Plakat zur Ausstellung „Wahlverwandtschaften“. Quelle: Museumsverein Naumburg
·Kultur·Ausstellungen

Wahlverwandtschaften: Galerie im Schlösschen in Naumburg zeigt die faszinierenden Künstler um Max Klinger

Die ganz große Klinger-Ausstellung hat das Museum der bildenden Künste in Leipzig auf die Beine gestellt. Aber dort, wo Klinger seine letzten Lebensjahre verbracht hat, nahm man den 100. Todestag ebenfalls zum Anlass, den Künstler mit besonderen Ausstellungen zu würdigen. Eine davon wurde am Samstag, 3. Oktober, in der Galerie im Schlösschen am Markt in Naumburg eröffnet.

Antje Brodhun, amtierende Leiterin des Kulturamtes Stadt Leipzig, Dr. Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, und Michaela Weber (GEDOK Mitteldeutschland e.V.) in der Ratsstube des Alten Rathauses vor der künstlerischen Arbeit "ABARBEITEN" (Verstrickte Stadtratsvorlagen) von Mandy Gehrt. Foto: SGM, Julia Liebetraut
·Kultur·Ausstellungen

Unerzählt und Unbezahlbar: Künstlerinnen der GEDOK Leipzig zeigen die meist ignorierte Seite der Leipziger Stadtgeschichte

Das Stadtgeschichtliche Museum wird munterer und zeigt zunehmend all jene Dinge, die in der alten, männerdominierten Geschichtsbetrachtung meist ignoriert wurden. Und dazu gehören nun einmal auch die Frauen, die auch in der Leipziger Stadtgeschichte bislang kaum über ein Alibiplätzchen am Katzentisch hinauskamen. Eine GEDOK-Ausstellung im Alten Rathaus thematisiert diese Marginalisierung jetzt erstmals. Und zwar direkt im Zusammenhang mit der ständigen Ausstellung.

Tobias Bieheim. Foto: Marcel Gershon
·Kultur·Musik

Mehr als Musik: Die SKiLLZ! Awards geben der HipHop-Szene Leipzigs eine Bühne

HipHop ist mehr als nur Rap. Hinter dem Genre versteckt sich eine Kultur, die verschiedene Künstler/-innen vereint und auch in Leipzig präsent ist. Seit 2015 rollen die SKiLLZ! Awards für diese Szene den roten Teppich aus. Im Interview mit der Leipziger Internet Zeitung erzählt Mitbegründer Tobias Bieheim über die Geschichte der Awards, die pandemiebedingte Absage der diesjährigen Veranstaltung und wie es um die Zukunft der Kulturbranche steht.

Auf dem Naschmarkt wird das Uwe-Johnson-Festival "Eine Reise weghohin" am 29. September eröffnet. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Teilung als Lebensthema: Am 29. September beginnt das Leipziger Uwe-Johnson-Festival „Eine Reise wegwohin“

Es ist schon ein pfiffiger Schachzug, ein Leipziger Festival, das sich dem am 3. Oktober anstehenden 30. Jahrestag der Deutschen Einheit widmet, motivisch einem Autor zuzuordnen, der diese Einheit nicht erlebte, weil er zu früh starb – im Exil. Kaum einer hat mit seinem ganzen Leben die deutsch-deutschen Widersprüche so durchgemacht wie Uwe Johnson.

Stephan Huber: 1952 - 2019. (Detail). Foto: Reiter Galerie
·Kultur·Ausstellungen

The Inner Land: Fünf Künstler zeigen in der Galerie Reiter ihre schöpferischen Landschaften

Sage niemand, Künster/-innen würden sich nur mit lauter Provokationen und kryptischen Konstruktionen beschäftigen. Die meisten stellen sehr irdische Themen ins Zentrum ihres Schaffens. Und etliche schauen auch – wie alle anderen Menschen auch – neugierig nach, was sie eigentlich in ihren inneren Landschaften so alles entdecken. Am Samstag, 26. September, eröffnet in der Galerie Reiter die Ausstellung „The Inner Land“.

Varvara & Mar, Data Shop (Data Honey), 2017. Foto: Varvara & Mar
·Kultur·Ausstellungen

Die neue Ausstellung der HALLE 14 widmet sich der digitalen Ökonomie: BIG D@T@! BIG MON€Y!

Ab Samstag, 26. September, ist die neue Ausstellung der HALLE 14 geöffnet: „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ Sieben Künstlerinnen, Künstler und Kunstkollektive präsentieren sich mit Arbeiten, die sich mit der Ökonomie der Daten- und Finanzindustrie auseinandersetzen. Durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags, durch unsere digitalen Spuren im Internet und Kryptowährungen beginnen bereits heute, Persönlichkeitsprofile und Geld zu verschmelzen.

·Kultur·Lesungen

Ticketverlosung: Hälfte des Lebens. Poesie & Narrheit – Lesung und Musik zu Ehren von Friedrich Hölderlin

VerlosungAm Samstag, 26. September, gibt es um 15 Uhr im Garten des Leipziger Schillerhauses zu Ehren von Friedrich Hölderlin Lesung und Musik mit Steffi Böttger, Anna Fey, Ralph Grüneberger und dem Gitarrenduo Karin Leo und Thomas Heyn. Zu Gehör gebracht werden ausgewählte Gedichte und Notate aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu“, die Friedrich Hölderlin gewidmet ist. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen. +++Die Verlosung ist beendet+++

Clara Schumann. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Lebensart

Am Salles Pologne wird heute eine Tafel zu Ehren von Clara Schumann eingeweiht

Am heutigen Mittwoch, 16. September, wird in Leipzig um 16 Uhr eine neue Gedenktafel für Clara Schumann eingeweiht. Die Tafel findet im Zuge des Projektes „frauenorte sachsen“ am Salles de Pologne auf der Hainstraße 18 ihren Platz. In Leipzig geboren und aufgewachsen betrat Clara Schumann mit neun Jahren das Podium und gab mit elf Jahren ihr erstes eigenes Konzert. Am 11. September 1834 spielte sie in den Salles de Pologne.

Deutsches Kinder-Liederbuch. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Deutsches Kinder-Liederbuch: Die schönsten Lieder aus Humperdincks Sammlung in vielen Farben auf einer CD

Wenn man heutzutage an Kindergärten vorbeiläuft, hört man die Kinder sehr selten singen. Was schon verwundert. Gehört das nicht mehr zum frühen Bildungsprogramm für die Kleinen? Und wenn man mal was hört, sind das seltsam glanzlose Lieder, die irgendwie von modernen Pädagogen zusammengeklöppelt wurden. Die alten Kinderlieder aber, die einst alle singen konnten, sind verschwunden. Warum eigentlich? Nur weil die Tiere, die darin vorkamen, aus der Welt der Kinder verschwunden sind?

Plakat zur Ausstellung „370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig“.
·Kultur·Ausstellungen

Am 20. September lädt das Buch- und Schriftmuseum einmal zu einer etwas anderen Eröffnung der Ausstellung „370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig“ ein

Es ist kein so richtig runder Geburtstag, aber es ist ein hochaktuelles Thema: Die „social media“ haben die Mediennutzung der Menschen radikal verändert. Und am heftigsten leiden darunter die Zeitungen, die nicht nur ihre Abonnenten verlieren, sondern auch ihre Werbekunden. Und das zieht natürlich die Frage nach sich, ob das Zeitalter der Zeitung nun auf einmal vor unseren Augen zu Ende geht. Sozusagen im 370. Jahr seit dem Beginn im geschäftigen Leipzig.

Yadegar Asisi arbeitet an ersten Skizzen für NEW YORK 9/11. Foto: asisi.de
·Kultur·Ausstellungen

NEW YORK 9/11: Das neue Asisi-Panorama wird die Weltstadt einen Atemzug vor den Terrorangriffen zeigen

Am Dienstag, 8. September, verriet Yadegar Asisi, welches sein nächstes großes Panorama-Projekt in Leipzig sein wird. Es ist kein ganz zufälliges, denn zum 20. Mal jährt sich der Flugzeuganschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York. Yadegar Asisi arbeitet damit an einem neuen Panorama, das in einer Reihe mit LEIPZIG 1813 und DRESDEN 1945 als sein drittes Anti-Kriegs-Projekte ein Statement gegen Terror und Gewalt setzen will.

Bernd Mühling: Kalender Markkleeberg 2021. Verlegerhäuser. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Verlegerhäuser: Der Markkleeberg-Kalender 2021 aus dem Sax-Verlag führt zu den einstigen Wohnhäusern Leipziger Verlagsinhaber

Es war schon vor 100 Jahren so: Betuchte Leipziger, denen es in der Stadt zu laut und zu hektisch wurde, zogen hinaus vor die Tore Leipzigs und bauten sich eine Villa im Grünen – in Oetzsch, in Gautzsch oder Raschwitz. Auch sie pendelten logischerweise zu ihrer Arbeit jeden Tag nach Leipzig hinein. Unter ihnen namhafte Verleger, deren Häuser noch heute in dem 1934 zusammengewürfelten Städtchen am Südrand Leipzigs zu finden sind.

Der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Seit dem 5. September steht der Expeditions-Kubus der Schaubühne auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Es wirkt wie das dunkle Skelett eines alten Gartenhauses, in dem sich Spuren erstarrter Natur finden. Aufgerissene Erde deutet auf versickertes Wasser hin. Silhouetten längst ausgestorbener Pflanzen ragen hervor. Ein Ort voll bizarrer Schönheit. Die Besucher/-innen erleben im nun auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz aufgestellten Kubus des vierten Kapitels der „Expedition 4x6“, dem „Sperrgebiet“, eine minimalistische Installation, die Fragen stellt.

Das Paulinum der Universität Leipzig steht heute an der Stelle der einstigen Universitätskirche St. Pauli. Foto: Marko Hofmann
·Kultur·Lesungen

Noch immer ein Rätsel: Was ist 1968 tatsächlich mit den in der Paulinerkirche Bestatteten passiert?

Am 30. Mai 1968 wurde die Kirche St. Pauli am Leipziger Augustusplatz auf Beschluss der SED-Bezirksleitung gesprengt. Die Details der Räumungsaktion vor der Sprengung geben bis heute Rätsel auf. Im Auftrag des Stadtarchivs hat sich der junge Historiker Friedemann Meißner nun einiger offener Fragen angenommen, die er in einem Vortrag am Donnerstag, 17. September, erläutern wird.

Das Jahr 1990 freilegen. Foto: Stiftung Buchkunst / CHOREO
·Kultur·Lebensart

Ehrung für Leipziger Verlag: „Das Jahr 1990 freilegen“ erhält den Preis der Stiftung Buchkunst 2020

Einmal im Jahr ehrt die Stiftung Buchkunst die schönsten Bücher aus der deutschen Jahresproduktion. Und diesmal ging das Preisgeld an den in Leipzig heimischen Verlag Spector Books für ein Buch, das zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit das widersprüchliche Jahr 1990 beeindruckend in Bild und Text freilegt. Der mit 10.000 Euro dotierte „Preis der Stiftung Buchkunst“ geht an das Buch „Das Jahr 1990 freilegen“ aus dem Leipziger Verlag Spector Books.

Dr. Ronny Maik Leder freut sich über das riesige Gehäuse eines Ammoniten der Gattung Arietites aus dem Jura. Foto: Naturkundemuseum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Das Naturkundemuseum Leipzig erwirbt die herausragende Fossiliensammlung von Frank Trostheide

Das Naturkundemuseum Leipzig konnte dank der Unterstützung durch die Kulturstiftung der Länder und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen eine deutschlandweit herausragende Fossiliensammlung erwerben, die seit Dienstag, 1. September, sukzessive nach Leipzig überführt wird. Mit der Übernahme der Privatsammlung des geologischen Präparators Frank Trostheide erhält das Naturkundemuseum Leipzig eine der bedeutendsten paläontologischen Sammlungen Deutschlands.

Kalenderpräsentation am Mendebrunnen: Volker Bremer, Marit Schulz, Anselm Hartinger und Christoph Kaufmann. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Der neue Kalender „Das alte Leipzig“ zeigt diesmal Fotografien aus dem Atelier von Paul Faulstich

Ja wo wohnte er denn? Christoph Kaufmann meint: am Lindenauer Markt 2. Das Leipziger Adressbuch von 1920 meint: gleich um die Ecke, in der Kuhturmstraße 1a. „Faulstich, P., Fototechn.“. Auch unterm Namensverzeichnis ist er hier registriert: „Kaufmann und Fototechniker“. Telefon-Nr. 38459. Auch 1935 hat sich daran nichts geändert. Nur dass er jetzt als Chemiker fungiert. Und dabei ist er der Held des neuen Kalenders „Das alte Leipzig“ für 2021.

·Kultur·Musik

Bei der Nacht der Kunst ist auch Platz für Musik: Eisvogel tritt im Anker auf

Am 5. September findet in Leipzig unter eingeschränkten Bedingungen die Nacht der Kunst statt. Grünes Licht gibt es dank eines erarbeiteten Hygienekonzepts. Auch der Auftritt einer Leipziger Jazzband wird im Licht der aktuellen Situation im Anker stattfinden. Die Sängerin und Moderatorin Mayjia Gille wird mit ihrer Band „Eisvogel“ den musikalischen Höhepunkt des Abends darbieten und einige ihrer Kunstwerke ausstellen.

·Kultur·Ausstellungen

„Gegenwarten/Presences“: Seit Mitte August ist Chemnitz eine Kunststadt

Unsere Wahrnehmung auf Chemnitz ist doch die: Industriestadt, DDR-Neubaugebiete und der „Nischel“, der der Stadt in DDR-Zeiten den Namen gab – Karl-Marx-Stadt. Hoch oben neben der Stadt erhebt sich die rote Burg des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck, in der Stadt selbst liegt das Kaßberg-Gefängnis. Von dort wurden inhaftierte Ausreisewillige von der BRD freigekauft. Besonders hier hat das 20. Jahrhundert seine Wunden geschlagen.

Barbara Wege: „Fluss I“ (Detail) aus der Serie „Landscapes if life“, 2020, Tuschestift, Bleistift, Buntstift, Aquarellfarbe auf Bütten, 78 cm x 106 cm. Foto: Barbara Wege
·Kultur·Ausstellungen

In Naumburg gibt es ab dem 12. September gleich drei Ausstellungen zu Max Klinger zu sehen

Vor 100 Jahren starb der berühmte Leipziger Künstler Max Klinger. Aber das war nicht nur dem Museum der bildenden Künste eine Ausstellung wert. Denn seinen Lebensmittelpunkt hatte Klinger zuletzt in Großjena bei Naumburg. Und dort werden am 12. September sozusagen die anderen Klinger-Ausstellungen eröffnet: Sie zeigen einerseits einen Grafikzyklus des Künstlers und zum anderen die Wirkung des Hochberühmten auf Künstler/-innen der Gegenwart.

·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Maschinenzeitalter als Ausstellung: Wie die Industrialisierung eine Stadt umkrempelte

Ab September bis Anfang März blickt das Stadtgeschichtliche Museum in einen Abschnitt in Leipzigs Historie, der die Stadt bis heute nachprägt; das Industriezeitalter. Noch heute stehen viele alte Fabrikgebäude, diskutieren engagierte Menschen über den Erhalt von Architektur aus der Gründerzeit. Wie aus einer betulichen Handelsstadt mit Spreewaldflair Anfang des 19. Jahrhunderts eine mit einem dichten Netz aus Kanalisation, Straßen, Schienen und dichtem Bestand aus qualmenden Schloten umgekrempelt wurde, und auch wie dieses Bild Ende 1989 begann, sich zumindest teilweise aufzulösen, beleuchtet die aktuelle Ausstellung „WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen“.

Die Leipziger Buntgarnwerke (Ausschnitt). Foto: Jörg Dietrich / Panoramastreetline
·Kultur·Ausstellungen

Ab Mittwoch sieht man im Leipziger Hauptbahnhof Industriearchitektur einmal so, wie sie sonst kein Fotograf sieht

Wir leben noch im „Jahr der Industriekultur“, auch wenn manche Veranstaltungen, die zum Besuch der eindrucksvollen Industriebauten aus der Vergangenheit eingeladen hätten, wegen Corona ausgefallen sind. Aber einen besonders eindrucksvollen Blick auf alte Industriearchitektur kann man ab Mittwoch, 2. September, in den Hauptbahnhof Promenaden werfen. Einen, den so nicht mal die damaligen Architekten hatten.

Einladungsflyer für „Fragile Wirklichkeiten“.
·Kultur·Ausstellungen

Fragile Wirklichkeiten: Studierende der HGB zeigen vier Tage lang ihre Kunstprojekte im öffentlichen Raum und digital

Auch die Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) tauchen so langsam wieder aus der Corona-Stille auf, auch wenn sie sich zu Recht die Frage stellen: Wir kann man in solchen Zeiten eigentlich noch neue Kunst präsentieren und die Leute dazu bringen, sie auch wahrzunehmen? Die „Klasse Intermedia“ wagt jetzt ein ganz neues Projekt: Sie geht raus in den Stadtraum. Und die Vernissage für ihre stadtweite Installation „Fragile Wirklichkeiten“ ist am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr.

Ausschnitt des Covers von Zwei Freunde". Cover: René Ulbrich
·Kultur·Musik

Die Freundschaft zählt: Der Leipziger Sänger René Ulbrich hat seine Single „Zwei Freunde“ veröffentlicht

Diese Veranstaltung fiel für diesen Sommer aufgrund von Corona tatsächlich ins Wasser: Am 13. Juni wollte der Leipziger Singer-Songwriter René Ulbrich die „1. Schlager-Party auf dem Cospudener See“ auf der MS Cospuden feiern. Aber die hat er nun zwangsläufig aufs nächste Jahr verschoben. Dafür hat er den Sommer genutzt, um am Cospudener See sein neuestes Lied – „Zwei Freunde“ – als Videoclip aufzunehmen.

Aus der Ausstellung „30 Jahre Mauerfall“. Foto: Mahmoud Dabdoub
·Kultur·Ausstellungen

Info-Zentrum in der Georg-Schumann-Straße zeigt ab 28. August „30 Jahre Mauerfall“ von Mahmoud Dabdoub

Mahmoud Dabdoub ist einer der aufmerksamsten Leipziger Fotografen der Gegenwart. Und auch 1989 und 1990 hat er fotografiert, war an vielen der Schauplätze der damaligen Zeit dabei und hat Fotos gemacht, die die Zeit auf den Punkt bringen. Schon 2019 zeigte er eine beeindruckende Ausstellung zur „Nacht der Kunst“ auf der Georg-Schumann-Straße. Und auch in diesem Jahr wird es eine geben.

Barbara Thériault: Die Bodenständigen. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Auch „Die Bodenständigen“ aus der Leipziger edition überland haben eine Chance, erwählt zu werden

Beim Stichwort Regionalbuch hat man sofort die Assoziation prächtig gestalteter Bildbände mit regionaler Küche, herzallerliebsten Landschaften und einem getexteten Loblied auf die Kuscheligkeit der Heimat. Aber so ist der Wettbewerb des Börsenvereins diesmal gar nicht gedacht. Auch wenn die schöne Gestaltung des Buches im Mittelpunkt steht. Aber das ganze Heimat-Tüdelü macht eigentlich blind dafür, wie Menschen tatsächlich leben.

Paddler auf dem Karl-Heine-Kanal. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Der Stadtteilpark Plagwitz wird am 22. Und 23. August Ausgangspunkt für Expeditionen zu den Leipziger Gewässern

Ein Wasserfest wie in den Vorjahren, bei dem sich Teilnehmer und Zuschauer drängen, kann es in diesem Jahr nicht geben. Deswegen haben sich die Veranstalter des Leipziger Wasserfestes diesmal etwas Neues ausgedacht. Und zentral dabei ist ein neues Internet-Angebot: Entstehen, Entdecken, Erleben – unter diesen drei Stichworten finden die Leipziger und ihre Gäste zukünftig alles Wissenswerte rund um die Leipziger Gewässer auf einer Website.

Kochen in der Annalinde. Foto: Domenik Wolf
·Kultur·Film & TV

LeipzigGrün lädt ein zum Kulinarischem Kino im August

Das kleine Kulinarische-Kino-Festival vom 21. bis 26. August verbindet Kultur und Genuss und bringt großes Kino und gutes Essen an Orte, die was mit Lebensmitteln in Stadt und Land zu tun haben. Das sind der Annalinde Gemeinschaftsgarten, der Samstagsmarkt und die Bäckerei Backstein in Leipzig und mit einer Landpartie geht es ins Kranwerk Naunhof oder zu Uferleben in Dreiskau-Muckern.

Werner Franke mit dem neuen Großzschocher-Kalender. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Einfach mal stehen bleiben und die Schönheit alter Hauseingänge bestaunen

Bauherren verewigten sich vor 100 Jahren gern mit ihren Initialen an dem Haus, das sie erbauen ließen. Manchmal ist auch der Architekt an der Fassade verewigt. Aber an jedem Haus sind die unterschiedlichsten Gewerke beschäftigt. Und oft stammen viele schöne Details aus Werkstätten, die man heute gar nicht mehr kennt, die aber zur Zeit der Erbauung einen Ruf hatten. Zum Beispiel in Großzschocher, wo 1897 bis 1899 der Arzt Erich Freud seine Villa bauen ließ.

Vielfalt ohne Grenzen Festival. Grafik: Deutsch-Spanische Freundschaft e.V.
·Kultur·Lebensart

Nach Verschiebung jetzt teils im Werk 2, teils im Livestream: Vielfalt ohne Grenzen-Festival

Vielfalt ohne Grenzen – das ist gerade in Zeiten von Pandemien, politischen Krisen, Flucht und Kriegen wichtig. Dafür macht sich das gleichnamige Festival und Netzwerk in Leipzig stark: mit einem digitalen Festival-Konzept, das trotz der aktuellen Corona-Situation interkulturellen Austausch ermöglicht und ein tolerantes Miteinander in der Stadt fördert. Eigentlich sollte es im Juli in Grünau stattfinden – nun geht zusammen mit dem Werk 2 neue Wege.

·Kultur·Lebensart

Eine Ausstellung im Café Wagner würdigt die im Juli verstorbene Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke

Das Café Wagner am Richard-Wagner-Platz ehrt am Freitag, 14. August, die im Juli verstorbene Leipziger Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke (1978 bis 2020) mit Ausstellung und der Widmung eines Nachwuchs-Kunstpreises. Sie hatte ihre eigene, besonders treue Anhängerschaft weit über Leipzig hinaus. Und im Café Wagner hielt sie sich gern auf.

Immersion "Boomtown". Foto: Luca Migliore, Kunstkraftwerk Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Das Kunstkraftwerk zeigt im September die historische Boomtown Leipzig in einer Bilderflut

Das Jahr der Industriekultur wurde ja von den Auswirkungen der Corona-Pandemie fast völlig aus der Wahrnehmung gepustet. Statt emsig alte Industriebauten zu besichtigen, sitzen die Sachsen im Homeoffice oder am Tagebausee. Aber so ganz abgehakt ist das Ganze noch nicht. Das Kunstkraftwerk in der Saalfelder Straße bereitet gerade seine nächste große Show vor. Und die widmet sich dem Leipzig der Boom-Zeit, jener Zeit, als die Stadt zur Industriemetropole wurde.

Videoclip des JSO Leipzig: Pirates of the Carribean. Screenshot: L-IZ
·Kultur·Musik

Das Jugendsinfonieorchester Leipzig hat für all seine Freunde „Pirates Of The Caribbean“ eingespielt

Im Mai erfreute das Jugendsinfonieorchester Leipzig seine Freunde schon mit einem Videoclip: Da spielten die jungen Musiker/-innen die „Hebriden“ von Felix Mendelssohn Bartholdy im Homeoffice ein und zeigten, wie professionell das Orchester schon ist. So mancher Schüler der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ träumt davon, einmal in diesem Orchester mitzuspielen. Seit einer Woche lädt ein neuer Videoclip zum Staunen ein.

Fockebergmarkt im vergangen Jahr. Foto: Tine Zeiler
·Kultur·Lebensart

Auch am 27. September ist ein Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg undenkbar

Es sollte der 29. Prix de Tacot werden am 10. Mai auf dem Fockeberg. Doch Corona machte auch diesem von der naTo veranstalteten Traditionsereignis den Garaus. Auch wenn man im Haus am Südplatz noch zuversichtlich war, dass man das Rennen im Herbst würde nachholen können, genauer: am 27. September. Doch auch das wird nichts. Weder ist Corona aus der Welt verschwunden, noch kann man bei so einem Rennen die berühmten AHA-Regeln einhalten.

Elipandemie auf Startnext. Foto: Elipamanoke
·Kultur·Lebensart

Leipziger Clubkultur: Elipamanoke startet Crowdfunding und sucht Unterstützer

Die massiven Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben auch Leipzigs Clubszene mit voller Breitseite getroffen. Nichts erscheint unter Corona-Bedingungen so unmöglich, wie wieder hunderte tanzende Menschen auf engem Raum die Nächte durchfeiern zu lassen. Da helfen auch bei den Organisatoren des Elipamanoke in Plagwitz alle Grübeleien nichts: Bevor der Club wieder aufmachen kann, braucht es noch einige kluge Ideen und vor allem Unterstützung von Freunden.

An der Außenfassade thront noch Fortuna, die Göttin des Glücks. © Pia Benthin
·Kultur·Lebensart

Kino der Jugend: Ein Kulturzentrum für den Leipziger Osten + Bildergalerie

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 81, seit 31. Juli im HandelFür einen Tag herrscht Leben in der Eisenbahnstraße 162. Denn in das ehemalige Kino der Jugend soll nach jahrzehntelangem Leerstand nun endlich ein Kultur- und Begegnungszentrum einziehen. Dafür läuft bis 30. September ein Konzeptverfahren, ausgeschrieben von der Stadt Leipzig. Am 20. Juli konnten sich Interessent/-innen das denkmalgeschützte und recht verfallene Gebäude anschauen.

Blick in die Ausstellung "We Are Millions #Free Julian Assange". Foto: Courage Foundation
·Kultur·Ausstellungen

We Are Millions #Free Julian Assange: Solidaritätsausstellung in der Galerie KuB

Seit dem 1. August ist in der Galerie KuB in der Kantstraße 18 eine Fotoausstellung zum Thema Julian Assange und Pressefreiheit zu sehen, entstanden in Zusammenarbeit von DiEM25 und der Courage Foundation. Wie bereits in anderen europäischen Städten wie Bergen, Berlin, Kopenhagen zuvor, soll auf die mögliche Auslieferung Julian Assanges an die USA aufmerksam gemacht werden.

Andreas Mitschke an der Kreutzbach-Orgel der Emmaus-Kirche Leipzig-Sellerhausen. Foto: Werner Schneider
·Kultur·Musik

Notenspur e. V. lädt am 2. August ein: Mit dem Fahrrad durchs Grüne nach Sellerhausen, Naunhof und Pomßen

Auch wenn die jüngste Allgemeinverfügung der sächsischen Staatsregierung ab Herbst wieder Konzerte und Fußballspiele mit Publikum mit entsprechenden Auflagen erlaubt, wird die Diskussion weitergehen, was man an Publikumsveranstaltungen vernünftigerweise in Corona-Zeiten tatsächlich durchführt. Vielleicht wird sich unser Konzerterleben tatsächlich deutlich ändern. Vielleicht so, wie es der Notenspur Leipzig e.V. jetzt mit seinem nächsten Projekt am Sonntag, 2. August, probiert.

Amarcord. Foto: Nick Begbie
·Kultur·Musik

Im September gibt es wieder ein A-cappella-Konzert mit Leipziger Vokalgruppen in der Peterskirche

Über mehrere Monate hinweg waren in der Kultur- und Musikstadt Leipzig keine Livekonzerte möglich – nun wird es im Herbst erstmals wieder ein Konzert mit A-cappella-Gesang im großen Stil geben: Sechs Leipziger Vokalensembles treten am 24. September gemeinsam in der Peterskirche auf. Das Konzert trägt den Titel „Lebenszeichen“ und wird initiiert vom Leipziger Ensemble amarcord, Gründer und künstlerischer Leiter des Internationalen Vokalmusikfestivals „a cappella“ Leipzig.

Am Naschmarkt beginnt der Hörspaziergang „Die Personen sind erfunden“. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Verlorene Heimat, verlorene Identität? Ein Leipziger Literaturfestival auf den Spuren von Uwe Johnson

Er ist einer der bekanntesten Leipziger Studenten: Uwe Johnson. Von 1954 bis 1956 studierte er unter anderem bei Theodor Frings und Hans Mayer, machte sein Diplom als Germanist und erlebte dann, dass der Staat einem solchen Querkopf keine Chance gab, in seinem Beruf wirklich Fuß zu fassen. Im selben Jahr, in dem im Suhrkamp Verlag sein Roman „Mutmaßungen über Jakob“ erschien, siedelte er in den Westen über. Nun stellt ein Leipziger Herbstfestival den Weggegangenen in den Mittelpunkt: „Eine Reise wegwohin“.

Der Saxstall in Pohrsdorf. Foto: Christiane Otto
·Kultur·Musik

Saxstall: Ein Ausflugstipp für Jazzfreunde nahe bei Dresden

Am Freitag, 31. Juli, um 19:30 Uhr findet im Saxstall in Pohrsdorf bei Tharandt bei Dresden (wohin man auch mit der S-Bahn fahren kann) ein Klavierkonzert des jungen Leipziger Pianisten Antoine Eden mit eigenen Kompositionen statt. Er absolvierte bisher den musikalischen Zweig der Rudolf-Hildebrandt-Gymnasium Markkleeberg und spielte schon in diversen Veranstaltungshäusern im Umkreis von Leipzig.

Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE
·Kultur·Film & TV

Das Leipziger GlobaLE Filmfestival 2020 startet am Freitag mit „Das Mafia Paradies“

Seit 2004 gibt es das durchaus außergewöhnliche Filmfestival GlobaLE in Leipzig. Hier werden die Filme gezeigt, die zeigen, wie falsche Politik und Globalisierung unsere Welt zerstören, wie mutige Menschen weltweit gegen Ausbeutung und Zerstörung ihrer Heimat kämpfen. Hier wird in guten Filmen erklärt, wie Globalisierung funktioniert. Und jetzt sind die Veranstalter um Mike Nagler richtig froh, dass sie das 2020er Festival am 31. Juli starten können.

Ralph Grüneberger: Leipziger Geschichten. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Ticketverlosung zur Lesung im Schillerhausgarten mit Ralph Grüneberger: „Leipziger Geschichten“

VerlosungAm Sonntag, dem 16. August, liest Ralph Grüneberger im Garten des Leipziger Schillerhauses zur Buchpremiere seiner „Leipziger Geschichten“. In diesem Band sind Nach-„Wende“-Geschichten versammelt, all jene Geschichten und Erlebnisse über die ersten 20 Jahre „danach“. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen. +++Die Verlosung ist beendet+++

Zwei Plakatmotive von Michael Triegel für das Bachfest 2021. Grafik: Bacharchiv Leipzig
·Kultur·Musik

Der Zyklus „Bachs Messias“ soll das Bachfest Leipzig 2021 eröffnen

Das Jahr 1750 hat man im Kopf. Aber selten wird einem bewusst, dass Johann Sebastian Bach mitten im Sommer starb, am 28. Juli. Also heute vor 270 Jahren. Natürlich denkt man in einer Leipziger Institution ständig an den berühmten Thomaskantor: im Bach-Archiv, wo man jetzt schon weiß, mit welchem Paukenschlag das nächste Bachfest über die Bühne gehen soll, nachdem das 2020er wegen Corona zum komprimierten Online-Ereignis wurde.

Nothing New. Grafik: Galerie Reiter
·Kultur·Ausstellungen

Nothing New: Galerie Reiter eröffnet Ausstellung von Christian Holze am 1. August

„Nothing New“ überschreibt Christian Holze seine erste Einzelausstellung in der Galerie Reiter. Nichts Neues also unter der Sonne? Alles schon einmal dagewesen? Wenn man so durch moderne Ausstellungen geht, hat man durchaus das Gefühl, dass die wirklich großen Bildideen alle schon in der klassischen Kunst umgesetzt wurden. Und Christian Holze greift mitten hinein in das klassische Repertoire, um es – mit einer ganz modernen Sicht und Technik – in neue Bilder zu verwandeln.

Wagner-Ausstellung im Jubiläumsjahr 2013 im Stadtgeschichtlichen Museum. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Stadt Leipzig wird die institutionelle Förderung für die Richard-Wagner-Stiftung beenden + Update

Manchmal hängt es an einem Mann, der sich ein großes Thema um den Hals hängt und eigentlich die Seele des Ganzen ist. Und wenn er abtritt, ist niemand da, der sich an seiner Stelle in die Seile hängt. So ist es der 2010 gegründeten Richard-Wagner-Stiftung ergangen, die eigentlich die Wagner-Pflege in Leipzig langfristig konzeptionell untersetzen sollte. Aber die Erkrankung des Stiftungsgeschäftsführers Thomas Krakow setzte dem eigentlich schon 2019 ein Ende. Das Kulturdezernat reagiert nun.

Eröffnung der letzten Ausstellung in der Terra Rossa im Juni. Foto: Detlef Rohde
·Kultur·Ausstellungen

Die Galerie Terra Rossa am Rossplatz stellt ihre Arbeit ein

„Zwei plus 20 Jahre Galeriearbeit gehen zu Ende!“ Mit diesen Worten eröffnete der Keramiker Frank Brinkmann die letzte Mitgliederversammlung in der Galerie „terra rossa“ am Leipziger Rossplatz und läutete offiziell das Ende eines Projektes ein, das vor zweiundzwanzig Jahren von Mitgliedern der Keramikkunst erfolgreich gegründet wurde.

Einmündung der Goethestraße vorm Hauptbahnhof (um 1920). Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Alles muss raus: Am 2. August werden die Foto-Reproduktionen aus der Ausstellung „Silber auf Glas“ öffentlich versteigert

Acht Monate lang (mit einer coronabedingten Unterbrechung) zeigte das Stadtgeschichtliche Museum im Böttchergässchen die Ausstellung „Silber auf Glas. Leipzig-Fotografien Atelier Hermann Walter 1913–1935“. Doch die Ausstellung endet am 2. August. Und dann? Was passiert dann mit den großen Abzügen der legendären Fotografien? Das Museum versteigert sie. Und jeder, der mitmacht, kann sich historische Leipzig-Ansichten für daheim sichern.

Titelblatt des Künstlerbuches „beispiel konkret“. Cover: Museum der bildenden Künste, Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Künstlergruppe OPAL legt noch kurz vor Ausstellungsende ihr Künstlerbuch für „beispiel konkret“ vor

Das kommt eher selten vor. Meistens liegt der Katalog zu einer Ausstellung schon zum Ausstellungsstart vor. Aber bei der Künstlergruppe OPAL wurde ja selbst die Ausstellung im Museum der bildenden Künste zu einer Kunstinstallation. So spiegelt sie sich jetzt auch im frischgedruckten Katalog zur Ausstellung „beispiel konkret“, die nur noch bis zum 26. Juli im Bildermuseum zu sehen ist.

Die Seelöwen Hilla, Sissi und Alice auf Erkundungstour. Foto: Zoo Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Erste Tiere für den Südzipfel Südamerikas: Seelöwen werden die große Attraktion für den Unterwassertunnel im neuen Feuerland

Eigentlich sollte es schon 2016 bis 2018 gebaut werden. Aber wirklich begonnen haben die Arbeiten zum neuen Landschaftserlebnis „Feuerland“ im Leipziger Zoo tatsächlich erst 2019. Immerhin ist es eines der aufwendigsten Teile, die im Zoo der Zukunft entstehen. Aber die ersten Tiere für Feuerland sind jetzt schon eingetroffen, meldet der Zoo: drei Kalifornische Seelöwen (Zalophus californianus) aus dem Tierpark Nürnberg.

„Singt euch ein!“ mit Beethoven und Fanta 4. Screenshot: Musikschule Leipzig
·Kultur·Musik

Sing dich ein: In einem Split-Video-Projekt bringt die Musikschule Leipzig Beethoven und die Fantastischen Vier zusammen

Auch die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ war von den Corona-Allgemeinverfügungen betroffen. Im April ging schon mal gar nichts an persönlicher Ausbildung vor Ort. Ende Mai startete der Betrieb wieder vorsichtig mit Hygienekonzept, seit Juni gab es weitere Öffnungen. Aber ein richtig großes Projekt hat die Musikschule dann doch lieber per Video produziert. Die musikbegeisterten Kinder haben ja mit ihrem Smartphone die nötige Technik zu Hause. Das Ergebnis ist eine besondere Begegnung zwischen Ludwig van Beethoven und den Fantastischen Vier.

Johanna Ruotsalainen. Foto: privat
·Kultur·Musik

Johanna Ruotsalainen arbeitet in Leipzig jetzt an „The Weight of Silence“

Seit zwei Jahren hat ja Leipzig ein richtiges Composer-in-Residence-Programm: Im Geburtshaus von Hanns Eisler können begabte Komponist/-innen aus aller Welt fünf Monate lang ungestört wohnen und komponieren. Und in aller Stille kam im Juni die zweite, die so ein Stipendium der Stadt Leipzig bekommen hat: Johanna Ruotsalainen. Und die Finnin hat auch schon einen Arbeitstitel für ihre Komposition. „The Weight of Silence“.

Pop-Up-Pizzeria BellaGrünau. Foto: Sascha Henken, Kollektiv Plus X e.V.
·Kultur·Musik

Pop-Up-Pizzeria BellaGrünau lädt bis zum 15. August ein – auch zum Selber-Pizza-Packen

Während große Veranstaltungen in Innenräumen nur mit Auflagen stattfinden können, verlagert sich gerade im Sommer das bunte Leben nach draußen. Auch in Grünau. Dort wird seit dem 11. Juli gehämmert und geschraubt, entsteht auf einer großen Wiese an der Ratzelstraße die Pop-Up-Pizzeria BellaGrünau – ein neuer Gemeinschaftsort von und für die Nachbarschaft in Grünau. Und für besondere Konzerte unter freiem Himmel.

Eröffnung der Ausstellung „Zwischen“. Foto: ODP Galerie
·Kultur·Ausstellungen

Zwischen: Eine echte Zwischen-Austellung mit Michael Zettlers nachdenklichen „Masken“-Bildern

Kunst ist manchmal schneller als die Welt da draußen. Während noch heftig über Maskenpflicht diskutiert wurde, machte sich der Leipziger Fotograf Michael Zettler an die Arbeit und verwandelte das ganze Maskenproblem in ein Kunst-Projekt. Seit dem 10. Juli ist es in der Ausstellung „Zwischen“ in der ODP Galerie in der Rolf-Axen-Straße 35 in Kleinzschocher zu sehen. Und das auch nur bis Donnerstag, 16. Juli. Ein echtes Zwischen-Projekt eben.

Ein Mahnmal zur Coronakrise vor dem Leipziger Gewandhaus. Foto: Pia Benthin
·Kultur·Ausstellungen

It is like it is: Corona-Mahnmal auf dem Augustusplatz

Aus der Ferne wirkt es ein wenig als sei der Augustusplatz an diesem Freitag einfach nur voller Menschen. Es könnte eine Demo sein, vielleicht Fridays for Future? Aber dafür ist die Masse sehr rot-weiß angezogen. Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es sich hierbei auch nicht um Menschen handelt, sondern um Schaufensterpuppen. Genauer gesagt 111 Stück umwickelt mit rot-weißem Absperrband.

Der Künstler Dennis Josef Meseg. Foto: Dennis Josef Meseg
·Kultur·Ausstellungen

It is like it is: Ein Mahnmal zur Coronakrise vor dem Leipziger Gewandhaus

Einerseits ist es verständlich. Der Mensch hält es nicht ewig aus in seinen vier Wänden. Er möchte mit anderen zusammen sein, möchte feiern und das Leben genießen. Und so machen „alarmierende“ Party-Geschichten aus Stuttgart, München und Berlin die Runde. Andererseits aber zeigen immer neue Ausbrüche von Corona, dass das Virus weder besiegt noch verschwunden ist. Dass wir also gut daran tun, weiterhin vorsichtig und achtsam zu sein. Der Kunststudent Dennis Josef Meseg aus Bonn macht das zu seinem Thema.

Franziska Gerstenberg. Foto: Birgitta Kowsky
·Kultur·Lesungen

Am Freitag startet die Online-Lesereihe „Other Writers Readings“

Am Freitag, 3. Juli, ist es so weit, dann laden vier Autor/-innen zur digitalen Lesung auf www.other-writers.de ein. Eigentlich sind „Other Writers“ ja die anderen, die scheinbar normalen Schriftsteller, die immer nur einzeln vorkommen und keine Familie und keine Kinder haben. Damit also die Normalgewinner von Stipendien und Arbeitsaufenthalten. Kinder stören da nur, oder? Das sehen die Autorinnen und Autoren, die bei „Other Writers“ mitmachen, aber ganz anders. Das Leben ist der Stoff, aus dem die Literatur entsteht. Und Kinder sollten eigentlich dazugehören.

Dani Ploeger, Laboratory of Electronic Ageing (male grooming), 2019/20, Privatbesitz, © Künstler, Foto: PUNCTUM/A. Schmid
·Kultur·Ausstellungen

Zero Waste: Wie die Zerstörung der Welt unter den Händen der Künstler/-innen zu frappierender Kunst wird

Mit einem „soft opening“ öffnete am Mittwochnachmittag die Ausstellung „Zero Waste“ im Museum der bildenden Künste. Eigentlich hatte sie schon im Frühjahr eröffnet werden sollen, aber dann kam Corona dazwischen. So treffen Ereignisse aufeinander, die aufs Engste miteinander zusammenhängen. Auch Corona erzählt von der Übernutzung der Welt. Genauso wie der Müll, der sich unter den Händen heutiger Künstler/-innen wieder in Kunst verwandelt. Eine Kunst, die erschreckt und auch erschrecken soll.

Der Schuber „Landschaftswandel“. Foto: Sax Verlag
·Kultur·Lesungen

Das große Mammutwerk von Eißmann und Junge zum Mitteldeutschen Seenland jetzt in einem dicken Schuber

Es ist ein Mammutwerk geworden, das die beiden Leipziger Geologen Lothar Eißman und Frank W. Junge da seit 2013 beim Sax Verlag veröffentlicht haben: drei große, reich mit Fotos ausgestattete Bände zu den drei Teilen des Seenlandes, das rund um Leipzig entstanden ist. Oder auch vorher schon da war, bevor die großen Tagebauseen entstanden. Niemand hat die Geschichte dieser Landschaft je so umfassend erzählt. Und für alle, die sich wirklich für die Seenlandschaft um Leipzig und Halle interessieren, gibt es am 8. Juli einen ganz besonderen Termin.

voicemade vorm Gewandhaus. Foto: Henriette Jopp
·Kultur·Musik

Die Unruhe der Welt: voicemade lädt am 27. Juni ein zum Livestream-Konzert aus der Peterskirche

Was kann man tun, wenn die großen Konzerte noch gar nicht oder nur als eingeschränkte Mini-Variante erlebbar sind? Eigentlich bleibt da nur der Livestream. Das haben ja jetzt auch schon alle großen Musikveranstalter in Leipzig ausprobiert und damit auch all jene begeistert, die sonst nur zu gern nach Leipzig gekommen wären zum Konzert. Nun geht auch das junge Vokalensemble voicemade mit einem Livestream ins Netz. Am 27. Juni wird live aus der Peterskirche übertragen.

Bei der „Night of Light“ mit dabei: das Opernhaus Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

#nurmitkultur und „Night of Light“ erinnern daran, wie hart die Coronakrise gerade die Kultur trifft + Bildergalerie von der Night of Light

So langsam spricht sich herum, dass kein Bereich so heftig von den Corona-Beschränkungen betroffen ist wie der Kulturbereich. Nicht nur die Auftritte für Musiker und Schauspieler fallen weg, Clubs bleiben geschlossen, Autoren finden kein Publikum mehr. Zwei große Aktionstage machen jetzt auf dieses Dilemma aufmerksam, das den Kern unseres gesellschaftlichen Lebens trifft. Der eine ist der #nurmitkultur-Aktionstag für den Erhalt der Leipziger Kultur am heutigen 20. Juni, der andere die „Night of Light“ in der Nacht vom 22. zum 23. Juni.

Krimis aus der Frühjahrsproduktion. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Corona bringt auch die Kriminalautor/-innen Deutschlands in eine prekäre Lage

Fast schon vergessen ist, dass es eigentlich die Autor-/innen und Verlage waren, die im März mit als erste erlebten, was es heißt, wenn ihre Lesungen abgesagt werden. Eine komplette Frühjahrsproduktion verschwand mit der Buchmesse im Ungewissen. Und die Lage verschärft sich noch weiter und betrifft auch Autor/-innen, von denen man denkt: Die müssten doch jeden Monat richtig viele Bücher verkaufen. Denn Krimis müssen doch auch im Corona-Shutdown gekauft worden sein wie heiße Semmeln. Oder?

Turm der Philippuskirche. Foto: Marko Hofmann
·Kultur·Lebensart

Jetzt lädt auch der Garten von PHILIPPUS wieder zu Kulturveranstaltungen ein

Die warme Jahreszeit macht etwas möglich, was in geschlossenen Räumen derzeit nur schwer umsetzbar ist: Konzerte mit Publikum. Draußen natürlich, im Biergarten zum Beispiel, der wie an der Philippuskirche in Lindenau auch sehr idyllisch gelegen sein kann. Am Freitag, 12. Juni, gab es da das erste Konzert mit dem Trio „Encora li“. Am 20. Juni geht es richtig los mit den Veranstaltungen am ersten Leipziger Inklusions-Hotel.

Start im Schumann-Haus mit Gewandhaus-Musikerin Anne Wiechmann-Milatz. Foto: Anne Schwerin
·Kultur·Musik

Erste Leipziger 1:1-Konzerte gibt es am Wochenende im Kunstkraftwerk und bei den Wohnschrittmachern

Wie kommen eigentlich Orchestermusiker jetzt noch zu Publikum, wenn man von Livestreams und den vielen eindrucksvollen Homeoffice-Konzerten einmal absieht? Balkonkonzerte und (Innen-)Hofkonzerte sind möglich, so, wie wir sie im Waldstraßenviertel erlebt haben. Oder Konzerte mit ganz ganz wenig Publikum, quasi Musiker und Zuhörer im Augenkontakt und natürlich auf gesunde Distanz. 1:1-Konzerte, die jetzt der Notenspur e. V. auch in Leipzig organisiert.

Wasserfest 2019. Foto: Lutz Zimmermann
·Kultur·Lebensart

Das Jubiläumswasserfest ist auf 2021 verschoben und 2020 gibt es dafür ein Wasserfest 2.0

Das Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen des Leipziger Wasserfestes wird erst vom 20. bis 22. August 2021 stattfinden, teilt der Wasserstadt Leipzig e. V. mit. Der Grund ist klar: Bis (mindestens) zum 31. August gilt auch in Sachsen ein Verbot von Großveranstaltungen. Deshalb muss das Wasserfest in seiner klassischen Form in diesem Jahr ausfallen. Dennoch soll es ein Angebot für alle Freunde des beliebten Bürgerfestes am Wasser geben: ein „Wasserfest 2.0“.

Das Münchhausen Syndrom. Foto: Knalltheater
·Kultur·Lebensart

Das soziokulturelle Zentrum am Südplatz kehrt Ende Juni mit einigen wenigen Terminen zurück

Langsam und ganz vorsichtig kommt Leipzigs Freie Kulturszene wieder aus dem Corona-Modus. Nach einigen Wochen coronabedingter Pause startet auch die naTo am 27. Juni wieder zaghaft in den Veranstaltungsbetrieb. So wie vorher wird allerdings wenig sein. Zuschauerränge und Bühne werden deutlich leerer daherkommen, wirtschaftliche Sorgen gehören keineswegs der Vergangenheit an, befürchtet das beliebte Haus am Südplatz.

Max Klinger: Elsa Asenijeff. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Und ich küsse dich mit allen Gedanken: Studioausstellung würdigt ab heute Elsa Asenijeff und Max Klinger in Briefen und Bildern

Was war sie eigentlich für diesen Max Klinger? Muse? Geliebte? Lebensabschnittsgefährtin? Oder doch eine Herausforderung, die auch den hochverehrten Künstler an seine Grenzen brachte? Im Klinger-Jahr 2020 erinnert sich Leipzig nicht nur an den 100. Todestag Max Klingers, den das Museum der bildenden Künste mit einer großen Ausstellung würdigt. Das Stadtgeschichtliche Museum rückt die Frau an seiner Seite ins Rampenlicht. Die eben mehr war als „die Frau an seiner Seite“.

Raik Singer in „Faustdick“. Foto: HNYWOOD
·Kultur·Film & TV

Für Raik Singer fast ein Heimspiel: Eine richtige Heimkehrer-Komödie mit sächsischen (und schwäbischen) Akzenten

Am heutigen Donnerstag, 4. Juni, wird im Autokino Alte Messe Leipzig um 21:30 Uhr ein außergewöhnlicher Film aufgeführt – die Feel-Good-Komödie „Faustdick“. Darin spielt der Leipziger Schauspieler Raik Singer die Rolle des Dietmar Uhlig – eines Leipzigers. Er wird am Abend der Aufführung live anwesend sein.

Nina Hagen und Uta. Foto: Jürgen Sieker
·Kultur·Ausstellungen

Uta trifft Nina: Sieker-Ausstellung lädt ab dem 7. Juni nach Naumburg ein

Nicht nur in Leipzig, auch in der Region erwachen die Museen und Ausstellungen wieder zum Leben, empfangen ihr Publikum unter den nötigen Schutzauflagen. Was meistens nicht wirklich stört, weil man ja sowieso nur schauen und staunen möchte. Und vielleicht die Frage beantwortet bekommen: Was hat Nina Hagen eigentlich mit der berühmten Uta von Naumburg zu tun? Die Antwort gibt es ab Sonntag, 7. Juni, in der Naumburger Marienkirche.

Hot Club d'Allemagne: Hot Club d'Allemagne. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Hot Club d’Allemagne legt nach zehn Jahren eine neue CD vor: Hot Club d’Allemagne

Danach haben sich auch viele gesehnt im Corona-Shutdown: Einfach mal wieder abends in einer Bar sitzen dürfen, Gläschen oder Tässchen auf dem Tisch, entspannt zurückgelehnt und der Musik lauschen, die vier ambitionierte Herren im gedimmten Scheinwerferlicht machen – locker, zuweilen überschwänglich, herrlich beswingt und dennoch so, als würden sie so nebenbei ein paar fröhliche Lebensgeschichten erzählen. Das kann man jetzt tatsächlich haben – sogar daheim, abends, wenn man den Tag von sich abfließen lassen möchte.

David Gray und "Kruppe" bei der gemeinsamen Moderation in der Moritzbastei. Screen Livestream
·Kultur·Musik

Pfingsten ohne Gruftis? Tag 4 – Das Darkstream Festival zeigt Düster-Pop aus Leipzig + Livestream

Pfingsten ohne ein schwarzes Leipzig? Geht gar nicht, waren sich Dave, Kruppe und Christian einig, als Corona mehr und mehr drohte, das 2020er „Wave-Gotik-Treffen“ zu kippen. Am Ende musste das WGT in diesem Jahr ausfallen, noch immer ist es nicht möglich, Konzerte durchzuführen. Dafür haben die drei mit weiteren Szenefreundinnen etwas auf die Beine gestellt, was sie selbst am Beginn nicht für möglich gehalten hätten. Das gesamte Pfingsten 2020 gibt es erstmals mit dem „Darkstream-Festival“ einen nahezu durchgehenden Livestream mit Moderation aus der Moritzbastei, Eindrücken aus Leipzig, über 60 Bands, DJs und Autorenlesungen.

Pittstop Autokino. Foto: Pittlerwerke
·Kultur·Film & TV

Heute startet das Pittstop Autokino in den Pittlerwerken in Wahren

Vielleicht werden wir uns in ein paar Jahren kopfschüttelnd an dieses seltsame Jahr 2020 erinnern, in dem einige Dinge plötzlich so ganz anders waren als zuvor. Vielleicht aber zwingt das Coronavirus uns aber auch, einige endgültige Veränderungen in unserem Leben zu akzeptieren. Denn während kleine Bühnen jetzt zumindest schon wieder vorsichtig mit Hygienekonzepten öffnen können, bleiben Kinos noch geschlossen. Zumindest die in geschlossenen Räumen. Denn nach Taucha und der Alten Messe bekommt jetzt Leipzig ein weiteres, besonderes Autokino.

Ausstellungsimpression „Silber auf Glas“ im Haus Böttchergässc
·Kultur·Ausstellungen

Stadtgeschichtliches Museum verlängert die Ausstellung „Silber auf Glas“ jetzt bis August

Seit dem 4. Mai eröffnen auch die sächsischen Museen schrittweise wieder – wenn sie es schaffen, entsprechende Hygienekonzepte umzusetzen. In Leipzig betrifft das ja derzeit zwei besonders attraktive Ausstellungen, einmal die große Max-Klinger-Ausstellung im Museum der bildenden Künste, und zum anderen die Sonderausstellung „Silber auf Glas. Leipzig-Fotografien Atelier Hermann Walter.“ Die wird jetzt verlängert, kündigt das Stadtgeschichtliche Museum an.

Corpo. Foto: Melissa Leander Lücking
·Kultur·Ausstellungen

Kunstraum D21 öffnet wieder: Eine Ausstellung zum menschlichen Körper als Medium und Inszenierung

Stück für Stück kehrt das gewohnte Leben zurück, wenn auch noch auf längere Zeit unter Auflagen, denn das Coronavirus ist nach wie vor unterwegs. Also gelten nicht nur in Gaststätten und Kabaretts die wichtigen Hygiene-Regeln. Sie gelten auch in Galerien. Doch wenigstens dürfen sie wieder öffnen, auch die kleineren wie der Kunstraum D21 in der Demmeringstraße 21, wo am Freitag, 29. Mai, eine höchst aktuelle Ausstellung eröffnet.

Markus Krüger: Überschwemmte Landschaft (2019). Foto: Galerie Schwind
·Kultur·Ausstellungen

Alles in Reih und Glied: Menschlicher Optimierungswahn in perfekter Landschaftsmalerei

Während Cafés und Kabaretts grübeln, wie sie die Möglichkeiten von Ansteckungen in ihren Räumen verringern können, haben Galerien damit eher nicht so ein Problem. Richtig voll wird es dort immer nur zur Ausstellungseröffnung. Aber die Zeiten von Vernissagen mit dicht gedrängten Gästen sind vorerst vorbei. Auch die Galerie Schwind hat ihre neueste Ausstellung am 19. Mai aufgrund der aktuellen Situation ohne Ausstellungseröffnung eröffnet.

bösenachtgeschichten mit Armin Zarbock. Foto: Armin Zarbock
·Kultur·Lesungen

Armin Zarbock startet am Montag online mit bösenachtgeschichten

Für die Autoren ist der Shutdown noch lange nicht vorbei – und für Schauspieler auch nur halb, auch wenn einige Bühnen unter besonderen Bedingungen in den nächsten Tagen schon beginnen, wieder zu spielen. Aber mittlerweile haben ja schon einige ausprobiert, wie das ist, wenn man mit Büchern und Lesungen einfach mal online geht. Auch gern mit richtigen Gruselgeschichten, zu denen ab Montag der Leipziger Schauspieler Armin Zarbock einlädt.

Interbiennale for conceptional and minimal art. Grafik: Visit. e.V.
·Kultur·Ausstellungen

Auch virtuelle Kunst muss auf Corona-Einschränkungen reagieren

Es hätte ja beinahe geklappt, und Leipzig hätte im September eine „Kunstausstellung“ erlebt, wie sie die Leipziger tatsächlich noch nicht gesehen haben. Aber auch hier sorgt die Corona-Pandemie für eine Verschiebung. Der Veranstalter der LEIPZIG.ART, die Arbeitsgemeinschaft Visit e. V., hat die 1. Interbiennale, die eine Lücke zwischen der 1Biennale und der Santorini Biennale mit einer Werkschau für immersive Konzeptkunst schließen sollte, von September 2020 auf Frühjahr 2021 verschoben. William-Gibson-Leser würden sich sofort angesprochen fühlen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Scroll Up