Leipziger Demo-Plakat von 1989. Foto: Stadtgeschichtliches Museum
·Kultur·Ausstellungen

Charta 77 Story. Kunst und Protestbewegung: Eine Ausstellung zeigt die Macht des Wortes in bleiernen Zeiten

Diese Tschechen! Sie haben uns schon immer gezeigt, wie das ist mit dem Mut und dem Anstand. Schon seit Jaroslav Haseks Schwejk. Und dann wieder 1968. Und 1977. Da taten sich in Prag ein paar mutige junge Menschen zusammen und schrieben eine Petition. Eigentlich wollten sie darin nur einfordern, was auch die tschechische Staatsspitze 1975 in Helsinki unterschrieben hatte. Und das hatte Folgen. Auch für die Bürgerrechtsbewegung in der DDR.

Frank Pasic. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Endlichkeitsfestival „Stadt der Sterblichen“: Ein Interview mit Frank Pasic von der Funus Stiftung

„Gestorben wird immer …“ kalauert man gern, wenn es um die Menschen geht, die sich längst nicht mehr nur Bestatter und schon gar nicht „Totengräber", sondern zu Recht Trauerbegleiter nennen. Wo der Tod mit dem Leben das Wertvollste kostet, ist es um so wichtiger, was in diesem stattfand, welche Gedanken es hinterließ, vielleicht sogar, warum es so gelebt wurde. Ein Festival in Leipzig hat sich in diesem September aufgemacht, dem Tod ins Gesicht zu sehen und Frank Pasic von der veranstaltenden Funus Stiftung weiß, wie „wichtig und sinnstiftend der Umgang mit dem Tod sein kann“.

Das Schumann-Haus in der Inselstraße. Foto: Matthias Knoch
·Kultur·Musik

Schumann-Festwochen: Neueröffnung des Schumann-Hauses, großes Inselstraßenfest und Kammermusikfestival

Das Jahr 2019 ist das große Geburtstagsjahr für Clara Schumann. Und das steuert in der kommenden Woche auf seinen Höhepunkt zu. Die Schumann-Festwochen vom 12. bis 29. September sind der Höhepunkt des Leipziger Festjahres CLARA19 zum 200. Geburtstag von Clara Schumann. Die Festwochen warten mit einem reichhaltigen Programm auf: Konzerten, Tanzperformances, Theateraufführungen, dem Kammermusikfestival „10 für Clara“ und der Wiedereröffnung des Schumann-Hauses am 13. September.

Vinyl muss nicht immer schwarz sein, wie die Ausstellung im Schulmuseum zeigt. Foto: Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte
·Kultur·Ausstellungen

Studierende der Museologie der HTWK Leipzig zeigen ab Monat auch die politische Seite der Schallplatte

Kultobjekt Schallplatte: Ihren Siegeszug als Massenmedium, die Nutzung als Musik- wie Informationsmedium, aber auch ihren tiefen Fall mit dem Aufkommen von Kassette, CD, Walkman und mp3-Formaten bis hin zu ihrem Comeback – all das zeigt die Ausstellung „Faszination Vinyl“ im Schulmuseum Leipzig – Werkstatt für Schulgeschichte. Dort wird sie am Montag, 9. September, um 17 Uhr eröffnet.

Name Waffe Stern. Foto: Stiftung Buchkunst / SCHMOTT
·Kultur·Lebensart

RAF-Buch von Absolventen der Leipziger HGB bekam den Preis der Stiftung Buchkunst 2019

Der mit 10.000 Euro dotierte „Preis der Stiftung Buchkunst“ 2019 geht an das Buch „Name Waffe Stern. Das Emblem der Roten Armee Fraktion“, das im Institut für Buchkunst Leipzig an der HGB verlegt wurde. Das Siegerbuch wurde recherchiert und gestaltet von drei Absolventen der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB): Felix Holler, Jaroslaw Kubiak und Daniel Wittner.

Foto aus der Ausstellung „Verwerfung“. Foto: Andreas Rost
·Kultur·Ausstellungen

Am 7. September wird auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz die Ausstellung „Verwerfung“ mit Fotografien von Andreas Rost eröffnet

Am heutigen Freitag, 6. September, beginnt das Festival „FREI_RAUM für Demokratie und Dialog“ der Stiftung Friedliche Revolution auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Am Samstag um 19 Uhr wird auch die Open-Air-Foto-Ausstellung „Verwerfung“ von Andreas Rost eröffnet. Und unübersehbar treibt Rost die Frage um: Warum herrscht heute so eine Unzufriedenheit?

Schwarwel. Foto: privat
·Kultur·Lebensart

Endlichkeitsfestival „Stadt der Sterblichen“: Im Gespräch mit Schwarwel

Ab Freitag, 6. September, gibt es ein besonderes Festival in Leipzig. Eines, das die Leipziger so noch nicht erlebt haben. Alles wird sich beim "Stadt der Sterblichen-Festival (SDS) um das Thema Tod drehen. Ein Thema also, was zwar jeden Sterblichen begleitet und doch gern aus dem Alltag ferngehalten wird. Zeit für ein Gespräch mit dem Mit-Macher des neuen Festivals, Schwarwel von der Agentur glücklicher Montag, darüber, wie die Idee dazu entstand und was die Leipiger erwartet.

Udo Lindenberg stellt in Leipzig seine „Zwischentöne“ vor. Foto: Daniel Thalheim
·Kultur·Ausstellungen

Revolutionsgedenken im Leipziger Kunstmuseum – Warum Pappe aus Gold ist

Ab dem 6. September wird eine Ausstellung in Leipzig gezeigt, die nicht nur die Leipziger an etwas erinnert, was vor 30 Jahren in der Messestadt seinen Lauf nahm. Die friedliche Revolution ist in der Geschichte einmalig. Mittendrin steht auch Udo Lindenberg. Der „Panik-Rocker“ stellt seine zusammen mit dem Team des Museums der bildenden Künste in Leipzig gestaltete Ausstellung „Zwischentöne“ vor. Eine Ausstellung, die nicht von Pappe ist, sondern aus Gold.

Die alte Männerschwimmhalle im Stadtbad. Foto: Gernot Zwanzig
·Kultur·Ausstellungen

Umbrüche der Moderne im Mittelpunkt: Moderne alte Schulen, Stadtbad und die wiedererwachenden Pittlerwerke in Wahren

Am Sonntag, 8. September, ist wieder Tag des offenen Denkmals. Aus Anlass des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums rückt der diesjährige Tag des offenen Denkmals vor allem die Bau- und Kunstwerke der Weimarer Republik und der Nachkriegsmoderne in den Mittelpunkt des Interesses. Neben zeitgemäßen Kirchenbauten wie etwa St. Bonifatius in Connewitz werden in Leipzig auch Parkanlagen und öffentliche Bauten – beispielsweise der Schönefelder Mariannenpark, das Westbad in Lindenau oder die Georg-Maurer-Bibliothek in Plagwitz – zum Denkmaltag vorgestellt.

Calmus und amarcord singen die „Erdbebenmesse“. Foto: Christian Kern
·Kultur·Musik

amarcord und Calmus bekommen den OPUS KLASSIK für die Einspielung der „Leipziger Disputation“

Bei all den Feiern und Jubiläen vergisst man beinah, dass in Leipzig ja eigentlich auch die „Leipziger Disputaion“ von 1519 gefeiert wird, jene Disputation, die endgültig zeigte, dass Luthers Reformideen mit der alten römischen Kirche nicht mehr zu machen waren. Die beiden bekannten Leipziger Ensemble Calmus und amarcord nutzten die Gelegenheit, die Musik dieser Disputation einzuspielen. Und sie bekommen dafür jetzt einen wichtigen Musikpreis.

Plakate zur „Stadt der Sterblichen“: „Carpe diem“ und „Carpe noctem“. Grafik: Schwarwel
·Kultur·Lebensart

Vom 6. bis 28. September 2019 gibt es zum zum ersten Mal „Stadt der Sterblichen – Das Endlichkeitsfestival“ in Leipzig

Ab Freitag, 6. September, gibt es ein besonderes Festival in Leipzig. Eines, das die Leipziger so noch nicht erlebt haben. Denn wer denkt schon bei dem ganzen Eilen und Raboten daran, dass das Leben endlich ist? Dass der Tod unser ständiger Begleiter ist und gerade diese Vergänglichkeit uns zeigt, dass wir sorgsamer und aufmerksamer mit unserem Leben umgehen sollten? „Stadt der Sterblichen“, heißt das Festival.

Foto: Oper Leipzig
·Kultur·Musik

Drei Wochen Unendlichkeit: Oper gibt erste Details zu „Wagner 22“ bekannt

13 Meisterwerke in chronologischer Reihenfolge. Erstklassige Sängerbesetzungen. Eines der besten Orchester der Welt. So lauten die Versprechungen der Oper Leipzig für die Richard-Wagner-Festtage 2022. Pünktlich zum Saisonstart präsentiert das Haus in einer Hochglanzbroschüre erste Details des Wagner-Festivals, mit dem sich Intendant Ulf Schirmer vom Leipziger Publikum verabschieden wird.

Jörg Sobiella: Weimar 1919. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Am Donnerstag liest Jörg Sobiella im Zeitgeschichtlichen Forum aus seinem Buch zu Weimar im Jahr 1919

Revolutionen greifen ineinander. Sie hören nicht auf, weil Menschen nie aufhören, über eine bessere Gesellschaft nachzudenken. Und deswegen ist es so wichtig, im Jahr 2019 auch an die vorletzte erfolgreiche Revolution in Deutschland zu erinnern. Und das mit einem Buch, das die Mühen der folgenden Ebene nur allzu anschaulich beschreibt. Am Donnerstag, 5. September, ist Jörg Sobiella mit „Weimar 1919“ im Zeitgeschichtlichen Forum zu Gast.

Auch die große Veranstaltungsbühne wird wieder auf den Wilhelm-Leuschner-Platz gestellt. Archivfoto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Stiftung Friedliche Revolution eröffnet dritten FREI_RAUM am 6. September mit OBM Jung

Während Sachsen noch im Wahlkampffieber steckt, laufen in Leipzig längst schon wieder die Vorbereitungen zur Feier der Friedlichen Revolution. Die Pressestelle der Stadt sprach zwar jüngst von einem „Gedenken“ an das Ereignis von 1989. Aber da war man wohl in der falschen Spalte gelandet. Die Friedliche Revolution ist nicht tot und keiner muss irgendwo Kränze ablegen, um um sie zu weinen. Aber das Jahr 2019 erinnert eben daran, dass eine Revolution nie endet. Ab dem 6. September auch wieder mit „FREI-RAUM“.

Der in Halle geborene Künstler Axel Krause war über den erneuten Sturm aus Presse, Funk und Fernsehen sehr überrascht. Foto: Michael Freitag
·Kultur·Ausstellungen

Schuld haben die anderen

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 70, seit 23. August im HandelEnde Juli war unter anderem der wieder bestätigte Vereinsvorsitzende Rainer Schade im Rahmen einer DDR-Ausstellung im Museum der bildenden Künste (MdbK) beteiligt.an>Der Wind dreht sich. Nach dem heißen Sommer um den Leipziger Kunstmaler Axel Krause versucht der Verein der Leipziger Jahresausstellung Normalität einkehren zu lassen. Ende Juli war unter anderem der wieder bestätigte Vereinsvorsitzende Rainer Schade im Rahmen einer DDR-Ausstellung im Museum der bildenden Künste (MdbK) beteiligt.

Neuer Name für den öffentlichen Teil der Filmkunstmesse. Foto: René Loch
·Kultur·Film & TV

Filmkunstmesse mit neuem Namen und weniger Auswahl

Seit fast 20 Jahren findet in Leipzig die Filmkunstmesse statt – ungefähr einen Monat vor dem DOK. In diesem Jahr erhält der öffentliche Teil einen neuen Namen: „Kinotage Leipzig“. Zudem sind weniger Filme als in den vergangenen Jahren zu sehen. Darunter befindet sich mit dem Eröffnungsfilm „Parasite“ der diesjährige Gewinner der Filmfestspiele von Cannes.

Room Boom Festival. Foto: Organisationsteam Room Boom Festival
·Kultur·Ausstellungen

Neue Räume für Kreative: Vom 6. bis 8. September gibt es das erste RoomBoom Festival in Schkeuditz

In Leipzig sind alte, leerstehende Industriegebäude kaum noch zu finden. Die Freiräume für Künstler und Unternehmensgründer sind geschwunden, die verbliebenen Orte heiß begehrt oder längst wieder so teuer, dass sie für kreative Leute nicht mehr bezahlbar sind. Jetzt rücken Gebäude im Leipziger Umland in den Fokus. So wie das ehemalige ZAW-Gelände in Schkeuditz. Dort findet Anfang September das erste Streetart-Festival statt.

Zwischen Fanny Hensel und Clara Schuman fehlt nur das Bild von Anna Magdalena Bach. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Sonderausstellung im Bach-Museum widmet sich drei begabten Musikerinnen und ihrer Beziehung zu Bachs Musik

Wir leben im großen Jubiläumsjahr für Clara Schumann. Da wundert es nicht, dass auch das Bach-Museum die begnadete Pianistin und Komponistin in eine besondere Ausstellung mit aufnimmt. Zusammen mit zwei anderen Musikerinnen, die zutiefst mit dem Werk von Johann Sebastian Bach verbunden sind: Fanny Hensel, der Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, und Anna Magdalena Bach, der musikalischen Frau an der Seite des Thomaskantors.

Ringelnatz-Lesung im Botanischen Garten. Foto: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik
·Kultur·Lesungen

Wassertropfen & Seifenblase. Ein Ringelnatz-Abend

VerlosungAm 13. September gibt es im Botanischen Garten Lesung Nr. 2 der neuen Reihe Die besondere Edition „Joachim Ringelnatz. Wassertropfen & Seifenblase“. Das Text-/Hörbuch ist anlässlich des 4. Gedichtfilmwettbewerbs zur Lyrik des 1883 in Wurzen als Hans Bötticher geborenen Ringelnatz erschienen. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu ergattern. +++Die Verlosung ist beendet+++

Schallplatte mit Liebesliedern von Hans-Eckart Wenzel „Stirb mit mir ein Stück“. Foto: Ulf Richter
·Kultur·Ausstellungen

„Umbruch-Stücke“ und „Wende-Momente“: Das Stadtgeschichtliche Museum sucht Leipziger Erinnerungen

30 Jahre Friedliche Revolution nimmt das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig zum Anlass, auch einmal neue Wege zu gehen, um die Erinnerungen der Leipziger an den Herbst 1989 und die turbulenten Monate des Zeitenumbruchs sichtbar zu machen. Das können echte Erinnerungsstücke natürlich am besten. Und deshalb sucht das Museum jetzt für eine Bürgerausstellung ab dem 19. September im Alten Rathaus echte Erinnerungsstücke der Leipzigerinnen und Leipziger.

Der Fotograf Michael Jalaru Torres. Foto: Michael Jalaru Torres
·Kultur·Ausstellungen

Ab 22. August in der Galerie KUB: Die Perspektive eines Aboriginal Künstlers auf die Rückführung der Gebeine seiner Vorfahren

Auch Leipzig hat eine koloniale Vergangenheit. Manches Sammlungsstück in Leipziger Museen erzählt davon. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die AG Postkolonial mit dieser verdrängten Geschichte. Mit der nächsten Veranstaltung geht es zwar nicht in Leipziger Sammlungsbestände. Dafür führt die Spur der Fotoausstellung, die am 22. August in der Galerie KUB eröffnet wird, nach Dresden.

Wie werden wir morgen arbeiten? Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

naTo startet Veranstaltungsreihe zu den „Enden der Arbeit“

Die Arbeit wird uns zwar nicht ausgehen. Aber sie wird sich verändern. Sie hat sich auch schon verändert. Aber für viele Menschen eben nicht durch die Segnungen der Digitalisierung, sondern durch eine Politik der Entwertung menschlicher Arbeitskraft. Prekarisierung, Digitalisierung und Automatisierung der Arbeit, bedingungsloses Grundeinkommen, Arbeitszeitverkürzungen, Sabbatjahr und Wertewandel: All das sind Stichworte aktueller gesellschaftlicher Debatten. Und in der naTo wird ab dem 22. August darüber diskutiert.

Daguerreotypien von Valerius Geng. Foto: SGM
·Kultur·Ausstellungen

Im Alten Rathaus sind jetzt Daguerreotypien von Valerius Geng zu sehen

Nicht nur im Neubau im Böttchergässchen zeigt das Stadtgeschichtliche Museum immer mal was Neues. Auch in der Dauerausstellung im Alten Rathaus gibt es immer wieder mal neue Sammlungsstücke zu sehen. Der Ausstellungsteil „Neu im Museum“ im 2. OG des Alten Rathauses präsentiert regelmäßig Neuzugänge aus der Sammlung des Stadtgeschichtlichen Museums. Zuletzt gingen dem Haus 14 Daguerreotypien zu, die der Fotograf Valerius Geng als Schenkung an die Fotothek übergab.

Blick in die Ausstellung mit einer Variante von Via Lewandowskys "Berliner Zimmer". Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Bildermuseum zeigt eine große Ausstellung zur ignorierten ostdeutschen Kunst der 1980er Jahre

Am Montag, 18. Juli, wurde im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „Point of no return“ eröffnet, das große Wunschprojekt von Museumsdirektor Alfred Weidinger, von dem er schon zu seinem Amtsantritt vor zwei Jahren träumte. Jetzt, kurz vor seinem Weggang nach Linz, kommt die Ausstellung zustande, die mit „Wende und Umbruch“ nur zum Teil zu tun hat. Dafür mit einer riesigen blinden Stelle in der (ost-)deutschen Kunstwahrnehmung. Ein Loch, in dem ganze Schicksale verschwunden sind.

Auch dieses Tafelklavier (Detail) von Breitkopf & Härtel, Leipzig, aus dem Jahre 1846 wird in der Ausstellung gezeigt. Foto: Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig (4506)
·Kultur·Ausstellungen

Zum 200. Geburtstag gestalten HTWK-Studierende eine Clara-Schumann-Ausstellung im Musikinstrumentenmuseum

Am 13. September ist ganz offiziell der 200. Geburtstag der in Leipzig geborenen Pianistin und Komponistin Clara Schumann. Keine andere Künstlerin des 19. Jahrhunderts hat das romantische Konzertleben so entscheidend beeinflusst wie Clara Schumann. Schon in jungen Jahren faszinierte sie als „Wunderkind“ und wurde in ganz Europa als Klaviervirtuosin gefeiert. Bis ins hohe Alter blieb sie eine der prägendsten und erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Generation.

Angehörige der Familien Ansin, Thormann und Laubinger/Steinbach Mitte der 1930er Jahre in Dessau-Roßlau. Foto: Hanns Weltzel, Quelle: University of Liverpool Library
·Kultur·Ausstellungen

Crowdfunding soll auch ein reiches Rahmenprogramm zur Ausstellung mit Fotos von Hanns Weltzel finanzieren

Vom 28. August bis 6. September soll es im Felsenkeller wieder eine eindrucksvolle Ausstellung mit Fotografien von Hanns Weltzel geben. Zwischen 1932 und 1939 fotografierte Hanns Weltzel mitteldeutsche Sinti und Roma in Dessau-Roßlau. Doch auch die diesjährige Ausstellung soll noch ein attraktives Rahmenprogramm bekommen. Dafür sammeln die Veranstalter noch Geld über Visionbakery.

Francesco Botticini (oder Werkstatt), Maria mit dem Kind vor einer Landschaft auf der Flucht nach Ägypten, 1498?, Maximilian Speck von Sternburg Stiftung im MdbK. Foto: MdbK
·Kultur·Ausstellungen

Leonardo war nie in Leipzig: Die Ausstellung zur Leipziger Wirkungsgeschichte Leonardo da Vincis

An ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren.

Der in Halle geborene Künstler Axel Krause war über den erneuten Sturm aus Presse, Funk und Fernsehen sehr überrascht. Foto: Michael Freitag
·Kultur·Ausstellungen

Leipziger Jahresausstellung: Wenn Angst entscheidet

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 68Als die Teilnehmerliste der Leipziger Jahresausstellung (LJA) Mitte April 2019 bekannt gegeben wurde, schlugen rasch die ersten Presseberichte zur Teilnahme Axel Krauses ein und der LJA-Vereinsvorstand flatterte wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Erst verstand man es nicht, die Öffentlichkeitsarbeit zu koordinieren, verteidigte zunächst die Teilnahme Krauses, lud ihn kurzfristig wieder aus und trat dann von allen Funktionen zurück. Um anschließend mit denselben Personen die Ausstellung ohne den „Troublemaker“ weiter voranzutreiben. Selbst das Kulturdezernat schaltete sich kurz ein. MdbK-Chef Alfred Weidinger wollte die politisch geführte Diskussion ins Kunstmuseum der Stadt holen.

Der Leipziger Universitätschor und das Universitätsorchester. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Innehalten und nachdenken: Uni-Ensembles begeistern mit Brittens „War Requiem“

„Mein Thema ist der Krieg und das Leid des Krieges. Die Poesie liegt im Leid … Alles, was ein Dichter heute tun kann, ist: warnen“, zitierte Benjamin Britten den Poeten Wilfred Owen zu Beginn der Partitur. Uraufgeführt 1962 in der Kathedrale von Coventry, deren Vorgängerbau im 2. Weltkrieg von deutschen Bomben zerstört worden war, hat das monumentale Werk bis heute nichts von seiner Aussage verloren. 80 Jahre nach Kriegsausbruch haben sich Universitätschor, -orchester und MDR-Kinderchor dem Werk angenommen.

Passend zur klassischen Musik ein edles Bankett. Foto: Alexander Böhm
·Kultur·Musik

Klassik Airleben: 60.000 Besucher bei Rosental-Konzerten

Das Klassik Airleben hat sich seit der Erstauflage mit seinem neuen, offenen Konzept im Jahr 2014 binnen fünf Jahren zu einem festen Programmpunkt im Leipziger Festivalsommer entwickelt. Am Freitag und Samstag strömten insgesamt 60.000 Besucher ins Rosental, um bei sommerlichen Temperaturen klassischen Klängen zu lauschen. Auf dem Programm standen italienische Opernarien und Duette.

Blick in den Fundus des Stadtgeschichtlichen Museums. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Leipzigs Stadtmuseum erforscht die Herkunft aller in der NS-Zeit erworbenen Kunstobjekte

Dass in der Zeit der Nazis so einiges in den Beständen unserer Museen gelandet ist, was zuvor anderen Menschen geraubt worden ist, ist schon länger bekannt. Aber wie findet man heraus, welche Sammlungsstücke das sind, woher sie kommen und wem sie eigentlich gehören? Das ist eine aufwendige Tätigkeit, für die man in der Regel extra Personal braucht, das Stück für Stück den Fundus daraufhin untersucht. Das Stadtgeschichtliche Museum startet jetzt so eine Suche.

Dr. Alfred Weidinger beim ersten Pressetermin als Direktor. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Direktor des Leipziger Bildermuseums wechselt 2020 nach Linz

So schnell geht’s: 2017 trat Dr. Alfred Weidinger seine Arbeit als neuer Direktor des Museums der bildenden Künste an, krempelte das ganze Haus um. Doch nun muss das Dezernat Kultur mitteilen, dass der 1961 geborene Kunsthistoriker zurückkehrt nach Österreich: Der Direktor des Museums der bildenden Künste (MdbK) hat die Stadt Leipzig überraschend um eine vorzeitige Auflösung seines bis 2023 laufenden Vertrages gebeten.

Familie Moritz Chamizer mit den Eltern Agnes und Moritz und den Geschwistern Betti, Lucie, Ephraim und Raphael, 1899. Foto: privat
·Kultur·Ausstellungen

Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erzählt die Geschichte der Familie von Raphael Chamizer aus Leipzig

Die Geschichte einer Stadt erzählt sich über die Menschen, die darin wohnen, ihre Schicksale und Lebenswege. Und dabei geht es nicht nur um die berühmten Bürgermeister, Handelsherren und Musiker. Es geht auch um Menschen wie den Arzt und Künstler Raphael Chamizer. Ihm und seiner Familie ist jetzt eine Ausstellung im Studio des Stadtgeschichtlichen Museums gewidmet.

Die Teilnehmer des Projekts „Museum on tour“. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Mit „Leipzig Museum on Tour. Leipziger Schätze unterwegs“ fährt das Stadtmuseum vielsprachig auf die Stadtfeste des Sommers

Museen haben ja ein gewisses Schwellenproblem. Wer nicht sowieso ein gewohnheitsmäßiger Museumsbesucher ist, scheut sich meist, eine Museumsausstellung zu besuchen. Auch dann, wenn es eigentlich um die Geschichte seiner Stadt geht. Das Stadtgeschichtliche Museum dachte sich an dieser Stelle: Wenn die jungen Leute nicht kommen, fahren wir eben hin zu ihnen. Und nehmen ein paar schöne Anschauungsstücke mit: Museum on Tour eben.

Matthias Schaller, Milano, aus der Serie „Fratelli d’Italia“ (2005–2017). Technik und Größe in der Ausstellung: Pigmentdruck, montiert auf Aluminium, 42 x 40 cm, Leihgabe des Künstlers. Foto: Matthias Schaller, 2019
·Kultur·Ausstellungen

Das Lindenau-Museum Altenburg zeigt ab heute Fotografien von Matthias Schaller

Ab dem heutigen Sonntag, 16. Juni, gibt es wieder einen besonderen Anreiz, mal kurz nach Altenburg zu fahren: Um 15 Uhr eröffnet heute im Lindenau-Museum Altenburg die zweite großangelegte Sonderausstellung des Jahres. Nach den meisterlichen Blättern der Bauhaus-Mappenedition „Neue Europäische Graphik“, gibt es jetzt die behutsam komponierten Fotografien Matthias Schallers zu sehen.

zvo55 2012, mit Sebastian, Bruno und Peter © Peter Lorre
·Kultur·Musik

„Die Meisterklasse ist es, wenn die Gitarre unterm Schritt hängt“: Interview mit Peter Lorre von zvo55

Dass Leipzig irgendwie anders ist, hat sich ja schon herumgesprochen, nicht erst zu den letzten Wahlen. Aber natürlich auch da. Warum das so ist, darüber gibt es ja viele Erklärungsversuche, aber Augenscheinlich sind die Menschen hier ein Stück weit weltoffener als der Rest von Sachsen. Oder gar „dem Osten“. Vielleicht liegt es auch an den vielen kreativen Menschen hier? Wie Peter Lorre von zvo55, der sich mit diesem Projekt neben seinen anderen Bands eine Art eigenen künstlerischen Freiraum realisiert hat.

Axel Krause sagt die Podiumsdebatte am 11. Juni im MdbK ab. Foto: L-IZ.de
·Kultur·Ausstellungen

Nicht mit Krause: Podiumsdiskussion zur Leipziger Jahresausstellung abgesagt

Die Podiumsdiskussion hätte ein Schlaglicht auf die Debattenkultur in Leipzig werfen können. Nun ist sie geplatzt, Axel Krause kommt nicht, am heutigen Morgen 3 Uhr hat der Leipziger Maler dem Podium eine Absage erteilt, das Podium selbst findet daraufhin nicht statt. Er hatte die Teilnahme des Psychologen Hans-Joachim Maaz zur Bedingung gemacht, der wiederum zwar zugesagt hatte, aber auf eine förmliche Einladung bestand. Aus Sicht Krauses der Schuldige: MdbK-Direktor Alfred Weidinger, der sich jedoch im Urlaub befand und schlecht erreichbar war.

Die Thomaskirche. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Die Thomaskirche lädt schon am Donnerstag, 13. Juni, ein zur Einstimmung auf das Bachfest 2019

Offiziell eröffnet wird das Bachfest Leipzig 2019 am Freitag, 14. Juni, in der Leipziger Thomaskirche. Aber was ist gute Musik ohne Präludium? Die Thomaskirche jedenfalls hat sich gedacht: Das braucht eine Einstimmung, ein warm up gleich in der Thomaskirche Leipzig, aber einen Tag vorher, am Donnerstag, 13. Juni. Der Titel verspricht eine richtig dicke Portion Einstimmungsmusik: „500 Minuten Bach“.

Axel Krause in seinem Atelier am 6. Juni 2019. Foto: L-IZ.de
·Kultur·Ausstellungen

26. Leipziger Jahresausstellung: Ein langes Gespräch mit Axel Krause im Video

Vor vielleicht vier, fünf Jahren wäre es an einem 6. Juni sicher ein Gespräch über Kunst, Malereischulen, Einflüsse und heutiges Schaffen geworden. Nach den Turbulenzen um die Rolle Axel Krauses zur diesjährigen 26. Leipziger Jahresausstellung (Start am 12. Juni 2019) in der Alten Baumwollspinnerei war dies so kaum möglich. Vorwürfe gegen den Leipziger Künstler führten über teils seltsame Entscheidungen zum Ausschluss Krauses, eine Absage der Ausstellung und die Wiederankündigung. Ein Treffen und ein Gespräch mit Axel Krause, um seine Sicht der Dinge zu hören.

Michael Oertel mit Helfe-Elfe. Foto: Michael Oertel
·Kultur·Lesungen

Am 8. Juni kann man „Helfe-Elfe Magda in den Rocky Mountains“ begegnen

2010 ließ Michael Oertel seine Helfe-Elfe schon einmal in einem Buch auftreten. Damals schickte er die kleine, immer gut gelaunte Elfe nach Ostfriesland. Geboren wurde sie eigentlich in der Kinderklinik: als Mutmacherin für Kinder, für die Michael Oertel samt Geschichte und Erzählpuppen zu Besuch kam. Eigentlich war er selbst so etwas wie ein Helfe-Elf. Am Samstag liest er aus seinem zweiten Helfe-Elfe-Buch. Im „Monopol“ kann man ihn erleben.

Am Eingang zur Alten Baumwollspinnerei in Leipzig Lindenau. Foto: L-IZ.de
·Kultur·Ausstellungen

Rücktritt vom Rücktritt? Zwischenschritte zur 26. Leipziger Jahresausstellung

Am Vormittag des 5. Juni 2019 kam nun die Absage der Pressekonferenz mit der Kulturdezernentin der Stadt Leipzig, Dr. Skadi Jennicke, zur Leipziger Jahresaustellung. In der Begründung zur Absage heißt es. „wie Sie vielleicht schon wissen, hat der Verein Leipziger Jahresausstellung e.V. sich nun doch entschlossen, die Jahresausstellung stattfinden zu lassen. Daher hat sich die für heute 12:30 Uhr geplante Kurz-PK erübrigt.“ Unterdessen hat sich auch Axel Krause zu einem Interview mit der L-IZ.de bereit erklärt. Ersten Informationen nach soll er weiterhin nicht ausgestellt werden.

Läuft doch noch was 2019? Die Leipziger Jahresausstellung findet statt. Foto: Daniel Thalheim
·Kultur·Ausstellungen

26. Leipziger Jahresausstellung: Nach der Absage die Aussage

Wenn unter der Asche noch Glut ist, braucht es manchmal ein paar, die bereit sind, wieder Scheite herbeizutragen und neu anzublasen. Seit wenigen Stunden sieht es so aus, als ob die traditionsreiche 26. „Leipziger Jahresausstellung“ wieder etwas Wind unter die Flügel bekäme, auch weil es eigentlich keiner so richtig glauben konnte. Die Absage jedenfalls ist relativ sicher abgewendet, Blessuren wird es gegeben haben und noch geben, doch die Ausstellung findet statt. Mit wie vielen Künstlern genau ist noch unklar, doch eine Podiumsdebatte unter wahrscheinlicher Beteiligung von Axel Krause ist ebenfalls in Planung.

Freiheitssäule. Foto: Sighard Gille
·Kultur·Ausstellungen

Stadtmuseum zeigt ab heute beeindruckende Camera-obscura-Fotografien von Sighard Gille

Am heutigen Dienstag, 4. Juni, um 18 Uhr wird im Stadtgeschichtlichen Museum im Böttchergässchen eine besondere Ausstellung eröffnet. Das Museum zeigt Arbeiten des bekannten Leipziger Malers Sighard Gille, dessen Bilder für gewöhnlich eher großformatig im Nachbarmuseum der bildenden Künste zu sehen sind. Doch seit Jahren beschäftigt sich Gille auch mit Fotografie – und zwar mit einer ganz besonderen Art der Fotografie. Einer, die seinem Maler-Blick auf die Welt sehr entgegenkommt.

2019 läuft erstmal nichts mehr. Foto: Daniel Thalheim
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Absage der Leipziger Jahresausstellung: Ein Desaster weit über Axel Krause hinaus

Einen Monat lang sorgte Axel Krause in Leipzig erneut für Wirbel. Schon 2018 machte er von sich Reden, weil die Galerie Kleindienst ihn als Künstler entließ. Anlass für die Trennung seitens der Galerie waren die politischen Äußerungen, die der Künstler auf Facebook verbreitete. Krause outete sich bereits 2015 als AfD-Wähler und ist seit 2019 auch Teil der aus AfD-Mitgliedern bestehenden Erasmus-Desiderius-Stiftung. Seine politische Haltung steht außer Frage. Nun hat die Causa Krause die Leipziger Jahresausstellung (L.J.A.) in den Abgrund gerissen. Eine Spurensuche.

Die Alte Baumwollspinnerei in Leipzig Lindenau. Foto: LZ
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Für die Kunstfreiheit: Axel Krause sprengt Leipziger Jahresausstellung

Die Leipziger Jahresausstellung gibt es dieses Jahr nicht. Mit der Bekanntgabe der Künstlerliste der diesjährigen Leipziger Jahresausstellung fing der Trubel an. Auf Facebook äußerte sich die Leipziger Galeristin Arne Linde zur Aufstellung der künstlerischen Position von Axel Krause, der 2018 wegen nationalistischen Äußerungen, Kritikerhäme und seiner zur Schau getragenen AfD-Nähe in der Öffentlichkeit für Unbehagen sorgte. Nun hat der Vorstand nach langem Ringen über das Für und Wider der Kunstfreiheit entschieden: Die Leipziger Jahresausstellung (L.J.A.) findet dieses Jahr nicht statt.

Yoko Ono in der Ausstellung "PEACE is POWER". Foto: MdbK Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Yoko Ono hat ihre Ausstellung „PEACE is POWER“ am Mittwoch doch noch ganz privat besucht

Seit dem 4. April ist im Museum der bildenden Künste die Ausstellung „PEACE is POWER“ von Yoko Ono zu sehen. Zur Eröffnung konnte Museumsdirektor Alfred Weidinger nur mitteilen, dass die 86-jährige Künstlerin zwar nicht am Eröffnungsabend anwesend sein werde. Aber sie werde auf jeden Fall noch zu ihrer bislang umfangreichsten Ausstellung in Deutschland nach Leipzig kommen. Das hat sie dann am Mittwoch, 29. Mai, auch getan.

Deep Blue Feelings. Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht

Museologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.

Der Fotograf Michael Oertel. Foto: Michael Oertel
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Ausstellungseröffnung im Kulturbetrieb „WolkenSchachLenkWal“: „Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen“

Am Donnerstag, 23. Mai, ab 17:00 Uhr wird erstmals das friedenspolitische Bildungs- und Ausstellungsprojekt mit dem Titel „Geraubte Kindheit – wenn die Erwachsenen Krieg spielen“ des Autors und Fotografen Michael Oertel im Leipziger Kulturbetrieb „WolkenSchachLenkWal“ (Friedhofsweg 10) erlebbar. Als Grundlage für das Friedensprojekt diente Oertel das Buch „Geraubte Kindheit“ von Prof. Liselotte Bieback-Diel (Oberursel), in dem 38 Kriegskinder des 2. Weltkrieges aus vier Nationen (Sowjetunion, Frankreich, Großbritannien und Deutschland) zu Wort kommen.

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Am 18. Mai: Geschichten und Gedichte von und mit Ralph Grüneberger

Der in Leipzig geborene und auch heute in dieser Stadt lebende Schriftsteller Ralph Grüneberger erzählt von Kunst und Künstlern in Grenzsituationen, von Malern, Schriftstellern und Musikern, die sich widrigen Lebensumständen zur Wehr setzen oder versuchen, bestmöglich mit Leid und Enttäuschung umzugehen. Auch Gedichte aus dem Muldental werden zu hören sein. Grüneberger engagiert sich auf vielfältige Weise für die Literatur.

Ernst Paul Dörfler: Nestwärme. Cover: Hanser
·Kultur·Lesungen

Nestwärme: Ernst Paul Dörfler stellt sein neues Buch am 18. Mai in Dreiskau-Muckern vor

Jüngst war er im Haus der Demokratie in Leipzig zu Gast. Am Samstag, 18. Mai, stellt der Ökochemiker und leidenschaftliche Vogelforscher sein neues Buch „Nestwärme“ in Dreiskau-Muckern vor. Um 14 Uhr präsentiert UferLeben e. V. auf dem Birkenhof in Dreiskau-Muckern (An der Kirche 13) die interaktive Buchvorstellung mit Dr. Ernst Paul Dörfler aus seinem Buch „Nestwärme – Was wir von Vögeln lernen können”.

·Kultur·Lebensart

Letterman-Talk auf dem Ledersofa zum Thema Beuteschema

VerlosungWer gilt für sein Gegenüber als „heiß“ oder nicht? Das Moderatorenteam aus Mayjia Gille und Georg Herberger gehen am 23. Juni, 18:30 Uhr, in der Letterman Bar in der Gottschedstraße mit dem Psychologen Gregor Spengler und dem Sexualforscher Dr. Kurt Starke der Frage nach, welche Kriterien wir bei der Partnerwahl treffen. Die L-IZ verlost für Leserclubmitglieder/Freikäufer Eintrittskarten und CDs vorab zur Show. +++Die Verlosung ist beendet+++

Dorothee Liebscher: Wasserhaus. Foto: Kunst Event Mehrzahl GbR
·Kultur·Ausstellungen

MEHRZAHL zeigt ab Freitag zum ersten Mal eine gemeinsame Werkschau von HGB-Studierenden

MEHRZAHL ist eine neue Ausstellungsplattform, die von etwa 40 Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) initiiert wurde. Die klassen- und jahrgangsübergreifende Gruppe zeigt ab Freitag, 17. Mai, erstmals Arbeiten mit dem Schwerpunkt Malerei und Grafik. In einer langen Planungsphase haben sie ihre erste Ausstellung in Eigenverantwortung geplant und kuratiert.

Filmszene aus „INK OF YAM“. Foto: Tom Fröhlich
·Kultur·Film & TV

Am Freitag kommt Regisseur Tom Fröhlich mit „Ink of Yam“ ins Kino Luru nach Leipzig

Am Freitag, 10. Mai, lohnt sich der Weg ins Luru Kino in der Spinnerei. Um 19 Uhr startet dort nämlich der preisgekrönte Film des Leipziger Regisseurs Tom Fröhlich „INK OF YAM“. Der Film entführt den Zuschauer in ein Tattoo-Studio im heutigen Jerusalem, mitten hinein in eine Stadt voller Konflikte. Der Regisseur Tom Fröhlich wird anwesend sein und nach dem Film den Zuschauern für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.

Victoria Coeln bei der Eröffnung im Museum der bildenden Künste Leipzig. Foto: LTM / PUNCTUM Alexander Schmidt
·Kultur·Ausstellungen

Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig gibt einen Vorgeschmack auf das Lichtfest-Projekt von Victoria Coeln

Das Leipziger Lichtfest wird tatsächlich wieder mehr zum Licht-Fest. Zumindest zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution im Herbst 2019, wenn das Lichtfest auch wieder den Ring in Anspruch nehmen darf und namhafte Licht-Künstler zeigen, was man mit Licht alles machen kann. Als vorgelagertes Projekt des Lichtfestes 2019 lädt das neue Lichtstudio im Museum der bildenden Künste Leipzig vom 3. Mai bis 31. Juli 2019 ein.

Plakatmotiv: [soundcheck philosophie] #5. Grafik: Expedition Philosophie e.V.
·Kultur·Lebensart

Am Nerv der Demokratie: Drei Tage Philosophie-Performance-Festival in Lindenau

Die Nerven der Demokratie liegen blank: Der lange Zeit scheinbar fraglose gesellschaftliche Konsens in Sachen Demokratie ist erschüttert. Heftige Debatten um unterschiedliche Demokratieverständnisse, um die Formen und den Wert demokratischer Teilhabe sowie auch um die Rolle, die unser Verständnis von Öffentlichkeit betrifft, sind entbrannt. Mit genau dieser gesellschaftlichen Situation beschäftigt sich das Philosophie-Performance-Festival [soundcheck philosophie] #5: „Am Nerv der Demokratie“.

René Meyer mit dem Sonderband „Eastereggs“. Archivfoto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Leipziger MogelPower-Projekt feiert 25 Jahre

Wenn man sich erst einmal für eine Sache begeistert, dann wird das ganz bald zu einem Thema, das das Leben bestimmt. So wie bei René Meyer, der in diesen Tagen quasi einen zweiten Geburtstag feiert, denn sein Projekt „Mogelpower“ wird 25 Jahre alt. Im Frühjahr 1994 erschien die erste Ausgabe des Buches mit Schummeleien für Computerspiele.

You're not my real sun. Plakatmotiv: Annika Stoll, a&o Kunsthalle Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

You’re not my real sun: Bindungen und Beziehungen im Digital-Zeitalter aus der Sicht von zehn HGB-Künstler/innen

Am Freitag, 3. Mai, startet die jetzt dritte Ausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig. Elf Künstler und Künstlerinnen der HGB Leipzig stellen hier bis zum 15. Juni ihre Arbeiten aus: Videokunst, Installationen, Objekte, Fotografien, Bilder. „Your’re not my real sun“ ist Titel der dritten Ausstellung in der a&o Kunsthalle Leipzig, die am kommenden Freitag, 3. Mai, ab 19 Uhr, feierlich eröffnet wird.

Bauhausfenster im Grassi Museum für Angewandte Kunst von Josef Albers. Foto: Daniel Thalheim
·Kultur·Ausstellungen

Ans Licht geholt: Warum Leipzig mit dem Bauhaus zu tun hat

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 66Dessau, Weimar, Berlin, und … Es dürfte viele Menschen erstaunen, dass das Bauhaus mehr mit Leipzig und mit Sachsen zu tun hatte als gemeinhin angenommen. Die aktuelle Ausstellung im Grassi Museum für Angewandte Kunst gräbt zusammen mit einem dicken Katalogwälzer von über 500 Seiten in der Geschichte der Kunsthochschule und ihrer Verknüpfung mit Sachsen, insbesondere mit Leipzig.

Philippe Morvan mit dem Modell „Leipzig-Berlin“. Foto: Andreas Schmidt
·Kultur·Lebensart

Für sein Lichtprojekt braucht der Lichtkünstler Philippe Morvan noch 500 alte Taschenlampen

Bevor Leipzig sich mit dem Lichtfest eine eindrucksvolle Form, den Herbst ‘89 jedes Jahr am 9. Oktober zu feiern, schuf, hatte Leipzigs Partnerstadt Lyon schon lange einen weltweiten Ruf als „Stadt der Lichter“. Nichts liegt also näher, als beides zu verbinden und einen der renommierten Lichtkünstler aus Lyon nach Leipzig zu holen. Und genau das passiert auch. Nur Taschenlampen werden noch in Mengen gebraucht.

Yellow Umbrella: Die große Reggaehase Boooo Revue. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Die große Reggaehase Boooo Revue: Eine ganze Scheibe mit Liedern aus dem Reggaewald

Kinder, die die vier Bilderbücher vom Reggaehasen Boooo schon im Regal stehen haben und sich an schönen Abenden die Scheibe aus den Büchern auf den CD-Player legen, die kennen die Songs schon. Die kennen auch die Green Rainjackets schon. Und natürlich auch Boooos Freunde Herbie Heuler, Peter Fuchs und die elefantastische Feuerwehr. Lauter musikalische Talente. Jede CD auch ein kleines Angebot an Reggae- und Ska-Songs.

Der Grassi-Museumskomplex. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Ausstellungen

Aus dem Leipziger Museum für Völkerkunde werden jetzt menschliche Gebeine nach Australien zurückgegeben

Es ist ein ganz schwieriges Erbe. Was sich heute in vielen deutschen Völkerkundemuseen befindet, kam oft nicht auf rechtem Wege dorthin. Auf die Pietät der Völker, wo sie ihre ethnografischen Forschungen betrieben, nahmen einige deutsche Völkerkundler im 19. Jahrhundert keine Rücksicht. Sie betrachteten die Menschen jenseits Europas eher als naive Wilde. Und manchmal raubten sie auch einfach Begräbnisstätten aus. Aus Leipzig werden jetzt Gebeine aus Westaustralien zurückgegeben.

·Kultur·Musik

Am 26. April im Völkerschlachtdenkmal: Bells Echo IV mit „Gaialyse“ und „Xanten“

Am Freitag, 26. April, ist es so weit. Dann erfährt die Konzertreihe „Bells Echo“ ihre Fortsetzung. Anders als bei herkömmlichen Konzerten, wird jede Episode gezielt für den Veranstaltungsort geschrieben und uraufgeführt, bleibt also einmalig. Hinter dem Titel der Aufführung „Gaialyse“ verbirgt sich eine Komposition für Elektronik, Gesang, fünf Schlagzeuger und Monochord, komponiert vom Leipziger Musiker Alex Röser und zur Aufführung gebracht durch Stefkovic van Interesse, den Lichtkünstler Gen.Pi und das Ensemble Infaust unter Leitung von Ben Meerwein.

Eduard Fechner: Clara Wieck (1832). Foto: Robert-Schumann-Haus Zwickau
·Kultur·Musik

Im April gibt es zu Claras Geburtstag den Film „Frühlingssinfonie“ und Frühlingsblumen im Clara-Park

Ihr großer Geburtstag ist erst am 13. September. Am 13. September 1819 wurde Clara Josephine Wieck als Tochter des Musikpädagogen Friedrich Wieck und seiner Frau Marianne im Haus „Hohe Lilie“, Neumarkt 28, geboren. Eine Tafel erinnert dort am Nachfolgebau an diese berühmte Bewohnerin. Und Leipzig feiert richtig rein in diesen 200. Geburtstag – mit Blumen, Frühlingsständchen und „Frühlingssinfonie“.

Ende 2018 waren Schüler aus Naila auf Exkursion in Leipzig und haben die ersten Textentwürfe der Audioguides vor den Objekten im Ägyptischen Museum getestet. Foto: Ägyptologisches Institut der Universität Leipzig
·Kultur·Ausstellungen

Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig bietet jetzt auch einen Audioguide an

Informationen zum alten Ägypten gibt es jetzt im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig auch zum Anhören: In einem Projekt haben Dozierende und Studierende der Universität Leipzig gemeinsam mit Schülern des Hochfranken-Gymnasiums Naila in Bayern über 40 Texte für einen Audioguide im Ägyptischen Museum – Georg Steindorff aufgenommen. Und zum Anhören braucht man nur ein Smartphone.

Visualisierung der Black Box in der Osthalle des Hauptbahnhofs. Foto: Ute Puder
·Kultur·Lesungen

Begehbare Black Box auf dem Hauptbahnhof lädt ab heute zum Nachdenken über Heimatverlust und Heimatfinden ein

Auch Flucht und Vertreibung haben etwas mit unserer Wahrnehmung zu tun. Deswegen ist der Begriff Heimat so gefühlsbeladen. Er bedeutet deutlich mehr als nur den Ort, an dem sich jemand zu Hause fühlt. Eine gute Gelegenheit für den Gehirnforscher Gerald Hüther, zur Buchmesse nach Leipzig zu kommen. Zumindest virtuell – in einer Black Box in der Osthalle des Hauptbahnhofs.

Tino Gottschalk, Autor von „Konfetti im Bier“. Foto: Jenny Schäfer
·Kultur·Lesungen

Lauter Lesungen, in denen man bei „Leipzig liest“ gute Bekannte treffen kann

Natürlich nutzen auch Leipziger Verlage und Verleger das Lesefest „Leipzig liest“, um ihre Bücher ein bisschen bekannter zu machen. Es ist eine seltene Gelegenheit, auch mal ein überregionales Publikum zu erreichen. Und da können selbst die Leipziger noch ein paar schöne Entdeckungen machen. Am 24. März liest zum Beispiel Joachim Ringelnatz. Ach nein. Schade. Aber beinah.

Leider noch kein Buch: Biodiversität und das Forschungszentrum iDiv stehen im Fokus des Unibundforums 2019. Foto: Stefan Bernhardt, iDiv
·Kultur·Lesungen

Ein paar Lesungen für Forscherseelen im Lesefest „Leipzig liest“

Das Buch ist im Grunde die größte Erfindung des Medienzeitalters – nicht das Internet. Denn das Buch schafft etwas, was das Internet einfach nicht hinbekommt: komprimiertes Wissen, das man in die Hand nehmen kann, immer wieder. Und auch zum Lesefest „Leipzig liest“ gibt es etliche Veranstaltungen, bei denen Wissenschaft und Forschung greifbar werden. Eine kleine Auswahl.

Skulptur „Quo Vadis“ des tschechischen Künstlers David Černý in der Prager Altstadt, 1990. Foto: Claudio Hils
·Kultur·Lesungen

Nicht nur ein goldener Trabi erinnert daran, wie nah sich Tschechien und Ostdeutschland eigentlich sind

In diesem Jahr ist unser Nachbarland Tschechien Gastland der Leipziger Buchmesse. Und die Tschechen nutzen die Gelegenheit wie noch selten ein Gastland zuvor. Auch weil sie genau wissen, wie eng verwoben die tschechische und die ostdeutsche Geschichte sind. Und das wird auch auf dem Messegelände deutlich, wo ein vergoldeter Trabi auf vier Beinen die berechtigte Frage stellen wird: „Quo vadis“?

Peter Wensierski: Fenster zur Freiheit. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lesungen

Ein paar streitbare Buchvorstellungen im Programm von „Leipzig liest“

Das Leseprogramm „Leipzig liest“ zur Leipziger Buchmesse ist nicht nur deshalb beliebt, weil da irgendwelche Autoren irgendwelche Bücher vorlesen, sondern weil es mittendrin auch viele streitbare Veranstaltungen gibt, bei denen die Debatten der Gegenwart zum Thema werden. Denn die wichtigsten Debatten münden alle in starke Bücher. Und etliche davon feiern zur Leipziger Buchmesse Premiere.

Amarcord, Calmus Ensemble: Leipziger Disputation. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Musik

Leipziger Disputation: Das musikalische Erdbeben von 1519, eingesungen von Amarcord, Calmus und zwei glockenhellen Frauenstimmen

Der Tag passte gleich doppelt. Am 8. März erschien offiziell die gemeinsame Einspielung von amarcord und Calmus Ensemble mit dem einprägsamen Titel „Leipziger Disputation“. Das sind zwar zwei (fast) reine Männer-Ensembles, aber Calmus holt sich schon traditionell immer wieder eindrucksvolle Frauenstimmen dazu, so wie in diesem Fall die beiden Sopranistinnen Anna Kellnhofer und Isabel Schickedanz. Ohne die beiden wäre ein Brumel gar nicht singbar.

Franziska Neubert, Metroeinstieg, Mehrfarbiger Holzschnitt, 2018 (Ausschnitt). Foto: Charter-Projektgalerie
·Kultur·Ausstellungen

Franziska Neubert zeigt in der Charter-Projektgalerie, was man mit Druckgrafik alles anstellen kann

L-IZ-Leser kennen Fanziska Neuberts Handschrift schon von den Illustrationen zu Arthur Millers Roman „Fokus“, wo sie die bedrohliche Stimmung des amerikanischen Vororts, in dem die „Bürger“ auf einmal beginnen, komisch aussehende Fremde zu beargwöhnen und zu drangsalieren, beeindruckend eingefangen hat. Ab Freitag, 15. März, stellt sie jetzt in der Charter-Projektgalerie in der Merseburger Straße 37 aus.

Singender Jubel: Die CD „Leipziger Disputation“ ist fertig. Foto: Ralf Julke
·Kultur·Lebensart

Wie klang eigentlich Luthers Besuch in der Thomaskirche 1519?

Eigentlich hat sich das Kulturdezernat schon jahrelang auf dieses Jubiläum gefreut: Vor 500 Jahren kam es in Leipzig zu einem rund dreiwöchigen Streitgespräch zwischen dem katholischen Theologen Johannes Eck und den Reformatoren Martin Luther, Andreas Karlstadt und Philipp Melanchthon. Dieser von der Universität organisierte Austausch von theologischen Argumenten, der zum endgültigen Bruch Luthers mit Rom führte, ging als „Leipziger Disputation“ in die Geschichte ein. Aber dann floppte das eigentliche Reformationsjubiläum 2017. Ein bisschen.

Quintense. Quelle: WERK 2
·Kultur·Musik

Ticketverlosung: Quintense – Pop A cappella

VerlosungQuintense ist einer der vielversprechendsten Newcomer im Genre des Pop A cappella. Das junge Leipziger Ensemble begeistert längst nicht nur Liebhaber der Vokalmusik. Seit ihrer Gründung 2015 wurden sie national wie international bereits mehrfach mit Gold ausgezeichnet. Die fünf Sängerinnen und Sänger erschaffen einen außergewöhnlich harmonischen sowie mitreißend groovigen Sound, welcher jedes Publikum gleichermaßen berührt wie beeindruckt. Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) haben die Möglichkeit, hier 1x2 Freikarten für das Konzert am 29. März zu ergattern.

Die Heiterkeit. Quelle: Werk 2
·Kultur·Musik

Ticketverlosung: Die Heiterkeit – „Was Passiert Ist Tour“

VerlosungDie Stadt niederbrennen, das Land verlassen, in den Untergrund gehen, viel mehr blieb eigentlich nicht übrig. Wie macht man weiter nach dem völlig plausiblen Größenwahn von „Pop & Tod I + II“, einer 20-Lieder-Grandezza, dem bis dato größten Wurf von Die Heiterkeit? Natürlich mit einem noch größeren Wurf. „Was Passiert Ist“ versammelt 11 Lieder über Einsamkeit, Desillusionierung und Orientierungslosigkeit – und begegnet diesen düsteren Themen mit solch strahlend heller Souveränität und gelassener Größe, wie sie im deutschen Pop noch nicht zu hören waren. Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) haben die Möglichkeit, hier 1x2 Freikarten für das Konzert am 27. März zu ergattern. +++Die Verlosung ist beendet+++

Leipziger Buchmesse 2015: die Connewitzer Verlagsbuchhandlung. Foto: Patrick Kulow
·Kultur·Lebensart

Der Sächsische Verlagspreis 2019 geht an die Connewitzer Verlagsbuchhandlung

Der mit 10.000 Euro dotierte Sächsische Verlagspreis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird, geht an die Connewitzer Verlagsbuchhandlung Peter Hinke in Leipzig. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. hatten den Verlagspreis als Ehrung für besondere verlegerische Leistungen ausgelobt.

Chefboss. Quelle: WERK 2
·Kultur·Musik

Chefboss – „Hol dein Freak raus Tour“ im Werk 2

VerlosungChefboss haben in den letzten Jahren für ordentlich frischen Wind auf den deutschen Bühnen gesorgt und sich mit ihrer Mischung aus einzigartigem Sound, unverkennbarer Stimme und charismatischem Tanz als einer der spannendsten Liveacts bewiesen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie mit ihrer Show auch mittlerweile internationales Parkett zum Bebenbringen - zu Recht. Denn wenn Alice Martin und Maike Mohr samt DJ und Tänzercrew loslegen, dann gibt es nur eine Sprache: Ekstase! Freikäufer (Leserclub-Mitglieder) haben die Möglichkeit, hier 1x2 Freikarten für das Konzert am 15. März zu ergattern.

Kinder auf dem Weg zu einer Schule in Mossul © Warqaa Azzawi Yahya
·Kultur·Ausstellungen

Am 9. März im linXXnet: Ausstellungseröffnung zum Thema „Mossul“

Zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution von 1989 hat die Stadt Leipzig das Jahr 2019 zum „Jahr der Demokratie“ nebst einer Vielzahl an Veranstaltungen und Feierlichkeiten erklärt. Das Erinnern an den Fall der Mauer im Zuge der Friedlichen Revolution und das Feiern der Demokratie ist richtig und wichtig. Unterbelichtet bleiben dabei aber andere Mauern, wie Richard Gauch von der Initiative „Leipzig Korrektiv“ findet.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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