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Nachhaltigkeit

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Ernst Ulrich von Weizsäcker: So reicht das nicht! Foto: Ralf Julke

So reicht das nicht! Ein kleines Debattenbuch für eine neue Ökonomie und eine neue Politik zur Rettung unseres Planeten

Ein „schmales Debattenbuch“ sollte es werden, was sich der Bonifatius Verlag von Ernst Ulrich von Weizsäcker wünschte, bis 2018 Co-Präsident des Club of Rome, Naturwissenschaftler und Pionier dessen, was man sich kaum noch traut als „nachhaltiges Wirtschaften“ zu bezeichnen, weil Umweltsünder und klimazerstörende Konzerne sich mittlerweile das Label auch noch auf die dreckigsten Geschäftspraktiken pappen. […]

Nico Brünler (Linke). Foto: DiG/trialon

Nico Brünler (Linke): Unverkäufliche Waren spenden statt vernichten

Koalition und Rechtsaußen haben im Wirtschaftsausschuss dafür votiert, dass der Landtag den Antrag der Linksfraktion „#SpendenStattVernichten – Lagerware für den guten Zweck: Rechtssicheren Weg für Sachspenden an karitative Einrichtungen freimachen!“ (Drucksache 7/7006) ablehnen möge. Mit diesem Antrag regt die Fraktion Die Linke an, die auch pandemiebedingt große Menge an nicht mehr verkäuflichen Waren karikativen Zwecken zu kommen zu lassen.

Mitgliederversammlung des BUND Leipzig online. Screenshot: BUND Leipzig

Mitgliederversammlung des BUND Leipzig: Leipzig ist noch immer nicht auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung

Die Medien schauen ja meist nur auf die jeweils gewählten Regierungen, ob die das jetzt vielleicht mal hinbekommen mit Klimaschutz und Energiewende. Ab und zu schreibt man einen schnöseligen Artikel über „Fridays for Future“ und attestiert den jungen Menschen, dass sie irgendwie blauäugig wären, weil ja ernsthafte Politik bitteschön Sachzwänge berücksichtigen muss. Aber dass sich Hunderttausende Menschen in Deutschland auch in Umweltschutzverbänden engagieren, ist irgendwie tabu. Der BUND Leipzig macht jetzt aber deutlich, dass man sich in Leipzig jedenfalls nicht wegducken wird.

Die Uni Leipzig am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

SDG-Container holt UN-Nachhaltigkeitsziele auf den Augustusplatz

Ab dem 2. Oktober informiert auf dem Augustusplatz für knapp eine Woche der „17-Ziele-Space“ über die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Der ausgediente Überseecontainer, der zur Informations- und Veranstaltungsfläche umgebaut wurde, bietet bis einschließlich 7. Oktober Infos und Spiele zum Selbsterkunden der 17 „Sustainable Development Goals“ (SDGs) sowie ein ausgewähltes Programm gemeinsam mit Leipziger Initiativen.

17Ziele Freude-Flash mit der Philharmonie Leipzig am 18. September im Hauptbahnhof. Foto: Engagement Global

Am 18. September im Hauptbahnhof: Orchester und Chor der Philharmonie Leipzig musizierten beim 17Ziele Freude-Flash

In der Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs überraschten am Samstag, 18. September, Orchester und Chor der Philharmonie Leipzig die Reisenden, Passantinnen und Passanten mit einem musikalischen Flashmob. Die Botschaft der Aufführung war freilich nicht nur Beethovens „Freude“, sondern das Thema, das uns alle mittlerweile umtreiben sollte: eine Zukunft, in der wir die Welt nicht zerstören.

Markt aus Zweiter Hand

Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr veranstaltet der BUND Leipzig am 31.07.2021 zum zweiten Mal den „Markt aus zweiter Hand“. Auf dem Augustusplatz gegenüber der Oper stellt sich von 12 bis 17 Uhr eine vielfältige Initiativen-Landschaft vor.

Martin Buhl-Wagner. Foto: Leipziger Messe

Leipziger Messe erneut mit Green Globe Zertifikat ausgezeichnet

Die Leipziger Messe wurde 2021 erneut mit dem Green-Globe-Siegel ausgezeichnet. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde die Leipziger Messe erstmals im Jahr 2009 mit dem renommierten Siegel für nachhaltiges Handeln zertifiziert. Auch angesichts der Herausforderungen des pandemischen Geschehens bleibt Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und spiegelt sich in zahlreichen Maßnahmen.

Die Leipziger Innenstadt mit Blick aus dem Norden der Stadt. Foto: LZ

Forderungspapier von Gemeinwohl Ökonomie: Leipzig muss endlich Vorbild werden für eine nachhaltige, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung

Wie sehr auch Leipzigs Stadtpolitik noch in alten Schleifen und Gewohnheiten verfangen ist, merkt man meist ernst, wenn man nach dem Zustand der Gemeingüter, den Commons, fragt. Den ihr Zustand erzählt davon, ob in einer Stadt wirklich nachhaltig gewirtschaftet wird oder das Wort Nachhaltigkeit nur ein Fähnchen im Wind ist. Von der Gemeinwohl-Ökonomie Leipzig-Halle bekommt OBM Burkhard Jung jetzt ein dickes Forderungspapier.

Naturschutz als Nischenthema. Foto: Ralf Julke

Kommentar: Warum Umweltthemen in der LZ nicht ins Laufgatter kommen

Manchmal muss man Dinge erklären, immer wieder, wenn es sein muss. Denn nicht alle waren ja von Anfang an dabei und haben miterlebt, wie bei uns einige Entscheidungen gefallen sind. Grundlegende. Zum Beispiel die simple Entscheidung, dass es ausgerechnet auf l-iz.de keine Rubrik Umweltschutz oder wie immer man das nennen mag gibt. Dabei schreiben wir doch so viel darüber?

Auftun nach Geschmack und Appetit heißt bis zu 50 Prozent weniger Abfall. © DLS

Öko? Logisch. (7): Caterer für Leipziger Grundschulen achten auf Nachhaltigkeit bei der Essensversorgung

Ernährung ist oft schwierig. In jeder bunten Zeitschrift wimmelt es von Diätvorschlägen. Dennoch sind immer mehr Deutsche übergewichtig: 43,1 Prozent der Frauen und 62,1 Prozent der Männer. Aber Ernährung und Landwirtschaft laden insbesondere auch zu einer klimakritischen Betrachtung ein. Denn bei der Erzeugung von Lebensmitteln, ihrer Verarbeitung und ihrem Transport werden klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursacht. In Deutschland macht dies etwa 20 Prozent aller Emissionen aus. Wir können die Klimakatastrophe demzufolge auch essend zum Guten oder zum Schlechten beeinflussen.

So schlank werden die Häuser der Zukunft

In der Einsteinstraße in Dresden entsteht aktuell ein Haus, das einen Einblick ins Bauen der Zukunft ermöglicht: Der Cube. Die Wände sind nur 27 Zentimeter dick – rund ein Drittel dünner als konventionelle Wände. Ermöglicht wird dieser technische Fortschritt durch eine Sandwichkonstruktion aus Carbonbeton und zwei neuen Dämmstoffen: Slentite und Slentex.

Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Pawel Sosnowski

SMEKUL startet Konjunkturprogramm “Nachhaltig aus der Krise”

Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat am Montag (14.12.) das Konjunkturprogramm „Nachhaltig aus der Krise“ gestartet. Mit 26,5 Millionen Euro unterstützt das Ministerium innovative, beispielhafte oder modellhafte Projekte, die insbesondere die nachhaltige Land, Forst- und Fischereiwirtschaft stärken, Klimawandelfolgen bewältigen oder zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung beitragen.

Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Pawel Sosnowski

Ideen- und Innovationswettbewerb abgeschlossen

Das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat im Rahmen des „eku Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt in Sachsen“ 150 Beiträge ausgezeichnet. Derzeit werden die Preisgelder ausgezahlt, die sich insgesamt auf 961.000 Euro belaufen. Übermittelt und ausgezahlt werden die Auszeichnungen in den beiden Modulen „eku idee“ und „eku innovativ“. Eingereicht wurden insgesamt 240 Beiträge.

Leipzig aus Charta-Höhe betrachtet. Foto: Marko Hofmann

Die Leipzig Charta ist ein herrliches Beispiel dafür, wie Regierungen die nachhaltige europäische Stadt verhindern können

Was war das für eine stille Hoffnung 2007, als in Leipzig die erste „Leipzig Charta für eine nachhaltige europäische Stadt“ unterzeichnet wurde und sich auch OBM Burkhard Jung euphorisch gab, was für eine schöne Arbeitsgrundlage das nun werden könnte für wirklich zukunftsfähige Städte in Europa. Am Montag, 30. November, haben nun die EU-Minister für Stadtentwicklung und Raumordnung auf einem informellen Treffen im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die „Neue Leipzig Charta“ unterzeichnet.

Die Akteure im Kesselkollektiv. Foto: Kesselkolllektiv

Kesselkollektiv will Anfang 2021 am Standort Klingenstraße 22 in Plagwitz starten

Die Klingenstraße 22 in Plagwitz sollte man sich merken und bei nächster Gelegenheit vielleicht mal hinfahren. Denn hier entsteht einer der Punkte, an dem das erlebbar wird, was Wirtschaften in Leipzig künftig ausmachen muss. Hier entstehen die Strukturen eines regionalen und umweltfreundlichen Wirtschaftens. Mehrere kleine Leipziger Unternehmen haben sich hier als Kesselkollektiv zusammengetan. Und am 4. Dezember startet eine Crowdfunding-Kampagne. Denn da fehlt noch was.

Umweltminister Wolfram Günther. Foto: Pawel Sosnowski

Minister Günther: Blick noch stärker auf Nachhaltigkeit richten

Staatsminister Wolfram Günther zu den Ergebnissen der Haushaltsklausur des sächsischen Kabinetts: „Corona, die Pandemie selbst und die Bewältigung ihrer Folgen, schränkt unsere finanziellen Spielräume empfindlich ein, zwingt uns aber auch, unseren Blick noch stärker auf Nachhaltigkeit und den mehrfachen Nutzen aller eingesetzten Mittel zu richten.“

In Corona- und Homeschooling-Zeiten wurde deutlich, wie wichtig der Zugang zur digitalen Welt gerade für Kinder und Jugendliche ist. © Pixabay

Die Initiative „Hardware for Future“ repariert Technik für bedürftige Personen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelViele Abläufe in Schulen, Universitäten und Büros sind in der heutigen Zeit und vor allem in der westlichen Welt digitalisiert. Ein Leben ohne Computer, Handy, Internet, Social Media, Messengerdienste und vieles anderes ist nicht nur kaum noch vorstellbar, sondern auch fast unmöglich. Dass dafür die nötige Technik zunächst einmal vorhanden und – wenn möglich – auf dem neuesten Stand sein sollte, hat uns die Corona-Pandemie nur allzu deutlich vor Augen geführt.

Logo Suffiziente Gastronomie. Grafik: BUND Leipzig

„Der erste Runde Tisch nachhaltige Gastronomie“ des BUND Leipzig lief erfolgreich

Am 07.09.2020 veranstaltete der BUND Leipzig im Rahmen des Projektes „Suffiziente Gastronomie in Leipzig“ das erste Netzwerktreffen mit dem Namen „Runder Tisch nachhaltige Gastronomie“ im Pöge-Haus. „Im Rahmen des ersten runden Tisches ist es uns gelungen, unterschiedlichste Akteure wie beispielsweise das Umweltdezernat, die DeHoGa, lokale Erzeuger/-innen, den Ernährungsrat und Gastronomiebetriebe zusammenzubringen“, so Martin Hilbrecht, Vorsitzender des BUND Leipzig.

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