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Mediathek

Schwarwels Fenster zur Welt: Katzenvideo

„Bitte, bitte! Alle Katzen Liebhaber das müsst ihr Euch anschauen!!!!!!“ Ab Ausrufezeichen Nummer drei und Katzenvideo Nummer 2 ist mindestens eines klar: Wir sind wieder bereit für einen eigenen Krieg. Und dekadent genug dafür. Dran sind wir sowieso mal wieder, das gauckt es längst von allen Dächern – sonst gilt man ja nichts mehr in der Welt. Und nur hetzen ohne auslöffeln gilt nicht, dass ist historische Wahrheit. Eine deutsche Gesellschaft, in der Reichtum und Armut längst beide gleich dumm und aggressiv machen, ist es längst wieder höchste Zeit für neue Ziele. Moskau wäre so eins – oh Moskau du deutsch-französischer Traum und nie erreicht, jetzt könnte es gelingen. Das wird unser Krieg – endlich!!!! mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Gott ist tot

Nietzsche hats versucht, ich versuchs auch einmal: Bekanntlich ist Gott ja tot. Verröchelt irgendwo zwischen erstem und zweitem Buch. Deshalb ist er auch so oft in Abwesenheit schuld. Denn gäbe es ihn, könnte er sich wehren, würde man ja eine Handlung alttestamentarischen Ausmaßes in dieser schönen Zeit erwarten. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Friedensgebet

Herr, schütze unsere trutzige Burg. Segne unsere hohen Mauern, auf dass sie alle Mühsal von uns halten. Gib uns die Kraft, dass selbst Geschaffene weit von uns zu weisen und sende den Einfallsreichtum mit der anderen Hand auf die Schuldigen zu zeigen. Halte stets Dein waches Auge auf unsere Waren und Mordgeräte, die wir in alle Länder senden. Mach, dass unsere metzelnden Gläubiger an Zahl nie zu klein oder zu groß werden, dass alles bezahlet sei, was unseren Hof ernährt und sie dennoch nicht über uns kommen. Verschone die Wechsler in den Tempeln, denn noch ernähren sie uns gut. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Abgesang

In den letzten Tagen wird ja viel gesungen. Über Argentinier und Deutsche und wie sie gehen, von BND-Mitarbeitern und nun auch unserer aller Journalisten Kanzlerette wird natürlich zum 60. ein flottes Ständchen von einem Reporterdarsteller dargebracht. Ich hab Verständnis, wenn die meisten Medienköpfe längst endgültig bis zur Halskrause im Rektum geparkt sind - der Journalismus war auch schon davor eine einzige Anbiederung. Nur derzeit fällt's halt mal wieder auf, wenn nahezu alle Medien partout nicht aufhören können, die WM zu gewinnen. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Im Keller

Der Husten macht mich noch wahnsinnig. Gestern hat es wieder geregnet, die Luft steht. Aber es hat auch sein Gutes. Die Wände schimmeln, doch das Tropfwasser ist trinkbar. Ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich schon im Keller bin. Zwei Wochen bevor diese seltsame Balltreterveranstaltung begann, habe ich das Smartphone der Marke „irgendwas mit Ortungsfunktion“ meinen Guppys ins Aquarium zum Spielen gegeben. Und die Jungs anschließend ins Klo gespült. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Friedenstaube

Wenn der Pfarrer die Waffen segnet, ist bald wieder "Gott mit uns". Mit Krieg macht man ja bekanntlich keine Scherze, aber wenn ein ostdeutscher Pfaffe die Deutschen zum weltweiten Waffengang ruft, bleibt ein schmaler Spalt Satire übrig. Ein Spalt, durch welchen man Mama und Papa Gauck als früh eingetretene NSDAP-Mitglieder am Stralsunder Abendbrotstisch hocken sieht. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Spinner

Na endlich. Randgruppenbingo beim godfather of shitspeacking. Was haben wir uns gefreut für ihn, dass ein Wort den Weg zurück in die politische Debattenkultur gefunden hat, was wir so sehr vermissten. Die hübsche Schwester von „mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch“, die pubertierende Tochter von „Neonazi“, ein weiterer harmloser Versuch einer Abwertungskultur, welche einst so schön mit der „unsäglich albernen“ Occupy – Bewegung begann. The marvelous Gauck is back mit einem satten „Spinner“ für die nächste vom Aussterben bedrohte Randgruppe. Damit können wir jetzt die Nazis endlich fertigmachen! Die Möglichkeiten dieser neuen offenen Bezeichnungskultur macht Hunger auf mehr. Ihr Spackos. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Wählers Macht und Muttis Beitrag

Na auch EU-verwählt? Mir egal, meine Stimme hat Die Partei bekommen, soviel Punk muss ab und zu mal sein. Jetzt schaut ihr doof, wa? Juncker Schulz hat für Euch getanzt und die Mutti macht was sie am besten kann – abwarten. Ruuuhig Brauner, wer wird denn gleich so demokratisch werden, was ihr fresst, bestimme immer noch ich. L´EU – c´est moi! War ja auch ein ziemlicher Müll, der da zusammengewählt wurde, so einem Volk kann man nicht vertrauen, wenn man TTIP durchbringen muss. Am Besten wir machens einfach noch mal, dann aber gleich ehrlich. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Mutti hat Rechts

Kommt Ihnen, liebe Überschriftenleser diese Welt nicht auch reichlich ver-rückt vor? Montagsdemos, auf denen AntiFas mit USA-Flaggen gegen die unbeholfene Kapitalismus- und Imperialismuskritik von montäglichen Wahnmachen demonstrieren, rechte Hetzer, die nach Malle abfliegen, um in der eigenen gastronomischen Brechbude internationale Gerichte an urlaubende deutsche Neonazis und Verfassungsschutzkollegen zu verkaufen und eine Mutti, die sagt: Europa ist für die Starken geil, um die Schwachen kümmert sich der Pöbel immer untereinander. Angesichts der Lebenserwartung haben Sterblichkeitsraten so erneut ihren tieferen Sinn. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Lügner

Manche Lüge ist charmant. Ich weiß ja als Frau, dass es richtig ist, ab und zu etwas zu hören zu bekommen, was nicht der Wahrheit entspricht. Ab 50 freut einen auch der holprige Versuch eines jüngeren Mannes. Hier wird im Sinne einer schönen Sache gelogen – und ehrlich liebe Mit-MenschInnen – es ist schon schön, wenn es statt der schwarzen Perlenkette mal wieder einen Kerl im Bette gibt. Lügen sind nur nicht mehr charmant, wenn links und rechts davon Tote zu Boden fallen und vor allem: der Humor mit der Zeit ernsthaft Schaden nimmt. Denn auch dieser ist eine ernsthafte Sache. Richten wir also den Blick auf die drei Lügner ohne satirische Begabung. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Ärmel hoch!

Eines muss man der FDP wirklich lassen. Humor haben sie. Der Männerclub, welchen viele als Blinddarm der Wirtschaftsverdauung sehen, hat mich auf ein Plakat gemalt und damit bewiesen: Wir haben das Gendern erfunden, nachdem wir Jahrzehnte für Frauenrechte geradezu gestorben sind! Und dann auch noch in spätsozialistischer Arbeitspose, dass es Honecker die im Ganzen aus dem Berg geschlagenen Brillengläser gesprengt hätte. So sieht Normerfüllung zur Rettung der geplanten Wirtschaft also heute aus. Ich war Feuer und Flamme! mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Do it again and again

Wo der Pinselakrobat den Sinn des Lebens zeichnet, da hat das Lästermaul zu schweigen. Und zu staunen ob der komprimierten Kunst. Eines dennoch: Das Schlimmste auf der Welt wurde schon mit bester Absicht getan. Da biss die Maus den Faden ab, Ratten kehrten aufs sinkende Schiff zurück, da schlossen sich die Reihen und man rannte vereint und kriegsbesoffen in den Untergang. Danach hats übrigens nie jemand gewollt. Also den Krieg. Den Sieg schon. Gab aber keinen, nur Tote. Also versuchten sie es noch einmal, wenn neue Söhne herangewachsen waren. In bester Absicht. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Fingerzeig

Kriegstreiber! Neofaschisten! Imperialisten! Was hilfts? Nix. Aber ein polierter Spiegel hilft vielleicht, in Zeiten, wo das Völkerrecht oder doch besser Menschenrecht auf Selbstbestimmung gerade so schön hochgehalten wird. Also dann, wenn es gebraucht wird. Wie wäre es mal mit einem Monat Berichterstattungsstopp aus der Ukraine? Zur Abkühlung? Und dafür schauen wir mal wieder nach Syrien, in den Irak, am Besten in den gesamten destabilisierten nahen Osten? Oder gar zur Abwechslung mal auf uns? mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Strategischer Rückzug

Der einzig wahre Indikator über Gewinn oder Verlust eines Wirtschafts-Krieges mit us-amerikanischer Beteiligung ist immer die Dichte der McDonalds-Filialen. Auf den afghanischen Hügeln standen sie jedenfalls recht flott. So gesehen – alle drei Buden auf der Krim dicht, natürlich nur eine geschäftliche Entscheidung. Nein, die Politik handelt vollkommen autonom. Ja, wir haben nur einfach keinen Bock auf die Russen hier. Dabei hatte ich es mal für ein unveränderliches Völkerrecht gehalten, sich an dem Dreck totzufressen? mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Mensch Beate

Mal so von Frau zu Frau. Wie geht’s so zum Jubiläum? Essen gut, paar Mithäftlinge zum Quatschen, kleiner Promibonus bei den Wärtern? Hast es ja letztlich noch ganz gut getroffen, stell Dir die Nummer mal in den USA vor. Schweigsam biste geworden, aber Deine Anwälte lassen Dich ja nicht. Kommt eh nicht mehr viel raus, zum Glück können sich Deine Freunde vom Verfassungsschutz einfach nicht mehr so richtig erinnern. Bis Mai 2015 noch - hast es also bald geschafft. Die Akten sind geschreddert und ne Halbzeit-Torte gibt’s heute auch. Mit solidarischen Grüßen aus Sachsen. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Fracking returns

Da glaubt der Russe, er kann uns an der Energiefront knacken? Pah! Aber ist es nicht schön, was so alles in Kriegszeiten geschieht? Während der Michel gebannt nach Osten starrt, dahin, wo wieder der Russe vor der Tür stehen soll, bekommt er hinterrücks ganz sanft all das in den Allerwertesten geschoben, wogegen er eben noch heftig revoltierte. Und leise ramsauert es dazu: Lasst uns den Boden brechen, auf dass das Gas heraustrete. Fracking, die moderate Variante für kurzgeschlossene Wenigdenker und Kinderfeinde, welche man alternativ rufen hört: „Atom, Atom – Wir wollen das Atom“. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Game of Thrones

Immer wieder einmal gibt es wirklich keinen einzigen Grund mehr, eine Karikatur mit einem Text zu behindern. Denn es ist alles da. Ost-West, Nord-Süd, die Mauer, die Reiche, Lüge, Betrug, Intrige und vor allem: Der Kampf um den eisernen Thron. Es ist die Idee davon, dass es diese Stühle geben muss und doch nur einen geben kann. Und dann unter dem allwissenden, siegreichen König der Metzler alles ganz sehr gut werden wird. Ausgetragen wird die Schlacht wie immer schon von letztlich Wahnsinnigen. Ohne dass auch nur ein Unfreier etwas davon haben wird. Ach doch - weniger zu essen, aber das ist gelebte Tradition seit Menschengedenken an. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Kriegstrommeln

Männer und Männinnen! Nur Zank und Streit und dieses ewige: Ich hab etwas, was Du nicht hast und dass heißt Syrien, Irak, Iran, Afghanistan, Georgien oder Krim. Immer andere Namen, gleiches lustiges Hasch-Mich oder es gibt Krieg. Kleiner bekommts diese Weltenretterinnung irgendwie nicht in den Ofen. Und nie gibt’s mal eine totale Endlösung! Ihr habt mir Kiew gemopst, jetzt hab ich die Krim – ätsch. Aber nicht mit mir, wer wollte da lang abseits stehen - die Weltpolitik beginnt am eigenen Gartenzaun! mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Putschvorbereitungen

Da geht ein Hauch von Revolution durch die Gazetten. Tote, Aufstand, Befreiungsbewegung und eine Wunderheilung. Der Stoff aus dem die Verleger-Träume sind. Noch ein schnelles Interview mit einem Vermummten, fliehende Regierungsvertreter, brennende Barrikaden und Scharfschützen – einfach großartiges Entertainment. Doch wann endlich denken die Verantwortlichen mal wirklich groß? Es wird Zeit, die echten Ziele und Ressourcengebiete anzugehen, statt sich mit Georgien, Libyen oder der Ukraine mit magerer Rendite aufzuhalten. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: F(r)iederalala

Ist die Kernschmelze nah? Wenn die Clowns die Bühne verlassen, bleiben doch eigentlich nur noch die Tränen? Eben noch war er doch unser aller Lieblingstrottel, der wichtige Dinge machte, wie Käseigel futtern, statt sich um die NSA zu kümmern. Immer schon der Quotenfranke, der Bayernsidekick, dem der CSU-interne Parteiproporz von Amt zu Amt verhalf. Und nun verendet eine astreine Peter-Karriere dieser wahrlich kapitalen Kasperfigur und Projektionsfläche für entlastenden Bürgerspott an etwas wirklich Wichtigem? Wie konnte es so weit kommen! Wie sollen sich nun all die mittelmäßigen Aufstiegsdarsteller fühlen? mehr…




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