Artikel zum Schlagwort Gewalt

Fußball, Sicherheit

„Lok sind bei der Befriedung der Fanszene merkliche Fortschritte gelungen“

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWas macht die Polizei im Vorfeld und bei Sicherheitsspielen des 1. FC Lok Leipzig, um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren? Warum ist die Verhaftung von Gewalttätern inflagranti im Gästeblock nicht möglich? Wieso gibt es keine Meldeauflagen für Fußball-Gewalttäter bei Ligaspielen, und wie sieht die Polizei das Gefahrenpotenzial in der Fanszene des 1. FC Lok? Alexander Bertram von der Leipziger Polizei erklärt's. Weiterlesen.

Amtsgericht

Protest gegen OfD-Demo: Angeblicher Steinewerfer freigesprochen

Foto: L-IZ

Das Amtsgericht Leipzig hat einen 24-jährigen Azubi freigesprochen, der am Rande einer OfD-Demonstration im September 2015 einen Stein auf Polizisten geworfen haben soll. Ein Zivilbeamter hatte den vermummten Werfer bei seiner Tat beobachtet und ihn später anhand auffälliger Schuhe angeblich wiedererkannt. Dem Gericht war das für eine Verurteilung jedoch zu wenig. Anmelden und weiterlesen.

Amtsgericht

Geldstrafe für Legida-Gegner: Ein Tritt im Gerangel

Foto: Martin Schöler

Straftaten aus den Anfangstagen von Legida beschäftigen noch immer die Gerichte in Leipzig: Aktuell wurde ein Fall verhandelt, in dem ein Student aus dem antirassistischen Spektrum am 21. Januar 2015 einen Polizisten getreten und eine Festnahme gestört haben soll. Das Amtsgericht verurteilte ihn wegen des ersten Sachverhalts zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro und sprach ihn in dem anderen Anklagepunkt frei. Anmelden und weiterlesen.

Amtsgericht

Lok-Fan gegen Polizei: Geldstrafe für Mittelfinger und Widerstand, aber Körperverletzung nicht bewiesen

Foto: Lucas Böhme

Das Amtsgericht Leipzig hat eine Anhängerin des 1. FC Lok Leipzig zu einer geringen Geldstrafe verurteilt. Die Frau soll im November 2015 einem Polizisten den Mittelfinger gezeigt und sich anschließend gegen eine Identitätsfeststellung gewehrt haben. Ein angeblicher Faustschlag ins Gesicht eines weiteren Polizisten wurde hingegen nicht bestraft – das Gericht sah diesen nicht als erwiesen an. Insbesondere die Zeugenaussage eines „fankundigen Beamten“ hatte der Angeklagten geholfen. Anmelden und weiterlesen.

Amtsgericht

Ein Messerangriff mit Konsequenzen: Kevin D. muss für acht Monate ins Gefängnis

Foto: L-IZ

Für alle LeserEiner der Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Naziangriff in Connewitz am 11. Januar 2016 muss ins Gefängnis – allerdings aus anderen Gründen. Am 20. Oktober 2015 hat Kevin D. (45) im Leipziger Hauptbahnhof mehrere aus Dresden zurückkehrende Pegida-Gegendemonstranten mit einem Messer genötigt. Drei Wochen später setzte er nach einer Legida-Veranstaltung Pfefferspray ein. Das Amtsgericht Leipzig hat ihn nun zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Weiterlesen.

Amtsgericht

Strafverfahren wegen Faustschlag ins Gesicht eines Legida-Sympathisanten vorläufig eingestellt

Foto: L-IZ

Ein Faustschlag ins Gesicht eines Legida-Sympathisanten im September 2015 bleibt voraussichtlich ohne strafrechtliche Konsequenzen. Stattdessen stellte das Gericht das Verfahren vorläufig ein und erteilte dem Täter die Auflage, 50 Stunden gemeinnützige Arbeit zu erbringen. Ihm kam zugute, dass sich der Geschädigte zuvor aggressiv und provozierend verhalten hatte. Anmelden und weiterlesen.

Deutsche Kriminalität

Demo am 18. März: Militante Neonazis kommen nach Leipzig (Update)

Foto: L-IZ

Für alle LeserWenn am kommenden Samstag Neonazis aus mehreren Bundesländern nach Leipzig reisen, werden sie wohl auch wieder gegen angeblich kriminelle Ausländer hetzen. Doch ein Blick auf das zu erwartende Personal zeigt: Ein kriminelles Verhalten haben bislang vor allem die Anreisenden an den Tag gelegt. Während einige Redner bereits mehrere Jahre im Gefängnis verbrachten, sollen sich Mitglieder einer Neonazikameradschaft an den Zerstörungen in Connewitz beteiligt haben. Das Verwaltungsgericht bestätigt unterdessen, dass Rechtsmittel gegen die Routenänderung eingelegt wurden. Weiterlesen.

Neonazidemo am 18. März

Interview mit Polizeisprecher Andreas Loepki: „Die Verantwortung für friedliche Verhältnisse liegt nicht allein auf den Schultern der Polizei“

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserEin am Montagvormittag veröffentlichtes Statement der Polizeidirektion Leipzig im Vorfeld der Neonazidemo am 18. März hat in den sozialen Medien viel Zustimmung erfahren, aber auch Kritik hervorgerufen. Potentielle Gegendemonstranten würden eingeschüchtert werden, lautete ein Vorwurf. Ein weiterer: Die Polizei verbreite ein Klima der Angst. Pressesprecher Andreas Loepki hat der L-IZ einige Nachfragen zu diesem Thema beantwortet. Weiterlesen.

Europacup in Gefahr, Ordnergewalt und HCL

Bei RB Leipzig sorgen Schlagzeilen fernab des Sportlichen für Aufregung

Foto: Alexander Böhm

Aus sportlicher Sicht hat RB Leipzig am vergangenen Wochenende die Kurve bekommen. Nach zwei Niederlagen in Folge, darunter das schwache 0:3 daheim gegen den HSV, gelang in Gladbach ein umkämpfter 2:1-Erfolg. Stattdessen sorgen nun jedoch erneut Schlagzeilen abseits des Spielgeschehens für Aufregung. Laut Medienberichten könnte wegen enger Verflechtungen mit Salzburg die Teilnahme der Leipziger an der Champions League in Gefahr sein. Zudem befeuert ein „11 Freunde“-Artikel die anhaltende Diskussion über mögliche Security-Gewalt im Gäste-Fanblock der Red-Bull-Arena. Anmelden und weiterlesen.

Landtag

Linksfraktion fordert Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDas Land Brandenburg möchte geduldete Asylsuchende, die Opfer rassistischer Gewalt wurden, nicht mehr abschieben. Berlin denkt ebenfalls über einen derartigen Erlass nach. Nun fordert die Linksfraktion im sächsischen Landtag, dies auch hierzulande umzusetzen. Das Innenministerium reagiert jedoch ablehnend. Weiterlesen.

Landgericht

Thügida-Rassist Robert K. wegen Nötigung von Legida-Gegnern zu Geldstrafe verurteilt

Foto: Lucas Böhme

In einem Berufungsprozess am Landgericht Leipzig sind zwei Teilnehmer einer Legida-Demonstration wegen Nötigung zu Geldstrafen verurteilt worden. Sie hatten nach Ansicht der Richter am 30. Januar 2015 zwei Gegendemonstranten auf dem Leipziger Augustusplatz eine Antifa-Fahne entrissen. Einer der Verurteilten bezeichnet sich selbst als Rassist und gilt als wichtiger Akteur in der Thüringer Neonaziszene. Anmelden und weiterlesen.

Gewalt in Leipzig

Ein Fußballspiel ohne Polizeieinsatz: Bernd Stracke und Sara Schieferdecker vom Institut B3 im Interview

Foto: Dieter van Heesen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 38Lok trifft auf die BSG Chemie in einem Freundschaftsspiel und kein Polizeibeamter weit und breit. Unmöglich. Unmöglich? Gewalt hat mehr Farben, als so manche fast schon traditionelle Fanrivalität. Wie steht es mit vernachlässigten Senioren in all den Altenheimen der Stadt? Oder einem Streit, einer Demonstration, gar ein freundlich gemeinter Hinweis an den pöbelnden Herrn in der Bahn, bitte aufzuhören – und plötzlich eskaliert die Situation? Was ist es eigentlich, wenn zum Beispiel Mitarbeiter eines Jobcenters einem Menschen für ein Terminversäumnis die Existenzgrundlage entziehen? Und wer ist eigentlich so verrückt, Rettungskräfte während eines Einsatzes zu Anmelden und weiterlesen.

In eigener Sache

Attacke von LEGIDA-Teilnehmer auf L-IZ-Reporter: Angreifer soll 1.200 Euro Strafe zahlen

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs war ein denkbar kurzer Prozess, denn der Angeklagte war unentschuldigt gar nicht erst erschienen. Folglich wurde ein vorher ergangener Strafbefehl bestätigt – nun soll Jan-Henrik R. (36) 1.200 Euro Geldstrafe zahlen, weil er am 1. Februar 2016 während einer LEGIDA-Demonstration einen Reporter der L-IZ angegriffen hatte. Weiterlesen.

Emotionale Konfrontationen

Video – Debatte statt Gewalt: Lose Enden in einer komplexen Frage

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserGegen 21 Uhr des 30. November standen die ausdiskutierten Politiker des Podiums noch beieinander, es wurde weiter gearbeitet. Denn so sahen es einige, die zu Beginn vor allem die Anwesenheit von Juliane Nagel – die präsenteste Ferngebliebene des Abends – einforderten. Als Arbeit, da es doch ihre steuerlich bezahlte Pflicht sei, sich hier zu stellen. Vor der Tür gab es zum Empfang stattdessen eine Demo, eine Sicherheitsschleuse für Teilnehmer und am Ende des Abends eher den Eindruck, dass manche Grundregeln des Miteinanders offenbleiben mussten. Weiterlesen.

Podiumsdiskussion am 11. Oktober im Pöge-Haus: „Das Ende der Gewalt“

Im Jahr 2015 hat politisch motivierte Gewalt in Sachsen deutlich zugenommen. Das Operative Abwehrzentrum hat 2015 insgesamt 242 Fälle politisch motivierter Gewalt festgehalten. Davon sind 204 der politisch rechtsmotivierten Kriminalität zuzuordnen. Laut Verfassungsschutz Sachsen gibt es 2.700 Rechtsextremist*innen in Sachsen, von denen 1.300 als gewaltbereit gelten. Anmelden und weiterlesen.

Pfau/Lauterbach (Linke): Vernachlässigung von Kindern wachsendes Problem – Kinderrechte stärken, Hilfsangebote ausbauen

Zur gestiegenen Zahl der von sächsischen Jugendämtern eingeleiteten Verfahren wegen Gefährdung des Kindeswohls erklärt Janina Pfau, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: „Die gestiegene Anzahl der betroffenen Kinder schockiert, der negative Trend dauert aber schon mehrere Jahre an. Das zeigt auch die ständig steigende Zahl an Hilfen zur Erziehung. Vernachlässigung, Misshandlungen und sexuelle Gewalt haben Auswirkungen auf die psychische und körperliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die Betroffenen benötigen eine besondere Betreuung.“ Anmelden und weiterlesen.

Weickert: „Wir brauchen wieder einen Polizeiposten in Lindenau!“

CDU Altwest fordert konkrete und harte Maßnahmen gegen Gewalttäter

Nach dem Brandanschlag der vergangenen Nacht auf zwei Bagger in Lindenau sowie die zunehmende Gewalt im Stadtteil fordert die CDU Altwest nun konkrete Maßnahmen, um der Gewalt entgegenzuwirken. „Die massive Gewalt, die von linksextremen Kreisen ausgeht, muss mit allen möglichen Kräften des Staates zurückgeschlagen werden. Es darf hier keine Kompromisse geben“, so Stadtrat Michael Weickert, Vorsitzender der CDU Altwest. Anmelden und weiterlesen.

Politische Kriminalität, linker Extremismus, autonome Gewalt?

Wie ist das denn nun mit dem Gespenst des Linksextremismus in Leipzig?

Foto: L-IZ.de

Es sind ja nicht immer die Fachminister, die die Anfragen von Abgeordneten im Sächsischen Landtag inhaltlich beantworten. Das ergibt dann oft erst diesen trockenen Amtston, in dem alles so klingt, als wäre es so, wie es da steht, ganz selbstverständlich. Dass die stets beschworene Expertise der sächsischen Landesregierung in Sachsen „Linksextremismus“ so ihre Schwächen hat, war ja schon mehrfach Thema. Im Frühjahr beschwor man dann ja geradezu ein beängstigendes Wachstum des „Linksextremismus“. Anmelden und weiterlesen.

Gemeinsame Stellungnahme von Grüne Jugend Leipzig, JuSos Leipzig und Linksjugend Leipzig zu den Geschehnissen um die Legida-Demonstration vom 4. Juli

Seit dem Auftreten der *GIDA-Bewegung im Oktober 2014 nimmt in Deutschland und speziell in Sachsen rechte Hetze und Gewalttaten von rechts immer mehr zu. Betroffene sind Personen, die nicht in das Weltbild der völkischen Nationalist_innen passen, weil sie vermeintlich Minderheiten angehören oder eine andere politische Einstellung haben. Dieser Anstieg fällt nicht nur zufällig mit dem, durch Pegida und das Erstarken der AfD manifestierten, gesellschaftlichen Rechtsruck zusammen. Weiterlesen.