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Thema

Lebendige Luppe

Planfeststellungsantrag eingereicht: 2022 könnten die Arbeiten zur Revitalisierung des Zschampert beginnen

Das Ausmaß dessen, was getan werden muss, um die Leipziger Nordwestaue tatsächlich wieder zu einer lebendigen Flussaue zu machen, erfahren wir erst Ende 2022, Anfang 2023, wenn das Auenentwicklungskonzept fertig ist. Was im Projekt Lebendige Luppe bis dahin passiert, sind nur erste Schritte. Aber auch die zeigen schon, wie aufwendig die Wiederherstellung der verbauten Gewässerlandschaft ist. Für den Zschampert wurde jetzt der Planfeststellungsantrag eingereicht.

Online-Infoabend zum Arbeitsstands im Auenentwicklungskonzept im Projekt Lebendige Luppe

Um die Elster-Luppe-Aue wieder an ihre Fließgewässer anzubinden und damit die Auenfunktionen gesamträumlich wiederherzustellen, sind eine Vielzahl an Maßnahmen notwendig, die vielerorts ineinandergreifen oder aufeinander aufbauen.

Das Projekt Lebendige Luppe lädt am 18. September zur Radexkursion in die Zschampertaue ein

Am 18. September lädt das Projektteam der Lebendigen Luppe zur Radexkursion durch die Zschampertaue ein. Dabei werden die anstehenden Revitalisierungsmaßnahmen am Zschampert und die Wiederbespannung des historischen Flussbettes, welches südlich der Domholzschänke nach Westen abzweigt, beleuchtet.

Landwirtschaft in der Luppe-Aue: Verwaltung will jetzt endlich mal mit den Eigentümern der Flächen im Auengebiet reden

Es klingt schon ein wenig genervt, wenn jetzt das Umweltdezernat auf einen Antrag der Grünen-Fraktion mit dem schönen Titel „Konzept zur Stärkung der Nordwestaue unter Betrachtung landwirtschaftlicher Flächen erstellen“ reagiert. Denn den Antrag hatten die Grünen geschrieben, nachdem das Dezernat auf eine entsprechende Anfrage von ihnen geantwortet hatte. Motto: Natürlich denken wir daran.

Das Projekt Lebendige Luppe lädt am 5. Juni zur Radexkursion in den Leipziger Auwald ein

Am 5. Juni lädt das Projektteam der Lebendigen Luppe zur Radexkursion durch das Projektgebiet ein, um allen Interessierten Wissenswertes über das Leipziger und Schkeuditzer Auensystem als Lebensraum, die Ökosystemleistungen von Stadtnatur sowie Leipzigs Gewässerlandschaft und -geschichte zu vermitteln.

Projekt Lebendige Luppe: Finanzierungsbeschluss zu Zschampert und Burgauenbach geht jetzt in den Stadtrat

Das Projekt „Lebendige Luppe“ hat zwar am 5. Mai schon darüber informiert, dass der Zschampert und der Burgauenbach in diesem Jahr revitalisiert werden sollen. Aber das Geld für diese Baumaßnahmen muss der Stadtrat erst noch genehmigen. Die Dienstberatung des Oberbürgermeisters hat jetzt schon mal Grünes Licht gegeben, dass die Vorlage möglicherweise im Juni in der Ratsversammlung beschlossen werden kann.

Infoabend am 5. Mai im Projekt Lebendige Luppe: Historisches Gewässerbett des Zschamperts wird revitalisiert

Am Mittwoch, 5. Mai, informiert das Projekt Lebendige Luppe im Rahmen eines Online-Informationsabends über Neuigkeiten und Fortschritte im Projekt Lebendige Luppe. Dabei soll der aktuelle Stand der Maßnahmenplanung in einem Bearbeitungsabschnitt vorgestellt werden: die Revitalisierung des historischen Gewässerverlaufs des Zschamperts. Denn die geschieht in diesem Jahr.

Die ersten beiden (Teil-)Bausteine im Projekt „Lebendige Luppe“ werden gebaut

Es war ein langer Lernprozess vom ersten Förderbescheid für das Projekt „Lebendige Luppe“ im Jahr 2011 bis zu jenem Thesenpapier Leipziger Wissenschaftler, das im November gemeinsam mit Naturschutzbehörden und dem zuständigen Leipziger Amt entstand und das erstmals in einem gemeinsamen Papier aufzeigt, wie groß der Handlungsbedarf in der Leipziger Elsteraue tatsächlich ist. Das Projekt „Lebendige Luppe“ verschwindet damit nicht. Und 2021 wird tatsächlich das erste Teilstück gebaut.

Radexkursion „Auf den Spuren der Lebendigen Luppe“

Am 19. September lädt das Projektteam der Lebendigen Luppe alle Interessierten zur Radexkursion durch das Projektgebiet ein, um den Teilnehmern Informatives und Wissenswertes über das Leipziger und Schkeuditzer Auensystem als Lebensraum, die Ökosystemleistungen von Stadtnatur sowie Leipzigs Gewässerlandschaft und -geschichte zu vermitteln.

Vorzugsvariante mit Querungshilfe: Die Brücke der Gustav-Esche-Straße über die Nahle soll 2023 neu gebaut werden

Da soll das Projekt „Lebendige Luppe“ gerade einmal das Auenentwicklungskonzept fertig haben, aber 2023 will das Leipziger Baudezernat auch eine der wichtigen Brücken durch das Auwaldgebiet neu bauen: die Brücke über die Nahle im Verlauf der Gustav-Esche-Straße. Die 1928 gebaute Brücke ist an den Grenzen ihrer Belastbarkeit angekommen. Und anders als bei den stromauf liegenden Eisenbahnbrücken soll diesmal die Veränderung im Auensystem unbedingt mitbedacht werden.

Informationsabend am 22. Juli 2020 – Vorstellung des Gutachtens zur WRRL für den Bauabschnitt Zschampert

Die nächste Baumaßnahme innerhalb des Projektes Lebendige Luppe wird konkret: Die Ertüchtigung des historischen Zschampert-Flussbettes. Für die Plangenehmigung ist u. a. der Bericht zur Einordnung des Vorhabens in die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zwingend nötig.

Der Stadtrat tagte: Projekt Lebendige Luppe kann sich auf den Weg machen, ein richtiges Auenentwicklungskonzept zu erarbeiten + Video

Die Fördergelder für das Projekt Lebendige Luppe durch das Bundesamt für Naturschutz zur Ausweitung des Projekts, ein richtiges Auenrevitalisierungskonzept daraus zu machen, sind zwar zugesagt. Der Stadtrat hätte der Vorlage des Umweltdezernats zur Erweiterung des Projekts am Mittwoch, 15. Juli, auch einfach zustimmen können. Aber ganz dem Selbstlauf wollten es Linke, Grüne und SPD nicht überlassen.

Fraktionen von SPD, Linken und Grünen beantragen, aus dem Projekt Lebendige Luppe ein richtiges Naturschutzgroßprojekt zu machen

Wenn schon, dann richtig, dachten sich die Fraktionen von Linken, Grünen und SPD, als sie den 2. Änderungsvorschlag des Umweltdezernats zum Planungsbeschluss „,Lebendige Luppe‘ – Projekterweiterung und Kostenentwicklung“ lasen. Denn wenn die Projektmitarbeiter von „Lebendige Luppe“ jetzt ein „Integriertes Auenentwicklungskonzept für die Nordwestaue“ erarbeiten sollen, dann hat das Auswirkungen – auch auf die Politik der Stadtverwaltung.

Projekt Lebendige Luppe wird erneut als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet

Das Projekt Lebendige Luppe wurde erneut zum UN-Dekade-Projekt ernannt und trägt damit den Titel für weitere zwei Jahre. Mit dieser Auszeichnung wird insbesondere die Ende 2018 initiierte Projekterweiterung zur Erarbeitung eines gesamträumlichen Auenentwicklungskonzeptes gewürdigt.

Kammmolche leiden unter heißen Sommern, wurden vom asiatischen Bsal-Pilz aber bislang verschont

Im Projekt „Lebendige Luppe“ geht es nicht nur darum, alte Flussläufe in der Nordwestaue wieder mit Wasser zu beschicken. Hier bekommen Forscher auch die Möglichkeit, verschiedene Aspekte dieses Auenwaldes über mehrere Jahre zu untersuchen. So auch die Kammmolche in den Papitzer Lachen, bei denen schon die Befürchtung im Raum stand, sie könnten möglicherweise von einem aus Asien stammenden Pilz betroffen sein. Eine UFZ-Forscherin hat das untersucht.

Zeitdruck beim Projekt „Lebendige Luppe“: Bis 2023 müssen Zschampert und Burgauenbach gebaut werden und die Gesamtplanungen fertig sein

Leipzigs Stadtverwaltung bekommt immer mehr Druck, den Auenwald endlich wieder zu einer richtigen Flussaue zu machen. Nur: Wer soll das alles bezahlen? Acht Jahre nach dem Start des Projekts „Lebendige Luppe“ wird immer deutlicher, wie aufwendig es ist, das vor 100 Jahren zerschnittene Auengebiet wieder zu einer natürlichen Flusslandschaft zu machen. Jetzt gibt es die zweite Änderung zum Planbeschluss von 2012.

Linke unterstützt Auwaldentwicklungskonzept, will aber unbedingt eine Bauleitplanung für den Auwald

Die markierten Bäume in der Burgaue stehen noch, wie man hier auf den Fotos des NuKLA e. V. sehen kann, der sich ein bisschen verloren fühlt, weil alle Welt jetzt über die Corona-Pandemie schreibt und redet, die Rettung des Leipziger Auenwaldes aber scheinbar vergessen wird. Was nicht ganz stimmt. Denn das Thema hat zumindest den Stadtrat endlich erreicht.

Aufatmen im Projekt Lebendige Luppe: Jetzt geht es um das Auenentwicklungskonzept

Man hört regelrecht das Aufatmen in der Projektgruppe „Lebendige Luppe“: Zum Jahresabschluss wurde nun aktuell vom Fördermittelgeldgeber Bundesamt für Naturschutz (BfN) über die Projektverlängerung, welche bis Ende 2023 beantragt wurde, positiv entschieden. „Mit der Weiterfinanzierung des Projektes Lebendige Luppe wird der Weg frei für weitere vier Jahre Auenentwicklung im Raum Leipzig und Schkeuditz“, erklärt Maria Vlaic, Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Projekt Lebendige Luppe.

Beim nächsten Auengespräch geht es erstmals um die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die Leipziger Nordwestaue

Am Mittwoch, 11. Dezember, gibt es wieder ein Auengespräch auf Einladung des Projekts Lebendige Luppe. Diesmal geht es um die Arbeitsgruppe, die sich mit dem naturschutzfachlichen Leitbild für die Leipziger Nordwestaue beschäftigt. Die hat sich 2018 gegründet, als so langsam klar wurde, dass man das Problem der Leipziger Aue größer denken muss. Auch der NABU, der im Projekt „Lebendige Luppe“ federführend ist, weiß, dass man darin nur kleine, eigentlich zu kleine Schritte gehen kann.

Fachtagung: Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung

Vom 6. bis 7. November fand im Leipziger KUBUS des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), die mittlerweile dritte Fachtagung des Projektes „Lebendige Luppe“ unter dem Titel „Die Lebendige Luppe im Kontext einer zukünftigen Auenentwicklung“ statt. Das Projekt hatte Akteure, Wissenschaftler und Behördenvertreter verschiedener deutscher Auenrevitalisierungsprojekte eingeladen, den Verlauf und Erfolg ihrer Vorhaben zu präsentieren.

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