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Schwarwels Fenster zur Welt: Pegida, Hogesa - Hoppsassa!

Legida, Pegida, Hogesa – alle antreten! Und Hoppsassa! Bin ja seit dem ersten Tag in Köln dabei, dass war ja wenigstens noch Rummelbums mit Anfassen. Und jetzt? Da steht man da in Dresden, in der Phalanx kampfbereiter Greise und schlecht integrierter Dorf-Hools von Dynamo bis Lok und fragt sich eigentlich nur – keine Mistgabeln, keine Steine und dann auch noch längst bekanntes Blubb im Spinat? Und niemand fasst einen an? mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Wo bleibt mein Krieg?

Ich gebe zu, ich musste es dreimal lesen. Und selbst dann blieb der Groschen noch auf halber Höhe stecken. Die Ukraine darf nicht in die NATO, ja noch nicht mal so richtig in die EU? Hat Steinmeier gesagt? Ja kennt denn dieser Crétin seinen Platz nicht? Ist ihm der heilige Geist der Weihnacht verfrüht in die rostige Birne gefahren? Oder steht einfach nur der Winter vor der Tür, eine Zeit, wo man bekanntlich besser nicht vor Stalingrad steht? Bis heute dachte ich noch, wir marschieren fröhlich durch bis Wladiwostok und singen Bums-Fallera? So mit Blaskapelle und BoWu auf der Faust. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: HoGeSa-Krieg in Hannover - Der Liveticker

Da war doch noch sooo schön Singen in Köln, von geschächteten Tieren und Muslimen, die verlieren. Überhaupt gehört zu so einem richtigen Innenstadtkrieg mit Leute anpöbeln doch ne zünftige Musike? Und nun darf die Lieblings-Kapelle aller Freunde der Gewalt in Hannover nicht spielen. Zeit für kreative Ideen und einem Gipfeltreffen des Widerstandes von gestern und heute mit vereinten Kräften. Hier schon mal der aufregende Ablauf für den Krieg am 15. November in der einzigen Stadt, wo man hochdeutsch spricht, vorab. Damit man nachher sagen kann, man hat auf der rechten Seite gestanden. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Hol mal Bier Mann!

Da saß er also, hergelockt, die Gitarre vor dem Bauch und mit dem Rücken zum heutigen Drachen. Um ihm ein Hohelied zu singen. Und wandte sich dabei von seiner hämisch johlenden Brut im rechten Spektrum des Bundestages ab, um endlich mit seinen Schmerzen auf der Herzseite abzurechnen. Ob der graue Wolf einfach zu oft über die Grenze musste, um heute zu wissen, wo oben und unten und was reaktionär ist? Doch das Motto für die 30-jährige Mauerfallfeier bereits klar. "Hol mal Bier Mann!" mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Hängt Weselsky auf!

Das geht ja mal gar nicht – die streiken! Schon wieder! Weil sie es können. Aber das auch noch am Wochenende und am 9. November!! Vielleicht das beste Datum überhaupt? Den ruf ich jetzt an und geig ihm die Meinung! Welche denn und von wem hast Du sie? Vielleicht fahr ich auch mal bei seiner Familie lang und dann setzt es was! Mal schauen, ob das der Stau nicht verhindert? Mit dem Auto natürlich oder im Fernbus! Ja, ja, zum Verschieben war keine Zeit und Telefone werden noch erfunden. Rauf und dran – hängt den Mann! mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Rezessive Kinder

Wann darf man eigentlich das Wort Finanzgenozid benutzen? Wenn die Kinder auf der Straße liegen und die kleinen Äuglein gen Himmel leiern? Oder wenn sie – überlebt und doch irgendwie gewachsen – losschlagen und die ums Eck bringen, die sie haben einst liegenlassen? Das ist doch Darwin oder? Die Zahl der in Armut lebenden Kinder in den 41 reichsten Industrieländern sei seit 2008 um 2,6 Millionen auf 76,5 Millionen angestiegen, heißt es in der Studie „Kinder der Rezession“. Ja was ist denn da los!? mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: 1, 2, 3 – Weltkrieg ohne Deutsche?

Da will der Deutsche endlich nach zähem Warten wieder aktiv mitmischen bei dem ganzen Mordsgeraffel auf der Welt. Und kann einfach nicht. Marine-Hubschrauber ohne Risse stehen trotz Korruption eher in Moskau rum, so dass die ehemaligen Fischer am Horn von Afrika die Tage kurzfristig aus der Jagdliste der Germanen gestrichen werden mussten. Und die Nachschuborganisation Richtung Nord-Irak erinnert an den Winter 1943 vor Stalingrad. Der neue deutsche Pazifismus ist da - Totalversagen ganz ohne Feindkontakt und unter höchstem Geldeinsatz. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: 100 Jahre Krieg

Ist das schon wieder 100 Jahre her? Mensch Meier, wie die Zeit vergeht. Und so friedlich war's seitdem. Wie haben wir nur so schnell gelernt, in Frieden miteinander zu leben, die Ressourcen gerecht zu verteilen und vor allem die Menschenrechtscharta der UN durchzusetzen – ein Segen für die Welt. Wenn man das so vergleicht – ein echter Quantensprung zu diesen nationalistisch versessenen Kriegstreibern unter den Pickelhauben. Statt ein Platz an der Sonne, der Sonne einen Platz in unseren Herzen. Sie ist wahrlich prachtvoll anzusehen, unsere neue Zeit. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Katzenvideo

„Bitte, bitte! Alle Katzen-Liebhaber, das müsst ihr Euch anschauen!!!!!!“ Ab Ausrufezeichen Nummer drei und Katzenvideo Nummer 2 ist mindestens eines klar: Wir sind wieder bereit für einen eigenen Krieg. Und dekadent genug dafür. Dran sind wir sowieso mal wieder, das gauckt es längst von allen Dächern – sonst gilt man ja nichts mehr in der Welt. Und nur hetzen ohne auslöffeln gilt nicht, dass ist historische Wahrheit. Eine deutsche Gesellschaft, in der Reichtum und Armut längst beide gleich dumm und aggressiv machen, ist es längst wieder höchste Zeit für neue Ziele. Moskau wäre so eins – oh Moskau du deutsch-französischer Traum und nie erreicht, jetzt könnte es gelingen. Das wird unser Krieg – endlich!!!! mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Gott ist tot

Nietzsche hats versucht, ich versuchs auch einmal: Bekanntlich ist Gott ja tot. Verröchelt irgendwo zwischen erstem und zweitem Buch. Deshalb ist er auch so oft in Abwesenheit schuld. Denn gäbe es ihn, könnte er sich wehren, würde man ja eine Handlung alttestamentarischen Ausmaßes in dieser schönen Zeit erwarten. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Friedensgebet

Herr, schütze unsere trutzige Burg. Segne unsere hohen Mauern, auf dass sie alle Mühsal von uns halten. Gib uns die Kraft, dass selbst Geschaffene weit von uns zu weisen und sende den Einfallsreichtum mit der anderen Hand auf die Schuldigen zu zeigen. Halte stets Dein waches Auge auf unsere Waren und Mordgeräte, die wir in alle Länder senden. Mach, dass unsere metzelnden Gläubiger an Zahl nie zu klein oder zu groß werden, dass alles bezahlet sei, was unseren Hof ernährt und sie dennoch nicht über uns kommen. Verschone die Wechsler in den Tempeln, denn noch ernähren sie uns gut. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Abgesang

In den letzten Tagen wird ja viel gesungen. Über Argentinier und Deutsche und wie sie gehen, von BND-Mitarbeitern und nun auch unserer aller Journalisten Kanzlerette wird natürlich zum 60. ein flottes Ständchen von einem Reporterdarsteller dargebracht. Ich hab Verständnis, wenn die meisten Medienköpfe längst endgültig bis zur Halskrause im Rektum geparkt sind - der Journalismus war auch schon davor eine einzige Anbiederung. Nur derzeit fällt's halt mal wieder auf, wenn nahezu alle Medien partout nicht aufhören können, die WM zu gewinnen. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Im Keller

Der Husten macht mich noch wahnsinnig. Gestern hat es wieder geregnet, die Luft steht. Aber es hat auch sein Gutes. Die Wände schimmeln, doch das Tropfwasser ist trinkbar. Ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich schon im Keller bin. Zwei Wochen bevor diese seltsame Balltreterveranstaltung begann, habe ich das Smartphone der Marke „irgendwas mit Ortungsfunktion“ meinen Guppys ins Aquarium zum Spielen gegeben. Und die Jungs anschließend ins Klo gespült. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Friedenstaube

Wenn der Pfarrer die Waffen segnet, ist bald wieder "Gott mit uns". Mit Krieg macht man ja bekanntlich keine Scherze, aber wenn ein ostdeutscher Pfaffe die Deutschen zum weltweiten Waffengang ruft, bleibt ein schmaler Spalt Satire übrig. Ein Spalt, durch welchen man Mama und Papa Gauck als früh eingetretene NSDAP-Mitglieder am Stralsunder Abendbrotstisch hocken sieht. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Spinner

Na endlich. Randgruppenbingo beim godfather of shitspeacking. Was haben wir uns gefreut für ihn, dass ein Wort den Weg zurück in die politische Debattenkultur gefunden hat, was wir so sehr vermissten. Die hübsche Schwester von „mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch“, die pubertierende Tochter von „Neonazi“, ein weiterer harmloser Versuch einer Abwertungskultur, welche einst so schön mit der „unsäglich albernen“ Occupy – Bewegung begann. The marvelous Gauck is back mit einem satten „Spinner“ für die nächste vom Aussterben bedrohte Randgruppe. Damit können wir jetzt die Nazis endlich fertigmachen! Die Möglichkeiten dieser neuen offenen Bezeichnungskultur macht Hunger auf mehr. Ihr Spackos. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Wählers Macht und Muttis Beitrag

Na auch EU-verwählt? Mir egal, meine Stimme hat Die Partei bekommen, soviel Punk muss ab und zu mal sein. Jetzt schaut ihr doof, wa? Juncker Schulz hat für Euch getanzt und die Mutti macht was sie am besten kann – abwarten. Ruuuhig Brauner, wer wird denn gleich so demokratisch werden, was ihr fresst, bestimme immer noch ich. L´EU – c´est moi! War ja auch ein ziemlicher Müll, der da zusammengewählt wurde, so einem Volk kann man nicht vertrauen, wenn man TTIP durchbringen muss. Am Besten wir machens einfach noch mal, dann aber gleich ehrlich. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Mutti hat Rechts

Kommt Ihnen, liebe Überschriftenleser diese Welt nicht auch reichlich ver-rückt vor? Montagsdemos, auf denen AntiFas mit USA-Flaggen gegen die unbeholfene Kapitalismus- und Imperialismuskritik von montäglichen Wahnmachen demonstrieren, rechte Hetzer, die nach Malle abfliegen, um in der eigenen gastronomischen Brechbude internationale Gerichte an urlaubende deutsche Neonazis und Verfassungsschutzkollegen zu verkaufen und eine Mutti, die sagt: Europa ist für die Starken geil, um die Schwachen kümmert sich der Pöbel immer untereinander. Angesichts der Lebenserwartung haben Sterblichkeitsraten so erneut ihren tieferen Sinn. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Lügner

Manche Lüge ist charmant. Ich weiß ja als Frau, dass es richtig ist, ab und zu etwas zu hören zu bekommen, was nicht der Wahrheit entspricht. Ab 50 freut einen auch der holprige Versuch eines jüngeren Mannes. Hier wird im Sinne einer schönen Sache gelogen – und ehrlich liebe Mit-MenschInnen – es ist schon schön, wenn es statt der schwarzen Perlenkette mal wieder einen Kerl im Bette gibt. Lügen sind nur nicht mehr charmant, wenn links und rechts davon Tote zu Boden fallen und vor allem: der Humor mit der Zeit ernsthaft Schaden nimmt. Denn auch dieser ist eine ernsthafte Sache. Richten wir also den Blick auf die drei Lügner ohne satirische Begabung. mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Ärmel hoch!

Eines muss man der FDP wirklich lassen. Humor haben sie. Der Männerclub, welchen viele als Blinddarm der Wirtschaftsverdauung sehen, hat mich auf ein Plakat gemalt und damit bewiesen: Wir haben das Gendern erfunden, nachdem wir Jahrzehnte für Frauenrechte geradezu gestorben sind! Und dann auch noch in spätsozialistischer Arbeitspose, dass es Honecker die im Ganzen aus dem Berg geschlagenen Brillengläser gesprengt hätte. So sieht Normerfüllung zur Rettung der geplanten Wirtschaft also heute aus. Ich war Feuer und Flamme! mehr…


Schwarwels Fenster zur Welt: Do it again and again

Wo der Pinselakrobat den Sinn des Lebens zeichnet, da hat das Lästermaul zu schweigen. Und zu staunen ob der komprimierten Kunst. Eines dennoch: Das Schlimmste auf der Welt wurde schon mit bester Absicht getan. Da biss die Maus den Faden ab, Ratten kehrten aufs sinkende Schiff zurück, da schlossen sich die Reihen und man rannte vereint und kriegsbesoffen in den Untergang. Danach hats übrigens nie jemand gewollt. Also den Krieg. Den Sieg schon. Gab aber keinen, nur Tote. Also versuchten sie es noch einmal, wenn neue Söhne herangewachsen waren. In bester Absicht. mehr…




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