Ensemble Resonanz. Foto: Jann Wilken
·Kultur·Musik

Am Abend des 25. Dezember musiziert das Ensemble Resonanz das „Weihnachtsoratorium“ im Stream

Es gibt viele Wege, Weihnachten zu feiern, heißt es aus dem Bach-Archiv Leipzig. In Zeiten der Pandemie ist auch bei der musikalischen Ausgestaltung des Festes Kreativität gefragt, Konzertbesuche werden in dieser Saison durch Hausmusik ersetzt. Drei international bekannte deutsche Musikinstitutionen sichern nun die musikalische Versorgung für all jene, die lieber die Blockflöte im Schrank lassen und wie in jedem Jahr in die Choräle des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach einstimmen möchten.

Der Rückbau des Gerüsts am Turm der Thomaskirche. Foto: Helke Rubitzsch, Thomaskirche - Bach e.V.
·Kultur·Lebensart

Die Thomaskirche bekommt vier neue Glocken und Glockenweihe ist noch im ersten Halbjahr

Corona hat in diesem Jahr auch so manchen Gang in die Leipziger Innenstadt überflüssig gemacht, obwohl es dort meist richtig schön still war und man nicht durch Menschenmassen drängeln musste. So geriet manchem auch das große Gerüst am Turm der Thomaskirche aus dem Blick, das dort stand, weil der Glockenstuhl erneuert werden musste. Ganz fertig ist das Glockenprojekt noch nicht, auch wenn das Gerüst jetzt Geschichte ist.

Cover des Albums „Con Alma“. Cover: National Sawdust Tracks
·Kultur·Musik

Sjaella ist mit zwei Titeln im Album „Con Alma“ von Paola Prestini vertreten

Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind natürlich die, die man sich selbst übers Jahr fleißig erarbeitet hat. Und ein solches Geschenk hat sich jetzt das Leipziger Vokalensemble Sjaella gemacht. Es hat während des Lockdowns den medialen Sprung über den großen Teich geschafft. Am 4. Dezember wurde in den USA und in Mexiko das Album „Con Alma“ der mehrfach preisgekrönten, in New York lebenden und dort gefeierten Komponistin Paola Prestini veröffentlicht.

Andreas Reize. Quelle: PR, andreasreize.com/downloads
·Kultur·Musik

Andreas Reize tritt im September sein Amt als Thomaskantor in Leipzig an + Video

Die offizielle Wahl fehlte noch, auch wenn die Auswahljury schon am 24. November ihren Kandidaten gekürt hatte für das Amt des Leipziger Thomaskantors: Andreas Reize wird Nachfolger von Thomaskantor Gotthold Schwarz, dessen Vertrag mit der Stadt Leipzig vereinbarungsgemäß am 30. Juni 2021 endet. Um das klarzumachen, brauchte der Stadtrat am Freitag, 18. Dezember, nicht mal eine Minute.

voicemade vorm Gewandhaus. Foto: Henriette Jopp
·Kultur·Musik

Online-Premiere am 26. Dezember: Das Leipziger Vokalsextett voicemade singt das Weihnachtsoratorium von Kurt Thomas

Auch das Leipziger Vokalsextett voicemade hätte in der Adventszeit nur zu gern zu richtig feierlichen Weihnachtskonzerten eingeladen. Aber auch das macht der Lockdown nun unmöglich. Dabei hatte das Sextett für diese Weihnachtssaison extra das nahezu vergessene Weihnachtsoratorium von Kurt Thomas erarbeitet und wollte es in Konzerten in Döbeln, Bad Düben, Pegau und Leipzig zur Aufführung bringen.

Bianca Aristía. Foto: Juliana Paulos
·Kultur·Musik

Drei starke Songs für den Lockdown

Nun haben wir ihn wieder, den „harten“ Lockdown, der endlich das erreichen soll, was der „weiche“ Lockdown im November nicht bewirkt hat: Die Kontakte so weit zu reduzieren, dass die Corona-Infektionsketten wieder unterbrochen werden und die Infektionszahlen sinken. Da sitzt dann so mancher im einsamen Homeoffice und vermisst noch stärker als im Frühjahr das Geplapper der Kolleg/-innen. Vielleicht hilft ja da ein Schwung guter Musik. Lockdown-Musik quasi, die auch durchaus daran erinnern darf, dass das Leben weitergeht. Trotz alledem.

Die Leipziger Malerin Lydia Wahrig in ihremAtelier in Leipzig-Leutzsch. © Daniel Thalheim
·Kultur·Ausstellungen

Malerische Pflanzenwelten: Lydia Wahrig spürt mit allen Sinnen die Natur

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelDas Pandemiejahr hat auch Leipziger Künstler/-innen voll im Griff. Ausstellungsplanungen verschoben sich. Einige Künstler/-innen entwickelten neue künstlerische Positionen, produzierten in der Abgeschiedenheit ihrer Ateliers neue Werke. So auch Lydia Wahrig, die in Leipzig bei Professor Heribert C. Ottersbach Malerei studierte und im Gewerbegebiet im Leipziger Stadtteil Leutzsch in einem Atelierhaus einen Raum mietet, in dem sie neue Arbeiten auf dem Boden ausgerollt und an die Wände geheftet hat.

Katalog zur Ausstellung „Udo Lindenberg. Zwischentöne“. Foto: MdbK
·Kultur·Ausstellungen

Ein ganz besonderer Künstler: Jetzt ist endlich auch der Katalog zu „Udo Lindenberg. Zwischentöne“ erhältlich

Vor einem Jahr hat das Museum der bildenden Künste (MdbK) mit großem Zuspruch die Ausstellung „Udo Lindenberg. Zwischentöne“ gezeigt. Sie ging auf eine Anregung von Udo Lindenberg aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution zurück. Am Montag, 14. Dezember, erscheint nun endlich auch ein Katalog, der die Ausstellung und die in ihr verhandelten Themen dokumentiert.

Atemschutzmaske. Foto: L-IZ.de
·Kultur·Lebensart

Landeskulturverbände leiden und mahnen trotzdem in einem Offenen Brief: Tragt Maske, Leute!

Ab Montag, 14. Dezember, gilt in Sachsen der harte Lockdown. Fahrlässigkeit und einige falsche politische Entscheidungen haben dazu geführt, dass der Freistaat mittlerweile das am stärksten von Corona-Infektionen betroffene Bundesland ist. Und eigentlich hatten die sächsischen Kulturbetriebe beim „Lockdown Light“ im November noch gehofft, wenigstens ein paar Weihnachtsprogramme spielen zu können. Doch jetzt wenden sich die Landeskulturverbände lieber mit einem Offenen Brief an die Bürger des Freistaats.

Simone Weißenfels. Foto: Peter Gannushkin
·Kultur·Musik

Die Klangkunst-Konzertreihe LiLe kommt diesmal zu ihren Zuhörer/-innen ins Wohnzimmer

Keine Konzerte. Das trifft nicht nur die klassischen Orchester und Musiker/-innen, das trifft auch die moderne und experimentelle Musik. Und auch da hilft nur eins, wenn Publikum und Musiker/-innen den Kontakt im Corona-Lockdown nicht verlieren sollen: Musik über den Äther und dann vielleicht noch als Kassette direkt nach Hause zu den Musikfreunden. So kann sich das auch LeipziXP – die lokale Plattform für experimentelle Musik & Klangkunst – vorstellen. Sendetermine sind am 18. und 19. Dezember.

Das Ensemble Klänge der Hoffnung. Foto: Roland Quester
·Kultur·Musik

Ensemble „Klänge der Hoffnung“ spielt am 13. Dezember mit Livestream-Konzert in der Leipziger Peterskirche

Auch in der Peterskirche fallen die schönsten Weihnachtskonzerte mit Publikum in diesem Jahr aus. So auch das Konzert mit dem Ensemble „Klänge der Hoffnung“, das am kommenden Sonntag, 13. Dezember, um 19:30 Uhr, in der Leipziger Peterskirche vorgesehen ist. Es fällt nicht ganz aus, sondern wird jetzt wie so manch anderes im Livestream übertragen. Denn es ist ja auch gleichzeitig eine Geburtstagsfeier.

Anna-Maria Maak und Sef Albertz. Foto: Florentyn Music
·Kultur·Musik

Das in Leipzig lebende Musikerehepaar Anna-Maria Maak & Sef Albertz sucht Unterstützer fürs zweite Album

Mit dem neuen Klavieralbum „In the Secret of the World“, welches nach „Resplendences around Bach“ (2018) den dramaturgischen Bogen weiterspannt und damit ein großes künstlerisches Konzept vervollständigt, geben die Leipziger Pianistin Anna-Maria Maak und der Komponist Sef Albertz eine künstlerische Antwort in Zeiten von Corona. Aber damit das Album im Frühjahr erscheinen kann, braucht es noch kräftige Unterstützung.

Die Könneritzbrücke. Foto: Marko Hofmann
·Kultur·Lebensart

Eine Brücke wie keine andere: Wie der Corona-Sommer der Könneritzbrücke zu einem besonderen dichterischen Auftritt verhalf

Es gibt diese Orte in einer Stadt, an denen man einfach innehalten muss, weil sie einen ansprechen, unverwechselbar sind und auch noch von einer Schönheit, die ganze Generationen von Künstler/-innen in ihren Bann zieht. So ein Ort ist die Könneritzbrücke, die Schleußig und Plagwitz miteinander verbindet. Der Leipziger Dichter Ralph Grüneberger hat ihr jetzt einen eindrucksvollen kleinen Filmessay gewidmet.

Wilma Rambow, Mitarbeiterin für Bildung und Vermittlung am Museum, und Bert Noack, Inhaber der Leipziger Traditionsunternehmens Bronzebildgießerei Noack, geben dem 1:100 Bronzemodell des Schillerhauses den letzten Schliff. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Katja Etzold
·Kultur·Ausstellungen

Auch das Schillerhaus gibt es jetzt als kleines Tastmodell in Bronze

Wenn die Museen nach ihrer coronabedingten Schließung wieder öffnen dürfen, wartet das Schillerhaus Leipzig in der Gohliser Menckestraße mit neuen Angeboten auf. Dazu gehört auch ein Tastmodell aus Bronze im Maßstab 1:100 gleich hinter dem Eingangsportal. Es ermöglicht insbesondere sehbehinderten und blinden Besuchern, sich eine Vorstellung des historischen Gebäudeensembles zu verschaffen.

Das Spiegelzelt in den Vorjahren. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Warum es ganz und gar nicht gut ist, die Kultur in der Corona-Zeit dauerhaft stillzulegen

„Sti-ille Nacht, ein-sa-me Nacht, alles probt, niemand lacht ...“, bringt der Westflügel im Lindenfels auf den Punkt, wie heftig die verlängerten Lockdown-Maßnahmen das komplette für die Adventszeit geplante Kulturprogramm treffen. Selbst die „Gans ganz anders“ fällt aus, das schöne Spiegelzelt aus Flandern ist umsonst aufgebaut. Und der Weihnachtszirkus verschiebt seinen Leipzig-Auftritt auf März. Wenn er dann überhaupt sein Zelt aufbauen darf.

Im Museum der bildenden Künste. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Menschen brauchen Orte der Begegnung: Die Leipziger Museen sollten schnellstmöglich wieder geöffnet werden

Dass es so viele Menschen gibt, die meinen, gegen die immer neuen Corona-Maßnahmen protestieren zu müssen, hat auch damit zu tun, dass nicht wirklich klar ist, was alle diese Maßnahmen eigentlich bewirken. Es fehlt die Stringenz. Wichtige Maßnahmen, die die Verbreitung des Virus wirklich einhegen könnten, wurden unterlassen. Andere machen wenig bis gar keinen Sinn. Und auch die Direktoren der Leipziger Museen haben eigentlich die Nase voll von dieser Symbolpolitik.

Quintense: Winter Wonderland. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Winter Wonderland: So beswingt kann Weihnachten klingen

Es wäre so schön gewesen, die lockerste und flockigste Einstimmung auf das kommende Fest der Feste. Geplant war sie für den 28. November in der Peterskirche. Doch auch das „Winter Wonderland“-Programm von Quintense musste aufgrund des „Lockdowns Light“ abgesagt werden. Und nun? Fällt damit Weihnachten ins Wasser?

Sind die Lichter angezündet, dreht sich auch das Jahreskarussell. Am Dienstag soll der Weihnachtsmarkt in Leipzig starten. Foto: LZ (2019
·Kultur·Lebensart

Leipziger Weihnachtsmarkt: 2017, als wäre es eben gerade gewesen

„Ich sende Ihnen in der Anlage ein Gedicht, das ich vor 3 Jahren geschrieben habe, unter dem Eindruck eines Heimwegs mit dem Fahrrad quer durch die weihnachtliche Innenstadt“, schreibt uns Daniela Neumann. „Es kam mir wieder in den Kopf, weil ich letzte Woche mit ganz anderen Gefühlen durch die nun am frühen Abend doch sehr ausgestorbene Innenstadt ging und wieder ein Gedicht zu den aktuellen Gefühlen verfasste.“

Preisverleihung zur VISIONALE 2019. Foto: Medienpädagogik e.V., Projektbüro VISIONALE
·Kultur·Film & TV

Die VISIONALE LEIPZIG 2020 gibt es ab dem 25. November im Internet

Medien machen ist seit 1991 ein Thema in Sachsen. Zumindest wenn es darum geht, junge Leute zum Medienmachen zu animieren. Und Jahr für Jahr lässt sich das beim großen Medien-Wettbewerb VISIONALE sehen, was für kreative Ideen die jungen Leute so haben. In den Vorjahren gab es dazu immer auch eine große öffentliche Preisverleihung. Corona zwingt auch hier dazu, dass die VISIONALE LEIPZIG online gehen muss. Am Mittwoch geht's los.

·Kultur·Musik

5 Minuten Sendezeit für Leipziger Extrempianisten: Das brennende Klavier am Cospudener See + Video

Normalerweise ist die Badesaison vorbei. Aber wer am Freitagnachmittag am Cospudener See seinen Spaziergang machte, der bekam Abenteuerliches zu sehen. Auch wenn man nicht nah herangehen durfte, denn es war brennend heiß. So wie das ganze Thema Kultur jetzt mitten im Corona-Lockdown. Denn tausende Künstler/-innen haben dadurch sämtliche Auftrittsmöglichkeiten eingebüßt. Auch der MDR versucht da auf seine Weise zu helfen.

Connewitzer Kunstkalender 2021. Cover: Carrin Bierbaum
·Kultur·Lebensart

Mit Kunst helfen: Verkauf des „Connewitzer Kunstkalender“ soll bedrohten Kulturprojekten zugute kommen

Corona verändert vieles. Es bringt auch viele Menschen dazu, sich Wege auszudenken, wie man mit der Lage umgehen kann und denen helfen kann, die die Auflagen besonders hart treffen. So entstand auch die Idee eines „Connewitzer Kunstkalenders“. Ausgedacht hat ihn sich Carrin Bierbaum, selbst Malerin, die ein kleines Atelier in der Meusdorfer Straße 55 hat. Im Schaufenster sieht man dort schon seit fünf Jahren, dass hier Kunst gemacht wird.

Ulrike Dura, Bereich Kunstsammlung des Stadtgeschichtlichen Museums, und Robert Brückner vom technischen Dienst des Museums, beim Einrichten der Präsentation des Ölgemäldes „Fall der Pauliner-Kirche“. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Der Fall der Pauliner-Kirche: Gemäldeschenkung der Familie Degeler-Koch an das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig

Der Bereich Kunstsammlung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig erhält mit dem Ölgemälde „Der Fall der Pauliner-Kirche“ der Künstlerin Brigitte Fassbender-Seeling einen Neuzugang und großzügige Schenkung der Familie Degeler-Koch. In Erinnerung an den im März dieses Jahres verstorbenen Leipziger Physiker und Philosoph Dietrich Koch wird das Gemälde vorerst bis Februar 2021 in der Ständigen Ausstellung im Alten Rathaus präsentiert, teilt das Museum mit.

Klub der Populisten. Grafik: Klub der Populisten
·Kultur·Film & TV

Soundcheck-Philosophie-Salon präsentiert den Klub der Populisten: „Endlich populär?“

Kurt Mondaugen: „Angesichts des aktuell so wirkmächtigen Rechtspopulismus verschlägt es uns manchmal die Sprache. Doch was lässt sich zum real existierenden Populismus der Gegenwart sagen? Wie sollte man es sagen? Und was ist eigentlich so falsch daran, im Reden und Handeln popularis sein zu wollen, also volksfreundlich? Aber wer ist überhaupt das Volk? Wir? Ihr? Oder einfach alle?“ Eine Frage, die am Dienstag, 24. November, vielleicht beantwortet wird.

Auf dem Black Triangle soll ein neues Kunst- und Kulturzentrum für Leipzig entstehen. Foto: L-IZ
·Kultur

Projekt Gleisdreieck: Ein Kreativhotspot mit Leuchtturmfunktion weit über Leipzig hinaus + Video

Auf dem Gelände am Gleisdreieck im Leipziger Süden, besser bekannt als das „Black Triangle“, laufen auch zu Zeiten von Corona die Arbeiten weiter. In den nächsten eineinhalb Jahren soll hier ein neues kulturelles Zentrum für Leipzig entstehen. Auf dem mehr als einem Hektar großen Areal werden nicht nur die „Tille“ und der TV-Club eine neue Heimat finden, sondern auch Proberäume, Ateliers, Werkstätten, Büros und weitere kreative Räume entstehen. Mit einer Funding-Aktion sammelte die Leipziger Club- und Kulturstiftung, die sich aus den beiden Clubs und der Galerie KUB als drittem Hauptakteur zusammensetzt, Geld, um mit dem Vorhaben beginnen zu können. Seit Monaten stecken die Beteiligten in den Aufräum- und Planungsarbeiten. In der Ratsversammlung am 12. November gab es grünes Licht für die Eröffnung des Bauleitverfahrens vom Stadtrat.

Carl Philipp Emanuel Bach: Brief an den Leipziger Verleger Engelhard Benjamin Schwickert, 4. August 1786. © Sammlung Bach-Archiv Leipzig
·Kultur·Musik

Bach-Archiv Leipzig feiert Lockdown-Geburtstag mit digitalen Einblicken in die Sammlung und zwei Konzerten im Stream

Vor 70 Jahren, am 20. November 1950, wurde das Bach-Archiv Leipzig anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs gegründet. Ziel war es, die über die Stadt Leipzig verteilten Quellen und Dokumente zum Leben und Schaffen des Thomaskantors zusammenzuführen und für die Zukunft zu bewahren. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Institution zu einem weltweit renommierten Forschungszentrum und etablierte sich ab 1999 zudem als Veranstalter eines der international bekanntesten Musikfestivals, des Bachfestes Leipzig.

Ralph Grüneberger: Herbstjahr. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Ralph Grünebergers Video zum Roman „Herbstjahr“ ist jetzt online

Vor einem Jahr veröffentlichte der Gmeiner Verlag Ralph Grünebergers großen Roman zu den Umbrüchen von 1989/1990 „Herbstjahr“. Eigentlich wäre die Leipziger Buchmesse im März der Zeitpunkt gewesen, an dem er mit dem Buch die große Bühne gefunden hätte. Aber die Corona-Pandemie machte dem einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Im Sommer hat der Gmeiner-Verlag ein halbstündiges Video mit Ralph Grüneberger produziert, das jetzt im Internet zu sehen ist.

·Kultur·Ausstellungen

Was uns Symbole sagen: Philipp Ludwig Orlowski stellt in der Leipziger Charter Galerie aus

Am Freitag ist Eröffnung. Weil die Pandemie mit seinen Gefahren um sich greift, zieht sich die Kunstwelt noch lange nicht zurück. Auflagen funktionieren auch hier. So wird die Vernissage zu „Planeta Bur“ am 13. November 2020 in geordneten Bahnen verlaufen. Nur sechs Personen dürfen sich in den Ausstellungsräumen der Charter-Galerie in der Merseburger Straße befinden. Natürlich mit Alltagsmaske geschützt.

Ensemblefestival. Foto: Stefan Thielicke
·Kultur·Musik

Premiere mitten im Lockdown Light: Das Ensemblefestival für aktuelle Musik 2020 findet online statt

Der „Lockdown Light“ hat mehrere für Leipzig wichtige Festivals kalt erwischt. Dazu gehört auch das „Ensemblefestival für aktuelle Musik“, das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfinden sollte. Da ist der Ausfall aller öffentlichen Aufführungen besonders bitter. Einen Teil hatten die Festivalorganisatoren wegen Corona schon online geplant. Nun wird das komplette Festival online stattfinden.

Der rumänisch-ungarische Maler Sebastian Hosu in seiner Einzelausstellung in der Josef-Filipp-Galerie in Leipzig im Sommer 2020. © Daniel Thalheim
·Kultur·Ausstellungen

Erinnerungen an die Natur: Was Sebastian Hosu in seinen Bildern thematisiert

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelAls er zum ersten Mal nach Leipzig kam, war er von der Stadt überwältigt und beeindruckt. Der rumänische Künstler reiste im Oktober 2013 nach Leipzig. Zu diesem Zeitpunkt stand sein Studium in der Klasse von Heribert C. Ottersbach nahezu schon fest. Denn im gleichen Jahr, im Februar, bewarb sich Sebastian Hosu bei dem Kunstprofessor – erfolgreich natürlich.

Aufzeichnung der digitalen Klangpause in der Alten Börse während der coronabedingten Museumsschließung. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Musik

Das Stadtgeschichtliche Museum lässt die „Klangpause“ im Lockdown digital stattfinden

Es war ein besonderes Angebot, das das Stadtgeschichtliche Museum erst in diesem Jahr eingeführt hat: Seit Anfang des Jahres gab es die „Klangpause“, ein kleines Mittagskonzert im Festsaal des Alte Rathaus. Für alle, die sich rechtzeitig Karten besorgt hatten, eine sehr sinnliche Erholung vom Alltag. Eigentlich wäre es auch in der Corona-Zeit ein hilfreiches Angebot gewesen. Doch die seit dem 2. November geltenden Verordnungen machen eine öffentliche Vorführung unmöglich. Also gibt es das kleine Konzert jetzt online.

Küstenlandschaft im Mondschein, 1818 Öl auf Leinwand, 22 x 30,7 cm, Paris, Musée du Louvre, Department of Paintings © bpk RMN – Grand Palais Musée du Louvre.
·Kultur·Ausstellungen

Eine Romantikerschau blickt ins Detail: Düsseldorfer Ausstellung findet 2021 in Leipzig statt

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelAm 15. Oktober öffnete in Düsseldorf eine Ausstellung ihre Pforten, die ab März bis Juni 2021 auch in Leipzig zu sehen sein wird. Kein geringerer Maler als Caspar David Friedrich steht im Mittelpunkt der über einhundert Kunstwerke, die aus internationalen Sammlungen ihren Weg in die Ruhrgebiets-City, genauer gesagt in den Kunstpalast, gefunden haben.

Erscheint am 6. November: der Sampler VAK 02. Cover: VAK
·Kultur·Musik

Zweites Soli-Album für die unabhängige Clubszene in Leipzig erscheint am 6. November

Auch die Leipziger Clubs leiden unter den Folgen von Corona und den Schließungsanordnungen. Aber auch Leipzigs Clubbetreiber lassen den Kopf nicht hängen. Im April haben sie schon einmal auf künstlerische Weise an ihr Lieblingspublikum appelliert und ein Soli-Album veröffentlicht. Natürlich damals noch hoffend, dass die Sache vielleicht bald ausgestanden wäre. Aber so sieht es nicht aus. Deshalb gibt es jetzt das zweite Soli-Album: VAK 02.

Favorit Helge-Björn Meyer, seit 2019 Leiter der Servicestelle Freie Szene in Dresden, ist im Leipziger Fachbeirat zur Vergabe der Stipendien als zusätzliches Mitglied tätig © André Wirsig
·Kultur·Lebensart

Ein Blick nach vorn: Die Stadt Leipzig vergibt 50 Stipendien für freischaffende Künstler/-innen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelLeipzig, eine Stadt, die seit jeher für das Dichten und Denken, Kunst und Kultur steht, hat aufgrund der Corona-Pandemie mit der Aufrechterhaltung ihrer kreativen Branche zu kämpfen. Bisherige Maßnahmen der Stadt für die Leipziger Kunstszene umfassen unter anderem die Anpassung der städtischen Zuwendungsbestimmungen, wodurch die geförderten Projekte unter den geltenden Corona-Auflagen zeitlich flexibel angepasst werden können, und die Einführung eines Förderprogramms für digitale Kleinprojekte. Zusammen mit dem Soforthilfeprogramm für Solo-Selbstständige konnten Künstler/-innen ihre Arbeit teils fortführen. Zudem unterstützte die Stadt Initiativen der Freien Szene und stand im ständigen Austausch mit den Akteur/-innen.

Peformance mit Kurt Mondaugen. Foto: Peter Kann
·Kultur·Lesungen

Philosophie und Verwandlung: Impulsvorträge, Gespräche und Interventionen diesmal komplett online

Bei Philosophie denkt man meist an die schon lange toten großen Denker, quasi den „Club der toten Philosophen“ von Platon bis Schopenhauer. Aber Philosophie ist niemals „erledigt“, auch wenn zeitgenössische Philosophen und Philosophinnen meist nur wenig Aufmerksamkeit bekommen, die ein, zwei ganz Berühmten einmal ausgeklammert. Aber auch Leipzig hat philosophisch Spannendes zu bieten – zu erleben wieder am 13. November. Diesmal nur online.

Michael Hahn: Tide, Holz, Lack, Stahl, Rollen, Granit, 140 x 170 x 140 cm, 2020. Foto: Galerie b2_
·Kultur·Ausstellungen

Already Too Late: Galerie b2_ zeigt ab 7. November Arbeiten von Michael Hahn

Was nun? Ab heute gilt der „Lockdown Light“. Was kann man da noch machen? Club zu, Kabarett zu, Theater zu. Aber Galerien sind noch eine Möglichkeit. Da trifft man nicht so viele Leute auf einmal. Und stolpert trotzdem über Kunst, die einen zum Nachdenken bringt über eine ziemlich irre Gegenwart. So wie ab dem 7. November in der Galerie b2_ in der Spinnerei. Da gibt es dann „Already Too Late“ von Michael Hahn zu sehen.

Filmstill aus Georg Pelzers Film "FLUTEN". Foto: FLUTEN
·Kultur·Film & TV

Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer

Am 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?

Literaturhaus / Haus des Buches. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Liebe Leser: Ausstellung wird am 3. November im Literaturhaus eröffnet

Das Buch in seiner analogen Form – es ist im Jahr 20 des dritten Jahrtausends nicht überholt. In Zeiten von Digitalisierung und virtuellen Welten setzt der Leipziger Bibliophilen-Abend unverdrossen auf das gedruckte Buch: als Quelle des Wissens, aber auch als ein Kulturgut. Der Fokus liegt auf Inhalt und Form gleichermaßen. 1904 in Leipzig gegründet und 1933 aufgelöst, startete der Verein im Januar 1991 erneut durch. Deshalb ist Anfang 2021 ein Jubiläum zu feiern.

Das Programm für den Literarischen Herbst. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Gute Nachricht für Literaturfreunde: Am 20. Oktober startet der Literarische Herbst in Leipzig

„Machen ist wie wollen. Nur krasser“. So steht es im Treppenhaus der Alten Post in Lindenau zu lesen, einem der Veranstaltungsorte des Literarischen Herbstes, der vom 20. bis 25. Oktober wieder in Leipzig stattfindet. Und so haben es die vier Organisator/-innen des Lesefests auch zu ihrem Motto erkoren. Denn als sie im Frühjahr mit den Terminplanungen begannen, kam ausgerechnet Corona. „Nach dem gelungenen Neustart im letzten Jahr wird sich auch dieser Literarische Herbst unter Pandemie-Bedingungen anders anfühlen als gewohnt“, schreiben sie im Editorial zum Festivalprogramm.

Die vergessene Revolution. Foto: nö theater
·Kultur·Ausstellungen

naTo-Projekt „Alltag/Revolution. Leipzig 1918–1923“ thematisiert die aufwühlenden fünf ersten Jahre der Weimarer Republik

Am 9. Oktober hat Leipzig ja wieder an die Friedliche Revolution von 1989 erinnert. Aber sie und die nachfolgende Deutsche Einheit überblenden auch ein wichtiges Stück deutscher Demokratie-Geschichte. Dabei ist die Gegenwart ohne die Weimarer Republik und die Novemberrevolution von 1918 nicht denkbar. Denn Demokratie bekommt man nicht geschenkt. Wie hart das Ringen darum im Leipzig der Jahre 1918 bis 1923 war, zeigt jetzt das naTo-Projekt „Alltag/Revolution. Leipzig 1918–1923“ auch mit einer Ausstellung im Hauptbahnhof.

Linda Schwalbe: Ida und die Welt hinterm Kaiserspitz. Foto: NordSüd Verlag
·Kultur·Lesungen

Die Leipziger Illustratorin Linda Schwalbe gewinnt die Serafina 2020 für „Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf“

Leipzig ist nicht nur eine Stadt der „versteckten“ Autorinnen und Autoren. Hier arbeiten auch eine ganze Reihe begnadeter Illustratorinnen und Illustratoren. Zu ihnen gehört auch Linda Schwalbe. Sie gewinnt den diesjährigen Serafina Nachwuchspreis für „Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf“, der im NordSüd Verlag in Zürich erschien. Die Preisverleihung ist am heutigen Mittwoch, 14. Oktober, im Struwwelpeter-Museum Frankfurt.

Markéta Pilátová. Foto: David Konečný (Moravská zemská knihovna v Brně - České literární centrum) (CC BY-NC-ND 4.0)
·Kultur·Lesungen

Am 19. Oktober liest Markéta Pilátová im Literaturhaus: Das neue tschechisch-deutsche Residenzprogramm ist gestartet

Die Buchmesse 2018 und das tschechische Lesefest waren ein Erfolg. Mittlerweile haben auch schon mehrere tschechische Autor/-innen in Leipzig residiert und sächsische Autor/-innen verbrachten Arbeitsaufenthalte in der Nachbarrepublik. Und es geht weiter. Die Autorinnen des tschechisch-deutschen Residenzprogramms 2020 haben sich am Donnerstag, 8. Oktober, im Neuen Rathaus erstmals gemeinsam vorgestellt.

Das Labylysium auf dem Burgplatz in der Innenstadt. Foto: L-IZ
·Kultur·Ausstellungen

Skulpturengarten Labylysium auf dem Burgplatz: Das vollkommene Glück der Wiedervereinigung?

30 Jahre Deutsche Einheit, verpackt in Kunst, Skulpturen, Plakate und Installationen: Auf dem Burgplatz beschäftigt sich noch bis zum 11. Oktober der Skulpturengarten Labylysium mit der Wiedervereinigung Deutschlands. Die Besucher/-innen des eigenständigen Kunstereignisses unter Leitung von Juliane Vowinckel und Reinhard Zabka tauchen dabei jedoch weniger in historische Abläufe ein. Vielmehr steht die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ideen und Chancen, als auch Spannungen und Handlungsproblemen im Vordergrund der Aktion.

Hubert Becker: Clearing Winter Storm (nach Ansel Adams), 2011, Inkjetprint, 69 x 84 cm. Quelle: Galerie b2
·Kultur·Ausstellungen

„another belief“ von Hubert Becker und Kati Faber: Ausstellungseröffnung am 10. Oktober in der Galerie b2

„another belief“ kann man als anderer Glaube, andere Überzeugung, andere Meinung oder andere Ansicht übersetzen. Letztlich auch als Veränderung der Perspektive. Etwas, was die Ausstellung „another belief“ in der Galerie b2 jetzt mit zwei eindrucksvollen künstlerischen Positionen sichtbar macht. Am 10. Oktober wird die Ausstellung „another belief“ mit Arbeiten von Kati Faber und Hubert Becker aus Köln eröffnet.

Plakat zur Ausstellung „Wahlverwandtschaften“. Quelle: Museumsverein Naumburg
·Kultur·Ausstellungen

Wahlverwandtschaften: Galerie im Schlösschen in Naumburg zeigt die faszinierenden Künstler um Max Klinger

Die ganz große Klinger-Ausstellung hat das Museum der bildenden Künste in Leipzig auf die Beine gestellt. Aber dort, wo Klinger seine letzten Lebensjahre verbracht hat, nahm man den 100. Todestag ebenfalls zum Anlass, den Künstler mit besonderen Ausstellungen zu würdigen. Eine davon wurde am Samstag, 3. Oktober, in der Galerie im Schlösschen am Markt in Naumburg eröffnet.

Antje Brodhun, amtierende Leiterin des Kulturamtes Stadt Leipzig, Dr. Anselm Hartinger, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, und Michaela Weber (GEDOK Mitteldeutschland e.V.) in der Ratsstube des Alten Rathauses vor der künstlerischen Arbeit "ABARBEITEN" (Verstrickte Stadtratsvorlagen) von Mandy Gehrt. Foto: SGM, Julia Liebetraut
·Kultur·Ausstellungen

Unerzählt und Unbezahlbar: Künstlerinnen der GEDOK Leipzig zeigen die meist ignorierte Seite der Leipziger Stadtgeschichte

Das Stadtgeschichtliche Museum wird munterer und zeigt zunehmend all jene Dinge, die in der alten, männerdominierten Geschichtsbetrachtung meist ignoriert wurden. Und dazu gehören nun einmal auch die Frauen, die auch in der Leipziger Stadtgeschichte bislang kaum über ein Alibiplätzchen am Katzentisch hinauskamen. Eine GEDOK-Ausstellung im Alten Rathaus thematisiert diese Marginalisierung jetzt erstmals. Und zwar direkt im Zusammenhang mit der ständigen Ausstellung.

Tobias Bieheim. Foto: Marcel Gershon
·Kultur·Musik

Mehr als Musik: Die SKiLLZ! Awards geben der HipHop-Szene Leipzigs eine Bühne

HipHop ist mehr als nur Rap. Hinter dem Genre versteckt sich eine Kultur, die verschiedene Künstler/-innen vereint und auch in Leipzig präsent ist. Seit 2015 rollen die SKiLLZ! Awards für diese Szene den roten Teppich aus. Im Interview mit der Leipziger Internet Zeitung erzählt Mitbegründer Tobias Bieheim über die Geschichte der Awards, die pandemiebedingte Absage der diesjährigen Veranstaltung und wie es um die Zukunft der Kulturbranche steht.

Stephan Huber: 1952 - 2019. (Detail). Foto: Reiter Galerie
·Kultur·Ausstellungen

The Inner Land: Fünf Künstler zeigen in der Galerie Reiter ihre schöpferischen Landschaften

Sage niemand, Künster/-innen würden sich nur mit lauter Provokationen und kryptischen Konstruktionen beschäftigen. Die meisten stellen sehr irdische Themen ins Zentrum ihres Schaffens. Und etliche schauen auch – wie alle anderen Menschen auch – neugierig nach, was sie eigentlich in ihren inneren Landschaften so alles entdecken. Am Samstag, 26. September, eröffnet in der Galerie Reiter die Ausstellung „The Inner Land“.

Varvara & Mar, Data Shop (Data Honey), 2017. Foto: Varvara & Mar
·Kultur·Ausstellungen

Die neue Ausstellung der HALLE 14 widmet sich der digitalen Ökonomie: BIG D@T@! BIG MON€Y!

Ab Samstag, 26. September, ist die neue Ausstellung der HALLE 14 geöffnet: „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ Sieben Künstlerinnen, Künstler und Kunstkollektive präsentieren sich mit Arbeiten, die sich mit der Ökonomie der Daten- und Finanzindustrie auseinandersetzen. Durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags, durch unsere digitalen Spuren im Internet und Kryptowährungen beginnen bereits heute, Persönlichkeitsprofile und Geld zu verschmelzen.

·Kultur·Lesungen

Ticketverlosung: Hälfte des Lebens. Poesie & Narrheit – Lesung und Musik zu Ehren von Friedrich Hölderlin

VerlosungAm Samstag, 26. September, gibt es um 15 Uhr im Garten des Leipziger Schillerhauses zu Ehren von Friedrich Hölderlin Lesung und Musik mit Steffi Böttger, Anna Fey, Ralph Grüneberger und dem Gitarrenduo Karin Leo und Thomas Heyn. Zu Gehör gebracht werden ausgewählte Gedichte und Notate aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu“, die Friedrich Hölderlin gewidmet ist. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen. +++Die Verlosung ist beendet+++

Clara Schumann. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Lebensart

Am Salles Pologne wird heute eine Tafel zu Ehren von Clara Schumann eingeweiht

Am heutigen Mittwoch, 16. September, wird in Leipzig um 16 Uhr eine neue Gedenktafel für Clara Schumann eingeweiht. Die Tafel findet im Zuge des Projektes „frauenorte sachsen“ am Salles de Pologne auf der Hainstraße 18 ihren Platz. In Leipzig geboren und aufgewachsen betrat Clara Schumann mit neun Jahren das Podium und gab mit elf Jahren ihr erstes eigenes Konzert. Am 11. September 1834 spielte sie in den Salles de Pologne.

Deutsches Kinder-Liederbuch. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Deutsches Kinder-Liederbuch: Die schönsten Lieder aus Humperdincks Sammlung in vielen Farben auf einer CD

Wenn man heutzutage an Kindergärten vorbeiläuft, hört man die Kinder sehr selten singen. Was schon verwundert. Gehört das nicht mehr zum frühen Bildungsprogramm für die Kleinen? Und wenn man mal was hört, sind das seltsam glanzlose Lieder, die irgendwie von modernen Pädagogen zusammengeklöppelt wurden. Die alten Kinderlieder aber, die einst alle singen konnten, sind verschwunden. Warum eigentlich? Nur weil die Tiere, die darin vorkamen, aus der Welt der Kinder verschwunden sind?

Plakat zur Ausstellung „370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig“.
·Kultur·Ausstellungen

Am 20. September lädt das Buch- und Schriftmuseum einmal zu einer etwas anderen Eröffnung der Ausstellung „370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig“ ein

Es ist kein so richtig runder Geburtstag, aber es ist ein hochaktuelles Thema: Die „social media“ haben die Mediennutzung der Menschen radikal verändert. Und am heftigsten leiden darunter die Zeitungen, die nicht nur ihre Abonnenten verlieren, sondern auch ihre Werbekunden. Und das zieht natürlich die Frage nach sich, ob das Zeitalter der Zeitung nun auf einmal vor unseren Augen zu Ende geht. Sozusagen im 370. Jahr seit dem Beginn im geschäftigen Leipzig.

Yadegar Asisi arbeitet an ersten Skizzen für NEW YORK 9/11. Foto: asisi.de
·Kultur·Ausstellungen

NEW YORK 9/11: Das neue Asisi-Panorama wird die Weltstadt einen Atemzug vor den Terrorangriffen zeigen

Am Dienstag, 8. September, verriet Yadegar Asisi, welches sein nächstes großes Panorama-Projekt in Leipzig sein wird. Es ist kein ganz zufälliges, denn zum 20. Mal jährt sich der Flugzeuganschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York. Yadegar Asisi arbeitet damit an einem neuen Panorama, das in einer Reihe mit LEIPZIG 1813 und DRESDEN 1945 als sein drittes Anti-Kriegs-Projekte ein Statement gegen Terror und Gewalt setzen will.

Bernd Mühling: Kalender Markkleeberg 2021. Verlegerhäuser. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Verlegerhäuser: Der Markkleeberg-Kalender 2021 aus dem Sax-Verlag führt zu den einstigen Wohnhäusern Leipziger Verlagsinhaber

Es war schon vor 100 Jahren so: Betuchte Leipziger, denen es in der Stadt zu laut und zu hektisch wurde, zogen hinaus vor die Tore Leipzigs und bauten sich eine Villa im Grünen – in Oetzsch, in Gautzsch oder Raschwitz. Auch sie pendelten logischerweise zu ihrer Arbeit jeden Tag nach Leipzig hinein. Unter ihnen namhafte Verleger, deren Häuser noch heute in dem 1934 zusammengewürfelten Städtchen am Südrand Leipzigs zu finden sind.

Der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Seit dem 5. September steht der Expeditions-Kubus der Schaubühne auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz

Es wirkt wie das dunkle Skelett eines alten Gartenhauses, in dem sich Spuren erstarrter Natur finden. Aufgerissene Erde deutet auf versickertes Wasser hin. Silhouetten längst ausgestorbener Pflanzen ragen hervor. Ein Ort voll bizarrer Schönheit. Die Besucher/-innen erleben im nun auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz aufgestellten Kubus des vierten Kapitels der „Expedition 4x6“, dem „Sperrgebiet“, eine minimalistische Installation, die Fragen stellt.

Das Paulinum der Universität Leipzig steht heute an der Stelle der einstigen Universitätskirche St. Pauli. Foto: Marko Hofmann
·Kultur·Lesungen

Noch immer ein Rätsel: Was ist 1968 tatsächlich mit den in der Paulinerkirche Bestatteten passiert?

Am 30. Mai 1968 wurde die Kirche St. Pauli am Leipziger Augustusplatz auf Beschluss der SED-Bezirksleitung gesprengt. Die Details der Räumungsaktion vor der Sprengung geben bis heute Rätsel auf. Im Auftrag des Stadtarchivs hat sich der junge Historiker Friedemann Meißner nun einiger offener Fragen angenommen, die er in einem Vortrag am Donnerstag, 17. September, erläutern wird.

Das Jahr 1990 freilegen. Foto: Stiftung Buchkunst / CHOREO
·Kultur·Lebensart

Ehrung für Leipziger Verlag: „Das Jahr 1990 freilegen“ erhält den Preis der Stiftung Buchkunst 2020

Einmal im Jahr ehrt die Stiftung Buchkunst die schönsten Bücher aus der deutschen Jahresproduktion. Und diesmal ging das Preisgeld an den in Leipzig heimischen Verlag Spector Books für ein Buch, das zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit das widersprüchliche Jahr 1990 beeindruckend in Bild und Text freilegt. Der mit 10.000 Euro dotierte „Preis der Stiftung Buchkunst“ geht an das Buch „Das Jahr 1990 freilegen“ aus dem Leipziger Verlag Spector Books.

Dr. Ronny Maik Leder freut sich über das riesige Gehäuse eines Ammoniten der Gattung Arietites aus dem Jura. Foto: Naturkundemuseum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Das Naturkundemuseum Leipzig erwirbt die herausragende Fossiliensammlung von Frank Trostheide

Das Naturkundemuseum Leipzig konnte dank der Unterstützung durch die Kulturstiftung der Länder und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen eine deutschlandweit herausragende Fossiliensammlung erwerben, die seit Dienstag, 1. September, sukzessive nach Leipzig überführt wird. Mit der Übernahme der Privatsammlung des geologischen Präparators Frank Trostheide erhält das Naturkundemuseum Leipzig eine der bedeutendsten paläontologischen Sammlungen Deutschlands.

Kalenderpräsentation am Mendebrunnen: Volker Bremer, Marit Schulz, Anselm Hartinger und Christoph Kaufmann. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Der neue Kalender „Das alte Leipzig“ zeigt diesmal Fotografien aus dem Atelier von Paul Faulstich

Ja wo wohnte er denn? Christoph Kaufmann meint: am Lindenauer Markt 2. Das Leipziger Adressbuch von 1920 meint: gleich um die Ecke, in der Kuhturmstraße 1a. „Faulstich, P., Fototechn.“. Auch unterm Namensverzeichnis ist er hier registriert: „Kaufmann und Fototechniker“. Telefon-Nr. 38459. Auch 1935 hat sich daran nichts geändert. Nur dass er jetzt als Chemiker fungiert. Und dabei ist er der Held des neuen Kalenders „Das alte Leipzig“ für 2021.

·Kultur·Musik

Bei der Nacht der Kunst ist auch Platz für Musik: Eisvogel tritt im Anker auf

Am 5. September findet in Leipzig unter eingeschränkten Bedingungen die Nacht der Kunst statt. Grünes Licht gibt es dank eines erarbeiteten Hygienekonzepts. Auch der Auftritt einer Leipziger Jazzband wird im Licht der aktuellen Situation im Anker stattfinden. Die Sängerin und Moderatorin Mayjia Gille wird mit ihrer Band „Eisvogel“ den musikalischen Höhepunkt des Abends darbieten und einige ihrer Kunstwerke ausstellen.

·Kultur·Ausstellungen

„Gegenwarten/Presences“: Seit Mitte August ist Chemnitz eine Kunststadt

Unsere Wahrnehmung auf Chemnitz ist doch die: Industriestadt, DDR-Neubaugebiete und der „Nischel“, der der Stadt in DDR-Zeiten den Namen gab – Karl-Marx-Stadt. Hoch oben neben der Stadt erhebt sich die rote Burg des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck, in der Stadt selbst liegt das Kaßberg-Gefängnis. Von dort wurden inhaftierte Ausreisewillige von der BRD freigekauft. Besonders hier hat das 20. Jahrhundert seine Wunden geschlagen.

Barbara Wege: „Fluss I“ (Detail) aus der Serie „Landscapes if life“, 2020, Tuschestift, Bleistift, Buntstift, Aquarellfarbe auf Bütten, 78 cm x 106 cm. Foto: Barbara Wege
·Kultur·Ausstellungen

In Naumburg gibt es ab dem 12. September gleich drei Ausstellungen zu Max Klinger zu sehen

Vor 100 Jahren starb der berühmte Leipziger Künstler Max Klinger. Aber das war nicht nur dem Museum der bildenden Künste eine Ausstellung wert. Denn seinen Lebensmittelpunkt hatte Klinger zuletzt in Großjena bei Naumburg. Und dort werden am 12. September sozusagen die anderen Klinger-Ausstellungen eröffnet: Sie zeigen einerseits einen Grafikzyklus des Künstlers und zum anderen die Wirkung des Hochberühmten auf Künstler/-innen der Gegenwart.

·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Maschinenzeitalter als Ausstellung: Wie die Industrialisierung eine Stadt umkrempelte

Ab September bis Anfang März blickt das Stadtgeschichtliche Museum in einen Abschnitt in Leipzigs Historie, der die Stadt bis heute nachprägt; das Industriezeitalter. Noch heute stehen viele alte Fabrikgebäude, diskutieren engagierte Menschen über den Erhalt von Architektur aus der Gründerzeit. Wie aus einer betulichen Handelsstadt mit Spreewaldflair Anfang des 19. Jahrhunderts eine mit einem dichten Netz aus Kanalisation, Straßen, Schienen und dichtem Bestand aus qualmenden Schloten umgekrempelt wurde, und auch wie dieses Bild Ende 1989 begann, sich zumindest teilweise aufzulösen, beleuchtet die aktuelle Ausstellung „WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen“.

Die Leipziger Buntgarnwerke (Ausschnitt). Foto: Jörg Dietrich / Panoramastreetline
·Kultur·Ausstellungen

Ab Mittwoch sieht man im Leipziger Hauptbahnhof Industriearchitektur einmal so, wie sie sonst kein Fotograf sieht

Wir leben noch im „Jahr der Industriekultur“, auch wenn manche Veranstaltungen, die zum Besuch der eindrucksvollen Industriebauten aus der Vergangenheit eingeladen hätten, wegen Corona ausgefallen sind. Aber einen besonders eindrucksvollen Blick auf alte Industriearchitektur kann man ab Mittwoch, 2. September, in den Hauptbahnhof Promenaden werfen. Einen, den so nicht mal die damaligen Architekten hatten.

Einladungsflyer für „Fragile Wirklichkeiten“.
·Kultur·Ausstellungen

Fragile Wirklichkeiten: Studierende der HGB zeigen vier Tage lang ihre Kunstprojekte im öffentlichen Raum und digital

Auch die Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) tauchen so langsam wieder aus der Corona-Stille auf, auch wenn sie sich zu Recht die Frage stellen: Wir kann man in solchen Zeiten eigentlich noch neue Kunst präsentieren und die Leute dazu bringen, sie auch wahrzunehmen? Die „Klasse Intermedia“ wagt jetzt ein ganz neues Projekt: Sie geht raus in den Stadtraum. Und die Vernissage für ihre stadtweite Installation „Fragile Wirklichkeiten“ ist am Donnerstag, 27. August, um 18 Uhr.

Ausschnitt des Covers von Zwei Freunde". Cover: René Ulbrich
·Kultur·Musik

Die Freundschaft zählt: Der Leipziger Sänger René Ulbrich hat seine Single „Zwei Freunde“ veröffentlicht

Diese Veranstaltung fiel für diesen Sommer aufgrund von Corona tatsächlich ins Wasser: Am 13. Juni wollte der Leipziger Singer-Songwriter René Ulbrich die „1. Schlager-Party auf dem Cospudener See“ auf der MS Cospuden feiern. Aber die hat er nun zwangsläufig aufs nächste Jahr verschoben. Dafür hat er den Sommer genutzt, um am Cospudener See sein neuestes Lied – „Zwei Freunde“ – als Videoclip aufzunehmen.

Aus der Ausstellung „30 Jahre Mauerfall“. Foto: Mahmoud Dabdoub
·Kultur·Ausstellungen

Info-Zentrum in der Georg-Schumann-Straße zeigt ab 28. August „30 Jahre Mauerfall“ von Mahmoud Dabdoub

Mahmoud Dabdoub ist einer der aufmerksamsten Leipziger Fotografen der Gegenwart. Und auch 1989 und 1990 hat er fotografiert, war an vielen der Schauplätze der damaligen Zeit dabei und hat Fotos gemacht, die die Zeit auf den Punkt bringen. Schon 2019 zeigte er eine beeindruckende Ausstellung zur „Nacht der Kunst“ auf der Georg-Schumann-Straße. Und auch in diesem Jahr wird es eine geben.

Barbara Thériault: Die Bodenständigen. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Auch „Die Bodenständigen“ aus der Leipziger edition überland haben eine Chance, erwählt zu werden

Beim Stichwort Regionalbuch hat man sofort die Assoziation prächtig gestalteter Bildbände mit regionaler Küche, herzallerliebsten Landschaften und einem getexteten Loblied auf die Kuscheligkeit der Heimat. Aber so ist der Wettbewerb des Börsenvereins diesmal gar nicht gedacht. Auch wenn die schöne Gestaltung des Buches im Mittelpunkt steht. Aber das ganze Heimat-Tüdelü macht eigentlich blind dafür, wie Menschen tatsächlich leben.

Paddler auf dem Karl-Heine-Kanal. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Der Stadtteilpark Plagwitz wird am 22. Und 23. August Ausgangspunkt für Expeditionen zu den Leipziger Gewässern

Ein Wasserfest wie in den Vorjahren, bei dem sich Teilnehmer und Zuschauer drängen, kann es in diesem Jahr nicht geben. Deswegen haben sich die Veranstalter des Leipziger Wasserfestes diesmal etwas Neues ausgedacht. Und zentral dabei ist ein neues Internet-Angebot: Entstehen, Entdecken, Erleben – unter diesen drei Stichworten finden die Leipziger und ihre Gäste zukünftig alles Wissenswerte rund um die Leipziger Gewässer auf einer Website.

Kochen in der Annalinde. Foto: Domenik Wolf
·Kultur·Film & TV

LeipzigGrün lädt ein zum Kulinarischem Kino im August

Das kleine Kulinarische-Kino-Festival vom 21. bis 26. August verbindet Kultur und Genuss und bringt großes Kino und gutes Essen an Orte, die was mit Lebensmitteln in Stadt und Land zu tun haben. Das sind der Annalinde Gemeinschaftsgarten, der Samstagsmarkt und die Bäckerei Backstein in Leipzig und mit einer Landpartie geht es ins Kranwerk Naunhof oder zu Uferleben in Dreiskau-Muckern.

Werner Franke mit dem neuen Großzschocher-Kalender. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Einfach mal stehen bleiben und die Schönheit alter Hauseingänge bestaunen

Bauherren verewigten sich vor 100 Jahren gern mit ihren Initialen an dem Haus, das sie erbauen ließen. Manchmal ist auch der Architekt an der Fassade verewigt. Aber an jedem Haus sind die unterschiedlichsten Gewerke beschäftigt. Und oft stammen viele schöne Details aus Werkstätten, die man heute gar nicht mehr kennt, die aber zur Zeit der Erbauung einen Ruf hatten. Zum Beispiel in Großzschocher, wo 1897 bis 1899 der Arzt Erich Freud seine Villa bauen ließ.

Vielfalt ohne Grenzen Festival. Grafik: Deutsch-Spanische Freundschaft e.V.
·Kultur·Lebensart

Nach Verschiebung jetzt teils im Werk 2, teils im Livestream: Vielfalt ohne Grenzen-Festival

Vielfalt ohne Grenzen – das ist gerade in Zeiten von Pandemien, politischen Krisen, Flucht und Kriegen wichtig. Dafür macht sich das gleichnamige Festival und Netzwerk in Leipzig stark: mit einem digitalen Festival-Konzept, das trotz der aktuellen Corona-Situation interkulturellen Austausch ermöglicht und ein tolerantes Miteinander in der Stadt fördert. Eigentlich sollte es im Juli in Grünau stattfinden – nun geht zusammen mit dem Werk 2 neue Wege.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Scroll Up