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Neben umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, sind auch Neubauvorhaben sichtbare Zeichen einer Aufwertung und Diversifizierung des Wohngebiets. Die sechsgeschossigen Terrassenhäuser wurden bspw. 2015 fertiggestellt. Foto: Sigrun Kabisch
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Grünau im Fokus der Forschung: UFZ stellt aktuelle Ergebnisse der soziologischen Langzeitstudie vor

Vor 45 Jahren, genauer am 1. Juni 1976, wurde der Grundstein für die Großwohnsiedlung Grünau im Leipziger Westen gelegt. Sie ist heute Heimat für fast 45.000 Menschen. Seit 1979 untersuchen Sozialwissenschaftler/-innen in der international einmaligen Langzeitstudie „Wohnen und Leben in Leipzig-Grünau“ in regelmäßigen Abständen die Wahrnehmungen, Einschätzungen, Hoffnungen und Ängste der dort lebenden Menschen.

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Oberschule ist fertig, das Bauen geht weiter: Baubeschluss für ein neues Gymnasium in Wiederitzsch geht jetzt in den Stadtrat

Schuleröffnungen sind in Leipzig schon fast nichts Besonders mehr, seit das Schulbauprogramm endlich läuft. Zu Schuljahresbeginn 2021/2022 ging auch die für 34 Millionen Euro neu gebaute Oberschule Wiederitzsch in Betrieb. Hier konnte schnell und ohne Störungen gebaut werden und gleichzeitig auch ein modernes Raumangebot geschaffen werden. Aber kaum sind die Bauleute abgerückt, legt die Leipziger Verwaltung den nächsten Plan vor: Gleich daneben soll jetzt auch noch ein neues Gymnasium entstehen.

Im Gelände der künftigen Parkstadt Dösen. Foto: LZ
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Parkstadt Dösen: Auch der Bauherr ist bereit, ein würdiges Gedenken an die Geschichte der Heilanstalt zu unterstützen

Ursprünglich stammte die Initiative aus dem Stadtbezirksbeirat Südost: Wenn jetzt aus dem Gelände des ehemaligen Parkkrankenhauses Dösen die Parkstadt Dösen wird, dann sollte im Gelände unbedingt auch an die dunklen Seiten der Geschichte dieses Ortes erinnert werden. Die Initiative griff die Grünen-Fraktion im Stadtrat auf. Und jetzt gibt es auch Zustimmung dazu aus dem Kulturdezernat.

So sah es vor dem Bau des neuen Rad-/Gehweges aus. Archivfoto: Ralf Julke
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Radweg zur Antonienbrücke ist fertig: Veranstaltung am 18. September zum Projektabschluss auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz

Mit dem neu gestalteten Geh- und Radweg nördlich der Antonienbrücke, der Ladestraße Ost, ist der Umbau des ehemaligen Güterbahnhofs Plagwitz zum „Grünzug“ seit Frühjahr abgeschlossen, meldet das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung. Nun soll eine Veranstaltung während der Europäischen Mobilitätswoche am Samstag, 18. September, das Projektende würdigen. Zwischen 11 und 17 Uhr ist das Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (AWS) daher mit einem Informationsstand auf den Bürgerflächen, direkt vor dem Hildegarten, präsent.

Das Capa-Haus. Foto: Ralf Julke
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Der Stadtrat tagte: Stadtgeschichtliches Museum soll die Betreuung der Gedenkstätte Capa-Haus übernehmen

Da waren sich alle demokratischen Fraktionen im Leipziger Stadtrat einig – Linke, Grüne, CDU, SPD und Freibeuter: Die kleine Erinnerungsstätte im Capa-Haus, die an den legendären amerikanischen Fotografen Robert Capa und seine beeindruckenden Bilder vom Kriegsende in Leipzig erinnert, muss erhalten werden. Sie schrieben ihren Antrag dazu gemeinsam. Und am Mittwoch, 15. September bekam er folgerichtig auch volle Zustimmung im Stadtrat.

Ein Polizeieinsatz auf der Sachsenbrücke. Foto: LZ
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Partys auf der Sachsenbrücke: Ordnungsamt gibt zu, dass die Stadt bei Freiluftpartys völlig versagt hat

Herr G. hat eine Petition eingereicht. Das ist sein gutes Recht. „Schutz der Anwohner gegen die Auswirkungen nächtelanger Partys im Clara-Zetkin-Park“ hieß sie und greift ein Thema auf, das den Stadtrat schon mehrfach beschäftigte. Auch schon vor Corona und den zunehmenden Partys auf der Sachsenbrücke. Herr Golzer war bestimmt auch mal jung. Der Chef des Leipziger Ordnungsamtes wahrscheinlich nie. Denn sein Amt hat Stellung genommen. Amtlich und verbissen.

Die Brachfläche an der Schulze-Delitzsch-Straße. Foto: Ralf Julke
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Bahn-Gelände an der Schulze-Delitzsch-Straße: Leipzig kauft jetzt das Grundstück für den Wald in Volkmarsdorf

Jahrelang war das ein regelrechtes Tauziehen zwischen der Deutschen Bahn, der die Grundstücke an der Schulze-Delitzsch-Straße gehören, und der Stadt Leipzig. 2016 waren die Kaufverhandlungen sogar eingestellt worden, weil man sich über den mittlerweile dort ansässig gewordenen Wagenplatz nicht einigen konnte. Ab 2017 machte der Stadtbezirksbeirat Ost Druck, denn seit Jahren wartet Volkmarsdorf auf den versprochenen Stadtteilpark. Jetzt endlich ist es so weit.

Der SAB-Neubau an der Gerberstraße. Foto: Ralf Julke
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SAB-Neubau in Leipzig eröffnet: Dach begrünt und Vorplatz völlig versiegelt

Das Motto, das die Sächsische Aufbaubank für ihre Eröffnung des Neubaus an der Gerberstraße gewählt hatte, hatte es schon in sich: „Zukunft braucht Veränderung“. Mit einem Festakt mit über 100 Gästen wurde am 9. September der Neubau der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) in Leipzig offiziell eröffnet. Ein Neubau, der einige heftige Fragen aufwirft, nicht nur nach den explodierten Kosten.

Radfahrer aus der Lotterstraße überqueren den Martin-Luther-Ring. Foto: Ralf Julke
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Radfahren auf dem Promenadenring: Stadtbezirksbeirat beharrt auf Pollern für den Radstreifen

Der Promenadenring ist ein Spezialfall, in den 1970er Jahren gebaut, als Leipzigs Planer keine Rücksichten nehmen mussten auf den Radverkehr, ist er heute für Radfahrer/-innen ein einziges Provisorium voller Leerstellen. Und Leipzigs Verkehrsplaner von heute tun sich schwer, endlich sichere Radstreifen überall dort anzulegen, wo heute der Kraftverkehr die ganze Straße belegt. Mit der letzten Auskunft des VTA ist der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Mitte jedenfalls nicht zufrieden.

Das Haus Zum Arabischen Coffe Baum mit Lipsia-Brunnen. Foto:; Ralf Julke
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Wiedereröffnung 2023: Sachsen fördert Sanierung des Arabischen Coffe Baum mit einer Million Euro

Eigentlich hätte alles viel schneller gehen sollen. 2018 zog der vormalige Pächter aus und das Haus zum Arabischen Coffe Baum wurde frei für die umfassende Erneuerung der Installationen. 2020 sollte alles fertig sein, 2021 Gasthaus und Museum wieder eröffnen. Aber daraus wurde nichts, weil die nötigen Fördergelder fehlten. Die wurden erst am Donnerstag, 9. September, ganz offiziell übergeben.

Die Waldstraßenbrücke. Foto: Ralf Julke
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Nach 90 Jahren mürbe: Wenn die LVB in der Waldstraße bauen, soll auch die Waldstraßenbrücke neu gebaut werden

Da kommt was zu auf die Bewohner des Waldstraßenviertels und die Gohliser, denn 2022 verwandelt sich die komplette Waldstraße in eine große Baustelle. Denn die Leipziger Verkehrsbetriebe verlegen hier dann komplett neue Gleise im neuen Gleisabstand. Und jetzt nutzt auch die Stadt diese Gelegenheit der Vollsperrung, um die Waldstraßenbrücke zu erneuern.

Sonnenuntergang am Kulkwitzer See. Foto: Jan Kaefer
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Kulkwitzer See: Stadtratsmehrheit will die schnellstmögliche Auflösung des Zweckverbandes + Video

Am Freitag, 3. September, lud die Interessengemeinschaft „Rettet den Kulki“ ein zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Vertretern des Leipziger Stadtrates. Gegründet hat sie sich, seit den Mietern der Grundstücke am Kulkwitzer See die Kündigungen ihrer Mietverträge in den Bungalow geflattert waren. Besenrein bitte bis Ende 2021. Oder doch erst 2022? Dabei grummeln im Hintergrund noch ganz andere Vorgänge, wie die Fragerunde ergab.

Verhülltes Schild. Archivfoto: Ralf Julke
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Bewohnerparken im Waldstraßenviertel: Am 1. Oktober wird das System wieder in Betrieb gesetzt

Hin und her ging es ja 2019 beim ersten Versuch der Stadt Leipzig, im Waldstraßenviertel das Bewohnerparken einzuführen. Einige wesentliche Punkte waren überhaupt nicht geklärt, als das neue Parkregime im Herbst 2019 begann. Der OBM zog nach heftigem Protest von verschiedenen Betroffenengruppen die Reißleine. Das ganze Paket ging in die Überarbeitung und am Ende auch noch vor Gericht. Jetzt gibt es drei Bewohnerparkzonen. Und am 1. Oktober soll das Ganze endgültig in Betrieb gehen.

Die Felder bei Rückmarsdorf. Foto: Marko Hofmann
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Geplanter Kiesabbau: Landesdirektion Sachsen stellt Raumverträglichkeit für Kiessandtagebau Rückmarsdorf fest

Im März beschloss der Leipziger Stadtrat den Kompromiss zum geplanten Kiesabbau bei Rückmarsdorf. Jetzt hat auch die Landesdirektion Sachsen (LDS) das Raumordnungsverfahren „Kiessandtagebau Rückmarsdorf“ mit der raumordnerischen Beurteilung abgeschlossen. Demnach ist das Vorhaben bei Beachtung von Auflagen raumverträglich. Das Prüfverfahren hat die LDS als Raumordnungsbehörde auf Antrag der GP Günter Papenburg AG durchgeführt.

Die besonders umkämpfte Grünfläche zwischen Windmühlenstraße und Brüderstraße. Foto: Ralf Julke
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Wilhelm-Leuschner-Platz: Veränderungssperre kann Baumbestand nicht schützen

Zwischen Brüderstraße und Windmühlenstraße hängen sie wieder: die Transparente, die für die Petition werben, den Wilhelm-Leuschner-Platz artenschutzgerecht zu entwickeln. Aber egal, wie man es betrachtet: Die Züge scheinen abgefahren zu sein. Auch einen Antrag der Linksfraktion lehnt die Verwaltung jetzt ab, weil das Baurecht aus ihrer Sicht keinen Ansatz bietet, die gewachsenen Bäume und Biotope auf der Platzfläche zu schützen.

Der nördliche Teil des geplanten Radweges zwischen Baalsdorf und Holzhausen. Karte: Stadt Leipzig, VTA
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Endlich nach fünf Jahren: Radweg zwischen Baalsdorf und Holzhausen kann gebaut werden

Diese Geschichte führt zurück bis ins Jahr 2016, eigentlich sogar ins Jahr 2015. Damals beantragte der Ortschaftsrat Holzhausen den Bau eines straßenbegleitenden Radweges an der S 78 zwischen Holzhausen und Baalsdorf. „Die oben genannte Strecke wird von vielen Schülern als Schulweg mit dem Fahrrad genutzt. Dies gilt sowohl von Holzhausen zum Gymnasium Engelsdorf als auch seit diesem Jahr umgekehrt von Grundschülern von Baalsdorf zur Grundschule Holzhausen“, schrieb der Ortschaftsrat damals.

Neue Bänke an neuem Ort auf dem Lindenauer Markt. Foto: Ralf Julke
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Erste Etappe geschafft: Wochenmarkt findet ab 1. September wieder auf dem Lindenauer Markt statt

Fast geschafft. Die Nordseite des Lindenauer Marktes ist fertig. Am Mittwoch, 1. September, können nun auch wieder die beliebten Wochenmärkte auf dem Platz stattfinden, denn auch die Platzfläche wurde größer. Was vor fünf Jahren mit einem Vorstoß des Stadtbezirksbeirates begann, ist endlich fast umgesetzt. Nur ein paar Restarbeiten fehlen noch. Und natürlich wird auch in der benachbarten Odermannstraße noch gearbeitet.

Brunnenbohrung 2020 im Rosental. Foto: Claus Reinhardt
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Bohrungen auf der Rosentalwiese 2020: Hier ging es nicht um Wasser für den Rosentalteich

Das fiel natürlich auf im Spätsommer 2020, als da auf einmal auf der sichtlich trockenen Rosentalwiese ein Bohrfahrzeug auftauchte und tiefe Löcher in den Boden fräste. Was war da los? Suchte die Stadt nach Wasser für den trockengelegten Rosentalteich, der nach drei dürren Jahren kein Wasser mehr führte? Oder sichert sich hier der Zoo zusätzliche Wasserreserven?

Am Ostufer des Kulkwitzer Sees. Foto: Ralf Julke
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Verunsicherung am Kulkwitzer See: Linksfraktion schlägt mit neuem Antrag Bestandsschutz für Wochenendgrundstücke vor

Die Auflösung des Zweckverbandes Kulkwitzer See, in dem die Stadt Leipzig mit der Stadt Markranstädt eigentlich die Seeentwicklung vorantreiben wollte, hat auch juristische Folgen. Die verunsichern aktuell einige der Pächter am Seeufer, die ihre Verträge bislang mit der LeipzigSeen Projektmanagement GmbH geschlossen haben. Darauf machte jüngst SPD-Stadtrat Heiko Bär aufmerksam. Die Linksfraktion im Stadtrat nimmt das zum Anlass, einen Antrag dazu ins Verfahren zu bringen.

Die Querungsinsel in Verlängerung der Creuzigerstraße zur Schlippe. Foto: Ralf Julke
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Baumaßnahme Dieskaustraße 2023: Ob die Windorfer Straße noch eine Querungshilfe braucht, wird noch geprüft

2023 kommt auf den Leipziger Südwesten eine riesige Baustelle zu: Dann wird die komplette Dieskaustraße vom Adler bis nach Großzschocher umgebaut. Und es ist, als hätten die städtischen Verkehrsplaner überhaupt keine Zeit gehabt, vorher noch abzusichern, dass die Verkehrsteilnehmer irgendwie noch durchkommen. Der Stadtbezirksbeirat Südwest hat jetzt den dritten Antrag gestellt, daran wenigstens ein bisschen was zu ändern.

Wo ein Fußweg am Elstermühlgraben sein sollte, stehen lauter geparkte Autos. Foto: Ralf Julke
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Fußweg am Elstermühlgraben: Slalomlaufen statt Barrierefreiheit

Im November 2020 beschäftigte der Fußweg auf der Nordseite des Elstermühlgrabens zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Elsterstraße kurz mal den Leipziger Stadtrat. Die Grünen-Fraktion hatte angefragt, wann das Drama um den dort anzulegenden Fußweg endlich beendet wird. Aber es wird wohl vorerst kein Ende finden, auch wenn zumindest der Streifen direkt am Geländer seitdem wieder begehbar ist. Irgendwie. Im Slalom. Ein Stück weit.

Taubenschlag am Bayerischen Bahnhof in Leipzig. Foto: Deutsche Bahn AG
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Experiment läuft: Taubenschlag soll die Stadttauben aus der S-Bahn-Station Bayerischer Bahnhof anlocken

Besonders schön sieht er zwar nicht aus, schon gar nicht wie so ein klassischer Taubenschlag von einem bäuerlichen Vierseithof. Aber die Deutsche Bahn sieht jetzt eine Lösung für das langjährige Problem mit den Tauben und ihren Hinterlassenschaften im Zugang zur S-Bahn-Station Bayerischer Bahnhof: ein Taubenschlag, der den Tauben vom Bayerischen Platz zur Alternative werden soll.

Der Weißeplatz im Jahr 2014. Foto: Ralf Julke
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Seilgarten, mehr Bänke, Schach: Weißeplatz wird 2022 als offener Schulhof deutlich aufgewertet

Eigentlich ist es nichts Neues, dass der Weißeplatz in Stötteritz auch von der dort anliegenden Schule als Schulhof mitbenutzt wird. Der eigentliche Schulhof ist viel zu klein für die Schule. Aber eigentlich war der Platz dafür bislang nicht eingerichtet, erst in der vergangenen Woche stellte die Verwaltung nun die Vorlage vor, mit der der Platz saniert und umgestaltet werden soll.

Feld in der Leipziger Aue. Foto: Ralf Julke
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Landwirtschaft in der Luppe-Aue: Verwaltung will jetzt endlich mal mit den Eigentümern der Flächen im Auengebiet reden

Es klingt schon ein wenig genervt, wenn jetzt das Umweltdezernat auf einen Antrag der Grünen-Fraktion mit dem schönen Titel „Konzept zur Stärkung der Nordwestaue unter Betrachtung landwirtschaftlicher Flächen erstellen“ reagiert. Denn den Antrag hatten die Grünen geschrieben, nachdem das Dezernat auf eine entsprechende Anfrage von ihnen geantwortet hatte. Motto: Natürlich denken wir daran.

Blick auf das Baugebiet an der Kurt-Eisner-Straße. Foto: Matthias Weidemann
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Dringend benötigte Grundschule: Linksfraktion beantragt die rechtliche Sicherung der Grundstücke für den Schulneubau an der Kurt-Eisner-Straße

Am 23. Juni scheiterte die Vorlage der Verwaltung zur Vereinbarung mit der Rubin 72 GmbH, an der Kurt-Eisner-Straße eine Grundschule gebaut zu bekommen, knapp im Stadtrat. Wobei der Schulbau selbst nicht das Problem war, sondern der Versuch des privaten Partners, das Grundstück nur über gleichwertige Tauschgrundstücke an die Stadt zu übertragen und nicht verkaufen zu wollen. Dabei wird die Schule hier dringend gebraucht. Die Linke bringt einen neuen Antrag ins Verfahren.

In der Gottschedstraße werden Stellplätze jetzt tatsächlich in Freisitzflächen umgewandelt. Foto: Tim Elschner
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Nun doch bis zur Käthe-Kollwitz-Straße: Gastronomen in der Gottschedstraße dürfen ab 1. August die Parkbuchten zu Freisitzen machen

Nun doch noch ein bisschen mehr: Seit Montag, 26. Juli, hat die Umgestaltung der Gottschedstraße mit der Einrichtung eines beidseitigen Halteverbots zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Zentralstraße begonnen, meldete das Verkehrs- und Tiefbauamt am Dienstag, 27. Juli. Und erweitert damit deutlich die Ankündigung von Baubürgermeister Thomas Dienberg, der bisher nur freizuräumende Parkbuchten zwischen Zentralstraße und Bosestraße angekündigt hatte. Und sich auch noch den Ärger von Franziska Riekewald (Die Linke) dazu einhandelte.

Hubertus Freiherr von Erffa aus dem Ortschaftsrat Lützschena-Stahmeln. Foto: Videostream, Screenshot LZ
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Der Stadtrat tagte: Die kleine Brücke zur Waldkapelle im Schlosspark Lützschena wird im Winter gebaut + Video

Eigentlich hatte Leipzigs Verwaltung das Jubiläum schon auf dem Radar, aber noch nicht wirklich kommuniziert, was sie im Schlosspark Lützschena 2022 vorhat. Denn 1822 ersteigerte Maximilian Speck das Gut Lützschena, zu dem seit 1685 auch ein „Lustgarten“ gehörte. Den baute der Kaufmann zu einer der attraktivsten Parkanlagen im Raum Leipzig aus. Heute kümmern sich Ehrenamtliche um die Pflege des Parks. Dem aber fehlt noch eine Brücke.

Weiträumige Absperrungen an der Baufläche Hans-Driesch-Straße. Foto: Ralf Julke
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Großbaustelle am Elsterradweg: Hans-Driesch-Straße bekommt Fußgängerampel

Das wird heftig und wird für geraume Weile zum Umwege-Parcours für Radfahrer/-innen. Ab Montag, 26. Juli, beginnen auf der Hans-Driesch-Straße im Zentrum-Nordwest Umbauarbeiten, um östlich der Landauer Brücke die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Dort hilft derzeit eine Sperrfläche Fußgängern und Radfahrern, leidlich über die extrem stark befahrene Hans-Driesch-Straße zu kommen.

Der inkriminierte Schriftzug auf dem Dach des Bahnhofs Plagwitz. Foto: Ralf Julke
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Skandal in Plagwitz: AfD-Fraktion zürnt über einen besonderen ACAB-Schriftzug

Da muss man erst mal hinkommen in diese Ecke von Leipzig – auf den Vorplatz des S-Bahnhofs Plagwitz. Und dann auch noch in die hinterste Ecke, um dort auf dem Dach den Schriftzug ACAB zu lesen. Und dann muss man daraus auch noch einen Skandal machen. Kaum ein Mensch hätte diesen rosaroten Buchstaben Aufmerksamkeit geschenkt, würde nicht die Leipziger AfD-Fraktion jaulend davorstehen und das „Ansehen der Stadt“ bedroht sehen. Geht's noch eine Nummer größer?

Noch dient der Stadionvorplatz vorrangig als Parkplatz. Foto: Ralf Julke
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Grüne kritisieren Rahmenplan fürs Sportforum: Da sind noch zu viele Autos drin

Der Rahmenplan für die künftige Entwicklung am Sportforum, den OBM Burkhard Jung am Mittwoch, 21. Juli vorstellte, war durchaus auch eine Überraschung, weil die Verwaltung an einigen Punkten neue Lösungen gefunden hat, die neue Entwicklungen ermöglichen. Aber da ist noch mehr drin, findet die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, gerade wenn es um Verkehrslösungen jenseits des Autos geht.

Am Zentralstadion auf der Festwiese. Foto: L-IZ.de
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Rahmenplanung für Stadionumfeld: Grundschule, Sportmuseum und ein direkter Weg über die Festwiese

Seit einem Jahr wurde diskutiert, durften Bürger und Initiativen sich einbringen in die Diskussion, wie das Stadionumfeld rund ums RB-Stadion künftig aussehen soll. Womit ein mittlerweile zehnjähriger Diskussionsprozess so langsam ins Ziel kommt. Am Mittwoch, 21. Juli, stellten Stadt und RB Leipzig die erste Version der Rahmenplanung für das Stadionumfeld vor. Mit einigen kleinen Überraschungen drin. Denn im Amt für Stadtplanung hat man sich wirklich Gedanken gemacht.

Die Einfahrt in den Klingerhain im Frühjahr. Foto: Ralf Julke
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Während Sperrung der Klingerbrücke: Baumpflanzungen und Gärtnerarbeiten im denkmalgeschützten Klingerhain

So richtig als Park nimmt man den Klingerhain gar nicht mehr wahr. Meist fährt man nur mit dem Rad durch, wenn man zum Palmengarten will. Der Hauptweg ist bis auf den Schotter abgefahren. Ein paar wilde Trampelpfade durchschneiden die Wiese und dass auch der Klingerhain mal gärtnerisch gestaltet war, davon ist kaum noch was zu sehen. Das soll sich jetzt ändern, kündigt das Verkehrs- und Tiefbauamt an.

Gehwegparken in der Erich-Zeigner-Allee. Foto: privat
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Zugeparkte Gehwege, gefährdete Schulkinder: VTA verhängt Parkverbot in einem Teil der Erich-Zeigner-Allee

Schleußig, Plagwitz, Anger-Crottendorf, Gohlis-Nord, nun wieder Plagwitz. Manchmal ähnelt auch die Arbeit des Leipziger Ordnungssamtes einem Hase-und-Igel-Spiel. Kaum hat man mit verstärktem Kontrolldruck ein bisschen Ordnung ins Parkchaos gebracht, stehen wieder Autos da, wo sie nicht stehen dürfen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt unterstützt jetzt das Ordnungsamt und verhängt in einem Teil der Erich-Zeigner-Allee ein komplettes Parkverbot.

Wie leergefegt: Der Leipziger Markt vor dem Alten Rathaus am 5. Januar 2021. Foto: Lucas Böhme
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Nächster Schritt nach Corona-Programm: Grüne schlagen einen Runden Tisch für die City vor

Dass es nun eine Koordination für die City gibt und Geld, damit City und Magistralen wieder um Kundschaft werben können, ist beschlossen. Aber die Folgen der Corona-Lockdowns und der Boom des Online-Handels haben auch gezeigt, dass die lebendigen Herzen der Städte in größter Gefahr sind und Kommunen gut daran tun, ihre City am Leben zu erhalten. Die Grünen schlagen dafür in Leipzig nun einen Runden Tisch vor.

Auch vom Lärm auf der Porsche-Teststrecke geplagt: Lindenthal. Foto: Ralf Julke
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Ortschaftsrat Lindenthal legt sich mit Porsche an: Sonntagsrennen müssen deutlich eingeschränkt werden

Am 19. März meldete die Porsche AG eigentlich etwas Mutmachendes: Bis 2030, so verspricht der Autokonzern, strebt er die bilanzielle CO2-Neutralität an. Dahinter steckt auch ein langsamer Abschied vom Verbrennungsmotor. Und schon 2021 sei die Betriebsstätte Leipzig CO2-neutral. Aber das kann nicht klappen, kommt jetzt die Kritik aus de benachbarten Leipziger Ortsteil, Lindenthal, wenn an etlichen Wochenenden immer wieder Rennen auf dem Porsche-Parcours stattfinden.

Am Ufer des Kulkwitzer Sees. Foto: LZ
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Zweckverband Kulkwitzer See vor der Auflösung: Gibt es jetzt Ärger um die Zukunft der Pachtverhältnisse am Kulki?

Irgendwie haben es die versammelten Akteure geschafft, den gemeinsamen Zweckverband Kulkwitzer See, in dem Leipzig mit der Stadt Markranstädt kooperieren sollte, gegen die Wand zu fahren. Der Verband steht kurz vor der Auflösung, die 2022 erfolgen soll, es gibt Probleme mit den Pachtverträgen und etwas aufgebracht meldet sich SPD-Stadtrat Heiko Bär zu Wort, der sich mit seiner Partei in den vergangenen Jahren immer wieder dafür eingesetzt hatte, dass die Entwicklung am Leipziger Ufer des Sees endlich voranging.

Seit 2015 endet der Elstermühlgraben an der Elsterstraße. Foto: Ralf Julke
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Öffnung des letzten Teilstücks am Elstermühlgrabens: Informationsveranstaltung am 22. Juli

Es ist das fehlende Stück bei der Öffnung des Elstermühlgrabens: der Abschnitt zwischen Elsterstraße und Lessingstraße. Immer wieder verschoben, weil die Gelder für die Öffnung im Stadthaushalt nicht darstellbar waren. Aber im Herbst soll es endlich losgehen. Und vorher gibt es am 22. Juli noch eine Online-Informationsveranstaltung des Amtes für Stadtgrün und Gewässer.

Der westliche Strandabschnitt am Cospudener See soll zum FKK-Strand werden. Foto: Ralf Julke
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Zustimmung zur Petition: Bis zum Herbst soll der Cospudener See einen offiziellen FKK-Strand bekommen

So ab 30 Grad Lufttemperatur wird selbst das kleinste Stück Textil auf der Haut zur Belastung. Logisch, das sich dann viele Menschen in Leipzig auch einen richtigen FKK-Strand wünschen. Einen solchen gibt es zwar schon am Kulkwitzer See. Aber am Cospudener See ist er irgendwie abhandengekommen, wenn er dort jemals offiziell existierte. Also beantragte eine Petition die Einrichtung eines offiziellen FKK-Strandes am „Cossi“. Und die Grünen-Fraktion unterstützte das Anliegen.

Jetzt wird auch ein Radfahrstreifen auf der östlichen Seite des Dittrichrings geprüft. Foto: Ralf Julke
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Zwischen Lotterstraße und Runder Ecke: VTA prüft jetzt separate Fahrradstreifen auf beiden Seiten des Rings

Es rührt sich tatsächlich was in der Leipziger Radverkehrspolitik, mehr als in den Jahren zuvor, auch wenn man – etwa im Vergleich mit den großen Städten in Holland – das Gefühl hat, dass Leipzig jetzt endlich die Schwelle zum 21. Jahrhundert überschreitet. Aber auf dem westlichen Promenadenring will das Verkehrs- und Tiefbauamt jetzt tatsächlich die beidseitige Anordnung von Radfahrstreifen prüfen. Beantragt hatte das der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Mitte.

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159 Säulen an der Gerberstraße: Neubau der Sächsischen Aufbaubank mit ein bisschen Verspätung eröffnet

Ohne Corona hätte es einen scheppernden großen Empfang gegeben für den neuen Standort der Sächsischen Aufbaubank an der Gerberstraße. War ja teuer genug, das kleine Schmuckstück, das mit seinen vielen frei stehenden Säulen durchaus außerirdisch wirkt. Seit dem 1. Juli zogen die ersten Mitarbeiter/-innen in ihre Büros. Seit Dienstag, 13. Juli, ist das Haus offiziell in Betrieb gegangen.

Am Felsenkeller fehlte bis jetzt sowieso die Fortsetzung des Radweges bis zur Kreuzung. Foto: Ralf Julke
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Zwischen Felsenkeller und Kanal: Karl-Heine-Straße bekommt ab heute Radfahrstreifen

Vor einem Jahr thematisierte der Ökolöwe die eigentlich erforderlichen Radfahrstreifen auf der Karl-Heine-Straße, denn dort, wo die Straße längst zur beliebten Flaniermeile auf der Grenze von Plagwitz und Lindenau geworden ist, reichen die breiten Fußwege nicht mehr aus, dass hier neben Freisitzen und Geschäftsauslagen auch noch die Radfahrer ohne Probleme durchkommen. Für eine durchgehende Wegeführung gehören die Radstreifen auf die Straße. Genau das setzt das Verkehrs- und Tiefbauamt ab dem heutigen Montag, 12. Juli, um.

Selbst vom Völkerschlachtdenkmal aus zu sehen: die Deponie Seehausen. Foto: Marko Hofmann
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Energieberg Seehausen: Der NABU Leipzig bündelt seine Kritik am Deponie-Projekt in einem Positionspapier

Der Klimawandel und das Artensterben machen sich immer bedrohlicher bemerkbar. 30 fette Jahre hat die Weltgemeinschaft vergeudet und vertan, um endlich gegenzusteuern. Und nun ist nicht nur Holland in Not. Eigentlich müssen in Windeseile neue Solar- und Windkraftanlagen gebaut werden. Da wäre ein Ort wie die Deponie Seehausen günstig. Aber mit einer Menge guter Gründe erhebt jetzt der Naturschutzbund Deutschland, Regionalverband Leipzig e. V., Einspruch.

Auch die Katharinenstraße wird bis heute von Autos dominiert. Foto: Ralf Julke
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Autoärmere Innenstadt: Neuer Anlauf, mehr City-Straßen zu Fußgängerzonen zu machen

Was haben eigentlich Pkw in der Leipziger Innenstadt zu suchen? Das ist ein uraltes Diskussionsthema im Leipziger Stadtrat. Die einzigartige Chance in den 1990er Jahren, wirklich eine autofreie Innenstadt zu konzipieren, hat der damalige Stadtrat verpasst und stattdessen den Weg freigemacht für einen Zwitter, die sogenannte autoarme Innenstadt, in der jeder Schritt, Fußgängern mehr Vorrang einzuräumen, zu einem zähen Ringen wird.

Razzia in der Eisenbahnstraße. Foto: L-IZ.de
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Mögliches Ende der Waffenverbotszone: Grüne fordern einen Strategiewechsel für den Leipziger Osten

Eigentlich hat Sachsens Innenminister Roland Wöller am 9. Juni um den heißen Brei herumgeredet, als es um die Auswertung der seit 2018 in der Eisenbahnstraße verhängten Waffenverbotszone ging. Er kündigte keineswegs die Abschaffung der Waffenverbotszone an, auch wenn das so klang. Er packte das in den seltsamen Satz: „Wir wollen die Waffenverbotszone überwinden.“ Was eben auch heißt: Sachsens Polizeiminister will nicht zurückrudern. So klingt ein Vorschlag der Grünen jetzt wie ein Kompromiss-Angebot.

Teich im Abtnaundorfer Park mit Monopteros und gut gefütterten Enten. Foto: Ralf Julke
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Der Parkteich Abtnaundorf soll 2022 wieder entschlammt und instand gesetzt werden

Auch dem Parkteich Abtnaundorf haben die letzten Jahre zugesetzt. Dabei besitzt er immerhin noch einen natürlich Zufluss. Aber über den werden immer neue organische Schwemmstoffe in den Teich gespült, der in den letzten 30 Jahren wieder zusehends verschlammt ist und nur noch ahnen lässt, wie er in seinem ursprünglichen Zustand aussah. Doch jetzt soll der Parkteich Abtnaundorf wieder saniert und vom Schlamm befreit werden.

Ein bisschen Wasser im Rosentalteich. Foto: Michael Freitag
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Drama um den Rosentalteich: Brunnenlösung würde die Grundwasserprobleme im Rosental weiter verschärfen

Im Juni hat der Stadtbezirksbeirat Mitte noch einmal nachgehakt. Denn seit drei Jahren ist der Rosentalteich immer seltener noch als Teich zu erleben. Könnte die Verwaltung da nicht ein Konzept entwickeln, das diesen Teich wieder dauerhaft mit Wasser befüllt? Immerhin gibt es doch ganz in der Nähe Brunnen, aus denen man ihn befüllen könnte? Doch das Amt für Stadtgrün und Gewässer begründet nun, warum auch das nur ein schöner Traum ist.

Ein Polizeieinsatz auf der Sachsenbrücke. Foto: LZ
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Überwachungsfall Sachsenbrücke: Ein Offener Brief an OBM Burkhard Jung

Sehr geehrter Herr OBM Jung, schockiert habe ich gerade gelesen, dass ein Rettungswagen auf der Anton–Bruckner-Allee auf dem Weg zur Sachsenbrücke vor ein paar Tagen, genauer gesagt am 12.06.2021 angegriffen wurde und dass Sie sich mit der Polizei und dem Ordnungsamt ein Sicherheitskonzept für den Park überlegen wollen. In einem anderen Text stand sogar, dass Sie sich für die Sachsenbrücke Überwachung durch die Polizei und das Ordnungsamt vorstellen können.

Der Stünzer Teich. Foto: Gernot Borriss
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Wenn das Wasser versickert: Grüne beantragen Sanierungsprogramm für die Östliche Rietzschke

Wie sollte Leipzig eigentlich mit den alten Bachläufen im Stadtgebiet umgehen? Etwa mit den beiden Rietzschkes, die alle beide nach einem kurzen Leben an der Oberfläche im Kanalsystem verschwinden? Bei der östlichen Rietzschke sieht es noch etwas schlimmer aus, sodass das Wasser nicht mal bis nach Sellerhausen kommt, weil es schon vorher versickert. Hier muss die Stadt was reparieren, finden die Grünen.

Am Cospudener See. Foto: Ralf Julke
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Das Recht auf Nacktheit: Grüne fordern die Einrichtung eines FKK-Abschnitts am Cospudener See

Schon vor einem Jahr wandte sich die Linksfraktion etwas ratlos an die Leipziger Stadtveraltung mit der Feststellung: „Am Cospudener See gibt es einen kleinen Teil, der als FKK-Bereich ausgewiesen und als solcher auch auf (Rad-)Wanderkarten zu finden ist. Leider sind bereits seit Jahren die entsprechenden Schilder, die dies ausweisen, kaputt bzw. nicht mehr vorhanden, sodass es immer wieder zu Missverständnissen und Anfeindungen kommt.“ Ein Anliegen, das ein Jahr später immer noch im Raum steht. Jetzt hat es die Grünen-Fraktion aufgegriffen.

Die Leitschwellen in der Dresdner Straße. Foto: Ralf Julke
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Radfahrstreifen auf der Dresdner Straße: Seit 30. Juni sichern zehn Leitschwellen den Radweg vor der Sparkasse

In Leipzig hat es sich ja eingebürgert, dass Autofahrer dort, wo es Geldautomaten gibt, nur zu gern mal schnell rechts ranfahren, um ein bisschen Geld abzuheben. Und selten achten sie darauf, dass dort eigentlich ein Radweg ist. Das führt jedes Mal zu hochgefährlichen Situationen für die Radfahrer/-innen. Und jahrelang war die Stadt recht ratlos, wie sie dem Problem begegnen könnte. Doch nach einem Pilotprojekt in der Richard-Lehmann-Straße wurden in der vergangenen Woche auch in der Dresdner Straße Mini-Poller aufs Pflaster gebracht.

Der neugestaltete Abschnitt am Löhrsteg. Foto: Ralf Julke
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Stützwandsanierung an der Parthenstraße beendet: Neue Bänke, neue Linden, etwas mehr Platz für Fußgänger

Die Grünen und auch der aufgelöste Verein Neue Ufer hatten sich deutlich mehr gewünscht. Und eigentlich wäre es an der Parthenstraße auch überfällig gewesen in Zeiten von Klimaerwärmung und Stadterhitzung: mehr Grün und Uferpromenadenerlebnis. Jetzt ist das Bauvorhaben der Stadt beendet, die Stützmauern sind repariert. Aber es blieb beim geplanten kleinen Umbauprojekt an der Brücke.

Leben auf dem Plagwitzer Wagenplatz karlhelga. Foto: karlhelga e.V.
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Die Gegenwart aus Sicht eines Leipziger Wagenplatzes: Wie wollen wir leben?

Karlhelga – ein soziokulturelles Wohn- und Arbeitsprojekt trägt zum vielfältigen Spektrum subkultureller Freiräume in Leipzig bei. Leben im Wagen und in der Gemeinschaft fordert uns, nachhaltiger, ressourcenschonender und inklusiver zu wohnen und dabei Vielfalt zu leben. Und das nicht nur in der Theorie, sondern jetzt und in der Alltagspraxis. Auf karlhelga wollen wir nicht ohnmächtig abwarten und tatenlos bleiben angesichts drängender Herausforderungen unserer Zeit – wie Klimakatastrophe, Rassismus oder soziale Isolation.

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Anders Wohnen in Leipzig ist möglich: Ein kleines Interview zum karlhelga e. V. in Plagwitz

So geht es einem, wenn einem bei Lesen eines stimmungsvollen Textes noch lauter Fragen einfallen. Den Text hat uns der in Plagwitz heimische karlhelga – Verein für historische Last- und Zirkuswagen e . V. geschickt. Ein richtiges kleines Manifest für radikal andere Möglichkeiten, in einer Großstadt wie Leipzig künftig zu leben. Aber zu Leipzigs Wagenplätzen gibt es noch viel mehr zu erzählen. Und deshalb haben wir nachgefragt.

Polizeieinsatz auf der Sachsenbrücke am 26. / 27. Juni. Foto: LZ
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Wo viele feiern, gibt es viel Müll: 5.600 Euro Reinigungskosten allein für die Sachsenbrücke

„Die Stadtverwaltung prüft derzeit, wie die Sachsenbrücke langfristig und ohne massive Polizeipräsenz als öffentlicher Ort mit all seinen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung erhalten werden kann“, meldete am 2. Juli das Leipziger Ordnungsdezernat. Seit den Vorfällen in der Nacht vom 11. zum 12. Juni steht die Sachsenbrücke unter besonderer Beobachtung. Und die Stadtreinigung hat schon mal berechnet, was die Reinigung der Brücke nach einer Glasscherbenparty so kostet.

Villa in der Shakespearestraße. Foto: Alexander Laboda
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Nach Anwohner-Petition: Verwaltung stellt „Pocket Park“ in der Shakespearestraße in Aussicht

In der Shakespearestraße im Zentrum-Süd könnte nach Vorstellung der Leipziger Stadtverwaltung in den kommenden Jahren eine kleine Grünfläche entstehen. Zu diesem Ergebnis kommen Stadtplanungsamt sowie Verkehrs- und Tiefbauamt nach monatelanger Prüfung, die der Stadtrat im September 2020 beauftragt hatte. Zunächst sind umfangreiche Straßensanierungen und -umbauten geplant.

Das Schulmuseum am Goerdelerring 20. Foto: L-IZ.de
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Kulturdezernat zu CDU-Antrag: Am Matthäikirchhof ist das Schulmuseum schon richtig platziert

Im Februar startete die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat einen durchaus überraschenden Vorstoß zur Zukunft des Schulmuseums. Ein Vorstoß, der durchaus konfliktgeladen ist im Zusammenhang mit der künftigen Gestaltung des „Forums für Freiheit und Bürgerrechte“ am Matthäikirchhof und der Frage: Wer darf da eigentlich alles mitreden und dableiben? Doch das Kulturdezernat sieht gar keinen Grund, am Standort des Schulmuseums etwas zu ändern.

Lageplan für die neue Kita im Poetenweg 24. Karte: Stadt Leipzig
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Der Stadtrat tagte: Im Poetenweg 24 entsteht bis 2024 eine neue Kita

In der Ratsversammlung am 24. Juni brachte es der Leipziger Stadtrat tatsächlich noch einmal fertig, eine halbe Stunde lang über den Neubau der Kindertagesstätte im Poetenweg zu debattieren. Eigentlich auch zu streiten. Verbal flogen schon einige Fetzen und auch Vorwürfe, die Unwahrheit gesagt zu haben gab es. Dabei war der Wunsch der Linksfraktion, hier doppelt so viele Kita-Plätze zu bekommen, ja nur zu verständlich. Nur scheitert das schon an der Bausubstanz.

Schon weiträumig gesperrt: der Weg auf dem Ratsholzdeich. Foto: Ralf Julke
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Petition zum Weg auf dem Ratsholzdeich: Umweltdezernat erklärt, warum Leipzig den Deichweg nicht übernimmt

Es ist jetzt ein Spiel über Bande geworden zwischen Leipzigs Umweltdezernat und der Landestalsperrenverwaltung, wie nun mit dem Deich und dem Weg auf dem Deich rechtsseitig vom Elsterflutbett umgegangen wird. Zur Petition, in der sich Leipziger Bürger wünschen, die Stadt möge „den Weg von der Landestalsperrenverwaltung dauerhaft (..) übernehmen und für die öffentliche Nutzung (...) erhalten“ hat das Umweltdezernat jetzt eine ausführliche Stellungnahme geschrieben. Und lehnt natürlich ab.

Beliebter Partyort: die Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke
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Der Stadtrat tagte: Noch einmal eine halbe Stunde zu den Partys auf der Sachsenbrücke + Video

Zur Ratsversammlung am 24. Juni kam dann auch noch kurzerhand eine dringliche Anfrage der CDU-Fraktion auf die Tagesordnung: „Dringliche Anfrage zur Situation an der Sachsenbrücke“. Eigentlich hätte das Thema schon viel früher am Tag aufgerufen werden können, diskutierte der Stadtrat ja an diesem Tag über das uralte, von der Stadtverwaltung immer wieder abgeblockte Thema Spontan- oder Open-Air-Partys.

Der geplante Schulstandort direkt an der Parthe. Karte: Stadt Leipzig
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Die Zeit drängt: Auch das Gymnasium auf der Westseite des Hauptbahnhofs wird teurer

Auch das nächste Schulbauprojekt wird mit Sicherheit zum Diskussionsfall im Stadtrat werden. Denn auch das geplante Gymnasium auf der Westseite des Hauptbahnhofes wird es nicht zu den ursprünglich geplanten 52 Millionen Euro geben. Auch hier fällt Leipzig auf die Füße, dass die Stadt das Gelände nicht selbst von der DB kaufen konnte. Mittlerweile hat dort der Eigentümer wieder gewechselt, der Grundstückskaufvertrag mit Bauverpflichtung muss also neu aufgelegt werden.

Abgesperrter Weg auf dem Ratsholzdeich. Foto: Ralf Julke
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Ratsholzdeich im südlichen Auwald: Wegfrage weiter ungelöst und Deichrückbau vielleicht im Auenentwicklungskonzept

Es wird nicht einfach mit dem Ratsholzdeich am Elsterflutbett, wo der Deichweg zwar seit April gesperrt ist. Aber das kümmert Jogger und Spaziergänger erst einmal nicht wirklich. Sie umlaufen die Absperrung einfach, denn am Zustand des Deiches und des Weges hat sich ja seit Herstellung der Deichöffnung weiter südlich nicht viel geändert. Aber der gesperrte Deichweg hat inzwischen eine Diskussion in Gang gebracht, die jetzt augenscheinlich der Landestalsperrenverwaltung zu schnell geht.

Verfallene Halle von innen.
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Ehemaliges „Kino der Jugend“: IG Fortuna sucht Künstler/-innen für vier Mini-Residenzen

Im November 2020 war klar: Die Initiative IG Fortuna wird die Gelegenheit erhalten, das ehemalige „Kino der Jugend“ in der Eisenbahnstraße in Erbbaupacht zu entwickeln. Aber noch ruht der Große Saal des ehemaligen „Kino der Jugend“. Zumindest seit ihn 1987 die letzten Gäste verließen. Lediglich ein Fuchs schleicht an und wann in der Nacht durch das verlassene Gebäude. Doch das soll sich nun ändern.

Der ehemalige Kuhstall des Ritterguts Großzschocher. Foto: Marko Hofmann
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Nach dem abgelehnten Tauschhandel: Was wird nun aus dem einstigen Rittergut Großzschocher?

Am Rande der Diskussion um den Schulhausbau an der Kurt-Eisner-Straße stellten mehrere Stadträt/-innen auch die Frage nach den Grundstücken, die die Stadt da eintauschen wollte dafür, dass sie das Schulgrundstück bekommt. Da spielten auch zwei Grundstücke in Großzschocher eine Rolle, über die sich die SPD-Fraktion schon vor der Debatte am 23. Juni ihre Gedanken machte.

Geparkte Autos in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke
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Der Stadtrat tagte: Pilotprojekt „Freisitzstraße“ in der Gottschedstraße löst sich in Luft auf + Video

Es klang so schön, so richtig nach „Wir legen jetzt los!“, als OBM Burkard Jung als Maßnahme Nr. 22 in sein Sofortmaßnahmenprogramm zum Klimanotstand das Pilotprojekt „Verkehrssperrung in der Gottschedstraße für ,Freisitzstraße‘“ aufnahm. Das klang sogar im ersten Corona-Jahr richtig gut: Einfach mal ausprobieren, wie man auf der von Autos befreiten Gottschedstraße essen, trinken und froh sein könnte. Aber so wird das nicht passieren.

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Der Stadtrat tagte: Entscheidung zu einem hart verhandelten Kompromiss – Die Parkstadt Dösen kann gebaut werden + Video

Was ist schon möglich? Wie viel Umweltschutz ist durchsetzbar, wenn ein neues Wohnquartier wie die Parkstadt Dösen gebaut wird? Und wo hat Baubürgermeister Thomas Dienberg eigentlich das Wort abnicken gefunden? Immerhin hielt er am Donnerstag. 24. Juni, eine sehr emotionale Rede für den Städtebaulichen Vertrag und den Bebauungsplan für die Parkstadt. Und für einen hart erarbeiteten Kompromiss.

Kohlrabizirkus Leipzig. Foto: L-IZ.de
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Das könnte Leipzigs Eissportzentrum werden: Stadt will den „Kohlrabizirkus“ für 12,5 Millionen Euro kaufen

Vielleicht klappt es ja, dem „Kohlrabizirkus“, also der 1927/1930 für die Stadt Leipzig gebauten Großmarkthalle, eine Zukunft zu geben, auch wenn sich hier bislang kein Investor fand, der hier eine renditeträchtige Idee umgesetzt hat. Aber möglicherweise traut man Investoren zu viel Phantasie zu, wenn man glaubt, sie wüssten in alten Gebäuden auch mal neue Ideen umzusetzen. Und so kündigten OBM Burkhard Jung und Baubürgermeister Thomas Dienberg am Donnerstag, 24. Juni an, dass Leipzig die Großmarkthalle für 12,5 Millionen Euro kaufen wolle.

Die ehemalige Großmarkthalle. Foto: Matthias Weidemann
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Kleine FDP-Diskussion: Frisst der Kohlrabizirkus nur Steuergeld oder ist das ein sinnvoller Kauf für die Stadt?

Kaum hatte die Stadt ein Pressegespräch zum Kohlrabizirkus angekündigt, lieferte sich die Leipziger FDP einen recht seltsamen Säbeltanz, der im Grunde sehr schön zeigte, dass Politik eben doch meist zu komplex ist, um sie in schöne aufsehenerregende Häppchen packen zu können. Am 24. Juni kündigten OBM Burkhard Jung und Baubürgermeister Thomas Dienberg an, dass Leipzig die ehemalige Großmarkthalle für 12,5 Millionen Euro kaufen wolle. Ein stolzer Preis. Aber für Leipzigs FDP-Vorsitzende einfach rausgeschmissenes Geld.

Torsten Bonew bei Einbringung der Vorlage. Screenshot: LIfestream, LZ
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Der Stadtrat tagte: Vertrag mit der Rubin 72 GmbH für die geplante Grundschule an der Kurt-Eisner-Straße scheitert + Video

Das war dann am Mittwoch, 23. Juni, kurz nach 20 Uhr die wohl knappeste Entscheidung, die der Leipziger Stadtrat in letzter Zeit gefällt hat. Mit einer Stimme Mehrheit wurde die Vorlage „Annahme Kaufangebot für eine vierzügige Grundschule mit Zweifeldsporthalle mit der Rubin 72. GmbH“ abgelehnt. Vorhergegangen waren anderthalb Stunden heftige Diskussion, in der es auch sehr persönlich wurde.

Die ehemalige Kita im Gelände hinter dem Volkshaus. Foto: Ralf Julke
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Neues Quartier in Zentrum-Süd: Hinterm Volkshaus soll „Quartier Neuer Arbeit“ entstehen

Vor einigen Jahren, als Leipzig geradezu verzweifelt nach Bauplätzen für neue Kindertagesstätten suchte, war auch das Areal hinter dem Volkshaus in der Diskussion. Stadt und Stadtrat sahen hier eine gute Gelegenheit, eine alte Kita wieder zum Leben zu erwecken. Doch da hatte man die Pläne ohne die Gewerkschaft gemacht. Deren Immobilienverwaltung hat jetzt eigene Pläne für dieses Areal vorgelegt. Der Stadtrat bekommt jetzt den Bebauungsplan Nr. 388 „Quartier am Volkshaus“ vorgelegt.

Denkmalgeschützter Gebäudebestand im Schlobachshof. Foto: Schlobachshof e.V.
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Der Stadtrat tagt: Schlobachshof – Erste Schritte für ein Umweltbildungszentrum mitten im Auwald

Am heutigen Mittwoch kam endlich auch die Petition des Vereins Schlobachshof zur Abstimmung in den Stadtrat – nicht in der ursprünglichen Form. Denn der Petitionsausschuss hat sich dazu intensiv noch einmal mit Verwaltung, Ortschaftsräten und Verein ausgetauscht. Was dann auch bedeutete, dass auch nicht der Verwaltungsstandpunkt mit seinen vorsichtigen Ablehnungen zu den Träumen des Schlobachshof e. V. übernommen wurde, sondern – wie Jürgen Kasek für die Grünen betonte – ein richtiger Kompromissvorschlag.

Entwurf für die Schwimmhalle Otto-Runki-Platz. 1. Preisträger gmp Generalplanungsgesellschaft mbH (Berlin). Foto: Leipziger Gruppe
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Nach zweiter Absage durch den Freistaat: Stadt Leipzig will den Schwimmhallen-Neubau auf dem Otto-Runki-Platz mit 6,2 Millionen Euro bezuschussen 

Zwei Mal hat sich der Freistaat mittlerweile verweigert, die auf dem Runki-Platz geplante Schwimmhalle zu fördern. Nun will die Stadt selbst den Schwimmhallenbau, der im Leipziger Osten dringend gebraucht wird, aus eigenen Mitteln unterstützen. Eine entsprechende Vorlage soll in den nächsten Tagen ins Verfahren gehen. Der Stadtrat muss entscheiden, ob die Stadt die benötigten 6,2 Millionen Euro zur Verfügung stellen kann.

Der bisherige Vorschlag: Auf dem Gemüseacker. Grafik: Stadt Leipzig
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Stadtbezirksbeirat Südost fragt sich zu Recht: Wer will denn „Auf dem Gemüseacker“ wohnen?

Auch so etwas gibt es: Eine geplante Straßenbenennung in Probstheida sorgt für Ärger. Eigentlich ist es eine dieser typischen einfallslosen Benennungen, mit denen Stadtverwaltungen oder Beiräte deutlich machen, dass sie am liebsten Fuchs-und-Hase-Weg vorgeschlagen hätten. Aber Auf dem Gemüseacker? Das war dann wohl kein so guter Einfall aus dem Beirat.

Im Gelände der einstigen Heilanstalt Dösen. Foto: L-IZ
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Parkstadt Dösen: Stadtbezirksbeirat Südost fordert eine Straße für die Opfer der Kindereuthanasie

Wenn am Mittwoch, 23. Juni, der Stadtrat über die Neubenennung von Straßen entscheidet, dann wird es auch um Straßennamen in der neu entstehenden „Parkstadt Dösen“ gehen. Das ist das Gelände der ehemaligen „Heilanstalt Dösen“, welches ein Investor als Wohnquartier entwickeln möchte. Der Stadtbezirksbeirat (SBB) Südost hat zur Vorlage der Verwaltung einen Änderungsantrag gestellt, denn die Straßenbenennungen erinnern nicht wirklich genug an die dunkle Vergangenheit.

Bewohnerparken im Waldstraßenviertel. Foto: Ralf Julke
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Stadtbezirksbeirat Mitte mahnt: Auch Bewohner des Waldstraßenviertels mit Zweitwohnsitz haben ein Recht auf einen Parkausweis

Im Mai hat zwar die Verwaltung schon angekündigt, dass sich der Zuschnitt der Bewohnerparkzonen im Waldstraßenviertel ändern wird, nachdem das Oberverwaltungsgericht Bautzen die bisherige heiß umstrittene Regelung gekippt hatte. Aber ein Problem wird damit noch nicht gelöst, mahnt jetzt der Stadtbezirksbeirat Mitte an: Was wird aus den Bewohnern, die in Leipzig „nur“ ihren Zweitwohnsitz haben?

Das Capa-Haus. Foto: Ralf Julke
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Erinnerung an einen berühmten Fotografen: Fünf Stadtratsfraktionen beantragen langfristige Sicherung des Capa-Erinnerungsortes

Als fotografischer Begleiter der Besetzung Leipzigs durch die amerikanischen Truppen im April 1945 hat sich der Fotograf Robert Capa ins Gedächtnis der Stadt eingeschrieben. Hier entstand sein berühmtes Foto „Der letzte Tote des Zweiten Weltkrieges“. An den Ort, wo er das Foto machte, erinnert heute das Capa-Haus. Und darin eine Ausstellung, die gleich fünf Stadtratsfraktionen bewahren wollen.

Die Stolperschwelle, die an das Schicksal der in Dösen ermordeten Kinder erinnert. Foto: LZ
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Parkstadt Dösen: Grüne beantragen einen Erinnerungsort an die „Euthanasie-Verbrechen“ in der NS-Zeit

Nicht nur die angekündigten Baumfällungen in der geplanten Parkstadt Dösen beschäftigen die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat. Immerhin ist mit dem einstigen Parkkrankenhaus auch ein ganz dunkles Kapitel der Leipziger Geschichte verknüpft. Bislang erinnert vor Ort nur eine Stolperschwelle an die Tötungen von Kindern. Aber das müsste deutlich sichtbarer werden im Gelände, beantragen die Grünen.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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