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Der Turm der Leipziger Thomaskirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Leipziger Turmbesteigungen: Thomaskirche

Er ist einer der prägenden Türme des Leipziger Stadtbildes: der Turm der Thomaskirche. Der untere quadratische Teil des Turmes soll aus dem 13. Jahrhundert sein. Im 14. Jahrhundert erhielt er einen achteckigen Aufbau. Fünf Glocken hängen im Turm. Der Glockenstuhl musste im 17. Jahrhundert erneuert werden - es gab Schwierigkeiten mit den Schwingungen der Glocken. Im Turm findet sich das Graffito eines sächsischen Fußartilleristen. Auf drei Ebenen wohnte der Türmer.

Horny in Pink - Endlich geil mit neuer Meduzin! Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Und heut Abend hab ich Kopfweh …

Seit ein paar Wochen weiß man wieder: Lokführer sollte man besser da abholen, wo sie stehen. Am besten am Bahnhof. Die Gelegenheit schamlos ausnutzend, dass die Deutsche Bahn offenbar plante, an einem ganzen Wochenende im Einsatz zu sein, hatte auch ich eine kleine Bahnreise anberaumt. Zum österreichischen Nachbarn sollte es gehen, subtropisch war die Wetterlage und der Dax einigermaßen stabil. Nicht die übelsten Startbedingungen also.

Bischof Heiner Koch (rechts) erklärt Nuntius Nikola Eterovi das Konzept der Kirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Bischof Heiner Koch wechselt nach Berlin

Die katholische Kirche spielt gerade Reise nach Jerusalem, wobei anders als im Spiel ein Stuhl nach jeder Runde leer bleibt. Bischof Heiner Koch wird neuer Erzbischof von Berlin. Das bestätigten am Montag um 12:00 Uhr zeitgleich die Ordinariate in Dresden und Berlin sowie der Vatikan. Vor zwei Jahren erst war er aus Köln gekommen. Er wird Nachfolger von Kardinal Rainer Maria Woelki, der 2014 nach Köln berufen wurde. Damit ist nun der Dresdner Bischofsstuhl unbesetzt.

Paula Johanna Herwig. Foto: MUT-Fabrik
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Tanners Interview mit Paula J. Herwig – Giraffen-Mediatorin und MUT-Fabrik-Insassin

Das Kind ist eindeutig noch nicht in den Brunnen gefallen. Der Wagen rast zwar mit voller Fahrt, doch hin und wieder greifen beherzte Menschen den Bestimmern ins Lenkrad, um auf andere Wege zu verweisen. Tanner sucht gerade diese und findet sie auch - zum Beispiel die Lehrerin, Mediatorin, Philosophin und Menschin Paula J. Herwig. Schließlich geht es um alles - auch in der Mut-Fabrik - aber ganz besonders um Wege aus dem Dilemma.

Überraschender Andrang bei der Sammelaktion. Foto: Alexander Böhm
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Fahrradspendenaktion für Flüchtlinge erhält unerwarteten Zulauf

Der Rote Stern ist für seine antirassistische Arbeit bekannt. Am Samstagnachmittag veranstaltete der Fußballverein eine Sammlung von Fahrrädern für Flüchtlinge in Leipzig und erntete eine unerwartet große Beteiligung. Auch aus anderen Städten wurde nach Möglichkeiten zur Teilnahme gefragt. Ein Modell, das vielleicht bald Schule macht.

Jasmin Schindler. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Jasmin Schindler von Healthy Habits

Tanner ist in der Mitte seiner Vierziger. Da hat er schon einiges an Weg hinter sich aber eben auch Lust nach vorn zu leben. Eigentlich natürlich ist es, sich selbst zu hinterfragen, wo das Zwicken und die Zipperlein herkommen und ob die Wut gut tut. In Leipzig gibt es mittlerweile mehrere Angebote um Informationen zu sammeln, die es dem Tanner ermöglichen, sich eine eigene Meinung zu basteln. Jasmin Schindler betreibt eine Plattform, die da sehr hilfreich ist. Und so entspann sich ein Gespräch.

Christoph David Schumacher. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Christoph David Schumacher vom Verein Tüpfelhausen und Mitorganisator des Internationalen Fußballfests zum Max & Leo Bartfeld Pokal

Da gern und ausführlich und im Normfall undifferenziert gemeckert und gehetzt wird - und dies nicht nur in "bildungsfernen" Schichten - fragt Tanner gern mal Menschen, deren Lebenskonzepte nicht für soviel blinde Wut und unzivilisierten Hass stehen. Der Christoph David Schumacher zum Beispiel organisiert mit Freunden Gedenken an jüdische Menschen - dies über die Bande Fußball und immer mit dem Gedanken an ein humanes Miteinander. Da können sich die Trolle und Hetzer wahrhaft mehrere Scheiben von ihm abschneiden.

Facebook-Seite der Burschenschaft Dresdensia Leipzig. Foto: Screenshot
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Umstrittene Gießener Burschenschaft möchte in Leipzig Wurzeln schlagen

Die Messestadt bekommt eine weitere Burschenschaft. Am 13. Juni möchte sich die "Dresdensia Leipzig" wiedergründen. Die Leipziger Burschenschaft Dresdensia existierte von 1858 bis 1945. Aufgrund des Verbots studentischer Männerbünde in der DDR siedelte sie nach dem 2. Weltkriegs ins westdeutsche Gießen über, wo der Männerbund in der Burschenschaft Dresdensia-Rugia aufging. Diese zählt heute innerhalb des Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft" zum rechten Flügel.

Franziska Lehninger vom Lindengrün Bioladen & Café. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Franziska Lehninger vom Lindengrün Bioladen & Café

Tanners Gattin kauft gern im Lindengrün ein. Und manchmal muss Tanner dann noch mal dort hin, weil irgendetwas noch dazu gekauft werden muss. Dann schnattert er mit der jungen Dame an der Theke, trinkt entspannt einen Kaffee und erfreut sich an der Langsamkeit. Als Franziska, die junge Dame an der Theke, dann mit Tanner beim Lindenauer Frühjahrsputz zusammentraf, war natürlich ein Interview beschlossene Sache. Wegen der Nachhaltigkeit, wegen den Oasen im Trubel, wegen dem Lindenauer Markt und wegen Franziska, ist doch klar.

Fußball-WM in Katar - zum Weglaufen. Foto: L-IZ.de
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Gastkommentar von Christian Wolff: Von der FIFA und anderen Übertätern

Tageslosung vom 1. Juni 2015: "Der Übeltäter lasse von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, denn bei ihm ist viel Vergebung." (Jesaja 55,7). Gibt es einen besseren Kommentar zu dem, was am Sonntagabend den Fernsehzuschauern zugemutet wurde? Da saß bei Günther Jauch eine erlauchte Runde zusammen, um über den "FIFA-Sumpf" zu diskutieren - und heraus kam, dass FIFA-Chef Sepp Blatter eigentlich ein rechtschaffener Mann ist, der leider umgeben ist von 209 in ihrer Mehrheit korrupt bis kriminell handelnden Fußballverbandsdelegierten, für deren Machenschaften dieser so drahtig-agile Endsiebziger nicht verantwortlich gemacht werden kann.

Landesbischof Dr. Carsten Rentzing. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Carsten Rentzing ist neuer Landesbischof

Carsten Rentzing wird neuer Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Sachsen. Die erforderliche Mehrheit von 40 Stimmen erhielt er erst nach sechs Wahlgängen. Sein stärkster Konkurrent, der Landesjugendpfarrer Tobias Bilz, erhielt im letzten Wahlgang 38 Stimmen. Der Pfarrer in Markneukirchen im Vogtland ist der Lieblingskandidat der konservativen Christen gewesen. Er selbst möchte nach seiner Wahl Brücken bauen.

Was - in aller Welt - kann man Jugendlichen heute noch als gesichert mit auf den Weg geben? Foto: Ulrike Gastmann
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Gastmanns Kolumne: Forever young

Vor einigen Tagen war ich auf einer Jugendweihe eingeladen. Es handelte sich dabei um die erste Jugendweihe seit Zonenzeiten, die ich erleben durfte. Überdies die erste im Gewandhaus. Da man mit Einladungen am besten umgeht wie mit geschenkten Gäulen, wenn man sie einmal angenommen hat, soll hier auch nicht vom Sinn und Unsinn der Kontroverse die Rede sein, ob nun Konfirmation oder Jugendweihe den besseren Menschen macht. Vermutlich dienen gewisse Initiationsriten im Lebenskreis eines Menschen ohnehin ähnlichen anthropologisch-sozialen Zwecken.

Foto: L-IZ.de
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StadtFestSpiel, beeindruckende Technik und die Seele einer Stadt – Eine Bildergalerie und ein Kommentar

Es gibt diese immerjunge Szene in Leipzig, welche entgegen des erklärten Orakels einer Boulevardzeitung und den finsteren Vorahnungen der Stadtverwaltung „unsichtbar“ sein und friedlich sichtbar werden kann. Im Vorfeld der „Parade der Unsichtbaren“ schwante der Stadt Leipzig offenbar Schlimmstes, der, der L-IZ vorliegende, abwehrende Schriftwechsel mit dem Anmelder der Demo spricht Bände. Man wollte lieber das Kätzchen, statt den oft besungenen Leipziger Löwen. Irgendwie in Ruhe ein StadtFestSpiel und 1.000 Jahre feiern, gediegen eben. Mit dem Smartphone in der Hand. Ohne Brüche der gloriosen Leipzig-Geschichte.

Bin ich Leipzig? Foto: Alexander Böhm
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StadtFestSpiele: 1.000 (Un)sichtbare demonstrieren für Teilhabe – Eine Bildergalerie

Die Stadt Leipzig inszenierte am Samstag, 30. Mai, ihre 1.000 Jahre Ersterwähnung, begleitet von einem Sternmarsch mit fünf Umzügen. Das Bündnis Parade der Unsichtbaren bezeichnet diese Aktionen als reines Stadtmarketing und sieht damit einen größeren Teil der Leipziger Stadtbevölkerung nicht repräsentiert. Mit einer Demonstration am Nachmittag äußerten 1.000 Teilnehmer ihre Kritik. Eine Parade der Forderungen in ersten Bildern.

André Martini. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit dem Illustratoren und Bildkünstler André Martini

Da geht der Tanner in die AKASH, weil er Räucherstäbchen braucht, um diese zu verschenken, damit ein befreundetes Paar die neue Wohnung von schlechten Einflüssen enträuchern kann - und bleibt fasziniert an der Außenfassade kleben. Wochen später steht er dem Schöpfer gegenüber - und dieser hält ein Buch in der Hand. Und es ist nicht Gott oder einer seiner Zeugen, sondern André Martini. Pflichtbewusst kommen die beiden Lausbuben ins Gespräch.

Revolution in Leipzig gegen den G7-Gipfel. Foto: Alexander Böhm
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Mini-Kundgebung gegen G7-Gipfel

Am Freitagnachmittag demonstrierte ein Zusammenschluss verschiedener linker Gruppen am Leipziger Hauptbahnhof. 25 Personen nahmen an der Kundgebung teil, die sich gegen den bald stattfindenden G7-Gipfel im bayrischen Garmisch-Partenkirchen richtete. Die Organisatoren sehen darin einen zentralen Motor von Krieg, Ausbeutung und Rassismus.

Blick in den künftigen Aula-Bereich des Paulinums während der Bauphase. Foto: Ralf Julke
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Gastkommentar von Christian Wolff: Der 30. Mai – und 1.000 Jahre Leipzig

Das wird ein besonderer 30. Mai: Zum einen gedenken wir in Leipzig um 10:00 Uhr der Sprengung der Universitätskirche St. Pauli vor 47 Jahren. Was am 30. Mai 1968 geschah, die Zerstörung eines völlig intakten Gotteshauses, eines Ortes des freien Wortes innerhalb einer damals ideologisch und politisch gleichgeschalteten Gesellschaft und Universität, darf nicht der Vergessenheit anheimfallen. Nach den Peinlichkeiten in den vergangenen Jahren kann man nur hoffen, dass es in diesem Jahr endlich zu einem würdigen, gemeinsamen Gedenken in unserer Stadt kommt.

Das neue Lindencafé in Lindenau. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Inklusion: Lindencafé in Lindenau eröffnet

Ab Montag gibt es ein neues Café in Leipzig. In gemütlicher Atmosphäre kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Für das Wohl der Gäste werden nicht nur kalte und warme Getränke angeboten. Auch ein kleines Angebot frisch zubereiteter und gesunder Speisen lockt. Erste - wirklich leckere - Kostproben gab es heute schon. Das Café wird ab 1. Juni von Montag bis Freitag von 11:00 bis 17:30 Uhr geöffnet sein.

Möchte einen Ort schaffen, wo sich Menschen aus aller Welt auf ein Käffchen treffen können: Maike Steuer. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit der baldigen Betreiberin des interkulturellen Familiencafés “homeLE” Maike Steuer

Tanner genießt gern. Er mag Licht, Lust und Leibspeisen - und heiße Waffeln. Und so nahm er einen Flyer mit, auf dem solch eine Waffel abgebildet war. Bei näherem Hinschauen ging es jedoch um ein interkulturelles Familiencafé, welches in der Nähe vom Anker auf der Georg-Schumann-Straße geboren werden möchte. Initiatorin ist Maike Steuer. Was, wieso und wie dies alles ins Laufen kommen soll erzählte sie ihm natürlich gerne.

Vielfältiges Programm der Kirchen zum Stadtfest. Von links: Pfarrer Ulrich Dombrowsky, Superintendent Martin Henker, Bürgermeister Torsten Bonew und Pfarrer i.R. Christian Wolff. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Leipziger Kirchen feiern Stadtjubiläum mit

"Ohne Gott kein Bischof. Ohne Bischof keine 1000 Jahre Leipzig. Ohne 1000 Jahre Leipzig keine Feier. Also ohne Gott keine Feier." So der Gedankengang von Bürgermeister Torsten Bonew bei der Vorstellung des Programms der Kirchen zum Jubiläum. Darüber könnte man jetzt streiten. Sicher ist jedenfalls, dass die Geschichte der Stadt von Religion mitbestimmt ist. Die Kirchen feiern aktiv das Stadtjubiläum mit und auch die anderen Religionen sind dabei.

Imam und Zugezogene bei Moschee DE. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Zeitsprung: Moscheebau zwischen Berlin und Leipzig

Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie wird in neuen Tonarten angestimmt. In Berlin Pankow-Heinersdorf wurde 2006 über den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinschaft heftig diskutiert. Die Texte von Berlin werden in eine verwandte Situation in Leipzig gesprochen. Es geht um die szenische Aufarbeitung des Moscheebaus, der nun in neuer Tonart in Gohlis spielt und in der Gohliser Friedenskirche aufgeführt wird. Die ganze Kirche wird zur Bühne, auch die Kanzel und der Altar sind einbezogen. Letzte Aufführung ist am 5. Juni. Im Anschluss gibt es ein moderiertes Gespräch zum Stück.

Rebecca Maria Salentin. Foto: privat
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Tanners Interview mit der Erfolgsschriftstellerin und ZierlichManierlich-Betreiberin Rebecca Maria Salentin

Da radelt der Tanner mit Gattin und Töchterchen doch gern mal am Wagner-Hain entlang und nimmt ein Stück Kuchen im ZierlichManierlich und erfreut sich an der Lockenpracht der Betreiberin. Das diese dann auch noch eine wirkliche Erfolgsautorin ist und gerade ihren neuen Roman bei C. Bertelsmann herausgebracht hat, bekam er erst mit, als der Verlag ihm das Buch zuschickte - und sein alter Busenfreund Elia van Scirouvsky meinte: Tanner, ich hab die Rebecca Maria Salentin auf dem durstigen Pegasus! Was für ein Dorf, dieses Leipzig - doch lest selber.

Franzi freut sich jeden Tag auf die coolen Leute in der Sendung. Foto: privat
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Tanners Interview mit der Radio Energy Sachsen Moderatorin Franzi

Kulturelitäre schauen gern um sich vom Stapel der Independent-CD´s und eben gern auch herab. Dabei ist es meist völlig egal auf wen sie da herablästern. Tanner lernte jedoch, dass jeder Mensch geistreich sein kann - und so machte er sich auf den Weg, die sächsische Selfie-Königin und Energy-Moderatorin Franzi nach wichtigen Dingen zu befragen, zum Beispiel nach Hundekacke - und er fand eine wirklich witzige und intelligente junge Frau.

Alltags-Realität im Gesundheitswesen: Ärzte auf oder unter der Palme? Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Ärzte unter Palmen

"Ärzte unter Palmen" - So lautete nicht etwa der Titel einer weiteren TV-Schmonzette des MDR mit dem sonor murmelnden Chefarzt Christian Kohlund im Spätprogramm, sondern gab das diesjährige Motto des Gesellschaftsabends im Rahmen Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main vor - ein Abendprogramm im historischen Festsaal im Gesellschaftshaus des Palmengartens.

Feuer, ein altes Symbol für das Göttliche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Gastkommentar von Christian Wolff: Pfingsten – das Wunder der Verständigung

Das war Pfingsten vor 1980 Jahren: Menschen aus dem ganzen Mittelmeerraum versammeln sich zu einem Wallfahrtsfest in Jerusalem. Wenn wir die alten, in der Apostelgeschichte erwähnten Ortsnamen auf heute übertragen, dann wird uns deutlich, welches Völkergemisch in die Metropole Israels geströmt war: Italiener, Griechen, Türken, Kurden, Syrer, Libanesen, Palästinenser, Israelis, Araber, Ägypter, Libyer. Heute ist ein Zusammenkommen all dieser Menschen zu einem gemeinsamen Fest - und dann auch noch in Jerusalem - unvorstellbar.

Ein Cover der Band "Majdanek Waltz" aus dem Jahr 2004 im Forum "Die Militärmusik". Screen von http://diemilitarmusik.clan.su/forum/82-530-1
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Wave Gotik Treffen 2015: Ein Walzer im Konzentrationslager?

Die Sonne scheint, die Parks füllen sich mit schwarzen Farben, es ist Pfingsten, es ist „Wave Gotik Treffen“ - Zeit in Leipzig. Tage des Flanierens und der großen Bildergalerien in den Gazetten, die das organisierten Schaulaufen rings um die Konzertnächte in der nachrichtenarmen Zeit bereitwillig spiegeln. Bekannte und obskure Bands haben sich die Macher auch 2015 wieder eingeladen und ein bisschen Tabubruch muss nach der „Schwarzen Sonne“ auf der Campingkarte 2009 offenbar auch 2015 mal wieder sein. Dieses Mal geht es um das SS-Konzentrations- und Vernichtungslager im polnischen Majdanek. Eine gleichnamige Band lädt jedenfalls mit deutlichen Texten auf dem WGT am Samstag zum Walzer.

Lea-Louisa Kolodzie: Mittlerweile bekommen wir Texte aus ganz Deutschland und haben im FreiDenker schon über 100 verschiedenen Autoren die Möglichkeit gegeben, ihre Werke zu präsentieren. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit der FreiDenker-Herausgeberin Lea-Louisa Kolodzie

Literatur ist Tanners heimliche Liebe. Dementsprechend wuselt er immer dort, wo gerade Texte veröffentlicht werden, herum. Vor gar nicht allzu langer Zeit wuselte der Tanner über einen Trödelmarkt und eine junge Dame stand da und hielt eine Zeitschrift in den Händen. Sie gehörte jedoch keiner religiösen Vereinigung an, sondern zu einem Literaturverein. Tanner griff zu und Lea-Louisa zum Gespräch.

Gottesdienst der Baptisten. Foto: Thomas Diekmann
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Baptisten: Taufe braucht persönliches Bekenntnis

Fünf Jahre gibt es das Gemeindezentrum der Baptisten in der Bernhard-Göring-Straße 18-20. Gebaut wurde es mit viel Engagement und Tatkraft der Mitglieder. Die Taufe wird nur gespendet, wenn man sich bewusst für den Glauben entscheiden kann. Das Gemeindeleben ist vielfältig. Die Gottesdienste im Gemeindesaal sind sehr gut besucht. Viele junge Familien sind mit dabei. Zu den umliegenden Kirchgemeinden gibt es gute Kontakte.

Augen aufhalten! Christian Geers von "Die Vermisstensuche". Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Christian Geers von “Die Vermisstensuche”

Manchmal muss auch ein Leipziger Journalist in andere Städte reisen, um zu schnuppern, ob auch dort die Luft so beschwingt ist und die Sonne auch anderswo scheint. In Wittenberg war der Tanner, weil da in der Nähe ein Hotel steht, welches von Tannen umrundet ist und die Hotelfrau eigene Hühner hat, die Eier legen, die es dann zum Frühstück gibt. Als er dort weilte, feierte die Lutherstadt gerade irgendetwas mit Fahrrädern und Tanner hatte seine Kamera dabei. Schnippschnapp und klackeliklack und ein Gespräch später wusste Tanner mehr über Vermisste in der BRD und anderswo. Und wer hier liest erfährt eben auch, was der Tanner jetzt weiß.

Zeitstrahl in der Nikolaikirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Nikolai eröffnete Festwoche ökumenisch

Mit einem ökumenischen Gottesdienst startete am Sonntag die Festwoche zu 850 Jahren Nikolaikirche. Ein Zeitstrahl vom Eingang zum Altar erinnerte an die Geschichte des Gebäudes und der Gemeinde im Zentrum der Stadt. Propst Gregor Giele und der Pfarrer der Nikolaikirche Bernhard Stief schlugen einen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. In der Festwoche wird besonders noch mal an die friedliche Revolution angeknüpft.

Lieben ist Menschenrecht. Foto: Alexander Böhm
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400 Menschen demonstrierten für Recht zum Lieben

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Interphobie (IDAHIT) kamen am Sonntagnachmittag 400 Menschen zusammen, um für das Recht zum Lieben zu demonstrieren. Quer durch die Innenstadt schlängelte sich unter lauten Bässen der Demonstrationszug und brachte in seiner dritten Auflage mehr Menschen als je zu vor für das Thema auf die Straße.

Screen der Dateien auf Indymedia. Diesmal geht es unter anderem um die Polizei und Legida. Screen Indymedia
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Die Polizei, Nazis und Legida: Neue Leaks auf Indymedia

Steht Sachsen vor einem neuen Polizei-Skandal? Unbekannte haben am Sonntag auf dem anonymen Internetportal "Indymedia Linksunten" Screenshots teils mutmaßlich aus der gleichen Quelle heraus, wie bereits die Dateien rings um die Verbindungen zwischen Legida und sächsischen Neonazis und teils Informationen aus sozialen Netzwerken geleakt. Darin wird nahegelegt, dass mindestens zwei Leipziger Polizisten einen ungezwungenen Umgang mit Neonazis und rechtsradikalem Gedankengut pflegen.

Mourad El Amraoui, muslimischer Student. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Koran, Al Rahman Moschee, IS: Im Gespräch mit einem muslimischen Studenten

Mourad El Amraoui ist marokkanischer Student an der HTWK und er ist Muslim. Im Augenblick arbeitet er an seiner Abschlussarbeit. Im Hauptbahnhof trafen wir uns zum Gespräch über den Islam. Er erzählt, wie er den Koran versteht, was er von der Al Rahman Moschee in Leipzig hält und warum seiner Meinung nach junge Muslime aus Deutschland in die Fänge des "Islamischen Staates" geraten.

Im Reich der Biologie. Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Pelz-Pilz-Pingpong

Als just publik wurde, Christian und Bettina Wulff hätten sich wiedervereinigt, rauschte es ja wieder ganz gewaltig im Blätterwald. Schnell strengte Emnid eine Umfrage für die BILD am Sonntag an, um herauszufinden, dass es 50 Prozent der Befragten goutierten, dass die Wulffs wieder zusammen sind, während dies 21 Prozent nicht begrüßten. 29 Prozent machten keine Angabe. Möglicherweise waren sie noch mit den Familienverhältnissen Joachim Gaucks beschäftigt.

Foto: nujolie.com/eisenarm
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Tanners Interview mit dem NuJolie-Model Jott Ell

Ach, der Tanner und die Damen - ein endloses Meer an Geschichten. Da ist viel Zuneigung, viel Hinschauen und viel Nachfragen. Diesmal fand Tanner eine junge Dame, die sich berührend leicht und beeindruckend auf Bildern tummelt. Und da scheinbar viele junge Damen da einen Traumjob darinnen sehen und meist überhaupt keine Ahnung vom Metier haben, fragte Tanner nach.

Fabian Scheidler. Foto: KontextTV
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Tanners Interview mit dem Autoren und Philosophen Fabian Scheidler

Tanner sucht nach Menschen, die Ideen haben. Ein glücklicher Zufall will es nun, dass Fabian Scheidler, Autor der "Megamaschine" und Mitbegründer von Kontext TV am 11.06.2015 ins Cineding auf der Karl-Heine-Straße kommt, um Auswege aus dem rasenden und krankmachenden kapitalistischen und neoliberalen Dilemma aufzuzeigen. Natürlich hakte Tanner da ein. Und würde fündig.

Turm der neuen Propstei vor dem Neuen Rathaus Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Gastkommentar von Christian Wolff: Die neue Propsteikirche – ein großartiger Bau und ein Wermutstropfen

Es war ein großes, bewegendes Ereignis: die Einweihung der neuen katholischen Propsteikirche St. Trinitatis - sinnfällig zwischen Nonnenmühlgraben und Martin-Luther-Ring angesiedelt. Gut und überfällig, dass damit die katholische Kirche wieder ins Zentrum der Stadt gerückt ist. Zwei Jahre vor dem Reformationsjubiläum 2017 wird mit diesem Bau deutlich: Wir Menschen können nicht in Frieden zusammenleben, wenn wir uns nicht gegenseitig den Bau von Gotteshäusern und damit die eigenständige, höchst unterschiedliche religiöse Glaubenspraxis zugestehen.

Diverse Chatprotokolle und Audiodateien sind seit gestern Abend online aufgetaucht. Bild: Screen der Screenshots auf Indymedia
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Geleakte Nazi-Kommunikation: Polizei hält Material für authentisch

Am Samstag tauchten auf dem linken Nachrichtenportal "Indymedia Linksunten" Fotos, Chat-Protokolle und Sprachnachrichten von führenden Mitgliedern der regionalen Neonazi-Szene auf. Die Daten stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Mobiltelefon, das Unbekannte dem Szene-Kader Alexander K. Anfang März geraubt hatten. Die Polizei hält das Material für echt.

Spaziergang mit Hund im Clara-Zetkin-Park. Foto: Marko Hofmann
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Eine DNA-Datenbank für Leipzigs Hunde ist rechtlich nicht möglich und wäre wohl auch zu teuer

Hundetretminen - ein uraltes Problem in Leipzig. In Connewitz hat es schon zu Kleinkriegen geführt, in Lindenau auch. Nun scheint es in Reudnitz für Verstimmung zu sorgen. Ein Reudnitzer Bürger machte sich deshalb in einer Petition Luft und forderte den Aufbau einer DNA-Datenbank für Hunde in Leipzig. Wär doch gelacht, wenn man die stinkefaulen Herrchen nicht erwischen könnte.

Summer ante portas. Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Summer ante portas

Ein bisschen kühl war er ja, dieser Muttertag 2015. Vielerorts mussten sich durchgefrorene Mütter von unambitioniert schenkenden Kindern durchschütteln lassen und am Wege lagernde Blumenhändler schienen sich nicht nur aus rein wirtschaftlich motivierter Zufriedenheit die klammen Hände zu reiben. Kein Wunder also, dass man sich so langsam wieder mit dem unvergessenen Rudi Carrell zu fragen beginnt, wann es denn wieder mal richtig Sommer wird ..., na, ihr wisst schon, so ein Sommer wie er früher einmal war.

Diverse Chatprotokolle und Audiodateien sind seit gestern Abend online aufgetaucht. Bild: Screen der Screenshots auf Indymedia
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Antifa-Aktivisten leaken Voice-Nachrichten und Chats von Neonazi-Kader Alexander K.

Am Samstag, den 9. Mai veröffentlichten Unbekannte auf dem linken Szeneportal „Indymedia Linksunten“ über 100 private Dateien aus dem Besitz des Leipziger Rechtsextremisten Alexander K. Bei den Daten handelt es sich einerseits um Screenshots, andererseits um Sprachnachrichten. Das geleakte Material liefert aufschlussreiche Einblicke hinter die Kulissen der ortsansässigen Neonazi-Szene.

Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Katholikentag: Fürs Mittelalter keine Mittel, Alter

Während gegenüber die neue Propstei unter großem medialen Interesse eröffnet wird, steht der Stand der Kirchenkritiker etwas abseits. "Fürs Mittelalter keine Mittel, Alter!" Es geht nicht um das Kirchgebäude, sondern um die Finanzierung des Kirchentages. Dahinter steht aber auch die Kritik an einer Anspruchshaltung der Kirchen: "Die glauben wirklich, das steht ihnen zu!" Der Kirchentag nächstes Jahr in Leipzig soll kritisch begleitet werden.

Tops und Andi vom Kiloladen. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Tops und Andi vom Kiloladen Leipzig

Irgendwie muss es doch noch etwas anderes geben als diesen zerstörerischen Kapitalismus. Tanner sucht weiter und findet hin und wieder kleine Ansätze, die das System des "Schneller, Mehr und Lauter" hinterfragen. Zum Beispiel traf er Tops und Andi, die einen Laden betreiben, in dem Klamotten nach Kilo verkauft werden. Dazu noch Radio, spanische Mediathek, Geschichten und Märchen und konsequentes Leben. Interessant und nachahmenswert.

Bischof, Kameramann und Gemeinde beim Kirchweihgottesdienst. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Katholiken ziehen in die Kirche am Ring ein

Der MDR übertrug den Kirchweihgottesdienst live. Das ist schön, weil viele so teilnehmen konnten. Es war aber auch eine Herausforderung. Schon am Vorabend war geprobt worden, damit nichts schiefgeht. Kurz nach 11 Uhr zog dann der Bischof ein. Eigentlich als erster, faktisch natürlich waren Kameras, Medien und Chor schon da. Taufbecken, Altar, Ambo, alles wurde eigens gesegnet und in Besitz genommen - für die Ewigkeit, wie es in der Liturgie heißt. Nachhaltig ist es in jedem Fall.

Propst Gregor Giele zieht mit der Gemeinde vom Rosental zum Ring. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Katholiken ziehen vom Rosental zum Ring

Die Katholiken haben sich am Freitagabend endgültig von ihrem alten Standort verabschiedet. Mit Kerzen und Gesang zogen sie als großer Zug durch die Stadt hin zum Standort der neuen Kirche. Passanten zeigten sich beeindruckt: "So viele Christen gibt es hier?" Na ja, es sind nur die Katholiken. Aber was immer man von ihnen halten mag: sie wissen, wie man einen schlichten Umzug feierlich gestaltet. Der Abend endete im Innenhof der neuen Kirche.

Juliane Maiwald vom Seniorenbüro Alt-West. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit der Leiterin des Seniorenbüros Alt-West Juliane Maiwald

Irgendwie - wenn wir es nicht völlig dusselig anstellen - werden wir alle älter. Und einige von uns, die allzusehr beim körperlichen Raubbau beteiligt waren und dem Sport und der gesunden Ernährung den Finger zeigten, werden wohl Hilfe brauchen. Dass in unserer Stadt Angebote sind sollte somit jeden Menschen interessieren. Tanner besprach dies mit Juliane Maiwald vom Seniorenbüro Alt-West und gleich dazu noch so eine überraschende Idee Kunst und SeniorInnen zusammenzubringen.

2015 die vier Kandidaten für die Wahl zum Landesbischof. (von links) Pfarrer Dr. Carsten Rentzing, Pfarrerin Margrit Klatte, Landesjugendpfarrer Tobias Bilz und Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Leipziger Vorstellungsrunde der Bischofskandidaten

In der Peterskirche stellten sich am 4. Mai die vier Kandidaten für das Bischofsamt den Fragen von Redakteuren und Publikum. Das Interesse war groß. Die Kirche war gut gefüllt. Am 30. und 31. Mai 2015 wird auf der Sondersitzung der 27. Landessynode der neue Landesbischof oder die neue Landesbischöfin gewählt werden. Am 11. Mai in der Kreuzkirche Dresden und am 18. Mai in der Markuskirche Chemnitz besteht noch mal die Möglichkeit, die Kandidaten zu befragen.

Thomas "Kuno" Kumbernuß (Die Partei & "Legida-Das Original) bedankt sich bei einem Einsatzbeamten für den Legida-Einsatz in Leipzig. Foto: L-IZ.de
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Liveticker zu Legida am 4. Mai 2015: Video vom Legida-Zug, eine Bildergalerie & das Fazit der Polizei

Viel geschehen ist nach der Demonstration vom 27. April irgendwie nicht in der vergangenen Woche. Da war eigentlich nur die an den Mann oder die Frau zu bringende Spende von 150 Euro, welche so recht niemand vom Legida e.V. haben wollte und ein dubioses anwaltliches Treuhandkonto. Während NoLegida durch das Courage Festival mit dem „Courage Preis“ geehrt wurde, ist es stiller um Legida geworden. Nach eigenem Bekunden schraubt man bei Legida an der “Agenda 2017“, auf die Bundestagswahl ausgerichtet hat man offenbar noch eine Menge vor. Ob es die „Spaziergänger“ überhaupt noch interessiert und wie lange bei Legida das Geld reicht, dürfte sich auch am heutigen Montag zeigen.

Die Bethlehemgemeinde und ihre neue Ecke. Foto: Marko Hofmann
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Bethlehemgemeinde erhält nach 103 Jahren ein äußeres Erkennungsmerkmal

Die Bethlehemgemeinde in der Südvorstadt ist nun auch von außen zu erkennen. Nach dem Gottesdienst am Sonntag enthüllte Pfarrer Christoph Maier eine Stele samt Guckloch und Schaukasten an der Ecke Kurt-Eisner-/Fockestraße. Die Eckgestaltung soll die Gemeinde für Besucher prominenter machen, denn das Gebäude-Ensemble samt Garten ist als solches nicht als Kirchgemeinde zu erkennen. Die Gemeindemitglieder feiern seit 88 Jahren Gottesdienst in einem Gemeindesaal.

Die Katholiken ziehen um. Foto:Ernst-Ulrich Kneitschel
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Letzter Sonntag in der Propstei am Rosental

Das Altartuch ist weg, die Kerzen sind aus. Der Tabernakel ist leer. Die Altarreliquie ist entfernt. Alle liturgischen Geräte sind aus dem Altarraum beseitigt. Mit dem heutigen Tag beginnt die Profanierung der Propsteikirche am Rosental. 1982 wurde sie geweiht. Es ist ein wehmütiger Abschied: Viele sind hier, die mit dieser Kirche Erinnerungen an Familienfeste verbinden. Zugleich beginnt die Vorfreude auf die neue Kirche im Zentrum der Stadt.

Festspielspektakel. Oder nur viel Lärm um nichts? Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Geld. Macht. Liebe

Bald beginnen die Zürcher Festspiele. In diesem Jahr hat man sich dem großen William Shakespeare und dessen Dramen verschrieben. GeldMachtLiebe lautet das verheißungsvolle Thema. "All the world is a stage" veranschaulicht der Zürcher Einwohner eindrucksvoll allein schon durch seine pure, wohlgekleidete Präsenz in der prächtigen Bahnhofstraße.

Leipziger Original-Stätte: das Mendelssohn-Haus. Foto: Ralf Julke
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Leipzig hat Bewerbung ums Europäische Kulturerbe-Siegel nach Dresden geschickt

Seit dem 30. April ist es jetzt ganz offiziell: Leipzig hat seine Bewerbung um das Europäische Kulturerbe-Siegel auf den Weg gebracht. Inhalt: seine Musikerbe-Stätten (Leipzig's Musical Heritage Sites). Eine Bewerbung um den Titel Weltkulturerbe der UNESCO wäre noch eine Spur schärfer gewesen. Und eigentlich verdient. Aber irgendwie fehlten den deutschen Kultusministern dafür die schützenswerten Bauten.

Robert Claus ist Mitarbeiter der Kompetenzgruppe "Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit" an der Universität Hannover. Foto: Privat
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Fanforscher Robert Claus: “Die unpolitische Kurve kann es nicht geben”

Homophobe Fangesänge, antisemitische Sprüche und Sympathiebekundungen für Legida. Diskriminierendes Gedankengut ist in Leipziger Stadien vereinsübergreifend präsent. Robert Claus ist Mitherausgeber des Sammelbands "Zurück am Tatort Stadion", dessen Beiträge sich mit Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen auseinandersetzen. Der Fanforscher erklärt im Gespräch mit L-IZ.de, warum Politik auch in Zukunft nicht aus den Kurven zu verbannen sein wird.

Vertreter des Teams der Muslimischen Hochschulgemeinde Leipzig. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Muslimische Hochschulgemeinde Leipzig: Kontakt und Dialog der Religionen

"Es wird immer über den Islam geredet. Jetzt können wir einfach mal sagen: Was denken eigentlich Muslime?" Seit dem Wintersemester 2013/14 gibt es an der Universität Leipzig die Muslimische Hochschulgemeinde. Sie ist das Netzwerk muslimischer Studenten, vertritt deren Interessen und bringt ihre Perspektiven in den gesellschaftlichen und interreligiösen Dialog ein. Sie ist eine Arbeitsgruppe des Student_innenRates der Uni.

Tayyar Kocak, Regionalleiter des Forums Interreligiöser Dialog. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Muslime: Andere Religion, aber keine andere Heimat

Gehört der Islam zu Sachsen? Nein, findet der sächsische Ministerpräsident, Muslime aber seien willkommen. Das islamisch geprägte "Forum für interkulturellen Dialog e.V." (FID) lud am heutigen Mittwoch zusammen mit dem evangelischen Forum "Glaube – Theologie – Leben" zu dieser Frage nun zu einer Diskussionsveranstaltung in die evangelischen Fakultät. Der Regionalleiter des FID Tayyar Kocak setzte sich für islamischen Religionsunterricht und interreligiöse Begegnungen ein.

Die Bibel in den Originalsprachen. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Streit um die Deutung der Bibel in der Landeskirche

Die evangelisch-lutherische Kirche diskutiert über die Frage, ob gleichgeschlechtliche Paare zusammen im Pfarrhaus wohnen dürfen. Es ist ein Streit, der schon seit Jahren schwelt. Eigentlich geht es aber nicht darum, sondern um die Frage, wie die Schriften des Alten und Neuen Testaments ausgelegt werden können. Die Frühjahrssynode in Sachsen, die am 20. April endete, konnte den gordischen Knoten nicht lösen. Der neue Landesbischof wird das Thema erben.

Sie sehen, dass Sie nichts sehen - Warten, Warten immer nur Warten. Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Schöner warten

"Dynamisch warten! Aktiv sitzen! Entschlossen schlafen!", so stand es an eine Hauswand gesprüht, neulich irgendwo in Berlin. Keine Frage. Das war lustig. Als aktive Passivrauchererin mit wenig Sitzfleisch weiß ich sogar von Leuten, die nicht nur entschlossen, sondern entschlossen miteinander schlafen.

Reformierte Kirche am Ring in Leipzig. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Evangelisch-reformierte Kirche zu Leipzig

Nach 1685 kamen reformierte Glaubensflüchtlinge aus Frankreich nach Leipzig. Sie treffen hier auf Glaubensbrüder, die als Kaufleute in die Stadt gekommen waren. Nach einem Kredit an den König waren sie geduldet. 1899 wurde die Kirche am Ring eingeweiht. In der friedlichen Revolution spielte sie eine wichtige Rolle. Heute ist sie durch die Veranstaltung "Klassik für Kinder" weithin bekannt. Am 24. Mai wird die sanierte Jehmlich-Orgel eingeweiht.

Podiumsdiskussion: (von links) Bischof Dr. Heiner Koch, Professor Dr. Dr. Holger Zaborowski, Professor Dr. Eckhard Nordhofen, Leiter der Bildungsagentur in Leipzig Ralf Berger. Moderation: Albrecht Voigt, Referent der Katholischen Akademie Dresden. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Podiumsdiskussion zu kirchlichen Schulen

„Wozu noch (christliche) Bildung?“ Diese Frage stand im Zentrum einer Podiumsdiskussion im Maria-Montessori-Schulzentrum, Leipzig. Beim Podiumsgespräch diskutierten darüber: der katholische Bischof Dr. Heiner Koch, der Leiter der Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur Ralf Berger, Professor Dr. Eckhard Nordhofen und Professor Dr. Holger Zaborowski. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Albrecht Voigt, Referent der Katholischen Akademie Dresden. Anlass war die Vorstellung eines neuen Heftes der theologischen Zeitschrift Diakonia.

Silvio Rösler auf der Bühne am Simsonplatz (Anfang der Demonstration). Foto: L-IZ.de
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Lok wehrt sich gegen Vereinnahmung: Vehemente Distanzierung von Legida

Schon am Abend des 20. April war es ein Grund zum Aufhorchen - nicht nur bei den 500 Legida-Anhängern, welche die Abschlussworte von Silvio Rösler lautstark bejubelten. Zum Nachhauseweg gab der Versammlungsleiter auf dem Simsonplatz bekannt, „Sportfreunde von Lok Leipzig“ würden einen Begleitdienst für die abreisenden Legida-Fans stellen. Eine Erwähnung des Vereins, welcher dieser nun mit rechtlichen Schritten beantworten will. Es geht Lok um Rufschädigung und die Frage, welchen Eindruck Silvio Rösler mit diesen Ausführungen in der Öffentlichkeit vermitteln wollte.

Die Podiumsdiskussion erfreute sich reger Teilnahme. Foto: Sandra Hähle
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Podium diskutiert über Recht auf Wohnen

Wozu ist eine Stadt gut? Gibt es überhaupt ein Recht auf Stadt und wohin soll die städtische Entwicklung in Leipzig gehen? Alles bedeutende Fragen, über die am Sonntagnachmittag ein Podium aus verschiedenen stadtentwicklungskritischen Initiativen und Vertretern der Stadt Leipzig diskutierten. Das Gespräch fand im Rahmen des zweiten politischen Straßenfests „Kontrollbereich 04277“ im Herderpark statt.

Turmbesteigung Philippus am Karl-Heine-Kanal. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Leipziger Turmbesteigungen: Philippus am Karl-Heine Kanal

Leipzig hat zwar keine Berge, aber dafür viele Türme. Manche sind offen zugänglich, manche mit Führung und bei manchen kommt man ausnahmsweise mal rein. Am Karl-Heine-Kanal steht die Philippuskirche. Hier entsteht bis 2017 ein Integrationshotel. Den Turm erreicht man zunächst über breite Stufen, dann über eine enge Wendeltreppe. Im Turm hängen vier Glocken. Oben öffnet sich der Blick über Leipzig durch vier Fenster.

Die Peterskirche mit dem Evangelische Schulzentrum in Leipzig. Foto: Ralf Julke
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Neuer Landesbischof: Vier Kandidaten

Die Kandidaten für die Bischofswahl der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen stehen fest. Am 30. und 31. Mai 2015 wird auf der Sondersitzung der 27. Landessynode der neue Landesbischof oder die neue Landesbischöfin gewählt werden. In drei öffentlichen Veranstaltungen sollen sich im Mai die Kandidaten persönlich vorstellen: am 4. Mai in der Peterskirche Leipzig, am 11. Mai in der Kreuzkirche Dresden und am 18. Mai in der Markuskirche Chemnitz.

Ganz gleich ob online oder offline: Lest! Leute, lest! Montage: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Operation mit offenem Herzen

Als schick und tiefgründig gilt heutzutage schnell, wer sagt, dass er quasi nie fernsehe. Die Leute tun oft so, als sei das bloße Ablehnen dieses verpönten Mediums schon ein Qualitätskriterium an sich. Leider wird dabei wenig in Betracht gezogen, dass man auch in der Zeit, in der man NICHT in die Röhre guckt, viel Frevelhaftes zu leisten vermag. Jack the Ripper z. B. hat doch gewiss nicht allzu viel ferngesehen und bekanntlich wenig Löbliches zustande gebracht.

Wandmalerei im Dialog. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Philippus: Beherbergung, Bewirtung und Botschaft

Eine Mauer nahe dem Karl-Heine-Kanal: Philippus Leipzig – die Kirche mit dem Pfarrhaus – umrahmt von zwei Schriftrollen. Diese waren ursprünglich leer. Nun steht links „kein Gott“ und rechts „kein Staat“. Daneben hängt ein Blatt mit einer Einladung an die Sprayer zum Dialog: „Über Glauben kann man reden oder sprayen. Reden wir lieber. Ich koch den Kaffee, bringen Sie den Kuchen mit?“ Hier ist ein Ort des Dialogs, der Inklusion und der gelebten Begegnung.

Augustusplatz mit City-Hochhaus und dem Neubau der Universität Leipzig. Foto: Ralf Julke
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Interview mit Hans-Georg Ebert, Professor für Islamisches Recht (2)

Der Islam führt zu heftigen Diskussionen. Auch wenn es DEN Islam so nicht gibt. Im Islam spielt das Recht eine wichtige Rolle. Was aber ist das islamische Recht? Ist das islamische Recht mit unseren Gesetzen vereinbar? Gibt es einen modernen Islam, der seine Quellen historisch-kritisch auslegt? Professor Hans-Georg Ebert ist an der Universität Leipzig Professor für islamisches Recht. Ihn befragte ich zu den Brennpunkten rund um den Islam.

Augustusplatz mit City-Hochhaus und dem Neubau der Universität Leipzig. Foto: Ralf Julke
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Interview mit Hans-Georg Ebert, Professor für Islamisches Recht (1)

Der Islam führt zu heftigen Diskussionen. Auch wenn es DEN Islam so nicht gibt. Im Islam spielt das Recht eine wichtige Rolle. Was aber ist das islamische Recht? Ist das islamische Recht mit unseren Gesetzen vereinbar? Gibt es einen modernen Islam, der seine Quellen historisch-kritisch auslegt? Professor Hans-Georg Ebert ist an der Universität Leipzig Professor für islamisches Recht. Ihn befragte ich zu den Brennpunkten rund um den Islam.

Teilnehmer wünschten den Geschädigten Gute Besserung. Foto: Alexander Böhm
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Kundgebung für angeschossenen syrisch-kurdischen Studenten

Nachdem bekannt wurde, dass am Samstagabend ein syrisch-kurdischer Student in Reudnitz durch einen Schuss verletzt wurde, rief die „Union kurdischer Studierender in Syrien und Deutschland“ (UKSSD) für Dienstagnachmittag zu einer Kundgebung auf dem Augustusplatz auf. 250 Menschen beteiligten sich daran. Mehrere Redner hielten ein rassistisches Motiv für wahrscheinlich.

Crystal Meth. Foto: Ausschnitt Buchcover/Ch. Links
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Ein Interview mit dem Crystal-Experten Maik Baumgärtner

Crystal ist die Modedroge des 21. Jahrhunderts. Die Kristalle, die bisweilen an Kandiszucker erinnern, sind in Sachsen längst die harte Droge Nummer eins. Der Berliner Investigativ-Journalist Maik Baumgärtner hat gemeinsam mit zwei Kollegen ein Buch über das gesellschaftliche Phänomen geschrieben. L-IZ.de hat mit dem Crystal-Experten über die Gefahren der synthetischen Droge gesprochen.

"Wir haben in unserer recht bequem eingerichteten Gesellschaft allerlei Komfortzonen geschaffen, die ein aktives Handeln oder gefahrvolles, heldenhaftes Tun ja gar nicht tagtäglich erfordern." Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Zurücktreten bitte!

Viel Wirbel gab es bekanntlich in den vergangen Tagen um den „zurückgetretenen“ Bürgermeister von Tröglitz. Ohne sich lange mit diesem grammatikalischen Unfug zu befassen, haben sich im Rahmen der Debatte um die brandgefährliche Situation in dem kleinen sachsen-anhaltinischen Örtchen auch die Grünen eingemischt. So forderte der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, unter anderem in der Berliner Morgenpost: "Allein mit einem Verbot der NPD ist menschenverachtendes, rassistisches Denken nicht aus den Köpfen herauszubekommen. Wir müssen den Kampf gegen Rechts verstärken und dafür mehr Mittel bereitstellen."

Blick über Leipzig Richtung Südosten. Foto: Ralf Julke
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Caritas sammelt für soziale Projekte

Armut, Ausgrenzung und mangelnde Teilhabe von Menschen in schwierigen Lebenssituationen betreffen auch ein reiches Land wie Deutschland. Darauf möchte die Caritas mit ihrer Straßensammlung vom 11. bis 20. April hinweisen. In dieser Zeit sind 300 Sammler in Sachsen und Ostthüringen unterwegs. Besonderer Schwerpunkt: die Caritas Sozialstation Deutzen und der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Landkreis Leipzig.

Nachdenken über das interreligiöse Zusammenleben. Foto: L-IZ.de
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Gastkommentar von Christian Wolff: Bonhoeffer und die Religionskonflikte heute

Vor 70 Jahren, am 9. April 1945, wurde Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), Pfarrer und Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, nach fast zweijähriger Gestapo-Haft im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet. Man kann nicht oft genug an diesen bedeutenden theologischen Lehrer, politisch wachen Zeitgenossen und Märtyrer unserer Kirche erinnern. Denn Bonhoeffer gehörte zu den Wenigen, die von Anfang an das Nazi-Regime als verbrecherisch durchschauten, den Führerstaat als Widerspruch zum 1. Gebot analysierten und die militante Judenfeindlichkeit als Gotteslästerung anprangerten.

Maja Gille vom Ledersofa. Foto: Volkmar Thorandt
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Tanners Interview mit Maja-Mayjia Gille vom Ledersofa

Es gibt weit mehr als Schenkelklopferformate. Es gibt Unterhaltung mit Anspruch, meist in kleinen Räumen und ohne viel Aufhebens, dafür aber charmant und edel. Frau Gille hat neben der Moderatorinnenkeule auf ihrem LEDERSOFA auch Gäste und viel zu erzählen, daneben einen Funken Glauben und vielleicht sogar etwas Weisheit. Tanner bohrte an ihr herum.

Brot und Wein beim Gedächtnismahl der Zeugen Jehovas. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Zeugen Jehovas: Am Ende entscheidet Gott selbst (2)

Einmal jährlich treffen sich die Zeugen Jehovas zu einem Erinnerungsmahl im Königreichssaal. Brot und Wein wird durch die Sitzreihen gegeben. Michael Bliesner ist als Beauftragter für Öffentlichkeit der offizielle Ansprechpartner von Jehovas Zeugen in Leipzig. Mit ihm nahm ich am Gedächtnismahl als stiller Beobachter teil. Im Anschluss sprach ich mit ihm und seiner Frau über den Glauben der Gemeinschaft.

Brot und Wein beim Gedächtnismahl der Zeugen Jehovas. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel
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Zeugen Jehovas: Am Ende entscheidet Gott selbst (1)

Einmal jährlich treffen sich die Zeugen Jehovas zu einem Erinnerungsmahl im Königreichssaal. Brot und Wein wird durch die Sitzreihen gegeben. Sie sind eine Erinnerung an Jesus, der in ihrer Überzeugung seit 1914 im Himmel das "Königreich Gottes" regiert. In wöchentlichen Begegnungen wird die Bibel betrachtet und der Einsatz an den Wohnungstüren geübt. Seit 2006 sind sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. In Leipzig gibt es etwa 1.000.

Clown Monello - einer der weitgereistesten und dienstältesten Straßenkünstler in Leipzig. Foto: Screen Video Weltnest.de
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Bild & Ton zeigt: Zu Besuch bei Leipzigs Straßenkünstlern

Wer die Petersstraße oder die Grimmaische in Leipzigs City aufmerksam durchschlendert, wird hier und da stehenbleiben. Längst ist Leipzig auch im Bereich der Straßenkunst eine Großstadt und Anziehungspunkt für Künstler geworden. Manchmal mit Clownerie, nachgespielten oder eigenen Songs, immer jedoch mit einem Hut, einem Geigen- oder Gitarrenkasten auf der Suche nach der Gunst vorbeieilender Menschen. Marcus Mötz von Weltnest.de hat sich auf die Suche nach ihnen gemacht. Herausgekommen ist ein kleiner Überblick über das Treiben auf den Leipziger Straßen.

Spazierende Gedanken im grünen Tale. Foto: L-IZ.de
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Gastmanns Kolumne: Keine Angst!

Gottseidank! Das ist ja gerade noch einmal gut gegangen mit dem Osterfest in diesem Jahr. Nach Orkantief Niklas' bitterem Pfeifen in der letzten Woche, als sich ‚der alte Winter, in seiner Schwäche' so gar nicht als jahreszeitgemäße Pflegestufe drei gebärdete, erscheint einem die österliche Ruhe nach dem Sturm samt Frühlingssonne als besonders kostbares Geschenk. So ein Osterspaziergang bringt es einfach: Alles drängt zur Landschaft hin, wo sich eine verbindende, fast verbindliche Stimmung auszubreiten scheint.

Angenervt vom Dreck: Anja Schmidt. Foto: Volly Tanner
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Tanners Interview mit Anja Schmidt von der Bürgerinitiative Kleinzschocher

Tanner traf Anja Schmidt, während sie Flyer für den Kleinzschocher-Frühjahrsputz verteilte. So kamen die beiden Putzteufelchen natürlich ins Gespräch. Wobei Tanner jetzt nicht unbedingt zur Spezies der Sagrotanies gehört - Anja auch nicht - aber der allerorten herumflatternde Müll einiger weniger Gedankenloser geht beiden eben trotzdem ganz schön auf den Keks.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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