgang einer nächtlichen Lärmbelästigung

Es war ihnen zu laut. Vielleicht nicht das erste, doch wohl sicher das letzte mal. Am Samstag, 27. Oktober klingeln drei Mitbewohner des Mehrfamilienhauses in der Dimpfelstraße in den frühen Morgenstunden bei einem 29-jährigen Krachmacher an der Tür. Der Mann wird den Besuch nicht überleben, denn kurz darauf ist die nächtliche Ruhestörung zu einer Körperverletzung mit Todesfolge mutiert und eine 27-jährige Frau dringend der Tat verdächtig.

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Bubenbande aus Leipziger Südwesten hinter Gittern: Jungs wegen schweren Bandendiebstahls verurteilt

Vorbei ist die Klauerei für eine Bande Jugendlicher. Das Amtsgericht Leipzig sprach heute drei von ihnen des schweren Bandendiebstahls schuldig. Kay L., mit 22 der älteste der Truppe, wandert für insgesamt vier Jahre und einen Monat ins Gefängnis. Drei Jahre hatte er für die Bandenvergehen kassiert, ein weiteres für eine Straftat, die er allein begangen hatte.

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Polizei sperrt Karli: Vermeintliche Bombe sorgte für Aufregung

Polizeiabsperrung und großes Polizeiaufgebot am Mittwochnachmittag auf der Karl-Liebknecht-Straße. Stadteinwärts leiteten Beamte ab Fichtestraße Autofahrer von der Südmagistrale. Der Grund: In einem Haus an der Ecke Steinstraße wurde ein undefinierbarer Gegenstand gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Dresden rückte an...

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Komplexkontrolle am 16. Oktober: Beeindruckende Präsenz für einen Tag

Es war die nunmehr 9. Komplexkontrolle in Leipzig im Jahr 2012, mit der die Leipziger Polizei am Dienstag, 16. Oktober, Leipzig aufgemischt hat. Von 13 bis 21 Uhr waren Polizisten wieder im ganzen Stadtgebiet unterwegs. Seit 2011 nutzt die Polizeidirektion die öffentliche Präsenz, um irgendwie zu beweisen: Wir sind noch da. Eingeführt wurde es nicht ohne Grund.

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Die Polizei zu fliegenden Beweismitteln, Resonanzaktionen und zwei Drogenhändlern in Haft

Viel Neues hatte die Leipziger Polizei heute dann irgendwie doch nicht zu den Vorgängen rings um die Großrazzia in der Stockartstraße beizutragen. Von vier festgenommenen Personen sind nun zwei in Haft, die Menge der sichergestellten Drogen nicht klein und auch Crystal sei dabei gewesen. Im Weiteren versucht sie eine Erklärung zu liefern, warum der Einsatz am 12. Oktober sich bis in das Außengelände der Kita in der Biedermannstraße erstreckte. Es seien Beweismittel vermutet worden, welche aus einem angrenzenden Gebäude in das Kita-Areal flogen. Da war offenbar Eile geboten und die Kita kurzfristig telefonisch nicht erreichbar.

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Von Leipzig nach Kassel: So jagte die Polizei den Stückel-Mörder

Im Oktober 2011 soll Benjamin H. (24) seinen Bekannten Jonathan H. (23) in seine Lindenauer Wohnung gelockt haben. Dann, so die Anklage, vergewaltigte er seinen besten Freund, meuchelte ihn mit 20 Messerstichen, zerstückelte die Leiche und warf sie ins Elsterbecken. Vor dem Leipziger Landgericht schilderte am Montag Kriminalistin Carmen W. die Jagd nach dem brutalen Mörder.

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Mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Eine Razzia und ihre Folgen – Teil 2

Was bei Bewohnern des Leipziger Südens bereits für ausreichend Sorgenfalten sorgte, hat offensichtlich in einer Kindertagesstätte schlicht Entsetzen und weinende Kinder erzeugt. Im Rahmen des großräumigen Drogenbekämpfungseinsatzes der Polizei war man auch in das Außengelände der integrativen Kindertagesstätte in der Biedermannstraße gestürmt, wie heute der unabhängige OBM-Kandidat Dirk Feiertag mitteilt. Eine Vorwarnung gab es dabei für die Kleinen nicht.

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Mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Eine Razzia und ihre Folgen

Zig Polizisten im Einsatz, ein Hubschrauber in der Luft, ein Straßenzug abgeriegelt. Was sich am Freitag in der Stockartstraße abgespielt hatte, glich für viele Anwohner einem Horrorszenario. Die Beamten waren auf der Jagd nach Drogendealern, durchsuchten Wohnungen im Leipziger Süden und Osten. Mit Erfolg: Mehrere Kilo Rauschgift wurden beschlagnahmt. Vier Männer wanderten in Gewahrsam.

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Großrazzia in Connewitzer Wohnprojekt: Polizei stürmt die „Stö“ + Updates

Schreck in den frühen Nachmittagsstunden. Mit einem Großaufgebot stürmte die Polizei am Freitag das alternative Wohnprojekt "Stö". Drei Bewohner sollen eine Drogenküche betrieben und mit den illegalen Substanzen gehandelt haben. Alles ging blitzschnell. Um 16 Uhr rasten Einsatzfahrzeuge in den südlichen Teil der Stockartstraße. Behelmte Polizisten sperrten die "Stö", wie der Straßenzug mit seinen ehemals besetzten Häusern in der alternativen Szene genannt wird, komplett ab.

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Weil er seinen Bruder tötete: Staatsanwalt fordert für Messerstecher zwölf Jahre Haft

Säße Staatsanwalt Torsten Naumann auf der Richterbank, dürfte sich Uwe M. (54) auf einen sehr langen Gefängnisaufenthalt vorbereiten. Der Paunsdorfer hatte gestanden, im Streit seinen Bruder erstochen zu haben. Heute wurde vor dem Landgericht plädiert: Die Anklage fordert zwölf, die Verteidigung sieben Jahre Haft. Lange hüllte sich Uwe M. in Schweigen. Erst in seinem Schlusswort drückte er sein Bedauern aus. "Es tut mir unendlich leid."

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Leichenfund im Elsterbecken: Mutmaßlicher Mörder schweigt zu Prozessauftakt

Prozessauftakt im Fall des Leipziger Stückelmords. Benjamin H. (23) muss sich seit Montag vor dem Leipziger Landgericht verantworten. Der Thüringer soll im Oktober 2011 einen Bekannten vergewaltigt, ermordet, zerstückelt und die Leichenteile im Elsterbecken entsorgt haben. Er kam, nuschelte Geburtsdatum und Adresse ins Mikrophon, ging wieder. Zum Mordvorwurf äußerte sich Benjamin H. nicht.

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Familiendrama in Paunsdorf: 54-Jähriger nach tödlichen Messerstichen vor Gericht

Seit dem heutigen Freitag muss sich vor dem Leipziger Landgericht ein 54-jähriger Leipziger wegen Totschlags verantworten. Der Paunsdorfer hatte am 21. Mai 2012 seinen Bruder (55) im Streit erstochen. Uwe M. ist schuldig. Daran besteht nach einem Verhandlungstag keine Zweifel. Der Paunsdorfer macht auf der Anklagebank einen geknickten Eindruck. "Er hat das Geschehen selbst noch nicht verarbeitet", erklärt Verteidigerin Petra Wenniges.

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Wegen Schlägerei im Gästeblock: Security-Mann vor Gericht

Die Fans des VFC Plauen haben den 15. April 2011 nicht in guter Erinnerung. Nicht nur, weil ihr Team gegen RB Leipzig 0:1 verlor. Nach Anpfiff der 2. Halbzeit lieferten sich Plauener Anhänger mit Ordnern eine Schlägerei. Seit Montag muss sich ein Beteiligter vor dem Amtsgericht Leipzig verantworten. Security-Mann Lars R. soll eine VFC-Anhängerin zu Boden gestoßen und mehrfach auf die junge Frau eingetreten haben.

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Die Polizei bittet um Mithilfe: Schweizer Militärfahrrad sucht seinen Besitzer

Während einer Streifenfahrt fiel den Polizeibeamten ein Fahrradfahrer auf, der bei Farbzeichen "Rot" die Straße passierte. Die Beamten wollten den Fahrradfahrer kontrollieren; daraufhin versuchte dieser, mit dem Fahrrad wegzufahren. Während seiner Flucht ließ er ein außergewöhnliches Fahrrad zurück. Der Verkehrsrowdy konnte durch die Polizeibeamten gestellt werden.

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Mord vom Elsterflutbecken: Prozessauftakt am 8. Oktober

Der Mordprozess des Jahres beginnt am 8. Oktober. Benjamin Hupel (23) soll seinen Bekannten Jonathan H. (23) ermordet, zerstückelt und die Überreste im Elsterflutbecken entsorgt haben. Ein Spaziergänger hatte im November 2011 im Uferbereich einen Arm des Opfers entdeckt. Bei der folgenden Suche wurden weitere Körperteile gefunden, unter anderem der Torso.

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Handy, Hose und Schuhe weggenommen: Leipziger wegen Überfall auf Jungen verurteilt

Er hat einen 14-Jährigen in der Straße am Park in Leipzig überfallen und ihm ein Messer an die Kehle gedrückt: Wegen seiner Tat vom 22. März dieses Jahres stand Gunnar D. gestern vor dem Landgericht Leipzig. "Ich wollte so ein Handy haben, wie der Junge", sagt er dazu. Deshalb zwang er den Jungen, ihm das Telefon zu geben. Doch nicht genug: Er nahm seinem Opfer auch die Hose und die Schuhe weg. Dafür forderte Staatsanwaltschaft fünf Jahre und zehn Monate Haft für den 33-jährigen Leipziger.

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Der achte Fischzug 2012: Erneut Komplexkontrolle in Leipzig

Über Sinn und Unsinn der "Komplexkontrollen" der Leipziger Polizei ist schon viel debattiert worden. Was die Polizei nicht davon abhält, diese unbeirrt fortzusetzen. Am gestrigen 5. September nun das achte Mal in diesem Jahr - macht fast jeden Monat eine. Wobei erneut eher die Präsenz wichtiger als die Ergebnisse zu werten sein könnten. Wenn da nicht die drei Personen wären, nach denen man schon länger fahndet.

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Getöteter Obdachloser in Oschatz: Der Griff nach dem letzten Strohhalm

Nicht nur Beobachter hatten am Dienstag fest mit einem Urteil im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Obdachlosen in Oschatz gerechnet. Der 50-Jährige hatte sich am 27. Mai 2011 in einem Wartehäuschen am Südbahnhof schlafen gelegt. Fünf Männer (17 - 28 Jahre) sollen ihr Opfer durch zahlreiche Tritte zu Tode geprügelt haben. Einem 36-Jährigen wird unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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