Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ im D5
Am Donnerstag, 11. November 2021 zeigt das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. den Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ im Kultur- und Bürger/-innenzentrum D5 in Wurzen. Beginn ist 18:00 Uhr.
Die Veranstaltungshinweise bestehen vorwiegend aus redaktionell nicht bearbeiteten Informationen von verschiedenen Organisatoren sowie Veranstaltern aus der Stadt und dem Großraum Leipzig und werden von der Terminredaktion der L-IZ.de frei ausgewählt. Für die Richtigkeit der Informationen sind die Veranstalter und Organisatoren verantwortlich.

Am Donnerstag, 11. November 2021 zeigt das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. den Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ im Kultur- und Bürger/-innenzentrum D5 in Wurzen. Beginn ist 18:00 Uhr.

Von der Liebe, dem Lachen und von der Melancholie: Frei nach Carlo Gozzi bringt die mehrfach ausgezeichnete Compania Sincara das neueste Abenteuer um ihre Figuren Truffaldino, Pantalone, Dottore und Brighella als ein virtuos interdisziplinäres Spiel zur Premiere.

Ohne Netz und doppelten Boden präsentiert sich hier Oswald Henke ganz direkt und intim, nur begleitet von Sebastian Boettcher am Flügel, Benni Cellini am Cello und dem Perkussionisten Markus Köstner, der auch zum Line Up der Bandbesetzung gehört.

++Update siehe unten.++Seit sieben Jahren veranstaltet der Leipziger Notenspur e.V. die „Notenspur-Nacht der Hausmusik“. Dabei werden öffentliche Einrichtungen ebenso wie private Wohnzimmer zu Veranstaltungsorten, in denen sich Bands und Ensembles jeglicher Couleur zusammenfinden, um abseits großer Bühnen vor kleinem Publikum Musik zu machen.

Vielen ist er bekannt als Dichter und Komponist des „Liedes von der Partei“, die später offizielle Hymne der SED. Verse, für die Louis Fürnberg bis heute zahlt. Oder als Textgeber des Liedes „Alt wie ein Baum“, welches 1976 den Puhdys zu großer Bekanntheit verhalf.

Die Kinder- und Jugendchöre der Stadt Leipzig unterstützen mit ihrem Gedenkkonzert zum 30. Todestag ihres Begründers Reinhardt Syhre die Projekte von Unicef. Das Benefizkonzert gestalten die Spatzenchöre, der Kinderchor, der Mädchen- und Frauenchor sowie der Kammerchor der Schola Cantorum am 13. November um 17 Uhr im Museum der Bildenden Künste Leipzig.

Am Sonntag, dem 7. November 2021, ist in der Apostelkirche Großzschocher, Dieskau-/ Huttenstraße, ein Konzert mit dem Saxonia-Quartett zu erleben. Es beginnt 17 Uhr. Der Eintritt kostet 13 Euro, ermäßigt 7 Euro, Leipzig-Pass-Inhaber zahlen 5 Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen nichts. Die geltenden Hygienevorschriften sind zu beachten.

Nach dreieinhalb Monaten Film- und Diskussionsveranstaltungen geht das Programm des diesjährigen Leipziger globaLE-Filmfestivals nach 48 Veranstaltungen nun in dieser Woche zu Ende. Am Mittwoch und am Donnerstag werden im Ost-Passage Theater sowie im Neuen Schauspiel zwei letzte Filme mit anschließenden Diskussionen gezeigt.

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wird am Sonntag, dem 7. November 2021, 17 Uhr, zu einer musikalischen Lesung ins Kirchgemeindehaus Böhlitz-Ehrenberg, Johannes-Weyrauch-Platz 2, eingeladen.

Konstantin, ein beliebter Typ mit vielen Kontakten, plant mit seinen Freunden einen beschaulichen Silvesterabend in einer abgelegenen Hütte. Während die Freunde in der Hütte ankommen und die Feier vorbereiten, schwelgen sie in Kindheitserinnerungen.

Bereits zum 5. Mal findet am Samstag, 6.11.2021 im Großen Saal der Hochschule für Musik und Theater der „Tag des Liedes“ statt. Studierende der Fachrichtungen Klassischer Gesang/Musiktheater und Klavier/Dirigieren interpretieren das Klassische Lied, welches in Kürze in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen werden soll, in seiner ganzer Vielfältigkeit.

Die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz – das sind: Franziska Wilhelm, Hauke von Grimm, Julius Fischer, Kurt Mondaugen und Marsha Richarz. Am 3. November lesen sie endlich wieder im WERK 2 ihre neuesten Texte, singen Lieder & deuten und reparieren dabei die Zeichen der Zeit.

Treffen sich die deutschen Produzenten Hermjo Klein und Raoul Schoregge, dann verbinden sich 25 Jahre Riverdance, 30 Jahre Chinesischer Nationalcircus, 35 Jahre Clown und 55 Jahre Showerfahrung.

Am 6. November ist der Autor Mark Daniel im KulturKino zwenkau zu Gast. Er liest aus seinem aktuellen Roman „Der weiße Song. Wie ein Stück Rockmusik aus den 80ern spurlos verschwand“. Musikalisch wird er von Gitarrist Gunter Schwarz begleitet. Beginn ist 20 Uhr.

Eine Probe für die Verdi-Oper „Aida“: ein Tenor singt um sein Leben, während drei Regisseure auf ihn einschimpfen. Eine bittere Kritik an den Verhältnissen hinter der Bühne ist die Kammeroper „Radames“ von Péter Eötvös. Diese nahm der Dirigent Damian Ibn Salem zum Anlass, sich genauer mit „Aida“ zu beschäftigen.

Szenische Lesung mit Musik anlässlich der Eröffnung der Hochschule für Frauen vor 110 Jahren. Martha Hinrichsen, die Ehefrau des Musikverlegers und Stifters Dr. Henri Hinrichsen, prüft, ob alles für die Gäste angerichtet ist und erzählt dabei das Leben von Henriette Goldschmidt, das gekrönt wird von der Schuleröffnung.

Am Samstag und Sonntag, den 30. und 31. Oktober 2021 ist das Museum im Stasi-Bunker bei Machern wieder für Besucher geöffnet. Von 13.00 bis 16.00 Uhr können Interessierte die Bunkeranlage besichtigen. Außerdem wird die Fotoausstellung „Aufbruch und Erinnerung - Eine fotografische Reise in den Osten Anfang der 1990er Jahre “ präsentiert.

Der 9. November ist ein besonderer Tag in der deutschen Geschichte, der eine eigene historische Bedeutung hat: Die Revolution von 1918/19, der Hitlerputsch, die Reichspogromnacht, das Attentat von Georg Elser auf Adolf Hitler und die friedliche Revolution von 1989 – all diese Ereignisse sind mit diesem Datum verknüpft.

Nach 2017 feiert einmal mehr eine Koproduktion mit der Schaubühne Lindenfels beim Tanz- und Theaterfestival euro-scene Leipzig Premiere. „Grandreporterre #4 Deadline“, eine deutsch-französische Kooperation von Citizen.KANE.Kollektiv, der Journalistin Julia Lauter und dem Théâtre du Point du Jour, betrachtet die prometheische Ambivalenz des wissenschaftlichen Fortschritts und die Notwendigkeit, unsere grenzenlosen Konsumwünsche zu zügeln, um den Klimawandel zu bremsen.

Das Programmheft der 26. Französischen Filmtage ist im Druck! Neben einer kompakten Übersicht aller Spielzeiten in der Mitte des hochformatigen Heftes (Auflage: 6.000) umfasst es Infos zur Eröffnungsveranstaltung, den Premieren sowie allen thematischen Reihen des Festivals.

Am Sonntag, dem 31. Oktober, findet der Grusel-Wusel-Geschichtenwettbewerb des Budde-Hauses seinen besonderen Abschluss. Von 15.00 bis 18.00 Uhr werden ausgewählte Gruselgeschichten für Kinder in einer Jurte im Kunstgarten vorgelesen. Zudem werden unter allen Einsendungen des Wettbewerbs Preise verlost, es werden Fledermäuse gebastelt, der Biergarten bietet schaurig schöne Speisen und Tränke und es gruselt und wuselt auf dem Gelände.

Zum großen Konzert der Friedenskantorei Leipzig wird am Sonntag, dem 7. November 2021, 17 Uhr, in die Michaeliskirche am Nordplatz eingeladen. Auf dem Programm stehen von Franz Schubert die Messe in Es-Dur für Soli, Chor und Orchester und von Samuel Barber das „Agnus Dei/Adagio for strings“ für Chor und Streichorchester.

Die Sächsische Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt die Leipzig-Premiere des Kinofilms „Lieber Thomas“, der am 11. November 2021 in den deutschen Kinos startet und das Leben des Autors und Filmemachers Thomas Brasch beschreibt.

Am Samstag, den 13. November findet um 19.00 Uhr im KulturKino Zwenkau ein besonderer Konzert- und Kinoabend mit dem gefeierten Dokumentarfilm „Gundermann Revier“ statt. Als besonderes Kino-Special wird die Kleinkunst-Band der SAITLINGE & SINGERS vor der Filmvorführung Songs des Liedpoeten Gundermann aufführen.

Eine besondere Leipziger Form der Bürgerteilhabe an der Kulturausübung ist die Notenspur-Nacht der Hausmusik. Seit 2015 hat sich die Veranstaltung zu einem der weltweit größten Hausmusikereignisse entwickelt. Bürgerinnen und Bürger laden in der Hausmusik-Nacht in ihre privaten Räume ein, um ihre Musikliebe mit Freunden und unbekannten Gästen zu teilen.

Am Donnerstag, 11. November 2021 zeigt das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. den Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ im Kultur- und Bürger:innenzentrum D5 in Wurzen. Beginn ist 18:00 Uhr.

Im Rahmenprogramm zum diesjährigen „9. Oktober“ der Stadt Leipzig lädt der Verein ProGohlis am Sonnabend, dem 30. Oktober 2021, um 20 Uhr zur Lesung mit Ralph Grüneberger und Steffi Böttger ein.

Was der Jochen Malmsheimer alles kann, sogar einzeilige Gedichte schreiben: „Ich bin kein Tag für eine Nacht.“ Sehr interessant, ein wenig ominös, aber leider zu kurz, um einen Abend zu bestreiten. Also fungiert das Gedicht kurzerhand als Titel eines solchen Abends, an dem der Vortragende über das Sprechen spricht.

Josefine Fröhlich von Veldau war eine österr. Malerin, Komponistin und Schriftstellerin; sie wurde im Ghetto Theresienstadt 1943 ermordet. Verheiratet war sie mit dem Arzt und Lyriker Joseph von Winter, dessen Texte sie vertonte. Sie war mit Gustav Mahler befreundet und gehörte zum Kreis Sigmund Freuds.

Es ist eine seit langem bestehende Tradition, dass das Hochschulsinfonieorchester (HSO) jährlich ein Gewandhauskonzert gibt – und zwar anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy. Er starb am 4. November 1847 – also vor 174 Jahren. Aus seinem berühmten Oktett erklingt in diesem Konzert der 3. Satz in der Orchesterfassung.

Bereits seit einigen Tagen singt und klingt es meisterhaft in der Menckestraße. Im Rahmen des liebevoll konzipierten Pilotprojektes veranstalten Bühne Nr. 1 in Zusammenarbeit mit Opus Lirica erstmalig ein internationales Opernseminar im Gohliser Schlösschen.

Hans-Ulrich „Ulli“ Thomale gehört zu den erfolgreichsten deutschen Fußballtrainern. In seiner Autobiografie „Ich bin Trainer, kein Diplomat!“ berichtet er von seinem ereignisreichen Werdegang zum Fußballtrainer des Jahrhunderts.

Braucht es heute eher ein dickes Fell oder doch eine dünne Haut, um zu retten, was noch zu retten ist? Rechtsruck stumpft ab, Patriarchat scheuert wund. Meint Kabarettistin Sunna Huygen und fordert gleichsam: „Trotz der Hornhaut müssen wir weiter berührbar bleiben…und etwas tun! Mit Poesie und Pragmatismus.“

Vera Nemirovas Neuinszenierung von „Don Carlo“ und Damiano Michielettos Dresdner Regiedebüt mit „La Cenerentola“ kommen im Oktober und November exquisit besetzt zur Premiere – Die Uraufführung von Manfred Trojahns „Prolog“ leitet die Verdi-Oper ein.

Am Sonnabend, dem 23. Oktober 2021, 17 Uhr, ist die Theatercompany der Jugend-Musik-Theater-Tage 2021 der Landeskirche Sachsens in der Emmauskirche Sellerhausen, Wurzner Str. 160, zu Gast. Zur Aufführung kommt das Stück „Sophie! – Eine Begegnung mit der jungen Sophie Scholl“ für Jugendchor und Klavier zu vier Händen.

Direkt vor dem Alten Rathaus tauchen fünf Boxen auf. Sie erinnern an alte Telefonzellen. Wer die richtige Nummer wählt, wird per Videotelefon mit einer historischen Persönlichkeit verbunden. Was macht Franz Kafka in Leipzig? Und was haben mir andere Personen aus der Vergangenheit zu sagen?

Im Rahmen des deutsch-tschechischen Residenzprogrammes für Autorinnen und Autoren sind am kommenden Mittwoch (27. Oktober) die beiden aktuellen Stipendiatinnen Magdaléna Šipka und Anna Kow bei einer gemeinsamen Lesung in der Leipziger Moritzbastei zu erleben. Ab 19 Uhr (Einlass 18:30) geht es unter dem Titel „Normale Tage / Träume“ um die Komik der Liebe, die Poesie normaler Tage und die alltägliche Logik der Träume.

Sind Corona-Leugner die neuen Protestanten? Gehört Martin Luther womöglich in dieselbe Schublade wie die heutigen Querdenker? Oder doch eher in die mit den biblischen Propheten? Im Monat des Reformationstages geht es beim zweiten Abend der neuen Reihe in der Peterskirche um Nein-Sager, um neue Dissidenten und die Urenkel der alten.

Zur Eröffnung der neuen Einzelausstellung „SIQ“ von Clemens Tremmel am Samstag, 23. Oktober, lädt die Reiter Galerie in die Spinnerei ein. Die Ausstellung stellt eine neue Werkgruppe vor, die im Kontext eines Aufenthalts des Künstlers in Jordanien entstanden ist.

Gestrandet im Flüchtlingslager Moria, auf der griechischen Insel Lesbos, kämpft Nasim, eine junge Afghanin, entgegen aller Widerstände ihrer Community, ihres Ehemannes und ihrer eigenen Ängste, für ein selbstbestimmtes Leben.

Für viele deutsche Juden ist Israel ein Sehnsuchtsort, für viele jüdische Israelis ist Deutschland das ebenfalls, weil sie dort familiäre Wurzeln haben und dadurch eine besondere Anziehung zum Land spüren. Was macht diese Sehnsucht aus und was die Anziehung und Geschichte, die sich darin verbergen? Und wie fließen diese komplexen Gefühle in die Kunst ein? Eine Ausstellung in der Spinnerei macht das ab dem 22. Oktober erlebbar.

Mit den 31. Leipziger Chopin Tagen unternimmt die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft (NLChG) vom 21. bis 24. Oktober 2021 eine pianistische Reise nach Paris. Violetta Khachikyan eröffnet am Donnerstag, 19:30 Uhr im Polnischen Institut das Leipziger Klavierfestival. Einen Tag später konzertiert die Pariser Pianistin Hélène Tysman in der Hochschule für Musik und Theater (19:30 Uhr).

Mit der „Missa in D-Dur“ von Johann Sebastian Bachs Amtsnachfolger Gottlob Harrer steht ein außergewöhnliches Beispiel italienischer Kompositionsart auf dem Programm, wie sie vom Leipziger Rat und vielen Musikinteressierten in Nachfolge von Bach präferiert wurde.

In dieser kleinen Werkstatt-Reihe werden einzelne Autorin als Impulsgeberinnen in ihrem gesellschaftlichen und zeitlichen Kontext porträtiert… auch um zu zeigen, wie notwendig es ist, eigene Positionen öffentlich zu formulieren – um Auseinandersetzungen über Verantwortlichkeit, humanistische Lebenskonzepte und Sinnfragen führen zu können.

Der Leipziger Musikverlag Edition Peters steht am 23. Oktober, 19 Uhr, im Mittelpunkt des „Entdeckersalons“ im Schumann-Haus. Gregor Nowak (Leiter des Schumann-Hauses) spricht mit Stefan Conradi (Edition Peters) über die traditionsreiche Firmengeschichte sowie Themen, die die aktuelle Musikwelt und im Speziellen die Verlagsszene bewegen.

Großes Gedenkkonzert im Völkerschlachtdenkmal: Der Denkmalchor Leipzig und das Leipziger Symphonieorchester (LSO) musizieren unter der Leitung von Philipp Goldmann am 17. Oktober um 16.00 Uhr und um 19.00 Uhr erstmals gemeinsam im Völkerschlachtdenkmal.

Im unwirtlichen russischen Norden, zwischen Schnee und Beton, erstrecken sich bis ins Unendliche reichende Garagenfelder. Hinter rostigen Toren verbergen sich die geheimen Refugien des russischen Mannes: Projektionsflächen großer Träume, kleine Paradiese.

Johannes Moritz formierte im Sommer 2021 aus seinem seit zehn Jahren bestehenden Quartett ein neues Ensemble. Das Quartett wurde mit Antonia Hausmann an der Posaune und Volker Heuken am Vibraphon & Marimbaphon zum Sextett ANAMORPHOSE erweitert.

Am Samstag, dem 16. Oktober 2021, eröffnet das Ensemble WUNDERKAMMER die neue Spielzeit im Händel-Haus. Um 17.00 und um 19.30 Uhr werden im Programm „Aus Liebe“ Werke von G. F. Händel, J. S. Bach, J. Crüger, F. Ph. Böddecker u. a. im Kammermusiksaal zu Gehör gebracht.

Sentient Matter: Gruppenausstellung mit Rahmenprogramm. Seit dem späten 20. Jahrhundert haben die Naturwissenschaften, aber auch die Sozialwissenschaften unser Verständnis der menschlichen Natur grundlegend verändert und in Frage gestellt und damit auch die klare Trennung zwischen dem „Menschen“ und dem, was wir gewohnheitsmäßig „Natur“ nennen, verwischt.

Einfach mal faul und verfressen sein? Einfach mal seinen Gelüsten frönen? Einfach mal die Wirklichkeit Traum sein lassen! Kommt mit uns auf eine kleine lasterhafte Reise in die Welt der Abschweifungen, laden die Cammerspiele am Donnerstag, 14. Oktober, zur nächsten Premiere ein.

Der Verein Naturschutz und Kunst Leipziger Auwald e. V. veranstaltet am Mittwoch, 24.11.21 um 20 Uhr, sein 50. Benefizkonzert zugunsten des Leipziger Auwaldes im Kupfersaal, Kupfergasse 2, 04109 Leipzig.

Unter dem Motto „Volkseigene Filme im Cineplex“ lädt das Cineplex Leipzig vom 15.-17. Oktober zu seinem Leipziger DEFA-Filmwochenende und präsentiert neun DEFA-Klassiker. Am Vortag der Filmreihe laden Cineplex und das Grünauer Komm-Haus am 14. Oktober 17:00 Uhr zu einer Lesung mit dem Berliner Autor und DEFA-Experten Frank-Burkhard Habel in das Komm-Haus ein. Titel der Lesung „Manchmal tut ein DEFA-Lustspiel gut“.

Bereits zum siebten Mal wird DOK Neuland im Rahmen von DOK Leipzig erfahrbar sein. Vom 26. bis 31. Oktober werden im Museum der bildenden Künste in Leipzig insgesamt zehn Produktionen aus 15 Ländern präsentiert, darunter vier 360°-Filme und sechs VR-Arbeiten. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Pandemie weltweit die gewohnte Ordnung durcheinandergebracht hat, wirft die Ausstellung die Frage auf, welches Potenzial dem Chaos innewohnt.

Natur hören und schützen – unter diesem Motto steht des Benefizkonzert am Dienstag, 19. Oktober, 20 Uhr, im Sommersaal des Bach-Museums mit der Barockviolinistin Nadja Zwiener und der Cembalistin Michaela Hasselt.

Ihmchen hat einen geschärften Blick für die Scheinheiligkeiten in ihrem Freundeskreis – warum das so ist? Sie steht eben nur mit einem Bein in der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Mit dem anderen steht sie auf der Badstraße im Wedding, wo sie zeitweise bei ihrem algerischen Vater aufgewachsen ist.

Ab dem heutigen Montag, 11.102021, haben wir mit unserer Ausstellung Organwelt Leipzig etwas einzigartiges im agra Messepark Leipzig (Bornaische Str. 210). Hier erwartet die Besucher ein Spaziergang ins Unbekannte durch über 26 unserer begehbaren und überdimensionalen Organe.

Kolonialismus ist für viele Menschen längst Geschichte. Seit der sogenannten Entdeckung Amerikas 1492 - der eigentliche Beginn der modernen Eroberung Amerikas und der Beginn des modernen Kolonialismus - zogen die europäischen Mächte wie Spanien, Portugal, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande, sowie ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch Deutschland aus, neue Gebiete zu besetzen und zu besiedeln, um ihre Macht und ihren Einfluss auszubauen und diese Kolonien auszubeuten.

Die Filme der Internationalen Wettbewerbe stehen fest. Ebenso die Filme der Sektion Camera Lucida mit unkonventionellen Filmen, die außer Konkurrenz laufen. Damit ist das Filmprogramm von DOK Leipzig komplett.

Die neue Ausstellung „Umbrüche – Schule in Sachsen seit 1989/90“ ist erstmals während der „Nacht der offenen Tür“ im Rahmen des Lichtfestes am 9. Oktober von 19 bis 23 Uhr zugänglich. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am 12. Oktober von 12 bis 18 Uhr als Soft Opening.

Nach 11 Monaten geht die Weihnachtssymphonie wieder los. Ella Endlich tritt am 09. Dezember wieder Leipzig auf. Lassen Sie sich verzaubern von diesem intimen Konzertprogramm!

Am Mittwoch,13. Oktober wird es heiß im Kultur- und Bürger/-innenzentrum D5 in Wurzen. Das lädt zu einem Livekonzert der Leipziger Latino-Band „Salsa Caliente LE“ in den Kulturkeller ein und verspricht 100% lateinamerikanisches Lebensgefühl, heißen Rhythmus und eine Unmenge an Energie. Das Repertoire umfasst dabei eine Bandbreite von Salsa, Bachata, Merengue über Cha Cha Cha, Cumbia, Son, aktuelle Latinomusik bis hin zu eigenen Songs.

BATS ist die bisher größte Produktion der Leipziger Company von Sebastian Weber mit fünf Koproduktionspartnern aus ganz Deutschland und einem Schwerpunkt auf Medienkunst und Film. Premiere ist am 15. Oktober in Leipzig im LOFFT in der Halle 7 der Spinnerei. Das Thema dürfte allen vertraut sein: Seit knapp zwei Jahren leben wir in einer veränderten Welt.

Die Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) und das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow nehmen einen einzigartigen Buchbestand, den die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig 2010 an die UBL übergab, zum Anlass, in einer gemeinsamen Vortragsreihe und Ausstellung nach den Bedingungen zu fragen, unter denen heute jüdische Buchkultur aufbewahrt und erschlossen wird.

Die 64. Ausgabe von DOK Leipzig eröffnet am 25.10.2021 mit der Internationalen Premiere des Dokumentarfilms Der Rhein fließt ins Mittelmeer von Offer Avnon. Der Film beschreibt die Eindrücke des Regisseurs in Deutschland und seine veränderte Perspektive bei der Rückkehr nach Israel. Zehn Jahre hat Avnon, Sohn eines polnischen Überlebenden der Shoah, in Deutschland gelebt. „Nie, auch nicht für einen einzigen Tag“ habe er den Holocaust in dieser Zeit vergessen können.

Am 8. Oktober 2021 um 19 Uhr findet im Soziokulturellen Zentrum „Die VILLA“ die Premiere zum Theaterstück „Eine/r von uns“ statt. Das Stück erzählt die Geschichte von vier jungen Menschen, von denen einer plötzlich und unerwartet stirbt.

Samstag, 23.10.2021 | 18:00 Uhr: Kleine Operngala mit großen Stimmen. Im Rahmen eines Pilotprojektes veranstalten Bühne Nr. 1 in Zusammenarbeit mit Opus Lirica ein 10-tägiges Opernseminar im Gohliser Schlösschen. Die Teilnehmer/-innen aus ganz Europa erarbeiten in Seminaren und Workshops Gesangstechniken, Körperausdruck und erweitern unter sachkundiger Anleitung ihr Opernrepertoire.

Am Donnerstag, dem 7. Oktober 2021 ist das von der Stiftung Friedliche Revolution Anfang des Jahres gegründete transkulturelle Orchester „Klänge der Hoffnung“ mit zwei Konzerten im Mendelssohn-Saal vom Gewandhaus Leipzig zu hören.

Das Deutsche Literaturinstitut der Universität Leipzig und die Stadt Leipzig setzen die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Leipziger Poetikvorlesungen. Künstlerische Positionen der Gegenwart“ am 31. Oktober, 18 Uhr, im Paulinum der Universität Leipzig mit dem Berliner Regisseur Rosa von Praunheim fort. Zu Beginn begrüßt Oberbürgermeister Burkhard Jung die Besucher.

Es war ein abschreckendes Urteil nach einer langen Untersuchungshaft: Die immer noch „unbekannte Person Nr. 1“ wurde vom Amtsgericht Alsfeld zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Das dramatische Gerichtsverfahren basierte dabei komplett auf Erfindungen.

Seit Monaten gehen in vielen Städten Polens zehntausende Frauen auf die Straße, um gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts zu protestieren. Der „Strajk Kobiet“ (Streik der Frauen) erstreckt sich dabei von Warschau über Gdansk, Lodz, Poznan und Szczecin bis nach Nieder- und Oberschlesien.

Der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Wolfgang Bosbach und der Sportreporter Ulli Potofski lesen aus ihrem gemeinsam verfassten Buch mit dem Titel: 52 – ein Jahrgang, zwei Leben. Anschließend ist das Publikum zu Fragen eingeladen – schließlich findet die Veranstaltung eine Woche nach der Bundestagswahl statt.

Der Herbst ist da, es ist wieder Zeit für Kunst – es ist wieder Zeit fürs LINDENOW! Knapp 50 spannende Ausstellungen und weitere Veranstaltungen sind am Festivalwochenende an bekannten wie auch überraschenden Orten in Lindenau, Plagwitz und Leutzsch zu besuchen.

Mit dem spanischen Überraschungs-Hit ROSAS HOCHZEIT (LA BODA DE ROSA) setzt das Cineplex Leipzig am Mittwoch, den 29. September, sein beliebtes Kinokränzchen fort. Der neue Film von Icíar Bollaín („El Olivo“), eine beschwingte wie engagierte Komödie, erzählt die Geschichte einer weiblichen Befreiung und Selbstfindung. Nominiert für gleich acht spanische Goyas!

Die interdisziplinäre Vortragsreihe stellt Grundfragen und methodische Herausforderung in der Provenienzforschung vor. Im Mittelpunkt stehen Büchersammlungen aus dem Bereich der jüdischen Geschichte und Kultur.

Raumfüllende Lichtmalerei und vielschichtige Flötenklänge erwecken die Vielschichtigkeit jüdischer Kultur zum Leben. Die musikalische Komposition ist eine vielfältige Mischung aus Querflötenklängen, Loopsounds und Toneinspielungen, die emotionale akustische Welten entstehen lassen.

Am Vorabend des Jahrestages der ersten Montagsdemonstration auf dem Leipziger Ring erinnert die Gedenkstätten Museum in der „Runden Ecke“ um 19.00 Uhr mit einem Konzert im ehemaligen Stasi-Kinosaal an eine zentrale Losung der Friedlichen Revolution.

Am 27.09.2021 veranstaltet der Runde Tisch für Demokratie, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Medienpädagogik der Uni Leipzig sowie dem Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. einen interessanten Informationsabend zum Thema Fake News und wie sie unser Leben immer mehr beeinflussen.

„Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach. - Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Migration“. In diesem Band, herausgegeben von der Stiftung Weiterdenken, geben obdachlose Menschen Einblicke in ihr Leben auf der Straße. Sie sprechen über den Beruf ohne Anerkennung, das Betteln, und über das Leben auf der Straße in einem fremden Land.

Am Samstag, 25.9., lädt das Konfuzius-Institut Leipzig zu einem bunten Kulturnachmittag in die Galerie KUB ein. Freuen Sie sich auf eine Kunstausstellung, einen Collagenworkshop mit chinesischen Schriftzeichen, Schnupperkurse zu asiatischen Bewegungskünsten, authentische chinesische Küche und einen musikalischen Höhepunkt zum Abschluss von „Ost trifft Ost“.
LZ MEDIEN GMBH
Bernhard Göring Straße 152
04277 Leipzig

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Aktuelle Kommentare