Artikel zum Schlagwort Fotografie

Thomas Steinerts „Et in Arcadia ego“und Jill Luise Muessigs „Stillleben“

Doppelte Fotografieausstellung eröffnet zum Winterrundgang in der Josef Filipp Galerie

Copyright: Josef Filipp Galerie

Am Samstag, 14. Januar, von 11 bis 20 Uhr ist wieder Winterrundgang der Spinnereigalerien. An diesem Tag eröffnen zahlreiche Galerien in der Spinnerei neue Ausstellungen. Auch die Josef Filipp Galerie lockt mit den Fotografien von Thomas Steinert und Jill Luise Muessig, die sich auf stille Weise ergänzen. Arkadien kann überall sein, wenn man es nur zu sehen gewillt ist. Anmelden und weiterlesen.

Starke Frauen, eindrucksvolle Fotos, guter Zweck

Katja Kupfer eröffnet am 12. Januar ihre erste Fotoausstellung „the beauty is the beast“

Foto: Katja Kupfer

Für alle LeserDas neue Jahr ist auch ein guter Anlass für neue gute Taten, fand die Journalistin, Redakteurin und Fotografin Katja Kupfer. Zum ersten Mal geht sie mit ihrer Fotoserie „the beauty is the beast“ an die Öffentlichkeit. Ausgewählt hat sie dazu die Szenebar B 10 in der Beethovenstraße, wo am Donnerstag, 12. Januar, die Vernissage gefeiert wird. Und das Ganze für einen guten Zweck: Der Erlös geht an die Leipziger Kinderstiftung. Weiterlesen.

Männer mit Waffen, Frieden, Liebe und Fotos auf Facebook

Wenn Facebook-Bilder vom Leben und Verstummen in Syrien erzählen

Foto: Ralf Julke

Von 2011 bis 2016 hat Dona Abboud an der HGB Leipzig studiert. Sie kommt aus Syrien und sie hielt all die Zeit den Kontakt zu Freunden und Verwandten vor allem über Facebook. Das Netzwerk erwies sich mit Ausbruch des Krieges oft als einzig verlässliche Verbindung zwischen Menschen, die auseinandergerissen wurden, von Kriegsfronten getrennt, auf der Flucht oder in der Ferne mit der Gründung einer neuen Existenz beschäftigt. Anmelden und weiterlesen.

Leipziger Ecuador-Fotografien zum „nationalen Kulturerbe“ erhoben

Leipziger Fotoschätze sind jetzt digitaler Teil von Ecuadors Archivo Nacional de Fotografía

Foto: Paul Grosser, Copyright: Leibniz Institut für Länderkunde

In Leipzig liegen Schätze. Von manchen wissen die Leipziger gar nichts. Wie von den Fotoschätzen aus aller Welt, die im Archiv für Geographie des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig gesammelt sind. Ein Teil davon wird jetzt weltberühmt – er taucht jetzt auch im digitalen Bestand von Ecuadors Archivo Nacional de Fotografía auf. Einige der Bilder hat ein nicht ganz Unbekannter gemacht. Anmelden und weiterlesen.

Die letzten Jahre einer Stadt beim Warten auf den Mauerfall

Harald Hauswalds Blick auf das Ostberlin der 1980er Jahre

Foto: Ralf Julke

Den Bildband zu den rebellischen 1980er Jahren in West-Berlin hat der Lehmstedt Verlag gleichzeitig mit diesem neuen Bildband des Ostberliner Fotografen Harald Hauswald vorgestellt. Natürlich ergänzen sich die beiden Bände, denn beide fotografierten zur selben Zeit. Der eine im Westen, der andere im Osten. Hauswald sogar in Farbe, was für den grauen Osten schon außergewöhnlich genug war. Anmelden und weiterlesen.

Die wilden Jahre in Schwarz-Weiß

Die Fotos von Christian Schulz zeigen das rebellische Leben der 1980er Jahre in West-Berlin

Foto: Ralf Julke

Die Sammlung von großen Fotobänden aus dem Lehmstedt Verlag wächst. Und nach vielen eindrucksvollen Fotobänden, mit denen Mathias Bertram als Herausgeber einige der faszinierendsten Fotografinnen und Fotografen aus dem Osten vorgestellt hat, gibt es dieser Tage eine Doppelpremiere: gleich zwei Berlin-Bildbände, einer zum Osten und einer zum Westen. Dies ist nicht der erste, der das untergegangene West-Berlin noch einmal lebendig macht. Anmelden und weiterlesen.

Rainer Dorndecks Demo-Bilder erstmals in einem Buch

Von einem Leipziger Herbst, der mit Regen begann und mit einem Einheits-Wahlkampf endete

Foto: Ralf Julke

Immer tiefer taucht der Herbst ‘89 ab in die Speckschichten der Geschichte. Auch neue Schichten der Verklärung der Friedlichen Revolution legen sich darüber. Die Deutungen der Herbsttage verändern sich. Höchste Zeit eigentlich, die Zeugnisse der Erinnerung zu sichern. Auch in Fotobänden, die die Fotografen des Leipziger Herbstes würdigen. In diesem Fall Rainer Dorndeck, der den Herbst ab Oktober begleitete. Anmelden und weiterlesen.

Einfach mal weg aus der Hatz der großen Stadt Leipzig

Mit Thomas Mothes unterwegs in den stillen Landschaften Nordböhmens

Foto: Ralf Julke

Er gehört zu den eher stillen Fotografen in der Stadt Leipzig: Thomas Mothes. Auch weil ihm die Sensationsfotografie nicht liegt. Er bevorzugt den aufmerksamen Blick des Spaziergängers, den Blick fürs Detail, für Licht und Schatten. Ein Fotograf wie nicht aus dieser Zeit. Das hat Folgen. Die manchmal Entdeckungen sind - wie die der stillen nordböhmischen Landschaft gleich hinter der sächsischen Grenze. Anmelden und weiterlesen.

Meisterhafte Doppelausstellung mit Fotos von Günter Rössler und Michael Bader im Stadtgeschichtlichen Museum

Der große Traum der DDR und die Kostümfrage der Kinder von heute

Foto: Günter Rössler

Es lohnt sich, am heutigen Dienstagabend, 16. August, das Haus zu verlassen und ins Böttchergässchen zu spazieren. Da kann man nicht nur eine Ausstellungseröffnung erleben, sondern auch einen zutiefst bewegten Museumsdirektor. Bei den Fotos von Günter Rössler kommt der wortgewaltige Mann beinahe ins Schwärmen. Ist ja auch verständlich: Günter Rössler war ein Genie. Anmelden und weiterlesen.

Vergesst uns nicht

In der Projektgalerie AundV eröffnet am Donnerstag eine Idomeni-Ausstellung mit Fotos von Maximilian Schulz

Foto: Maximilian Schulz

Idomeni ist eigentlich nur ein kleines Dorf an der Grenze von Griechenland zu Makedonien. In die Schlagzeilen geriet es 2015, weil ab Sommer 2015 immer mehr Menschen auf ihrer Flucht aus den Kriegs- und Krisengebieten des Nahen Ostens hier hängen blieben und nicht weiterkamen Richtung Norden. Eine Ausstellung erzählt jetzt in Leipzig von diesem ganz speziellen europäischen Drama. Anmelden und weiterlesen.

Der eindrucksvolle Katalog zur Ausstellung „Gehaltene Zeit“

Ein Land ohne Kulissen und Begegnungen ohne Pose oder Schau da, das ist der Mensch!

Foto: Ralf Julke

Es ist ein doppelter Katalog. Zu zwei Ausstellungen. Entsprechend dick ist er. Farbfotos haben sich nur im zweiten Teil ein paar hineingeschmuggelt, dort, wo es um die Leipziger Schüler von Evelyn Richter und Arno Fischer geht und die Ausstellung „Die Lehre“ in der Kunsthalle der Sparkasse. Der dickere Teil des Katalogs aber widmet sich drei der besten Fotografen des Ostens. Anmelden und weiterlesen.

Zwei faszinierende Archive und ein Gast aus Berlin

Der sensible Blick ins blanke Leben in einem Land knapp neben der Zeit

Copyright: Ursula Arnold Archiv der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Die DDR war ein Land der verspielten Chancen. Eigentlich sogar ein schizophrenes Land. Auf hohem Niveau ließ es in seinen Hochschulen kreative Menschen ausbilden. Aber wenn sie ihre Kreativität dann umsetzen wollten, rasselten die Türen und Tore zu. Und die Fotografie gehörte zum Hochkarätigsten, was die DDR zu bieten hatte. Ein Stück davon kann ab Sonntag, 3. Juli, im Museum der bildenden Künste besichtigt werden. Anmelden und weiterlesen.

Ab heute in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig

Die Ausstellung „Die Lehre“ zeigt, was man bei Arno Fischer und Evelyn Richter lernen konnte

Foto: Christiane Eisler

Im Museum der bildenden Künste wird in der nächsten Woche die Ausstellung „Gehaltene Zeit“ mit Foto-Arbeiten der für die DDR-Fotografie so wichtigen Ursula Arnold, Arno Fischer und Evelyn Richter eröffnet. Diese große Ausstellung hat ein kleines Pendant, das schon am gestrigen Dienstag, 28. Juni, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig in der Otto-Schill-Straße eröffnet wurde. Anmelden und weiterlesen.

Harald-Kirschner-Ausstellung wird am 22. Mai im Bildermuseum eröffnet

Beeindruckende Bilder von Wallfahrten, Prozessionen und friedlichen Protesten

Foto: Ralf Julke

Der Katholikentag macht in Leipzig so manches möglich, woran vorher gar nicht zu denken war. Zum Beispiel auch eine Ausstellung mit Fotografien des Leipziger Fotografen Harald Kirschner im Museum der bildenden Künste: „Credo. Kirche in der DDR“. Am Sonntag, 22. Mai, um 11:30 Uhr wird sie eröffnet. Ein kleines Kabinettstück für alle, die sich so etwas in der DDR nicht vorstellen konnten. Anmelden und weiterlesen.

Mit dem Blick des Gastes

Mahmoud Dabdoubs Leipzig-Fotografien aus den 1980er Jahren

Foto: Ralf Julke

Er gehört längst zu den namhaften Fotografen in Leipzig: Mahmoud Dabdoub. Nicht nur, weil er immer freundlich ist, nie gestresst, selten eilig. Und an Inszenierungen für Pressebilder ist er auch nicht interessiert. Deswegen werden seine Fotos meist anders, genau das bisschen anders, das sie auch noch 30 Jahre später spannend macht. Ein Fotoband zeigt das jetzt mal. Anmelden und weiterlesen.

Fünf Mal Zerstörung

Mit großen Plakaten in der Rosa-Luxemburg-Straße thematisiert Stefan Koppelkamm die Zerstörungswut totalitäter Herrschaft

Foto: Ralf Julke

Insbesondere jene Leipziger, die seit gestern durch die Rosa-Luxemburg-Straße gefahren sind, haben ein paar großformatige Plakate gesehen, wie man sie auch in Leipzig eher seltener im Straßenraum sieht. Für gut eine Woche - vom 26. April bis 5. Mai 2016 - zeigt der Fotograf Stefan Koppelkamm im Leipziger Stadtraum fünf Bilder der Zerstörung. Praktisch parallel zu einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs großer Sprung ins 21. Jahrhundert

Frank Eritts großer Bildband über die aufregende Schlussphase im Leipziger City-Tunnel

Foto: Ralf Julke

Es gibt immer wieder Bücher, deren Besprechung unbedingt nachgeholt werden muss. Weil sie sonst viel zu schnell vergessen werden, obwohl sie es nicht verdient haben. So wie Frank Eritts zweites Buch zum Leipziger City-Tunnel, 2014 erschienen, im Jahr nach der Inbetriebnahme des Jahrhundertbauwerks. Denn so ein gigantisches Projekt wird auch in Leipzig nur alle 100 Jahre gebaut. Anmelden und weiterlesen.