Riccardo Chailly verlässt das Gewandhaus im Stillen. Das Leipziger Konzerthaus hat das für Sonntag angesetzte Abschiedskonzert am Montag abgesagt. Grund seien gesundheitliche Probleme des Kapellmeisters.
Dass das Publikum die Künstler mit Jubelstürmen, Bravos und Standing Ovations feiert, kommt auf dem Feld der bieder-andächtigen Kirchenmusik höchst selten vor. Am Samstag war so ein Moment. Mit dem Solomon’s Knot baroque collective präsentierte das Bachfest die Entdeckung des Festivals.
Das hatte das Bachfest noch nicht erlebt. Am Samstag stand der Liederabend mit Andreas Weller kurz vor dem Abbruch. Der renommierte Tenor musste nach einem Drittel des Programms die Bühne verlassen. Grund war offenbar eine allergische Reaktion.
Das Bachfest 2016 ist eröffnet. In Anwesendheit zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist eines der international bedeutentsten Festivals für Alte Musik in seine diesjährige Auflage gestartet. Unter dem Motto „Geheimnisse der Harmonie“ sind bis zum 19. Juni 115 Veranstaltungen zu erleben.
Pünktlich zum Bachfest wurde eine der wichtigsten Positionen in der Bach-Welt neu vergeben. Gotthold Schwarz amtiert seit gestern offiziell als 17. Thomaskantor nach dem großen Johann Sebastian Bach. (1685-1750). Die Auftritte der Thomaner mit ihrem neuen Chorleiter, der das weltbekannte Ensemble bereits seit Januar 2015 interimistisch betreut hatte, sind nur ein Highlight des Bachfests, das am Nachmittag mit dem Eröffnungskonzert beginnt.
Verlosung Tanzen direkt am Strand kennt man nur von der Küste des Indischen Bundesstaats Goa und von Ibiza. Der Cospudener See im Leipziger Süden ist auch ein Ort geworden, wo elektronische Musik ein Zuhause gefunden hat. +++Die Verlosung ist beendet+++
Im Sommer warten nicht nur Konzerte, Lesungen und Kabarett auf die Leipziger. Sommerzeit heißt Freiluftzeit. Die Organisatoren von dem Feuerwerksfestival „See in Flammen“ spendieren gemeinsam mit L-IZ.de 2x2 Tagesfreikarten. Wer wagt, der gewinnt.
Das Ambiente passt, wenn sie am 12. Juni auf die Bühne kommen, die neun Herren in ihren edlen Anzügen. Oder schlüpfen sie dann konsequent in Biedermeierfräcke? Man darf sich überraschen lassen. Wie so oft, wenn sich die A-cappella-Sänger von amarcord etwas haben einfallen lassen. Nur dass sie diesmal nicht a cappella kommen, sondern in Gesellschaft einer echten Waldhorn-Kapelle: german hornsound.
Wie weiter mit Lene und ihrer Gesellschaft? Die Frage schwebte natürlich auch am Dienstag, 31. Mai, wieder im Saal der „Sanftwut“, wo die Lene-Voigt-Gesellschaft seit Jahren gern zu Gast ist, wenn sie ihre Wettbewerbe austrägt. Am Dienstag war wieder der Wettbewerb der Jüngsten dran - der um das Gaggaudebbchen, der kleinste seit Jahren. Aber einer, der es in sich hatte.
Donnerstag, 26. Mai: Im Mediziner-Hörsaal nahmen 50 Orchestermusiker und eine Mezzosopranistin Platz, das Thema: "Leipziger Romantik“, Axel Thielmann erklärte und David Timm dirigierte unter grell-kaltem Licht. Akustisch war das kein Problem, auch der kräftige Schlussapplaus ließ sich gut hören, und der Blick aus dem Fenster ging ins Grün an der Liebigstraße in der Abenddämmerung.
Zehn Jahre mit einer Band durchzuhalten, ringt schon Respekt ab. Die Leipziger von der Formation The Sonic Boom Foundation haben die erste Null in ihrer Karriere erreicht und möchten dieses Jubiläum mit ihren Fans und Freunden gebührend feiern. Ihre Stammlocation Werk 2 wird am 4. Juni Ort der Geburtstagsfeier sein.
Viele Leipziger warten darauf, dass das Paulinum der Universiät endlich fertig wird. Vor allem in der Aula hängt es. Dort fehlen noch die Glassäulen, für die man nach jahrelanger Suche endlich eine Lösung gefunden hat, wie Finanzminister Georg Unland jüngst mitteilte. Und auch bei der Restaurierung der Epitaphe aus der alten Paulinerkirche kommt man wieder ein Stück voran.
Max Reger (1873 – 1916) gehört nicht zum Kernrepertoire des Gewandhausorchesters. 100 Jahre nach seinem Tod darf ein Werk des Leipziger Universitätsmusikdirektors natürlich nicht auf dem Spielplan fehlen. Am Freitag interpretierte Altkapellmeister Herbert Blomstedt Regers Konzert für Klavier und Orchester, das 1910 in der Messestadt unter Arthur Nikisch zur Uraufführung kam. Am Klavier reüssierte der amerikanische Starpianist Peter Serkin.
Der Katholikentag macht in Leipzig so manches möglich, woran vorher gar nicht zu denken war. Zum Beispiel auch eine Ausstellung mit Fotografien des Leipziger Fotografen Harald Kirschner im Museum der bildenden Künste: „Credo. Kirche in der DDR“. Am Sonntag, 22. Mai, um 11:30 Uhr wird sie eröffnet. Ein kleines Kabinettstück für alle, die sich so etwas in der DDR nicht vorstellen konnten.
Vor fünf Jahren zogen Matthias Meister und Tony Ramenda aus, um die Spielzeugwelt zu revolutionieren. Mit nachhaltig hergestellten und regional produzierten Spielzeugen. Vier Spielzeuge haben die beiden mit ihrer Firma TicToys nun schon nicht nur in die Leipziger Parks gebracht. Eine echte Veränderung der Spielzeugkultur sehen die beiden trotzdem (noch) nicht. Ein Gespräch über fünf Jahre Naturstoff-Spielzeuge versus knallig bunte, stinkende und giftende Plastespielzeuge...
Kunstfreunde müssen sich da erst mal hinfinden. Die Gründung von Maria Melms und Silvana Wagner ist mutig, denn die Franz-Flemming-Straße liegt in einem Stadtgebiet, das vor allem durch Gewerbe geprägt ist, sogar in einem markanten alten Firmenbau. Und die beiden sind noch viel mutiger: Sie zeigen richtig bodenständige junge Kunst. Am Freitag geht’s los.
Ab Mittwoch, 18. Mai, kann man im Institut für Kunstpädagogik der Uni Leipzig in einer Ausstellung sehen, wie Plakate in Leipzig mal wirkten - als es noch Plakate gab und nicht bloß seriell überzüchtete Magermodels in billigen Modekampagnen. Frank Neubauer ist so ein Künstler aus Zeiten, als künstlerisch gestaltete Plakate an Leipziger Litfaßsäulen noch normal waren.
Die Mode. Dieses eilige Frauenzimmer, diese vergessliche, närrische Mamsell. Die kannten auch schon die Bürger des frühen 18. Jahrhunderts. Das kannte zwar weder Eisenbahn noch Fernseher noch Radiocharts. Aber es kannte auch schon eine Beschleunigung der Dinge. Eine, nach der das 17. Jahrhundert geradezu gemütlich wirkte. Barock eben. Und schon zu Telemanns Zeit galt die Viola da Gamba als Instrument einer vergangenen Epoche.
Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass nicht nur das Tempo unserer Zeit hoch ist, ein wildes, oft unüberschaubares Stakkato. Wir haben uns auch daran gewöhnt, dass auch die Musik schnell ist. So schnell, dass wir nicht einmal mehr ahnen, wie sehr vergangene Zeitalter anders gestimmt waren. Und dann ist da ja auch noch diese Gambe, mit der Thomas Fritzsch ins 18. Jahrhundert hinunter taucht.
„Brand New Toy“ war die Single überhaupt im Jahr 1988, die Hoffnung auf eine neue bundesdeutsche Bewegung von unten in den Mainstream machte. Neben Rainbirds und Camouflage trat die Formation Jeremy Days auf den Plan. Internationales Format hatte sie ja, die Truppe um Dirk Darmstaedter. Doch seit einer Weile wandelt er auf Solopfaden. Mit neuem Album im Gepäck verschlägt es ihn ins Neue Schauspiel.
Es ist der beliebteste Anlaufpunkt im Ensemble des Stadtgeschichtlichen Museums: das Völkerschlachtdenkmal. 300.000 Menschen besuchen es jedes Jahr, viele huschen nach oder vor dem Aufstieg noch in das kleine Museum am Fuß des Denkmals, das „Forum 1813“, wo man nicht nur Exponate zur Völkerschlacht bewundern kann, sondern auch große und kleine Dioramen sieht. Und seit Donnerstag, 28. April, auch die Schlacht.
Insbesondere jene Leipziger, die seit gestern durch die Rosa-Luxemburg-Straße gefahren sind, haben ein paar großformatige Plakate gesehen, wie man sie auch in Leipzig eher seltener im Straßenraum sieht. Für gut eine Woche - vom 26. April bis 5. Mai 2016 - zeigt der Fotograf Stefan Koppelkamm im Leipziger Stadtraum fünf Bilder der Zerstörung. Praktisch parallel zu einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste.
Als hätte es Kurt Masur selbst so zusammengestellt gab es Samstagabend ein Gewandhaus-Konzert, seine Witwe Tomoko erhielt den Mendelssohn-Preis der Stadt Leipzig und ein Kurt-Masur-Institut wurde unter dem Dach der Mendelssohn-Stiftung und des Mendelssohn-Hauses ins Leben gerufen. Traditionen unter Generationen weiterzugeben, das war Mendelssohns Arbeit seit der Gründung des Leipziger Konservatoriums. Und Kurt Masur dachte immer an die nächsten Generationen.
Das passt zusammen. Schon rein bildlich. Am Samstag, 16. April, eröffnet in der Edition Wörtersee im Peterssteinweg eine Ausstellung mit dem paradiesischen Titel „Welcome to Janta Island“ mit Siebdrucken von Phillip Janta. Dass beide was miteinander zu tun haben, haben L-IZ-Leser ja schon 2007 mal mitbekommen. Da tauchte hier ein kleines leckeres Buch mit dem Titel „Das kleine Lene Voigt Buch“ auf.
Sie ist die Singer-Songwriterin aus Dänemark, die auch in Deutschland, nicht zuletzt wegen ihres Hits „Paper Thin“, bekannt ist. Seit 2004 solo unterwegs, hat sie 2015 ihre zehnte LP „A hándfuld danske“ veröffentlicht. Diese stellt sie u. a. am 24. April im WERK 2 vor.
Vor ihrem zu frühen Tod tauchte die US-amerikanische Soul-Sängerin Whitey Houston nur noch mit ihrem Drogenkonsum, ihrem Ehedrama mit Rapper Bobby Brown und ihren verfehlten Auftritten in den Schlagzeilen auf. Ihre große Glanzzeit hatte sie in den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren. Im Haus Leipzig wird ihr musikalisches Schaffen noch einmal gewürdigt.
Rätselhafte Gesten, geheimnisvolle Rituale, vernebelt vom Rauch des Mystischen und oft genug beladen mit Verschwörungstheorien von Teufelsanbetung, Klüngel und heimlicher Weltherrschaft aus dem Untergrund – spontane Gedanken beim Stichwort Freimaurer. Doch wie sieht die Realität aus? Eine Briefmarken-Ausstellung Ende April bietet Gelegenheit zur Meinungsbildung und zum persönlichen Austausch abseits aller Klischees.
Ein bisschen mussten sich jetzt alle Freunde der Trickfilme von Schwarwel gedulden. Aber am Dienstag, 5. April, ist es soweit. Dann feiert der Trickfilm „Leipzig von oben“ nach seiner Voraufführung in der Alten Börse im Herbst um 18 Uhr Premiere im Zeitgeschichtlichen Forum in Anwesenheit des Regisseurs Schwarwel und des Filmteams, moderiert von Annegret Richter.
Manchmal verbergen sich Schätze in der Bibliothek, von denen nicht einmal der Bibliotheksdirektor weiß. Was ja vorkommen kann bei über 5 Millionen Büchern, wie in der Universitätsbibliothek. Da kann dann auch mal ein Historiker und Buchautor wie Mustafa Haikal anklopfen mit der Botschaft: Sie haben da einen kleinen Schatz im Bestand, Herr Schneider.
Nach ausgedehnter Asien-Tournee sind die Thomaner und das Gewandhausorchester wieder in Leipzig gelandet. Am Donnerstag führten Musiker und Chor die Matthäus-Passion in ihrer Heimstätte auf.
Am 16. März brachte „The Leipzig Glocal“ ein Interview mit dem Leipziger Buchprofessor Siegfried Lokatis. Natürlich zu Büchern und zur Innenstadt-Ausstellung „Messegastland DDR“. Natürlich auf Englisch. Wir bringen das Interview heute auf Deutsch, mit freundlicher Genehmigung und natürlich (unterm Text) direktem Link zu „The Leipzig Glocal“. Das Interview führte die Soziologin Helena Flam.
2012 feierte eine der beiden ganz großen Bücherreihen, die in Leipzig geboren wurden, ihren 100. Geburtstag. Die andere ist die Reclam Universalbibliothek. Diese hier war (und ist) die Insel-Bücherei. Was seinerzeit die Leipziger Buchwissenschaftler zum Anlass nahmen, mit dem Thema die ganze Innenstadt zu bespielen. Seitdem zeigen sie jedes Jahr in großen Schaufenstern, was Bücher aus Leipzig eigentlich für ein Kulturgut sind. Nicht nur die alten.
Das Gewandhausorchester steht vor einem Umbruch. Kapellmeister Riccardo Chailly wird den renommierten Klangkörper im Juni verlassen. Nachfolger Andris Nelsons kann den Job erst zur Saison 2017/18 antreten. Das Programm der 236. Gewandhaussaison lässt bereits die neue inhaltliche Ausrichtung des Orchesters erahnen.
+++Die Tour muss wegen Krankheit leider ausfallen!+++„Eine Perle – ein echtes Juwel“ das sagte bereits Max Herre über Sänger Juri Rother bei The Voice of Germany. Gitarrist Pierre Pihl wurde durch ein Video, in dem er gleichzeitig drei Gitarren spielt, zum Internet-Phänomen. Zusammen schufen sie ein vielschichtiges Popalbum, das sie in Leipzig vorstellen wollen.
+++Das Bauordnungsamt hat untersagt, weiter Musikveranstaltungen im E 35 durchzuführen+++Die Art gehört zum Standard der deutschen Rockmusikszene. 1986 gegründet, gehörte die Leipziger Formation zu „Den anderen Bands“, jenseits der staatlich erlaubten Popkultur in der DDR. Die wilde Punkband ist inzwischen eine gestandene Indie-Pop-Kapelle geworden, die im März zum zweiten Teil ihrer XXX-Tour aufbricht. In Leipzig gibt sie im E35-Klub ein Konzert.
Mit der niederländischen Rockband „The Gathering“ wurde sie bekannt. Seit knapp zehn Jahren wandelt sie auf Solopfaden, und ist seither auch in Leipzig häufig zu Gast. Am 29. April findet die Sängerin, Pianistin und Gitarristin Anneke van Giersbergen sich auf der Bühne der GeyserHaus-Kneipe „UnterRock“ ein.
Wenn im UFO Leipziger Messe die Buchmesse läuft und das Lesefest „Leipzig liest“ ins ganze Stadtgebiet lockt, dann lohnen sich auch die kleinen Abschweife. Denn Buch ist mehr als nur Schmöker, Bestseller oder Pageturner. Ein paar Tipps, wo man in den nächsten Tagen noch abschweifen kann.
Der Leipziger Umschlag ist vorüber. Im benachbarten Leisnig wird weiter spektakelt. Die dortige Burg Mildenstein wird im April dann Schauplatz von Markttreiben, Ritterschaukämpfen, Gaukeleien und historischer Musik sein.
Das Spannende am Leipziger Lesefest ist natürlich immer auch: An was für seltsamen Orten wird da eigentlich gelesen? Dass die üblichen Prominenten in den üblichen prominenten Hallen lesen, ist klar. Aber wo lesen die anderen? - Einige Tipps, so richtig schön durcheinander, gibt's hier mal im Paket.
Er arbeitete schon für ABBA, Herbie Hancock und Eddie Harries. Seit den Achtzigerjahren gibt er auch Solo seine Vorstellungen. „Some Other Time“ nennt sich sein neues Projekt und wird von Vince Mendoza, dem besten Orchesterarrangeur überhaupt, Titel von Leonard Bernstein, arrangiert. Mit auf Tour dabei sein wird eine Allstar-Besetzung und die Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt. Der schwedische Posaunist gastiert im Haus Auensee.
Am 21. März jährt sich der Geburtstag des ehemaligen Thomaskantors und neben Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann wohl bekanntesten Barockkomponisten seiner Zeit zum 331. Mal.
Lydmor und Bon Homme bilden ein musikalisches Paar. Das Disco-Duo tritt im März in der Distillery auf - ein Termin, den es sich vorzumerken lohnt. Vergleichbar mit Acts wie Grimes steht Skandinaviens Pop-Hoffnung Nummer 1 an der Schwelle ihres Welterfolgs. Das Album „Seven Dreams Of Fire“ ist ein Meisterwerk an modernem, elektronischen Pop Noir. Das Duo kommt nach Leipzig.
Das Spannende an der Leipziger Buchmesse ist eigentlich ihr großes Leseprogramm „Leipzig liest“. Zumeist in attraktiven Innenstadt-Lokalitäten stellen sich hier Autoren und Verlage auch mit Büchern vor, die wichtiges Kopffutter zur Gegenwart bieten. Für Leute, die sich nicht einlullen lassen und wissen wollen, wie alles funktioniert. Oder warum es nicht funktioniert. Ein paar kleine Tipps zum politischen Buch.
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Schorsch Kamerun.
Der eine gilt als Gitarrenzauberer, der andere als Mundharmonika-Meister. Die Rede ist von Dave Goodman und Steve Baker. Sie treffen am 18. März im UnterRock des GeyserHaus aufeinander und zelebrieren den Blues.
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen. Dieses Mal für eine Lesung von Benjamin von Stuckrad-Barre.
Aus dem Topf der Kulturförderung habe der Katholikentag sein Geld bekommen, erklärte die Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann in einem Interview: „Klar, kann man jetzt wieder argumentieren: Das ist ja auch Kulturförderung, weil da drei Orchester auftreten. Mit dieser Argumentation können wir auch ein Helene-Fischer-Konzert fördern.“ Nun ist das Kulturprogramm vorgestellt worden. 143 Gruppen und Einzelkünstler werden kommen, über 300 Kulturveranstaltungen werden angeboten.
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.
Jürgen Roth und Michael Sailer sind Dauergäste bei den Leipzig-liest-Veranstaltungen der Galerie ARTAe. Regelmäßig wird zu Obadzda, Brezeln, Weißwürsten und fränkischem Bier köstliche Literatur geboten, die sich, na ja, manchmal nur um das eine dreht - eben Bier. Aber auch um etwas anderes.
Am Donnerstag, 3. März, hat das Buch-Museum die erste kleine Ausstellung zum Leipziger Reger-Jahr eröffnet. Max Reger hat ja Pech: Er steht in Leipzig immer im Schatten der Giganten. Auch des Giganten Bach. Er hat zwar die Musik seiner Zeit kräftig aufgemischt, war deutlich moderner als Wagner. Aber er passte nie so recht in den aktuellen Mainstream, auch wenn Musiker sich für ihn begeisterten. Nun zeigt die kleine Ausstellung, wie nah er seinem Vorbild Bach war.
Ein Kammerorchester begegnet einem Jazz-Trio - eine spannende musikalische Konstellation. Es erklingen Kompositionen von Jeff Beal, Stephan König, Dizzy Gillespie und anderen. Die Jazz-Solisten sind: Stephan König - Klavier, Thomas Stahr - Bass und Wieland Götze - Schlagzeug.
Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür. Wenn dieses Event auf Leipzig zukommt, ahnt man den einbrechenden Bücherfrühling. Neuerscheinungen, Neuerungen und vielleicht auch ein paar Begegnungen wird es an dem Märzwochenende geben. Die L-IZ gibt ein paar Entscheidungshilfen.
In dieser Ausstellung wird sichtbar, was Inklusion bedeutet. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus mehr als 20 Ateliers präsentieren in der Baumwollspinnerei Kunstwerke von hoher künstlerischer Qualität und Ausdruckskraft. Werke von Kunstschaffenden mit akademischer Ausbildung, die eine Behinderung oder ein Handicap haben, hängen neben Exponaten renommierter Persönlichkeiten der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunstszene.
Zur Pressekonferenz am Freitagmorgen ließ sich der große Meister entschuldigen. Da saß er noch im Flieger. Umso voller war es am Freitagabend, 18 Uhr, zur Ausstellungseröffnung im Museum der bildenden Künste. Denn eines stimmt in Sachen Kunst nun einmal auch: Wenn der Künstler streitbar ist und auch manchmal umstritten, dann lockt es das Publikum. Man will ja sehen, worüber andere Leute diskutieren.
Das österreichische Elektro-Duo Kruder & Dorfmeister machte die Band weltweit bekannt. Fast jeder Chillout-Sampler ist mit ihrem bekanntesten Stück „Sofa Rockers“ bestückt. Auch als Filmmusik eignen sich ihre Klänge hervorragend. Die Rede ist von den Sofa Surfers. Die Band tritt im WERK 2 auf.
Klassik trifft auf Afrika - wie klingt das? Daniel Schnyder ergründet diese Frage auf praktische Weise. Er leitet ein Oratorium, das sich mit dem „schwarzen Kontinent“ beschäftigt. Im März wird das Stück im WERK 2 aufgeführt.
Spätestens seit der US-amerikanische Musiker Ryan Adams vor über zehn Jahren damit begann, Country und Folk für die Popwelt salonfähig zu machen, ist das Image vom Glitter-Cowboy mit der federgeschmückten Gitarre wohl Geschichte. Country scheint wieder cool zu sein, obwohl Barden wie Bob Dylan und J.J. Cale in den Siebzigern einiges zur Aufwertung der doch als reaktionär und hinterwäldlerisch anmutenden US-Kitsch Musiksparte beitrugen. Austin Lucas will offenbar in ihre Fußstapfen treten.
Bernd-Lutz Lange, Ralph Grüneberger und Andreas Reimann sind Autoren, die Leipziger kennen müssen. Bei Kaffee, Tee und Gebäck lesen Sie am 28. Februar „Literarisches über Leipzig“.
Jazz ist in Leipzig eine Hausnummer. Das liegt nicht nur an den seit 40 Jahren zelebrierten Jazztagen. Dass die Messestadt auch ein Zentrum hervorragender Musiker ist, zeigt nicht zuletzt die jüngste Veröffentlichung eines Trios, das nach dem Jazzpianisten Johannes Bigge benannt ist. Am 25. Februar ist Bühnenpremiere für die Aufnahme namens „Pegasus“.
Als 2009 plötzlich Anja Plaschg als „Soap & Skin“ mit düsteren Klängen auftauchte, war der Jubel groß. Die sonst sich quietschbunt präsentierende Popwelt war wieder um eine Facette dunkler geworden. Die schwedische Musikerin Anna Michaela Ebba Electra von Hausswolff beschwört mit ihren Longplayern ebenso Gefühle, die unter die Haut gehen. Mit einer neuen Aufnahme im Gepäck gastiert sie in Leipzig.
Matthias Goerne gehört zu den großen Namen des deutsch-romantischen Fachs. Dem Leipziger Publikum präsentierte der gebürtige Weimarer am Dienstag mit Schuberts „Winterreise“ einen Liederzyklus, den er bereits zwei Mal auf CD eingespielt hat.
Mal rockig hart, mal romantisch, immer mitreißend und berührend. So will „Mozart Superstar“ die modern vertonten Werke des wohl bekanntesten Vertreters der Wiener Klassik den Leipzigern nahebringen. Das Musical gastiert in der Messestadt.
Geboren wurde Stefan Koppelkamm 1952 in Saarbrücken, könnte also irgendwie noch den Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 erlebt haben. Hat der Beitritt der neuen Bundesländer im Osten den Fotografen animiert, nun einen ähnlichen Vorgang mit der Kamera zu begleiten? Manchmal hat ja Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt so seine Vermutungen. Aber stimmen sie auch?
Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren?
Der St. Patrick’s Day steht an. Der Nationalfeiertag Irlands steht für die Hoffnung. Die Farbe Grün ist auch ein schöner Frühlingsbote. 2016 will das „Irish Spring“-Festival mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Genres weiter erkunden und dabei verstärkt ins Mutterland des Irish Folk blicken. Im März macht das Festival Stopp in Leipzig.
Mit den Schlagworten „Zwei Stimmen, zwei Schreibweisen, zwei Temperamente“ wird die Veranstaltung der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik und des Kuratoriums Haus des Buches angekündigt. Die beiden Lyriker Michael Augustin und Ralph Grüneberger laden zur Lesung.
Bruno Griesel ist ein Maler der so viel zitierten Neuen Leipziger Schule, die eigentlich gar nicht mehr so neu ist. Aus den einstigen Geheimtipps sind längst feste Größen der internationalen Kunstszene geworden. Stars, wie Neo Rauch oder Michael Triegel, verdienen mit ihren Bildern teilweise fünfstellige Summen und sind da, wo viele junge, talentierte Maler vielleicht nie hinkommen werden. Sie waren die Wegbereiter zurück zur gegenständlichen Malerei. Wobei gegenständlich sicherlich mehr zu bedeuten hat, als dass man erkennt, was der Maler abbildet.
Die Geschichte mit George Clooney in der „mephisto“-Bar, und das Strampeln der Sängerin mit den Widrigkeiten des Musikgeschmacks und natürlich die Selbstfindung als Musikerin, die zwischen Chanson, Jazz und Americana wandelt - das sind die Geschichten von ihrem Album „The Road“. June Cocó beendet ihre Tournee zur viel beachteten Studioscheibe im WERK 2.
Wer ist Charlie Cunningham? Der Mann scheint in den hiesigen Radioregionen ein nahezu Unbekannter zu sein. Doch gerade britische Kritiker handeln ihn bereits als talentiertesten Nachwuchs im Bereich „Liedermaching“.
Mendelssohns Sinfoniekantate „Lobgesang“ zählt zu den ganz großen Meilensteinen der Leipziger Musikgeschichte. Am Samstag feierte in der Oper Mario Schröders Ballettchoreografie zu den weltberühmten Klängen Premiere.
Es muss nicht immer der klassische Weg sein. Mit ein paar Klicks fing es bei ihr an. Valentina Lisitsa stellte ein Video online, das ihr Klavierspiel einem Weltpublikum zeigte. Dann begann ihre Karriere als Klassik-Star. Zum Valentinstag gastiert sie in der Schaubühne Lindenfels. Die L-IZ winkt mit Karten.
Wer vor Wochen und Monaten eine Karte für den Abend gekauft hatte, wird zumindest ein bisschen enttäuscht gewesen sein. Nach Riccardo Chaillys kurzfristiger Absage übernahm Markus Stenz das Dirigat von Mahlers 10. Sinfonie.
Ist Österreich der neue Schmelztiegel für intelligente Popmusik? Bands, wie Wanda und Bilderbuch, buhlen derzeit erfolgreich um die Gunst der Hörer. Chili And The Whalekillers aus Wien sind eine weitere Hoffnung am bunten Popfirmament. Ende Februar gastiert die Band im WERK 2.
Ursprünglich wollte Riccardo Chailly am Donnerstag seinen Leipziger Mahler-Zyklus mit einer Aufführung der 10. Sinfonie fortsetzen. Daraus wird nichts. Aus gesundheitlichen Gründen wird der Italiener den Taktstock seinem deutschen Kollegen Markus Stenz überlassen. Bedeutet die Absage für den vielbeachteten Mahler-Zyklus das vorzeitige Aus?
Steffi Bellmann stellt ab dem 08.02.2016 im Lindencafé im Haus der Stadtmission in der Demmeringstraße aus. Und da ihre Bilder den Tanner berührten, ihm in der Malerei Hoffnung gaben, mal nicht nur destruktiv und depressiv die Welt beschreiben, hakte Tanner ein und nach.
Wenn's mit Herz gemacht ist, ist es schon auf dem besten Weg bleibend zu werden. Bei Music with Friends - der derzeit in aller Munde geführten Veranstaltungsreihe - wird jedenfalls viel mit Herz gedacht. Und gemacht. Tanner grub Franziska und Jörg aus, die Music with Friends erdachten und fragte nach Neuem im Jahr 2016.
Es gibt immer wieder Gerüchte, dass Manfred Maurenbrecher Tanners Vater wäre, körperlich wie geistig. Damit sei jetzt mal aufgeräumt! Da ist nichts dran an körperlicher Vorreiterschaft. Geistig eher! Der Manfred und der Tanner waren gern und oft zusammen auf Bühnen und sind sich wohl. Nun kommt Maurenbrecher mit seinem Album "Rotes Tuch" ins Neue Schauspiel Leipzig. Grund zu plaudern und zu hinterhaken.
Viele seiner Werke blieben unvollendet. Modest Mussorgski starb im Alter von 42 an den Folgen seiner Alkoholabhängigkeit. Dennoch blieb viel von ihm zurück. Der Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ gehört zu den Werken, die ihn berühmt machten. Im Gewandhaus wird der Zyklus im Februar aufgeführt.
Das Ausstellungsjahr im Museum der bildenden Künste beginnt am 14. Februar. Dann eröffnet die erste große Ausstellung in diesem Jahr. Sie ist Via Lewandowsky gewidmet, dem Meister der kommunikativen Missverständnisse, wie Dr. Frédéric Bußmann sagt, der diese Ausstellung betreuen wird. Die Leipziger kennen Lewandowsky schon als Meister des goldenen Eis.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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